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Gewebespezifische Befunde der Struktur und Funktion bei Kiefergelenken jugendlicher Personen und ihr Zusammenhang mit der bestehenden Okklusion

von Dr. Dr. Feb

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Feb/Fragment 034 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-03-19 18:22:27 Guckar
Feb, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Von Schilcher 2004

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1-30
Quelle: von Schilcher 2004
Seite(n): 64, 65, Zeilen: 64: 23ff - 65: 1ff
[Auf fast 30% steigt die Inzidenz bei den 7 bis 20 Jährigen] an (KOENOENEN et al. 1996). Die meisten Patienten (53%) leiden unter einem reziproken Knacken, dass heißt, beim Öffnen und Schließen des Kiefers kommt es zu Geräuschen (MUHL et al. 1987; WABEKE et al. 1989).

Zu den Gelenkflächen des Kiefergelenks werden die faserknorpeligen Gelenkanteile der Fossa und des Tuberkulums sowie des Kondylus und des Diskus gezählt. Die Aufgabe der Flächen ist die Abpufferung und Verteilung der Belastungsspitzen, indem sie sich in einem gewissen Maß deformieren lassen. Sie sorgen ebenfalls für die Minimierung der Friktion und des Abriebs (MOW et al. 1993; MURAKAMI et al. 1998). Für die kompressive Widerstandsfähigkeit des Diskus sind die Proteoglykane im Faserknorpel verantwortlich (KOPP 1978). Wenn der Proteoglykangehalt sinkt, kommt es zwar zu einer Verschlechterung des Kompressionsverhaltens, aber die Friktionseigenschaften der Gelenkflächen bleiben unverändert (PICKARD et al. 1998).

Die Gelenkflächen sind in der Lage, sich zu adaptieren. Die Adaptation hängt von der Amplitude, der Frequenz und der Dauer der einwirkenden Kraft ab (BELL 1990). Bei Bewegungseinschränkungen kommt es verstärkt zu deformierenden Effekten, die Bewegung hingegen hemmt den Prozess. Wie bei allen anderen Strukturen des Kiefergelenks sind auch die Gelenkflächen in der Lage, sich im Rahmen ihrer Adaptationskapazität zu verändern. Wenn die Grenze überschritten ist, kommt es zu einer degenerativen Gelenkflächenveränderung (SOLBERG 1986; COPRAY et al. 1988). Histologisch führen leicht erhöhte funktionelle Gelenkflächenbelastungen zur Verdickung des Gelenkflächenknorpels (MUIR 1977; RADIN et al. 1978). Bei Belastungszunahme wird der Flüssigkeitsaustausch unterbunden und es kommt zu trophischen Störungen (HASKIN et al. 1995). In der letzten Konsequenz kommt es zur Gewebedegeneration (ATESHIAN und WANG 1995). So verringert eine Kurzbelastung (<2 min) von Gelenkflächenknorpel den Friktionskoeffizienten. Eine 45minütige Belastung dagegen lässt die Friktion auf das 5fache steigen. Zyklische Kurzbelastungen erlauben demnach einen hohen Wassergehalt im Knorpel und gehen mit einer geringeren Friktion einher (NICKEL und MCLACHLAN 1994).

Auf fast 30% steigt die Inzidenz bei den 7 bis 20 Jährigen an (Könönen et al. 1996). Die meisten Patienten (53%) leiden unter einem reziproken Knacken, dass heißt, beim Öffnen und Schließen des Mundes kommt es zu Geräuschen (Muhl et al. 1987, Wabeke et al. 1989)

Zu den Gelenkflächen des Kiefergelenks werden die faserknorpeligen Gelenkanteile der Fossa und des Tuberkulums sowie des Kondylus und des Diskus gezählt. Die Aufgabe der Flächen ist die Abpufferung und Verteilung der Belastungsspitzen, indem sie sich in einem gewissen Maß deformieren lassen. Sie sorgen ebenfalls für die Minimierung der Friktion und des Abriebs (Mow et al. 1993, Murakami et al. 1998). Für die kompressive Widerstandsfähigkeit des Diskus sind die Proteoglykane im Faserknorpel verantwortlich (Kopp 1978).

[Seite 65]

Wenn der Proteoglykangehalt sinkt, kommt es zwar zu einer Verschlechterung des Kompressionsverhaltens, aber die Friktionseigenschaften der Gelenkflächen bleiben unverändert (Pickard et al. 1998).

Die Gelenkflächen sind in der Lage, sich zu adaptieren. Die Adaptation hängt von der Amplitude, der Frequenz und der Dauer der einwirkenden Kraft ab (Bell 1990). Bei Bewegungseinschränkungen kommt es verstärkt zu deformierenden Effekten, die Bewegung hingegen hemmt den Prozess. Wie bei allen anderen Strukturen des Kiefergelenks sind auch die Gelenkflächen in der Lage, sich im Rahmen ihrer Adaptationskapazität zu verändern. Wenn die Grenze überschritten ist, kommt es zu einer degenerativen Gelenkflächenveränderung (Solberg 1986, Copray et al. 1988). Histologisch führen leicht erhöhte funktionelle Gelenkflächenbelastungen zur Verdickung des Gelenkflächenknorpels (Muir 1977, Radin et al. 1978). Bei Belastungszunahme wird der Flüssigkeitsaustausch unterbunden und es kommt zu trophischen Störungen (Haskin et al. 1995). In der letzten Konsequenz kommt es zur Gewebedegeneration (Ateshian und Wang 1995). So verringert eine Kurzbelastung (<2 min) von Gelenkflächenknorpel den Friktionskoeffizienten. Eine 45minütige Belastung dagegen lässt die Friktion auf das 5fache steigen. Zyklische Kurzbelastungen erlauben demnach einen hohen Wassergehalt im Knorpel und gehen mit einer geringeren Friktion einher (Nickel und McLachlan 1994a).

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe kopiert.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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