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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Freese 2010
Seite(n): 35, Zeilen: 1-28
3.1.9 Tierstämme

Für das Projekt wurden als Versuchstiere sowohl Munich-Wistar-Frömter Ratten (MWF) aus der MWF/FUB Züchtung der Charité-Campus Benjamin Franklin, Berlin, Deutschland, als auch Wistar–Ratten, ursprünglich aus der Harlan und Winkelmann GmbH, Borchen, Deutschland, verwendet. Die Tierversuche wurden entsprechend den institutionellen Richtlinien der Charité durchgeführt. Zu der Auswahl dieser Rattenstämme leiteten die für diese Arbeit notwendigen Bedingungen. Das MWF-Rattenmodell zeigte sich aufgrund seiner genetisch bedingten Oligonephronie als geeignet, Ursachen der genetischen Oligonephronie molekularbiologisch zu erforschen. Das genetisch gesunde Wistar-Rattenmodell eignete sich für die Vergleichsuntersuchungen als Kontrollgruppe. Beide Stämme sollten morphologisch und funktionell ausreichend charakterisiert sein.

Die genauen Eigenschaften der augewählten Tiermodelle stellen sich wie folgt dar:

Die Munich-Wistar-Frömter-Ratte, kurz MWF-Ratte, ist ein Rattenmodell mit ausgeprägter kongenitaler Oligonephronie, deren Nephronenanzahl nach unveröffentlichten Daten unserer Arbeitsgruppe um 51% verringert ist (Tabelle 5). Es vereint in sich die klinisch bedeutsamen Risikofaktoren der Progression der chronischen Niereninsuffizienz: die Entwicklung eines spontanen arteriellen Hypertonus sowie einer Proteinurie (Tabellen 5 und 6). Das Tiermodell eignet sich daher hervorragend zur Identifizierung genetischer Faktoren, die an der Entwicklung einer kongenitalen Oligonephronie beteiligt sind. Der Stamm wurde 1996 am UKBF, FU-Berlin, durch Inzucht etabliert. Die Tiere stammten aus der ursprünglichen Kolonie des MWF/Ztm- Stammes des zentralen Tierlaboratoriums der Medizinischen Hochschule Hannover.

Die Wistar-Ratte ist ein gesundes Rattenmodell, das sich im Alter von 12-14 Wochen bei gesunder Niere normoton und ohne Proteinurie darstellt und regelmäßig als Referenzstamm bei Untersuchungen an MWF-Tieren genutzt wird. Die Wistar-Ratten liegen genetisch sehr nahe am Ursprungsstamm der MWF-Ratte, wodurch genetische Unterschiede - von der Nephronenanzahl abgesehen – minimiert werden [105].

Die Wistar-Ratten wurden von Charles River, Sulzfeld, Deutschland, bezogen.


105. Rovira-Halbach G, Alt JM, Brunkhorst R, Frei U, Kuhn K, Stolte H. Single nephron hyperfiltration and proteinuria in a newly selected rat strain with superficial glomeruli 68. Ren Physiol 1986; 9(6):317-325.

3.1.9 Tierstämme

Für das Projekt wurden sowohl Munich-Wistar-Frömter (MWF)-Versuchstiere aus der MWF/FUB Züchtung der Charité-Campus Benjamin Franklin, Berlin, Deutschland, als auch Wistar–Ratten, ursprünglich aus der Harlan und Winkelmann GmbH, Borchen, Deutschland, verwendet. Die Tierversuche wurden entsprechend den institutionellen Richtlinien durchgeführt. Zu der Auswahl dieser Rattenstämme leiteten die für diese Arbeit notwendigen Bedingungen. Das MWF-Rattenmodell zeigte sich aufgrund seiner genetisch bedingten Oligonephronie als geeignet, Ursachen der genetischen Oligonephronie molekularbiologisch zu erforschen. Das genetisch gesunde Wistar- Rattenmodell eignete sich für die Vergleichsuntersuchungen. Beide Stämme sollten morphologisch und funktionell ausreichend charakterisiert sein.

Die genauen Eigenschaften der augewählten Tiermodelle stellen sich wie folgt dar:

Die Munich-Wistar-Frömter-Ratte, kurz MWF-Ratte, ein Rattenmodell mit ausgeprägter kongenitaler Oligonephronie, deren Nephronenanzahl nach unveröffentlichten Daten unserer Arbeitsgruppe um 51% verringert ist (Tabelle 2). Es vereint in sich die klinisch bedeutsamen Risikofaktoren der Progression der chronischen Niereninsuffizienz: die Entwicklung eines spontanen arteriellen Hypertonus und einer Proteinurie (Tabellen 2 und 3). Das Tiermodell eignet sich daher hervorragend zur Identifizierung von genetischen Faktoren, die an der Entwicklung einer kongenitalen Oligonephronie beteiligt sind. Der Stamm wurde 1996 am UKBF, FU Berlin, durch Inzucht etabliert. Die Tiere stammten aus der ursprünglichen Kolonie des MWF/Ztm- Stammes des zentralen Tierlaboratoriums der Medizinischen Hochschule Hannover.

Die Wistar-Ratte ist ein gesundes Rattenmodell, das sich im Alter von 12-14 Wochen bei gesunder Niere normoton und ohne Proteinurie darstellt und regelmäßig als Referenzstamm bei Untersuchungen an MWF-Tieren genutzt wird. Die Wistar-Ratten liegen genetisch sehr nahe am Ursprungsstamm der MWF-Ratte, wodurch genetische Unterschiede-von der Nephronenanzahl abgesehen–minimiert werden 84.

Die Wistar-Ratten wurden von Charles River, Sulzfeld, Deutschland, bezogen.


84 G. Rovira-Halbach, et al., "Single nephron hyperfiltration and proteinuria in a newly selected rat strain with superficial glomeruli," Ren Physiol 9(6), 317 (1986).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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