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Flf/Fragment 010 15

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 15-32
Quelle: Freese 2010
Seite(n): 9, Zeilen: 6-22
Im Gegensatz zu anderen Spezies (Tabelle 1) ist die Bildung der Nephrone beim Menschen zum Zeitpunkt der Geburt abgeschlossen [43]. Interessant ist, dass die Anzahl der Nephrone in der Normalpopulation bei sonst unauffälligen Individuen erhebliche Unterschiede aufweist. So werden in der Literatur zwischen 300.000 und über 1.100.000 Nephrone, im Mittel 600.000 Nephrone, angegeben [93]. Dies ist eine ungewöhnlich hohe Varianz im Vergleich zu anderen anthropometrischen Parametern einer Normalpopulation.

Nach Brenners Hypothese haben Individuen, deren Nephronenzahlen sich am unteren Ende dieser Normalverteilung befinden, ein besonders hohes Risiko, einen essentiellen HT zu entwickeln, wohingegen die Individuen mit Nephronenzahlen am oberen Ende der Verteilung eine gewisse Resistenz gegen das Auftreten eines HT und einer progredienten Nierenschädigung aufweisen [15].

Da es bisher noch keine nicht-invasive Methode zur spezifischen und sensitiven Bestimmung der Anzahl der Nephrone im lebenden Organismus gibt, kann Brenners Hypothese am Menschen noch nicht direkt überprüft werden.

Insofern ist bemerkenswert, dass kürzlich die Verbindung zwischen einer niedrigen Anzahl an Nephronen und dem menschlichen primären Hypertonus bestätigt werden konnte.


15. Brenner BM, Mackenzie HS. Nephron mass as a risk factor for progression of renal disease. Kidney Int Suppl 1997; 63:S124-S127.

43. Haycock GB. Development of glomerular filtration and tubular sodium reabsorption in the human fetus and newborn. Br J Urol 1998; 81 Suppl 2:33-38.

93. Nyengaard JR, Bendtsen TF. Glomerular number and size in relation to age, kidney weight, and body surface in normal man. Anat Rec 1992; 232(2):194-201.

Im Gegensatz zu anderen Spezies (Tabelle 1) ist die Bildung der Nephrone beim Menschen mit der Geburt abgeschlossen 42. Interessant ist, dass die Anzahl der Nephrone in der Normalpopulation bei sonst unauffälligen Individuen erheblich schwankt und zwischen 300.000 und über 1.100.000, im Mittel bei 600.000 liegt 71. Dies ist eine ungewöhnlich hohe Varianz im Vergleich zu anderen anthropometrischen Parametern in der Normalpopulation.

Nach Brenners Hypothese haben die Individuen am unteren Ende dieser Normalverteilung ein besonders hohes Risiko einen essentiellen HT zu entwickeln, wohingegen die Individuen am oberen Ende der Verteilung eine gewisse Resistenz gegen das Auftreten eines HT und einer Nierenschädigung aufweisen sollten 17.

Zusammenfassend muß angemerkt werden, dass es schwierig ist die Hypothese Brenners am Menschen direkt zu evaluieren, da es augenblicklich noch keine nichtinvasive Methode zur spezifischen und sensitiven Bestimmung der Anzahl der Nephrone im lebenden Organismus gibt.

Insofern ist bemerkenswert, dass kürzlich die Verbindung zwischen einer niedrigen Anzahl an Nephronen und dem menschlichen primären Hyertonus [sic] bestätigt werden konnte.


17 B. M. Brenner and H. S. Mackenzie, "Nephron mass as a risk factor for progression of renal disease," Kidney Int. Suppl 63, S124-S127 (1997).

42 G. B. Haycock, "Development of glomerular filtration and tubular sodium reabsorption in the human fetus and newborn," Br. J. Urol. 81 Suppl 2, 33 (1998).

71 J. R. Nyengaard and T. F. Bendtsen, "Glomerular number and size in relation to age, kidney weight, and body surface in normal man," Anat. Rec. 232(2), 194 (1992).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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