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Neue Ansätze zur Knorpelgeweberestitution durch selektiven Wärmeeintrag mittels Laserstrahlung

von Dr. Eike Eric Scheller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ees/Fragment 003 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 23:04:36 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 6-44
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 296-297, Zeilen: S.296, re.Sp. 3-44 - S.197, li.Sp. 1-31
Blickt man auf die Geschichte des Lasers, so ist erstaunlich, wie schnell sich diese neue Technik in einer Vielfalt von Anwendungen verbreitet hat. Seit Maiman 1960 den ersten Laser konstruierte, wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten in rasantem Tempo. Dabei ist die Geschichte medizinischer Laseranwendungen eng mit der Geschichte des Lasers verknüpft.

Das Wort LASER ist ein Akronym aus Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Dies bedeutet eine Lichtverstärkung durch stimulierte Emission. Dieses Prinzip, bereits 1917 von Einstein postuliert, ist die Grundlage für die Erzeugung monochromatischen, kohärenten und kollimierten Lichts, womit höhere Leistungs- bzw. Energiedichten und höhere spektrale Reinheit erreichbar sind als mit jeder anderen Lichtquelle. Townes realisierte 1954 den ersten "MASER" (ein Lichtverstärker für Millimeterwellen); 1958 wurde das Laserprinzip erstmals durch Schawlow und Townes (USA) sowie durch Bassov und Prokhorov (UdSSR) dargestellt. Maiman baute 1960 den ersten Laser mit sichtbarem Licht (Rubinlaser), Javan folgte mit dem ersten infraroten Gaslaser (He-Ne) im gleichen Jahr. Der Bau des ersten Neodymlasers mit der Kopplung an eine optische Faser erfolgte 1961 durch Snitzer.

In der Medizin setzten 1961 Campbell in der Augenheilkunde und 1963 Goldman in der Dermatologie den Rubinlaser ein. Während in der Augenheilkunde der Laser, vor allem der Argonionenlaser, sich von da an einen festen, allgemein anerkannten Platz in der Therapie erobern konnte, fanden die Laser erst nach und nach Einzug auch in die anderen Bereiche der Medizin. Mester, ein Arzt aus Budapest, hat zuerst 1964 mit einem Rubinlaser, dann 1974 mit einem niederenergetischen Helium-Neon-Laser die Biostimulation versucht. Ein weiterer Laser, der in den übrigen Bereichen der Medizin Eingang gefunden hat, ist der Kohlendioxidlaser (CO2-Laser), der als Lichtskalpell bezeichnet werden kann. Die ersten Anwendungen fanden zwischen 1965 und 1967 durch Polanyi und später durch Kaplan statt. Danach hat er seinen zwar langsamen, aber stetigen Weg in die verschiedenen medizinischen Disziplinen nehmen können. Der Argon- und vor allem der Nd:YAG-Laser wurden für die breitere medizinische Applikation erst interessant, als es gelang, sie in Fasern einzukoppeln. 1971 entwickelte Nath eine Faser, die er zusammen mit Kiefhaber 1973 erstmals im Tierversuch über Endoskope im Magen-Darm-Trakt anwandte. Die weitere Entwicklung ging dann sehr schnell voran. 1975 haben Dwyer in den USA und Frühmorgen in Erlangen einen Argonlaser zur Stillung von Magenblutungen an Patienten benutzt. Ende 1975 hat Kiefhaber dafür einen Nd:YAG-Laser eingesetzt. 1976 erfolgte durch Hofstetter der Einsatz in der Urologie, und 1979 meldete Choy ein Patent zur Eröffnung verkalkter Arterien mit dem Argonlaser an. Nachdem 1960 das Hämatoporphyrinderivat entdeckt worden war, fanden mit dieser Substanz 1972 erstmals durch Diamond Anwendungen in der photodynamischen Therapie statt, die dann 1975 von Dougherty recht weit standardisiert werden konnten.

Bei den gepulsten Systemen wurden 1977 erstmals Güteschaltung (Q-switching) und Phasenkopplung (Mode-locking) von Frankhauser und Aron-Rosa in der Ophthalmologie eingesetzt. 1983 fand in diesem Fachgebiet auch der erste Einsatz des Excimer-Lasers durch Trokel statt.

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Blickt man auf die Geschichte des Lasers, so ist es erstaunlich, wie schnell sich diese neue Technik in einer Vielfalt von Anwendungen verbreitet hat. Seit Maiman 1960 den ersten Laser konstruierte, wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten in rasantem Tempo. Dabei ist die Geschichte medizinischer Laseranwendungen eng mit der Geschichte des Lasers verknüpft.

Das Wort LASER ist ein Akronym aus "light amplification by stimulated emission of radiation". Dies bedeutet eine Lichtverstärkung durch stimulierte Emission. Dieses Prinzip, bereits 1917 von Einstein postuliert, ist die Grundlage für die Erzeugung monochromatischen, kohärenten und kollimierten Lichts, womit höhere Leistungs- bzw. Energiedichten und höhere spektrale Reinheit erreichbar sind als mit jeder anderen Lichtquelle.

Townes realisierte 1954 den ersten "MASER" (ein Lichtverstärker für Millimeterwellen); 1958 wurde das Laserprinzip erstmals durch Schawlow und Townes (USA) sowie durch Bassov und Prokhorov (UdSSR) dargestellt. Maiman baute 1960 den ersten Laser mit sichtbarem Licht (Rubinlaser), Javan folgte mit dem ersten infraroten Gaslaser (He-Ne) im gleichen Jahr. Der Bau des ersten Neodymglaslasers mit einer Kopplung an eine optische Faser erfolgte 1961 durch Snitzer.

In der Medizin setzten 1961 Campbell in der Augenheilkunde und 1963 Goldman in der Dermatologie den Rubinlaser ein. Während in der Augenheilkunde der Laser, v.a. der Argonionenlaser, sich von da an einen festen, allgemein anerkannten Platz in der Therapie erobern konnte, fanden die Laser erst nach und nach Einzug auch in die anderen Bereiche der Medizin. Mester, ein Arzt aus Budapest, hat zuerst 1964 mit einem Rubinlaser, dann 1974 mit einem schwachen Helium-Neon-Laser die Biostimulation versucht. Ein weiterer Laser, der in den übrigen Bereichen der Medizin Eingang gefunden hat, ist der Kohlendioxidlaser (CO2-Laser). Er wurde als Lichtskalpell bezeichnet. Die ersten Anwendungen fanden zwi-

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schen 1965 und 1967 durch Polanyi und später durch Kaplan statt.

Danach hat er seinen zwar langsamen, aber stetigen Weg in die verschiedenen medizinischen Disziplinen nehmen können. Der Argon- und v.a. der Nd:YAG-Laser wurden für die breitere medizinische Applikation erst interessant, als es gelang, sie in Fasern einzukoppeln. 1971 entwickelte Nath eine Faser, die er zusammen mit Kiefhaber 1973 erstmals im Tierversuch über Endoskope im Magen-Darm-Trakt anwandte. Die weitere Entwicklung ging dann sehr schnell voran. 1975 haben Dwyer in den USA und Frühmorgen in Erlangen einen Argonionenlaser zur Stillung von Magenblutungen an Patienten benutzt. Ende 1975 hat Kiefhaber dafür einen Nd:YAG-Laser eingesetzt. 1976 erfolgte durch Hofstetter der Einsatz in der Urologie, und 1979 meldete Choy ein Patent zur Eröffnung verkalkter Arterien mit dem Argonlaser an.

Nachdem 1960 das Hämatoporphyrinderivat entdeckt worden war, fanden mit dieser Substanz 1972 erstmals durch Diamond Anwendungen in der photodynamischen Therapie statt, die dann 1975 von Dougherty recht weit standardisiert werden konnten.

Bei den gepulsten Systemen wurden 1977 erstmals Güteschaltung (Q-switching) und Phasenkopplung (Mode-locking) von Frankhauser und Aron-Rosa in der Ophthalmologie eingesetzt. 1983 fand in diesem Fachgebiet auch der erste Einsatz des Excimer-Lasers durch Trokel statt.

Anmerkungen

Fast unverändert ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith


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