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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Drhchc, Plaqueiator, Hindemith, Hotznplotz, Cassiopeia30, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 009, Zeilen: 5-8
Quelle: Donner 1995
Seite(n): 171, Zeilen: 10-13, 15-19; 107-113
I. Die Entwicklung des Rechts zur Kriegsführung (ius ad bellum)

1. Das Recht zur Kriegsführung bis 1945

a. Theoretische Grundlagen

Seit Menschengedenken suchen organisierte Herrschaftsverbände ihre Interessen mit Waffengewalt durchzusetzen. Das Recht zur Ausübung von Waffengewalt, also das ius ad bellum, ist seit ebenso langem Zeitraum von Bedeutung. Die Wurzeln einer theoretischen Ausformung des ius ad bellum reichen zurück bis Cicero.26 Weitere Autoren wie Augustin27, Thomas von Aquin28 und Francisco de Vitoria29 entwickelten ein theoretisches Modell des ius ad bellum.

aa. Hugo Grotius


26 De re publica, 3/23

27 Augustin, De civitate Dei, dt. Übersetzung: Thimme, Vom Gottesstaat, 19. Buch, Kap. 7 (S. 545)

28 Thomas de Aquino, Summa Theologica-Secunda Secundae, Quaestio XL - De bello, dt.-lat. Ausgabe: Albertus Magnus-Akademie

29 Francisco de Vitoria, S. 125

II. Der Entwicklungsstand des jus ad bellum

1. Das Gewaltverbot

Seit organisierte Herrschaftsverbände ihre Interessen mit Waffengewalt durchzusetzen suchen, ist das Recht zur Ausübung von Waffengewalt, also das jus ad bellum, von Bedeutung. Das Gewaltverbot aus Art. 2 Ziff. 4 der Charta kann insoweit [...] auf eine Reihe von historischen Vorläufern zurückblicken. Cicero7, Augustin8, Thomas von Aquin9, Francisco de Vitoria10 und Hugo Grotius11 — um nur einige zu nennen - haben sich mit dem ius ad bellum eingehend befaßt und eine politisch-theologisch geprägte "Lehre vom Gerechten Krieg" geschaffen [...].


7 G. J. Cicero, De re publica, 3/23.

8 Augustin (354—430), De civitate Dei.

9 Thomas de Aquino (1225—1274), Summa Theologica-Secunda Secundae, Quaestio XL - De bello [Acc. de Migne, Tomus Tertius, 1846 (1853)].

10 Francisco de Vitoria (1483-1546), Obras: relecciones teológicas [Edición crítica del texto latino, versión española, introducción general e introducciones con el estudio de su doctrina teológico-jurídica por el P. Teófilo Urdánoz, 1960.]

Anmerkungen

Die beiden Einstiegssätze folgen in den Formulierungen fast vollständig Donner (1995), ohne dass dies gekennzeichnet wäre (diese werden daher in die Zählung aufgenommen). Danach wird der Donnersche Gedankengang zwar beibehalten, aber in eigene Worten gefasst. Die Liste der klassischen Beiträger zum "ius ad bellum" ist, auch wenn sie der Donnerschen Auflistung entspricht, Standard.

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