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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1-32
Quelle: von Schilcher 2004
Seite(n): 63, 64, Zeilen: 63: 1ff - 64: 1ff
Die Diskusverlagerungen werden häufig im Zusammenhang mit kraniomandibulären Dysfunktionen genannt. Sie stellen eine relativ oft auftretende Kiefergelenksveränderung dar. Die Stabilität des Diskus auf dem Kondylus ist durch die Konvexität des hinteren Anteils des Diskus bedingt. Wie zuvor bereits erwähnt, ist die bilaminäre Zone ebenfalls für die Stabilität des Diskus entscheidend. Das Stratum superius und das Stratum inferius sind die beiden entscheidenden Strukturen der bilaminären Zone (ERIKSSON et al. 1992; MÜLLER-LEISSE et al. 1997). Eine Überdehnung des Stratum inferius kann als eine conditio sine qua non für die Entstehung einer anterioren Diskusverlagerung gesehen werden. Die Gelenkkapsel weist auch bei anteriorer Diskusverlagerung einen gedehnten ventralen Anteil auf (SCARPINO 1983). Dabei korreliert das Ausmaß der Überdehnung der Gelenkkapsel mit dem Ausmaß der anterioren Verlagerung (KATZBERG et al. 1980). Es muss diagnostisch zwischen einer partiellen und totalen Diskusverlagerung unterschieden werden (BUMANN und GROOT LANDEWEER 1993; RAMMELSBERG et al. 1997). Das Ausmaß einer Verlagerung kann über viele Jahre konstant bleiben (KOENOENEN et al. 1996). 9% der Verlagerungen mit Reposition gehen jedoch innerhalb von 3 Jahren in eine Diskusverlagerung ohne Reposition über (LUNDH et al. 1987). Neben den anterioren Verlagerungen kann sich der Diskus auch an die obere Gelenkkammer verlagern (SANDLER et al. 1998).

Knackgeräusche werden mit pathologischen Kondylenpositionen in Zusammenhang gebracht. Dabei muss zwischen Reib- (Krepitus) und wirklichen Knackgeräuschen unterschieden werden. Reibgeräusche gehen meist auf Störungen der Gelenkflächen zurück, wobei Knackgeräusche meist mit Diskusverlagerungen assoziiert sind. Neben den Diskusverlagerungen können aber auch Knorpelhypertrophien (HANSSON und ÖBERG 1977) und Kondylushypermobilität (OSTER et al. 1984) für das Kiefergelenksknacken verantwortlich sein. Die Inzidenz von Gelenkgeräuschen variiert, es werden Zahlen zwischen 34% und 79% in der Literatur beschrieben (AGERBERG und CARLSSON 1975; RIEDER et al. 1983; GAY und BERTOLAMI 1987; WABEKE et al. 1989; POELMANN 1993). Klinisch werden mehr Geräusche beobachtet, als vom Patienten beschrieben werden (HARDISON und OKESON 1990). ALAMOUDI et al. (1998) fanden bei 7,8% der 3 bis 7 Jährigen Knackgeräusche.

Die Diskusverlagerungen werden häufig im Zusammenhang mit kraniomandibulären Dysfunktionen genannt. Sie stellen eine relativ oft auftretende Kiefergelenksveränderung dar. Die Stabilität des Diskus auf dem Kondylus ist durch die Konvexität des hinteren Anteils des Diskus bedingt. Wie zuvor bereits erwähnt, ist die bilaminäre Zone ebenfalls für die Stabilität des Diskus entscheidend. Das Stratum superius und das Stratum inferius sind die beiden entscheidenden Strukturen der bilaminären Zone (Eriksson et al. 1992, Müller-Leisse et al. 1997). Eine Überdehnung des Stratum inferius kann als eine conditio sine qua non für die Entstehung einer anterioren Diskusverlagerung gesehen werden. Die Gelenkkapsel weist auch bei anteriorer Diskusverlagerung einen ge-

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dehnten ventralen Anteil auf (Scapino 1983). Dabei korreliert das Ausmaß der Überdehnung der Gelenkkapsel mit dem Ausmaß der anterioren Verlagerung (Katzberg et al. 1980). Es muss diagnostisch zwischen einer partiellen und totalen Diskusverlagerung unterschieden werden (Bumann und Groot Landwehr 1993, Rammelsberg et al. 1997). Das Ausmaß einer Verlagerung kann über viele Jahre konstant bleiben (Könönen et al. 1996). 9% der Verlagerungen mit Reposition gehen jedoch innerhalb von 3 Jahren in eine Diskusverlagerung ohne Reposition über (Lundh et al. 1987). Neben den anterioren Verlagerungen kann sich der Diskus auch an die obere Gelenkkammer verlagern (Sandler et al. 1998).

Knackgeräusche werden mit pathologischen Kondylenpositionen in Zusammenhang gebracht. Dabei muss zwischen Reib- (Krepitus) und wirklichen Knackgeräuschen unterschieden werden. Reibgeräusche gehen meist auf Störungen der Gelenkflächen zurück, wobei Knackgeräusche meist mit Diskusverlagerungen assoziiert sind. Neben den Diskusverlagerungen können aber auch Knorpelhypertrophien (Hansson und Öberg 1977) und Kondylushypermobilität (Oster et al. 1984) für das Kiefergelenksknacken verantwortlich sein. Die Inzidenz von Gelenkgeräuschen variiert, es werden Zahlen zwischen 34% und 79% in der Literatur beschrieben (Agerberg und Carlsson 1975, Rieder et al. 1983, Gay und Bertolami 1987, Wabeke et al. 1989, Pöllmann 1993). Klinisch werden mehr Geräusche beobachtet, als vom Patienten beschrieben werden (Hardison und Okeson 1990). Alamoudi et al. (1998) fanden bei 7,8% der 3 bis 7 Jährigen Knackgeräusche.

Anmerkungen

Ohen Quellenangabe kopiert.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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