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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 19. August 2014) folgende Kapitel, von denen sich manche als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1 Einleitung [Anf.] (S. 6): Seite 6
  • 1.1 Nephrogenese (S. 6-8): Seiten 6, 7, 8 – [vollständig]
  • 1.2 Arterieller Hypertonus und Anzahl der Nephrone (S. 8-11): Seiten 8, 9, 10, 11 – [nahezu vollständig]
  • 1.3 Faktoren der Fetalen Programmierung der Oligonephronie (S. 11): Seite 11 – [vollständig]
  • 1.3.1 Proteinmangel in der Schwangerschaft (S. 12): Seite 12 – [vollständig]
  • 1.3.2 Chirurgische Reduktion der Nephronenanzahl (S. 12): Seite 12 – [vollständig]
  • 1.3.3 Tierexperimentelle Hinweise (S. 12): Seite 12 – [vollständig]
  • 1.4 Genetische determinierte Faktoren (S. 12-13): Seiten 12, 13 – [nahezu vollständig]
  • 1.5 Regulationsmechanismen der Nephrogenese
  • 1.5.2 Wachstumsfaktoren und extrazelluläre Matrix (S. 15-16): Seiten 15, 16 – [vollständig]
  • 1.5.3 Prostaglandine und Renin-Angiotensin-System (S. 16): Seite 16 – [nahezu vollständig]
  • 1.5.5 Insulin-ähnliche Wachstums Faktoren (IGFs), IGF-Rezeptoren (IGF-R) und IGF-Bindungsproteine (IGF-BPs)
  • 1.5.5.2 Insulin-ähnlicher Wachstumsfaktor II (IGF-II) (S. 17-18): Seite 18
  • 1.5.5.5 Stand der Wissenschaft zum IGF-System (S. 18-20): Seite 19
  • 3 Material und Methoden
  • 3.1 Material
  • 3.1.9 Tierstämme (S. 26-27): Seite 26 – [nahezu vollständig]
  • 3.2 Methoden
  • 3.2.1 Tierexperimentelle Untersuchungen (S. 28): Seite 28 – [vollständig]
  • 3.2.1.1 Haltung der Tiere (S. 28): Seite 28 – [vollständig]
  • 3.2.1.2 Organentnahme (S. 28-29): Seiten 28, 29 – [nahezu vollständig]
  • 3.2.2 Molekularbiologische Untersuchungen
  • 3.2.2.2 RNA-Isolierung (S. 30): Seite 30 – [vollständig]
  • 3.2.2.3 Gelelektrophorese und optische Konzentrationsmessung (S. 31): Seite 31 – [vollständig]
  • 3.2.2.4 Reverse Transkription (S. 32): Seite 32 – [vollständig]
  • 3.2.2.5 Polymerasekettenreaktion (S. 32-33): Seiten 32, 33 – [vollständig]
  • 3.2.2.5.1 Quantitative real-time Polymerasekettenreaktion (S. 33): Seite 33 – [vollständig]
  • 3.2.2.5.2 Die Taq-Man-Polymerasekettenreaktion (S. 33-35): Seiten 33, 34, 35 – [vollständig]
  • 3.2.2.5.2.1 Primer- und Sondendesign (S. 36): Seite 36 – [vollständig]
  • 3.2.2.5.2.2 Auswertung der PCR-Ergebnisse – Quantifizierungsstrategie (S. 37-38): Seiten 37, 38 – [vollständig]
  • 3.2.2.6 Statistische Analyse (S. 39): Seite 39 – [vollständig (wörtlich)]
  • 4 Ergebnisse
  • 4.1 Plazentagewicht-, relative Nieren- und Körpergewichte
  • 4.1.1 relatives Plazentagewicht (S. 40): Seite 40 – [vollständig]
  • 4.1.2 relative Nierengewichte (S. 40-41): Seiten 40, 41 – [vollständig]
  • 4.1.3 Körpergewichte (S. 41): Seite 41 – [vollständig]
  • 4.2 Blutdruck, linksventrikuläres Gewicht, Urinvolumen, Kreatininclearance und Albuminurie (S. 42): Seite 42 – [vollständig]
  • 5 Diskussion
  • 5.2 Auswahl des Tiermodells (S. 54-59): Seiten 54, 55, 56, 57, 58, 59 – [vollständig (dabei S. 54 sowie 56-59 wörtlich)].

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Freese (2010): Es gibt weitläufige, z.T. wörtliche Übernahmen aus einer Dissertation, die ungefähr ein Jahr zuvor beim selben Doktorvater eingereicht wurde und die nirgends in der untersuchten Arbeit erwähnt ist. Zur Übernahmerichtung lässt sich anmerken, dass Fragment 007 01 einen klaren Hinweis liefert für eine Übernahme von Freese (2010) in die untersuchte Arbeit und dass die Entstehungszeitpunkte der Arbeiten klar auseinanderliegen:
    • Untersuchte Arbeit:
      • Datum Eidesstattliche Erklärung (S. 75): 30.9.2010
      • PDF erstellt (File properties): 7.7.2011
      • Datum der Promotion (Deckblatt): 9.9.2011
    • Freese (2010):
      • Datum Eidesstattliche Erklärung (S. 101): 7.12.2009
      • PDF erstellt (File properties): 21.6.2010
      • Datum der Promotion (Deckblatt): 3.9.2010

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Das Unterkapitel 5.2 ("Auswahl des Tiermodells", S. 54-59) im Diskussionsteil der Arbeit wurde vollständig und nahezu (bis auf S. 55) wortwörtlich übernommen:
  • Fragment 007 01: Eine ganzseitige, zumeist wörtliche Übernahme, die zudem illustriert, wie eine plagiierende Arbeitsweise Fehler fortpflanzt und vermehrt.
  • Fragment 012 01: Eine ganzseitige Übernahme im Einleitungskapitel. Der Wortlaut wurde zwar z.T. abgeändert, aber inhaltlich besteht weitgehend Identität und alle 15 Literaturverweise stammen aus der Quelle.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Der Doktorvater der untersuchten Arbeit, PD Dr. med Lars Rothermund, ist zugleich der Doktorvater der Dissertation Freese (2010), aus der sehr umfangreich übernommen wurde. Auch der zweite Gutachter (PD Dr. Joachim Beige) und der dritte Gutachter (Prof. Dr. med. Harm Peters) waren bei beiden Arbeiten dieselben. Allen drei Gutachtern hätten also die umfangreichen Textparallelen auffallen können.
  • Auf Seite 75 der Dissertation findet sich folgende "Eidestattliche Erklärung":
    "Hiermit erkläre ich an Eides Statt, dass die Dissertation von mir selbst und ohne die unzulässige Hilfe Dritter verfasst wurde. Auch in Teilen stellt sie keine Kopie anderer Arbeiten dar und die benutzten Hilfsmittel sowie die Literatur sind vollständig angegeben."
  • Viele der in der untersuchten Arbeit präsentierten Ergebnisse wurden schon fünf Jahre zuvor veröffentlicht: Rothermund et al. (2006). F. F. ist vierter Autor dieser Publikation, welche in der untersuchten Arbeit auf Seite 79 erwähnt ist. Dabei fällt auf, dass alle Tabellen und Abbildungen der Publikation in der Dissertation zu finden sind, aber nur in einem Fall diese Herkunft explizit ausgewiesen ist (Abb. 20 auf Seite 53).
  • Die Seiten 22-24 der untersuchten Arbeit sind weitgehend identisch mit den Seiten 30-32 der Quelle. Da es sich hier aber um Materiallisten handelt, die mangels Schöpfungshöhe wohl nicht plagiiert werden können, wurden diese Seiten nicht dokumentiert.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 37 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 58 Seiten im Hauptteil. Auf 34 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 58.6% entspricht.
    Die 58 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 24
0%-50% Plagiatsanteil 6
50%-75% Plagiatsanteil 1
75%-100% Plagiatsanteil 27
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 39% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Flf col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 19. August 2014.

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