FANDOM


Dieses Forum wurde archiviert

Die neuen Foren besuchen
Forum: Übersicht > Promotionsschriften Haderthauer und Leipziger
Im Forum ist kein Raum für persönliche Angriffe: VP:KPA. Alle Beiträge im Forum sind Meinungsäußerungen der jeweils Beitragenden und deshalb zu signieren (vier Tilden an das Ende des Beitrags setzen: ~~~~). Weitere Tipps zum Forum finden sich unter VP:Forum, Hinweise zur Moderation unter VP:Moderation.

Promotion Haderthauer

Mit Interesse habe ich der Presse entnommen, dass Vroniplag die Promotion von Dr. Haderthauer untersucht hat: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Uni-Wuerzburg-Plagiatsverdacht-gegen-Haderthauers-Mann-unbegruendet-id25827561.html Könnten Sie mir einen Hinweis geben, wo ich die zugehörigen Unterlagen finde? Ich kenne mich in diesem Wiki nicht aus und finde es etwas unübersichtlich. Danke. 217.237.148.71 11:42, 29. Jun. 2013 (UTC)

Siehe Kommentar 12 und 13 unter dem oben verlinkten Artikel. Die Doktorarbeit von Herrn Haderthauer wurde auf dem VroniplagWiki nicht untersucht. Ein Trittbrettfahrer missbraucht hier den guten Namen des Wikis. --Hindemith (Diskussion) 11:59, 29. Jun. 2013 (UTC)
Eine Liste mit allen Fällen, die von VroniPlag Wiki dokumentiert worden sind, befindet sich unter "Übersicht": [1]. Die Spalten sind sortierbar, damit man bestimmte Fälle einfacher finden kann. --WiseWoman (Diskussion) 17:58, 29. Jun. 2013 (UTC)

Interessant ist das mediale Versteckspiel, das hier betrieben wird. Als erste hatte die Nürnberger Zeitung über die angeblichen Plagiate in Haderthauers Dissertation berichtet mit einem Artikel unter dem Titel "Hubert Haderthauer muss um Doktortitel bangen"[2]. Interessant an dieser Stelle der Kommentar von Benutzer Gostenhofer:

War am Montag bei:_____________Montag, den 24. Juni 2013, um 19.00 Uhr lädt der Bund für Geistesfreiheit Erlangen Sie/Euch herzlich zu einem Vortrag ein: Martin Heidingsfelder, Ein ermogelter Doktor? Umgang mit Plagiatsfällen am Beispiel Ministerin Schavan Erlangen, Südliche Stadtmauerstr. 35, Frankenhof, Raum 20 Der auch Gostenhofer Heidingsfelder ließ die dünne Doktorarbeit von Haderdauer durchs Publikum gehen. Waren Journalisten von Holzpresse da?. Die UNI Würzburg war nach Heidingsfelder eine CSU Doktorfabrik. ____--- Zur Zeit liegt die Doktorarbeit der Mollath Gutachter auf den Schreibtisch von Vroniplag Besitzer Heidingsfelder. Der Chefarzt der Forensischen Abteilung am Bezirkskrankenhaus (BKH) Bayreuth, Klaus Leipziger wird sich sicher freuen.

Einen Tag später berichtet dann wieder die Nürnberger Zeitung unter dem Titel "Uni Würzburg: Haderthauer hat nicht abgeschrieben"[3]. Darin kann man lesen:

Die Anzeige wegen Plagiatverdachts war erst Ende vergangener Woche an der Würzburger Universität eingegangen. Sie stammt von Mitarbeitern einer Internet-Plattform, die sich auf die Entlarvung von Plagiaten spezialisiert hat. Bei einer Veranstaltung beim „Bund für Geistesfreiheit“ in Erlangen vor wenigen Tagen wurde eine Fülle von Stellen präsentiert, die den Plagiatsverdacht dokumentieren sollten. Ein maßgebliches Mitglied der Plattform erklärte dabei: „Manche Stellen, die abgeschrieben wurden, sind schon auf den ersten Blick erkennbar.“

Kein Wort, daß es sich bei diesem "maßgeblichen Mitglied der Plattform" um Herrn Heidingsfelder handelt, vielmehr wird im nächsten Absatz ausgeführt:

Plagiatssucher Martin Heidingsfelder hat sich mit seinem Team die 10-seitige Arbeit Haderthauers ebenfalls angesehen und bereits auf der Basis von nur zwei Quellen etliche Übereinstimmungen entdeckt.

Ein erschreckendes Beispiel für das Verwirrspiel Heidingsfelders mit dem Namen "Vroniplag", seinen intransparenten "Anzeigen" von vorgeblichen Plagiaten bei den Unis und der anschließenden Aktivierung seiner "Pressekontakte", die den Tip bekommen, doch mal bei der Uni Würzburg wegen der Dissertation von Haderthauer nachzufragen. Noch erschreckender, daß sich die Nürnberger Zeitung zu dieser offensichtlichen Verleumdungsaktion mißbrauchen läßt. KayH (Diskussion) 15:57, 29. Jun. 2013 (UTC)

Der langfristig problematischste Aspekt (für das Wiki) dürfte wohl sein, dass dadurch als Folgewirkung ein Eindruck entstehen kann, der sich etwa in Leserkommentaren niederschlägt wie: "Vroniplag die selbst ernannten Plagiatsjäger [...] machen sich langsam lächerlich." oder "Vroniplag ist kindisch. [...] Vroniplag einfach nicht ernst nehmen."
Auch wenn die Handlungsmöglichkeiten begrenzt sind, vielleicht wäre es sinnvoll, auf VP-Home einen deutlichen Hinweis anzubringen, dass das Wiki mit "VroniPlag®" nichts zu tun hat. Und/oder aber jeden/r Journalisten/Redaktion, dem/r diese Verwechslung passiert ist, zeitnah auf diesen Umstand hinweisen? -- Schumann (Diskussion) 17:11, 29. Jun. 2013 (UTC)
Das stimmt, aber man kann die Journalisten nicht dazu zwingen zu recherchieren, leider. Hauptsache Sensation. Aber wo auch immer Kommentare möglich sind, kann man korrigieren. --WiseWoman (Diskussion) 17:58, 29. Jun. 2013 (UTC)
Ja, wir haben auch noch ein entsprechendes "Banner" für die Hauptseite, das aktuell jedoch nicht eingebunden ist: [4]. Übrigens kann man auf der "Gründungssuadaseite" von Heidingsfelder im Netz lesen, daß es sich hier um Heidingsfelders "Standardvorgehen" handelt, wenn er einen "Fall" in die Öffentlichkeit pushen möchte:
Am 24.3. um 23 Uhr 13 informierte Martin Heidingsfelder den ersten Pressevertreter, Peter Viebig von der Nürnberger Zeitung, umfassend per Mail über Veronica Saß und Funde die bei GuttenPlag z.B. hier abgelegt waren: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Goalgetter/veronica5 .
Durch diese Mail wurde am 26.3. der folgende Artikel im Blog VIP-Raum veröffentlicht: http://blog.nz-online.de/vipraum/2011/03/26/wo-lasst-die-csu-dissertationen-schreiben/
Gezielt wurde über Freunde von Heidingsfelder im Kommentarbereich Hinweise auf Veronica Saß platziert damit der Fall bekannt wird.
Nachdem die Justiziare der Nürnberger-Zeitung am Vortag keine Freigabe erteilt hatten, war der Weg über den Blog der einzig gangbare.
Gleichzeitig wurde die Abendzeitung Nürnberg über einen anonymen Facebook-Kontakt von Heidingsfelder kontaktiert. Dieser informierte die Landtagskorrespondentin Angela Böhm von der Abendzeitung München.
Frau Böhm veröffentlichte am 29.3. den ersten großen Artikel mit dem Namen "Veronica Saß" und dem Hinweis auf das Wiki VroniPlag in einem klassischen Medium, siehe hier: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.47-plagiate-aufgelistet-stoiber-tochter-muss-um-ihren-doktor-fuerchten.26325ad5-cf3b-49db-9d71-51336e6cac57.html
Nicht unwesentlich könnte dabei gewesen sein, dass die drohende Erstveröffentlichung durch andere Medien einen gewissen Druck auf die Abendzeitung ausgeübt hat. Diesen Druck erzeugte Heidingsfelder auch über seinen Facebook-Kontakt.[5] (webcite [6])
Die Pressedroppings laufen also gern über Peter Viebig von der Nürnberger Zeitung, der auch über Haderthauer fleißig Begleitmusik auf Twitter beisteuerte.[7] KayH (Diskussion) 19:52, 29. Jun. 2013 (UTC)
Sehe gerade diesen Hinweis im GuttenPlag-Forum auf einen weiteren Artikel von Helmut Reister in der Münchner Abendzeitung: [8]. Offensichtlich sind die Artikel in der Nürnberger Zeitung aus diesem recycelt. Interessant darin:
Worum es geht, wurde in dieser Woche bei einer Diskussionsveranstaltung beim „Bund für Geistesfreiheit“ in Erlangen deutlich. Dort beschäftigte man sich mit den Möglichkeiten, den schwarzen Schafen bei der Erstellung ihrer Dissertationen auf die Spur zu kommen, erläutert an Beispielen wie Ex-Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg oder Bildungsministerin Annette Schavan, die über Plagiate stolperten. „Allein in der letzten Woche haben wir bei Universitäten fünf Anzeigen wegen Plagiatverdachts erstattet“, berichtete dort der Aktivist einer Internet-Plattform, die sich auf die Entlarvung von Plagiateuren konzentriert.
Anhand großflächig projizierter Wiedergaben einzelner Seiten von Dissertationen und bunten Markierungen darauf, sollen verdächtige Stellen anschaulich dokumentiert werden. Im Publikum kursieren dazu passende Doktorarbeiten. Eine davon ist die von Hubert Haderthauer.
Es sieht also so aus, daß der Journalist diese Veranstaltung mit Heidingsfelder besuchte und dieser hier seine Vorwürfe publik machte. Interessant auch, daß in der Berichterstattung durch die Presse kein einziger Nachweis eines Plagiates zu finden ist, sondern schlicht die Behauptungen von Heidingsfelder übernommen werden, ohne diesen jedoch namentlich zu nennen. KayH (Diskussion) 15:17, 2. Jul. 2013 (UTC)
Rückschlüsse lässt auch die zeitliche Ereignisabfolge zu:
  • "Ende vergangener Woche" [= Fr, 21.06.?] (lt. NZ-Artikel Reister v. 28.06.): "Anzeige wegen Plagiatverdachts [...] an der Würzburger Universität eingegangen."
  • Mo, 24.06., 19:00 Uhr: Erlanger Veranstaltung mit Vortrag Heidingsfelder
  • Do., 27.06., 15:00 Uhr: AZ-Artikel Hubert Haderthauer: Doktorarbeit abgeschrieben? (Reister) online: Sprecher: Diss. wird "derzeit" auf mögliche Plagiate hin untersucht; "jetzt hochgekommenen Plagiatsvorwürfe gegen Haderthauer [...] der in Erlangen geäußerten Einschätzung, dass in der umfänglich mageren Dissertation Haderthauers auch noch abgeschrieben wurde"
  • Do., 27.06., 15:10 Uhr: NZ-Artikel Hubert Haderthauer muss um Doktortitel bangen (Reister) online
  • Fr., 28.06., 17:52 Uhr: NZ-Artikel Uni Würzburg: Haderthauer hat nicht abgeschrieben (Reister) online
Der Journalist hatte sich übrigens zuvor schon in anderem Zusammenhang mit Haderthauer beschäftigt (die Wortwahl dort lässt ebenfalls Schlüsse zu).
Bemerkenswert auch, dass am Di und Mi noch nichts erschienen war und es bis Donnerstagnachmittag dauerte. Weitere Vertreter lokaler Medien scheinen demnach nicht zugegen gewesen zu sein - oder aber deren etwaige Berichte sind nicht online erschienen.
Der NZ-Leserkommentar von "Gostenhofer" vom 27.06. deutet wohl den Hintergrund (Fall Mollath) an, vor dem das Ganze letztlich primär zu sehen und zu verstehen sein dürfte. -- Schumann (Diskussion) 18:15, 2. Jul. 2013 (UTC)
Nachtrag: Es findet sich vom ersten Tag der Medienberichterstattung (27.06.) auch noch ein Text (23:34 Uhr) u.a. mit dieser Aussage des Uni-Pressesprechers: "[...] „Wir sind von jemandem [Singular!] aus dem Dunstkreis von uniplag [sic!] darauf hingewiesen worden“, so Georg Kaiser." Ein "UniPlag Wiki" gibt es tatsächlich, wo freilich nicht allzuviel los ist und es dort auch nie um Haderthauer ging. -- Schumann (Diskussion) 22:31, 5. Jul. 2013 (UTC)
Dort steht auch: "Angezeigt wurde der Fall von „uniplag“, über deren Aktivitäten auch schon Bundesbildungministerin Annette Schavan gestolpert war." Bei solchen Aussagen kann man ahnen, dass es Blender und Trittbrettfahrer in gewissen Kreisen gelegentlich extrem leicht haben dürften. Dazu zählen noch ein paar Journalisten, leider aber wohl auch noch die Pressestellen einiger Universitäten. Martin Klicken (Diskussion) 22:41, 5. Jul. 2013 (UTC)
Ja, es ist schon erschreckend, wie erfolgreich auf diese Weise quasi über Bande gespielt werden kann und sich Schlagzeilen erzeugen lassen! (Im konkreten Fall bieten sich übrigens zwei Erklärungen für diesen Namen an: a) Er wurde der entgegennehmenden Person bei der Pressestelle gegenüber so genannt oder b) etwas wurde dort akkustisch falsch verstanden. Denkbar auch eine Mischung aus beidem - etwa durch ein absichtsvolles "Guten Tag, ich bin von *nuschel*niplag und möchte Sie hinweisen auf ...") -- Schumann (Diskussion) 23:39, 5. Jul. 2013 (UTC)


Auf Unser-Würzburg findet sich eine recht detaillierte Begründung des Gutachters, warum er die Vorwürfe für unbegründet erachtet. Wenn Haderthauer rechtliche Schritte einleiten würde, könnte das unangenehm für Heidingsfelder werden. -- 176.102.64.5 18:40, 29. Jun. 2013 (UTC)
Es handelt sich dabei um die offizielle Presseerklärung der Uni Würzburg, die sich hier findet: [9]. Interessant, in welcher Form hier offensichtlich der Vorwurf bei der Uni eingereicht wurde:
Gegen diese Arbeit ist nun öffentlich ein Plagiatsverdacht laut geworden: Mit einem Suchprogramm wurden eine Reihe von Wörtern (darunter Wissenschaftszitate, Personen, biochemische Begriffe, Tier- und Gerätebezeichnungen, außerdem Begriffe wie „Untersuchung“ und „Biochemie“), Wortkombinationen (z.B. „ in leichter Äthernarkose“, „mit dem simultanen Azokopplungsverfahren“) und teils ganze Sätze (z.B. „Die Nieren wurden in situ dekapsuliert und vom Gefäßstiel scharf getrennt“) identifiziert, die ebenfalls in einer anderen Publikation (Hammerschmidt R., Kugler P. 1984) und /oder in der Habilitationsschrift von Professor Kugler gefunden wurden.
Bekommt man also für die gesalzenen Preise von Heidingsfelder tatsächlich diese wirren PlagScan-Reports, die in den Anfangszeiten des Wikis hier schon massenweise gelöscht werden mußten, weil sie vollkommen unbrauchbar sind? Interessant auch, so in den ersten Presseberichten, daß es wohl ebenfalls den Vorwurf des Eigenplagiats gegeben hat. Ein Blick in die Titelaufnahme der DNB hätte da schon gereicht, um zu erkennen, daß dieser Vorwurf grober Unfug ist: [10]. KayH (Diskussion) 19:18, 29. Jun. 2013 (UTC)

Vielen Dank für die Hinweise. Jetzt verstehe ich das besser. Ich habe mir die Seiten von Herrn Heidingsfelder angeschaut. Dort taucht auch eine Professorin auf, die Medizinerin ist und die als wissenschaftliche Leiterin von Vroniplag bzw. Politplag bezeichnet wird. Welche Rolle kommt in diesem Skandal dieser Person zu? 217.237.148.72 21:29, 29. Jun. 2013 (UTC)

Auf Twitter spielte sie die Ahnungslose [11]. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass sie von Heidingsfelder, der ja quasi ihr "Chef" ist, nicht über die Untersuchung der Dissertation und die darauf folgende "Plagiatsanzeige" informiert worden wäre. Gerade Frau Prof. apl. Dr. med. Dr. med. habil. Ursula Gresser weiss nichts von der von Heidingsfelder untersuchten Doktorarbeit? Obwohl gerade sie die nötige fachliche Kompetenz aufweisen sollte, um diese Arbeit im Kontext der in der Medizin üblichen Regeln zu bewerten? Das macht mich echt skeptisch. Dass es bei den Medizinern häufiger vorkommt, dass publizierte Fachartikel als Dissertation eingereicht werden, scheint sie ebenso zu verwundern [12]. Sowas gab es vor 30 Jahren und sowas gibt es heute auch noch. 10 Seiten Umfang sind da nichtmal das geringste, da hab ich schon bedeutend Kürzeres gesehen. --Sotho Tal Ker (Diskussion) 00:38, 30. Jun. 2013 (UTC)
Bevor wir hier Mutmaßungen anstellen, schlage ich vor, Frau Prof. Gresser selbst zu Wort kommen zu lassen. Vielleicht gibt es ja eine einfache Erklärung, und Frau Prof. Gresser ist über die Pressemanöver, die auch in ihrem Namen veranstaltet wurden, genauso bestürzt, wie viele Beitragende hier. --Hindemith (Diskussion) 07:26, 30. Jun. 2013 (UTC)
Die Diskussion wird auf Twitter weitergeführt: [13] U. Gresser schreibt u. a.: „Sie diskutieren über eine Diss, die Sie noch nicht einmal haben? Mein Respekt bekommt Risse. Jetzt aber ab in die Bibliothek!“ Bei solcher Argumentation bekommt nun auch mein Respekt Risse. Denn die Dissertation alleine gibt keinerlei Aufschluss über die gemachten Vorwürfe. Die gemachten Vorwürfe müssten Heidingsfelder, Frau Gresser oder wer auch immer daran beteiligt war, schon selbst zugänglich machen. Die beanstandeten Textstellen bleiben die gleichen, egal ob mir die Diss vorliegt oder nicht. Wenn Frau Gresser damit nichts zu tun hatte oder dem universitären Urteil weiterhin widerspricht oder hingegen einen möglichen Irrtum eingestehen möchte, dann sollte sie es so sagen. Das ist ja nichts Schlimmes. Ich wüsste nicht, weshalb dazu ein Besuch in Sauerlach nötig wäre (siehe Twitter). Widersprüchlich erscheint es mir, wenn instransparente Vorwürfe in den Raum gestellt werden und bei Nachfragen abgewiegelt wird. Entweder gibt es etwas zu sagen, oder nicht. Falls nicht, sollte man auch keinen Vorwurf in der Öffentlichkeit erheben. Genausogut könnte ich über jeden alles behaupten. Das ist nicht nur keine wissenschaftliche Einstellung: Da braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn Universitäten gleichermaßen abwiegeln, die Themaik scheuen und Vorwürfe nicht ernst nehmen. Insgesamt ein Bärendienst für die Aufarbeitung der Plagiatsthematik. „Ende Geplänkel“.-Hood (Diskussion) 10:06, 30. Jun. 2013 (UTC)
Bis auf die PM der Universität Würzburg gibt es keine anderen öffentlichen Aussagen über den Inhalt der Vorwürfe. Das wurde ja weiter oben schon etwas beleuchtet. Laut ihrem Lebenslauf besitzt die Frau Gresser ja die Gabe des "Nicht-Ausweichens". Beantwortet hat sie allerdings keine einzige Nachfrage zu ihrer Rolle in der ganzen Sache. Wenn das kein Ausweichen ist, was dann? Einfach alle Plagiate in Haderthauers Doktorarbeit transparent öffentlich dokumentieren wäre die Lösung. Genug Wikis hat Heidingsfelder und mit der kompetenten Medizinerin Frau Gresser steht gleich eine qualifizierte Fachfrau für eine inhaltliche Bewertung bereit, die Allgemeinwissen und methodische Fachbegriffe von Plagiaten zu trennen vermag [14]. --Sotho Tal Ker (Diskussion) 10:39, 30. Jun. 2013 (UTC)
Die "wissenschaftliche Leitung" von VroniPlag® ist wissenschaftlichen Prinzipien offenbar genauso verbunden wie dessen Gründer: Nachvollziehbare Antworten, warum ein Plagiatsvorwurf öffentlich erhoben, aber nicht für die Öffentlichkeit dokumentiert wird, werden da wohl nicht mehr kommen. Man weiß nun aber, was von Frau Gresser zu halten ist. -- 77.247.181.165 12:19, 30. Jun. 2013 (UTC)
Das "Problem" scheint mir hier darin zu liegen, daß das Team Heidingsfelder® der eigenen Kundschaft Diskretion zusichert, sich die Teamplayer hier aber schlicht nicht zurückhalten konnten, auf den üblichen Wegen (Kontakt zur Nürnberger Zeitung und virales Marketing in Kleinveranstaltungen und auf Twitter) den Plagiatsverdacht unters Volk zu bringen. Passend dazu folgende Interviewaussage von Heidingsfelder:
Außerdem bin ich nach mittlerweile mehr als zwei Jahren Plagiatssuche etwas geläutert. 2011 war ich der Überzeugung, man müsse jeden noch so kleinen Fall öffentlich machen. Zu dieser Zeit lag mir der Aufbau und das Wachstum von VroniPlag Wiki am Herzen. Im Sommer desselben Jahres bekam ich aber die ersten Zweifel. Insbesondere tat mir die Stoiber Tochter Veronica Saß etwas leid, da diese durch meine Wiki-Namensgebung „Vroni“ und den großen Erfolg des Wikis nun auf alle Zeiten als Plagiatorin in den Enzyklopädien dieser Welt und bei Wikipedia stehen wird. So empfehle ich meinen Kunden immer Zurückhaltung, Fälle zu veröffentlichen. Bei Personen, die nicht im öffentlichen Leben und auf den roten Teppichen zu sehen sind, meine ich, sollte man umsichtig Maß halten.[15]
Jetzt steh'n sie da und seh'n betroffen, der Vorhang zu und ... KayH (Diskussion) 12:54, 30. Jun. 2013 (UTC)
Ergänzung: Die Zweifel kamen im "Sommer 2011" offensichtlich kurz bevor Heidingsfelder den ihm leidtuenden Namen "Vroniplag" im Markenregister hat eintragen lassen.[16] KayH (Diskussion) 23:24, 21. Jul. 2013 (UTC)
Das sind bemerkenswerte Aussagen bei [17], die es verdienen, auch direkt zitiert zu werden:
"Manch vermeintlich Plagiatsverdächtiges ist längst Allgemeinwissen und dem Copyright entwachsen. Es ist wichtig, dies zu erkennen, da Fehlinterpretationen erheblichen Schaden anrichten können. Die Vermeidung von Fehlinterpretationen zu Lasten der Verfasser wissenschaftlicher Arbeiten ist für mich Motivation, ehrenamtlich den wissenschaftlichen Diskurs mit Plagiatssuchern zu führen."
Vielleicht ist hier ja zwischen Frau Gresser und den Mitarbeitern jener "Internet-Plattform, die sich auf die Entlarvung von Plagiaten spezialisiert hat", diskursmäßig etwas gründlich schiefgelaufen? Würde immerhin zu den bisherigen Erfahrungen mit dem "Stürmer und Dränger" H. passen. Andererseits fällt in dem NZ-Bericht der Plural auf: "stammt von Mitarbeitern [!]" - demnach wurde die "Anzeige wegen Plagiatverdachts" also von mehr als einer Person vorgebracht bzw. verantwortet. Wenn Frau Gresser "Vroniplag®" zwar einerseits nahesteht, selbst aber nichts mit diesem Plagiatsvorwurf zu tun hatte und sie ihn sich auch nicht zu eigen gemacht hat, sollte es für sie doch eigentlich komplett unproblematisch - und programmatisch nur konsequent (s.o.) - sein, das zu bestätigen. Falls sie damit aber in irgendeiner Weise zu tun hatte, sollte sie ihn auch aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz umso besser begründen können. Im Grunde ist es ganz einfach bzw. sollte es sein. -- Schumann (Diskussion) 13:08, 30. Jun. 2013 (UTC)
Die Twittermeldungen, welche mittlerweile hinzugekommen sind, lassen tief blicken. Da wird wohl nichts Konstruktives mehr kommen außer Polemik oder Albernheiten [18]. Mit Wissenschaft hat das offensichtlich nichts zu tun. -Hood (Diskussion) 14:07, 30. Jun. 2013 (UTC)
Was erwartest Du von jemandem, der Hindemith und Marcub nicht auseinanderhalten kann (oder unterstellt, der eine sei eine Sockenpuppe des anderen) und in wirklich jedem denkbaren Zusammenhang einen #Mollath-Hashtag in seine Tweets pastet? - Die "Diskussion" auf Twitter ist definitiv unfruchtbar. Ich hab mich da auch schnell wieder verabschiedet. Heidingsfelder steht schon länger auf meiner Spamlist, Gresser wird sicher auch bald folgen. KayH (Diskussion) 14:47, 30. Jun. 2013 (UTC)
@KayH (nach Editkonflikt). Wenn man sich die Liste der nicht öffentlich belegten (und vermutlich kaum stichhaltigen) Andeutungen von H. [19] einmal anschaut, dann wunderte mich nicht, wenn hier die Zurückhaltung schwergefallen wäre (s. o.). In dem von Dir zitierten Interview aus der Spreezeitung gibt es Anspielungen von H., die wohl eher an die Community des VroniPlag Wikis gerichtet sind als an den allgemeinen Leser, der die Anspielungen nicht wahrnehmen kann. Wer sollte bei solchen Spielchen erwarten, dass es um Wissenschaft ginge.
P.S.: Völlig sinnlos, im Artikel der Spreezeitung zu kommentieren. Einige durchaus sachliche Kommentare und Hinweise auf Fehler (offensichtlich von verschiedenen Personen), z. B. auf eine falsche Verlinkung, wurden dort schon im letzten Artikel über Politplag von der Redaktion der Spreezeitung nicht zugelassen und auf emails wurde nach meiner Kenntnis nicht reagiert. Vermutlich passte es nicht in den Kram. Das sind sowieso nur Werbeartikel. -Hood (Diskussion) 15:04, 30. Jun. 2013 (UTC)
Jop, über diese Spreedingens braucht man sich wirklich keinen Kopf zu machen, unterfliegt die Relevanzschwelle unseres Pressespiegels wie jeder andere Blog. Für mich sind das - ähnlich wie die Gründungssuadaseite von Heidingsfelder - nur nützliche Steinbrüche, um die innere Mechanik dieser Selbstvermarktung besser zu verstehen. KayH (Diskussion) 15:32, 30. Jun. 2013 (UTC) p.s. Bei der Nürnberger Zeitung sind ebenfalls zahlreiche Kommentare nicht freigeschaltet worden. Da mag man es auch nicht, daß auf das falsche Spiel des Redakteurs hingewiesen wird. Peter Viebig ist auf Twitter ebenfalls schnell auf Tauchstation gegangen...

Hier kommt nochmal einer der Gutachter zu Wort, der mit der Prüfung der Vorwürfe betraut war: [20]. "... in leichter Äthernarkose ..." (Diss., S. 764). Tststs, > 10.000 Treffer bei GB: [21]. KayH (Diskussion) 15:51, 30. Jun. 2013 (UTC)

@Hood: Auffällig ist gleichwohl - gerade im Vergleich mit dieser eindrucksvollen Andeutungsgalerie und dem dortigen 'aktiven Erscheinungsbild' H.s (H. sagt/spricht/meint/findet/liest/sucht/weiß/will/wird//hat vorliegen/wirft vor/hält für/hat angekündigt/knöpft sich vor) -, dass 'man' diesmal anscheinend darauf bedacht war, eine unmittelbare Verbindung von H. mit dem erhobenen Plagiatsvorwurf in der Medienberichterstattung zu vermeiden. Quasi als wäre dem (anwesenden?) NZ-Journalisten eindringlich etwas gesagt worden wie: "Aber zitieren Sie mich hier bitte nicht direkt!", was dann auch den seltsam verschwommenen Stil des Artikels erklären würde. Ob dieses Bemühen um low profile Rückschlüsse darauf zulässt, wie die Anzeigeerstatter den Substanzgehalt und Seriositätsgrad ihres Vorwurfes intern selbst einschätzten? -- Schumann (Diskussion) 16:00, 30. Jun. 2013 (UTC)

Genau aus diesem Grund hat mich die oben dargestellte Berichterstattung der Nürnberger Zeitung auch stutzig gemacht. Der Leser-Kommentar zum ersten Artikel und die Darstellung im zweiten Artikel stehen in krassem Gegensatz. Es wird bewußt der Eindruck erweckt, daß Heidingsfelder eine zusätzliche, unabhängige Prüfung durchgeführt hat, die die Ergebnisse der "anonymen Plagiatsjäger" (= VroniPlag Wiki?) bestätigt. Das ist journalistisch nicht mehr als grenzwertig zu bezeichnen. KayH (Diskussion) 16:30, 30. Jun. 2013 (UTC)

Liegt Ihnen die Dissertation von Dr. Haderthauer eigentlich vor? Sind die Vorwürfe, die erhoben wurden, bekannt? In den hier zitierten Berichten finden sich ja leider nur Bruchstücke. 217.237.150.52 16:12, 30. Jun. 2013 (UTC)

Steht was interessantes drin, in der Diss? Oder gibt es einen anderen Grund, sie auszuleihen und darin zu lesen? KayH (Diskussion) 22:30, 1. Jul. 2013 (UTC)

Promotion Leipziger

Das Trio Heidingsfelder, Viebig und Reister holt zum nächsten "Schlag" aus: http://blog.nz-online.de/vipraum/2013/08/02/plagiatsvorwurf-gegen-mollath-gutachter/ http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.anzeige-gegen-klaus-leipziger-plagiats-vorwuerfe-gegen-mollath-gutachter.c833241f-daa1-40f9-8789-5c8575753176.html --217.237.150.177 10:39, 2. Aug. 2013 (UTC)

In der Tat. Bemerkenswert! Das verdient es, zitiert zu werden:
Aufgrund unserer Erfahrung bei der Plagiatssuche gehen wir davon aus, dass diese Arbeit noch etliche weitere Fälle derart unredlicher wissenschaftlicher Arbeitsweise enthält. Die eigentliche Untersuchung dieser Arbeit ist allerdings Aufgabe der titelverleihenden Universität. (Aussage von Heidingsfelder).
Eigentlich ist dieses Verfahren unüblich. Normalerweise gehen Plagiatsjäger erst mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit, wenn sie eine ausreichende Zahl an Plagiaten gefunden haben. Laut Heidingsfelder würde aber ein “normales´Verfahren” bedeuten, dass das zwei Jahre dauern und Mollath dann noch länger in der Psychiatrie bleiben müsste. Überdies vermittle die Arbeit des Chefarztes den Eindruck einer Collage, so dass nach allen bisherigen Erfahrungen davon auszugehen sei, dass noch zahlreiche weitere Plagiaten gefunden werden. (Wertung und Paraphrase von Viebig).
Das kann also wieder "heiter" werden. Ich mag das eigentlich gar nicht weiter kommentieren, so sprachlos steht man vor solch einem Vorgehen "im Dienste der vorgeblich guten Sache". KayH (Diskussion) 11:14, 2. Aug. 2013 (UTC)
Die Meldungungen überschlagen sich da gerade: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Gutachter-Klaus-Leipziger-unter-Plagiatsverdacht-id26491126.html http://www.stern.de/panorama/kritik-an-doktorarbeit-mollath-gutachter-unter-plagiatsverdacht-2046386.html http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/plagiatsverdacht-klaus-leipziger-bayreuth-100.html Die einzige kritischere Ausnahme in der Berichterstattung bislang: http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/mollaths_gutachter_unter_plagiats_verdacht_174482 --217.237.150.177 12:39, 2. Aug. 2013 (UTC)
Und wieder entsteht das Problem, dass jemand allen denen, welche eine unabhängige Dokumentation wissenschaftlichen Fehlverhaltens mit dem Argument "Alles nur unhaltbare Verdächtigungen, die Leben und Ruf von Menschen zerstören sollen" zu (wissenschaftlichem) Fehlverhalten erklären wollen, aufs schönste in die Hände spielt. Bei der aktuellen Dokumentation von Schmidt zu Lammert kann man sich sicher über Maßstäbe streiten, aber nach seinen Maßstäben ist da zumindest hinreichend viel dokumentiert. Mit dem Vorwurf samt Namensnennung aber aufgrund einer einzigen dokumentierten Fundstelle so an die Öffentlichkeit zu gehen, ist ein schwerer Schuss nicht nur ins eigene Knie, sondern eben auch in das aller, die sich seriös mit solchen Fragen beschäftigen. :-(( Strafjurist (Diskussion) 13:49, 2. Aug. 2013 (UTC)
(Nach BKL mit Strafjurist): Wenn man sich den einzigen materiellen Vorwurf auf dieser Politplag-Seite anschaut, dann kommt man überhaupt nicht mehr aus dem Staunen raus, daß die Presse sowas ernsthaft aufgreift. Da ist die Schwelle zur üblen Nachrede de facto überschritten von Heidingsfelder. KayH (Diskussion) 13:51, 2. Aug. 2013 (UTC)
...zum schutze seines mandanten mollath sieht sich ra strate genötigt, den unterstützerkreis zu ermahnen und umschreibt die dortige trittbrettfahrerei von m.h. recht freundlich: "Die Unterstützer sollten mit ihrem Einsatz für Gusll Mollath stets im moralischen Plus bleiben. Was bisher zum Plagiatsvorwurf an Belegen vorgebracht wird, bewegt sich bisher allein auf dem Niveau gehässiger Nachrede und gibt unserem Kontrahenten die nicht unwillkommene Gelegenheit, sich in der Opferrolle zu stilisieren. Vorsicht vor falschen Freunden!" http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/07/26/der-fall-mollath-die-letzte-bastion/comment-page-2/#comment-18945 --195.46.44.95 14:58, 2. Aug. 2013 (UTC)
In bin positiv überrascht, daß es in der Diskussion im Blog von Gabriele Wolff bzgl. der Behauptungen von Heidingsfelder sehr sachlich-distanziert zugeht. Ich stecke in dieser "Mollath-Sache" nicht drin, aber es ist offensichtlich, daß Heidingsfelder dem dort artikulierten Anliegen einen Bärendienst erweist, in dem er sich mit allen Mitteln (auch dem der üblen Nachrede) auf involvierte Personen stürzt, nicht auf die Sache. Auch hier erweist er sich eben als der Trittbrettfahrer, der er auch bereits im Kontext von GuttenPlag Wiki und VroniPlag Wiki immer war. Wie Strafjurist oben richtig ausführt, ist dieses öffentlich ausgelebte notorische Verhalten auch für die in diesem Wiki thematisierten Fragestellungen ausgesprochen schädlich. KayH (Diskussion) 17:21, 2. Aug. 2013 (UTC)
...(falls ot - bitte gerne löschen!) die blogbetreiberin frau wolff (osta a.d.), fragt sich: "Ist “Plagiatsjäger” eigentlich schon eine Berufsbezeichnung? Die Leipziger-Dissertation ist schon deshalb kein geeignetes Objekt für derlei Unterfangen, weil sie nur auf S. 6 – 14 einführende Darlegungen mit Quellennachweisen enthält, (...)" http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/07/26/der-fall-mollath-die-letzte-bastion/comment-page-2/#comment-18975, und oliver garcia (jurablogs und delegibus) hinterfragt ebenfalls den plagiatvorwurf http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/07/26/der-fall-mollath-die-letzte-bastion/comment-page-2/#comment-18919 --195.46.44.95 17:38, 2. Aug. 2013 (UTC)
Weitere Kommentare kritisieren die Oberflächlichkeit und Überstürztheit, mit der Heidingsfelder hier vorgegangen ist und weisen darauf hin, dass das insbesondere im Fall des Gustl Mollath ein sehr schlechtes Licht auf Heidingsfelder wirft: "Solche Mutmaßungen zur Person Leipziger helfen nur der eigenen moralischen Vergewisserung. Vorschnell aus einem (und bisher sehr dünnen) Verdacht eine Gewissheit zu machen, ähnelt eher der Brixnerdenke nach dem Freund-Feind-Schema und scheint mir den eigentlichen Anliegen wenig dienlich."[22] --217.237.151.143 20:01, 2. Aug. 2013 (UTC)

Das war mir gar nicht mehr so präsent:

Zur Zeit liegt die Doktorarbeit der Mollath Gutachter auf den Schreibtisch von Vroniplag Besitzer Heidingsfelder. Der Chefarzt der Forensischen Abteilung am Bezirkskrankenhaus (BKH) Bayreuth, Klaus Leipziger wird sich sicher freuen.[23]

KayH (Diskussion) 20:10, 2. Aug. 2013 (UTC)

Sehr schwere Anschuldigungen, die Heidingsfelder da im BR erhebt: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/leipziger-plagiat-vorwurf-100.html --217.237.151.144 20:39, 2. Aug. 2013 (UTC)

Wie schreibt Robert Schmidt so treffend auf Lammertplag:

"Aus gegebenem Anlass warne ich an dieser Stelle vor dem für unhaltbare Plagiatsvorwürfe notorischen Nürnberger Kaufmann Martin Heidingsfelder, der bereits im Fall der ehemaligen Bundesbildungsministerin und kürzlich auch gegen den Mann der bayerischen Sozialministerin Haderthauer Anschuldigungen erhoben hat, die einer Überprüfung nicht standhalten konnten. Sollten Sie also z.B. auf Webseiten, in den Medien oder bei Veranstaltungen mit irgendwelchen Behauptungen von Herrn Heidingsfelder in Bezug auf die hier untersuchte Arbeit konfrontiert werden, ist es ratsam, misstrauisch zu sein, da es diesem an dem erforderlichen Urteilsvermögen mangelt."[24]

Der Herr ist Betriebswirt, der im zarten Alter von 34 sein Studium erfolgreich unpromoviert abgeschlossen hat. Mir ist nicht bekannt, dass Betriebswirte in ihrem Studium sonderliche Kenntnisse erwerben, um ein Bauernopfer von einer Paraphrase unterscheiden zu können. Für Herrn Heidingsfelder ist alles wissenschaftliches Fehlverhalten, was in die politische Linie passt. Mit dem Fall Mollath versucht er offensichtlich, ein vor allem in Bayern populäres Thema aufzugreifen, um damit seinen Landtags- und Bundestagswahlkampf zu führen. Zudem ist jeder Medienauftritt gut für evtl. Aufträge im Plagiatsgeschäft, das er seit einiger Zeit betreibt. --89.204.135.46 12:01, 3. Aug. 2013 (UTC)

Der H. wurde hier (klick mich!) schon ausführlich beleuchtet. Und das sind keine mal schnell in 5 Minuten zusammengeschriebenen Beiträge. --Sotho Tal Ker (Diskussion) 14:02, 3. Aug. 2013 (UTC)

Auf Twitter legt Ursula Gresser auch wieder kräftig nach: Heidingsfelder habe ja noch mehr Plagiate im Köcher und bürge mit seinem Namen für die Qualität des Vorwurfs: "Wenn einer unter seinem Namen eine Anzeige macht, steht er mit seiner gesamten Person und Existenz dafür." Das nennt man wohl ein vollauf überzeugendes argumentum ad verecundiam. Siehe: http://twitter.com/UrsulaGresser/status/363278790639628289 --217.237.151.117 14:51, 3. Aug. 2013 (UTC)

Erinnert sei an die Entscheidung der Pressekammer des Landgerichts Hamburg in der Sache Gaier ./. Rieble (324 O 358/10): "Der Vorwurf der zitatlosen Übernahme von Gedanken ist - gerade im wissenschaftlichen Bereich - in hohem Maße geeignet, das Ansehen und die Reputation eines Betroffenen zu schädigen und ehrenrührig zu sein, so dass trotz der dem Äußernden zur Seite stehenden Wissenschaftsfreiheit und unabhängig davon, ob es sich hier um eine Tatsachenbehauptung oder Meinungsäußerung handelt, bei Fehlen jeglicher Anknüpfungstatsachen für eine solche Äußerung das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen überwiegt." Dazu auch [25]. KayH (Diskussion) 15:52, 3. Aug. 2013 (UTC)

Da kann man ja Leipziger nur auffordern, sich den Burschen mal juristisch zur Brust zu nehmen: [26]. --217.237.151.116 16:14, 3. Aug. 2013 (UTC)

Auch Simone G. von Causa Schavan [27] wird in einem Kommentar im NZ VIP-Raum ziemlich deutlich. Sie macht darauf aufmerksam, dass Leipziger in Ulm promoviert hat und dass der Ulmer Uni die Anzeige von Heidingsfelder vielleicht sogar ganz gut passt: "Herr Heidingsfelder liefert eine Steilvorlage für die Universität Ulm, die der ehemaligen Bundeswissenschaftsministerin Annette Schavan bis heute eng verbunden, ja regelrecht treu ergeben ist ... Dass ausgerechnet dieser Uni jetzt die Bestätigung dafür auf dem Silbertablett serviert wird, dass “diese Plagiatsjäger sowieso nur politische Motive verfolgen und es gar nicht um die Wissenschaft geht”, ist eine traurige Ironie. Ganz unabhängig davon dürfte man es bei einer derartigen “Beweislage” der Uni Ulm noch nicht mal übel nehmen, wenn sie diese Anzeige wegen Mangel an Substanz einfach dauerhaft im Rundbehälter versenken würde." [28] 91.5.197.244 06:55, 4. Aug. 2013 (UTC)

Im aktuellen SPIEGEL liest man:

SPIEGEL: Wie bewerten Sie die Arbeit kommerzieller Plagiatsjäger?
Schmidt: Wenn das jemand seriös und mit dem nötigen Sachverstand macht, soll mir das recht sein. Es gibt aber auch Leute, deren Sachverstand umgekehrt proportional zu ihrer Medienpräsenz ist und die zum Beispiel unhaltbare Vorwürfe in die Welt setzen. Deren „Arbeit“ schätze ich gar nicht.[29]

Tja, die Leute gibt es wohl. KayH (Diskussion) 13:14, 4. Aug. 2013 (UTC)

Der nächste `Liefertermin` von PolitPlag: "am 9. August um 10 Uhr" --195.46.44.95 08:31, 5. Aug. 2013 (UTC)
Ich halte das weiterhin für Unsinn. Aber es zeigt eben auch den typischen Charakter des H.: Anstatt sofort weitere konkrete Belege zu bringen, wird großspurig angekündigt, man werde in Zukunft noch irgendwas veröffentlichen. Das hatte H. im mittlerweile verlassenen Schavanplag Wiki ebenfalls gemacht, und auch in diesem Wiki finden sich dafür Beispiele. Für mich höchst unseriös, aber das ist ja nichts Neues. --Sotho Tal Ker (Diskussion) 11:48, 5. Aug. 2013 (UTC)
Krass. Sieht unterm Strich so aus, daß man das einfach ignorieren kann. KayH (Diskussion) 21:17, 5. Aug. 2013 (UTC)
...eine presseerklärung incl. des eigenen lebenslaufes? wird jetzt auch herr mollath via herrn leipziger für eigen... - ich sag` jetzt nix. auf die erweiterten erkenntnisse zum angekündigten `liefertermin` bin ich jedoch gespannt. --195.46.44.95 19:41, 6. Aug. 2013 (UTC)
Immerhin wird der Darstellung des persönlichen Werdegangs des Herrn H. genausoviel Raum gegeben wie der eigentlichen Erklärung. :) KayH (Diskussion) 20:01, 6. Aug. 2013 (UTC)

Interessanter Artikel bei Telepolis:

"Dr. Klaus Leipziger muss inzwischen selbst nicht nur eine Strafanzeige von Mollaths Verteidigerin Erika Lorenz-Löblein wegen uneidlicher Falschaussage, sondern sogar den Vorwurf des Plagiates in seiner Doktorarbeit erfahren. Ein Leserbrief an den Nordbayerischen Kurier, die Leipziger gegen den Vorwurf verteidigt, stellt fest, bereits das Foto von Leipziger zeige ja, was das für einer sei. Ferndiagnose per Zeitungsfoto.
Ich habe von dem Plagiatsvorwurf bereits nach wenigen Stunden erfahren und überprüfte sofort die inkriminierte Textstelle. Obwohl sich der Vorwurf als völlig haltlos erwies, berichteten neben der Abendzeitung auch der Bayerische Rundfunk, der Stern und Telepolis von der Anzeige des selbsternannten "Plagiatsjägers" Martin Heidingsfelder bei der Universität Ulm, wo Leipziger promoviert wurde. Daraufhin rief ich Heidingsfelder an, um ihn darauf hinzuweisen, dass das von ihm veröffentlichte Beispiel kein Plagiat, sondern die Schilderung eines Sachverhaltes aus Sicht der zitierten Autoren darstellte. Heidingsfelder zu mir: "Dann sollten Sie mal wissenschaftliches Arbeiten lernen! Wie heißen Sie? Alexander Dill? Wo und wann promoviert?"
Der Autor des Schavanplag, der Bundesbildungsministerin Annette Schavan ihren Job kostete, sagt auf seinem Lammertplag über Heidingsfelder, diesem fehle es "an dem erforderlichen Urteilsvermögen". Er sei für "unhaltbare Plagiatsvorwürfe notorisch".
Um wie viel mehr gilt die Diagnose des Fehlens des erforderlichen Urteilsvermögens für Journalisten und Leser, die die Neuigkeiten im Falle Mollath verfolgen, ohne je mit den Beteiligten und Betroffenen gesprochen zu haben? Eine ganze Armada von Ferngutachtern betätigt sich in einer Form der Schwarmintelligenz, in der eben jener Fehler entsteht, den Mollath zu Recht als "Bestätigungsfehler" benennt: Eine bereits vorhandene Erwartung, ein Vorurteil durch jeden neuen Fakt zu stützen.
[...]
So überfordert Juristen und Psychiater mit der sich auf schon lange nicht mehr aktuelle Quellen stützenden Fallgeschichte sind, so überfordert sind die Journalisten, nicht ihrerseits wiederum nur auf den gleichen Akten und Dokumenten aufzubauen. Da aber die Foristen und Leserbriefschreiber nur durch den Strom der journalistischen Begleitberichterstattung versorgt werden, verdichten sich Bestätigungsfehler zu nicht mehr hinterfragbaren Ansichten."[30] --217.237.148.72 10:10, 7. Aug. 2013 (UTC)
"Dann sollten Sie mal wissenschaftliches Arbeiten lernen! Wie heißen Sie? Alexander Dill? Wo und wann promoviert?" Krass. Die ganze Sache verschlägt einem die Sprache. KayH (Diskussion) 20:50, 7. Aug. 2013 (UTC)

Die nächste Zeitung, die sich von H. vor den Karren spannen lässt:

"Für Martin Heidingsfelder ist die Sachlage klar: "Plagiate in der Form habe ich noch nie gesehen. Das ist extrem", sagt der Nürnberger Plagiatssucher von vroniplag.de über die Dissertation des Mollath-Gutachters Dr. Klaus Leipziger. Der Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth habe in seiner Promotionsarbeit ganze Textteile anderer Wissenschaftler "fast unverändert" übernommen und nicht als Zitate gekennzeichnet, kritisiert Heidingsfelder, der diesen "massiven Plagiatsfall" in den vergangenen Tagen der Universität Ulm anzeigte."[31] --217.237.150.53 09:24, 9. Aug. 2013 (UTC)

Hier noch ein Kommentar von Heidingsfelder:

"Martin Heidingsfelder 14th August 2013 17:12
FYI unter http://politplag.de/index.php/Free-Gustl-Mollath wurde am 9.8. nachgelegt. Das Beispiel vom 2.8. war absolut ausreichend, um eine Untersuchung der Universität Ulm in Gang zu setzen.
Sollte der Zitierstil Leipzigers zukünftig in der bayerischen oder deutschen Wissenschaft hoffähig werden, plädiere ich dafür, dass man auch ohne Studium und mit Realschulabschluss direkt promovieren darf."[32] --217.237.148.25 16:15, 17. Aug. 2013 (UTC)

Die Diss von Leipziger liegt mir inzwischen vor. Im Einleitungsteil (S. 6-15) gibt Leipziger einen kurzen Abriß zum Forschungsstand im Bereich des "Maßregelvollzugs". Im Hauptteil (S. 16-61) stellt er Herangehensweise und Fragestellung der Diss vor und präsentiert die Ergebnisse seiner statistischen Untersuchung. Es folgen ein Diskussionsteil (S. 62-67), eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Arbeit (S. 68-69) sowie Anhang, Literaturverzeichnis und Danksagung (S. 70-84). Die von M. H. behaupteten "Plagiate" finden sich im Einleitungsteil. Leipziger benennt jeweils präzise die Quellen, die er dort referiert und verwendet in seiner Zusammenfassung jeweils indirekte Rede, um zu markieren, daß er hier nicht selbst spricht. Nicht ausgewiesen sind die z.T. wörtlichen Übernahmen aus den genannten Quellen, jedoch wird der Leser an keiner Stelle darüber getäuscht, daß hier nicht Leipziger spricht, sondern die jeweils ausgewiesene Quelle. Daraus nun die oben zusammengefaßten Vorwürfe zu konstruieren ("Plagiate in der Form habe ich noch nie gesehen. Das ist extrem".) ist vollkommen absurd und ohne Zweifel dem Umstand geschuldet, daß es hier ein Ziel gibt, das offensichtlich leicht einigen dankbaren Journalisten, die am "Fall Mollath" arbeiten, vorgeworfen werden kann. Ob irgendeiner dieser Journalisten mal selbst einen Blick in die Leipziger-Diss geworfen hat, darf mit einigem Recht bezweifelt werden. Der Sache selbst leistet M. H. mal wieder einen Bärendienst. Man kann wohl ebenfalls mit einigem Recht behaupten, daß M. H. offensichtlich nicht über die Qualifikation verfügt, irgendwas sinnvolles zum Thema beizusteuern. Aber, das sollte nicht weiter verwundern. KayH (Diskussion) 18:38, 17. Aug. 2013 (UTC)

Ich bin gespannt, wann Heidingsfelder sich mit der ersten Schadensersatzklage auseinandersetzen muss. Mit der Behauptung, Leipzigers Dissertation enthalte Plagiate, dürfte er vom Straftatbestand der Üblen Nachrede nicht mehr allzuweit entfernt sein. Hotznplotz (Diskussion) 20:08, 17. Aug. 2013 (UTC)
Ja, Heidingsfelder "spielt" hier mit dem Feuer. Die Grenze zur Üblen Nachrede dürfte aus meiner Sicht bereits überschritten sein. Die Grenze zur Verleumdung wird Heidingsfelder aber wohl nie überschreiten können. Er behauptet das sicher nicht "wider besseres Wissen". An diesem fehlt es ihm ja schlicht. KayH (Diskussion) 20:34, 17. Aug. 2013 (UTC)
Da der oben verlinkte BR-Beitrag wahrscheinlich demnächst gelöscht wird, seien hier kurz noch die darin geäußerten Vorwürfe festgehalten (ab 0:19): "Wer in seiner Doktorarbeit plagiiert in der Form, wie es Herr Dr. Leipziger gemacht hat, hat nicht die notwendige Integrität, um Gutachten anzufertigen, die über die Schicksale von Menschen entscheiden."[33] KayH (Diskussion) 20:45, 17. Aug. 2013 (UTC)
Fällt mir gerade so auf: Solche "Plagiate" wie bei Leipziger habe H. noch nie gesehen? Ich dachte eigentlich, er hat Vs maßgeblich mituntersucht, wo es u.a. solche Fragmente gibt. Aber wahrscheinlich ist das alles nur wieder ein Missverständnis. --Sotho Tal Ker (Diskussion) 20:42, 17. Aug. 2013 (UTC)
Ich kann nicht einschätzen, wie sich das mit den Vs-Fragmenten verhält, weil ich den weiteren Kontext nicht kenne. Aber so für sich betrachtet scheint es sich doch jeweils um Komplett-Plagiate zu handeln? So sind sie ja auch kategorisiert. Bei Leipziger dagegen handelt es sich um eine Zitationsform, bei der ich nicht begreifen kann, was daran inkorrekt sein soll: Indirekte Rede, verbunden mit dem unzweideutigen Hinweis auf denjenigen, den man da indirekt zu Wort kommen lässt. Soll öfters mal vorkommen, wenn auch vielleicht nicht im Großraum Erlangen - wer weiß das schon. 91.5.205.35 16:38, 18. Aug. 2013 (UTC)

Nachfolgende Diskussion aus technischen Gründen aus dem neuen Forum hierhin verlagert:

Wie zu erwarten,[34] hat die Universität Ulm den von Martin Heidingsfelder konstruierten Plagiatsverdacht gegen die Dissertation von Klaus Leipziger zurückgewiesen und das Verfahren eingestellt.[35] Mal schauen, ob Leipziger nun gegen die üble Nachrede des "Sachverständigen für wissenschaftliche Texte" vorgehen wird. 217.237.150.208 11:05, 25. Okt. 2013 (UTC)

Eine - in der Tat - absehbare Entscheidung. "Interessant" sind die Drohungen, die Heidingsfelder gegenüber der Ombudsfrau der Uni Ulm ausspricht: [36] Die hochstaplerische Verwendung der Namen "GuttenPlag" und "VroniPlag" in Briefkopf und Text zeigt einmal mehr, mit welchem "Sachverstand" wir es hier zu tun haben. Bleibt zu hoffen, daß sich Heidingsfelder inzwischen hinreichend selbst demontiert hat, um der hier im Wiki vertretenen Sache nicht mehr weiter schaden zu können. KayH 13:03, 25. Okt. 2013 (UTC)

Die Geschichte schenkte der Menschheit nach dem 02.10. immerhin noch solche in verschiedener Hinsicht recht aufschlussreichen Dokumente:

Schumann 13:16, 25. Okt. 2013 (UTC)

Heidingsfelder hat also Eco gelesen (oder ist dessen Einführung in wissenschaftliche Arbeitstechniken inzwischen auch mit Sean Connery in der Hauptrolle verfilmt worden?), allerdings wohl nicht wirklich verstanden: "Dies gilt für alle wissenschaftlichen Arbeiten und für alle Sprachen, in denen sie verfasst werden. (Der italienische Titel von Ecos Werk lautet: "Come si fa una tesi die laurea"; die Geistes- und Sozialwissenschaften hat der deutsche Verlag dazugedichtet.)" Köstlich. 217.237.150.208 13:35, 25. Okt. 2013 (UTC)

H. hat sich Eco sogar extra für die "bay. Staatsregierung" angeschafft[37] und auf seinen Nachttisch gelegt[38]. In der Tat: köstlich. BTW: Die Idee mit der Verfilmung von Ecos Klassiker ist nicht schlecht. Wenn H. dabei Regie führen würde, käme etwa folgendes raus: [39]. KayH 15:57, 25. Okt. 2013 (UTC)

Bei allem Spott über diesen offenkundigen Blindgänger und allem Verständis für dei Universität Ulm, wegen weniger zweifelhafter Stellen nicht mehrere Gutachter zu bemühen. Man sollte darüber keineswegs die Standards für korrekte Zitierweise verwässern. Urteile wie "jedoch wird der Leser an keiner Stelle darüber getäuscht, daß hier nicht Leipziger spricht, sondern die jeweils ausgewiesene Quelle" gehen in die Irre. Der Leser weiß gerade nicht, dass hier eine wortwörtliche Wiedergabe folgt und rechnet mit einer Paraphrase. Man ist sonst schnell dabei, auch großzügigen Bauernopfer die Absolution zu erteilen.

Wenn es zu einer Klage wegen übler Nachrede kommt, würde ich das dennoch begrüßen. Der ganz ausschließliche und alleinige "Gründer" diskreditiert mit seinen populistischen Rundumschlägen jede ernsthafte Plagiatsdebatte. 2.60.93.35 15:59, 25. Okt. 2013 (UTC)

Das ist ja gerade eines der Probleme mit dem Nürnberger Plagiatehändler: Sobald die Debatte erkennbar vor allem wirtschaftlichen und politischen Motivationen folgt, führt sie in die Irre. Daß sich Leipziger mit seiner Zitierweise in einem bedenklichen Graubereich befindet, erklärt evtl. die eher unglücklichen Formulierungen der Ombudsfrau der Uni Ulm. Im Ergebnis ist ihr jedoch zuzustimmen: Auf Basis dieser "Vorwürfe" ist es sicherlich nicht gerechtfertigt, sich näher mit dieser Diss zu beschäftigen. KayH 16:10, 25. Okt. 2013 (UTC)

Vielen Dank für den Hinweis auf Twitter, wo sich auch dieses aufschlussreiche Gespräch findet: [40]. Offensichtlich versucht Herr Heidingsfelder weiterhin den Anschein zu erwecken, auf seiner Internetseite seien nur "ausgewählte Beispiele" dokumentiert und in der Arbeit von Leipziger liege "seitenweises Abschreiben" vor. So langsam nähert er sich wohl doch dem Straftatbestand der Verleumdung.

Ich habe mir mal etwas den Lebenslauf von Herrn Heidingsfelder angeschaut. Ist es richtig, wenn ich diesen so zusammenfasse, dass ein wirtschaftlich gescheiterter Kaufmann plötzlich seine Leidenschaft für die Wissenschaft entdeckt, sich mit den Namen Guttenplag und Vroniplag schmückt und dazu die ungeschützte Berufsbezeichnung "Sachverständiger" nutzt? 217.237.150.207 17:03, 25. Okt. 2013 (UTC)

Witzig ist auch, dass er in der Schule sogar zweimal eine Klasse wiederholen musste: Anders ist seine insgesamt 11-jährige Gymnasialzeit wohl nicht zu erklären. Der Mann ist eben eine echte Konifere. 91.219.237.229 17:22, 25. Okt. 2013 (UTC)

Kann es sein, dass aus der sportlichen Karriere auch nichts wurde, so dass er besser daran getan hätte, in dieser Zeit häufiger zur Schule zu gehen? "In den 80ern war er Spieler und Trainer im American Football bei den Ansbach Grizzlies und den Noris Rams. Im Jahr 1985 wurde er Deutscher Meister und als Nationalspieler 1985-87 Vizeeuropameister."[41]

Aber immerhin hat er zwischen deutschen und europäischen Football-Meisterschaften 1986 sein Abitur gemeistert und 13 Jahre später sein kaufmännisches Diplom. Was liegt da näher, als sich wiederum 13 Jahre später zum "Sachverständigen für wissenschaftliche Texte" zu erklären? 217.237.148.24 22:04, 25. Okt. 2013 (UTC)

Hat die Nürnberger Zeitung schon darüber berichtet? Harderthauer und Leipziger waren doch einmal ein Topthema für Viebig und Reister, oder irre ich mich da? Worauf warten die denn noch? Das wäre doch ein Riesenschlagzeile: „Heidingsfelder hat Umberto Eco gelesen!“ Oder wurde noch nicht genug gedroht? Mannomannomann 00:34, 26. Okt. 2013 (UTC)

Selbst der treue Gefolgsmann Peter Viebig scheint sich nicht vor den Karren von Herrn Heidingsfelder spannen zu lassen. Kein Beitrag in der Presse weit und breit. Ob die bizarre Pressemitteilung daran etwas zu ändern vermag? 217.237.149.208 10:21, 26. Okt. 2013 (UTC)

2.60.93.35 sagte: Bei allem Spott über diesen offenkundigen Blindgänger und allem Verständis für dei Universität Ulm, wegen weniger zweifelhafter Stellen nicht mehrere Gutachter zu bemühen. Man sollte darüber keineswegs die Standards für korrekte Zitierweise verwässern. Urteile wie "jedoch wird der Leser an keiner Stelle darüber getäuscht, daß hier nicht Leipziger spricht, sondern die jeweils ausgewiesene Quelle" gehen in die Irre. Der Leser weiß gerade nicht, dass hier eine wortwörtliche Wiedergabe folgt und rechnet mit einer Paraphrase.

Bei durchgehend konjunktivisch markierter indirekter Rede würde ich nicht mit einer echten Paraphrase rechnen, sondern mit einem starken wörtlichen Anteil und nur eine relativ geringe Darstellungsleistung dessen, der berichtet, erwarten. Den Unterschied im Maß der Illegitimität des Vorgehens halte ich im Vergleich zu wortwörtlichen, lediglich mit einer Fußnote versehenen Übernahmen ohne eine solche Markierung (wie z.B. oft bei Steinmeier) für relativ groß. 96.47.226.22 09:33, 27. Okt. 2013 (UTC)

96.47.226.22 sagte: Bei durchgehend konjunktivisch markierter indirekter Rede würde ich nicht mit einer echten Paraphrase rechnen, sondern mit einem starken wörtlichen Anteil und nur eine relativ geringe Darstellungsleistung dessen, der berichtet, erwarten.
Sehe ich genauso. Auf Vroniplag wäre dergleichen nicht als Plagiat klassifiziert, z.B. bei Steinmeier gibt es zumindest eine solche Stelle, die wurde nicht dokumentiert. Hindemith 09:51, 27. Okt. 2013 (UTC)

@ 96.47.226.22; Hindemith

Ich begrüße die relativ großzügige Dokumentationspraxis im Fall Steinmeier - wir wissen, dass es schon einmal anders aussah. Es bleibt hier aber auch so genug übrig. In der Sache bin ich nicht ganz einverstanden: Es bedeutet erhebliche Arbeit, einen Forschungsstand mit eigenen Worten und teilweise interpretierend zu referieren und in der Form geschieht das womöglich genauso. Klar, es ist ein Grenzfall, aber sicherlich nicht best practice.

Ich würde es als "qualitative Schwäche" einstufen zugleich aber anmerken, dass mein Verständnis für Derartiges Grenzen besitzt. Was wäre etwa mit einer Arbeit, die ihre Seiten zum Großteil mit dieser "legitimen" konjunktivischen Zitierweise füllt, so dass am Ende kaum eine Formulierung auf den Verfasser selbst zurückgeht? Wo bleibt da die Eigenleistung?

Im Fall Leipziger würde ich sagen: Verdiente Niederlage für einen politisch bzw. populistisch motivierten Irrläufer. Dimpfelmoser 12:29, 27. Okt. 2013 (UTC)

Dimpfelmoser sagte: @ 96.47.226.22; Hindemith

Ich würde es als "qualitative Schwäche" einstufen zugleich aber anmerken, dass mein Verständnis für Derartiges Grenzen besitzt. Was wäre etwa mit einer Arbeit, die ihre Seiten zum Großteil mit dieser "legitimen" konjunktivischen Zitierweise füllt, so dass am Ende kaum eine Formulierung auf den Verfasser selbst zurückgeht?

Na ich nehme an, das würde jeder Leser dieser Arbeit auch sonderbar finden, dass seitenweise in indirekter Rede Gedanken anderer referiert werden. Der Konjunktiv macht das ja sehr deutlich.

Nach meinem Sprachverständnis ist indirekte Rede sehr nahe an direkter Rede: ich fände eine stark zusammenfassende Paraphrase in indirekter Rede geradezu irreführend, der Konjunktiv signalisiert für mich auch Nähe im Wortlaut, nicht nur Nähe im Inhalt. Wenn ich in indirekter Rede stark von der Quelle abweiche, mache ich das bisweilen im Text deutlich, z.B. durch ein eingeschobenes "gewissermaßen".

Dass lange wortwörtliche Passagen in indirekter Rede kein guter Stil sind, ist natürlich klar, dass Anführungszeichen Klarheit schaffen auch. "Qualitative Schwäche" trifft das recht gut, finde ich. Hindemith 12:49, 27. Okt. 2013 (UTC)

Die Sache hält noch einen Nachschlag bereit:

Der Plagiatssucher Martin Heidingsfelder hat seine Vorwürfe gegen den Leiter der Forensischen Psychatrie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth, Klaus Leipziger, heute offiziell widerrufen. Zu den Hintergründen wollte sich Heidingsfelder auf Nachfrage unseres Senders nicht näher äußern. Nur so viel : Dem Widerruf habe er auf Anraten seines Anwalts zugestimmt. Deutschlands bekanntester Plagiatsjäger hatte im August bei der Universität Ulm Anzeige gegen den zentralen Gutachter im Fall Mollath erstattet, nachdem er und seine Mitarbeiter in der Doktorarbeit angeblich auf ein eindeutiges Plagiat gestoßen waren.[42]

Ich denke mal, die Hintergründe sind nicht schwer zu erraten. KayH 12:10, 18. Dez. 2013 (UTC)

Die Erklärung im Wortlaut:[43]

"Ich habe sowohl in einer unter dem 02.08.2013 als auch in einer unter dem 25.10.2013 durch mich erstellten Presseerklärung und darüber hinaus in einer vom Bayerischen Rundfunk Anfang August 2013 ausgestrahlten Fernsehsendung in Bezug auf die Dissertation von Herrn Dr. Klaus Leipziger [Leipziger, Klaus: Forensische Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth. Beschreibung und Untersuchung der Rahmenbedingungen, Konzepte und Behandlungsergebnisse bei nach Paragraph 63 Strafgesetzbuch im Maßregelvollzug untergebrachten Patienten im Bezirkskrankenhaus Bayreuth unter besonderer Berücksichtigung der Gruppe der Sexualstraftäter, Regensburg 2000 (zugl. Diss. Ulm 1999)] behauptet, die Dissertation von Dr. Klaus Leipziger enthalte Plagiate. Diese Behauptung widerrufe ich hiermit als unwahr. Martin Heidingsfelder” 46.28.109.100 20:09, 18. Dez. 2013 (UTC)

Interessant. Der BR-Beitrag ist noch online: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/frankenschau-aktuell/leipziger-plagiat-vorwurf-100.html Alle oben zitierten Dokumente hatte H. ja schon vor längerer Zeit getilgt auf seinem "Unternehmenswiki". KayH 21:15, 18. Dez. 2013 (UTC)

Nicht nur die Briefwechsel und die sog. „Pressemitteilung“ (sofern man das so nennen kann) sind bei Politplag entfernt worden, sondern ganz still auch die betreffenden Einträge im Politplag-Pressespiegel (bezeichnenderweise stets mit gefettetem Namen „DesGründers“) [44]. Umso grotesker wirken die darin enthaltenen Zitate sowie manch inbrünstiges Statement auf Twitter – die „wissenschaftliche Leitung“ von Politplag hat ihre früheren Tweets schon vor längerer Zeit gelöscht. Fragt sich nur, ob die in gewisser Weise wohlbekannten süddeutschen Journalisten demnächst auch ihre Artikel ungeschrieben machen. Plagin Hood 19:30, 19. Dez. 2013 (UTC)

Oh, die Säuberungsaktion war ja - im nordkoreanischen Sinne - ziemlich gründlich. Und dabei wurde doch in den Schreiben an die Uni Ulm noch mit einer großen Pressekampagne weit über die (engen) Grenzen Frankens hinaus gedroht. Immerhin läßt sich hier im Forum noch gut nachvollziehen, was da so gelaufen ist. KayH 16:18, 19. Dez. 2013 (UTC)

[45]

[46] Klgn 18:24, 19. Dez. 2013 (UTC)

Fein. Auf archive.org ist Verlaß. Die oben verlinkten Dateien sind, wenn ich das recht sehe, dort aber nicht archiviert. KayH 10:21, 20. Dez. 2013 (UTC)

[47]: "[10. Okober:] 10 Uhr bis 12 Uhr Demonstration für Justizopfer vor dem Landgericht Bayreuth anlässlich des Zivilprozesses Dr. Klaus Leipziger gegen Martin Heidingsfelder" Schumann 22:30, 26. Sep. 2014 (UTC)

Schumann sagte: [48]: "[10. Okober:] 10 Uhr bis 12 Uhr Demonstration für Justizopfer vor dem Landgericht Bayreuth anlässlich des Zivilprozesses Dr. Klaus Leipziger gegen Martin Heidingsfelder"

Na, das wird wohl eine illustre Veranstaltung. Mittlerweile umbenannt in "Veranstaltungshinweise mit Gustl Mollath und Ulvi Kulac am 10.10.2014". Plagin Hood 10:40, 30. Sep. 2014 (UTC)

Eigentlich doch ganz lustig, dass es jetzt schon Justizopfer vor Prozessführung und Urteilsverkündung gibt. KayH 14:43, 2. Okt. 2014 (UTC)

[49]: "Die Güteverhandlung vorm Landgericht Bayreuth endete a) mit einem Plagiatsvorwurf an den Richter und b) im Streit." Schumann 08:54, 12. Okt. 2014 (UTC)

[50] Plagin Hood 15:43, 25. Okt. 2014 (UTC)

Plagin Hood Zitat von "Goalgetter" auf Politplag: „http://www.youtube.com/watch?v=7l1mrL2BHoU Ex-Polizist Dirk Lauer filmt Martin Heidingsfelder nach dem Gerichtsprozess Leipziger gegen Heidingsfelder. Heidingsfelder hat einen Antrag gegen den Richter wegen der Besorgnis der Befangenheit gestellt, da dieser "handwerklicher Fehler" in der eigenen Doktorarbeit hat.“

Unterhaltsam auch die übrigen neuen Einträge im Politplag-Pressespiegel (mit Gegendarstellungen): [51] (wird immer doller). Plagin Hood 15:48, 25. Okt. 2014 (UTC)

Köstlich. Das nenne ich doch mal eine gelungene Verteidigungsstrategie: 1) Plagiatsverleumdungen Plagiatsmeinungsäußerungen des Herrn Heidingsfelder fallen unter Artikel 5 des Grundgesetzes (und unterliegen dabei keinerlei Schranken). 2) Öffentlich im BR vorgebrachte Plagiatsverleumdungen Plagiatsmeinungsäußerungen können nicht widerrufen werden, da eine Polizeinotruf-Folge des BR von einem "Mitarbeiter" Heidingsfelders erfolglos des Plagiats bezichtigt wurde. 3) Überhaupt kann ein Heidingsfelder von einem deutschen Gericht nicht belangt werden, da sämtliche Richter "plagiatsbefangen" sind Gustl Mollath "mehrfach, mehrfach wirklich mies behandelt" haben. - Irgendwie komme ich gerade aus dem Lachen echt nicht mehr raus. Ich gehe davon aus, dass wir Heidingsfelder noch bei seinem Kampf vor dem EGMR erleben werden: Es gibt ein Menschenrecht auf Plagiatsverleumdungen Plagiatsmeinungsäußerungen, zumindest, wenn ein Mollath aus dem BKH befreit werden muss! KayH 15:41, 26. Okt. 2014 (UTC)

Verkündigungstermin zur Verhandlung vertagt auf 19.12.2014: [1]. Plagin Hood 11:19, 22. Nov. 2014 (UTC)

Es gibt noch eine andere Darstellung:

"Martin Heidingsfelder kam auf den Gedanken, in seinem PolitPlagWiki die Doktorarbeit von Chefarzt Dr. med. Klaus Leipziger zu untersuchen, der in seinem Gutachten im Jahre 2006 Gustl Mollath Wahnvorstellungen attestiert hatte. [...] Heidingsfelder hatte sich jedoch mit wenigen Texstellen begnügt. In der Meinung, es handele sich um ein Plagiat, beantragte er bei der Universität Ulm, die Dissertation zu prüfen. Es war ein Fehler, diesen Vorgang in den Medien bekanntzumachen." [52] (Nürnberg Wiki).

Schwer, sich das Schmunzeln zu verkneifen, wenn man die früheren Aussagen entgegenhält ("Plagiate in der Form habe ich noch nie gesehen. Das ist extrem", [...], kritisiert Heidingsfelder, der diesen "massiven Plagiatsfall" in den vergangenen Tagen der Universität Ulm anzeigte." [53]; "Sollte die Untersuchung nicht innerhalb der kommenden zwei Wochen eingeleitet werden, werden wir diesen Wissenschaftsskandal publik machen und uns dabei keineswegs auf die fränkische Regionalpresse beschränken." (Quelle s.o.);)

Hier noch ein paar Auszüge aus früheren Tweets der ehemaligen Wissenschaftlichen Leitung von Politplag, schon seit längerer Zeit gelöscht (nur zu Erinnerung, was tatsächlich abgegangen war): "Nein viele schöne Plags. Hab mir selbst ein Bild gemacht." [54]. "Habe die Diss gelesen. Es überrascht mich, daß Herr #Leipziger überrascht ist. Kennt er seine Diss nicht?" [55]. "Habe Heidingsfelder gefragt, er sagt er hätte noch mehr Plagiate gefunden, die kämen noch" [56]. "Heidungsfelder macht seine Anzeigen unter seinem Namen, da kann er sich keine Fehler leisten." [57]. "Wenn einer unter seinem Namen eine Anzeige macht, steht er mit seiner gesamten Person und Existenz dafür. Wartet ab ;-)" [58].) Plagin Hood 5. Dez. 2014 (UTC)


Jetzt ist Heidingsfelder ganz unten angekommen: er hat einen Artikelentwurf in Manfred Riebes Nürnberger Privattrollwiki: "Der Benutzer ist durch sein agressives Verhalten vielen Wikipedianern gegenüber eine starke Belastung für die Wikipedia. Manfred Riebe überzieht jeden, der seine Form der Darstellung in Artikeln und Diskussionen nicht teilt, mit massiven Anfeindungen, gefälschten Beweisen und Unterstellungen, die zum Teil den strafrechtlichen Tatbestand der üblen Nachrede erfüllen." (aus dem verlinkten Sperrverfahren in der de.wp) Da haben sich wohl zwei Nürnberger Seelenverwandte gefunden. 217.237.149.217 5. Dez. 2014 (UTC)

Tja, so wie es aussieht, hat H. auch selbst an seinem Artikel mitgeschrieben (noch ein bisschen "gegründet"): [59]. Bezeichnend: Ganz oben im Artikel steht "VroniPlag Wiki" natürlich mit Hyperlink auf das kommerzielle Vroniplag(R) statt auf das echte "VroniPlag Wiki", (aber so stimmt das immerhin mit der "Gründung" :) ). Immer wieder gern gespielt, dieses Verwirrspiel. Plagin Hood 6. Dez. 2014 (UTC)

Köstlich, Hood. Jetzt schreibt sich unser Plagiatsjägergründermeister ((c) Causa Schavan[60]) endlich seinen eigenen Wiki-"Artikel" in Riebles Riebes Privatuniversum. Moment mal. Klagt nicht Leipziger gleichzeitig auch gegen Rieble Riebe? - Eine echt illustre Nürnberger Runde, die sich da gefunden hat. KayH 6. Dez. 2014 (UTC)

KayH sagte: Köstlich, Hood. Jetzt schreibt sich unser Plagiatsjägergründermeister ((c) Causa Schavan[61]) endlich seinen eigenen Wiki-"Artikel" in Riebles Privatuniversum. Moment mal. Klagt nicht Leipziger gleichzeitig auch gegen Rieble? - Eine echt illustre Nürnberger Runde, die sich da gefunden hat.

Riebe, nicht "Rieble" (das ist ein anderer :) ).

P.S: Ein wahres Schmuckstück im Nürnberg Wiki – das wird ein echtes Aushängeschild für Nürnberg. :) Plagin Hood 6. Dez. 2014 (UTC)

Autsch. Natürlich, Riebe. Der Rieble ist zwar auch ne eigene Marke, aber nach etwas Lesen in diesem Nürnberger Schatzkästlein kommt der an unser neues Traumduo nun wahrlich nicht ran. :) KayH 6. Dez. 2014 (UTC)

Ja, der Manfred prozessiert gern und bettelt recht aufdringlich um Spenden für seinen Verleumdungsfeldzug. Offensichtlich zieht aber die Marke "Mollath" nicht mehr so wirklich. Es kommt kaum was zusammen. Ob Martin was aus seinem Politplag-Spendentopf für den guten Zweck beisteuert? 217.237.149.153 6. Dez. 2014 (UTC)

217.237.149.153 sagte: Ja, der Manfred prozessiert gern und bettelt recht aufdringlich um Spenden für seinen Verleumdungsfeldzug. Offensichtlich zieht aber die Marke "Mollath" nicht mehr so wirklich. Es kommt kaum was zusammen. Ob Martin was aus seinem Politplag-Spendentopf für den guten Zweck beisteuert?
Ach, eine Reality-Soap durch Spenden weiter aufrecht zu erhalten, ist doch sehr ehrenwert. Waren früher VroniPlag Wiki, Blog- und Presseforen, u.a. VIP-Raum und Erbloggtes, noch Schau- und Tummelplätze, wo die gesamte "Plagspackeria" sich ergötzen, sich auslassen und den "Plagiatsjägergründermeister" (s.o.), "Mister Vroniplag" [62] und Grimme-Online-Preisträger [63] gegenüber den bösen "Ausgrenzern" und "Neidern" des VroniPlag Wikis hochleben lassen durfte, so hat der Weg mittlerweile sogar vor Gericht geführt. Das nenne ich doch mal Karriere. Das Profil des "bayerischen Staatsfeinds Nummer eins", wie einst schon Andrea Munkert von der Nürnberger Zeitung titulieren wollte ("Gut – er ist nicht der meistgesuchte Mann im Land, aber einer der meistgefürchteten." [64]) gewinnt sicher weiter an Schärfe. Immerhin, auch die "Indiskretionen", die damals, wie im Nürnberg Wiki erklärt, zur ganz gewiss unfreiwilligen Offenlegung der Identität führten (oder nicht?), stehen im Einklang mit diesem frühen wegbereitenden Artikel, der es beinahe [65] [66] sogar einmal in die Wikipedia geschafft hätte. Gut, dass es da noch verlässliche Partner gibt.Plagin Hood 7. Dez. 2014 (UTC)

Der Martin hat also den "Grimme Online Award für das „Guttenplag“-Wiki für mehr als 1.000 freiwillige Mitarbeiter" erhalten, meint der Manfred in seinem "volks- und heimatkundliche(n) Nachschlagewerk für die ehemalige Freie Reichsstadt Nürnberg"? Quellen- und Belegfälschung gepaart mit persönlichen Angriffen, Beleidigungen und Verleumdungen führte zu Riebes Sperrung in der de.wp (s.o.). In seinem persönlichen Heimat-Wiki kann er das jetzt gänzlich ungestört weiter ausleben. 217.237.149.216 7. Dez. 2014 (UTC)

Na ja, das muss man halt verstehen: "Noch seine Ururenkel sollten nach ihm googeln, wenn sie die Grimme-Urkunde in seinem Koffer entdeckten." (Quelle: FAZ, Ein Mann geht seinen Weg, 09.08.2011, Link: [67]).

Quellen und Belege finden die bestimmt noch. Ich helfe da mal gleich aus: "Martin Heidingsfelder hat dafür sogar einen Preis bekommen, den 'Grimme Online Award', dafür, dass er eine Internetseite namens Vroniplag gegründet hatte." (Quelle: Handelsblatt, Vorbildliche Helden, 29.01.2012, Link: [68]) :) Plagin Hood 7. Dez. 2014 (UTC)

Die Urkunde hat der Martin sicher direkt angefordert, ausgedruckt und im Koffer auf dem Dachboden versteckt. Sollte der Manfred zur Sicherheit noch in sein freies Reichsstadt-Wiki einbinden, damit die Enkel nicht so lange suchen müssen. 217.237.149.217 8. Dez. 2014 (UTC)

Am o.g. Artikel des Nürnberg Wikis wird weiter gebastelt. Verkneife mir mal gerade weitere Kommentare. Plagin Hood 8. Dez. 2014 (UTC)

Mit Manfred Riebe scheint Martin Heidingsfelder tatsächlich einen erfahrenen Wiki-Leidensgenossen an seiner Seite zu wissen.[69] Die aktuelle "Artikel"arbeit im Privatwiki ist richtig lustig. Zur intellektuellen Verortung des "Leipziger-Falles" ist das aber durchaus auch informativ.[70]  :) KayH 8. Dez. 2014 (UTC)

KayH sagte: Mit Manfred Riebe scheint Martin Heidingsfelder tatsächlich einen erfahrenen Wiki-Leidensgenossen an seiner Seite zu wissen.[71]
Manfred ist so ziemlich in jedem Wiki gesperrt, in das er sich bislang reinstänkern wollte, neben dem Franken-Wiki z.B. auch im Fürth-Wiki. Dass sich jetzt beide mit Leipziger vor bayerischen Gerichten auseinandersetzen, wird sie sicher in ihrer Querulanz zusammenschweißen. Die diesbezüglicen Ausführungen von Manfred über Martin sprechen für sich:

"In der Verhandlung am 10. Oktober 2014 beim Landgericht Bayreuth hatte Heidingsfelder mit Dr. Gerhard Dobmeier (* 1975) den gleichen Einzelrichter, der im Zivilprozeß des Chefarztes Dr. med. Klaus Leipziger gegen Manfred Riebe, den Betreiber des NürnbergWiki, geurteilt hatte. Der außergewöhnlich eloquente Martin Heidingsfelder, der sich am liebsten immer selber verteidigen würde, stellte mit Erlaubnis seines Rechtsanwaltes in freier Rede einen ausführlichen Befangenheitsantrag gegen Dr. Dobmeier, aber nicht wegen dieser offenkundigen Interessenkollision. Vielmehr trug er zu Begründung vor, er habe zufällig handwerkliche Fehler in der Dissertation Dr. Dobmeiers entdeckt."[72]

Mal schauen, wann der nächste Prozess ins Haus steht. Immerhin wird mal wieder jemand in Manfreds freiem Reichsstadt-Wiki durch üble Nachrede ohne jeden Beleg an den Pranger gestellt. 217.237.149.217 8. Dez. 2014 (UTC)

217.237.149.217 sagte: Mal schauen, wann der nächste Prozess ins Haus steht. Immerhin wird mal wieder jemand in [...][73] durch üble Nachrede ohne jeden Beleg an den Pranger gestellt.
Das sieht tatsächlich so aus, ja. KayH 9. Dez. 2014 (UTC)

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.