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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-24
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 306, Zeilen: re. Sp. 7ff.
Diodenlaser

Diodenlaser, die das Licht im nahen Infrarotbereich emittieren, werden seit Ende der 80-er Jahre in der Ophthalmologie eingesetzt. Aufgrund der Weiterentwicklung sowohl des spektralen Emissionsbereich [sic!] als auch der Ausgangsleistung erwirbt sich der Diodenlaser ein zunehmend breites Anwendungsfeld in der Medizin. Die Vorteile des Diodenlasers gegenüber den anderen Lasersystemen sind seine kompakte Bauweise, Tragbarkeit, wasserfreie Kühlung, leichte Installation und geringer Wartungsaufwand. Diodenlaser mit einer Emissionswellenlänge von 980 nm bzw. 940 nm können weitgehend das bisherige Indikationsspektrum eines cw-Nd:YAG-Lasers abdecken. Die geringere Eindringtiefe bei 980 nm kann bei den meisten Geweben durch entsprechende Veränderungen der Applikationsparameter wie z. B. höhere Leistung und/oder längere Bestrahlungszeit ausgeglichen werden. Die Tiefenwirkung der Koagulation ist für 1064 nm und 980 nm identisch, weil die Bereiche jenseits der optischen Eindringtiefe ausschließlich durch wellenlängenunabhängige Wärmeleitung beeinflusst werden. Das Hauptindikationsfeld der neuen Hochleistungsdiodenlaser ist zurzeit die Urologie [Muschter 1997]. Die Diodenlaser finden aber bereits Einzug auch in die anderen Disziplinen, z. B. HNO-Bereich [Hopf 2002].

Diodenlaser mit der Emmisionswellenlänge von 630 nm bzw. 670 nm werden als Lichtquelle für die photodynamische Therapie eingesetzt [van den Bergh 2003].

CO2-Laser

Der Dauerstrich-CO2-Laser (10600 nm) ist wegen seiner hohen Wasserabsorption und damit geringen Eindringtiefe in das Gewebe ein sehr exaktes Schneidinstrument. Der Laser findet überall dort seine Verwendung, wo präzise Gewebeschnitte gefordert werden, ohne dass es zu einer wesentlichen thermischen Schädigung der Umgebung kommt. Seine blutstillende Wirkung ist gering, es lassen sich lediglich kapilläre Blutungen verhindern.


Bergh H van den, Ballini JP, Sickenberg M: Photodynamic Therapy for Subfoveal Choroidal Neovascularisation in Various Diseases among which Age-related Macular Degeneration: An Update. Medical Laser Application 2003; 18(1): 65-78.

Hopf JG, Hopf M, Koffroth-Becker C.: Minimal invasive Chirurgie obstruktiver Erkrankungen der Nase mit dem Diodenlaser. Lasermedizin 1998/99; 14: 106-115.

Hopf M, Hopf JUG., Rohde E, Müller G, Scheller EE, Scherer H: Endoscopically Controlled Laser Therapy of Recurent Epistaxis with the 940 nm Diode Laser. Medical Laser Application 2002; 17(3): 231-241.

Muschter R, Hofstetter A: Laseranwendungen in der Urologie, Teil 2. Lasermedizin 1997; 1-2(13): 10-17.

Diodenlaser

Diodenlaser im nahen Infrarotbereich werden seit Ende der 1980er Jahre in der Ophthalmologie eingesetzt. Aufgrund der Weiterentwicklung sowohl des spektralen Emissionsbereichs als auch der Ausgangsleistung erwirbt sich der Diodenlaser ein immer weiteres Anwendungsfeld in der Medizin. Die Vorteile gegenüber den anderen Lasersystemen sind seine kompakte Bauweise, Tragbarkeit, wasserfreie Kühlung, leichte Installation und sein geringer Wartungsaufwand.

Die Anwendungen, die mit dem Nd:YAG-Laser im Bereich der laserinduzierten Koagulation erfolgen, können auf einen Diodenlaser mit einer Emissionswellenlänge von 980 nm übertragen werden. Die minimal geringere Eindringtiefe bei 980 nm kann bei den meisten Geweben durch entsprechende Veränderungen der Applikationsparameter, wie z. B. höhere Leistung und längere Bestrahlungszeit, ausgeglichen werden. Die Tiefenwirkung der Koagulation ist für 1064 nm und 980 nm identisch, weil die Bereiche jenseits der optischen Eindringtiefe ausschließlich durch wellenlängenunabhängige Wärmeleitung beeinflusst werden.

Das Hauptindikationsfeld der neuen Hochleistungsdiodenlaser ist zurzeit die Urologie [10]. Die Diodenlaser finden aber bereits Einzug auch in die anderen Disziplinen, z. B. den HNO-Bereich [7]. Diodenlaser mit der Wellenlänge 630 nm werden als Lichtquelle bei der photodynamischen Therapie eingesetzt.

CO2-Laser

Der Dauerstrich-CO2-Laser (10600 nm) ist wegen seiner hohen Wasserabsorption und damit geringen Eindringtiefe in das Gewebe ein sehr exaktes Schneidinstrument. Er findet überall dort Verwendung, wo mikrochirurgisches Arbeiten bzw. flächenhaftes Abtragen gefordert ist. Damit lässt sich Gewebe abtragen oder schneiden, ohne dass es zu einer wesentlichen thermischen Schädigung der Umgebung kommt. Seine blutstillende Wirkung ist gering, es lassen sich lediglich kapilläre Blutungen verhindern.


7. Hopf JG, Hopf M, Koffroth-Becker C (1998/99) Minimal invasive Chirurgie obstruktiver Erkrankungen der Nase mit dem Diodenlaser. Lasermedizin 14: 106-115.

10. Muschter R, Hofstetter A (1997) Laseranwendungen in der Urologie, Teil 2. Lasermedizin 13/1-2: 10-17.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde. Die in Ees angegebene Quelle Hopf et al. 1998/99 taucht im Text nirgendwo auf und ist nur im Literaturverzeichnis zu finden.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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