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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-31
Quelle: von Schilcher 2004
Seite(n): 57, 60, 61, Zeilen: 57: 29-34; 60: 16ff; 61: 1ff
[Durch dentale Einflüsse wie] Bruxismus kann die Zeit erhöht sein. Wenn gleichzeitig eine Diskrepanz zwischen der Okklusion und der Position des Kiefergelenkes besteht, können Kiefergelenksbeschwerden auftreten. Der Bruxismus ist nicht therapierbar, aber durch eine Schienentherapie kann der okklusale Belastungsvektor eliminiert werden.

Um die Frage zu klären, wann eine Kondylenposition als pathologisch angesehen werden kann, gewinnt die Betrachtung der Weichgewebe im Gelenk in der letzten Zeit eine immer größere Bedeutung. In dem Zusammenhang ist die bilaminäre Zone zu nennen. Ihr kommt neben der Aufgabe der Stabilisierung des Diskus auch die Aufgabe der Positionierung des Kondylus in der Fossa zu (ZENKER 1956). Auch bei der Propriozeption und Nutrition des Gelenkes übernimmt die bilaminäre Zone eine entscheidende Aufgabe (LUNDBERG et al. 1990; GRUNDEMAR und HAKANSON 1993; WIDDICOMBE 1991). Der Begriff der bilaminären Zone nach REES (1954) für die Bezeichnung des dorsalen Anteils des Kiefergelenkes, hat sich gegen andere Begriffe wie retroartikuläres Polster, retroartikuläres planes Polster, retrodistales Polster oder trilaminäre Zone durchgesetzt. Histologisch lassen sich Adaptationsprozesse der bilaminären Zone nachweisen. Bei einer progressiven Adaptation finden sich Fibrosierungsprozesse. Bei einer regressiven Adaptation finden sich Entzündungsprozesse und teilweise Perforationen der Zone. Bei anhaltender dorsaler oder dorsokranialer Belastung der bilaminären Zone kommt es gelegentlich zu einer Ausbildung eines Pseudodiskus (WESTERSSON und PAESANI 1993; BJORNLAND und REFSUM 1994).

Aus klinischer Sicht ist die Fibrosierung bei Patienten mit Kiefergelenksproblemen positiv einzuschätzen. Bei 10-36% der Patienten mit Kiefergelenksproblemen bleibt eine Fibrosierung aus, bei ihnen werden arthrogene Schmerzen beobachtet (BUMANN und LOTZMANN 2000).

Ein Druckanstieg im Gefäßplexus der bilaminären Zone durch sympathische oder hormonelle Einflüsse würde zu einer nach ventral gerichteter Kraft führen (WARD et al. 1990). Dieses könnte zu einer Dehnung des Stratum inferius führen, was letztlich eine anteriore Diskusverlagerung fördern könnte (SCHWARZER 1993). Die Anwesenheit spezifischer Neuropeptide im Kiefergelenk fördert sowohl die gesteigerte Schmerzwahrnehmung (MCLACHLAN et al. 1993), als auch eine Akti-[vierung des sympathischen Nervensystems in Gelenk.]

[Seite 57]

Durch dentale Einflüsse wie Bruxismus kann die Zeit erhöht sein. Wenn gleichzeitig eine Diskrepanz zwischen der Okklusion und der Position des Kiefergelenkes besteht, können Kiefergelenksbeschwerden auftreten. Der Bruxismus ist nicht therapierbar, aber durch eine Schienentherapie kann der okklusale Belastungsvektor eliminiert werden.

[Seite 60]

Um die Frage zu klären, wann eine Kondylenposition als pathologisch angesehen werden kann, gewinnt die Betrachtung der Weichgewebe im Gelenk in der letzten Zeit eine immer größere Bedeutung. In dem Zusammenhang ist die bilaminäre Zone zu nennen. Ihr kommt neben der Aufgabe der Stabilisierung des Diskus auch die Aufgabe der Positionierung des Kondylus in der Fossa zu (Zenker 1956). Auch bei der Propriozeption und Nutrition des Gelenkes übernimmt die bilaminäre Zone eine entscheidende Aufgabe (Lundberg et al. 1990, Grundemar und Hakanson 1993, Widdicombe 1991). Der Begriff der bilaminären Zone nach Rees (1954) für die Bezeichnung des dorsalen Anteils des Kiefergelenkes, hat sich gegen andere Begriffe wie retroartikuläres Polster, retroartikuläres planes Polster, retrodistales Polster oder trilaminäre Zone durchgesetzt. Histologisch lassen sich Adaptationsprozesse der bilaminären Zone nachweisen. Bei einer progressiven Adaptation finden sich Fibrosierungsprozesse. Bei einer regressiven Adaptation finden sich Entzündungsprozesse und teilweise Perforationen der Zone. Bei anhaltender dorsaler oder dorsokranialer Belastung der bilaminären Zone kommt es gelegentlich zu einer Ausbildung eines Pseudodiskus (Westersson und Paesani 1993, Bjornland und Refsum 1994).

[Seite 61]

Aus klinischer Sicht ist die Fibrosierung bei Patienten mit Kiefergelenksproblemen positiv einzuschätzen. Bei 10-36% der Patienten mit Kiefergelenksproblemen bleibt eine Fibrosierung aus, bei ihnen werden arthrogene Schmerzen beobachtet (Bumann und Lotzmann 2000, S. 25).

Ein Druckanstieg im Gefäßplexus der bilaminären Zone durch sympathische oder hormonelle Einflüsse würde zu einer nach ventral gerichteten Kraft führen (Ward et al. 1990). Dieses könnte zu einer Dehnung des Stratum inferius führen, was letztlich eine anteriore Diskusverlagerung fördern könnte (Schwarzer 1993). Die Anwesenheit spezifischer Neuropeptide im Kiefergelenk fördert sowohl die gesteigerte Schmerzwahrnehmung (McLachlan et al. 1993), als auch eine Aktivierung des sympathischen Nervensystems in Gelenk.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe kopiert.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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