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Dmi/Fragment 084 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 84, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Bostelmann 2000
Seite(n): 110, 127, Zeilen: 110: 26ff; 127: 23ff
In der Untersuchung von WITTMANN et al. (1995) konnte kein Unterschied in der Schlachtkörpermasse von lungenkranken Schweinen und denen ohne Lungenbefund ermittelt werden. Die Autoren erklären die fehlende Beeinträchtigung der Schlachtkörpermassees der erkrankten Schweine damit, dass Tiere mit geringeren Zuwachsleistungen länger gemästet wurden. NOYES et al. (1990) führen in ihrer Studie an, dass Erkrankungen an der Lunge, die erst kurz vor der Schlachtung aufgetreten sind (insbesondere durch A. pleuropneumoniae), noch keine Auswirkungen auf die tägliche Zunahme haben können. Der Großteil der durchgeführten Studien befasst sich entweder mit den Auswirkungen von Lungen- oder Lebererkrankungen auf die Mastleistung, wobei jeweils die Veränderungen am anderen Organ nicht mit berücksichtigt wurden.

4.2.2.1 Schlussfolgerung

Das vorrangige Ziel der vorliegenden Untersuchung lag darin, den Einfluss der pathologisch-anatomischen Lungenveränderungen auf die Fleischqualität zu identifizieren. Die Daten sollten jedoch auch dazu genutzt werden, aufzuzeigen, welche Zusammenhänge zwischen den weiteren untersuchten Parametern und der Fleischqualität bestehen. Die univariate multifaktorielle Varianzanalyse der Daten lässt einen deutlichen Einfluss des Faktors Magerfleischanteil und einen tendenziellen Einfluss der Faktoren Ladedichte und Ruhezeit auf dem Schlachthof auf die Entwicklung des Muskel-pH-Wertes zu erkennen, was in Einklang steht mit den Ergebnissen anderer Autoren (HAMMEL und BLAHA, 1993; WENZLAWOWICZ, 1994; SCHÜTTE et al., 1996b, MERGENS, 1997; VENTHIEN, 1998). Mit der Sanierung von Bestandskrankheiten in Schweinemastanlagen ist daher auch eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch Anhebung der Fleischqualität zu erreichen.

Es ist zu fordern, dass insbesondere innerhalb integrierter Qualitätssicherungssysteme die Zusammenhänge zwischen Haltung, Tiergesundheit und Fleischqualität aufgezeigt werden und bei der Rückverfolgung der Ursachen geeignete Maßnahmen ergriffen werden zur Steigerung des Tierschutzes und damit auch der Produktgüte.

In der Untersuchung von WITTMANN et al. (1995) konnte kein Unterschied im Schlachtkörpergewicht von lungenkranken Schweinen und denen ohne Lungenbefund ermittelt werden. Die Autoren erklären die fehlende Beeinträchtigung des Schlachtkörpergewichtes der erkrankten Schweine damit, daß Tiere mit geringeren Zuwachsleistungen länger gemästet wurden. NOYES et al. (1990) führen in ihrer Studie an, daß Erkrankungen an der Lunge, die erst kurz vor der Schlachtung aufgetreten sind (insbesondere durch A. pleuropneumoniae), noch keine Auswirkungen auf die tägliche Zunahme haben können. [...] Der Großteil der aufgeführten Studien befaßt sich dagegen jeweils mit den Auswirkungen von Lungen- oder Lebererkrankungen auf die Mastleistung, wobei die Veränderungen am anderen Organ nicht mit berücksichtigt wurden.

[Seite 127]

Schlußfolgerung:

Das Ziel der vorliegenden Untersuchung lag nicht vorrangig darin, Einflußfaktoren auf die Fleischqualität zu identifizieren. Die Fülle an Daten sollte jedoch auch dazu genutzt werden aufzuzeigen, welche Zusammenhänge zwischen den untersuchten Parametern und der Fleischqualität bestehen. Die univariate multifaktorielle Varianzanalyse der Daten ergab jedoch keine eindeutigen Belege für die Dominanz eines oder mehrer Faktoren auf die Fleischqualitätsentwicklung. Der tendenzielle Einfluß der drei Faktoren Schlachtkörpergewicht, Magerfleischanteil und pathologisch-anatomische Veränderungen am Geschlinge auf die Entwicklung des Muskel-pH-Wertes ist jedoch unverkennbar. Dies steht in Einklang mit den Ergebnissen anderer Autoren (V. HAMMEL und BLAHA, 1993; V. WENZLAWOWICZ, 1994; SCHÜTTE et al., 1996b, MERGENS, 1997; VENTHIEN, 1999). Mit der Heilung von Bestandskrankheiten in Schweinemastanlagen ist daher auch eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit durch Anhebung der Fleischqualität zu erreichen.

Es ist zu fordern, daß insbesondere innerhalb integrierter Qualitätssicherungssysteme die Zusammenhänge zwischen Haltung, Tiergesundheit und Fleischqualität aufgezeigt und bei der Rückverfolgung der Ursachen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, die der Steigerung des Tierschutzes und damit auch der Produktgüte dienen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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