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Neue Ansätze zur Knorpelgeweberestitution durch selektiven Wärmeeintrag mittels Laserstrahlung

von Dr. Eike Eric Scheller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ees/Fragment 040 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-11-09 19:37:27 Hindemith
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-40
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305-306, Zeilen: S.305 re. Sp. 33ff. - S.306 li. Sp. 1ff. - re. Sp. 1-6
Frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (sog. KTP-Laser)

Die Frequenzverdoppelung der Nd:YAG-Laserstrahlung erfolgt mit Hilfe eines Kalium-Titanyl-Phosphat(KTP)-Kristalls. Die Welenlänge 532 m wird in Hämoglobin gut absorbiert. Die klinische Anwendung entspricht weitgehend dem Argonionenlaser. Geräte mit hohen Ausgangsleistungen (bis 15 W) ermöglichen die Anwendung kurzer Impulszeiten, so dass die Behandlung weniger schmerzhaft für den Patienten ist.

Farbstofflaser

Das Funktionsprinzip des Farbstofflasers (FPDL = flashlamp pumped dye laser) basiert auf der Anregung einer organischen Farbstofflösung zur Fluoreszenz durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe. Dabei wird ein relativ breites Lichtspektrum emittiert. Mittels wellenlängenselektiver Filter wird allerdings nur eine bestimmte – je nach Lasergerät festgelegte oder wählbare – Wellenlänge verstärkt und über das Fasersystem ausgesendet. Zu den typischen verwendeten Farbstoffen zählt Rhodamin 6G, welches durch entsprechende Abstimmung Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichtes zwischen etwa 570 bis 630 nm zu erzeugen vermag. Energiedichte, Impulszeit, Intervall und Wellenlänge werden dabei für die jeweilige Indikation so aufeinander abgestimmt, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Klinische Anwendung finden diese spezialisierten Laser in der Dermatologie [Goldman 1999, Landthaler 1999].

Nd:YAG-Laser

Der Dauerstrich-Nd:YAG-Laser (1064 und 1320 nm) ist ein typischer Volumenkoagulator. Je nach verwendeter Leistungsdichte ist mit diesem Gerät eine tiefe, unspezifische Koagulation, eine Vaporisation bzw. das Schneiden von Gewebe möglich. Die Übertragbarkeit des Nd:YAG-Laserlichtes durch Glasfasern gestattet eine universelle Anwendung. Über flexible oder starre Endoskope kann es zur Koagulation von Blutungen, Fehlbildungen oder Tumoren benutzt werden; bei höherer Leistung auch zur Rekanalisation von Tumorstenosen [Philipp 1995b, Cholewa 1998, Waldschmidt 2004]. Mit einem Fokussierhandstück und entsprechend hoher Leistungsdichte sind Resektionen an parenchymatösen Organen, wie Leber, Milz, Pankreas und Niere, bei gleichzeitig guter Hämostase möglich. In den letzten Jahren wird der Nd:YAG-Laser auch zunehmend im Kontaktverfahren benutzt, d.h. eine spezielle Kontaktspitze aus synthetischem Saphir (Saphire Probe) oder aber auch die nackte Quarzglasfaser (Bare Fiber) wird direkt auf das Gewebe aufgesetzt. Durch die hohe Leistungsdichte an der Kontaktstelle kommt es dort sehr schnell zur Karbonisation und Vaporisation. Dies bedeutet aber auch, dass schon in einigen Millimetern Entfernung, insbesondere bei kurzer Expositionszeit, keine thermisch wirksame Leistungsdichte erreicht wird, da die Energie bereits absorbiert oder sehr stark gestreut wurde. Der Koagulationssaum kann so begrenzt werden.

Im Nano- und Picosekundenbereich gepulste Nd:YAG-Lasersysteme (Q-switched Nd:YAG), mit denen eine Photodisruption des Gewebes erfolgen kann, haben sich in der Ophthalmologie zur Behandlung von Nachstarmembranen, aber auch für die periphere Iridotomie zur Therapie des akuten Glaukomanfalls etablieren können. Über optomechanische Koppler werden sie auch zur Lithotripsie eingesetzt.


Cholewa D, Waldschmidt J: Laser Treatment of Hemangiomas of Larynx and Trachea. Lasers in Surgery and Medicine 1998; 23: 221-232.

Goldman MP, Fitzpatrick RE: Cutaneous Laser Surgery. The Art and Science of Selective Photothermolysis. Mosby 1999.

Landthaler M, Hohenleutner U: Lasertherapie in der Dermatologie. Springer 1999.

Philipp C, Rohde E, Berlien HP: Nd:YAG laser procedures in tumor treatment. Sem Surg Oncol 1995(b); 11: 290-298.

Waldschmidt J, Dessouky M El, Cholewa D: Laseranwendung in der offenen und endoskopischen Chirurgie der Lunge beim Kind. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin 13. Ecomed 1996: 169-175.

Waldschmidt J, Giest H, Meier-Junghänel L, Lohse K: Video Assisted Laser Surgery in Pediatric Thoracoscopy. Medical Laser Application 2004; 19(1): 24-31.

[Seite 305]

Farbstofflaser

Das Funktionsprinzip des Farbstofflasers (FPDL = "flashlamp pumped dye laser") basiert auf der Anregung einer organischen Farbstofflösung zur Fluoreszenz durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe. Dabei wird ein relativ breites Lichtspektrum emittiert. Mittels wellenlängenselektiver Filter wird allerdings nur eine bestimmte – je nach Lasergerät festgelegte oder wählbare – Wellenlänge verstärkt und über das Fasersystem ausgesendet. Zu den typischen verwendeten Farbstoffen zählt Rhodamin 6G, welches durch entsprechende Abstimmung Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichts zwischen etwa 570 und 630 nm zu erzeugen vermag. Energiedichte, Impulszeit,

[Seite 306]

Intervall und Wellenlänge werden dabei für die jeweilige Indikation so aufeinander abgestimmt, dass für die jeweilige Indikation das bestmögliche Ergebnis erzielt wird.

Klinische Anwendung finden diese spezialisierten Laser in der Dermatologie und Lithotripsie [5, 9, 11].

Nd:YAG-Laser

Der Dauerstrich-Nd:YAG-Laser (1064 und 1320 nm) ist ein typischer Volumenkoagulator. Je nach verwendeter Leistungsdichte ist mit diesem Gerät eine tiefe, unspezifische Koagulation, eine Vaporisation bzw. das Schneiden von Gewebe möglich. Seine Übertragbarkeit durch Glasfasern gestattet eine universelle Anwendung. Über flexible oder starre Endoskope kann er zur Koagulation von Blutungen, Fehlbildungen oder Tumoren benutzt werden; bei höherer Leistung auch zur Rekanalisation von Tumorstenosen [3, 10, 23, 24]. Mit einem Fokussierhandstück und entsprechend hoher Leistungsdichte sind Resektionen an parenchymatösen Organen, wie Leber, Milz, Pankreas und Niere, bei gleichzeitig guter Hämostase möglich.

In den letzten Jahren wird der Nd:YAG-Laser auch zunehmend im Kontaktverfahren benutzt, d.h. eine spezielle Kontaktspitze aus synthetischem Saphir ("saphire probe") oder aber auch die nackte Quarzglasfaser ("bare fiber") wird direkt auf das Gewebe aufgesetzt. Durch die hohe Leistungsdichte an der Kontaktstelle kommt es dort sehr schnell zur Karbonisation und Vaporisation. Dies bedeutet aber auch, dass schon in einigen Millimetern Entfernung, insbesondere bei kurzer Expositionszeit, keine thermisch wirksame Leistungsdichte erreicht wird, da die Energie bereits absorbiert oder sehr stark gestreut wurde. Der Koagulationssaum kann so begrenzt werden.

Im Nano- und Picosekundenbereich gepulste Nd:YAG-Lasersysteme ("Q-switch Nd:YAG"), mit denen eine Photodisruption erreicht werden kann, haben sich in der Ophthalmologie zur Behandlung von Nachstarmembranen, aber auch für die periphere Iridotomie zur Therapie des akuten Glaukomanfalls etablieren können. Über optomechanische Koppler werden sie auch zur Lithotripsie eingesetzt.

Frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (sog. KTP-Laser)

Die Frequenzverdoppelung der Nd:YAG-Laserstrahlung erfolgt mit Hilfe eines Kalium-Titanyl-Phosphat(KTP)-Kristalls. Die Welenlänge 532 m wird in Hämoglobin gut absorbiert. Die klinische Anwendung entspricht weitgehend dem Argonionenlaser. Geräte mit hohen Ausgangsleistungen (bis 15 W) ermöglichen allerdings die Anwendung kurzer Impulszeiten, sodass die Schmerzhaftigkeit der Behandlung reduziert wird.


3. Cholewa D, Waldschmidt J (1998) Laser treatment of hemangiomas of larynx and trachea. Lasers Surg Med 23: 221-232

5. Goldman MP, Fitzpatrick RE (1999) Cutaneous laser surgery, the art and science of selective photothermolysis. Mosby, St. Louis

9. Landthaler M, Hohenleutner U (1999) Lasertherapie in der Dermatologie. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokio

15. Philipp C, Rohde E, Berlien H-P (1995) Nd:YAG laser procedures in tumor treatment. Semin Surg Oncol 11: 290-298.

23. Waldschmidt J, Dessouky M. El, Cholewa D (1996) Laseranwendung in der offenen und endoskopischen Chirurgie der Lunge beim Kind. In: Reidenbach (Hrsg) Lasertechnologien und Lasermedizin 13. Ecomed 1996: 169-175

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Klicken


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20121109194412

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