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Forum: Übersicht > Entscheidung der TU Cottbus zu einem Plagiat
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Die doch im Umfang schon recht dürftige Dissertation von 120 Seiten von Herrn Prof. Dr. Detlev Dähnert, hatte nach Ermittlungen von VroniPlag 52 Plagiatsseiten und war damit zu 44 % ein Plagiat. Gestern ist nun nach fast einjähriger Ermittlung die Universität zu dem Schluß gekommen, dass es Zitat: "Die BTU-Kommission zur Überprüfung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens habe nach den Angaben untersucht, ob ein Fehlverhalten wie bewusste Datenmanipulation, unzulässige Mitautorenschaft ohne eigenen Beitrag oder andere Täuschungsabsichten vorliegen. "All dies konnte im Fall von Herrn Dähnert eindeutig negiert werden." und somit alles in Ordnung war.

http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Der-Vattenfall-Manager-seine-Doktorarbeit-und-anonyme-Plagiatsvorwuerfe;art1065,3831368

Wie kann es sein, dass eine Doktorarbeit im Umfang einer Masterarbeit und nachgewiesenen Plagiatsstellen auf 52 Seiten, zu einer solchen Entscheidung kommen kann?

Es ist nicht mehr zu begreifen, auf welchem wissenschaftlichen Niveau wir in Deutschland angekommen sind.

Mich würde einmal die Ansicht der Plagiatsjäger zu dieser Entscheidung interessieren. Für eure Rückmeldung bedanke ich mich bei euch bereits im Voraus. Vielen Dank!

193.175.213.20 13. Jun. 2012, 12:01 (UTC) Nachsigniert. Bitte am Ende eines Beitrags vier Tilden schreiben ~~~~

Sollte die Begründung der Entscheidung zutreffen, tut die Kommission dem Verfasser keinen Gefallen, wenn die sie den detaillierten Bericht nicht offenlegt. Denn unabhängig von der Frage, ob der Doktorgrad zu entziehen ist, ist angesichts der Dokumentation im Wiki die Argumentation der Kommission für mich nicht nachvollziehbar. Der Verfasser wird es schwer haben, sich von Plagiatsvorwürfen zu distanzieren. -Hood 11:38, 13. Jun. 2012 (UTC)
Insbesondere da das Ergebnis ja so eindeutig ist, "eindeutig negiert", sollte der Bericht dies ja ebenso eindeutig darlegen koennen. Ich kann auch nicht verstehen, weshalb das so intransparent gehandhabt wird. Die BTU muss sich doch darueber im Klaren sein, in welchem Umfang sie hier durch dieses Vorgehen fuer Spekulationen Raum schafft. Fiesh 16:59, 13. Jun. 2012 (UTC)
Ich bin auch entsetzt darüber - wie soll ich nun meine Studierenden erklären, dass bei mir so was nicht geht, aber in Cottbus ist das für eine Dissertation nicht hinderlich? Ich habe fast den Verdacht, die Kommission hat sich VroniPlag gar nicht angeschaut. Und was hat der DFG-Gutachter sich dabei gedacht? Ob es mit den großzügigen Unterstützung von Vattenfall an der Universität zu tun hat? Industrie-naher Forschung. Allein schon um solche Verdächtigungen umzugehen müssen die Gutachten veröffentlicht werden. Ich will nachvollziehen können, warum diese Arbeit in Cottbus eine Doktorarbeitsleistung darstellt. WiseWoman 23:00, 13. Jun. 2012 (UTC)
Nicht böse sein und ohne jede Polemik: Solltet ihr euch nich einmal selber kritisch hinterfragen? Dieses in Frage stellen eigener Erkentnisse, diese Reflexion des Tuns ist ja auch ein Charakteristikum von Wissenschaft. Die Seitenzahl einer Diss ist doch kein Kriterium für Güte. Und wenn eine universitäre Kommission eure Definitionen eines Plagiates nicht aufgreifen mag, so ist das deren Recht. Denn was ihr als Plagiatr definiert, ist eben eure Sicht der Welt und diese wird sich von anderen Sichtweisen unterscheiden. Die Ansicht sich selber absolut stellen zu können, finde ich wirklich nicht sehr wissenschaftlich. Ihr entfacht mit eurem Tun für Betroffene uU einen erheblichen Schaden, Menschen können Ruf und Beruf verlieren. Da sollte man sich zumindest fragen, warum euer Erkenntnis, nicht auch das Erkenntnis der vom Gesetz dazu berufenen Stellen ist. Nicht falsch verstehen, aber was mir hier wirklich fehlt, ist das kritische Hinterfragen des eigenen Tuns, der eigenen Wahrheiten. Es könnte sein, dass ihr einem Group-Think-Prozess unterliegt, ohne es zu merken. Darum solltet ihr jeden advocatus diaboli schätzen, der euch kritisiert, euch sachlich mit ihm auseinandersetzen und seine Meinung ernst nehmen. Ermuntert zur Kritik an eurer Arbeit und stellt euch dieser Kritik. 193.171.236.50 16:38, 15. Jun. 2012 (UTC) Norwood1970
Auf den Beitrag kann ich nur mit meiner subjektiven Meinung wie folgt antworten: Die Seitenanzahl einer Dissertation ist für mich kein primäres Gütekriterium, allerdings sekundär durchaus ein Indikator für den erbrachten Fleiß. „Und wenn eine universitäre Kommission eure Definitionen eines Plagiates nicht aufgreifen mag, so ist das deren Recht. Denn was ihr als Plagiatr definiert, ist eben eure Sicht der Welt und diese wird sich von anderen Sichtweisen unterscheiden.“ Hierzu muss ich sagen, dass die Aberkennung mehrerer Doktorgrade durch verschiedene Universitäten und ebenfalls die Gerichtlichte Feststellung ebendieser doch eine deutliche Sprache sprechen. „Ihr entfacht mit eurem Tun für Betroffene uU einen erheblichen Schaden, Menschen können Ruf und Beruf verlieren.“ So einfach ist es eben nicht. Schuld und Verantwortung sollten nicht verdreht werden – auch nicht von einem advocatus diaboli. Die Betroffenen können allenfalls eben jenen Ruf und Beruf verlieren, welchen sie ohne ein solches Plagiat nie erreicht hätten. Auch eine Absolut-Stellung des Wikis kann ich hier nicht erkennen. Dissertationen werden erst auf einen begründeten Anfangsverdacht hin genauer untersucht. Hierbei werden Fragmente sehr wohl mit dem Siegel „Kein Plagiat“ versehen, wenn ebendies nicht der Fall ist. Qadosh 17:08, 15. Jun. 2012 (UTC)
Also was z.B. die Seitenzahl betrifft: Vollkommen richtig. Sowas spielt auch für niemanden hier ernsthaft eine Rolle. In vielen Fachgebieten sind vergleichbare oder noch geringere Seitenzahlen auch nicht selten bzw. sogar üblich. Auf die Seitenzahl hatte auch nur der Thread-Ersteller (193.175.213.20) verwiesen. Es geht hier nicht um "eure Sicht der Welt" oder so etwas. Angeklagt wird hier auch niemand. Es gibt Beitragende, die sich tagtäglich über die Tragbarkeit Gedanken machen, und oft genug gibt es langwierige Diskussionen. Kritik stellt sich sowieso jeder, jeden Tag. Völlig frei von Selbstzweifeln ist niemand und die Deutungs- oder Urteilshoheit erhebt niemand in diesem Wiki. Es gibt genug Plagiatsdefinitionen und Literatur darüber, und Zitierregeln lassen in den meisten Fällen auch nicht viel Spielraum. Und wenn dann etwas nach allen Regeln der Kunst als Plagiat zu bezeichnen ist, dann darf man das auch so nennen. Was hier im Wiki geschieht, ist im Wesentlichen nur, dass Textähnlichkeiten aufgezeigt und Texte gegenüber gestellt werden. Ja, und natürlich werden diese Textähnlichkeiten auch kategorisiert, d.h. ggf. als Plagiat eingestuft. Jeder, der sich die Textsynopsen anschaut, kann sich sofort eine eigene Meinung darüber bilden. Wenn zwei Texte nebeneinander gelegt werden und dann gesagt wird: Text A ist sehr ähnlich zu Text B und nach gängigen Definitionen als Plagiat zu bezeichnen, wo sollen da denn irgendwelche "eigenen Wahrheiten" sein? Wer trotzdem meint, es sei kein Plagiat, darf das dann auch meinen. Es gibt sicher viele gute Gründe, die die BTU-Kommission nennen könnte, um die Entscheidung zu rechtfertigen. Ob z.B. ein gravierendes wissenschaftliches Fehlverhalten vorliegt oder der Plagiatsanteil unter Berücksichtigung der sonstigen Leistungen ausreicht, um den Dr.-Grad zu entziehen, sind ganz andere Fragen, die unabhängig von den dokumentierten Textähnlichkeiten zu beantworten sind. Doch die genannte Begründung der BTU-Kommission ist schwer nachvollziehbar. -Hood 17:35, 15. Jun. 2012 (UTC)
Norwood1970, ich gebe dir vollkommen recht, dass die Seitenzahl unerheblich ist. Deine Kritik ist im wesentlichen auch richtig, allerdings ist ein Punkt das springende: Die BTU argumentiert _gar nicht_. Sie macht eine vollkommen intransparente Entscheidung. _Das_ ist unwissenschaftlich, denn Wissenschaft beruht nunmal auf Nachvollziehbarkeit. Und wie koennen wir dazulernen oder einen "Group-Think-Prozess" ausschliessen, der ja durchaus vorliegen koennte, wenn wir die einzigen sind, die transparent und damit wissenschaftlich arbeiten? Fiesh 05:03, 16. Jun. 2012 (UTC)

Es scheint sich ein gewisses "Freispruchmuster" herauszubilden, wenn man mal den Umgang mit Pes, Nk und jetzt Dd betrachtet:

  • Die Entscheidung wird mit knapper Mitteilung bekanntgegeben.
  • Die Begründung ist dabei sehr pauschal gehalten, ohne sich auf Details konkret einzulassen oder exemplarisch zu sagen, warum dieses oder jenes Fragment kein Plagiat darstellt. (Auch etwaige Äußerungen von Pressesprechern enthalten keine subtantiell weiteren Inhalte.)
  • Darüber hinaus wird nichts veröffentlicht und schweigt man sich aus.
  • Den erkennbaren Widerspruch zur öffentlich nachvollziehbaren VP-Dokumentation lässt man einfach unaufgelöst stehen, vertraut auf seine institutionelle Autorität und scheint ansonsten ganz auf das kurze Gedächtnis bzw. Desinteresse der Öffentlichkeit zu setzen (wer redet heute noch über den Fall Pes?).
  • Variante im Fall Nk: Auf Medienanfrage gibt es noch ein paar weitere Auskünfte mit quasi achselzuckendem Bekenntnissen im Sinne von "Was habt ihr nur, so kann Wissenschaft bei uns Medizinern eben auch aussehen, das gilt hier als unproblematisch, juckt niemanden."

Man sollte dabei auch nicht übersehen, dass alle diese Personen einen bestimmten Hintergrund haben und welche Beziehungen es da geben dürfte (Vattenfall-Prokurist Dd und TU Cottbus mit wichtigstem Drittmittelgeber Vattenfall, Nk als enge Mitarb. des Doktorvaters, der auf seinem Gebiet eine Koryphäe zu sein scheint). Oder wenn man an den Fall Wöller denkt: Dort sollte die Universität ein Urteil über die Dissertation des Landesministers treffen, der für sie zuständig war ...

Wenn andere Universitäten darauf kommen, sich unliebsame Plagiatsfälle auf ähnliche Weise vom Hals zu schaffen, könnten bald weitere Entlastungsmeldungen dieser Art anstehen. Dass die medizinischen VP-Fälle wohl kaum anders als bei Nk ausgehen werden, dürfte wohl auch ziemlich sicher sein (und falls weitere dieser Fälle es aus dem VP-Analyseraum noch auf die Home schaffen sollten, würde das in Heidelberg wohl ein ähnliches Gähnen und ähnlich routinierte Zurückweisungen auslösen). In Krakau wird man sich da wahrscheinlich auch fragen, warum man es sich mit dem Fall Cs und den vergleichsweise mickrigen 20 % eigentlich so schwer machen soll, wenn selbst in Deutschland inzwischen ganz andere Befunde als unproblematisch bewertet werden.

Bei VroniPlag sollte man sich davon nicht allzusehr beeindrucken lassen, denn das Wiki erweist sich mit seinen Befunden immer mehr als etwas, was es schon von Anfang an auch gewesen ist: als eine Art Sonde, die in den Wissenschaftsbetrieb gesenkt wird, diesen auf seine spezielle Weise testet und Reaktionen provoziert, mit denen dann immer auch viel über den wissenschaftliches Selbstanspruch ausgesagt wird.

Noch ein praktische Anregung: Da sich solche Pauschalentlastungen langsam häufen und sie den VroniPlag-Dokumentationen gegenüberstehen, wäre es nicht sinnvoll, für Leser bei den jeweiligen Fallseiten auch noch eine Art "Datenblatt" mit einer Fallchronologie bereitzuhalten (das z.B. auch eine Information enthalten könnte, ob und warum VP die Plagiatsvorwürfe auch nach Freisprüchen aufrechterhält)? -- 92.223.52.151 17:02, 15. Jun. 2012 (UTC)

Es ist so schade. Ich habe doch um nicht mehr gebeten, als dass ihr euch im Lichte dieser Entscheidung selbst hinterfragt und auch mal kritisch hinterfragt. Darauf so gar nicht einzugehen und zu sagen: Wir machen weiter, weil wir Recht habe, das ist eifach eine vergebene Chance. Natürlich ist es nicht leicht, die eigenen Motive zu hinterfragen und in Frage zu stellen. Überlegt doch auch einmal, was passiert, wenn - wie hier - eine dazu berufene Stelle eine Entscheidung trifft, die euch nicht Recht gibt. Mit welchem Recht stellt ihr euch über diese Stelle. Ihr steht eben nicht über dem Recht. Diskutiert doch auch mal die Fragen, wie ihr den Betroffenen eurer Untersuchungen die Möglichkeit verschafft, euch zu widersprechen. In jedem Verfahren hat auch der Angeklagte das Recht, sich zu äußern. In der Presse gibt es Gegendarstellungen etc. Eine solche Diskussion würde dem Projekt guttun, im Lichte von Entscheidungen wie der vorliegenden. Denn dass ihr einen großen Einfluss habt, ist doch unbestritten. Wer aber einen solchen Einfluss hat, muss sich auch der rechtstaatlichen Kontrolle unterwerfen. Oder sich zumindest Gedanken über die Wirkungen machen, die er erzielt auch wenn er im nachhinein Unrecht hat. Denn ein wenig etwas bleibt immer hängen. Bedenkt doch auch, dass die STandards von Gebiet zu Gebiet unterschiedlich sind. So reicht es in der Psychologie für ein indirektes Zitat aus, Autor und Jahr zu nennen, die Seitenzahl entfällt. Also zum Beispiel (Müller 2012). Das würde in der BWL nicht akzeptiert. Die Regeln sind eben doch unterschiedlich und ihr interpretiert sie auf eure Weise. Das ist sicherlich okay, darfd aber nie dazu führen, dass der Stab gebrochen wird, wenn jmd. sich an die tradierten Regeln seines Faches gehalten hat. Ich denke über diese Dinge sollte hier mehr diskutiert werden 193.171.236.50 17:54, 15. Jun. 2012 (UTC) Norwood1970
Es wäre sicherlich einfacher, irgendetwas auf Ihre Ausführungen zu antworten, wenn sich in Ihrem Beitrag eine Textreferenz auf die konkret hier dokumentierten Fakten fände. Schauen Sie sich doch einfach die Dokumentation zu diesem "Fall" an und erklären Sie kurz, welche Textstellen aus Ihrer Sicht keine Plagiate darstellen. KayH 18:17, 15. Jun. 2012 (UTC) p.s. Hier finden keine Strafprozesse statt. Hier gibt es keine Ankläger und keine Angeklagten. Hier gibt es einzig und allein: Textstellen, die miteinander verglichen werden.
Das mittlerweile verquere Selbstverständnis von Vroniplag wird z. B. deutlich, wenn man sich hier die Kommentare ansieht: http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Der-Vattenfall-Manager-seine-Doktorarbeit-und-anonyme-Plagiatsvorwuerfe;art1065,3831368
Martin Klicken schreibt dort: "Es ist Aufgabe jedes Einzelnen, das zur Kenntnis zu nehmen, und daraus individuelle Schlüsse zu ziehen." So, so, also MUSS jeder sich die Dokumentation in Vroniplag anschauen, warum? Vroniplap anzuschauen ist also Pflicht? Nein, niemand, auch die Universitäten, ist verpflichtet, die Dokumentationen in Vroniplag zur Kenntnis zu nehmen, Vroniplag ist auch keine Institution. Es ist schon bezeichnend, wie die Leute hier reagieren, wenn sie und ihre Dokumentation nicht genug beachtet werden, wenn Doktorgrade nicht enzogen werden. 46.4.248.80 18:32, 15. Jun. 2012 (UTC)
Martin Klicken schreibt, was Martin Klicken schreibt. Und ich schreibe, was ich schreibe. Was ich schreibe ist nicht das, was Martin Klicken schreibt. Ein offenes Wiki ist ein offenes Wiki. Und ganz recht: Vroniplag ist keine Institution. Das behauptet niemand, und ehrlich gesagt, ich fände es furchtbar. -Hood 18:40, 15. Jun. 2012 (UTC)
Sie können natürlich auch zu einer Meinung über das Vorliegen von Plagiaten in einer Dissertation kommen, ohne sich die Dissertation oder eine entsprechende Dokumentation überhaupt anzuschauen. Das sei Ihnen unbenommen. Aber davon ausgehen, daß man mit Ihnen - wenn Sie das so freimütig eingestehen - irgendwie noch ernsthaft diskutiert, das sollten Sie dann nicht. KayH 19:01, 15. Jun. 2012 (UTC)
Wenn Du Dich einmal durch die Foren-Threads alle durchliest, wirst Du feststellen, dass immer wieder über "diese Dinge" diskutiert wurde und von Zeit zu Zeit wird etwas neu diskutiert. Auch im Chat wird tagtäglich diskutiert. Gelegentlich ändert sich auch etwas. Irgendwann werden auch Dokumentationen archiviert und später werden sie wieder anders archiviert werden. Wenn Du einen Vergleich mit einem Verfahren oder einer Anklage ziehst, hast Du Vieles nicht ganz verstanden. Der Verfasser einer Dissertation kann sich auch jeder Zeit hier äußern (woanders natürlich auch), angeklagt ist er sowieso nicht. Man könnte jetzt hier alle Gründe und Motive für die Dokumentation auflisten. Falls Du Dich z.B. wissenschaftlich mit einem Text befassen möchtest, möchtest Du vielleicht auch wissen, wo der Inhalt herkommt. Es gäbe so viel mehr zu sagen, ist aber alles schon so oft gesagt worden. Vielleicht auch einmal in die FAQ schauen. Und ist es nicht interessant und gelegentlich auch wichtig, eine Dokumentation vor Augen zu haben und dann eine Entscheidung zu hinterfragen? So etwas tun auch Journalisten. Was nun den Fall Dd konkret betrifft, da geht es eher darum, die Argumentation der TU Cottbus verstehen zu können, nicht darum das Urteil anzufechten. Die TU Cottbus könnte zur Aufklärung beitragen, hält sich aber bedeckt. Sie begründet die Entscheidung nicht schlüssig. Ein paar zusätzliche Worte würden ja schon genügen. Obwohl ich an der Doku von Dd nicht mitgearbeitet habe, würde ich will es einfach nur gerne verstehen können, mehr nicht. -Hood 18:35, 15. Jun. 2012 (UTC)
Werte IP(s) Meta-Kritiken kann jeder schreiben. Bitte benennt doch konkret einfach ein paar Fragmente, die hier als Plagiat gewertet wurden, die dann aber eurer Meinung nach keine sind. Zu jedem Fragment gibt es eine eigene Diskussionsseite, wo man darlegen kann, warum man dieser oder jener Meinung ist. Dies ist bei den wenigsten Fragmenten getan worden. Stattdessen jetzt so eine Meta-Kritik, hingerotzte Texte, ohne sich konkret auf irgendwas zu beziehen. Plötzlich muss sich dieses Wiki selbst hinterfragen, weil die BTU gesagt hat, DDs Dissertation sei "Kein Plagiat". Es wurde weder angegeben, in welchem Umfang geprüft wurde, noch wurden dargelegt, warum man zu dieser Einschätzung kam. Also das genaue Gegenteil der Dokumentation im Wiki. Jede gefundene "fragwürdige" Stelle ist dokumentiert, klassifiziert und mit einer Anmerkung versehen. Ist man anderer Meinung -> auf die Disku schreiben. Nicht irgendwann später ankommen und schreiben: "Aber eure Plagiatsbegriffe sind ja voll doof, hinterfragt euch mal kritisch". Dass sich dieses Wiki kritisch hinterfragt, hat man am Umgang mit der Dissertation von As gesehen. Sotho Tal Ker 20:21, 15. Jun. 2012 (UTC)