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20 ungesichtete Fragmente: kein Plagiat

[1.] Dv/Fragment 125 101 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 07:12 (Plagin Hood)
Erstellt: 30. August 2011, 11:01 Drhchc
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Kersting 1981, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Drhchc, Hindemith, Plaqueiator
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 125, Zeilen: 101-103
Quelle: Kersting 1981
Seite(n): 139, Zeilen: 31-34
[667] „das Entsenden bewaffneter Banden, Gruppen, Freischärler oder Söldner durch einen Staat oder für ihn, wenn sie mit Waffengewalt Handlungen gegen einen anderen Staat von so schwerer Art ausführen, daß sie den (vorher) angeführten Handlungen gleichkommen, oder die wesentliche Beteiligung an einer solchen Entsendung." Als Aggressionshandlung erfaßt schließlich Art. 3 g „das Entsenden bewaffneter Banden, Gruppen, Freischärler oder Söldner durch einen Staat oder für ihn, wenn sie mit Waffengewalt Handlungen gegen einen anderen Staat von so schwerer Art ausführen", daß sie den übrigen in der Definition genannten Handlungen gleichkommen, „oder die wesentliche Beteiligung[45] an einer sol-[chen Entsendung"]

[45] Zu den Schwierigkeiten, die sich bei der Ausfüllung dieses Merkmals ergeben, vgl. Kersting, a. a. O. (Fn. 7), S. 75.

Anmerkungen

Das ist ein "inverses Übersetzungsplagiat": Das englische Original ist im Fließtext angegeben, jedoch stammt die Übersetzung (die sich in einer Fußnote findet) von Kersting, ohne dass dies referenziert würde. ===== Kein Plagiat. Quelle: offizielle UN-Übersetzung. [1]

Sichter

[2.] Dv/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 03:44 (Klicken)
Erstellt: 13. September 2011, 20:02 Deactivated
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Oeter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Cassiopeia30, Hotznplotz, Plaqueiator
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 031, Zeilen: 01-06; 101
Quelle: Oeter 1992
Seite(n): 099, Zeilen: 09-19; 118
Drittstaaten beriefen sich im Rahmen des Vietnam-Krieges praktisch nie auf Neutralitätsrechte.[FN 174] Die japanische Regierung erklärte die Nutzung in Japan befindlicher Militärbasen durch US-Luftwaffe und Marine zur Unterstützung der Kriegführung in Vietnam als nicht neutralitätswidrig, da die beteiligten Staaten die Kampfhandlungen nicht als formellen Krieg behandelten und das Neutralitätsrecht daher nicht anwendbar sei.[FN 175]

[FN 174] Norton, S. 270

[ [FN 175] Oeter, S. 99]

Die [...] Drittstaaten nutzten ebenfalls diese Grauzone; so fällt es insgesamt auf, daß (wie ein Beobachter schrieb [FN 77]) das Neutralitätsrecht von Drittstaaten praktisch nie bemüht wurde [...]. Einzig in Japan wurde im Parlament erörtert, inwieweit die Nutzung militärischer Basen durch US-Luftwaffe und Marine zur Unterstützung der Kriegsführung in Vietnam eine Neutralitätsverletzung darstelle; verneint wurde dies von Rechtsberatern des Außenministeriums mit der Begründung, keiner der beteiligten Staaten habe die Kampfhandlungen als "formellen Krieg" behandelt, weshalb das Neutralitätsrecht in diesem Fall nicht anwendbar sei [FN 78].

[FN 77] Norton (Anm. 9), 270 f.

Anmerkungen

Inhaltliche Nähe zur Vorlage, welche am Ende des Absatzes auch mit Seitenzahl genannt wird. [FN 77] aus der Vorlage findet sich ähnlich auch in der untersuchten Arbeit.

Sichter

[3.] Dv/Fragment 057 20 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 05:44 (Klicken)
Erstellt: 14. September 2011, 13:32 Deactivated
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Oeter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Cassiopeia30, Hotznplotz, Plaqueiator, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 057, Zeilen: 20-27, 109, 115
Quelle: Oeter 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 17-25, 105, 109-111
Bestand insofern eine entsprechende Übung, ist der überwiegenden Literatur[FN 336] dennoch zuzustimmen, daß jedenfalls bindendes Völkergewohnheitsrecht vor Abschluß des III. Haager Abkommens von 1907 nicht bestand.[FN 337] Soweit in der Literatur auf die Untersuchung eines britischen Board of Trade von 1883[FN 338] Bezug genommen, wonach in insgesamt 117 belegten zwischenstaatlichen Konflikten nur in zehn Fällen eine vorherige Kriegserklärung festzustellen gewesen sei,[FN 339] kann eine solche quantitative Betrachtung indes nicht eine entsprechende Übung widerlegen.

[FN 336] [...] Mosler, S. 328; Schwarzenberger, S. 248; [...]

[FN 339] Greenwood, Concept of War, S. 285; [Oeter, Neutralität, S. 75; ...]

Ein britisches "Board of Trade"-Komitee, das anläßlich der Pläne zum Bau eines Kanaltunnels eingesetzt worden war, gelangte 1883 zu der Feststellung, daß bei den 117 zwischen 1700 und 1870 belegten Konflikten nur in zehn Fällen eine vorherige Kriegserklärung erfolgt sei[FN 22]. Das vom Institut de Droit International in Gent 1906 aufgestellte Erfordernis einer vorhergehenden Kriegserklärung, das dann in der III. Haager Konvention festgeschrieben wurde[FN 23], war dementsprechend auch nur als Forderung de lege ferenda gemeint, kaum als Beschreibung des geltenden Gewohnheitsrechts[FN 24].

[FN 22] Greenwood (Anm. 20), 285.

[FN 24] Vgl. [...] H. Mosler, Kriegsbeginn, in: Strupp-Schlochauer, Bd. 2 (1961), 326 ff. (328); G. Schwarzenberger, The Frontiers of International Law (1962), 248; [...]

Anmerkungen

Es findet sich eine Übereinstimmung in einem Satzteil. Desweiteren finden sich in den Fußnoten zwei Quellenangaben wie aus der Vorlage.

Sichter

[4.] Dv/Fragment 118 05 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 07:13 (Plagin Hood)
Erstellt: 14. September 2011, 14:16 Deactivated
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Oeter 1992, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Cassiopeia30, Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: 5-10
Quelle: Oeter_1992
Seite(n): 114, Zeilen: -
Im Rahmen des ersten Golfkriegs zwischen Iran und Irak schützten vor allem die USA, Großbritannien und Frankreich ihre zivilen Handelsschiffe, später auch die von Drittstaaten, gegen bewaffnete Übergriffe beider Kriegführenden im Persischen Golf. Dies geschah zunächst durch militärischen Geleitschutz, später kam es auch zu kleineren Gefechten amerikanischer Marineeinheiten mit iranischen Streitkräften.[631]

[631] Oeter, Neutralität und Waffenhandel, S. 112

Mit der Eskalation des sog. „Tan-kerkrieges" ab 1984 wurden die zum Schutz der Handelswege in den Persi-schen Golf entsandten Flottenverbände vor allem der USA, Frankreichs und Großbritanniens zusehens stärker zum militärischen Geleitschutz der Han-delsschiffahrt eingesetzt[182], ein Schutz, der seitens der USA im Mai 1988 auch auf Schiffe neutraler Drittstaaten ausgedehnt wurde[183]. Diese militä-rische Sicherung der Rechte der Neutralen mündete Ende 1987 in kleinere Gefechte amerikanischer mit iranischen Marineeinheiten [...]
Anmerkungen

Der paraphrasierte Teil befindet sich auf S. 114 und nicht auf S. 112 in Oeter. Darauf wurde auch schon auf Seite 93 der Dissertation verwiesen.

Sichter

[5.] Dv/Fragment 025 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 03:26 (Klicken)
Erstellt: 15. September 2011, 11:54 Hotznplotz
Berber 1969, Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 025, Zeilen: 01; 101
Quelle: Berber 1969
Seite(n): 002, Zeilen: 22-23; 108
[Vattel sieht Krieg als Zustand, in dem die Beteiligten ihr Recht] mit Gewalt verfolgen.[FN 133]

[FN 133] Vattel, Buch III, Kap. 1 § 1

[Vattel[FN 8] definiert Krieg als "denjenigen Zustand, in dem wir unser Recht] durch Gewalt verfolgen".

[FN 8] Le Droit des gens, Buch III, Kap. I, § 1.

Anmerkungen

Übereinstimmung einer Quelle

Sichter

[6.] Dv/Fragment 093 18 - Diskussion
Bearbeitet: 6. January 2013, 02:30 (Klicken)
Erstellt: 17. September 2011, 11:20 Hotznplotz
Donner 1995, Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 093, Zeilen: 15-19; 102
Quelle: Donner 1995
Seite(n): 169-170, Zeilen: 37-38; 01-02, 101-102
So wird das Verhältnis dieser beiden Rechtsgebiete, des ius ad bellum einerseits, des ius in bello andererseits, auch bildlich als zwei hintereinander liegende Dämme dargestellt, von denen der zweite, das Kriegsvölkerrecht, erst dann Wirkung entfaltet, wenn der erste, das Friedensvölkerrecht, "gebrochen" ist.[FN 528]

[FN 528] Schindler, Abgrenzungsfragen, S. 5

Schindler hat deswegen das jus ad bellum und das jus in bello mit zwei hintereinander gestaffelten Dämmen verglichen, von denen der zweite erst dann Wirkung entfaltet, wenn der erste gebrochen ist[FN 5].

[FN 5] D. Schindler, Abgrenzungsfragen zwischen dem jus ad bellum und dem jus in bello, in Y. Hangartner/S. Trechsel (Hrsg.), Festschrift Haug, 1986, S. 256.

Anmerkungen

gleicher Sachverhalt

Sichter

[7.] Dv/Fragment 126 32 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 02:47 (Klicken)
Erstellt: 24. September 2011, 21:12 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Randelzhofer 1991b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 32-37
Quelle: Randelzhofer 1991b
Seite(n): 631, Zeilen: 06-11
"In particular, it may be considered to be agreed that an armed attack must be

understood as including not merely action by regular armed forces across an international border, but also 'the sending by or on behalf of a State of armed bands, groups, irregulars or mercenaries, which carry out acts of armed force against another State of such gravity as to amount to (inter alia) an actual armed attack conducted by regular forces, or its substantial involvement therein'. This [description, contained in Article 3, paragraph (g), of the Definition of Aggression annexed to General Assembly resolution 3314 (XXIX), may be taken to reflect customary international law."[FN 678]]

"In particular, it may be considered to be agreed that an armed attack must be understood as including not merely action by regular armed forces across an international border, but also 'the sending by or on behalf of a State of armed bands, groups, irregulars or mercenaries, which carry out acts of armed force against another State of such gravity as to amount to' (inter alia) an actual armed attack conducted by regular forces, 'or its substantial involvement therein'. This [description, contained in Article 3, paragraph (g), of the Definition of Aggression annexed to General Assembly resolution 3314 (XXIX), may be taken to reflect customary international law.]
Anmerkungen

Die Passage selbst ist als Urteilstext gemeinfrei.

Sichter

[8.] Dv/Fragment 054 28a - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 12:01 (Graf Isolan)
Erstellt: 3. October 2011, 10:20 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Oeter 1992, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 28-30
Quelle: Oeter 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 21-25
Trotz der völkerrechtlichen Selbstverpflichtung der Signatarstaaten des III.

Haager Abkommens wird in der Literatur überwiegend davon ausgegangen, daß aufgrund der vorherigen Staatenpraxis einerseits, der nachfolgenden [Staatenpraxis andererseits weder Völkergewohnheitsrecht formuliert, noch eine völkerrechtliche Übung begründet worden sei.[FN 323]]

Das [...] Erfordernis einer vorhergehenden Kriegserklärung, das dann in der III. Haager Konvention festgeschrieben wurde[FN 23], war dementsprechend auch nur als Forderung de lege ferenda gemeint, kaum als Beschreibung des geltenden Gewohnheitsrechts[FN 24].
Anmerkungen

Die Formulierung des Verf. weicht zwar stark ab, die Übernahme ist aber auf der folgenden Seite an den Literaturreferenzen zu erkennen. Fortsetzung in Fragment 055 01.

Sichter

[9.] Dv/Fragment 055 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 12:05 (Graf Isolan)
Erstellt: 3. October 2011, 10:30 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Oeter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Plaqueiator, Cassiopeia30, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 055, Zeilen: 01-02, 101-102
Quelle: Oeter 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 21-25, 109-112
[Trotz der völkerrechtlichen Selbstverpflichtung der Signatarstaaten des III. Haager Abkommens wird in der Literatur überwiegend davon ausgegangen, daß aufgrund der vorherigen Staatenpraxis einerseits, der nachfolgenden Staatenpraxis andererseits] weder Völkergewohnheitsrecht formuliert, noch eine völkerrechtliche Übung begründet worden sei.[FN 323]

[FN 323] Grob, Relativity S. 287; Mosler, S. 328; Schwarzenberger, S. 248; Glahn, S. 628; a.A. Baxter, The Definition of War, S. 3

Das [...] Erfordernis einer vorhergehenden Kriegserklärung, das dann in der III. Haager Konvention festgeschrieben wurde[FN 23], war dementsprechend auch nur als Forderung de lege ferenda gemeint, kaum als Beschreibung des geltenden Gewohnheitsrechts[FN 24].

[FN 24] Vgl. [...] H. Mosler, Kriegsbeginn, in: Strupp-Schlochauer, Bd. 2 (1961), 326 ff. (328); G. Schwarzenberger, The Frontiers of International Law (1962), 248; [...] anderer Ansicht R.R. Baxter, The Definition of War, RevEgypt 16 (1960), 1 ff. (3).

Anmerkungen

Teilweise Übereinstimmung von zwei Quellen in einer Fußnote.

Sichter

[10.] Dv/Fragment 170 19 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 07:15 (Plagin Hood)
Erstellt: 4. October 2011, 21:52 Hotznplotz
Dv, Fragment, Herdegen 1996, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 170, Zeilen: 18-27
Quelle: Herdegen 1996
Seite(n): 61, Zeilen: -
Das völkerrechtliche Gewaltverbot als Regelung der zwischenstaatlichen Beziehungen setze die fortdauernde Existenz des Staates als Rechtssubjekt voraus. Mit dem Untergang des Staates als Rechtssubjekt aufgrund des endgültigen Schwundes der Staatsgewalt verliere auch das Gewaltverbot in vollem Umfang seine Geltung. Der Untergang eines Staates aufgrund anarchischer Herrschaftsverhältnisse sei ein prozeßhafter Vorgang, der sich einer scharfen Fixierung entziehe und anderen Staaten einen gewissen Einschätzungsspielraum biete. Gerade dieser Spielraum spreche für eine Reduktion des Gewaltverbotes bei agonisierenden Staaten im Vorfeld des endgültigen Untergangs.[FN 929]

[FN 929] Herdegen, Wegfall effektiver Staatsgewalt, S. 61

In diesem Zusammenhang ist von wesentlicher Bedeutung, daß das völkerrechtliche Gewaltverbot als Regelung der zwischenstaatlichen Beziehungen die fortdauernde Existenz des Staates als Rechtssubjekt voraussetzt. Mit dem Untergang des Staates als Rechtssubjekt aufgrund des endgültigen Schwundes der Staatsgewalt verliert auch das Gewaltverbot in vollem Umfang seine Geltung. Dabei ist wiederum zu bedenken, daß der Untergang eines Staates aufgrund anarchischer Herrschaftsverhältnisse ein prozeßhafter Vorgang ist, der sich einer scharfen Fixierung entzieht und anderen Staaten einen gewissen Einschätzungsspielraum bietet. Gerade dieser Spielraum bis zur fingierten Fortexistenz des Staatstorsos spricht für eine Reduktion des Gewaltverbotes bei agonisierenden Staaten im Vorfeld des Untergangstatbestandes.
Anmerkungen

verdächtig, aber mit Tendenz zu "kein Plagiat"

Sichter

[11.] Dv/Fragment 058 06 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 06:10 (Klicken)
Erstellt: 7. October 2011, 09:49 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolff 1990, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 058, Zeilen: 02-09
Quelle: Wolff 1990
Seite(n): 041; 042, Zeilen: 11-12; 02-03
Die sog. „measures short of war" waren gerade geprägt durch den Willen der handelnden Staaten, den völkerrechtlichen Kriegszustand und die damit verbundenen wirtschaftlichen und politischen Folgen zu vermeiden.340 Sie wurden vom Krieg anhand ihrer faktischen Begrenzung nach Ziel, Mittel, Eingriffsgut und Eingriffsdauer abgegrenzt. Die Rechtmäßigkeit des eigenen Handelns wurde besonders betont, da gerade im Friedenszustand die Gewaltanwendung nur ausnahmsweise zulässig ist. Hierzu wurde gerade die Begrenztheit und „Friedlichkeit" der Mittel und Ziele hervorgehoben341 sowie die sofortige Einstellung der Gewaltmaßnahmen bei Zielerreichung.342

340 Wolff, S. 39

341 Wolff, S. 41; Grob, S. 26 nennt als ein Beispiel die von Frankreich gegen Argentinien 1838-40 verhängte Blockade

342 Wolff, S. 42, Fn. 56 verweist auf die Erklärung des russischen Außenministers Lamsdorff anläßlich des Boxer-Feldzugs 1900: „Der beste Beweis, daß sich Rußland mit China nicht im Krieg befinde, sei der, daß der Zar bestimmt erkläre, das chinesische Territorium zu räumen, sobald geordnete Verhältnisse hergestellt sein würden."

[S. 41, Z. 11-12]

Die Maßnahmen "short of war" wurden vom Krieg anhand ihrer faktischen Begrenzung nach Ziel, Mittel, Eingriffsgut und Eingriffsdauer abgegrenzt.

[S. 42, Z. 2-3]

Die Rechtmäßigkeit des eigenen Anspruchs wurde, da Rechtfertigung der ausnahmsweisen Gewaltanwendung im Frieden, besonders betont[FN 57].

Anmerkungen

Übereinstimmung von Satzteilen. Die Quelle wird vier Mal auf der Seite in den Fußnoten erwähnt. In der direkten Umgebung des Teils, der geringe wörtliche Übereinstimmungen aufweist, allein drei Mal.

Sichter

[12.] Dv/Fragment 004 13 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 14:43 (Graf Isolan)
Erstellt: 7. October 2011, 10:54 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wolff 1990, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 004, Zeilen: 06-15
Quelle: Wolff 1990
Seite(n): 041; 042, Zeilen: 11-18; 01-09
Die sog. "measures short of war" (Maßnahmen des Noch-Nicht-Krieges) sollten nicht als Krieg im völkerrechtlichen Sinne gelten. Es wurde daher stets die ausnahmsweise Vereinbarkeit von zwischenstaatlicher militärischer Gewalt und Fortdauer des Friedenszustandes zu begründen versucht, etwa mit der Begrenzung der Ziele und der eingesetzten Mittel sowie mit der Zusage der sofortigen Einstellung der militärischen Gewalt bei Zielerreichung15. Die Rechtfertigung der Gewaltmaßnahmen wurde besonders betont, ebenso der eigene Friedenswille, um nicht dem Adressaten einen Grund zum militärischen Widerstand oder gar zur Kriegseröffnung zu geben.16

15 Wolff, Kriegserklärung S 41 f.

16 Grob, Relativity, S. 94, nennt als Beispiel die US-amerikanische Intervention in Mexiko im April 1914

[S. 41, Z. 11-18]

Die Maßnahmen "short of war" wurden vom Krieg anhand ihrer faktischen Begrenzung [...] abgegrenzt. Deutlich wurde die Last des Beweises für die Vereinbarkeit von zwischenstaatlicher militärischer Gewaltanwendung und Fortdauer des Friedenszustandes empfunden. [...] Dazu hob man die Begrenztheit [...] der eigenen Ziele ebenso hervor[FN 53] wie die Begrenzung der eingesetzten Mittel[FN 54] [...]

[S. 42, Z. 1-9]

[...] und die sofortige Einstellung der Gewaltmaßnahme bei Zielerreichung[FN 56]. Die Rechtmäßigkeit des eigenen Anspruchs wurde [...] besonders betont[FN 57]. Wenn auch eine Pflicht der Gewaltadressaten zur Duldung dieser rechtmäßigen Maßnahmen nicht behauptet wurde[FN 58], so hatte doch der auf die Rechtmäßigkeit der in sich begrenzten Ausnahme gelegte Nachdruck, im Verein mit der Bekräftigung des Willens zum Frieden[FN 59], den Sinn, das Vorliegen einer iusta causa für militärischen Widerstand oder gar Kriegseröffnung von Seiten des Gewaltadressaten zu verneinen[FN 60] [...].

Anmerkungen

Legitime Paraphrase unter Nennung einer Quelle.

Sichter

[13.] Dv/Fragment 033 01 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 03:58 (Klicken)
Erstellt: 8. October 2011, 14:53 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schröder 1984, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 033, Zeilen: 01-02
Quelle: Schröder 1984
Seite(n): 335, Zeilen: 10-11
In den folgenden Wochen gelang es den britischen Streitkräften, die Falkland-Inseln zurückzuerobern. In den folgenden Wochen gelang es den britischen Streitkräften, die Falkland-Inseln zurückzuerobern.
Anmerkungen

Ein kurzer Satz wörtlich gleich, auf die Quelle wird am Ende des nächsten Satzes hingewiesen.

Sichter

[14.] Dv/Fragment 038 109 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 04:32 (Klicken)
Erstellt: 9. October 2011, 18:47 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wodarz 2002, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 038, Zeilen: 108-109
Quelle: Wodarz 2002
Seite(n): 043, Zeilen: 22-24
[FN 227] die Änderung der serbischen Republikverfassung im Jahre 1989 führte sogar zu einer faktischen Aufhebung der Autonomierechte der Provinzen Kosovo und Vojvodina[, vgl. Wodarz, S. 43] Die Änderungen der serbischen Republikverfassung im Jahre 1989 führten zu einer faktischen Aufhebung der Autonomierechte der Provinzen Kosovo und Vojvodina.
Anmerkungen

Fast wörtliche Übereinstimmung eines Satzes. Durch "vgl." wird gerade keine wörtliche Wiedergabe suggeriert.

Sichter

[15.] Dv/Fragment 040 03 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 07:15 (Plagin Hood)
Erstellt: 12. October 2011, 14:44 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Wodarz 2002, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 040, Zeilen: 02-09
Quelle: Wodarz 2002
Seite(n): 060; 082; 083, Zeilen: 16-23; 27-29; 01-03, 15-19
Der Sicherheitsrat legte am 10. Juni 1999 mit Resolution 1244 die Grundlagen für die Nachkriegsordnung im Kosovo mit einer Ermächtigungsgrundlage zum Aufbau der zivilen Verwaltung (UNMIK) und der militärischen Präsenz der NATO (KFOR).[FN 240]

Die NATO-Staaten stellten ihren Einsatz als eine durch eine besondere Notlage gerechtfertigte Gewaltanwendung dar. Der Sicherheitsrat hätte eine ernsthafte Friedensbedrohung festgestellt, ohne daß jedoch weitere Resolutionen, mit denen Zwangsmaßnahmen verbunden seien, abzusehen gewesen seien. [ [...][FN 241] ]

[ [FN 240] SR-Res. v. 10.6.1999, U.N. Doc. S/RES/1244 (1999)

[FN 241] Wodarz, S. 83]

[S. 60, Z. 16-23]

Ebenfalls am 10. Juni 1999 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1244[FN 213] [...]. Die Resolution 1244 [...] stellt die Ermächtigungsgrundlage für den Aufbau der zivilen Verwaltung der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) sowie für die militärische Sicherheitspräsenz unter Führung der NATO (KFOR) dar [...].

[S. 82, Z. 27-29 u. S. 83, Z. 1-3]

Da in absehbarer Zeit keine weitere Resolution des Sicherheitsrates, die Zwangsmaßnahmen im Hinblick auf das Kosovo vorsehe, zu erwarten sei und zudem die Resolution 1199 unmißverständlich die Lage im Kosovo als [Seite 83] eine ernsthafte Friedensbedrohung qualifiziere, sei in dieser außergewöhnlichen Krisenlage die Drohung mit Gewalt und der Einsatz von Gewalt durch die NATO gerechtfertigt[FN 321].

[S. 83, Z. 15-19]

Die in den genannten Stellungnahmen Solanas zum Ausdruck kommende Argumentation, der Kosovo-Einsatz der NATO rechtfertige sich [...] aus der besonderen Notlage im Kosovo [...], findet sich auch in den Erklärungen der einzelnen NATO-Staaten wieder.

Anmerkungen

Durch die formale Aufführung der Sicherheitsrats-Resolution in der Fußnote stellt der Verf. den ersten Satz als selbst gewonnene Erkenntnis dar. Die beiden folgenden Sätze werden ebenfalls sinngemäß von Wodarz übernommen, ohne dass dies für den Leser erkennbar wäre. Der Verweis am Ende des Absatzes ist nicht hinreichend, zumal die Übernahme bereits auf S. 82 beginnt.

Sichter

[16.] Dv/Fragment 168 05 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 07:18 (Plagin Hood)
Erstellt: 13. October 2011, 09:00 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Wodarz 2002, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 168, Zeilen: 04-06
Quelle: Wodarz 2002
Seite(n): 076, Zeilen: 03-06
Die Einordnung des humanitären Mindeststandards als Verpflichtungen erga omnes wird mittlerweilen einhellig angenommen.[FN 916]

[ [FN 916] vgl. nur Pape, S. 66; Wodarz, S. 75 m.w.N.]

Für die oben genannten Menschenrechte des "humanitären Mindeststandards" hat dies zur Folge, daß ihre Beachtung eine Rechtspflicht darstellt, die gegenüber der Staatengemeinschaft insgesamt besteht.
Anmerkungen

Sinngemäße Übernahme aus Wodarz, wobei der Verf. lediglich den lat. Fachbegriff verwendet. Der Verweis auf Wodarz verschleiert, dass hier von einer anderen Seite übernommen wird.

Sichter

[17.] Dv/Fragment 165 27 - Diskussion
Bearbeitet: 7. January 2013, 08:02 (Graf Isolan)
Erstellt: 15. October 2011, 13:30 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wodarz 2002, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Cassiopeia30
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 165, Zeilen: 24-28, 111
Quelle: Wodarz 2002
Seite(n): 074, Zeilen: 12-19, 110-111
Nach allgemeiner Auffassung sind Inhalt dieses humanitären Mindeststandards das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie das Verbot der Folter oder anderer unmenschlicher oder entwürdigender Behandlung, das Verbot der Sklaverei und der Diskriminierung oder Verfolgung aus rassistischen, weltanschaulichen oder ähnlichen Gründen.[FN 902]

[FN 902] Pape, S. 63; Pauer, S. 18; [Wodarz, S. 74; [...]]

Gegenstand des "humanitären Mindeststandards" sind deshalb nach einhelliger Auffassung[FN 280] zumindest die folgenden Rechte:

Das Recht auf Leben, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht, nicht gefoltert oder einer anderen unmenschlichen und entwürdigenden Behandlung unterworfen zu werden, das Recht, nicht in Sklaverei oder Knechtschaft gehalten zu werden sowie das Recht, nicht aus rassistischen, weltanschaulichen oder ähnlichen Gründen diskriminiert oder verfolgt zu werden[FN 281].

[FN 280] Vgl. statt vieler Pape, Humanitäre Intervention, S. 63; Pauer, Humanitäre Intervention, S. 16 ff.; [...]

Anmerkungen

Die Termini treten in der gleichen Reihenfolge auf.

Sichter

[18.] Dv/Fragment 066 20 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 14:29 (Graf Isolan)
Erstellt: 26. October 2011, 16:01 Hotznplotz
Dv, Fragment, Gasser 1995, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen, Klicken
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 066, Zeilen: 19-25
Quelle: Gasser 1995
Seite(n): 011; 012, Zeilen: 35-39; 01-05
Rousseau erkannte im 18. Jahrhundert, daß Krieg nicht eine Beziehung von Mensch zu Mensch, sondern von Staat zu Staat ist, wo die einzelnen Menschen nur aus Zufall Feinde sind, weil sie Soldaten und Verteidiger ihres Vaterlandes sind.385 Rousseau schließt daraus, daß Soldaten nur solange bekämpft werden dürften, solange sie selber kämpfen. Haben sie ihre Waffen niedergelegt, sind sie wieder normale Menschen, über deren Leben man kein Recht habe.386

[FN 385] Rousseau, Du Contrat Social, Livre I Chapitre IV : « La guerre n'est donc point une relation d'homme à homme, mais une relation d'État à État, dans laquelle les particuliers ne sont ennemis qu'accidentellement, non point comme hommes, ni meme comme citoyens, mais comme soldats ; non point comme membres de la patrie, mais comme ses défenseurs. »

[FN 386] Rousseau, Du Contrat Social, Livre I Chapitre IV : « ...on a droit d'en tuer les défenseurs tant qu'ils ont les armes à la main ; mais sitôt qu'ils les posent et se rendent, cessant d'etre ennemis ou instrument de l'ennemi, ils redeviennent simplement hommes, et l'on n'a plus de droit sur leur vie. »

[...] konnten auf einer Erkenntnis aufbauen, die Jean-Jacques Rousseau in seinem (im Jahr 1762 erschienenen) Contrat social zum Ausdruck gebracht hatte. Rousseau schrieb: «Krieg ist keineswegs eine Beziehung von Mensch zu Mensch, sondern eine Beziehung von Staat zu Staat, wo die einzelnen Menschen nur aus Zufall Feinde sind, und zwar [Seite 12] nicht als Menschen oder Bürger, sondern als Soldaten und nicht als Angehörige des Vaterlandes, sondern als dessen Verteidiger.» Rousseau fährt folgerichtig fort, dass Soldaten nur so lange bekämpft werden dürfen als sie selber kämpfen. Sobald sie die Waffen niedergelegt haben, «würden sie wieder gewöhnliche Menschen». Ihr Leben sei zu schonen.9

[FN 9] Jean-Jacques Rousseau, Contrat social, Livre I, chap. IV.

Anmerkungen

Rousseau wird in der Fußnote im Original zitiert und im Haupttext ins Deutsche übertragen. Ein Bezug zu einer weiteren (möglichen) Quelle muss hier nicht hergestellt werden.

Sichter

[19.] Dv/Fragment 162 30 - Diskussion
Bearbeitet: 7. January 2013, 08:00 (Graf Isolan)
Erstellt: 27. October 2011, 06:32 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Pauer 1985, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Guckar, Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 29-30
Quelle: Pauer 1985
Seite(n): 014, Zeilen: 25-30
Die Gewaltanwendung zur Gewährleistung von Rechten setzt in jeder Rechtsordnung jedoch zunächst den Bestand des Rechtes voraus, sodann muß [den Adressaten der Gewaltmaßnahme eine Verpflichtung zur Beachtung des durchzusetzenden Rechtes treffen. [...]878

878 Pauer, S. 14]

Die Zwangsanwendung zur Gewährleistung von Rechten setzt in jeder Rechtsordnung, gleich ob sie durch eine übergeordnete Zentralgewalt oder durch die Subjekte der Rechtsordnung selbst im Rahmen einer Selbsthilfehandlung erfolgt, zunächst den Bestand des Rechts selbst voraus. Ferner muss denjenigen, der zur Beachtung des Rechts gezwungen werden soll, auch eine diesbezügliche Verpflichtung treffen.
Anmerkungen

Wörtliche Übereinstimmung (nach Kürzung) eines Teils eines Nebensatzes. Im auf das Fragment folgenden Satz wird auf Pauer verwiesen.

Sichter

[20.] Dv/Fragment 054 28b - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 12:02 (Graf Isolan)
Erstellt: 6. November 2011, 17:11 Hotznplotz
Dv, Fragment, KeinPlagiat, Oeter 1992, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hotznplotz, Bummelchen
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 054, Zeilen: 28-30
Quelle: Oeter 1992
Seite(n): 075, Zeilen: 21-25
Trotz der völkerrechtlichen Selbstverpflichtung der Signatarstaaten des III. Haager Abkommens wird in der Literatur überwiegend davon ausgegangen, daß aufgrund der vorherigen [Staatenpraxis einerseits, der nachfolgenden Staatenpraxis andererseits weder Völkergewohnheitsrecht formuliert, noch eine völkerrechtliche Übung begründet worden sei.[FN 323]] Das [...] Erfordernis einer vorhergehenden Kriegserklärung, das dann in der III. Haager Konvention festgeschrieben wurde[FN 23], war dementsprechend auch nur als Forderung de lege ferenda gemeint, kaum als Beschreibung des geltenden Gewohnheitsrechts[FN 24].
Anmerkungen

Umformulierung, deren Ursprung aber noch erkennbar bleibt.

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