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Dv/Fragment 105 22

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drhchc, Hindemith, Plaqueiator, Hotznplotz
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 15-32; 102-109
Quelle: Kersting 1981
Seite(n): 131; 132, Zeilen: 21; 01-15, 102-105, 107-111
Diesen Bemühungen war zunächst kein Erfolg beschieden, so daß die Vollversammlung zwischenzeitlich erwog, das Problem der Aggressionsdefinition nicht weiter zu behandeln.[FN 561] Die schließlich verabschiedete Resolution 3314 (XXIX) der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Definition des Begriffs der Aggression vom 14.12.1972[FN 562] ist das Ergebnis der Arbeit des 1967 von der Vollversammlung eingesetzten dritten Sonderausschusses. Diesem hatten seit 1969 drei Definitionsentwürfe[FN 563] vorgelegen, die erstmalig Einigungsmöglichkeit erkennen ließen. Während ursprünglich insbesondere die Sowjetunion die Verabschiedung einer die einzelnen Agressionsakte enumerativ aufzählenden Definition anstrebte, sprachen sich die westlichen Staaten für eine Definition abstrakt-generellen Inhalts aus.[FN 564] Die 1969 vorgelegten Definitionsentwürfe trugen erstmals beiden Positionen Rechnung und vermengten diese zu einer beide Ansätze verbindenden Mischform, durch die auch die letztlich verabschiedete Aggressionsdefinition gekennzeichnet ist. Damit war zwar eine Einigung auf einen Definitionstext erfolgt. Gerade der Kompromißcharakter, den die Aggressionsdefinition mithin aufweist, mußte aber fast erwartungsgemäß zu kontroversen Auffassungen über ihren Inhalt führen.[FN 565]

[FN 561] Doc. A/PV 724

[FN 562] GA-Res. 3314 (XXIX) v. 14. Dezember 1974 (im folgenden: Agressionsdefinition)

[FN 563] Vorschlag der UdSSR, Doc. A/AC. 134/L. 12; Dreizehnmächtevorschlag von 1969, Doc. A/AC. 134/L. 16; Vorschlag der USA und ihrer Verbündeten (sog. Sechsmächtevorschlag), Doc. A/AC. 134/L. 17

[FN 564] Randelzhofer, Aggressionsdefinition, S. 623; Kersting, S. 131

[FN 565] Kersting, S. 131; Cassin/Debevoise/Kailes/Thompson, S. 592; Randelzhofer, Aggressionsdefinition, S. 623

Diesen Bemühungen war zunächst kein Erfolg be- [Seite 132] schieden, so daß die Vollversammlung zwischenzeitlich erwog, das Problem der Aggressionsdefinition nicht weiter zu behandeln[FN 8]. Die schließlich verabschiedete Definition ist das Ergebnis der Arbeit des 1967 von der Vollversammlung eingesetzten dritten Sonderausschusses. Diesem hatten seit 1969 drei Definitionsentwürfe vorgelegen[FN 9], die erstmalig Einigungsmöglichkeiten erkennen ließen. Während ursprünglich insbesondere die Sowjetunion die Verabschiedung einer die einzelnen Agressionsakte enumerativ aufzählenden Definition anstrebte[FN 10], sprachen sich die westlichen Staaten für eine Definition abstrakt-generellen Inhalts aus[FN 11]. Die 1969 vorgelegten Definitionsentwürfe trugen erstmals beiden Positionen Rechnung und vermengten diese zu einer beiden Ansätzen verbindenden Mischform, durch die auch die letzlich verabschiedete Aggressionsdefinition gekennzeichnet ist. Damit war zwar eine Einigung auf einen Definitionstext erfolgt. Gerade der Kompromißcharakter, den die Aggressionsdefinition mithin aufweist, mußte aber fast erwartungsgemäß zu kontroversen Auffassungen über ihren Inhalt führen[FN 12].

[FN 8] [Dahingehende Erwägungen wurden im November 1957 im Zusammenhang mit dem Bericht des 6. Committee's angestellt; -] Doc. A/PV 724.

[FN 9] Vorschlag der UdSSR, - Doc. A/AC. 134/L. 12; Dreizehnmächtevorschlag von 1969, - Doc. A/AC. 134/L. 16 u. Add. 1 und 2; Vorschlag der USA und ihrer Verbündeten (sog. Sechsmächtevorschlag), Doc. A/AC. 134/L. 17.

[FN 11] Z. B. Definitionsentwürfe Belgiens (Doc. A/C. 6/SR. 514) und der Niederlande (Doc. A/AC. 77/SR. 13); vgl. auch den Hinweis bei Randelzhofer. a. a. O. (Fn. 2), S. 623.

[FN 12] Zum Kompromißcharakter Cassin/Debevoise/Kailes/Thompson, a. a. O. (Fn. 2), , S. 592; Randelzhofer, a. a. O. (Fn. 2), S. 623.

Anmerkungen

Übernahme inkl. Literaturreferenzen. Die Quelle wird zwar angegeben, die sehr umfangreiche, nicht kenntlich gemachte und sich fast ausschließlich auf S. 132 bei Kersting erstreckende Wort-für-Wort-Übernahme (Ausnahme: Satz 2) dadurch jedoch in keinster Weise gedeckt.

Sichter
Plaqueiator

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