Fandom

VroniPlag Wiki

Ees/Fragmente/Gesichtet s

< Ees

31.268Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

47 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Ees/Fragment 181 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2013, 17:05 Hindemith
Erstellt: 25. April 2013, 10:37 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Grifka et al 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 1-45
Quelle: Grifka et al 2000
Seite(n): 115-116, 117, Zeilen: 115: 3.Sp., 28-53; 116: 1.Sp.,1-47.55-59 - 2.Sp.,1-4; 117: 3.Sp.,16-30 - 118: 1.Sp.,1-12
Die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) ist ein Verfahren zur Induktion der Knorpelregeneration, das in vivo hyalinähnlichen Gelenkknorpel erzeugt. Arthroskopisch wird dem Patienten eine reiskorngroße Probe gesunden Gelenkknorpels bioptisch entnommen. Bei der Herstellung der Transplantate werden die Knorpelzellen enzymatisch aus der Knorpelmatrix herausgelöst, da diese die Zellteilung im Gewebe inhibiert (Sokoloff 1982). Die Zellen erden für 2-3 Wochen unter dem Zusatz von patienteneigenem Serum unter standardisierten Bedingungen vermehrt. Vor der Transplantation wird der Knorpeldefekt präpariert, mit einem Periostlappen (knochenseitige Matrix auf den Defekt) bedeckt, vernäht und anschließend die Chondrozytensuspension in den Defekt injiziert. Der Periostlappen enthält Wachstumsfaktoren, die den Prozess der Redifferenzierung der transplantierten Chondrozyten und den erneuten Matrixaufbau regulieren [Bonaventure 1994]. Die initiale Auffüllung des Defekts mit Knorpel erfolgt bereits 6-8 Wochen nach der ACT [Erggelet 1999]. Nach etwa einem Jahr hat der hyalinähnliche Knorpel an Festigkeit zugenommen. Die Chondrozyten sind säulenartig in der extrazellulären Matrix organisiert. Langzeituntersuchungen (bis zu 10 Jahre) zeigten viel versprechende Ergebnisse. Peterson stellte 2- bis 10-Jahres-Ergebnisse einer Studie mit 219 ACT-behandelten Patienten im Alter bis 50 Jahre vor [Peterson 1998]. Exzellente bis gute Ergebnisse zeigten 92% der Patienten mit durchschnittlich 4,4 cm2 großen isolierten Gelenkknorpeldefekten am Femurcondylus und 86% der Patienten mit Osteochondrosis dissecans (OD). Die histologischen und immunhistologischen Ergebnisse der Regenerate zeigten einen hyalinähnlichen Knorpel in 74% der Behandlungsfälle. Es konnte eine statistisch signifikante Korrelation zwischen den Ergebnissen der klinischen Scores, den mechanischen Eigenschaften und der histologischen Qualität des Regenerats und der Zufriedenheit der Patienten nachgewiesen werden.

Minas beobachtete zwei Jahre nach ACT-Behandlung eine Erfolgsquote von 70% bei 70 Patienten. Interessanterweise wurde die ACT hier sowohl zur Behandlung von isolierten chondralen und multifokalen Läsionen als auch zur Behandlung bei Patienten mit früher Osteoarthrose, generalisierter Chondromalazie und zur Behandlung von Defekten an korrespondierenden Gelenkflächen (kissing lesions) eingesetzt. Die durchschnittliche Defektgröße betrug 5,5 cm2. Die dauerhafte Regeneration des hyalinen Knorpels in den isolierten und multifokalen Defekten wurde mit sehr gut bis gut bewertet [Minas 1998]. Schneider zeigte in einer einjährigen Studie bei 79% bis 96% der Patienten sehr gute bis gute Ergebnisse nach dem Larson- und dem Cincinatti-Score [Schneider 1999].

Bei den autologen Knorpelzelltransplantaten handelt es sich um ein Arzneimittel, dessen Herstellung und dessen In-Verkehr-Bringen der Genehmigung nach dem Arzneimittelgesetz durch die jeweilige Landesgesundheitsbehörde am Herstellungssitz des pharmazeutischen Unternehmens unterliegen. Das autologe Knorpelzelltransplantat wird jeweils individuell und streng autolog für den Patienten hergestellt. Aus diesem Grund sind die In-Prozess-Kontrollen während der Herstellung entsprechend aufwendig. Ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung ist die Gewährleistung eines maximal möglichen Schutzes vor bakterieller, Pilz- und Kreuzkontamination. Die Herstellung, Prüfung und Verpackung erfolgen nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft und Technik in einer reinraumtechnischen Anlage im Isolator, der die Anforderungen der Reinraumklasse A erfüllt. Jeder Isolator bildet ein gasdichtes, geschlossenes System, in dem das Personal nur über hochstrapazierfähige Handschuhe, nicht in direktem Kontakt mit dem Arzneimittel, arbeitet. Das Arzneimittel verbleibt während der gesamten Herstellung und Prüfung innerhalb des Isolators.


Bonaventure J, Kadhom N, Cohen-Solal L, Ng KH, Bourguignon J, Lasselin C, Freisinger P Reexpression of cartilage spezific genes by dedifferentiated human articular chondrocytes cultured in alginate beads. Exp Cell Res 1994; 212: 97-104.

Erggelet C: Perspektiven der Knorpelregeneration. Implant 1999; 2: 7-8.

Minas T: Cartilage repair techniques including chondrocyte transplantation. Their role in focal chondral damage to the Knee. Presentation abstract. Annual Meeting American Academy of Orthopedic Surgeons, New Orleans 1998.

Peterson L: Autologous chondrocyte transplantation: 2-10 year follow up in 219 patients. Annual Meeting of the American Academy of Orthopedic Surgons, New Orleans, LA, USA, 1998: 19-23.

Schneider T, Liebau C, Krämer R, Merk H: 10-Jahre-Analyse nach arthroskopischem Kniegelenkdebridement bei Gonarthrose. Arthroskopie 1999; 12: 17-21.

[Seite 115]

Die autologe Chondrozytentransplantation (ACT) ist ein Verfahren zur Induktion der Knorpelregeneration, das in vivo hyalinähnlichen Gelenkknorpel erzeugt. Arthroskopisch wird dem Patienten eine reiskorngroße Probe gesunden Gelenkknorpels bioptisch entnommen. Bei der Herstellung der Transplantate werden die Knorpelzellen enzymatisch aus der Knorpelmatrix herausgelöst, da diese die Zellteilung im Gewebe inhibiert [70, 71]. Die Zellen werden für 2-3 Wochen unter dem Zusatz von patienteneigenem Serum unter standardisierten Bedingungen vermehrt. Vor der Transplantation wird der Knorpeldefekt präpariert, mit einem Periostlappen (knochenseitige Matrix auf den Defekt) bedeckt, vernäht und anschließend die Chondrozytensuspension in den Defekt injiziert. Der Periostlappen enthält Wachstumsfaktoren, die den Prozess der Redifferenzierung der transplantierten Chondrozyten und den erneuten Matrixaufbau regulieren [6].

[Seite 116]

Die initiale Auffüllung des Defekts mit Knorpel erfolgt bereits 6-8 Wochen nach der ACT [14]. Nach etwa 1 Jahr hat der hyalinähnliche Knorpel an Festigkeit zugenommen. Die Chondrozyten sind säulenartig in der extrazelluären Matrix organisiert. Langzeituntersuchungen (bis 10 Jahre) zeigten viel versprechende Ergebnisse. Peterson [62] stellte 2- bis 10-Jahres-Ergebnisse einer Studie mit 219 ACT-behandelten Patienten im Alter bis 50 Jahre vor. Exzellente bis gute Ergebnisse zeigten 92% der Patienten mit durchschnittlich 4,4 cm2 großen isolierten Gelenkknorpeldefekten am Femurkondylus und 86% der Patienten mit Osteochondrosis dissecans. Dies wurde mit 5 verschiedenen klinischen Scores bewertet. Die histologischen und immunhistologischen Ergebnisse der Regenerate zeigten einen hyalinähnlichen Knorpel in 74% der Behandlungsfälle. Es konnte eine statistisch signifikante Korrelation zwischen den Ergebnissen der klinischen Scores, den mechanischen Eigenschaften und der histologischen Qualität des Regenerats und der Zufriedenheit der Patienten nachgewiesen werden.

Minas [49] zeigte 2 Jahre nach ACT-Behandlung eine Erfolgsquote von 70% bei 70 Patienten. Interessanterweise wurde die ACT hier sowohl zur Behandlung von isolierten chondralen und multifokalen Läsionen als auch zur Behandlung bei Patienten mit früher Osteoarthrose, generalisierter Chondromalazie und zur Behandlung von Defekten an korrespondierenden Gelenkflächen (kissing lesions) eingesetzt. Die durchschnittliche Defektgröße betrug 5,5 cm2 (1,5-21 cm2). Die dauerhafte Regeneration des hyalinen Knorpels in den isolierten und multifokalen Defekten wurde mit sehr gut bis gut bewertet. [...]

Schneider [67] zeigte in einer 1-Jahres-Studie bei 79% (15/19) der Patienten, die nach dem Larson-Score bewertet wurden, sehr gute bis gute Ergebnisse. In einer von Scorrano [66] vorgestellten Studie lag die nach dem modifizierten Cincinnati-Score ausgewertete Erfolgsquote der ACT-Behandlung nach 6–12 Monaten bei 96%.

[Seite 117]

Bei den autologen Knorpelzelltransplantaten handelt es sich um ein Arzneimittel, dessen Herstellung und dessen In-Verkehr-Bringen der Genehmigung nach dem Arzneimittelgesetz durch die jeweilige Landesgesundheitsbehörde am Herstellungsort des pharmazeutischen Unternehmens unterliegen.

Das autologe Knorpelzelltransplantat co.don-Chondrotransplant wird jeweils individuell und streng autolog für den Patienten hergestellt. Aus diesem Grund sind die In-Prozess-Kontrollen während der Herstellung entsprechend aufwendig. Ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung ist die Gewährleistung eines maximal möglichen Schutzes vor bakteriellen, Pilz- und

[Seite 118]

Kreuzkontaminationen. Die Herstellung, Prüfung und Verpackung erfolgen nach dem derzeitigen Stand von Wissenschaft und Technik in einer reinraumtechnischen Anlage im Isolator, der die Anforderungen der Reinraumklasse A erfüllt. Jeder Isolator bildet ein gasdichtes, geschlossenes System, in dem das Personal nur über hochstrapazierfähige Handschuhe, nicht in direktem Kontakt mit dem Arzneimittel, arbeitet. Das Arzneimittel co.don-Chondrotransplant verbleibt während der gesamten Herstellung und Prüfung innerhalb des Isolators (ITT: integrated isolator technology).


6. Bonaventure J, Kadhom N, Cohen-Solal L, Ng KH, Bourguignon J, Lasselin C, Freisinger P (1994) Reexpression of cartilage-specific genes by dedifferentiated human articular chondrocytes cultured in alginate beads. Exp Cell Res 212:97-104

14. Erggelet C (1999) Perspektiven der Knorpelregeneration. Implant 2:7-8

49. Minas T (1998) Cartilage repair techniques including chondrocyte transplantation. Their role in focal chondral damage to the knee. Presentation abstract. American Academy of Orthopedic Surgeons, 1998, Annual Meeting, New Orleans

62. Peterson L (1998) Autologous chondrocyte transplantation: 2-10 year follow-up in 219 patients. Proceedings of the American Academy of Orthopedic Surgeons, 1998 Annual Meeting, New Orleans

66. Scorrano A(1998) Use of resorbable pins to secure the periostal patch in autologous cultured chondrocytes implantation of the knee: initial Italien experience. 2nd Symposium of the International Cartilage Repair Society (ICRS), Boston, USA

67. Schneider U (1999) Die autologe Chondrozytentransplantation - Qualitätsanforderungen. 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, Berlin

68. Schneider T, Liebau C, Krämer R, Merk H (1999) 10-Jahres-Analyse nach arthroskopischem Kniegelenkdébridement bei Gonarthrose. Arthroskopie 12:17-21

70. Sokoloff L (1982) The remodeling of articular cartilage. Rheumatology 7:11-18

71. Sokoloff L (1982) Repair mechanisms of articular cartilage. J Am Podiatr Med Assoc 72:228-232

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Übernahmen aus Grifka et al 2000.

"Sokoloff 1982" findet sich nicht im Literaturverzeichnis von Ees; bei "Schneider 1999" wurde die falsche Literaturreferenz übernommen.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[2.] Ees/Fragment 180 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2013, 17:05 Hindemith
Erstellt: 24. April 2013, 22:42 (Graf Isolan)
BauernOpfer, Ees, Fragment, Gesichtet, Grifka et al 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 1-45
Quelle: Grifka et al 2000
Seite(n): 114-115, Zeilen: 114: 3.Sp., 51-57 - 115: 1.Sp., 1-17.25-57 - 2.Sp.,1-19.45-59 - 3.Sp., 1-23
Als Ursachen führen verschiedene Autoren Passungenauigkeiten der Stanzzylinder, einen Mangel an Stabilität des Transplantats, Reaktionen der Synovialis, das Alter der Patienten und die Größe der Transplantate an [Hangody 1997, Grifka 2000]. Ein erheblicher Nachteil der autologen Mosaikplastik sind die neu gesetzten Defekte an den Entnahmestellen, die zusätzliche Schmerzen verursachen und bei Nachuntersuchungen eine Auffüllung mit fibrösem Knorpel zeigten [Imhoff 1999]. Neben der limitierten Verfügbarkeit von autologen Knorpel-Knochen-Zylindern bereiten die individuelle Knorpelschichtdicke und die Inkongruenz der Gelenkflächen von Spender- und Empfängerseite Schwierigkeiten. Die Passungenauigkeiten der Oberflächenwölbungen können nur erosiv durch Fräsen ausgeglichen werden, jedoch ist eine heterotope Zylinderentnahme nachträglich nicht korrigierbar. In einem durchschnittlichen Untersuchungszeitraum von 3,7 Jahren zeigten alle Patienten nach der Behandlung mit autologen Transplantaten aus dem Condylus, bei denen präoperativ keine oder nur eine leichte Arthrose diagnostiziert wurde, postoperativ eine beginnende oder sich verschlechternde Arthrose. Weiterhin Schmerzen nach Belastung hatten 75% der Patienten [Wirth 1991]. Outerbridge beschrieb bei 50% der untersuchten Patienten die Bildung von Osteophyten als reaktive Knochenneubildung in autologen Patellatransplantaten [Outerbridge 1995]. Mehrere Autoren empfahlen die Mosaikplastik für osteochondrale Defekte bis zu einer Größe von 1-2 cm2 [Pascher 1999, Wirth 1991], 2-3 cm2 bis 3,5 cm2 [Erggelet 1999, Marco 1993] und 1-4 cm2 [Hangody 1997 und 1999].

Neuere Methoden zielen auf die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten unter Verwendung chondrogener Materialien (Periost- und Perichondriumtransplantation).

Periost (Knochenhaut) und Perichondrium (Knorpelhaut) enthalten osteogene bzw. chondrogene Vorläuferzellen und Wachstumsfaktoren. Die intraartikulären Bedingungen, unter denen sich diese Zellen zu Knochen oder zu Knorpel umformen können, sind bislang nicht umfassend geklärt. Experimenbtelle [sic] Untersuchungen am Patienten zeigten anfänglich eine gute Restitution der Gelenkknorpeldefekte, jedoch beschrieben mehrere Autoren, dass die Perichondriumtransplantation nach 2-5 Jahren bei bis zu 70% der behandelten Patienten zur endochondralen Ossifikation im Reparaturgewebe führte [Minas 1997, O’Driscoll 1997]. Eine mögliche Erklärung ist die Beobachtung der Typ III-Kollagenexpression in In-vitro-Zellkulturen von Perichondriumbiopsaten; die Zellen differenzierten zu Osteoblasten [McPherson 1997]. Weitere Komplikationen sind Transplantat- und Regeneratverlust, die Hypertrophie des Regenerats und die fortschreitende Arthrose in teilweise bis zu 50% der Behandlungsfälle [Bouwmeester 1996, Beckers 1993]. Bulstra zeigte mit seinen In-vitro-Experimenten, dass sich die pluripotenten Stammzellen des Perichondriums zu Chondrozyten differenzieren und Matrix bilden können [Bulstra 1990]. Die Bildung der Matrix wurde jedoch nur über einen Zeitraum von 10 Tagen verfolgt. Immunhistochemische Analysen zeigten, dass das für Gelenkknorpel typische Kollagen Typ II in einer Zeitspanne von 2-3 Wochen stark exprimiert wird. Werden die Zellen jedoch länger kultiviert, beginnen sie vermehrt mit der Bildung von Kollagen Typ I und III [Marlovits 1998]. In der Studie von Lorentzon wurde die Erfolgsquote mit 96% sehr guten und guten Ergebnissen nach durchschnittlich 3,5 Jahren angegeben [Lorentzon 1998]. Degenerative Veränderungen der Patellaränder oder eine Verkleinerung des femoropatellaren Gelenkspaltes zeigten 73% der Patienten, Kalzifizierungen im Regeneratgewebe 20%. Nur 27% der Patienten wiesen eine ähnliche Festigkeit des Knorpelregenerats zum umliegenden Knorpel auf. Die Autoren sprachen von der Bildung von hyalinähnlichem Knorpel, ohne jedoch eine Kollagentypisierung vorgenommen zu haben.


Beckers JM, Bulstra SK, Kuijer R, Bouwmeester SJ, Linden AJ: Analysis of the clinical results after perichondral transplantation for cartilage defects of the human knee. 19th Symposium of the European Society of Osteoarthritis, Nordwijkerhout Netherlands 1993: 157.

Bouwmeester SJ, Beckers JM, Kuijer R, Linden AJ van der, Bulstra SK: Long term results of rib perichondrial grafts for repair of cartilage defects in the human knee. Int Orthop 1996; 21: 313-317.

Bulstra S, Homminga G, Buurman W, Terwindt-Rouwenhorst E, Linden A van der: The potential of adult human perichondrium to form hyalin cartilage in vitro. J Orthop Res 1990; 3: 328-335.

Erggelet C: Perspektiven der Knorpelregeneration. Implant 1999; 2: 7-8.

Hangody L, Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I: Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 1997(a); 5: 262-267.

Hangody L, Kish G, Karpati Z, Szerb I, Eberhardt R: Treatment of osteochondritis dissecans of the talus: use of the mosaicplasty technique – a preliminary report. Foot Ankle Int 1997(b); 18: 628-634.

Grifka J, Anders S, Löhnert J, Baag R, Feldt S: Regeneration von Gelenkknorpel durch die autologe Chondrozytentransplantation. Arthroskopie 2000; 13: 113-122.

Hangody L: Die Behandlung von Knorpelschäden des Kniegelenks mit der Mosaikplastik. 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, Berlin 1999.

Immhof AB, Öttl GM, Burkhart A, Traub S: Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 1999; 28: 33-44.

Lorentzon R, Alfredson H, Hildingson C: Treatment of deep cartilage defects of the patella with periosteal transplantation. Knee Surg Sports Traumatol Arthrose 1998; 6: 202-208.

Marco F, Lopez-Oliva F, Fdez-Arroya JM, Pedro JA de, Perez AJ, Leon C, Lopez-Duran L: Osteochondral allografts for osteochondritis dissecans and osteonecrosis of the femoral condyles. Int Orthop 1993; 17: 104-108.

Marlovits S, Moser D, Kruber D, Grasslober M, Kutscher-Lissberg F, Marlovits T, Vecsei V: Morphological observations of the aged human articular chondrocytes in cell culture. Bone 1998; 22(Suppl): C151.

McPherson JM, Tubo R, Barone L: Chondrocyte transplantation. Arthroscopy 1997; 13: 541-547.

Minas T, Nehrer S: Current concepts in the treatment of articular cartilage defects. Orthopedics 1997; 20: 525-538.

O´Driscoll SW: Periosteal transplantation: articular cartilage regeneration-chondrocyte transplantation and other technologies. Symposium of the American Academy of Orthopedic Surgeons, San Francisco 1997.

Outerbridge HK, Outerbridge AR, Outerbridge RE: The use of the lateral patellar autologous graft for the repair of a large osteochondral defect in the knee. J Bone Joint Surg Am 1995; 77: 65-72.

Pascher A, Windhager R: Die Autologe Chondrozytentransplantation (ACT) zur Behandlung von lokaler Knorpelschäden. J Arthros Orthopädie 1999; 6: 16-18.

Wirth T, Rauch G, Schuler P, Griss P: Das autologe Knorpel-Knochen-Transplantat zur Therapie der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenkes. Z Orthop Ihre Grenzgeb 1991; 129: 80-84.

[Seite 114]

Als Ursachen führen verschiedene Autoren Passungenauigkeiten der Stanzzylinder, einen Mangel an Stabilität des Transplantats, Reaktionen der Synovialis, das Alter der Patienten und die Größe der Transplantate an [19, 25, 59, 74]. Ein erheblicher

[Seite 115]

Nachteil der autologen Mosaikplastik sind die neu gesetzten Defekte an den Entnahmestellen, die zusätzliche Schmerzen verursachen und bei Nachuntersuchungen eine Auffüllung mit fibrösem Knorpel zeigten [5, 33]. Neben der limitierten Verfügbarkeit von autologen Knorpel-Knochen-Zylindern bereiten die individuelle Knorpelschichtdicke und die Inkongruenz der Gelenkflächen von Spender- und Empfängerseite Schwierigkeiten. Die Passungenauigkeiten der Oberflächenwölbungen können nur erosiv durch Fräsen ausgeglichen werden, jedoch ist eine heterotope Zylinderentnahme nachträglich nicht korrigierbar. Die Verwendung von Allografts, die aus Gewebebanken oder von Fremdorganspendern stammen, wird wegen immunologischer Reaktionen und/oder der Übertragung von infektiösem Material, wie Hepatitis B und C, HIV, CMV und Prionen, häufig abgelehnt.

In einem durchschnittlichen Nachuntersuchungszeitraum von 3,7 Jahren [79] zeigten alle Patienten nach der Behandlung mit autologen Transplantaten aus dem Kondylus, bei denen präoperativ keine oder nur eine leichte Arthrose diagnostiziert wurde, postoperativ eine beginnende oder sich verschlechternde Arthrose. Weiterhin Schmerzen nach Belastung hatten 75% der Patienten. Outerbridge et al. [59] beschrieben bei 50% der untersuchten Patienten die Bildung von Osteophyten als reaktive Knochenneubildung in autologen Patellatransplantaten. Mehrere Autoren empfahlen die Mosaikplastik für osteochondrale Defekte bis zu einer Größe von 1-2 cm2 [51, 60, 79], 2-3 cm2 [14], bis 3,5 cm2 [44] und 1-4 cm2 [24, 26].

Behandlung von Gelenkknorpeldefekten unter Verwendung chondrogener Materialien: Periost- und Perichondriumtransplantation

Periost (Knochenhaut) und Perichondrium (Knorpelhaut) enthalten osteogene bzw. chondrogene Vorläuferzellen und Wachstumsfaktoren. Die intraartikulären Bedingungen, unter denen sich diese Zellen zu Knochen oder zu Knorpel umformen können, sind bislang nicht umfassend geklärt. Experimentelle Untersuchungen am Patienten zeigten anfänglich eine gute Restitution der Gelenkknorpeldefekte, jedoch beschrieben mehrere Autoren, dass die Perichondriumtransplantation nach 2-5 Jahren bei bis zu 70% der behandelten Patienten zur endochondralen Ossifikation im Reparaturgewebe führte [30, 48, 55]. Eine mögliche Erklärung ist die Beobachtung der Typ-III-Kollagen-Expression in In-vitro-Zellkulturen von Perichondriumbiopsaten; die Zellen differenzierten zu Osteoblasten [46, 54]. Weitere Komplikationen sind Transplantat- und Regeneratverlust [7, 31], die Hypertrophie des Regenerats [3] und die fortschreitende Arthrose in teilweise bis zu 50% der Behandlungsfälle [1].

[...]

Bulstra et al. [11] zeigten mit ihren In-vitro-Experimenten, dass sich die pluripotenten Stammzellen des Perichondriums zu Chondrozyten differenzieren und Matrix bilden können. Die Bildung der Matrix wurde jedoch nur über einen Zeitraum von 10 Tagen verfolgt. Immunhistochemische Analysen zeigten, dass das für Gelenkknorpel typische Kollagen Typ II in einer Zeitspanne von 2-3 Wochen stark exprimiert wird. Werden die Zellen jedoch länger kultiviert, beginnen sie vermehrt mit der Bildung von Kollagen Typ I und III [45].

In der Studie von Lorentzon et al. [41] wurde die Erfolgsquote, basierend auf dem Symptom-Score nach Brittberg et al. [8], mit 96% (25/26) sehr guten bzw. guten Ergebnissen nach durchschnittlich 3,5 Jahren angegeben. Bei dieser Auswertung blieben jedoch die Veränderungen, die sich in den Röntgenaufnahmen bei 22 nachuntersuchten Patienten und bei den Regeneratanalysen zeigten, unberücksichtigt. Degenerative Veränderungen der Patellaränder oder eine Verkleinerung des femoropatellaren Gelenkspalts zeigten 72,7% (16/22) der Patienten, Kalzifizierungen im Regeneratgewebe 20%. Nur 27% (7/26) der Patienten wiesen eine ähnliche Festigkeit des Knorpelregenerats zum umliegenden Knorpel auf. Die Autoren sprachen von der Bildung von hyalinähnlichem Knorpel, ohne jedoch eine Kollagentypisierung vorgenommen zu haben.


1. Angermann P, Riegels-Nielsen P (1994) Osteochondrosis dissecans of the femoral condyle treated with periosteal transplantation: preliminary clinical study in 14 cases. Orthop Int 2:425-428

3. Beckers JM, Bulstra SK, Kuijer R, Bouwmeester SJ, Linden AJ van der (1992) Analysis of the clinical results after perichondral transplantation for cartilage defects of the human knee. 19th Symposium of the European Society of Osteoarthritis, Nordwijkerhout, Netherlands, p 157

5. Bobic V (1996) Arthroscopic osteochondral autograft transplantation in anterior cruciate ligament reconstruction. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 3:262-264

7. Bouwmeester SJ, Beckers JM, Kuijer R, Linden AJ van der, Bulstra SK (1996) Longterm results of rib perichondrial grafts for repair of cartilage defects in the human knee. Int Orthop 21:313-317

11. Bulstra S, Homminga G, Buurman W, Terwindt-Rouwenhorst E, Linden A van der (1990) The potential of adult human perichondrium to form hyalin cartilage in vitro. J Orthop Res 3:328-335

14. Erggelet C (1999) Perspektiven der Knorpelregeneration. Implant 2:7-8

19. Ghazavi MT, Pritzker KP, Davis AM, Gross AE (1997) Fresh osteochondral allografts for post-traumatic osteochondral defects of the knee. J Bone Joint Surg Br 79:1008-1013

24. Hangody L (1999) Die Behandlung von Knorpelschäden des Kniegelenks mit der Mosaikplastik. 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, Berlin

25. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Szerb I, Udvarhelyi I (1997) Arthroscopic autogenous osteochondral mosaicplasty for the treatment of femoral condylar articular defects. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 5:262-267

26. Hangody L, Kish G, Karpati Z, Udvarhelyi I, Szigeti I, Bely M (1998) Moasicplasty for the treatment of articular cartilage defects: application in clinical practice. Orthopedics 21:751-756

30. Homminga GN, Bulstra SK, Bouwmeester PSM, Linden AJ van der (1990) Perichondral grafting for cartilage lesions of the knee. J Bone Joint Surg Br 78:1003-1007

31. Hubbard MJ (1996) Articular débridement versus washout for degeneration of the medial femoral condyle. A five-year study. J Bone Joint Surg Br 78:217-219

33. Imhoff AB, Öttl GM, Burkhart A, Traub S (1999) Osteochondrale autologe Transplantation an verschiedenen Gelenken. Orthopäde 28:33-44

41. Lorentzon R, Alfredson H, Hildingson C (1998) Treatment of deep cartilage defects of the patella with periosteal transplantation. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 6:202-208

44. Marco F, Lopez-Oliva F, Fdez Fdez-Arroyo JM, Pedro JA de, Perez AJ, Leon C, Lopez-Duran L (1993) Osteochondral allografts for osteochondritis dissecans and osteonecrosis of the fermoral condyles. Int Orthop 17:104-108

45. Marlovits S, Moser D, Kruber D, Grasslober M, Kutscher-Lissberg F, Malotivts T, Vecsei V(1998) Morphological observations of the aged human articular chondrocytes in cell culture. Bone [Suppl] 22:Abs.C151

46. McPherson JM, Tubo R, Barone L (1997) Chondrocyte transplantation. Arthroscopy 13:541-547

48. Minas T (1997) Articular cartilage regeneration: chondrocyte transplantation an other technologies. Symposium of the American Academy of Orthopedic Surgeons, 1997, Annual Meeting, San Francisco, CA

51. Minas T (1998) Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 27:739-744

54. Nakahara H, Goldberg M, Caplan A (1991) Culture-expanded human periosteal-derived cells exhibit osteochondral potential in vivo. J Orthop Res 9:465-476

55. O'Driscoll SW (1997) Periosteal transplantation: articular cartilage regeneration: chondrocyte transplantation and other technologies. Symposium of the American Academy of Orthopedic Surgeons, 1997, Annual Meeting, San Francisco, CA

59. Outerbridge HK, Outerbridge AR, Outerbridge RE (1995) The use of the lateral patellar autologous graft for the repair of a large osteochondral defect in the knee. J Bone Joint Surg Am 77:65-72

60. Pascher A, Windhager R (1999) Die Autologe Chondrozytentransplantation (ACT) zur Behandlung von lokaler Knorpelschäden. Jatros Orthopädie 6:16-18

74. Stone K, Walgenbach AW (1997) Surgical technique and initial results for articular cartilage transplantation to traumatic and arthritic defects in the knee joint. Transactions 2nd Freibourg International Symposium on Cartilage Repair, Freibourg, Switzerland

79. Wirth T, Rauch G, Schuler P, Griss P (1991) Das autologe Knorpel-Knochen-Transplantat zur Therapie der Osteochondrosis dissecans des Kniegelenks. Z Orthop Ihre Grenzgeb 129:80-84

Anmerkungen

"Hangody 1997" lässt sich bei Ees nicht eindeutig auflösen.

Durch die Quellenangabe sind hier Art und Umfang der Übernahme in keiner Weise klar gestellt. Auf dieser Seite stammt nichts originär von Ees.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[3.] Ees/Fragment 179 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2013, 17:04 Hindemith
Erstellt: 24. April 2013, 12:56 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Grifka et al 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 179, Zeilen: 1-44
Quelle: Grifka et al 2000
Seite(n): 114, Zeilen: 2.Sp., 1-35.41-56 - 3.Sp., 1-36.41-51
[Die Beschwerdesymptomatik 3 Jahre nach] einer Lavage verbesserte sich in nur 45% der behandelten Patienten, zu keiner Veränderung kam es bei 20% der Patienten und bei 35 % der Patienten verschlechterte sich der Zustand [Jackson 1991]. Eine Kombination beider Verfahren führte nach 3 Jahren in 68% der Behandlungsfälle zu zufriedenstellenden klinischen Ergebnissen. In einer Studie von Ogilvie-Harris und Fitsialos führte die Behandlung mit arthroskopischem Kniegelenksdebridement nach 4 Jahren bei 53% der Patienten zu zufriedenstellenden Ergebnissen [Ogilvie-Harris 1991]. Schneider berichtete von einer Studie, bei der 182 Patienten mit arthroskopischem Kniegelenkdebridement behandelt und über einen Nachuntersuchungszeitraum von 10 Jahren beobachtet wurden [Schneider 1990]. Nach 1 Jahr führte die Behandlung in 2/3 der Fälle zur Linderung der Schmerzen, nach 5 Jahren in 1/3 der Fälle und nach 10 Jahren nur noch in 5% der Fälle. Die Behandlung der Beschwerdesymptomatik durch Lavage und/oder Debridement eines Knorpeldefektes wird weiterhin über die Jahre kritisch diskutiert, da durch diese Techniken der umliegende Knorpel nicht zu einer regenerierenden Antwort angeregt wird und degenerative Prozesse nicht aufgehalten werden können [Hubbard 1996, Shapiro 1993].

Seit vielen Jahren werden verschiedene Behandlungsmethoden angewendet, die durch Penetration der subchondralen Knochenplatte zum Einwandern von undiffenzierten mesenchymalen Stammzellen aus dem Knochenmark führen und somit eine Revaskularisierung bewirken. Zu diesen Methoden gehören:

- Pridiebohrung
- Abrasionsarthroplastik
- Mikrofrakturierung.

Typischerweise besteht jedoch das Ersatzgewebe nicht aus hyalinem Knorpel [Lyyra 1995, Shapiro 1993, Wakitani 1994]. Stattdessen bildet sich Faserknorpel, der durch die Expression von Typ I-Kollagen, seltener durch Typ II-, Typ VI- oder TypIX-Kollagen charakterisiert ist [Buckwalter 1990]. Der Faserknorpel degeneriert jedoch nach etwa 2 Jahren schneller als nativer Gelenkknorpel, da er biomechanisch weniger belastbar ist und damit zur Verschlechterung der Gelenkfunktion führt [Lyyra 1995, Wirth 1996, Häuselmann 1997]. Friedmann zeigte in einer Kurzzeitstudie, dass die Abrasionsarthroplastik bei 110 Patienten mit Knorpeldefekten im Knie bei 34% der Patienten ein Jahr postoperativ zu keiner Veränderung führte, in 6% der Fälle verschlechterte sich sogar der Zustand. Die besten Ergebnisse wurden bei Patienten im Alter von unter 40 Jahren beobachtet [Friedmann 1984]. Rand beschrieb, dass von 28 Patienten nach durchschnittlich 3,8 Jahren 39% eine marginale Verbesserung zeigten, bei 29% der Patienten war keine Änderung erkennbar und bei 32% der Patienten verschlechterte sich der Zustand. Nach durchschnittlich 3 Jahren musste bei 50% dieser Patienten eine Knietotalendoprothese implantiert werden [Rand 1991]. Eine retrospektive komparative Studie von 126 Patienten führte nach durchschnittlich 16 Monaten bei 67% der Patienten, die mit Abrasionsarthroplastik kombiniert mit Debridement behandelt worden waren, und bei 79% der Patienten nach Debridement zu zufriedenstellenden Ergebnissen [Bert 1989].

Zu den neueren Methoden gehören Verfahren der Verpflanzung von osteochondralen Transplantaten (Mosaikplastik, Knorpel-Knochen-Stanze).

Bei Verwendung von autologen osteochondralen Transplantaten (Knorpel-Knochen-Zylinder), die aus weniger belasteten Regionen des Gelenks stammen, werden diese in einen lokal begrenzten Knorpeldefekt eingebracht. Anfänglich viel versprechende Resultate führten in 30% der Fälle 2-5 Jahre postoperativ zur allmählichen oder abrupten Verschlechterung des Zustandes [Wagner 1972].


Bert JM, Maschka K: The arthroscopic treatment of unicompartmental gonarthrosis – a five year follow up study of abrasion arthroplasty plus arthroscopic debridement and arthroscopic debridement alone. Arthroscopy 1989; 5: 25-32.

Buckwalter J, Rosenberg L, Hunziker E: Articular cartilage: composition, structure, response to injury, and methods of facilitating repair. Raven Press New York 1990.

Friedmann MJ, Berasi CC, Fox JM, Del Pizzo W, Snyder SJ, Ferkel RD: Preliminary results with abrasions arthroplasty in osteoarthritic knee. Clin Orthop 1984; 182: 200-205.

Häuselmann HJ, Hunziker EB: Läsionen des Gelenkknorpels und ihre Behandlung. Schweiz Med Wochenschr 1997; 127: 1911-24.

Jackson RW: Arthroscopic Treatment of degenerative arthritis. In: McGinty JB (ed): Operative arthroscopy. Raven Press.New York 1991: 319-323.

Lyyra T, Jurvelin J, Pitkänen P, Väätäinen U, Kiviranta T: Indentation instrument for the measurement of cartilage stiffness under arthroscopic control. Med Eng Phys 1995; 17: 395-399.

Ogilvi-Harris DJ, Fitsialos DP: Arthroscopic management of the degenerative knee. J Arthroscopie 1991; 7: 151-157.

Rand JA: Role of arthroscopy in osteoarthritis of the Knee. Arthroscopy 1991; 7: 358-363.

Schneider T, Liebau C, Krämer R, Merk H: 10-Jahre-Analyse nach arthroskopischem Kniegelenkdebridement bei Gonarthrose. Arthroskopie 1999; 12: 17-21.

Shapiro F, Koide S, Glimscher M: Cell origin and differentiation in the repair of full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg Am 1993; 75: 532-553.

Wagner H: Möglichkeiten und klinische Erfahrungen mit der Knorpeltransplantation. Z Orthop 1972; 110: 708-715.

Wakitani S, Goto T, Pineda SJ: Mesenchymal cell-based repair of large, full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg Am 1994; 76: 579-592.

Wirth C, Rudert M: Current concepts-techniques of cartilage growth enhancement: a review of the literature. Arthroscopy 1996; 12: 300-308.

[Seite 114]

Die Beschwerdesymptomatik 3 1/2 Jahre nach einer Lavage verbesserte sich in nur 45% der behandelten Patienten, zu keiner Veränderung kam es bei 20% der Patienten, und bei 35% der Patienten verschlechterte sich der Zustand [34]. Eine Kombination beider Verfahren führte nach 3 Jahren in 68% (93/137) der Behandlungsfälle zu zufrieden stellenden klinischen Ergebnissen [35]. In einer Studie von Ogilvie-Harris u. Fitsialos [58] führte die Behandlung mit arthroskopischem Kniegelenkdébridement nach 4 Jahren bei 53% der Patienten (233/441) zu zufrieden stellenden Ergebnissen. Schneider et al. [68] berichteten von einer Studie, bei der 182 Patienten mit arthroskopischem Kniegelenkdébridement behandelt und über einen Nachuntersuchungszeitraum von 10 Jahren beobachtet wurden. Nach 1 Jahr führte die Behandlung in 2/3 der Fälle zur Linderung der Schmerzen, nach 5 Jahren in 1/3 der Fälle und nach 10 Jahren nur noch in 5% der Fälle. Die Behandlung der Beschwerdesymptomatik durch Lavage und/oder Débridement eines Knorpeldefekts wird kritisch diskutiert, da durch diese Techniken der umliegende Knorpel nicht zu einer regenerierenden Antwort angeregt wird und degenerative Prozesse nicht aufgehalten werden können [31, 37, 38, 69].

Verfahren zur Faserknorpelbildung: Pridie-Bohrung, Abrasionsarthroplastik, Mikrofrakturierung

Seit vielen Jahren werden verschiedene Behandlungsmethoden angewendet, die durch Penetration der subchondralen Knochenplatte zum Einwandern von undifferenzierten mesenchymalen Stammzellen aus dem Knochenmark führen und somit eine Revaskularisierung bewirken. Zu diesen Methoden gehören

– die Pridie-Bohrung [63],
– die Abrasionsarthroplastik [15] und
– die Mikrofrakturierung [72].

Typischerweise besteht jedoch das Ersatzgewebe nicht aus hyalinem Knorpel [42, 69, 77]. Stattdessen bildet sich Faserknorpel, der durch die Expression von Typ-I-Kollagen, seltener durch Typ-II-, Typ-VI- oder Typ-IX-Kollagen charakterisiert ist [10, 12, 28]. Der Faserknorpel degeneriert jedoch nach etwa 2 Jahren schneller als nativer Gelenkknorpel [34, 35, 42], da er biomechanisch weniger belastbar ist [78], und führt damit zur Verschlechterung der Gelenkfunktion [27].

Friedman et al. [17] zeigten in einer Kurzzeitstudie, dass die Abrasionsarthroplastik bei 110 Patienten mit Knorpeldefekten im Knie bei 34% 1 Jahr postoperativ zu keiner Veränderung führte, in 6% der Fälle verschlechterte sich der Zustand. Die besten Ergebnisse wurden bei Patienten < 40 Jahre beobachtet. Rand [64] beschrieb, dass von 28 Patienten nach durchschnittlich 3,8 Jahren 39% (11/28) eine marginale Verbesserung zeigten, bei 29% (8/28) der Patienten war keine Änderung erkennbar und bei 32% (9/28) der Patienten verschlechterte sich der Zustand. Nach durchschnittlich 3 Jahren musste bei 50% (14/28) dieser Patienten eine Knieendoprothese implantiert werden. Eine retrospektive komparative Studie von 126 Patienten führte nach durchschnittlich 16 Monaten bei 67% der Patienten, die mit Abrasionsarthroplastik kombiniert mit Débridement behandelt worden waren, und bei 79% der Patienten nach Débridement allein zu zufrieden stellenden Ergebnissen [4].

Verpflanzung von osteochondralen Transplantaten: Mosaikplastik, Knorpel-Knochen-Stanze

Bei Verwendung von autologen osteochondralen Transplantaten (Knorpel-Knochen-Zylinder), die aus weniger belasteten Regionen des Gelenks stammen, werden diese in einen lokal begrenzten Knorpeldefekt eingebracht. Anfänglich viel versprechende Resultate führten in 30% der Fälle 2–5 Jahre postoperativ zur allmählichen oder abrupten Verschlechterung des Zustands [76].


4. Bert JM, Maschka K (1989) The arthroscopic treatment of unicompartmental gonarthrosis: a five-year follow-up study of abrasion arthroplasty plus arthroscopic débridement and arthroscopic débridement alone. Arthroscopy 5:25-32

10. Buckwalter J, Rosenberg L, Hunziker E (1990) Articular cartilage: composition, structure, response to injury, and methods of facilitating repair. Raven Press, New York

12. Cheung H, Lynch K, Johnson R, Brewer B (1980) In vitro synthesis of tissue-specific type II collagen by healing cartilage. I. Short-term repair of cartilage by mature rabbits. Arthritis Rheum 23:211-219

15. Ficat R, Ficat C, Gedeon P, Toussaint P, Toussaint J (1979) Spongialization: a new treatment for diseased patellae. Clin Orthop 144:74-83

17. Friedman MJ, Berasi CC, Fox JM, Del Pizzo W, Snyder SJ, Ferkel RD (1984) Preliminary results with abrasion arthroplasty in the osteoarthritic knee. Clin Orthop 182:200-205

27. Häuselmann H, Hunziker E (1997) Läsionen des Gelenkknorpels und ihre Behandlung. Schweiz Med Wochenschr 127:1911-1924

28. Hjertquist SO, Lemmperg R (1980) Histological autoradiographic and microchemical studies of spontanously healing osteochondral articular defects in adult rabbit. Calcif Tissue Res 8:54-72

31. Hubbard MJ (1996) Articular débridement versus washout for degeneration of the medial femoral condyle. A five-year study. J Bone Joint Surg Br 78:217-219

34. Jackson RW (1991) Arthroscopic treatment of degenerative arthritis. In: McGinty JB (ed) Operative arthoscopy. Raven Press, New York, pp 319-323

35. Jackson RW, Marans HJ, Silver RS (1988) Arthroscopic treatment of degenerative arthritis of the knee. J Bone Joint Surg Am 70:332-336

37. Kim HK, Moran ME, Salter RB (1991) The potential for regeneration of articular cartilage in defects created by chondral shaving and subchondral abrasion. An experimental investigation in rabbits. J Bone Joint Surg Am 73:1301-1315

38. Levy A, Lohnes J, Scully S, LeCoy M, Garrett W(1996) Chondral delamination of the knee in scoccer players. Am J Sports Med 24:634-639

42. Lyyra T, Jurvelin J, Pitkänen P, Väätäinen U, Kiviranta T (1995) Indentation instrument for the measurement of cartilage stiffness under arthroscopic control. Med Eng Phys 17:395-399

58. Ogilvie-Harris DJ, Fitsialos DP (1991) Arthroscopic management of the degenerative knee. J Arthroscopy 7:151-157

63. Pridie KH (1959) A method of resurfacing osteoarthritic knee joints. J Bone Joint Surg Br 41:618-619

64. Rand JA (1991) Role of arthroscopy in osteoarthritis of the knee. Arthroscopy 7:358-363

68. Schneider T, Liebau C, Krämer R, Merk H (1999) 10-Jahres-Analyse nach arthroskopischem Kniegelenkdébridement bei Gonarthrose. Arthroskopie 12:17-21

69. Shapiro F, Koide S, Glimcher M (1993) Cell origin and differentiation in the repair of full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg Am 75:532-553

72. Steadman JR, Rodkey WG, Singleton SB, Briggs KH (1997) Microfracture technique for full thickness chondral defects: techniques and clinical results. Operat Techn Orthop 7:300-304

76. Wagner H (1972) Möglichkeiten und klinische Erfahrungen mit der Knorpeltransplantation. Z Orthop Ihre Grenzgeb 110:708-715

77. Wakitani S, Goto T, Pineda SJ (1994) Mesenchymal cell-based repair of large, full-thickness defects of articular cartilage. J Bone Joint Surg Am 76:579-592

78. Wirth C, Rudert M (1996) Current concepts – techniques of cartilage growth enhancement: a review of the literature. Arthroscopy 12:300-308

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Das Original wurde an dieser Stelle vollständig (nur unter Weglassung einiger Literaturverweise und zweier Überschriften) und nur minimal bearbeitet in die aktuelle Arbeit eingefügt.

Für die Verweise "Hubbard 1996" und "Schneider 1990" finden sich kein Einträge im Literaturverzeichnis von Ees.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[4.] Ees/Fragment 178 39 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2013, 17:04 Hindemith
Erstellt: 24. April 2013, 12:49 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Grifka et al 2000, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 178, Zeilen: 39-43
Quelle: Grifka et al 2000
Seite(n): 113-114, Zeilen: 113: 3.Sp., 33-37 - 114: 1.Sp., 1-7
Die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten mittels Gelenkspülung und/oder Knorpelglättung (auch als Lavage, Gelenktoilette und/oder Debridement bezeichnet) dient der Auswaschung von abgelösten Knorpelfragmenten, Knorpelfasern und Proteoglykanaggregaten, die gemeinsam mit Entzündungsmediatoren auf die Synovitis wirken können, oder der mechanischen Abtragung oberflächlich strukturveränderter Knorpelanteile. [Seite 113]

Die Behandlung von Gelenkknorpeldefekten mittels Gelenkspülung und/oder Knorpelglättung (auch als Lavage und Débridement bezeichnet) dient der Auswaschung von abgelösten Knor-

[Seite 114]

pelfragmenten, Knorpelfasern und Proteoglykanaggregaten, die gemeinsam mit Entzündungsmediatoren auf die Synovialis wirken können, oder der mechanischen Abtragung oberflächlich strukturveränderter Knorpelanteile.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Fortsetzung auf der nächsten Seite.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[5.] Ees/Fragment 009 07 - Diskussion
Bearbeitet: 19. April 2013, 23:18 Guckar
Erstellt: 9. November 2012, 16:25 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 07-10
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 303, Zeilen: li. Sp. 2-7
In der Praxis werden die Wechselwirkungen der Strahlung mit den verschiedenen Gewebearten im wesentlichen durch zwei Parameter bestimmt. Diese sind zum einen die Einwirkzeit der Strahlen auf das Gewebe, zum anderen die effektiv zur Wirkung gelangende Leistungsdichte (Abb. 5). In der Therapie werden die Wirkmechanismen der Strahlung mit den verschiedenen Gewebearten im wesentlichen durch 2 Parameter bestimmt: zum einen die Einwirkzeit der Strahlung auf das Gewebe, zum anderen die effektiv zur Wirkung gelangende Leistungsdichte, [...]
Anmerkungen

Gekürzt, mit kleinen Änderungen, aber unverkennbar. Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Fortsetzung in Ees/Fragment 009 10.

Als mögliche andere Quelle kommt auch Müller Scholz (1988) in Frage, siehe Ees/Dublette/Fragment 009 07

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[6.] Ees/Fragment 198 05 - Diskussion
Bearbeitet: 15. March 2013, 13:13 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 19:04 (Hindemith)
Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Viehweger 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 198, Zeilen: 5-15
Quelle: Viehweger 2003
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 2-7; 11: 13-19
Im Gegensatz zu pH-shifts sind Signaturen der Calcium-Verteilung als “second messenger” charakterisiert. Es wurden zellspezifische, zytoplasmatische “Ca-fingerprints” beschrieben, mit deren Hilfe Zellen spezifisch auf unterschiedliche Stimuli in Form von Oszillationen, Wellen oder Spikes reagieren können.

Intrazelluläre pH-Gradienten können durch kurzzeitige Verschiebungen der ihnen zugrunde liegenden Fluxgleichgewichte zur Generierung von pH-shifts genutzt werden. Dabei sind nicht nur Gradienten zwischen einzelnen Zellorganellen von Bedeutung, sondern auch Unterschiede in der lokalen Protonenkonzentration einer Organelle. So weisen z.B. die Thylakoide der Chloroplasten Protonengradienten auf, welche als Teil des Schutzmechanismus gegenüber extensivem Lichteinfluss wirken [Ewy 2000].


Ewy RG, Dilley RA: Distinguishing between luminal and localized proton buffering pools in thylakoid membranes. Plant Physiol 2000; 122: 583-585.

[Seite 10: 2-7]

Im Gegensatz zu pH-shifts sind Signaturen der Ca2+-Verteilung bereits länger als “second messenger” charakterisiert und akzeptiert. Es wurden zellspezifische, cytoplasmatische “Ca2+-fingerprints” beschrieben, mit deren Hilfe pflanzliche Zellen spezifisch auf unterschiedliche Stimuli in Form von Oszillationen, Wellen oder Spikes reagieren können [Übersichten u.a. in Rudd und Franklin-Tong 1999, Sanders et al. 1999; Malho et al. 1998; McAinsh et al.1998; Sanders et al. 2002].

[Seite 11: 13-19]

Intrazelluläre pH-Gradienten können durch kurzzeitige Verschiebungen der ihnen zugrunde liegenden Fluxgleichgewichte zur Generierung von pH-shifts genutzt werden. Dabei sind nicht nur Gradienten zwischen einzelnen Zellorganellen, wie Vakuole und Cytoplasma, von Bedeutung, sondern auch Unterschiede in der lokalen Protonenkonzentration eines Organells, zum Beispiel weisen die Thylakoide der Chloroplasten Protonengradienten auf, welche als Teil des Schutzmechanismus gegenüber extensivem Lichteinfluss wirken [Ewy und Dilley 2000].


Ewy, R.G. und Dilley, R.A. (2000). Distinguishing between luminal and localized proton buffering pools in thylakoid membranes. Plant Physiol. 122, 583-585.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, trotz weitgehend wörtlicher Übernahme. Die Quelle Ewy & Dilley 2000 wurde nicht untersucht. Sollte sich dort der Wortlaut genauso finden, so könnte das Fragment auch als Bauernopfer gewertet werden.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[7.] Ees/Fragment 004 12 - Diskussion
Bearbeitet: 11. March 2013, 21:19 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 14:08 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 12-15
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 297, Zeilen: li. Sp. 32-38
Heute steht dem Arzt bereits eine Vielzahl von Lasern für die verschiedenen Indikationen zur Verfügung. In den letzten Jahren konnten zahlreiche neue Anwendungsfelder erschlossen werden. Diverse Lasertherapiemethoden konnten sich insbesondere bei der Behandlung von Weichgewebe in vielen medizinischen Bereichen als Standardverfahren etablieren. Heute steht dem Arzt bereits eine Vielzahl von Lasern für die verschiedenen Indikationen zur Verfügung. In den letzten Jahren konnte eine Vielzahl neuer Anwendungsfelder erschlossen werden. In zahlreichen medizinischen Bereichen hat sich der Laser dank seiner Vorteile als Standardverfahren etabliert.
Anmerkungen

Trotz z.T. wörtlicher Übereinstimmung kein Hinweis auf eine Übernahme.

Auf der Seite existieren weitere ungekennzeichnete Übernahmen aus einer anderen Quelle: Ees/Fragment 004 02

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[8.] Ees/Fragment 060 03 - Diskussion
Bearbeitet: 7. February 2013, 00:50 Hindemith
Erstellt: 5. February 2013, 00:12 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Mülke 2007b, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 3-7, 9-17
Quelle: Mülke 2007b
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
Seit Anfang der achtziger Jahre werden experimentelle Untersuchungen zum Einsatz von Lasern in der Orthopädie durchgeführt. Aufbauend auf diesen Daten wird die Lasertechnik seit einigen Jahren in der operativen Orthopädie eingesetzt. Zur Resektion von Weichteilstrukturen im Kniegelenk, wie z.B. Knorpel und Meniskus wird insbesondere der Einsatz von Ho:YAG-Lasern propagiert. [...] Während bei instrumentellen Eingriffen in herkömmlicher Technik mit Saug-Schneide-Instrumentarium und modernisierten Shaver-Systemen lediglich ein Knorpeldebridgement, d.h. Entfernung aller lockeren Teile möglich ist, soll durch gezielte Laserablation eine wesentlich glättere Oberflächensituation gelingen. Ferner ist durch die Anwendung des Lasers eine suffiziente Blutstillung bei der arthroskopischen Operationen möglich, so dass postoperativ nur minimale Schwellungen und Nachblutungen zu erwarten sind. Allerdings weisen einige klinische Erfahrungen darauf hin, dass bei unsachgemäßer Laseranwendung des Ho:YAG-Lasers thermische Neben- und Spätwirkungen auftreten können, so dass arthroskopische Laser-Orthopädie nur erfahrenen Operateuren vorbehalten sein sollte [Schmolke 1997].

Schmolke S, Rühmann O, Lazovic D: Die Anwendung des Lasers in der Operativen Orthopädie. Orthopäde 1997; 26: 267-272.

Seit Anfang der achtziger Jahre werden experimentelle Untersuchungen zum Einsatz von LASER´n in der Orthopädie durchgeführt.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen und Daten wird die LASER-Technik jetzt seit einigen Jahren in der operativen Orthopädie in Klinik und Praxis eingesetzt.

[...]

Der Holmium-Yag-LASER kann zur Resektion von Weichteilstrukturen im Kniegelenk, wie z.B. Gelenkinnenhaut (Synovialis), Knorpel und Meniscus, verwendet werden und zeichnet sich dabei durch eine äußerst gewebeschonende Operationstechnik aus.

Während bei den instrumentellen Eingriffen in herkömmlicher Technik mit Saug-schneide-Instrumenten und motorisierten Shaver-Systemen lediglich ein Knorpel-debridement, d.h. Entfernung aller lockeren Teile, möglich ist, gelingt durch gezielte LASER-Ablations-Therapie eine wesentlich glattere Oberflächensituation.

[...] Elektronenmikroskopische und klinische Studien werden demnächst auch Aufschluß darüber geben können, ob bei unsachgemäßer LASER-Anwendung gegebenenfalls mit thermischen Neben- und Spätwirkungen zu rechnen ist. Daher ist festzustellen, daß arthroskopische LASER-Orthopädie nach wie vor nur erfahrenen Operateuren vorbehalten sein sollte.

Durch den LASER-Strahl resultiert eine ausgezeichnete Blutstillung bei der arthroskopischen Operation, so daß postoperativ nur minimale Schwellungen und Nachblutungen zu erwarten sind.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Bei Schmolke et al. (1997) finden sich die Textübereinstimmungen so nicht.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[9.] Ees/Fragment 059 31 - Diskussion
Bearbeitet: 5. February 2013, 00:05 Graf Isolan
Erstellt: 8. November 2012, 21:45 (Hindemith)
Ees, Fragment, Gesichtet, Mülke 2007a, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 31-39
Quelle: Mülke 2007a
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Alle losen Teile werden aus dem Gelenk herausgesaugt. Ist der Gelenkknorpel bereits auf dem Knochen abgerieben, besteht die Behandlung darin, diesen Knochen von seiner oberflächlich abgestorbenen Schicht zu befreien, damit dort ein sogenannter Ersatzknorpel nachwachsen kann. Mit einem motorisierten Fräsinstrument wird nun der Knochen soweit oberflächlich angefranst, bis der subchondrale Knochen eröffnet und die Blutversorgung des Knochens freigelegt wird. Nur so ist es möglich, dass innerhalb von etwa 3-6 Monaten die aus dem Markraum einsprossenden mesenchymalen Zellen ein faserhaltiges Ersatzknorpelgewebe bilden können, das die Funktion des verlorengegangenen Gelenkknorpels zum großen Teil übernimmt. Alle losen Teile werden aus dem Gelenk herausgesaugt. [...]

Ist der Gelenkknorpel bereits bis auf den Knochen abgerieben, besteht die Behandlung darin, diesen Knochen von seiner oberflächlich abgestorbenen Schicht zu befreien, damit dort ein sogenannter Ersatzknorpel nachwachsen kann. Mit einem motorisierten Fräsinstrument wird nun der Knochen soweit oberflächlich angefräst, bis die Blutversorgung des Knochens freigelegt ist. Nur so ist es möglich, daß innerhalb von etwa 3 - 6 Monaten aus der Tiefe des aufgefrästen Knochens heraus ein binde- gewebiges Ersatzgewebe nachwachsen kann, das die Funktion des verlorengegangenen Gelenkknorpels zum großen Teil übernimmt.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[10.] Ees/Fragment 020 10 - Diskussion
Bearbeitet: 26. December 2012, 15:06 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 15:00 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 10-20
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 304, Zeilen: li.Sp. 28-31 - re.Sp. 1-17
Habil 020 10.png

Abb. 15: Wirkung der Laserstrahlung bei unterschiedlichen Anwendungsparametern [Müller 1986b].

3.2.1 Photochemische Effekte

Die Gruppe der photochemischen Wirkungen beinhaltet die Photoinduktion, Photoaktivierung (so genannte Biostimulation) und die photodynamische Therapie inkl. Photosensitivierung. Bei diesen Wirkungen wird die Laserenergie dazu benutzt, durch Absorption in entweder körpereigenen oder körperfremden Farbstoffen oder Chromophoren-Gruppen an Biomolekülen photochemische Reaktionen auszulösen. Vier grundsätzliche Arten von Reaktionen des photochemischen Mechanismus können unterschieden werden:

- die photoinduzierte Isomerisation - z.B. beim Bilirubinabbau
- die photoinduzierte Ladungs-Produktion - im visuellen Prozess
- die photoinduzierte Synthese - in der Photosynthese von Pflanzen
- die photoinduzierte Dissoziation - in der photodynamischen Therapie (PDT)

Quelle 020 10.png

Abb. 13. Leistungs- bzw. Energiedichtebereiche als Funktion der Einwirkzeit für die verschiedenen Gewebewirkungen von Laserstrahlung

[...]

Klasse der photochemischen Wirkungen

Sie beinhaltet die Photoinduktion oder Photoaktivierung, gewöhnlich Biostimulation genannt, und die Photobestrahlung, wobei die photodynamische Therapie oder Photosensitivierung mit eingeschlossen ist. Hier wird die Laserenergie dazu benutzt, durch Absorption in entweder körpereigenen oder körperfremden Farbstoffen oder chromophoren Gruppen an Biomolekülen photochemische Reaktionen auszulösen.

4 grundsätzliche Arten von Reaktionen des photochemischen Mechanismus können unterschieden werden:

• die photoinduzierte Isomerisation z.B. beim Bilirubinabbau,
• die photoinduzierte Ladungsproduktion im visuellen Prozess,
• die photoinduzierte Synthese in der Photosynthese von Pflanzen,
• die photoinduzierte Dissoziation in der photodynamischen Therapie (PDT).

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne jede Quellenangabe.

Die Abbildung 15 in der Habilitationsschrift ist identisch zur Abbildung 13 in der Quelle, nur die Bildunterschrift ist unterschiedlich. Es wird als Quelle Müller 1986b angegeben, ein Quellenverweis, der in der Quelle Albrecht et al. (2002) nicht steht. Bei Müller (1986b) findet sich eine ähnliche, aber nicht identische Abbildung, was die Frage aufwirft, warum diese Quelle angegeben wurde:

Quelle 020 10 2.png

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith) Agtippina1

[11.] Ees/Fragment 009 10 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 04:00 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 20:08 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 10-19
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 300-301, Zeilen: S.300, re. Sp. 19-20, 27-39 - S.301, li. Sp. 1-3
Durch entsprechende Wahl der Fokusgröße kann die Leistungsdichte breit variiert werden.

Für differenzierte Betrachtungen müssen eine Vielzahl von Parametern betrachtet werden. Die gewebespezifischen Materialkonstanten wie Absorptions- und Streuverhalten spielen für das Verteilungsvolumen der Energie ebenso eine Rolle wie Brechungsindex und Wärmeleitverhalten der beteiligten Gewebe [Müller 1986a,b, Roggan 1997].

In Abhängigkeit von der technischen Realisierung kann die Laserstrahlung kontinuierlich (cw = continuous wave) bzw. getaktet oder gepulst appliziert werden. Damit lassen sich die verschiedenen Gewebewirkungen im Verhältnis von therapeutischem Effekt zu den Nebenwirkungen kontrollieren.

Habil 009 10.png

Abb. 5: Verhältnis von Fokusgröße und Leistungsdichte für verschiedene Brennweiten und Arbeitsabstände, Variation der Leistungsdichte und Fleckgröße beim Koagulieren und Schneiden [Müller 1986b].


Müller G: Development trends and market potential of biomedical laser application. In: Optical Instrumentation for Biomedical Laser Applications. SPIE 1986(a); 658: 2-8.

Müller GJ, Berlien HP, Scholz C: Der Laser in der Medizin. Umschau 1986(b); 4: 233-240.

Roggan A: Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 11. Ecomed 1997.

[Seite 300]

Durch entsprechende Wahl der Fokusgröße kann die Leistungsdichte breit variiert werden. [...]

Differenzierte Betrachtungen müssen eine Vielzahl von Parametern beinhalten. Die gewebespezifischen Materialkonstanten wie Absorptions- und Streuverhalten spielen für das Verteilungsvolumen der Energie ebenso eine Rolle wie Brechungsindex und Wärmeleitverhalten der beteiligten Gewebe [1, 16].

Ein weiterer Parameter, um die Wirkung der Laserstrahlung auf das Gewebe zu steuern, ist die Bestrahlungszeit, da sich die Strahlung kontinuierlich (cw = „continuous wave“) oder getaktet mit einstellbarem Puls-Pause-Verhältnis oder kurz gepulst anwenden lässt. Damit lassen sich die ver-

[Seite 301]

schiedenen Gewebewirkungen im Verhältnis von therapeutischem Effekt zu den Nebenwirkungen kontrollieren.

Quelle 009 10.png

Abb. 7. Verhältnis von Fokusgröße und Leistungsdichte für verschiedene Brennweiten und Arbeitsabstände, Variation der Leistungsdichte und Fleckgröße beim Koagulieren und Schneiden


1. Berlien H-P, Müller G (1989ff.) Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed (16. Ergänzungslieferung 1999)

16. Roggan A (1997) Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 16. Ecomed, Landsberg

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Auch die Abbildung ist übernommen, allerdings ist für diese eine Quelle angegeben (Müller 1986b). Dort findet sich die Abbildung auch, allerdings anders formattiert:

Quelle2 009.png

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[12.] Ees/Fragment 185 15 - Diskussion
Bearbeitet: 11. November 2012, 15:06 Hindemith
Erstellt: 10. November 2012, 21:49 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schmolke Rühmann Lazovic 1997, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 185, Zeilen: 15-19
Quelle: Schmolke Rühmann Lazovic 1997
Seite(n): 267, Zeilen: li. Sp. 36-39 - re. Sp. 1-11
Allerdings wird der Lasereinsatz am Knie seit einigen Jahren sehr kontrovers beurteilt. Zurzeit finden die Laser ihre routinemäßige Anwendung bei Meniskusbearbeitung, Abrasionschondroplastik, arthroskopischem lateralen Release und Synovektomie. Die Wahl des adäquaten Lasersystems für die arthroskopische Anwendung ist in jedem Fall von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Therapie. Die Gefahren der Laseranwendung am Knie werden seit einigen Jahren sehr kontrovers diskutiert. Folgende vier Anwendungen werden z. Z. routinemäßig eingesetzt [3, 13–15, 17, 20, 21]:

• Meniskusbearbeitung

• Abrasionschondroplastik

• arthroskopisches laterales Release

• Synovektomie

Die Wahl des Lasersystems für die arthroskopische Anwendung ist in jedem Fall von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der chirurgische Therapie.

Anmerkungen

In großen Teilen wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Singulus

[13.] Ees/Fragment 189 40 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 19:22 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 17:20 (Klgn)
BauernOpfer, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schmolke Rühmann Lazovic 1997, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 189, Zeilen: 40-46
Quelle: Schmolke Rühmann Lazovic 1997
Seite(n): 268, Zeilen: rechte Spalte, Z. 10-24
Schmolke, der grundsätzlich den Ho:YAG-Laser für die Anwendung am Knie für geeignet hält, weist auf die Kontroversen und Gefahren der Laseranwendung hin [Schmolke 1997]. Seiner Meinung nach muss bei der arthroskopischen Knorpelbearbeitung zwischen zwei Therapieansätzen unterschieden werden. Zum einen die Entfernung von mechanisch störenden Knorpelfragmenten, zum anderen die Induktion von Ersatzknorpel. Der therapeutische Nutzen einer alleinigen Knorpelglättung ist meist gering. Ausnahmen sind die posttraumatische Chondromalazie und Fälle mit rezidivierender Ergussbildung ohne andere erkennbare Ursache. Durch Glättung des Herdes kann die Bildung neuer Knorpelfragmente verhindert werden. Bei der arhroskopischen Knorpelbearbeitung müssen 2 Therapieansätzen [sic!] unterschieden werden [7]. Zum einen die Entfernung von mechanisch störenden Knorpelfragmenten, zum anderen die Induktion von Ersatzknorpel. Der therapeutische Nutzen einer alleinigen Knorpelglättung ist meist gering. Ausnahmen sind die posttraumatische Chondromalazie und Fälle mit rezidivierender Ergußbildung ohne andere erkennbare Ursache. Durch Glättung des Herdes kann die Bildung neuer Knorpelfragmente verhindert werden [4, 12].

4. Grifka J (1993) Arthroskopische Therapie der Gonarthrose in Abhängigkeit vom Grad der Chondromalazie. Arthroskopie 6: 201–211

7. Hesse I, Mohr W, Hesse W (1990) Morphologische Veränderungen in frühen Stadien der Arthrose. Orthopa¨de 19: 16–27

12. Kohn D (1991) Arthroskopie des Kniegelenkes. Urban & Schwarzenberg, München Baltimore

Anmerkungen

Ein Quellenverweis ist zwar vorhanden, ein wörtliches Zitat ist aber nicht kenntlich gemacht. Auch ist dem Leser nicht klar, wie weit sich die Übernahme erstreckt.

Der erste dokumentierte Satz ist nicht übernommen und geht nicht in die Zeilenzählung mit ein.

Sichter
Hindemith

[14.] Ees/Fragment 010 02 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 15:23 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 14:26 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, BauernOpfer, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 2-14
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 301, Zeilen: Li. Sp. 5-16, Re. Sp. 1-2
Lasergeräte bestehen nicht nur aus dem Lasermedium, dem Resonator und der Pumpquelle.

Die wesentlichen Komponenten der medizinischen Laser sind in Abb. 6 dargestellt.

Habil 010 02a.png

Abb. 6: Technische Komponenten eines Lasergerätes, der Laserstrahl wird bei Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Bereichs mit einem sichtbaren Zielstrahl markiert, der Detektor misst die Intensität oder Energie am Laserkopf, nicht dargestellt ist der Fußschalter zur Freigabe der Strahlung [Albrecht 2002].

Da nur ein kleiner Teil der aufgewendeten Energie in Laserlicht umgewandelt wird, muss ein erheblicher Teil als Wärme abgeführt werden. Abb. 7 gibt eine Zusammenstellung der Relation Pumpenergie zu Laserenergie für die gebräuchlichsten Lasertypen. Zum Vergleich beträgt die Lichtausbeute einer Halogenglühlampe ca. 3%. Der Wirkungsgrad eines Argonionenlasers beträgt <0,1%, der eines Nd:YAG-Lasers ca. 1-3% und der eines CO2-Lasers 5-20%.

Habil 010 02b.png

Abb. 7: Die Laserenergie in Relation zur Pumpenergie; die Verluste müssen durch Kühlung abtransportiert werden [Dörschel 1989a].

Lasergerät

Lasergeräte bestehen nicht nur aus dem Lasermedium, dem Resonator und der Pumpquelle. Da nur ein kleiner Teil der aufgewendeten Energie in Laserlicht umgewandelt wird, muss ein erheblicher Teil als Wärme abgeführt werden. Abbildung 8 gibt eine Zusammenstellung der Relation Pumpenergie zu Laserenergie für die gebräuchlichsten Lasertypen. Zum Vergleich beträgt die Lichtausbeute einer Halogenglühlampe ca. 3%. Der Wirkungsgrad eines Argonionenlasers beträgt <0,1%, der eines Nd:YAG-Lasers ca. 1-3% und der eines CO2-Lasers 5-20%.

Quelle 010 02a.png

Abb. 8. Laserenergie in Relation zur Pumpenergie; die Verluste müssen durch Kühlung abtransportiert werden

Quelle 010 02b.png

Abb. 9. Technische Komponenten eines Lasergerätes: Der Laserstrahl wird bei Wellenlängen außerhalb des sichtbaren Bereichs mit einem sichtbaren Zielstrahl markiert, der Detektor misst die Intensität oder Energie am Laserkopf, nicht dargestellt ist der Fußschalter zur Freigabe der Strahlung

Die wesentlichen Komponenten für medizinische Laser zeigt Abb. 9.

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung ist die Übernahme weder kenntlich gemacht noch ist die Quelle des Textes angegeben.

Die Quelle ist nur genannt als Quelle einer der beiden übernommenen Abbildungen. Für die andere Abbildung wird eine andere Quelle angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith), WiseWoman

[15.] Ees/Fragment 184 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 15:12 Hindemith
Erstellt: 10. November 2012, 14:45 (Graf Isolan)
Behrens et al 2004, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 184, Zeilen: 1-22
Quelle: Behrens et al 2004
Seite(n): 532, Zeilen: re. Sp. 1ff.
Lindahl untersuchte den volkswirtschaftlichen Nutzen der ACT anhand der Daten von 57 Patienten, die zwischen 1987 und 1996 transplantiert wurden. Durch die ACT konnten die Fehlzeiten am Arbeitsplatz erheblich reduziert und die medizinischen Folgekosten stark gesenkt werden, wodurch die anfänglich höheren Behandlungskosten der ACT im Beobachtungszeitraum wieder relativiert wurden [Lindahl 2001].

In einer Studie von Wildner erfolgte zur ökonomischen Bewertung der ACT eine inkrementelle Kosten-Effektivitäts-Analyse anhand Literaturdaten und Expertenangaben. Der Begriff „inkrementell“ bezieht sich auf die während der fernen Lebenszeiten anfallenden Mehrkosten gegenüber dem jeweiligen Vergleichsverfahren sowie auf einen gegenüber dem Vergleichsverfahren zusätzlichen Nutzen. Die Bewertung erfolgte aus der Sicht der Kostenträger (Krankenkassen), da die für eine Beurteilung aus gesellschaftlicher Perspektive benötigte Datengrundlage sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern fehlt. Unter Berücksichtigung der zum Studienzeitpunkt verfügbaren Evidenz konnte gezeigt werden, dass sich unter den Modellannahmen durch 1000 ACT-Behandlungen 310 nachfolgende Endoprothesenimplantationen und etwa drei Todesfälle im Zusammenhang mit einer Endoprothesenimplantation vermeiden lassen. Zudem wurde errechnet, dass bei einer Behandlung von jährlich 3400 isolierten Knorpeldefekten mit konventionellen Verfahren im Verlauf des weiteren Lebens etwa 2000 Gelenkersatzoperationen notwendig werden. Bei der ACT kann diese Zahl auf die Hälfte gesenkt werden. Zahlreiche Autoren schlussfolgerten, dass die ACT aus Sicht der Kostenträger ein potenziell kosteneffektives Verfahren darstellt, sofern sich die Ergebnisse in weiteren klinischen und gesundheitsökonomischen Untersuchungen erhärten [Minas 2003, Lindahl 2001].


Lindahl A, Brittberg M, Peterson L: Health economics benefits following autologous chondrocyte transplantation for patients with focal chondral lesions of the knee. Knee Surg Sports Traumatol Arthrose 2001; 9: 358-363.

Minas T: Autologous chondrocyte implantation in the arthritic knee. Orthopedics 2003; 26: 945-947.

Lindahl et al. [44] untersuchten den volkswirtschaftlichen Nutzen der ACT mit Hilfe der Daten von 57 Patienten die zwischen 1987 und 1996 transplantiert wurden. Durch die Anwendung

der ACT konnte eine erhebliche Reduktion von Fehlzeiten am Arbeitsplatz und eine drastische Senkung der medizinischen Folgekosten erreicht werden, wodurch die anfänglich höheren Behandlungskosten der ACT im Beobachtungszeitraum wieder relativiert wurden.

In einer anderen Studie aus dem Jahr 2000 wurde für die ökonomische Bewertung der ACT eine inkrementelle Kosten-Effektivitäts-Analyse mit Literaturdaten und Expertenangaben durchgeführt [75]. Der Begriff „inkrementell“ bezieht sich auf die während der fernen Lebenszeit anfallenden Mehrkosten gegenüber dem jeweiligen Vergleichsverfahren sowie auf einen gegenüber dem Vergleichsverfahren zusätzlichen Nutzen. Die Bewertung erfolgte aus Sicht der Kostenträger (Krankenkassen), da die für eine Beurteilung aus gesellschaftlicher Perspektive benötigte Datengrundlage sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern fehlt.

Unter Berücksichtigung der zum Studienzeitpunkt verfügbaren Evidenz konnte gezeigt werden, dass sich unter den Modellannahmen durch 1000 ACT-Behandlungen (number needed to treat) 310 nachfolgende Endoprothesenimplantationen und etwa 3 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Endoprothesenimplantation vermeiden lassen. Des Weiteren wurde errechnet, dass bei einer Behandlung von jährlich 3400 isolierten Knorpeldefekten mit konventionellen Verfahren im Verlauf des weiteren Lebens etwa 2000 Gelenkersatzoperationen notwendig werden, wobei 25 % dieser Eingriffe Wechseloperationen sind. Bei der ACT-Behandlung kann diese Zahl jedoch auf 1000 halbiert werden.

Die Autoren zogen daher den Schluss, dass die ACT aus Sicht der Kostenträger ein potenziell kosteneffektives Verfahren darstellt, sofern sich die Ergebnisse in weiteren klinischen und gesundheitsökonomischen Untersuchungen erhärten [75].


44 Lindahl A, Brittberg M, Peterson L. Health economics benefits following autologous chondrocyte transplantation for patients with focal chondral lesions of the knee. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc 2001; 9: 358-63

75 Wildner M, Sangha O, Behrend C. Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur autologen Chondrocytentransplantation (ACT). Arthroskopie 2000; 13: 123-131

Anmerkungen

Trotz weitgehender wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keine Kennzeichnung der Textübernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[16.] Ees/Fragment 183 30 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 15:08 Hindemith
Erstellt: 10. November 2012, 13:55 (Graf Isolan)
Behrens et al 2004, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 183, Zeilen: 30-44
Quelle: Behrens et al 2004
Seite(n): 532, Zeilen: li. Sp. 29-35, 39-53
Für die ausstehende Anerkennung der ACT als erstattungspflichtiges Verfahren in Deutschland ist neben dem Wirksamkeitsnachweis und der Zweckmäßigkeit die Wirtschaftlichkeit ein entscheidendes Kriterium. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse bestehen für geeignete Indikationen bei den nationalen Fachgesellschaften der Unfallchirurgen und Orthopäden kaum mehr Zweifel an der Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit der Methode. Ein wirtschaftlicher Vergleich der verschiedenen Methoden war bisher nur schwer möglich, da neben der ACT auch für die anderen Verfahren (Abrasionsarthroplastik, Gelenkspülung, Mikrofrakturierung, Pridiebohrung, Mosaikplastik) keine validen Daten zur Wirtschaftlichkeit existieren. Bis vor kurzem waren noch keine Langzeitergebnisse oder Resultate aus prospektiv randomisierten Studien verfügbar. Trotz dieser Probleme wurden in der Vergangenheit mehrere Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zur ACT veröffentlicht, die entweder auf Modellrechnungen, Nachuntersuchungen oder Expertenbefragungen basieren. So schlussfolgerte Minas auf der Basis prospektiv erhobener Daten von 44 Patienten, dass die ACT die Lebensqualität der Patienten verbessert und eine kosteneffektive Methode zur Behandlung umschriebener Knorpelschäden darstellt [Minas [1998].]

Minas T: Cartilage repair techniques including chondrocyte transplantation. Their role in focal chondral damage to the Knee. Presentation abstract. Annual Meeting American Academy of Orthopedic Surgeons, New Orleans 1998.

Für die noch ausstehende Anerkennung der ACT als erstattungspflichtiges Verfahren in Deutschland stellt neben dem Wirksamkeitsnachweis und der Zweckmäßigkeit die Frage der Wirtschaftlichkeit ein entscheidendes Kriterium dar. Aufgrund der oben beschriebenen Ergebnisse bestehen für geeignete Indikationen in der internationalen Fachwelt kaum mehr Zweifel über Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit der ACT. [...]

Ein wirtschaftlicher Vergleich der verschiedenen Methoden war bisher nur schwer möglich, da neben der ACT auch für andere Verfahren, wie z. B. die Mikrofrakturierung oder Mosaikplastik, keine validen Daten zur Wirtschaftlichkeit existieren [22] und bis vor kurzem noch keine Langzeitergebnisse oder Resultate aus prospektiv randomisierten Studien verfügbar waren.

Trotz dieser Probleme wurden in der Vergangenheit mehrere Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen zur ACT veröffentlicht, die entweder auf Modellrechnungen, Nachuntersuchungen oder Expertenbefragungen basieren.

So wurde z. B. in einer Publikation von Minas auf Basis prospektiv erhobener Daten von 44 Patienten der Schluss gezogen, dass die ACT zum einen die Lebensqualität der Patienten verbessert und zum anderen eine kosteneffektive Methode zur Behandlung umschriebener Knorpelschäden darstellt [52].


52 Minas T. Chondrocyte implantation in the repair of chondral lesions of the knee: economics and quality of life. Am J Orthop 1998; 27: 739-744

Anmerkungen

Trotz weitgehender wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keine Kennzeichnung irgendeiner Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Agrippina1, Hindemith

[17.] Ees/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 12:56 Graf Isolan
Erstellt: 9. November 2012, 21:25 (Hindemith)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-22
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 308, 313, Zeilen: 308; 313: 1. Spalte: 11, 22-52, 2. Spalte: 1-2
[TABELLE 1, fast identisch zur Quelle, siehe hier ]

Perspektiven

Vor dem Hintergrund der hier angesprochenen Anwendungen des Lasers in der Medizin wird sich auch die künftige Entwicklung abspielen. Dabei werden folgende Faktoren maßgeblich sein:

- das noch bessere Verständnis der Wirkmechanismen,

- die Verfügbarkeit technisch ausgereifter Laserkonstruktionen und entsprechender Systemkonzepte, die dann auch zu einer Kostensenkung und damit breiteren Akzeptanz des Lasers führen,

- die Verfügbarkeit flexibler, optischer Transmissionssysteme für die entsprechende Strahlung, insbesondere von geeigneten optischen Fasern sowohl für den UV- als auch für den Infrarotbereich,

- das geeignete Zubehör,

- Kombinationstherapien, bei denen der Laser nur einen Teil des Therapiekonzepts darstellt

- palliative Tumorbehandlung mittels Afterloading-Verfahren, Anwendung von Photosensibilatoren zur lokalen Veränderung des Absorptionsverhaltens im biologischen Gewebe,

- dosimetrische Verfahren und smart systems sowohl zur Wirkungskontrolle als auch zur Diagnostik.

Aus technischer Sicht geht der Trend in immer stärkerem Maße zur Nutzung von Festkörperlasern und Halbleiterlasern (Diodenlasern), die zu technisch einfacheren Systemen führen. Die Entwicklung entsprechenden Zubehörs wird im Bereich der endoskopischen Laserchirurgie immer neue und erweiterte Anwendungen ermöglichen.

[Seite 308]

[TABELLE 2, siehe hier ]

[Seite 313: 1. Spalte: 11, 22-52, 2. Spalte: 1-2]

Perspektiven

[...]

Vor dem Hintergrund der hier angesprochenen Anwendungen des Lasers in der Medizin wird sich auch die künftige Entwicklung abspielen. Dabei werden folgende Faktoren maßgeblich sein:

  • das noch bessere Verständnis der Wirkmechanismen,
  • die Verfügbarkeit technisch ausgereifter Laserkonstruktionen und entsprechender Systemkonzepte, die dann auch zu einer Kostensenkung und damit breiteren Akzeptanz des Lasers führen,
  • die Verfügbarkeit flexibler, optischer Transmissionssysteme für die entsprechende Strahlung, insbesondere von geeigneten optischen Fasern sowohl für den UV- als auch für den Infrarotbereich,
  • das geeignete Zubehör,
  • Kombinationstherapien, bei denen der Laser nur einen Teil des Therapiekonzepts darstellt - palliative Tumorbehandlung mittels Afterloadingverfahren, Anwendung von Photosensibilatoren zur lokalen Veränderung des Absorptionsverhaltens im biologischen Gewebe,
  • dosimetrische Verfahren und „smart systems“ sowohl zur Wirkungskontrolle als auch zur Diagnose.

Aus technischer Sicht geht der Trend in immer stärkerem Maß zur Nutzung von Festkörperlasern und Halbleiterlasern (Diodenlasern), die zu technisch einfacheren Systemen führen. Die Entwicklung entsprechenden Zubehörs wird im Bereich der endoskopischen Laserchirurgie immer neue und erweiterte Anwendungen ermöglichen.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Auch die Tabellen sind fast identisch (siehe Links). Fortsetzung von Ees/Fragment_043_01

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[18.] Ees/Fragment 045 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 11:37 Graf Isolan
Erstellt: 9. November 2012, 21:30 (Hindemith)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-3
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 313, Zeilen: 2. Spalte: 2-7
In jedem Fall muss sich aber die Lasermedizin mit ihren Möglichkeiten am Stand etablierter oder alternativer technischer Verfahren messen, um so auch gezielt zu einer Verbesserung des Kosten-Nutzenverhältnisses in der Medizin beizutragen. In jedem Fall muss sich die Lasermedizin mit ihren Möglichkeiten am Stand etablierter oder alternativer technischer Verfahren messen, um so auch gezielt zu einer Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses in der Medizin beizutragen.
Anmerkungen

Fortsetzung von der Vorseite: Ees/Fragment_044_01. Ein Quellenverweis existiert nicht.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[19.] Ees/Fragment 039 06 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 11:17 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 22:22 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 6-11, 13-14
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307-308, Zeilen: S.307, re. Sp. 37-44 - S.308, li. Sp. 1-2.26-28
Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem Einsatz des Lasers als einem Hilfsinstrument im Rahmen einer größeren Operation oder als eigentliches Therapieverfahren bei endoskopischen Eingriffen, Kathetereingriffen oder sonstigen Laserbestrahlungen. Ein anderes Einteilungsprinzip ist die Körperregion. So finden sich Eingriffe an der Körperoberfläche, endoskopische Eingriffe oder der Lasereinsatz im Rahmen der offenen Chirurgie in vielen Fachgebieten. [...]

Die Vorteile des Lasers in den chirurgischen Disziplinen lassen sich unter folgenden Gesichtspunkten zusammenfassen :

[Seite 307]

Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem Einsatz des Lasers als einem Hilfsinstrument im Rahmen einer größeren Operation oder als eigentliches Therapieverfahren bei endoskopischen Eingriffen, Kathetereingriffen oder sonstigen Laserbestrahlungen. Ein anderes Einteilungsprinzip ist die Körperregion. So finden sich Eingriffe an der Körperoberfläche, endoskopische Eingriffe oder

[Seite 308]

der Lasereinsatz im Rahmen der offenen Chirurgie in vielen Fachgebieten (Abb. 14).

[...]

Die Vorteile des Lasers in den chirurgischen Disziplinen lassen sich unter 5 Gesichtspunkten zusammenfassen:

Anmerkungen

Trotz vollständiger wörtlicher Übereinstimmung fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[20.] Ees/Fragment 025 14 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 11:11 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 22:03 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1, 14-19
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305, Zeilen: li. Sp. 1, 5-10, 13-17
3.2.3 Photodekompositionseffekte

[...]

Das Prinzip der Photodisruption wird z. B. in der Augenheilkunde bei der Laserbehandlung von Nachstarmembran benutzt und spielt bei der Steinzertrümmerung im Bereich der Urologie eine zunehmend wichtige Rolle.

Diese Klasse von Photodekompositionseffekten lässt sich am ehesten unter dem Begriff nichtlineare Wirkungen zusammenfassen, da sich bei hohen Intensitäten die Effekte nicht mehr allein durch die lineare Absorption von Photonen beschreiben lassen.

Klasse der Photodekompositionseffekte

[...]

Diese 3. Klasse von Wirkungen lässt sich am ehesten unter dem Begriff nichtlinearer Wirkungen zusammenfassen, da sich bei hohen Intensitäten die Effekte nicht mehr allein durch die lineare Absorption von Photonen beschreiben lassen.

[...]

Dieses Prinzip wird heute in der Augenheilkunde bei der Zerstörung der Nachstarmembran benutzt und spielt auch bei der sich in der Klinik etablierenden Steinzertrümmerung eine wesentliche Rolle.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmungen fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[21.] Ees/Fragment 025 20 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 10:53 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 15:47 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 20-36
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 303-304, Zeilen: S.303, re.Sp. 3-19 - S.304, li.Sp. 1-16
Allerdings ist zu beachten, dass sich die optischen Eigenschaften des Gewebes wie Absorption und Streuung während der Bestrahlung von Körpergewebe bereits im Bereich photothermischer Effekte erheblich ändern [Helfmann 1989b, Roggan 1997]. Entsprechendes gilt für die Wirkung energiereicher Laserpulse, bei denen auch die nichtlinearen Anteile des Absorptionskoeffizienten wirksam werden. Die Absorption ist ebenfalls ein Maß für die optische Eindringtiefe, die zur Beurteilung der thermischen Schädigungszone bei der Photoablation mit gepulster Laserstrahlung herangezogen werden kann. Je nach optischer Eindringtiefe der Strahlung muss die Energie pro Laserpuls unterschiedlich groß sein, um die Schwelle für die Photoablation zu überschreiten und Gewebe abzutragen. Da in der Regel die Zerstörschwelle des Übertragungssystems die übertragbare Energiedichte begrenzt, kann durch die Vergrößerung der Pulslänge die Energie pro Puls entsprechend erhöht werden. Eine größere Pulslänge bedeutet eine längere Einwirkzeit der Strahlung, in der eine Wärmeleitung aus dem erhitzten Volumen in das benachbarte Gewebe stattfindet, die erst mit dem explosionsartigen Herausschleudern der Gewebereste beendet wird. Abb. 18 zeigt auf, bei welcher Wellenlänge und welcher Laserpulslänge die Schädigungszone überwiegend optisch durch die Eindringtiefe oder thermisch durch Wärmeleitung bestimmt wird. Damit können die Parameter eines Photoablationslasers in Hinblick auf geringe thermische Schädigungen optimiert werden.

Helfmann J: Nichtlineare Prozesse. In: Berlien HP, Müller G (Hrsg.): Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed 1989(b), aktuelle Ergänzungslieferung: II-3.4.

Roggan A: Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 11. Ecomed 1997.

[Seite 303]

Bei der Bestrahlung von Körpergewebe ist zu beachten, dass bereits im Bereich photothermaler Effekte sich die optischen Eigenschaften, wie Absorption und Streuung, erheblich ändern [16]. Entsprechendes gilt für die Wirkung energiereicher Laserpulse, bei denen auch die nichtlinearen Anteile des Absorptionskoeffizienten wirksam werden. Die Absorption ist ebenfalls ein Maß für die optische Eindringtiefe, die zur Beurteilung der thermischen Schädigungszone bei der Photoablation mit gepulster Strahlung herangezogen werden kann.

Je nach optischer Eindringtiefe der Strahlung muss die Energie pro Laserpuls unterschiedlich groß sein, um die Schwelle für die Photoablation zu überschreiten und Gewebe abzutragen. Da in der Regel die Zerstörschwelle des Übertragungssystems die übertragbare Energiedichte begrenzt,

[Seite 304]

kann durch die Vergrößerung der Pulslänge die Energie pro Puls entsprechend erhöht werden. Eine größere Pulslänge bedeutet eine längere Einwirkzeit der Strahlung, in der eine Wärmeleitung aus dem erhitzten Volumen in das benachbarte Gewebe stattfindet, die erst mit dem explosionsartigen Herausschleudern der Gewebereste beendet wird.

Abbildung 12 zeigt ein Diagramm, aus dem sich ermitteln lässt, bei welcher Wellenlänge und welcher Laserpulslänge die Schädigungszone überwiegend optisch durch die Eindringtiefe oder thermisch durch Wärmeleitung bestimmt wird [1]. Damit können die Parameter eines Photoablationslasers in Hinblick auf geringe thermische Schädigungen optimiert werden.


1. Berlien H-P, Müller G (1989ff.) Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed (16. Ergänzungslieferung 1999)

16. Roggan A (1997) Dosimetrie thermischer Laseranwendungen in der Medizin. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 16. Ecomed, landsberg

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, trotzdem ohne jede Kennzeichnung einer Übernahme. Die in den Texten genannten Abbildungen stimmen ebenfalls überein, allerdings ist für diese dann die Quelle Albrecht et al. 2002 genannt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[22.] Ees/Fragment 042 05 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 10:44 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 17:27 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 05-16
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307, Zeilen: li. Sp. 31ff. - re. Sp. 1-4
Rubinlaser

Die Wellenlänge des Rubinlasers liegt bei 694 nm. In ihrer Auslegung als gütegeschaltete Lasergeräte (Q-switch-Rubinlaser, QSRL) liefern diese Laser hochenergetisches Licht mit einer Pulslänge von 20-40 ns. Der QSRL wird derzeit für die Behandlung von oberflächlichen pigmentierten Hautveränderungen sowie für die Entfernung von Tätowierungen angewendet. Neuerdings stehen Rubinlasergeräte zur Verfügung, die längere Pulszeiten (0,3-5 ms) ermöglichen. Diese Geräte werden in erster Linie zur Epilation eingesetzt.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser emittiert Licht mit der Wellenlänge von 755 nm. Als Q-switch-Laser verfügt dieses Gerät über Pulslängen im Nanosekundenbereich. Die klinische Anwendung und Applikationstechniken entsprechen weitgehend dem QSRL. Die Langpulsalexandritlaser mit Pulslängen im ms-Bereich werden für die Laserepilation verwendet.

Rubinlaser

Die Wellenlänge des Rubinlasers liegt bei 694 nm. In ihrer Auslegung als gütegeschaltete Lasergeräte (Q-switch-Rubinlaser, QSRL) liefern diese Laser hochenergetisches Licht mit einer Pulslänge von 20-40 ns. Der QSRL wird derzeit für die Behandlung von oberflächlichen pigmentierten Hautveränderungen sowie für die Entfernung von Tätowierungen angewendet. Neuerdings stehen Rubinlasergeräte zur Verfügung, die längere Pulszeiten (0,3-5 ms) ermöglichen. Diese Geräte werden in erster Linie zur Epilation (Haarentfernung) eingesetzt.

Alexandritlaser

Der Alexandritlaser emittiert Licht mit der Wellenlänge von 755 nm. Als Q-switch-Laser verfügt dieses Gerät über Pulslängen im ns-Bereich. Die klinische Anwendung und die Applikationstechniken entsprechen weitgehend dem QSRL. Die Langpulsalexandritlaser mit Pulslängen im ms-Bereich wurden für die Laserepilation entwickelt.

Anmerkungen

Fast identisch, trotzdem ohne Kenntlichmachung einer Übernahme.

Die Übernahme schließt sich fast nahtlos an Ees/Fragment_041_29 an.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[23.] Ees/Fragment 041 29 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 10:40 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 17:15 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 29-41
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307, Zeilen: li. Sp. 7-30
Im Fall des gepulsten CO2-Lasers wird anstatt eines kontinuierlichen Strahls eine sehr schnelle Folge kurzer Impulse mit hoher Energiedichte emittiert, was aufgrund der reduzierten Wärmeabgabe an das umliegende Gewebe einen Schneide- bzw. Vaporisationseffekt mit noch geringerer thermischen [sic!] Beeinflussung der Umgebung ermöglicht. Gepulste bzw. Dauerstrich-CO2-Laser mit speziellen Scannersystemen, die das oberflächliche Abtragen von dünnen Hautschichten ermöglichen, werden vor allem im Bereich der Dermatologie und plastischen Chirurgie verwendet [Fuchs 1996, Goldman 1999, Landthaler 1999].

Erbium:YAG-Laser

Bei den Er:YAG-Lasern handelt es sich um blitzlampengepumpte Festkörperlaser, die das Infrarotlicht der Wellenlänge 2940 nm emittieren. Dies entspricht einem Absorptionsmaximum von Wasser. Bei der Verwendung von kurzen Pulslängen (ca. 1 ms) ist ein nahezu athermisches Abtragen von extrem feinen Hautschichten (je nach verwendeter Energiedichte bis zu 10 μm) möglich. Anwendung finden die Er:YAG-Laser vor allem im Bereich der Dermatologie, [plastischen Chirurgie und Zahnmedizin [Goldman 1999, Landthaler 1999].]


Fuchs B, Berlien HP, Philipp C: Stellenwert des Lasers in der Medizin. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin. Ecomed 1996; 13: 99-109.

Goldman MP, Fitzpatrick RE: Cutaneous Laser Surgery. The Art and Science of Selective Photothermolysis. Mosby 1999.

Landthaler M, Hohenleutner U: Lasertherapie in der Dermatologie. Springer 1999.

Im Fall der gepulsten CO2-Laser wird anstatt eines kontinuierlichen Strahls eine sehr schnelle Folge kurzer Impulse mit hoher Energiedichte emittiert, was aufgrund der reduzierten Wärmeabgabe an das umliegende Gewebe einen Schneide- bzw. Vaporisationseffekt mit noch geringerer thermischer Beeinflussung der Umgebung ermöglicht. Gepulste bzw. Dauerstrich-CO2-Laser mit speziellen Scannersystemen, die das oberflächliche Abtragen von dünnen Hautschichten ermöglichen, werden v.a. im Bereich der Dermatologie und plastischen Chirurgie verwendet [4, 5, 9].

Erbium-YAG-Laser

Bei den Er:YAG-Lasern handelt es sich um blitzlampengepumpte Festkörperlaser, die das Infrarotlicht der Wellenlänge 2940 nm emittieren. Dies entspricht einem Absorptionsmaximum von Wasser. Bei der Verwendung von kurzen Pulslängen (ca. 1 ms) ist ein nahezu athermisches Abtragen von extrem feinen Hautschichten (je nach verwendeter Energiedichte bis zu 10 μm) möglich. Anwendung finden die Er:YAG-Laser v.a. im Bereich der Dermatologie, plastischen Chirurgie und Zahnmedizin [1, 5, 9].


1. Berlien H-P, Müller G (1989ff.) Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed (16. Ergänzungslieferung 1999)

4. Fuchs B, Berlien H-P, Philipp C (1996) Stellenwert des Lasers in der Medizin. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin. Ecomed 13:99-109

5. Goldman MP, Fitzpatrick RE (1999) Cutaneous laser surgery, the art and science of selective photothermolysis. Mosby, St. Louis

9. Landthaler M, Honenleutner U (1999) Lasertherapie in der Dermatologie. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokio

Anmerkungen

Wörtlich übereinstimmend (bis hin zu den Literaturverweisen), ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[24.] Ees/Fragment 017 17 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 10:37 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 16:34 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1, 17-26
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 303, Zeilen: li. Sp. 1, 10-28
3 Biophysikalische Wirkungen der Laserstrahlung am Gewebe

[...]

Im sichtbaren Spektrum bestehen zum Teil spezifische Absorptionen, zum Beispiel an Hämoglobin und Melanin, die die Eindringtiefe in das Gewebe begrenzen. Im nahen Infrarot verteilt sich die Strahlung recht homogen im biologischen Gewebe, deshalb kann die Eindringtiefe wellenlängenabhängig mehr als 5 mm betragen (Abb. 13).

Im mittleren und fernen Infrarot (3,0 bis 10,6 μm) wird die Lichtenergie im wesentlichen im Wasser absorbiert. Verglichen mit der Absorption der Laser im sichtbaren Bereich hat man es mit einer 10-100 fach effektiveren Ankopplung zu tun, so dass die Eindringtiefe und das Verteilungsvolumen sehr gering sind. Dabei kommt es bereits bei geringeren Leistungsdichten zu einer Verdampfung des biologischen Materials. So lässt sich Gewebe abtragen und schneiden, ohne dass eine wesentliche thermische Schädigung der Umgebung auftritt.

Biophysikalische Wirkungen am Gewebe

[...]

Im sichtbaren Spektrum bestehen z.T. spezifische Absorptionen, z.B. an Hämoglobin und Melanin, die die Eindringtiefe in das Gewebe begrenzen. Im nahen Infrarot verteilt sich die Strahlung recht homogen im Körpergewebe, deshalb kann die Eindringtiefe wellenlängenabhängig mehr als 5 mm betragen.

Im mittleren und fernen Infrarot (3,0-10,6 μm) wird die Lichtenergie im wesentlichen im Wasser absorbiert. Verglichen mit der Absorption der Laser im sichtbaren Bereich hat man es mit einer 10- bis 100fach effektiveren Ankopplung zu tun, sodass die Eindringtiefe und das Verteilungsvolumen sehr gering sind. Dabei kommt es bereits bei geringeren Leistungsdichten zu einer Verdampfung des biologischen Materials. So lässt sich Gewebe abtragen und schneiden, ohne dass eine wesentliche thermische Schädigung der Umgebung auftritt.

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Kennzeichnung einer Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[25.] Ees/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 10:12 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 14:51 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-2
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 302, Zeilen: re. Sp. 4-8
[Bei der] Photoablation im Kontakt kann der photohydraulische Effekt die Wirkung weiter verstärken, so dass Ablationskanäle entstehen, die die Faser ungehindert passieren lassen. Bei der Photoablation im Kontakt kann der photohydraulische Effekt die Wirkung weiter verstärken, sodass Ablationskanäle entstehen, die die Faser ungehindert passieren lassen.
Anmerkungen

Es fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Fortsetzung und Abschluss der auf der Vorderseite begonnenen Übernahme: Ees/Fragment_015_10

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[26.] Ees/Fragment 015 10 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 10:10 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 14:36 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 10-25
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 302, Zeilen: li. Sp. 1-19.21-26 - re.Sp. 1-4
2.5.2 Die Kontaktmethode

Das zu behandelnde Gewebe wird im direkten Kontakt mit dem Faserende (Bare Fiber) bzw. auf das Faserende aufgesetzte Saphirspitzen (hot tips) gebracht. Der Durchmesser handelsüblicher Lichtleiter (0,05-1 mm) erlaubt den endoskopischen Einsatz. Durch die heiße Faserspitze vaporisiert das Gewebe, und eine scharf begrenzte homogene Karbonisationszone bleibt als Schnittkante. Für diese Anwendungen werden heute Fasern mit speziell präparierten Spitzen, sog. sculptured fibers mit fokussierenden Spitzen angeboten, um eine sichere Handhabung beim Laserschneiden zu ermöglichen. Entsprechendes kann auch mit einer geschwärzten Faserspitze, vom Anwender selbst präpariert, erreicht werden, wobei hier durch ein "Freibrennen" der Spitze ein Wechsel der Anwendung zum berührungslosen Einsatz, z.B. zur Koagulation, leicht möglich ist.

Zum Schutz der patientenseitigen Optiken der Endgeräte, der Stirnfläche des Applikators oder der Faserspitze können die Endflächen mit Schutzgas gespült werden. Mit dem Nd:YAG-Laser kann auch unter Flüssigkeitsspülung gearbeitet werden. Die Spülung vergrößert die Schnitttiefe in Weichgewebe, indem die entstehenden Verdampfungsprodukte oder Ablationsprodukte aus dem Schnittkanal gespült werden und die Laserstrahlung ungehindert eindringen lassen [sic!].

Kontaktmethode

Das zu behandelnde Gewebe wird im direkten Kontakt mit dem Faserende („bare fiber“) bzw. auf das Faserende aufgesetzte Saphirspitzen („hot tips“) gebracht. Der Durchmesser handelsüblicher Lichtleiter (0,05-1 mm) erlaubt den endoskopischen Einsatz. Durch die heiße Faserspitze vaporisiert das Gewebe, und eine scharf begrenzte homogene Karbonisationszone bleibt als Schnittkante. Für diese Anwendungen werden heute Fasern mit speziell präparierten Spitzen, sog. „sculptured fibers“ mit fokussierenden Spitzen angeboten, um eine sichere Handhabung beim Laserschneiden zu ermöglichen. Entsprechendes kann auch mit einer geschwärzten Faserspitze, vom Anwender selbst präpariert, erreicht werden, wobei hier durch ein „Freibrennen“ der Spitze ein Wechsel der Anwendung zum berührungslosen Einsatz, z.B. zur Koagulation, leicht möglich ist.

Gas- oder Flüssigkeitsspülung beim Laserschneiden

Zum Schutz der patientenseitigen Optiken der Endgeräte, der Stirnfläche des Applikators oder der Faserspitze können die Endflächen mit Schutzgas gespült werden. Mit dem Nd:YAG-Laser kann auch unter Flüssigkeitsspülung gearbeitet werden. Die Spülung vergrößert die Schnitttiefe in Weichgewebe, indem die entstehenden Verdampfungsprodukte oder Ablationsprodukte aus dem Schnittkanal gespült werden und die Laserstrahlung ungehindert eindringen kann.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite (vgl. auch Ees/Fragment_015_01) fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes. Bei dem letzten Wort handelt es sich möglicherweise um einen Abschreibfehler, bei dem Ees versehentlich an den Schluss des Absatzes des Originals gesprungen ist (vgl. Ees/Fragment_016_01).

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[27.] Ees/Fragment 008 02 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 09:48 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 12:05 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 02-11
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 299-300, Zeilen: S.299, re. Sp. 22ff. - S.300, li. Sp. 1-2
2.2 Eigenschaften der Laserstrahlung

Im Unterschied zur thermischen Lichtquelle sind es insbesondere drei Eigenschaften des Laserlichts (Abb. 4), die für die medizinische Anwendung von Bedeutung sind:

- Kohärenz: die Strahlung hat eine bestimmte räumliche und zeitliche Zuordnung (Phasenbeziehung),

- Kollimation: die Strahlung des Lasers ist gebündelt (geringe Divergenz),

- Monochromasie: alle Wellenzüge weisen die gleiche Wellenlänge bzw. Frequenz und somit die gleiche Energie auf.

Diese drei Eigenschaften machen die gute Fokussierbarkeit zur Erreichung hoher Energiedichten und damit auch das exakte Arbeiten mit einem Strahl kleinster Querschnittsfläche möglich.

Habil 008 02.png

Abb. 4: Eigenschaften von Laserlicht [Müller 1989a].

[Seite 299]

Laserstrahl

Im Unterschied zur thermischen Lichtquelle sind es insbesondere 3 Eigenschaften des Laserlichts (Abb. 6), die für die medizinische Anwendung von Bedeutung sind:

• Kohärenz: Die Strahlung dieser Lichtquelle hat eine bestimmte räumliche und zeitliche Zuordnung (Phasenbeziehung).

• Kollimation: Die Strahlung des Lasers ist sehr gut gebündelt (geringe Divergenz).

• Monochromasie: Ein schmales (einfarbiges) Spektralband von hoher Intensität wird emittiert.

Diese 3 Eigenschaften machen die gute Fokussierbarkeit zur Erreichung hoher Energiedichten und

[Seite 300]

damit auch das exakte Arbeiten mit einem Strahl kleinster Querschnittsfläche möglich.

Quelle 008 02.png

Abb. 6a-c. Eigenschaften von Laserlicht; a Kohärenz, b Kollimation, c Monochromasie

Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes. Einzig der Begriff "Monochromasie" wird von Ees in eigenen Worten paraphrasiert.

Auch die Abbildung ist aus der Quelle übernommen. Allerdings gibt der Verfasser für diese eine Quelle an.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[28.] Ees/Fragment 005 02 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 08:39 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 11:04 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 02-22
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 297, 298, Zeilen: S.297, li. Sp. 39-41.47-51 und S. 298, li.Sp. 13ff. - re. Sp. 1ff.
2.1 Laserprinzip

Ein Laser ist ein Gerät zur Umwandlung von elektrischer Energie in "geordnete" Lichtenergie. Die von Einstein postulierte induzierte Emission ist zwar als Effekt in jeder Leuchterscheinung von Materie rudimentär vorhanden, kann aber nur in ausgewählten Medien wirklich zur Dominanz gebracht werden.

Spontane Emission von Licht bedeutet, dass einem Körper (Gas, Flüssigkeit oder Festkörper) Energie zugeführt wurde, so dass die "Leuchtelektronen" aus dem Grundzustand n1 in einen angeregten Zustand (Niveau) n2 gebracht wurden und das Elektron nach einer charakteristischen Zeit wieder spontan in den Grundzustand übergeht und ein Photon aussendet. Die Verteilung der Elektronen auf den Grundzustand und die angeregten Zustände (Besetzungszahl) hängen von der Temperatur ab (Abb. 1), je höher die Temperatur, desto mehr Elektronen befinden sich im Mittel in angeregten Zuständen. Bei einer thermischen Lichtquelle (Glühbirne) wird ständig Energie durch Erwärmen zugeführt, um Elektronen wieder in höhere Niveaus zu "pumpen". Die Verweildauer in den angeregten Niveaus ist kurz; damit das Elektron wieder in den Grundzustand übergehen kann, darf dieser nicht komplett gefüllt sein. Eine Anregung eines Elektrons kann auch durch Einstrahlung von Licht erfolgen, durch Absorption der entsprechenden Energiedifferenz E [sic!] wird das höhere Niveau besiedelt. Neben einem direkten Übergang von einem höheren Niveau direkt zum Grundniveau kann dies auch in Stufen über andere Niveaus erfolgen. Da die Lebensdauer der Niveaus unterschiedlich ist, d.h. die Niveaus unterschiedlich schnell entleert werden, können sich Elektronen in höheren Niveaus "ansammeln". In diesem Fall spricht man von Besetzungsinversion.

Habil 005 02.png

Abb. 1: Niveau-Schema für ein „Leuchtelektron“ und die Besetzungszahl für verschiedene Temperaturen [Dörschel 1989a].

[Seite 297]

Laseraufbau

Ein Laser ist ein Gerät zur Umwandlung von elektrischer Energie in „geordnete“ Lichtenergie. [...] Die von Einstein postulierte induzierte Emission ist zwar als Effekt in jeder Leuchterscheinung von Materie rudimentär vorhanden, kann aber nur in ausgewählten Medien wirklich zur Dominanz gebracht werden.

[Seite 298]

Spontane Emission von Licht bedeutet, dass einem Körper (Gas, Flüssigkeit oder Festkörper) Energie zugeführt wurde, so dass die „Leuchtelektronen“ aus dem Grundzustand n1 in einen angeregten Zustand (Niveau) n2 gebracht wurden und das Elektron nach einer charakteristischen Zeit wieder spontan in den Grundzustand übergeht und ein Photon aussendet. Die Verteilung der Elektronen auf den Grundzustand und die angeregten Zustände (Besetzungszahl) hängen von der Temperatur ab (Abb. 3), je höher die Temperatur ist, desto mehr Elektronen befinden sich im Mittel in angeregten Zuständen.

Bei einer thermischen Lichtquelle (Glühbirne) wird ständig Energie durch Erwärmen zugeführt, um Elektronen wieder in höhere Niveaus zu „pumpen“. Die Verweildauer in den angeregten Niveaus ist kurz; damit das Elektron wieder in den Grundzustand übergehen kann, darf dieser nicht komplett gefüllt sein. Eine Anregung eines Elektrons kann auch durch Einstrahlung von Licht erfolgen; durch Absorption der entsprechenden Energiedifferenz ΔE wird das höhere Niveau besiedelt.

Neben einem direkten Übergang von einem höheren Niveau direkt zum Grundniveau kann dies auch in Stufen über andere Niveaus erfolgen. Da die Lebensdauer der Niveaus unterschiedlich ist, d.h. die Niveaus unterschiedlich schnell entleert werden, können sich Elektronen in höheren Niveaus „ansammeln“. In diesem Fall spricht man von Besetzungsinversion.

Quelle 005 02.png

Abb. 3. Niveauschema für ein „Leuchtelektron“ und die Besetzungszahl für verschiedene Temperaturen

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

Der Verfasser übernimmt hier aus der Vorlage den inadäquaten Begriff der "Glühbirne". In höheren Auflagen der Vorlage wurde dieser inzwischen durch den Begriff der "Glühlampe" ersetzt. In der Habilitationsschrift ist vor dem oben markierten E auch ein größeres Leerzeichen gesetzt, welches im Original ein Sonderzeichen (Δ) enthielt, das hier aber fehlt.

Auch die Abbildung ist übernommen, allerdings ist in der Habilitationsschrift eine Quelle für diese angegeben.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[29.] Ees/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 08:25 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 07:12 (Plagin Hood)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-11
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 302, Zeilen: 2. Spalte: 10ff
Neben den bereits erwähnten Standardapplikatoren wurden für neue Anwendungen spezielle Ausführungen entwickelt. Für die interstitielle Erwärmung und Koagulation von Tumoren oder Metastasen wurden diffus abstrahlende Applikatoren entwickelt, die eine allseitige Abstrahlung und homogene Verteilung der Photonen im Gewebe ermöglichen. Für die Behandlung bestimmter Arrhythmieformen durch die EKG-kontrollierte Koagulation von Gewebe im Bereich des AV-Knotens wird durch einen kombinierten EKG-Laser-Katheter Laserlicht "um die Ecke geführt" und intrakardial appliziert.

Die Laserangioplastie nutzt für die Übertragung der Strahlung des Excimer-Lasers bei 308 nm einen Schlauch mit vielen dünnen Quarzfasern, um gleichzeitig einen großen Querschnitt für die Übertragung der Laserstrahlung, einen Spülkanal und eine hohe Flexibilität des gesamten Katheters zu erhalten.

Neben den bereits erwähnten Standardapplikatoren wurden für neue Anwendungen spezielle Ausführungen entwickelt. Für die interstitielle Erwärmung und Koagulation von Tumoren oder Metastasen befinden sich Applikatoren in klinischer Erprobung, die eine allseitige Abstrahlung ermöglichen. Für die Behandlung bestimmter Arrhythmieformen durch die EKG-kontrollierte Koagulation von Gewebe im Bereich des AV-Knotens wird durch einen kombinierten EKG-Laser-Katheter Laserlicht um die Ecke geführt" und intrakardial appliziert.

Die Laserangioplastie nutzt für die Übertragung der Strahlung des Excimer-Lasers bei 308 nm einen Schlauch mit vielen dünnen Quarzfasern, um gleichzeitig einen großen Querschnitt für die Übertragung der Laserstrahlung, einen Spülkanal und eine hohe Flexibilität des gesamten Katheters zu erhalten [6].


6. Gross CM (1994) Die photoablativen Effekte des Exci- mer-Lasers in der Angioplastie. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed, Erlangen

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend. Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hood), Hindemith

[30.] Ees/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 00:55 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 11:26 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-31
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 298, 299, Zeilen: 298: Abb. 4, 299: li. Sp. 1ff. - re. Sp. 1-14
Die induzierte Emission ist ein Prozess, bei dem durch Einstrahlung eines Photons passender Energie der vorzeitige Übergang des Elektrons aus dem besetzten höheren Niveau in das teilweise entleerte Grundniveau stimuliert wird. Die Besonderheit ist, dass das emittierte Photon die gleiche Wellenlänge, Richtung und Phase wie das einfallende Photon besitzt. Das Photon wurde also "verstärkt". Die meisten Laser nutzen mehrere Niveaus, die sich in der Lebensdauer und der Besetzungszahl unterscheiden, das Schema für einen 3- bzw. 4-Niveau-Laser zeigt Abb. 2.

[ABBILDUNG, identisch zur Quelle, siehe hier ]

Für den Laserprozess muss die Zahl der Atome, bei denen das höhere, obere Laserniveau besetzt ist, immer größer gehalten werden als die Besetzungszahl des niedrigen, unteren Laserniveaus. Als Lasermedium können alle Stoffe verwendet werden, bei denen eine Besetzungsinversion erzeugt werden kann, z.B. freie Atome, Ionen, Moleküle, Molekülionen in Gasen oder Dämpfen, Farbstoffmoleküle in Flüssigkeiten gelöst, Atome und Ionen in Festkörpern eingebaut, dotierte Halbleiter und freie Elektronen. Der jeweilige Anregungsmechanismus für die Erzeugung einer Besetzungsinversion ist sehr speziell für den jeweiligen Lasertyp. Die wesentlichen Verfahren sind das optische Pumpen und die elektrische Gasentladung. Bei den Halbleiterlasern erfolgt die Anregung direkt durch elektrischen Strom. Auch chemische Reaktionen können zum Anregen genutzt werden. Bei kontinuierlich strahlenden Lasern muss die Besetzungsinversion ständig aufrechterhalten werden, d.h. es muss kontinuierlich "Pumpenergie" zugeführt werden.

Im Lasermedium emittieren angeregte Atome bereits spontan Photonen in alle Richtungen. Diese können nun im Lasermedium durch induzierte Emission weitere Photonen erzeugen, die dann ihrerseits wiederum induzierte Photonen freisetzen usw. Dieser Vorgang setzt sich lawinenartig fort, bis die Photonen das Lasermedium verlassen. Gibt man dem Lasermedium in einer Richtung eine große Ausdehnung, so werden sich Photonenlawinen, die zufällig in der Längsrichtung entstehen, bedeutend mehr verstärken als in anderer Richtung, weil sie länger im Lasermedium laufen.

Durch zwei Spiegel an beiden Enden kann man die Photonenlawine wieder in das Lasermedium reflektieren und so eine weitere Verstärkung erreichen. Bei optimaler Justierung der Spiegel kann die Photonenlawine bis zu einigen hundert Malen in der "Resonator" genannten Spiegelanordnung im Lasermedium hin und her laufen.

Damit ein Teil der Photonen den Resonator als nutzbarer Laser verlassen kann, wird einer der Resonatorspiegel teildurchlässig ausgeführt.

[Seite 298]

[ABBILDUNG, siehe hier ]

[Seite 299]

Die stimulierte Emission ist ein Prozess, bei dem durch Einstrahlung eines Photons passender Energie der vorzeitige Übergang des Elektrons aus dem besetzten höheren Niveau in das teilweise entleerte Grundniveau stimuliert wird. Die Besonderheit ist, dass das emittierte Photon die gleiche Wellenlänge, Richtung und Phase wie das einfallende Photon besitzt. Das Photon wurde also „verstärkt“. Die meisten Laser nutzen mehrere Niveaus, die sich in der Lebensdauer und der Besetzungszahl unterscheiden, die Schemata für einen 3- bzw. 4-Niveau-Laser zeigen Abb. 4a und b.

Für den Laserprozess muss die Zahl der Atome, bei denen das höhere, obere Laserniveau besetzt ist, immer größer gehalten werden als die Besetzungszahl des niedrigen, unteren Laserniveaus. Als Lasermedium können alle Stoffe verwendet werden, bei denen eine Besetzungsinversion erzeugt werden kann, z.B. freie Atome, Ionen, Moleküle, Molekülionen in Gasen oder Dämpfen, Farbstoffmoleküle in Flüssigkeiten gelöst, Atome und Ionen in Festkörpern eingebaut, dotierte Halbleiter und freie Elektronen.

Der jeweilige Anregungsmechanismus für die Erzeugung einer Besetzungsinversion ist sehr speziell für den jeweiligen Lasertyp. Die wesentlichen Verfahren sind das optische Pumpen und die elektrische Gasentladung. Bei den Halbleiterlasern erfolgt die Anregung direkt durch elektrischen Strom. Auch chemische Reaktionen können zum Anregen genutzt werden. Bei kontinuierlich strahlenden Lasern muss die Besetzungsinversion ständig aufrechterhalten werden, d.h. es muss kontinuierlich „Pumpenergie“ zugeführt werden.

Im Lasermedium emittieren angeregte Atome bereits spontan Photonen in alle Richtungen. Diese können nun im Lasermedium durch induzierte Emission weitere Photonen erzeugen, die dann ihrerseits wiederum induzierte Photonen freisetzen usw. Dieser Vorgang setzt sich lawinenartig fort, bis die Photonen das Lasermedium verlassen. Gibt man dem Lasermedium in einer Richtung eine große Ausdehnung, so werden sich Photonenlawinen, die zufällig in der Längsrichtung entstehen, bedeutend mehr verstärken als in anderer Richtung, weil sie länger im Lasermedium laufen.

Durch 2 Spiegel an beiden Enden kann man die Photonenlawine wieder in das Lasermedium reflektieren und so eine weitere Verstärkung erreichen. Bei optimaler Justierung der Spiegel kann die Photonenlawine bis zu einigen hundert Malen in der „Resonator“ genannten Spiegelanordnung im Lasermedium hin und her laufen. Damit ein Teil der Photonen den Resonator als nutzbarer Laser verlassen kann, wird einer der Resonatorspiegel teildurchlässig ausgeführt.

Anmerkungen

Trotz wörtlicher Übereinstimmung der gesamten Seite fehlt jeglicher Hinweis auf eine Übernahme des Textes.

In der dritten Auflage der Vorlage, d.i. Albrecht et al. (2006), ist das Attribut "stimulierte" ebenfalls durch "induzierte" ersetzt worden (S.409).

Die Abbildung 2 in der Habilitationsschrift ist identisch zur Abbildung 4 in der Quelle. Allerdings ist in der Habilitationsschrift eine Quelle für die Grafik angegeben: Dörschel 1989a. Es ist noch zu überprüfen, ob sich die Grafik dort genauso findet.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[31.] Ees/Fragment 043 01 - Diskussion
Bearbeitet: 10. November 2012, 00:20 Graf Isolan
Erstellt: 9. November 2012, 21:01 (Hindemith)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1-15
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 307, Zeilen: 2. Spalte: 5-28
Excimer-Laser

Excimer-Laser sind Gaslaser, deren ebenfalls gepulste Lichtemission im ultravioletten Bereich liegt. Bei kurzen Pulszeiten und sehr hohen Spitzenenergien kommt es zum Prozess der Photoablation. Neben der Anwendung zur operativen Behandlung der Myopie in der Hornhautchirurgie wird der Excimer-Laser auch in der Laserangioplastie eingesetzt [Gross 1994].

Holmium:YAG-Laser

Holmium:YAG-Laser emittiert das Licht mit der Wellenlänge von 2100 nm. Anwendung findet der Laser zur Bearbeitung von Hartsubstanzen wie Knorpel und Knochen. Dank der Möglichkeit der Faserübertragung kann der Laser endoskopisch eingesetzt werden (Arthroskopie, Lithotripsie).

HeNe-Laser

Der Helium-Neon Laser (632 nm) findet vor allem im Bereich der Low-Level-Lasertherapie (LLLT, Softlaser, Biostimulation) seinen Einsatz. Daneben werden diese Laser als Pilotlaser für die Laser, die das unsichtbare Licht aus dem UV bzw. IR-Bereich emittieren, verwendet.

Tabelle 1 stellt eine Zusammenfassung der medizinischen Anwendungsfelder für die wichtigsten medizinischen Laser dar.


Gross CM: Die photoablativen Effekte des Excimer-Lasers in der Angioplastie. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed 1994.

Excimer-Laser

Excimer-Laser sind Gaslaser, deren ebenfalls gepulste Lichtemission im ultravioletten Bereich liegt. Bei kurzen Pulszeiten und sehr hohen Spitzenenergien kommt es zum Prozess der Photoablation. Neben der Hornhautchirurgie zur operativen Behandlung der Myopie beginnen diese Laser auch in der Laserangioplastie Fuß zu fassen [3].

HolmiumYAGLaser

Der Holmium-YAG-Laser emittiert das Licht mit der Wellenlänge von 2100 nm. Anwendung findet der Ho:YAG-Laser zur Bearbeitung von Hartsubstanzen wie Knorpel und Knochen. Dank der Möglichkeit der Faserübertragung seiner Strahlung kann der Laser endoskopisch eingesetzt werden (Arthroskopie, Lithotripsie).

HeNe-Laser

Rote Helium-Neon-Laser (632 nm), die auch im Bereich der Low-level-Lasertherapie (LLLT, Softlaser, Biostimulation) Verwendung finden, dienen als Pilotlaser für die unsichtbaren chirurgischen Laser wie C02- und Nd:YAG-Laser.

Medizinische Anwendungsfelder

Unabhängig von den Arten der Lasergewebewirkungen und übergreifend auf verschiedene Fachgebiete lassen sich die grundsätzlichen Anwendungsprinzipien in der Lasermedizin darstellen (Tabelle 2).


3. Cholewa D, Waldschmidt J (1998) Laser treatment of hemangiomas of larynx and trachea. Lasers Surg Med 23:221-232

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Auf der nächsten Seite findet sich dann die Tabelle 1, welche fast identisch zur Tabelle 2 der Quelle ist. Siehe Ees/Fragment_044_01

Die letzten beiden Zeilen sind nicht als Plagiat gewertet und gehen nicht in die Zeilenzählung mit ein.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[32.] Ees/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 23:49 Hindemith
Erstellt: 9. November 2012, 01:03 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-24
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 297-298, Zeilen: S.297, li. Sp. 52-53 - re. Sp. 1ff - S.298, li. Sp. 1-7
So wie in der Medizin bei verschiedenen Operationen spezielle Instrumente verwendet werden, gibt es auch zur Anpassung an das zu behandelnde Gewebe und die spezielle Therapie unterschiedliche medizinische Lasergeräte für verschiedene klinische Anwendungen (Abb. 8). Diese unterscheiden sich in ihrer Emissionswellenlänge, angegeben in Mikrometer (μm) oder Nanometer (nm), die im Bereich des Ultraviolett (UV) mit einer Wellenlänge von etwa 0,2 μm beginnt und bis ins Infrarote bis etwa 10 μm Wellenlänge reicht. Da die meisten Laser auf einem schmalen spektralen Übergang von Elektronen beruhen, kann man sie nicht einfach wie einen Radiosender durchstimmen; eine Ausnahme bilden Farbstofflaser, vibronische Festkörperlaser und der freie Elektronenlaser. Einige Gaslaser bieten zwar nach Art des gewählten Mediums mehrere Wellenlängen, aber auch diese sind nicht veränderbar. Ferner unterscheiden sich Lasersysteme in ihrer technisch-physikalischen Ausgestaltung, was die konstruktive Anordnung und das Zeitverhalten des Laserstrahles betrifft.

[...]

Der Laser allein stellt nur eine Lichtquelle dar, für die medizinische Anwendungen benötigt wird ein komplettes System, das mit einem Übertragungssystem und einem Endgerät die Strahlung dirigierbar an das zu therapierende Gewebe bringt und ein Verfahren zur Kontrolle der Wirkung. Je nach Wellenlänge im sichtbaren oder infraroten Spektralbereich wird zur Übertragung eine Glas- oder Quarzfaser, ein Faserbündel, ein Hohlleiter oder ein Spiegelgelenkarm verwendet. Endgeräte können ein Operationsmikroskop mit Mikromanipulator, ein Endoskop oder eine Spaltlampe sein (Abb. 9). Die Kontrolle der Wirkung hängt vom laserinduzierten Prozess ab und beruht in vielen Fällen auf der visuellen Beurteilung durch den erfahrenen Therapeuten. Bei sehr differenzierten Vorgehensweisen mit einer präzisen Dosissteuerung, wie bei der interstitiellen Thermotherapie von Tumoren oder Metastasen, können auch bildgebende Systeme, wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie zum Einsatz kommen.

[Seite 297]

So wie in der Medizin bei verschiedenen Operationen spezielle Instrumente verwendet werden, gibt es auch zur Anpassung an das zu behandelnde Gewebe und die spezielle Therapie unterschiedliche medizinische Lasergeräte für verschiedene klinische Anwendungen (Abb. 1). Diese unterscheiden sich in ihrer Emissionswellenlänge, angegeben in Mikrometer (μm) oder Nanometer (nm), die im Bereich des Ultraviolett (UV) mit einer Wellenlänge von etwa 0,2 μm beginnt und bis ins Infrarote bis etwa 10 μm Wellenlänge reicht.

Da die meisten Laser auf einem schmalen spektralen Übergang von Elektronen beruhen, kann man sie nicht einfach wie einen Radiosender durchstimmen; eine Ausnahme bilden Farbstofflaser, vibronische Festkörperlaser und der freie Elektronenlaser. Einige Gaslaser bieten jedoch nach Art des gewählten Mediums mehrere Wellenlängen, aber auch diese sind nicht veränderbar. Ferner unterscheiden sich Lasersysteme in ihrer technisch-physikalischen Ausgestaltung, was die konstruktive Anordnung und das Zeitverhalten des Laserstrahles betrifft.

Der Laser allein stellt nur eine Lichtquelle dar, benötigt wird jedoch ein komplettes System, das mit einem Übertragungssystem und einem Endgerät die Strahlung dirigierbar an das zu therapierende Gewebe bringt, und ein Verfahren zur Kontrolle der Wirkung. Je nach Wellenlänge im sichtbaren oder infraroten Spektralbereich wird zur Übertragung eine Glas- oder Quarzfaser, ein Faserbündel, ein Hohlleiter oder ein Spiegelgelenkarm verwendet. Endgeräte können ein Operationsmikroskop mit Mikromanipulator, ein Endoskop oder eine Spaltlampe sein (Abb. 2).

Die Kontrolle der Wirkung hängt vom laserinduzierten Prozess ab und beruht in vielen Fällen

[Seite 298]

auf der visuellen Beurteilung durch den erfahrenen Therapeuten. Bei sehr differenzierten Vorgehensweisen mit einer präzisen Dosissteuerung, wie bei der interstitiellen Thermotherapie von Tumoren oder Metastasen, können auch bildgebende Systeme, wie Ultraschall oder Magnetresonanztomografie zum Einsatz kommen.

Anmerkungen

Fast identisch, ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[33.] Ees/Fragment 041 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 23:38 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 22:58 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-24
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 306, Zeilen: re. Sp. 7ff.
Diodenlaser

Diodenlaser, die das Licht im nahen Infrarotbereich emittieren, werden seit Ende der 80-er Jahre in der Ophthalmologie eingesetzt. Aufgrund der Weiterentwicklung sowohl des spektralen Emissionsbereich [sic!] als auch der Ausgangsleistung erwirbt sich der Diodenlaser ein zunehmend breites Anwendungsfeld in der Medizin. Die Vorteile des Diodenlasers gegenüber den anderen Lasersystemen sind seine kompakte Bauweise, Tragbarkeit, wasserfreie Kühlung, leichte Installation und geringer Wartungsaufwand. Diodenlaser mit einer Emissionswellenlänge von 980 nm bzw. 940 nm können weitgehend das bisherige Indikationsspektrum eines cw-Nd:YAG-Lasers abdecken. Die geringere Eindringtiefe bei 980 nm kann bei den meisten Geweben durch entsprechende Veränderungen der Applikationsparameter wie z. B. höhere Leistung und/oder längere Bestrahlungszeit ausgeglichen werden. Die Tiefenwirkung der Koagulation ist für 1064 nm und 980 nm identisch, weil die Bereiche jenseits der optischen Eindringtiefe ausschließlich durch wellenlängenunabhängige Wärmeleitung beeinflusst werden. Das Hauptindikationsfeld der neuen Hochleistungsdiodenlaser ist zurzeit die Urologie [Muschter 1997]. Die Diodenlaser finden aber bereits Einzug auch in die anderen Disziplinen, z. B. HNO-Bereich [Hopf 2002].

Diodenlaser mit der Emmisionswellenlänge von 630 nm bzw. 670 nm werden als Lichtquelle für die photodynamische Therapie eingesetzt [van den Bergh 2003].

CO2-Laser

Der Dauerstrich-CO2-Laser (10600 nm) ist wegen seiner hohen Wasserabsorption und damit geringen Eindringtiefe in das Gewebe ein sehr exaktes Schneidinstrument. Der Laser findet überall dort seine Verwendung, wo präzise Gewebeschnitte gefordert werden, ohne dass es zu einer wesentlichen thermischen Schädigung der Umgebung kommt. Seine blutstillende Wirkung ist gering, es lassen sich lediglich kapilläre Blutungen verhindern.


Bergh H van den, Ballini JP, Sickenberg M: Photodynamic Therapy for Subfoveal Choroidal Neovascularisation in Various Diseases among which Age-related Macular Degeneration: An Update. Medical Laser Application 2003; 18(1): 65-78.

Hopf JG, Hopf M, Koffroth-Becker C.: Minimal invasive Chirurgie obstruktiver Erkrankungen der Nase mit dem Diodenlaser. Lasermedizin 1998/99; 14: 106-115.

Hopf M, Hopf JUG., Rohde E, Müller G, Scheller EE, Scherer H: Endoscopically Controlled Laser Therapy of Recurent Epistaxis with the 940 nm Diode Laser. Medical Laser Application 2002; 17(3): 231-241.

Muschter R, Hofstetter A: Laseranwendungen in der Urologie, Teil 2. Lasermedizin 1997; 1-2(13): 10-17.

Diodenlaser

Diodenlaser im nahen Infrarotbereich werden seit Ende der 1980er Jahre in der Ophthalmologie eingesetzt. Aufgrund der Weiterentwicklung sowohl des spektralen Emissionsbereichs als auch der Ausgangsleistung erwirbt sich der Diodenlaser ein immer weiteres Anwendungsfeld in der Medizin. Die Vorteile gegenüber den anderen Lasersystemen sind seine kompakte Bauweise, Tragbarkeit, wasserfreie Kühlung, leichte Installation und sein geringer Wartungsaufwand.

Die Anwendungen, die mit dem Nd:YAG-Laser im Bereich der laserinduzierten Koagulation erfolgen, können auf einen Diodenlaser mit einer Emissionswellenlänge von 980 nm übertragen werden. Die minimal geringere Eindringtiefe bei 980 nm kann bei den meisten Geweben durch entsprechende Veränderungen der Applikationsparameter, wie z. B. höhere Leistung und längere Bestrahlungszeit, ausgeglichen werden. Die Tiefenwirkung der Koagulation ist für 1064 nm und 980 nm identisch, weil die Bereiche jenseits der optischen Eindringtiefe ausschließlich durch wellenlängenunabhängige Wärmeleitung beeinflusst werden.

Das Hauptindikationsfeld der neuen Hochleistungsdiodenlaser ist zurzeit die Urologie [10]. Die Diodenlaser finden aber bereits Einzug auch in die anderen Disziplinen, z. B. den HNO-Bereich [7]. Diodenlaser mit der Wellenlänge 630 nm werden als Lichtquelle bei der photodynamischen Therapie eingesetzt.

CO2-Laser

Der Dauerstrich-CO2-Laser (10600 nm) ist wegen seiner hohen Wasserabsorption und damit geringen Eindringtiefe in das Gewebe ein sehr exaktes Schneidinstrument. Er findet überall dort Verwendung, wo mikrochirurgisches Arbeiten bzw. flächenhaftes Abtragen gefordert ist. Damit lässt sich Gewebe abtragen oder schneiden, ohne dass es zu einer wesentlichen thermischen Schädigung der Umgebung kommt. Seine blutstillende Wirkung ist gering, es lassen sich lediglich kapilläre Blutungen verhindern.


7. Hopf JG, Hopf M, Koffroth-Becker C (1998/99) Minimal invasive Chirurgie obstruktiver Erkrankungen der Nase mit dem Diodenlaser. Lasermedizin 14: 106-115.

10. Muschter R, Hofstetter A (1997) Laseranwendungen in der Urologie, Teil 2. Lasermedizin 13/1-2: 10-17.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde. Die in Ees angegebene Quelle Hopf et al. 1998/99 taucht im Text nirgendwo auf und ist nur im Literaturverzeichnis zu finden.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[34.] Ees/Fragment 039 24 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 23:34 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 19:59 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 24-25, 27-34
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305, Zeilen: re. Sp. 17-32
Entsprechend den gewünschten Problemlösungen muss die Qualität der unterschiedlichen Lasersysteme herangezogen werden. [...]

Argonlaser

Argonionenlaser sind Dauerstrich(cw)-Laser, die blaugrünes Mischlicht (488 und 514 nm) oder grünes Licht (514 nm) emittieren. Der Argonionenlaser wird wegen seiner hohen Selektivität für körpereigene Chromophore (Hämoglobin, Melanin) zur Koagulation von oberflächlichen Gefäßen in der Ophthalmologie und Dermatologie benutzt. Das Licht wird über einen Lichtleiter, an dessen Ende sich ein Fokussierhandstück befindet, geführt. Es stehen auch spezielle Scanner zur Verfügung, die eine automatisierte und gleichmäßige Behandlung von größeren Arealen ermöglichen.

Entsprechend den gewünschten Problemlösungen müssen die Qualitäten der unterschiedlichen Lasersysteme herangezogen werden (vgl. Abb. 1).

Argonionenlaser

Argonionenlaser sind Dauerstrich(cw)-laser, die blaugrünes Mischlicht (488 und 514 nm) oder grünes Licht (514 nm) emittieren. Der Argonionenlaser wird wegen seiner hohen Selektivität für körpereigene Chromophore (Hämoglobin, Melanin) in der Ophthalmologie und Dermatologie benutzt. Das Licht wird über einen Lichtleiter, an dessen Ende sich ein Fokussierhandstück befindet, geführt. Es stehen auch spezielle Scanner zur Verfügung, die eine automatisierte und gleichmäßige Behandlung von größeren Arealen ermöglichen.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[35.] Ees/Fragment 003 06 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 23:04 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 14:17 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 6-44
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 296-297, Zeilen: S.296, re.Sp. 3-44 - S.197, li.Sp. 1-31
Blickt man auf die Geschichte des Lasers, so ist erstaunlich, wie schnell sich diese neue Technik in einer Vielfalt von Anwendungen verbreitet hat. Seit Maiman 1960 den ersten Laser konstruierte, wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten in rasantem Tempo. Dabei ist die Geschichte medizinischer Laseranwendungen eng mit der Geschichte des Lasers verknüpft.

Das Wort LASER ist ein Akronym aus Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Dies bedeutet eine Lichtverstärkung durch stimulierte Emission. Dieses Prinzip, bereits 1917 von Einstein postuliert, ist die Grundlage für die Erzeugung monochromatischen, kohärenten und kollimierten Lichts, womit höhere Leistungs- bzw. Energiedichten und höhere spektrale Reinheit erreichbar sind als mit jeder anderen Lichtquelle. Townes realisierte 1954 den ersten "MASER" (ein Lichtverstärker für Millimeterwellen); 1958 wurde das Laserprinzip erstmals durch Schawlow und Townes (USA) sowie durch Bassov und Prokhorov (UdSSR) dargestellt. Maiman baute 1960 den ersten Laser mit sichtbarem Licht (Rubinlaser), Javan folgte mit dem ersten infraroten Gaslaser (He-Ne) im gleichen Jahr. Der Bau des ersten Neodymlasers mit der Kopplung an eine optische Faser erfolgte 1961 durch Snitzer.

In der Medizin setzten 1961 Campbell in der Augenheilkunde und 1963 Goldman in der Dermatologie den Rubinlaser ein. Während in der Augenheilkunde der Laser, vor allem der Argonionenlaser, sich von da an einen festen, allgemein anerkannten Platz in der Therapie erobern konnte, fanden die Laser erst nach und nach Einzug auch in die anderen Bereiche der Medizin. Mester, ein Arzt aus Budapest, hat zuerst 1964 mit einem Rubinlaser, dann 1974 mit einem niederenergetischen Helium-Neon-Laser die Biostimulation versucht. Ein weiterer Laser, der in den übrigen Bereichen der Medizin Eingang gefunden hat, ist der Kohlendioxidlaser (CO2-Laser), der als Lichtskalpell bezeichnet werden kann. Die ersten Anwendungen fanden zwischen 1965 und 1967 durch Polanyi und später durch Kaplan statt. Danach hat er seinen zwar langsamen, aber stetigen Weg in die verschiedenen medizinischen Disziplinen nehmen können. Der Argon- und vor allem der Nd:YAG-Laser wurden für die breitere medizinische Applikation erst interessant, als es gelang, sie in Fasern einzukoppeln. 1971 entwickelte Nath eine Faser, die er zusammen mit Kiefhaber 1973 erstmals im Tierversuch über Endoskope im Magen-Darm-Trakt anwandte. Die weitere Entwicklung ging dann sehr schnell voran. 1975 haben Dwyer in den USA und Frühmorgen in Erlangen einen Argonlaser zur Stillung von Magenblutungen an Patienten benutzt. Ende 1975 hat Kiefhaber dafür einen Nd:YAG-Laser eingesetzt. 1976 erfolgte durch Hofstetter der Einsatz in der Urologie, und 1979 meldete Choy ein Patent zur Eröffnung verkalkter Arterien mit dem Argonlaser an. Nachdem 1960 das Hämatoporphyrinderivat entdeckt worden war, fanden mit dieser Substanz 1972 erstmals durch Diamond Anwendungen in der photodynamischen Therapie statt, die dann 1975 von Dougherty recht weit standardisiert werden konnten.

Bei den gepulsten Systemen wurden 1977 erstmals Güteschaltung (Q-switching) und Phasenkopplung (Mode-locking) von Frankhauser und Aron-Rosa in der Ophthalmologie eingesetzt. 1983 fand in diesem Fachgebiet auch der erste Einsatz des Excimer-Lasers durch Trokel statt.

[Seite 296]

Blickt man auf die Geschichte des Lasers, so ist es erstaunlich, wie schnell sich diese neue Technik in einer Vielfalt von Anwendungen verbreitet hat. Seit Maiman 1960 den ersten Laser konstruierte, wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten in rasantem Tempo. Dabei ist die Geschichte medizinischer Laseranwendungen eng mit der Geschichte des Lasers verknüpft.

Das Wort LASER ist ein Akronym aus "light amplification by stimulated emission of radiation". Dies bedeutet eine Lichtverstärkung durch stimulierte Emission. Dieses Prinzip, bereits 1917 von Einstein postuliert, ist die Grundlage für die Erzeugung monochromatischen, kohärenten und kollimierten Lichts, womit höhere Leistungs- bzw. Energiedichten und höhere spektrale Reinheit erreichbar sind als mit jeder anderen Lichtquelle.

Townes realisierte 1954 den ersten "MASER" (ein Lichtverstärker für Millimeterwellen); 1958 wurde das Laserprinzip erstmals durch Schawlow und Townes (USA) sowie durch Bassov und Prokhorov (UdSSR) dargestellt. Maiman baute 1960 den ersten Laser mit sichtbarem Licht (Rubinlaser), Javan folgte mit dem ersten infraroten Gaslaser (He-Ne) im gleichen Jahr. Der Bau des ersten Neodymglaslasers mit einer Kopplung an eine optische Faser erfolgte 1961 durch Snitzer.

In der Medizin setzten 1961 Campbell in der Augenheilkunde und 1963 Goldman in der Dermatologie den Rubinlaser ein. Während in der Augenheilkunde der Laser, v.a. der Argonionenlaser, sich von da an einen festen, allgemein anerkannten Platz in der Therapie erobern konnte, fanden die Laser erst nach und nach Einzug auch in die anderen Bereiche der Medizin. Mester, ein Arzt aus Budapest, hat zuerst 1964 mit einem Rubinlaser, dann 1974 mit einem schwachen Helium-Neon-Laser die Biostimulation versucht. Ein weiterer Laser, der in den übrigen Bereichen der Medizin Eingang gefunden hat, ist der Kohlendioxidlaser (CO2-Laser). Er wurde als Lichtskalpell bezeichnet. Die ersten Anwendungen fanden zwi-

[Seite 197]

schen 1965 und 1967 durch Polanyi und später durch Kaplan statt.

Danach hat er seinen zwar langsamen, aber stetigen Weg in die verschiedenen medizinischen Disziplinen nehmen können. Der Argon- und v.a. der Nd:YAG-Laser wurden für die breitere medizinische Applikation erst interessant, als es gelang, sie in Fasern einzukoppeln. 1971 entwickelte Nath eine Faser, die er zusammen mit Kiefhaber 1973 erstmals im Tierversuch über Endoskope im Magen-Darm-Trakt anwandte. Die weitere Entwicklung ging dann sehr schnell voran. 1975 haben Dwyer in den USA und Frühmorgen in Erlangen einen Argonionenlaser zur Stillung von Magenblutungen an Patienten benutzt. Ende 1975 hat Kiefhaber dafür einen Nd:YAG-Laser eingesetzt. 1976 erfolgte durch Hofstetter der Einsatz in der Urologie, und 1979 meldete Choy ein Patent zur Eröffnung verkalkter Arterien mit dem Argonlaser an.

Nachdem 1960 das Hämatoporphyrinderivat entdeckt worden war, fanden mit dieser Substanz 1972 erstmals durch Diamond Anwendungen in der photodynamischen Therapie statt, die dann 1975 von Dougherty recht weit standardisiert werden konnten.

Bei den gepulsten Systemen wurden 1977 erstmals Güteschaltung (Q-switching) und Phasenkopplung (Mode-locking) von Frankhauser und Aron-Rosa in der Ophthalmologie eingesetzt. 1983 fand in diesem Fachgebiet auch der erste Einsatz des Excimer-Lasers durch Trokel statt.

Anmerkungen

Fast unverändert ohne jede Quellenangabe.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[36.] Ees/Fragment 013 02 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 21:19 Graf Isolan
Erstellt: 9. November 2012, 07:32 (Plagin Hood)
Albrecht et al 2002, BauernOpfer, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 2-13
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 301, 302, Zeilen: S.301, re. Sp. 10-12.17ff. und S. 302
2.4 Lichttransmissionssysteme

Für die Applikation der Laserstrahlung auf das zu behandelnde Gewebe muss die Entfernung Lasergeräteausgang und Patient überbrückt werden.

Für die Übertragung von sichtbarem Laserlicht und den angrenzenden Spektralbereichen von ca. 0,3-2 μm lassen sich flexible Glas- bzw. Quarzfasern, ggf. mit spezieller Dotierung verwenden. Außerhalb dieses Bereiches werden Spiegelgelenkarme verwendet, um die Bereiche 0,19-0,3 μm (Excimer-Laser) oder 3-10 μm (Erbium- und CO2-Laser) abzudecken (Abb. 10). Spezielle Lichtleitfasern für den 3-μm- und den 10-μm-Bereich befinden sich in Erprobung, ebenso wird versucht, mit Hohlleitern CO2-Laserstrahlung über kurze Entfernung zu übertragen.

Besondere Anforderungen werden bei der Übertragung kurzgepulster, energiereicher Laserstrahlung zur Laserlithotripsie und Laserangioplastie an die Lichtleitfasern gestellt [Muschter 1990, Gross 1994, Albrecht 2002]. Durch intensive Forschungsarbeiten in den letzten Jahren konnten hier entscheidende Verbesserungen erreicht werden.

[Abb.10]

Abb. 10: Laserwellenlängen und spezifische Lichtwellenleiter für verschiedene Lasersysteme [Albrecht 2002].


Albrecht H, Rohde E, Zgoda F, Müller G: Lasersysteme. In: Kramme (Hrsg.): Medizintechnik. Verfahren, Systeme, Informationsverarbeitung. Springer 2002: 296-318.

Gross CM: Die photoablativen Effekte des Excimer-Lasers in der Angioplastie. Müller, Berlien: Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed 1994.

Muschter R, Knipper A, Maghraby H, Thomas S: Laserlithotripsy – Experience with Different Laser Systems in the Treatment of Urinary Calculi. SPIE Proc 1200; 1990: 118-123.

Lichtwellenleiter

Für die Applikation der Laserstrahlung auf das zu behandelnde Gewebe muss die Entfernung Lasergeräteausgang und Patient überbrückt werden. [...]

Für die Übertragung von sichtbarem Laserlicht und den angrenzenden Spektralbereichen von ca. 0,3-2 μm lassen sich flexible Glas- bzw. Quarzfasern, ggf. mit spezieller Dotierung, verwenden. Außerhalb dieses Bereiches werden Spiegelgelenkarme verwendet, um die Bereiche 0,19-0,3 μm (Excimer-Laser) oder 3-10 μm (Erbium- und CO2-Laser) abzudecken (Abb. 10). Spezielle Lichtleitfasern für den 3-μm- und den 10-μm-Bereich befinden sich in Erprobung, ebenso wird versucht, mit Hohlleitern CO2-Laserstrahlung über kurze Entfernung zu übertragen.

Besondere Anforderungen werden bei der Übertragung kurzgepulster, energiereicher Laserstrahlung zur Laserlithotripsie und Laserangioplastie an die Lichtleitfasern gestellt [11]. Durch intensive Forschungsarbeiten in den letzten Jahren konnten hier entscheidende Verbesserungen erreicht werden.

[Seite 302]

[Abb.10]

Abb. 10. Laserwellenlängen und spezifische Lichtwellenleiter für verschiedene Lasersysteme


6. Gross CM (1994) Die photoablativen Effekte des Exci- mer-Lasers in der Angioplastie. In: Müller GJ, Berlien H-P (Hrsg) Fortschritte in der Lasermedizin 10. Ecomed, Erlangen

11. Muschter R, Knipper A, Maghraby H, Thomas S (1990) Laserlithotripsy - Experience with different laser systems in the treatment of urinary calculi. SPIE Proc 1200:118-123

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend. Die Quelle wird einmal im Fließtext und einmal unter der Abb. 10 referenziert. Wörtliche Übernahmen (hier: die gesamte Seite) sind nicht als solche kenntlich gemacht, auch deren Umfang bleibt dem Leser verborgen.

Dies ist übrigens die einzige Stelle im Fließtext, in der Ees auf die für ihn so fundamentale Quelle Albrecht et al (2002) verweist. Alle anderen Textübernahmen aus Albrecht et al. (2002) bleiben unreferenziert.

Sichter
(Hood), Graf Isolan

[37.] Ees/Fragment 057 04 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 20:41 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 21:22 (Hindemith)
Ees, Fragment, Gesichtet, Klaus 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 57, Zeilen: 4-6
Quelle: Klaus 2004
Seite(n): 15, Zeilen: 20-26
[Zeilen 4-6]

Der Verlust des Glanzes der Knorpeloberfläche ist eine der frühesten strukturellen Veränderungen. Der Knorpel erscheint matt-grau-gelb und weist eine weichere Konsistenz als ein normaler Knorpel auf.

[Zeilen 12-14]

Nachfolgend treten in den belasteten Zonen umschriebene oberflächliche Defekte auf, die als Rauhigkeiten oder stärkere Unebenheiten auffallen. Tiefere Läsionen können als unregelmäßig gestaltete, umschriebene Defekte der Knorpelsubstanz (Ulzerationen) vorliegen.

[Zeilen 21-22]

Fortgeschrittene Fälle zeigen einen ausgedehnten herdförmigen oder kompletten Schwund des Knorpels.

Der Verlust des Glanzes der Knorpeloberfläche ist eine der frühesten strukturellen Veränderungen: der Knorpel erscheint matt und er weist eine weichere Konsistenz als normaler Knorpel auf. Nachfolgend treten in den belasteten Zonen umschriebene oberflächliche Defekte auf, die als Rauhigkeiten oder stärkere Unebenheiten auffallen. Tiefere Läsionen können als unregelmäßig gestaltete umschriebene Defekte der Knorpelsubstanz vorliegen. Fortgeschrittene Fälle zeigen einen ausgedehnten herdförmigen oder kompletten Schwund des Knorpels.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. Eine Passage der Quelle wurde fast wörtlich übernommen und um zusätzliche Informationen erweitert.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[38.] Ees/Fragment 024 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 20:39 WiseWoman
Erstellt: 8. November 2012, 13:49 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Krasicka-Rohde 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1-10
Quelle: Krasicka-Rohde 1996
Seite(n): 6, 7, 8, Zeilen: S.6,21-22 und S.7,3-10 - S.8
[Abbildung 16]

Abb. 16: Einfluss von Temperatur und Zeitdauer auf die irreversible Gewebezerstörung. [Helfmann 1989a].

Bei der Anwendung der thermischen Laser am lebenden Gewebe ist weiterhin zu berücksichtigen, dass sich die optischen, thermischen und mechanischen Gewebeeigenschaften während der Laserbestrahlung ändern und somit zur Veränderung der Gewebeeigenschaften führen [Müller 1986a]. Daraus resultieren Folgen für den Grad der thermischen Schädigung am Gewebe. So kann zum Beispiel die eingetretene Karbonisation eine Erhöhung der Absorption der Laserstrahlung bewirken, wodurch sehr schnell hohe Temperaturen erreicht werden. Eine Austrocknung des Gewebes schwächt die Wärmeleitung ab, was in der Ausbildung eines Wärmestaus resultiert (Abb. 17).

[Abbildung 17]

Abb. 17: Änderung der optischen, thermischen und mechanischen Eigenschaften von Gewebe während der Laserbestrahlung [Helfmann 1989a].

Im medizinischen Bereich finden derzeit die thermischen Lasereffekte den breitesten klinischen Einsatz.


Helfmann J: Thermische Wirkungen. In: Berlien HP, Müller G (Hrsg.): Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed 1989(a), aktuelle Ergänzungslieferung: II-3.3.

Müller G: Development trends and market potential of biomedical laser application. In: Optical Instrumentation for Biomedical Laser Applications. SPIE 1986(a); 658: 2-8.

[Seite 6]

Im medizinischen Bereich finden derzeit die thermischen Laser den breitesten klinischen Einsatz.

[Seite 7]

[Abbildung 1]

Abb. 1. Einfluß von Temperatur und Zeitdauer auf die irreversible Gewebezerstörung. (nach Helfman, Brodzinski, Thermische Wirkungen, in Berlien, Müller: Angewandte Lasermedizin, 1989 [54].)

Bei der Anwendung der thermischen Laser am lebenden Gewebe ist weiterhin zu berücksichtigen, daß sich die optischen, thermischen und mechanischen Gewebeeigenschaften während der Laserbestrahlung ändern und somit zur Veränderung der Gewebeeigenschaften führen [54]. Daraus resultieren Folgen für den Grad der thermischen Schädigung am Gewebe. So kann zum Beispiel die eingetretene Karbonisation eine Erhöhung der Absorption der Laserstrahlung bewirken, wodurch sehr schnell hohe Temperaturen erreicht werden. Eine Austrocknung des Gewebes schwächt die Wärmeleitung ab, was in der Ausbildung eines Wärmestaus resultiert (Abb. 2).

[Seite 8]

[Abbildung 2]

Abb. 2. Änderung der optischen, thermischen und mechanischen Eigenschaften von Geweben während der Laserbestrahlung. (nach Helfman, Brodzinski, Thermische Wirkungen, in Berlien, Müller: Angewandte Lasermedizin, 1989 [54].)


54. Helfmann J., Brodzinski T.: Thermische Wirkungen. In: Angewandte Lasermedizin, Berlien H.-P., Müller G., Hrsg. ecomed 1.Ergänzungslieferung 1989; II-3.3: 1-8.

Anmerkungen

Trotz vollständiger wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keinerlei Hinweis auf eine Übernahme.

Abbildung 16 und 17 von Ees stimmen mit Abbildung 1 und 2 überein und sind identische Bildzitate.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[39.] Ees/Fragment 004 02 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:38 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 12:15 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Krasicka-Rohde 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 2-7
Quelle: Krasicka-Rohde 1996
Seite(n): 9, Zeilen: 23-30
Seit ihren ersten Einsätzen im Jahre 1983 durch Bown zur Behandlung von Lebertumoren und 1984 durch Ascher zur Behandlung von Hirntumoren gewinnt die interstitielle Laser-induzierte Thermotherapie (LITT) zunehmend an Bedeutung. Seit 1984 wird von Berlien die Behandlung von vaskulären Malformationen und Hämangiomen mittels interstitieller LITT durchgeführt. Mit dieser lokoregionalen Therapie können die bisher für die Behandlung der benignen und malignen Organtumoren zur Verfügung stehenden Standardtherapien sinnvoll ergänzt werden. [...] gewinnt die Laser-induzierte Thermotherapie seit ihren ersten Einsätzen im Jahre 1983 durch Bown zur Behandlung von Lebertumoren und 1984 durch Ascher zur Behandlung von Hirntumoren zunehmend an Bedeutung [5,7,24,25,48,51,57,87,88]. Seit 1984 wird von Berlien die Behandlung von vaskulären Malformationen und Hämangiomen mittels interstitieller LITT durchgeführt [11,17,42]. Mit dieser lokoregionalen Therapie können die bisher für die Behandlung der benignen und malignen Organtumoren zur Verfügung stehenden Standardtherapien sinnvoll ergänzt werden.
Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keinerlei Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[40.] Ees/Fragment 020 21 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 12:22 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Krasicka-Rohde 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 21-24
Quelle: Krasicka-Rohde 1996
Seite(n): 9, Zeilen: 13-17
In der photodynamischen Therapie wird ein Photosensibilisator systemisch oder lokal verabreicht. Nach bestimmter Inkubationszeit (24 bis 48 Stunden) kommt es zu einer Anreicherung des Photosensibilisators im pathologisch veränderten Gewebe. Durch anschließende Bestrahlung des Gewebes mit dem Laserlicht, dessen Wellenlänge im Idealfall [dem Absorptionsmaximum des jeweiligen Photosensibilisators entspricht, kommt es an dieser Stelle zu einer Absorption der Strahlung.] In der Photodynamischen Therapie wird ein Photosensibilisator systemisch oder lokal verabreicht. Nach bestimmter Inkubationszeit (24 bis 48 Stunden) befindet sich eine höhere Konzentration des Photosensibilisators im neoplastischen Gewebe. Durch anschließende Bestrahlung des Gewebes mit dem Laserlicht niedriger Leistungsdichte kommt es an dieser Stelle zu einer Absorption der Strahlung.
Anmerkungen

Trotz weitgehend wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keinerlei Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[41.] Ees/Fragment 021 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 12:31 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Krasicka-Rohde 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1-6
Quelle: Krasicka-Rohde 1996
Seite(n): 9, Zeilen: 15-21
[Durch anschließende Bestrahlung des Gewebes mit dem Laserlicht, dessen Wellenlänge im Idealfall] dem Absorptionsmaximum des jeweiligen Photosensibilisators entspricht, kommt es an dieser Stelle zu einer Absorption der Strahlung. Als lichtabsorbierende Reaktionsvermittler dienen vor allem Hämatoporphyrinderivate (HPD) und Phtalocyanine. Der phototoxische Effekt, der zur lokalen Tumorzerstörung führt, wird durch die Freisetzung von Sauerstoffradikalen hervorgerufen. Die niedrige Leistungsdichte der Laserstrahlen verhindert thermische Nebenwirkungen [Fuchs 1996, Bäumler 2003, Plaetzer 2003].

Bäumler W, Abels C, Szeimies RM: Fluorescence Diagnosis and Photodynamic Therapy in Dermatology. Medical Laser Application 2003; 18(1): 47-56.

Fuchs B, Berlien HP, Philipp C: Stellenwert des Lasers in der Medizin. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin. Ecomed 1996; 13: 99-109.

Plaetzer K, Kissling T, Verwanger T, Krammer B: The Modes of Cell Death Induced by PDT: An Overview. Medical Laser Application 2003; 18819: 7-18.

Durch anschließende Bestrahlung des Gewebes mit dem Laserlicht niedriger Leistungsdichte kommt es an dieser Stelle zu einer Absorption der Strahlung. Als lichtabsorbierende Reaktionsvermittler dienen vor allem Hämatoporphyrinderivate (HPD) und Phtalocyanine. Der phototoxische Effekt, der zur lokalen Tumorzerstörung führt, wird durch die Freisetzung von Sauerstoffradikalen hervorgerufen. Die niedrige Leistungsdichte der Laserstrahlen verhindert thermische Nebenwirkungen [64,99,128,144].

64. Sakai T., Fujishima I., Sugiyama K., Ryu H., Uemura K.: Interstitial Laserthermia in Neurosurgery. Journal of Clinical Laser Medicine and Surgery February 1992: 37-40.

Anmerkungen

Trotz fast vollständiger wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keinerlei Hinweis auf eine Übernahme. Fortsetzung und Abschluss des vorangegangenen Fragments.

(Die Literaturverweise 99, 128 und 144 in der Quelle entsprechen nicht dem Literaturverzeichnis, das nur Titel von 1-55 und dann noch einmal von 1-93 auflistet.)

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[42.] Ees/Fragment 022 02 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 12:37 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, Krasicka-Rohde 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 2-10
Quelle: Krasicka-Rohde 1996
Seite(n): 6, Zeilen: 22-29
Die thermische Wirkung des Lasers beruht auf der Umwandlung der gestreuten und anschließend im Gewebe absorbierten Laserenergie in Wärme. Dieser Prozess führt zu einer Temperaturerhöhung im bestrahlten Volumen und durch Wärmeleitung zu einer Temperaturerhöhung in dessen Umgebung. Das Ausmaß der jeweiligen thermischen Wirkung hängt einerseits von den Eigenschaften der Laserstrahlung (Wellenlänge, Energiedichte, Bestrahlungsdauer und Wiederholrate) ab, andererseits von den optischen (Absorption, Streuung, Dichte) und thermischen (Wärmeleitfähigkeit des Gewebes, Wärmespeicherung (Wärmekapazität) und Wärmeabfluss durch das vaskuläre System) Eigenschaften des Gewebes [Helfmann 1989a, Müller 1986a, Müller 1989a,b].

Helfmann J: Thermische Wirkungen. In: Berlien HP, Müller G (Hrsg.): Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed 1989(a), aktuelle Ergänzungslieferung: II-3.3.

Müller G: Development trends and market potential of biomedical laser application. In: Optical Instrumentation for Biomedical Laser Applications. SPIE 1986(a); 658: 2-8.

Müller GJ, Müller Stolzenburg N: Biologische Wirkung der Laserstrahlung – Potentielle Risiken für Haut und Augen. Biotronik 1989(a); 1: 55-60.

Müller G, Schaldach B: Basic Laser Tissue Interaction. In: Müller GJ, Berlien HP (ed.): Advances in Laser Medicine II. Safety and Laser Tissue Interaction. Ecomed 1989(b): 17-25.

Die thermische Wirkung des Lasers beruht auf der Umwandlung der gestreuten und anschließend im Gewebe absorbierten Laserenergie in Wärme. Dieser Prozeß führt zu einer Temperaturerhöhung im bestrahlten Volumen und durch Wärmeleitung zu einer Temperaturerhöhung in dessen Umgebung. Das Ausmaß der jeweiligen thermischen Wirkung hängt einerseits von den Eigenschaften der Laserstrahlung (Wellenlänge, Energiedichte, Bestrahlungsdauer und Wiederholrate) ab, andererseits von den optischen (Absorption, Streuung, Dichte) und thermischen (Wärmeleitung, Wärmespeicherung und Wärmeabfluß durch das vaskuläre System) Eigenschaften des Gewebes [19,49,50,60,95,96,143,148].

54. Helfmann J., Brodzinski T.: Thermische Wirkungen. In: Angewandte Lasermedizin, Berlien H.-P., Müller G., Hrsg. ecomed 1.Ergänzungslieferung 1989; II-3.3: 1-8.

Anmerkungen

Obwohl die aufgeführte Stelle fast vollständig mit dem Text der Vorlage übereinstimmt, erfolgt keinerlei Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[43.] Ees/Fragment 023 19 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 13:35 (Graf Isolan)
Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Krasicka-Rohde 1996, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 19-29
Quelle: Krasicka-Rohde 1996
Seite(n): 6-7, Zeilen: S.6,30-38 - S.7,1-2
Das Ausmaß der Zellschädigung hängt von der Temperatur ab. Bis ca. 40°C treten keine irreversiblen Schäden auf, durch Erwärmen des Gewebes auf Temperaturen zwischen 40 und 60°C kommt es zu einer Störung der Membranfunktionen, zu enzymatischen Veränderungen im Gewebe und nachfolgend zur Ödembildung, ab ca. 60°C kommt es zur Eiweißdenaturierung, d.h. zu einer Koagulation, bei 100°C tritt Wasserverdampfung ein, bei ca. 150°C beginnt die Karbonisation, und bei Temperaturen über 300°C verdampft das Gewebe [Müller 1986a, Helfmann 1989a].

Weiterhin hat die Zeit, während der das Gewebe der Temperatur ausgesetzt ist, einen Einfluss auf die Gewebewirkung. Die notwendige Bestrahlungszeit bis zum Eintreten des Zelltodes unterliegt einer exponentiellen Abhängigkeit. Eine vereinfachte Darstellung des Zusammenhanges zwischen Temperatur / Zeit und dem thermischen Effekt zeigt Abb. 16.


Helfmann J: Thermische Wirkungen. In: Berlien HP, Müller G (Hrsg.): Angewandte Lasermedizin, Lehrbuch und Handbuch für Praxis und Klinik. Ecomed 1989(a), aktuelle Ergänzungslieferung: II-3.3.

Müller G: Development trends and market potential of biomedical laser application. In: Optical Instrumentation for Biomedical Laser Applications. SPIE 1986(a); 658: 2-8.

[Seite 6]

Das Ausmaß der Zellschädigung hängt von der Temperatur ab. Bis ca. 40°C treten keine irreversiblen Schäden auf, durch Erwärmen des Gewebes auf Temperaturen zwischen 40 und 60°C kommt es zu einer Störung der Membranfunktionen, zu enzymatischen Veränderungen im Gewebe und nachfolgend zur Ödembildung, ab ca. 60°C kommt es zur Eiweißdenaturierung, d.h. zu einer Koagulation, bei 100°C tritt Wasserverdampfung ein, bei ca. 150°C beginnt die Karbonisation, und bei Temperaturen über 300°C verdampft das Gewebe [54].

Weiterhin hat die Zeit, während der das Gewebe der Temperatur ausgesetzt ist, einen Einfluß auf die Gewebewirkung. Die notwendige Bestrahlungszeit bis zum Eintreten des Zelltodes

[Seite 7]

unterliegt einer exponentiellen Abhängigkeit [19,54]. Eine vereinfachte Darstellung des Zusammenhanges zwischen Temperatur / Zeit und dem thermischen Effekt zeigt Abb. 1.


19. Beuthan J., Gewiese B., Wolf K.-J., Müller G.: Die Laser-induzierte Thermotherapie (LITT) - biophysikalische Aspekte ihrer Anwendung. MIM- MED TECH 3. ecomed 1992; 3: 102-106.

54. Helfmann J., Brodzinski T.: Thermische Wirkungen. In: Angewandte Lasermedizin, Berlien H.-P., Müller G., Hrsg. ecomed 1.Ergänzungslieferung 1989; II-3.3: 1-8.

Anmerkungen

Trotz vollständiger wörtlicher Übereinstimmung erfolgt keinerlei Hinweis auf eine Übernahme.

Abbildung 16 und Abbildung 1 sind dann auch identische Bildzitate.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[44.] Ees/Fragment 196 26 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 18:10 (Hindemith)
Ees, Fragment, Gesichtet, Pathologie Online 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 196, Zeilen: 26-34
Quelle: Pathologie Online 2003
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Menschliche Zellen sind mit ihren Enzymkomplexen auf eine Arbeitstemperatur um 37°C optimiert. Systemische Temperaturerhöhungen über 41°C sind durch Endothelschäden und darauf folgende disseminierte intravasale Gerinnung unmittelbar lebensbedrohlich. Subletale Zellschäden werden durch eine Aktivierung in latenter Form ständig zytoplasmatisch vorliegender Hitzeschockproteine beantwortet. Dadurch wird eine erhöhte zelluläre Thermotoleranz erreicht und die Expression verschiedener Stressproteine bewirkt. Erhöhte Temperaturen können eine Denaturierung von Proteinen und Aufhebung der Membranintegrität bewirken. Manche Zelltypen und Gewebe reagieren besonders empfindlich auf Temperaturveränderungen. Menschliche Zellen sind mit ihren Enzymkomplexen auf eine Arbeitstemperatur um 37°C optimiert. Systemische Temperaturerhöhungen über 41°C sind durch Endothelschäden und darauf folgende disseminierte intravasale Gerinnung unmittelbar lebensbedrohlich. Subletale Zellschäden werden durch ein [sic!] Aktivierung in latenter Form ständig zytoplasmatisch vorliegender Hitzeschockproteine beantwortet. Dadurch wird eine erhöhte zelluläre Thermotoleranz erreicht und die Expression verschiedener Streßproteine bewirkt. Erhöhte Temperaturen bewirken eine Denaturierung von Proteinen und Aufhebung der Membranintegrität. Manche Zelltypen und Gewebe sind besonders empfindlich auf Temperaturänderungen.
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[45.] Ees/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 18:24 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-9
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 301, Zeilen: re. Sp. 35-48
2.5 Anwendungsmethoden der Laserstrahlung

2.5.1 Der berührungslose Einsatz

Beim berührungslosen Einsatz von medizinischen Lasern wird die Laserstrahlung über Strahlführungssysteme an das Gewebe gebracht, ohne dass dabei das Gewebe berührt wird. Strahlführungssysteme, die für den berührungslosen Einsatz in Frage kommen, sind Spiegelgelenkarm und Quarz- bzw. Glasfasern. Gegenüber Spiegelgelenkarmen sind Lichtleiter flexibler. Die Strahlführungssysteme können an optische Endgeräte wie Fokussierhandstücke, Mikromanipulatoren bei Verwendung von Operationsmikroskopen oder von Spaltlampen in der Ophthalmologie angeschlossen werden.

Anwendungsmethoden

Berührungsloser Einsatz

Beim berührungslosen Einsatz von medizinischen Lasern wird die Laserstrahlung über Strahlführungssysteme an das Gewebe gebracht, ohne dass dabei das Gewebe berührt wird. Strahlführungssysteme, die für den berührungslosen Einsatz in Frage kommen, sind Spiegelgelenkarm und Quarz- bzw. Glasfasern. Gegenüber Spiegelgelenkarmen sind Lichtleiter flexibler. Die Strahlführungssysteme können an optische Endgeräte wie Fokussierhandstücke, Mikromanipulatoren bei Verwendung von Operationsmikroskopen oder von Spaltlampen in der Ophthalmologie angeschlossen werden.

Anmerkungen

Bis auf die Überschriften identisch; ohne jede Kennzeichnung als Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[46.] Ees/Fragment 197 41 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 19:23 (Hindemith)
Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Viehweger 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 197, Zeilen: 41-44
Quelle: Viehweger 2003
Seite(n): 9, Zeilen: 13-19
Trotz der präzisen Regulation der intrazellulären Protonenverteilung können shifts der Protonenkonzentration ausgelöst werden, welche eine “Boten”-Funktion im zellulären Signaltransfer haben. Die strikte Regulation des zellulären pH-Wertes setzt allerdings feste Grenzen, oberhalb derer eine [Abweichung vom Normzustand für die Zelle als Signal erkennbar wird und eine Prozesskaskade auslöst. Die Notwendigkeit der Überschreitung von Schwellenwerten schützt vor permanenter Signalüberflutung durch häufig auftretende fluktuierende pH-Schwankungen.] Trotz der präzisen Regulation der intrazellulären Protonenverteilung können shifts der Protonenkonzentration ausgelöst werden, welche eine “messenger”-Funktion im zellulären Signaltransfer haben. Die strikte Regulation des zellulären pH setzt allerdings feste Grenzen, oberhalb derer “Abweichungen vom Normzustand” für die Zelle als Signal erkennbar werden und downstream Prozesse auslösen. Die Notwendigkeit zur Überschreitung von Schwellenwerten schützten vor permanenter Signalüberflutung durch häufig auftretende pH-Schwankungen [Roos 2002].
Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[47.] Ees/Fragment 040 01 - Diskussion
Bearbeitet: 9. November 2012, 19:37 Hindemith
Erstellt: 8. November 2012, 21:02 (Graf Isolan)
Albrecht et al 2002, Ees, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1-40
Quelle: Albrecht et al 2002
Seite(n): 305-306, Zeilen: S.305 re. Sp. 33ff. - S.306 li. Sp. 1ff. - re. Sp. 1-6
Frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (sog. KTP-Laser)

Die Frequenzverdoppelung der Nd:YAG-Laserstrahlung erfolgt mit Hilfe eines Kalium-Titanyl-Phosphat(KTP)-Kristalls. Die Welenlänge 532 m wird in Hämoglobin gut absorbiert. Die klinische Anwendung entspricht weitgehend dem Argonionenlaser. Geräte mit hohen Ausgangsleistungen (bis 15 W) ermöglichen die Anwendung kurzer Impulszeiten, so dass die Behandlung weniger schmerzhaft für den Patienten ist.

Farbstofflaser

Das Funktionsprinzip des Farbstofflasers (FPDL = flashlamp pumped dye laser) basiert auf der Anregung einer organischen Farbstofflösung zur Fluoreszenz durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe. Dabei wird ein relativ breites Lichtspektrum emittiert. Mittels wellenlängenselektiver Filter wird allerdings nur eine bestimmte – je nach Lasergerät festgelegte oder wählbare – Wellenlänge verstärkt und über das Fasersystem ausgesendet. Zu den typischen verwendeten Farbstoffen zählt Rhodamin 6G, welches durch entsprechende Abstimmung Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichtes zwischen etwa 570 bis 630 nm zu erzeugen vermag. Energiedichte, Impulszeit, Intervall und Wellenlänge werden dabei für die jeweilige Indikation so aufeinander abgestimmt, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Klinische Anwendung finden diese spezialisierten Laser in der Dermatologie [Goldman 1999, Landthaler 1999].

Nd:YAG-Laser

Der Dauerstrich-Nd:YAG-Laser (1064 und 1320 nm) ist ein typischer Volumenkoagulator. Je nach verwendeter Leistungsdichte ist mit diesem Gerät eine tiefe, unspezifische Koagulation, eine Vaporisation bzw. das Schneiden von Gewebe möglich. Die Übertragbarkeit des Nd:YAG-Laserlichtes durch Glasfasern gestattet eine universelle Anwendung. Über flexible oder starre Endoskope kann es zur Koagulation von Blutungen, Fehlbildungen oder Tumoren benutzt werden; bei höherer Leistung auch zur Rekanalisation von Tumorstenosen [Philipp 1995b, Cholewa 1998, Waldschmidt 2004]. Mit einem Fokussierhandstück und entsprechend hoher Leistungsdichte sind Resektionen an parenchymatösen Organen, wie Leber, Milz, Pankreas und Niere, bei gleichzeitig guter Hämostase möglich. In den letzten Jahren wird der Nd:YAG-Laser auch zunehmend im Kontaktverfahren benutzt, d.h. eine spezielle Kontaktspitze aus synthetischem Saphir (Saphire Probe) oder aber auch die nackte Quarzglasfaser (Bare Fiber) wird direkt auf das Gewebe aufgesetzt. Durch die hohe Leistungsdichte an der Kontaktstelle kommt es dort sehr schnell zur Karbonisation und Vaporisation. Dies bedeutet aber auch, dass schon in einigen Millimetern Entfernung, insbesondere bei kurzer Expositionszeit, keine thermisch wirksame Leistungsdichte erreicht wird, da die Energie bereits absorbiert oder sehr stark gestreut wurde. Der Koagulationssaum kann so begrenzt werden.

Im Nano- und Picosekundenbereich gepulste Nd:YAG-Lasersysteme (Q-switched Nd:YAG), mit denen eine Photodisruption des Gewebes erfolgen kann, haben sich in der Ophthalmologie zur Behandlung von Nachstarmembranen, aber auch für die periphere Iridotomie zur Therapie des akuten Glaukomanfalls etablieren können. Über optomechanische Koppler werden sie auch zur Lithotripsie eingesetzt.


Cholewa D, Waldschmidt J: Laser Treatment of Hemangiomas of Larynx and Trachea. Lasers in Surgery and Medicine 1998; 23: 221-232.

Goldman MP, Fitzpatrick RE: Cutaneous Laser Surgery. The Art and Science of Selective Photothermolysis. Mosby 1999.

Landthaler M, Hohenleutner U: Lasertherapie in der Dermatologie. Springer 1999.

Philipp C, Rohde E, Berlien HP: Nd:YAG laser procedures in tumor treatment. Sem Surg Oncol 1995(b); 11: 290-298.

Waldschmidt J, Dessouky M El, Cholewa D: Laseranwendung in der offenen und endoskopischen Chirurgie der Lunge beim Kind. Reidenbach: Lasertechnologien und Lasermedizin 13. Ecomed 1996: 169-175.

Waldschmidt J, Giest H, Meier-Junghänel L, Lohse K: Video Assisted Laser Surgery in Pediatric Thoracoscopy. Medical Laser Application 2004; 19(1): 24-31.

[Seite 305]

Farbstofflaser

Das Funktionsprinzip des Farbstofflasers (FPDL = "flashlamp pumped dye laser") basiert auf der Anregung einer organischen Farbstofflösung zur Fluoreszenz durch energiereiche Lichtblitze einer Blitzlampe. Dabei wird ein relativ breites Lichtspektrum emittiert. Mittels wellenlängenselektiver Filter wird allerdings nur eine bestimmte – je nach Lasergerät festgelegte oder wählbare – Wellenlänge verstärkt und über das Fasersystem ausgesendet. Zu den typischen verwendeten Farbstoffen zählt Rhodamin 6G, welches durch entsprechende Abstimmung Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichts zwischen etwa 570 und 630 nm zu erzeugen vermag. Energiedichte, Impulszeit,

[Seite 306]

Intervall und Wellenlänge werden dabei für die jeweilige Indikation so aufeinander abgestimmt, dass für die jeweilige Indikation das bestmögliche Ergebnis erzielt wird.

Klinische Anwendung finden diese spezialisierten Laser in der Dermatologie und Lithotripsie [5, 9, 11].

Nd:YAG-Laser

Der Dauerstrich-Nd:YAG-Laser (1064 und 1320 nm) ist ein typischer Volumenkoagulator. Je nach verwendeter Leistungsdichte ist mit diesem Gerät eine tiefe, unspezifische Koagulation, eine Vaporisation bzw. das Schneiden von Gewebe möglich. Seine Übertragbarkeit durch Glasfasern gestattet eine universelle Anwendung. Über flexible oder starre Endoskope kann er zur Koagulation von Blutungen, Fehlbildungen oder Tumoren benutzt werden; bei höherer Leistung auch zur Rekanalisation von Tumorstenosen [3, 10, 23, 24]. Mit einem Fokussierhandstück und entsprechend hoher Leistungsdichte sind Resektionen an parenchymatösen Organen, wie Leber, Milz, Pankreas und Niere, bei gleichzeitig guter Hämostase möglich.

In den letzten Jahren wird der Nd:YAG-Laser auch zunehmend im Kontaktverfahren benutzt, d.h. eine spezielle Kontaktspitze aus synthetischem Saphir ("saphire probe") oder aber auch die nackte Quarzglasfaser ("bare fiber") wird direkt auf das Gewebe aufgesetzt. Durch die hohe Leistungsdichte an der Kontaktstelle kommt es dort sehr schnell zur Karbonisation und Vaporisation. Dies bedeutet aber auch, dass schon in einigen Millimetern Entfernung, insbesondere bei kurzer Expositionszeit, keine thermisch wirksame Leistungsdichte erreicht wird, da die Energie bereits absorbiert oder sehr stark gestreut wurde. Der Koagulationssaum kann so begrenzt werden.

Im Nano- und Picosekundenbereich gepulste Nd:YAG-Lasersysteme ("Q-switch Nd:YAG"), mit denen eine Photodisruption erreicht werden kann, haben sich in der Ophthalmologie zur Behandlung von Nachstarmembranen, aber auch für die periphere Iridotomie zur Therapie des akuten Glaukomanfalls etablieren können. Über optomechanische Koppler werden sie auch zur Lithotripsie eingesetzt.

Frequenzverdoppelter Nd:YAG-Laser (sog. KTP-Laser)

Die Frequenzverdoppelung der Nd:YAG-Laserstrahlung erfolgt mit Hilfe eines Kalium-Titanyl-Phosphat(KTP)-Kristalls. Die Welenlänge 532 m wird in Hämoglobin gut absorbiert. Die klinische Anwendung entspricht weitgehend dem Argonionenlaser. Geräte mit hohen Ausgangsleistungen (bis 15 W) ermöglichen allerdings die Anwendung kurzer Impulszeiten, sodass die Schmerzhaftigkeit der Behandlung reduziert wird.


3. Cholewa D, Waldschmidt J (1998) Laser treatment of hemangiomas of larynx and trachea. Lasers Surg Med 23: 221-232

5. Goldman MP, Fitzpatrick RE (1999) Cutaneous laser surgery, the art and science of selective photothermolysis. Mosby, St. Louis

9. Landthaler M, Hohenleutner U (1999) Lasertherapie in der Dermatologie. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokio

15. Philipp C, Rohde E, Berlien H-P (1995) Nd:YAG laser procedures in tumor treatment. Semin Surg Oncol 11: 290-298.

23. Waldschmidt J, Dessouky M. El, Cholewa D (1996) Laseranwendung in der offenen und endoskopischen Chirurgie der Lunge beim Kind. In: Reidenbach (Hrsg) Lasertechnologien und Lasermedizin 13. Ecomed 1996: 169-175

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend, ohne dass das entsprechend kenntlich gemacht wurde.

Sichter
(Graf Isolan), Klicken

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki