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Forum: Übersicht > Stellungnahme Tristan Nguyens und Diskussion
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Stellungnahme

Ich (Tn) als Betroffener habe bereits am 28.12. meinen Betreuer und den Dekan in Hagen informiert, sofort nachdem ein Kollege mich über die Veröffentlichung auf Vroniplag unterrichtet hat. Die zuständige Habilitationskommission wird sich damit auseinandersetzen. Ich bin natürlich sehr traurig und bestürzt über diese Angelegenheit, zumal die publizierte Version lediglich den 2. Band der schriftlichen Habilleistung darstellt. Der 1. Band mit der Aufsatzsammlung (10 referierte wissenschaftliche Aufsätze in Versicherungs- und Finanzwissenschaft) allein hätte für die schriftliche Habilleistung gereicht. Insofern ist die Bezeichnung des 2. Band als Habilitationsschrift unzutreffend. Ich hätte die Vorgehensweise KayH begrüßt, mich als Betroffenen und die Fakultät zu informieren, bevor man jemand anderen im Netz so "exekutiert". Das Ganze sieht für mich nach einer heimtückischen Attacke von missgünstigen "Kollegen" aus, die die Existenz des 1. Bands kennen. Diese "Kollegen" waren zu feige, die Angelegenheit direkt in Hagen anzuzeigen. Stattdessen wurde Vroniplag dafür missbraucht, den Boten zu spielen und gleichzeitig einen unliebsamen Kollegen für immer zu brandmarken, gleichgültig wie das Ergebnis der Prüfung durch die zuständige Habilitationskommission ausfallen wird. Es geht in der Tat nicht um meine Person, sondern mir tun die Menschen Leid, die durch diese Kampagne gegen meine Person mit in den Schmutz gezogen werden, v. a. meinen Betreuer und den Zweitgutachter.178.2.26.17 23:44, 3. Dez. 2012 (UTC)

Es ist verblueffend, dass es nur der zweite Band ist, da sowohl die FernUniversitaet in Hagen als auch die deutsche Nationalbibliothek die Arbeit als "Habilitationsschrift" fuehren. Hinzu kommt, dass auf [1] der Vermerk "Habilitationsschrift" nicht mehr zu finden ist. Laut "If-Modified-Since" Feld in der Antwort der HTTP Servers wurde die Seite zum letzten Mal am "Sun, 02 Dec 2012 04:37:55 GMT" geaendert. Eine aeltere Version, hier einsehbar, traegt dagegen noch den Vermerk "Habilitationsschrift". Zudem wird im Geleitwort der Arbeit diese vom Erstgutachter als Habilitationsschrift bezeichnet und nirgends auf einen ersten Band hingewiesen. Fiesh (Diskussion) 01:25, 4. Dez. 2012 (UTC)
Es wirft wirklich ein bedenkliches Licht auf die Professoren-Kollegen, wenn diese von den in der Arbeit enthaltenen Plagiaten wussten, aber trotzdem nichts dagegen unternommen haben. Davon ausgehend die Schuld auf das Vroniplag Wiki zu schieben, halte ich allerdings für falsch. Publizierte Werke dürfen öffentlich besprochen, und eventuelle Textübereinstimmungen dürfen öffentlich aufgezeigt werden. Dies gehört zu einer gesunden Wissenschaft, dass man die publizierten Werke anderer kritisieren kann (und muss). Das Buch steht in Bibliotheken, es ist käuflich erwerbbar. Eine vorherige Information des Betreffenden und der Fakultät hätte an der in diesem Wiki geleisteten Dokumentation nichts geändert (ausser dem Betreffenden mehr Zeit gegeben, unliebsame Fakten aus seinem Internetauftritt zu löschen, siehe Fiesh). Wenn es bekannt war, dass Kollegen von den Plagiaten wissen, wieso erfolgte die Information des Betreuers und des Dekans durch den Betreffenden nicht schon früher? Die dokumentierten Stellen sind ja nicht erst durch die öffentliche Dokumentation entstanden, sondern diese waren schon immer im Werk enthalten. Sotho Tal Ker (Diskussion) 02:37, 4. Dez. 2012 (UTC)
Das ist leider ein Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte dieses Wikis zieht. Ich habe inzwischen die Hoffnung verloren, dass sich das ändern wird. Es wurden eigentlich immer die falschen Arbeiten untersucht. Martin Klicken (Diskussion) 06:45, 4. Dez. 2012 (UTC)
Danke, dass Sie sich melden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch bereits Frau K. informiert haben über die großflächige Übernahmen aus ihre Dissertation? WiseWoman (Diskussion) 07:19, 4. Dez. 2012 (UTC)
Lieber Tn, ich bin zwar nur "Zaungast" auf VP, aber doch schon länger dabei. VP ist ein Wiki und keine Schiedskommission, die irgend jemanden informiert, oder gar zu informieren hätte. KayH hatte es auch so nicht dargestellt. Und wer sagt denn, dass es eine "Verschwörung", wie Sie sie vermuten, überhaupt gibt. Und, last not least: In den Schmutz wird hier niemand gezogen. Eventuell möchten Sie den ersten Schreck und Ärger erst einmal verrauchen lassen. HgR (Diskussion) 13:23, 4. Dez. 2012 (UTC) PS: Sicher meinten Sie den 28.11. (?)
Lieber HgR, ich meine natürlich den 28.11. (danke für den Hinweis, bitte korrigieren). Ich denke, dass wir die "Verschwörungstheorie" lassen sollen. Das führt zu einer weiteren Diskussion, die nicht zielführend ist. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, Ihnen auf dieser Plattform die Sicht eines Betroffenen darstellen zu können. Die Schlussfolgerungen daraus sollten Sie selbst schließen.
Tn178.2.26.17 15:09, 4. Dez. 2012 (UTC)

Der Grund für den fehlenden Hinweis auf die Existenz des 1. Bands „Abhandlungen in Versicherungs- und Finanzwissenschaft“ ist, dass die darin enthaltenen Aufsätze bereits in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert sind, so dass der 1. Band nicht mehr als Monographie veröffentlicht wurde. In seinem Gutachten zog der Erstgutachter die Aufsätze des 1. Bands ausdrücklich mit in seine Bewertung ein. Die unzutreffende Bezeichnung des 2. Bands als „Habilitationsschrift“ ist auf einen redaktionellen Fehler beim Verlag zurückzuführen. Ich war dabei, eine korrigierte Auflage herauszugeben. Um ein Missverständnis auszuräumen: Ich (Tn) werfe den Aktivisten von Vroniplag nichts vor, auch wenn ich bei der Interpretation, was ein Plagiat ist, an der einen oder anderen Stelle eine andere Meinung habe. Mich macht nur die heimtückische Attacke der missgünstigen „Kollegen“ traurig. Heimtückisch ist die Attacke insofern, dass die „Kollegen“ von der Existenz des 1. Bands wussten und trotzdem gezielt eine Falschinformation über die „Habilitationsschrift“ bei Vroniplag gestreut haben, noch bevor ich den Fehler in einer neuen Auflage korrigieren konnte. Außerdem war es den „Kollegen“ bewusst, dass ich als positiv evaluierter Juniorprofessor die Habilitation gar nicht gebraucht hätte, da die erforderliche zusätzliche wissenschaftliche Qualifikation nach der Promotion im Rahmen der Juniorprofessur durch referierte Zeitschriftenaufsätze erbracht wurde. Selbst die Habilitationsordnung der FernUni Hagen sieht eine kumulative Habilitation mit vier referierten Publikationen vor. D.h. in einem förmlichen Verfahren wäre ein möglicher Fehler im 2. Band durch die Aufsätze in referierten Zeitschriften „geheilt“. Die logische Konsequenz wäre, dass ich den 2. Band in einer korrigierten Fassung herausgeben soll. Und das hatte ich auch vor. Vroniplag wurde für diese heimtückische Attacke missbraucht, um einen unliebsamen Kollegen für immer zu brandmarken. Das wirft in der Tat ein bedenkliches Licht auf die „Kollegen“. Ich möchte hier natürlich nicht pauschalieren und alle Kollegen unter Generalverdacht stellen. Vielmehr sind es einzelne Kollegen, die mich durch gezielte Falschinformation denunzieren und diskreditieren wollen. Dafür bietet Vroniplag die ideale Plattform.178.2.26.17 07:25, 4. Dez. 2012 (UTC)


Erst mal vielen Dank, dass sie sich hier "stellen", das ist sicher nicht einfach. Ich hätte zwei Fragen:
  • Wie kam es zu den sehr weitläufigen Übernahmen aus Pfister und Kellermann? Warum stehen diese Arbeiten nicht einmal im Literaturverzeichnis (das ja doch recht umfangreich ist)?
  • Haben sie in ähnlichem Stil auch andere Monographien verfasst? Wenn ja, was gedenken sie zu tun?
--Hindemith (Diskussion) 08:27, 4. Dez. 2012 (UTC)
Lieber 178.2.26.17 (Tn). Es handelt sich hier also um den weit verbreiteten Fall einer kumulativen Habilitation mit (in diesem Falle) nachgestellter "Zusammenfassung". Schauen wir uns doch mal gemeinsam die vermutlich hier geltende Habilitationsordnung an: http://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/download/habilitationsordnung.pdf (bitte Korrektur, wenns eine andere war). Paragraph 2 enthält tatsächlich die Möglichkeit der kumulativen Habilitation (mit 4 Artikeln), allerdings auch die Selbständigkeitserklärung (lustigerweise inklusive Einverständniserklärung für eine Behandlung mit Plagiatserkennungssoftware). Der genannte Band 1 und der angeblich hier vorliegende Band 2 sind also zu sehen als "mehrere[n], in sich geschlossene[n] Teile[n]" der Habilitationsschrift, wobei sich hier wiederum Band 1 (unbekannterweise) aus 10 begutachteten Artikeln zusammensetzt. Damit wäre Band 2 ebenfalls Teil der Habilitationsarbeit - in dem Fall darf es kein Plagiat sein; oder eben nicht, dann wäre hier die Habilitationsordnung ignoriert worden und es darf dennoch kein Plagiat sein. "Üblich" ist in den meisten Fakultäten, dass eine "aussagekräftige Zusammenfassung" der begutachteten Artikel vorangestellt wird (hier: hinterhergeschoben als Band 2). Wenn dieser so vorliegende Band 2 tatsächlich aussagekräftig für Band 1 ist, dann würde ich mich freuen, von Ihnen die Liste der 10 Publikationen (die Band 1 ergeben) zu erhalten, weil ich diese dann gerne auf Plagiate überprüfen würde. Drhchc (Diskussion) 08:42, 4. Dez. 2012 (UTC)
Hmm, "korrigierte Fassung"? Nach dem, was ich sehe, muss das ein neues Werk werden. Das ist nicht mit ein paar Anführungszeichen und Quellenhinweisen getan. Ich finde es hier auch problematisch, auf irgendwelche Kollegen zu schimpfen. Es geht hier um das Werk, das publiziert und öffentlich zugänglich war und zusätzlich als Qualifikationsschrift diente. Nicht die Kollegen brandmarken, das ist durch das Werk entstanden. Sind Sie so nett, die 10 Aufsätze vom ersten Band aufzulisten? WiseWoman (Diskussion) 08:49, 4. Dez. 2012 (UTC)
Es sind vermutlich die Aufsätze vor 2007 auf seiner Homepage gemeint. Die Artikel reichen bestimmt zum habilitieren aus. Warum war der zweite Text überhaupt nötig? --Kliska (Diskussion) 09:27, 4. Dez. 2012 (UTC)
Sehr geehrter Herr Nguyen,
ich ziehe den Hut vor Ihrer Entscheidung, hier mitzudiskutieren. Kaum ein Plagiatsvorwurfsbetroffener hat bislang die dazu notwendige Größe gezeigt.
Allerdings werden Sie mit einer Reihe skeptischer Fragen zu rechnen haben. Einige stehen schon oberhalb dieses Eintrags. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie konsequent auf diese Fragen eingehen, möglicherweise unter Inkaufnahme von Schmerzen bei den Antworten. Sie haben damit nicht nur die Gelegenheit, Dinge richtigzustellen, sondern auch die Chance zu zeigen, daß man auf eine anständige Art über (angebliche) eigene Fehler diskutieren kann. Das mag für einen Wissenschaftler nicht sehr spektakulär klingen - aber für ein einzelnes Individuum, das gerade einigen Gegenwind abbekommt, finde ich es sehr respektabel.
Wenn Sie sich dazu entschließen, müßten Sie aber den Fokus nicht in erster Linie auf die mißgünstigen Kollegen einstellen, sondern zunächst einmal auf die Frage, ob und ggf. warum in einer unter Ihrem Namen veröffentlichten Qualifikationsschrift in erheblichem Maße Unregelmäßigkeiten zu beobachten sind. Sekundär scheint mir demgegenüber die Frage, ob etwa eine venia legendi auch ohne diese Schrift erteilt worden wäre.
Ich fände es ganz toll, wenn wir in diesem Sinne "zur Sache" kämen.
Danke im voraus und beste Grüße!
SleepyHollow02 (Diskussion) 09:58, 4. Dez. 2012 (UTC)

Danke Kliska, dass Sie die Artikel aufgelistet haben. Ich stelle Ihnen aus eigenem Interesse gern den 1. Band als PDF-Datei zur Verfügung, damit Sie den Band auf Plagiat prüfen können (geben Sie mir bitte eine E-mail-adresse!). Dem 1. Band ist natürlich eine Zusammenfassung in Form eines Vorworts vorangestellt.

Da der Habilitand laut Habilitationsordnung § 1 Abs. 1 den Nachweis der „Befähigung zur selbstständigen Vertretung eines wirtschaftswissenschaftlichen Fachgebietes in Forschung und Lehre“ erbringen soll (der Habilitand soll also das Fach in der gesamten Breite sowohl in Forschung als auch in Lehre und Wissenstransfer abdecken), wurden als Publikationsorgan Zeitschriften aus den verschiedenen Kategorien (wissenschaftlich referierte Zeitschriften, praxisorientierte Fachzeitschriften und ausbildungsorientierte Fachzeitschriften) ausgewählt. So wurden von den zehn Aufsätzen sechs in referierten wissenschaftlichen Zeitschriften (Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft – German Journal of Risk and Insurance, Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften – Review of Economics, German Risk and Insurance Review, Journal für Rechtspolitik Journal for Legal Policy), drei in zwei praxisorientierten Fachzeitschriften (VWVersicherungswirtschaft und ZfW – Zeitschrift für Versicherungswesen) und eine in einer ausbildungsorientierten Fachzeitschrift (WiStWirtschaftswissenschaftliches Studium) publiziert. Die Aufsätze im 1. Band sind wie folgt gegliedert publiziert worden:

1. Nguyen, T. (2006), Ist die staatliche Risikoübernahme bei Terrorismusrisiken mit dem europäischen Wettbewerbsrecht vereinbar? in: German Risk and Insurance Review, Vol. 2, S. 1-29.

2. Nguyen, T. (2003), Der Einfluss einer alternden Bevölkerung auf die Rentenversicherung bei unsicherer Lebenserwartung, in: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft –German Journal of Risk and Insurance, Band 92, Nr. 1, S. 129-159.

3. Nguyen, T./Osygus-Axt, K. (2005), Zur Angemessenheit der Versorgungsabschläge auf Beamtenpensionen bei vorzeitiger Pensionierung, in: German Risk and Insurance Review, Vol. 1, S. 203-234.

4. Nguyen, T. (2005), Hat die Rürup-Rente Aussicht auf Erfolg?, in: Versicherungswirtschaft, 60. Jahrgang (2005/Nr. 3), S. 204-206.

5. Nguyen, T. (2006), Ökonomische Effizienz der Besteuerung im Modell überlappender Generationen mit unsicherer Lebenserwartung, in: Jahrbuch für Wirtschaftswissenschaften – Review of Economics, Band 57, Nr. 1, S. 77-93.

6. Nguyen, T. (2006), Der Einfluss einer staatlichen Grundsicherung auf die Versicherungsnachfrage bei asymmetrischer Informationsverteilung, in: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft – German Journal of Risk and Insurance, Band 95, Nr. 3, S. 425-456.

7. Nguyen, T. (2007), Anreizwirkungen unterschiedlicher Finanzierungsformen des Gesundheitssystems auf das Arbeitsangebot, in: WiSt Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 2007/Heft 9, S. 441-447.

8. Holler, M./Nguyen, T. (2007), Regulating balance sheet audit: A game theoretical analysis, in: Journal für RechtspolitikJournal for Legal Policy, 2007/1, S 42-52.

9. Kamberger, T./Nguyen, T. (2006), Einsatzmöglichkeiten und Emissionswege von Cat Bonds, in: Versicherungswirtschaft, 61. Jahrgang, Heft 6, S. 446-450.

10. Nguyen, T. (2007), Gedanken zur Versicherbarkeit von Großschadenereignissen, in: Zeitschrift für Versicherungswesen, Jahrgang 58, Heft 3, S. 112-117.

Wie Sie sehen können, sind die Aufsätze des 1. Bands inhaltlich nicht ganz losgelöst vom 2. Band. Die Aufsätze darin wurden zum Teil aus dem zweiten Band entnommen und weiter entwickelt, um sie für eine Zeitschriftenpublikation aufzubereiten. Bitte Wisewoman und SleepyHollow02, verstehen Sie mich nicht falsch, dass ich jetzt uneinsichtig nur auf die missgünstigen „Kollegen“ schimpfe. Ich bin froh, dass ich in die Diskussion mit Ihnen eintreten und die Sachlage aus meiner Sicht schildern kann. Ich habe z.B vor, bei einer neuen Auflage das Kapitel 5 „Versicherungsderivate“ komplett zu streichen und sie nur in der Einleitung nur kurz zu erwähnen. Der Hintergrund ist, dass „Versicherungsderivate“ in der Praxis völlig irrelevant sind: sie wurden 1996 eingeführt und 1998 aus mangelndem Interesse wieder eingestellt. Das war auch der Grund, wieso ich in diesem Kapitel nicht die nötige Aufmerksamkeit aufgebracht habe. Zu der Frage von Kliska, wieso noch der 2. Band, obwohl der 1. Band allein gereicht hätte. Ich war zu der Zeit Juniorprofessor (und hätte gar nicht habilitieren müssen). Zu der Zeit zwischen 2003 und 2007 gab es eine kontroverse Diskussion (in Politik und Wissenschaft), was der richtige Weg für die Weiterqualifizierung von Nachwuchswissenschaftlichern nach der Promotion sei. Die einen wollten unbedingt die Juniorprofessur (d.h. referierte Zeitschriftenaufsätze) einführen und die anderen wollten unbedingt die klassische Habilitation (d.h. eine Monographie) verteidigen. Ich selbst war als Nachwuchswissenschaftler in dieser Übergangszeit etwas „orientierungslos“ zwischen den beiden Fraktionen. Die Abgabe der beiden Bände war der Versuch, beide Fraktionen gleichermaßen zu befriedigen. In der Zwischenzeit hat sich der Richtungsstreit (Juniorprofessur oder Habilitation) gelegt. Die Habilitation hat sich angepasst. Ich kenne kaum noch Kollegen, die „klassisch“ mit einer Monographie habilitieren, denn bei der Besetzung von Uni-Professuren spielen Monographien keine Rolle mehr. Vielmehr wird nur darauf geachtet, wie viele Aufsätze in referierten Zeitschriften der einzelne Kandidat vorzuweisen hat.

Ich bin weiterhin gern bereit, mich Ihnen Rede und Antwort zustellen, damit Sie eine mögliche Entscheidung der FernUni Hagen in einem richtigen Kontext interpretieren können. Tn178.2.26.17 10:30, 4. Dez. 2012 (UTC)

Sie können die PDF-Datei gerne über dieses Webformular einsenden. KayH (Diskussion) 11:07, 4. Dez. 2012 (UTC)
Die genannten Aufsätze stehen alle auf meiner Homepage zum Download zur Verfügung, auch wenn diese z.B etwas von den tatsächlichen Zeitschriftenpublikationen etwas abweichen. Das hat rein redaktionelle Gründe, da jede Zeitschrift eigene Formvorgaben und Zitierweisen hat (manchmal muss man auch kürzen!). Wie Sie sehen, habe ich in einem Aufsatz auch Kellermann zitiert. Ich glaube, dass ich bereits sehr viel zum Verfahren gesagt habe. Ich denke, dass wir die nachfolgende Diskussion und Bewertung der zuständigen Habilitationskommission überlassen sollen. Sie ist darüber informiert und wird ihre Arbeit aufnehmen. Ich bin im Gegensatz zu Ihnen nicht befugt, ein Urteil darüber zu fällen, wann ein Plagiat vorliegt oder nicht und ob die Anforderungen an die schriftliche Habilleistung trotz eventuell vorhandener Fehler noch erfüllt wurden. Bitte haben Sie Verständnis für meine Vorgehensweise, denn die Mitglieder der Habilitationskommission werden es mir richtig übelnehmen, wenn ich hier mit Ihnen öffentlich darüber diskutiere, wie die internen Besprechungen ausfallen würden. Tn178.2.26.17 11:35, 4. Dez. 2012 (UTC)
In der Stellungnahme von Tristan Nguyen heißt es: "Die unzutreffende Bezeichnung des 2. Bands als „Habilitationsschrift“ ist auf einen redaktionellen Fehler beim Verlag zurückzuführen." Im Geleitwort von Univ.-Prof. Dr. Volker Arnold, der Gutachter im Habilitationsverfahren war, heißt es: "In der vorliegenden Abhandlung, die als Habilitationsschrift an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der FernUniversität in Hagen angenommen wurde, ...". Es ist wenig plausibel, dass dieser Satz im zweiten Abschnitt des Geleitworts durch die Redaktion des Verlages ohne Kenntnis des Autors des Geleitworts geschrieben wurde und dass das Geleitwort ohne vorherige Kenntnis des Buchautors gedruckt wurde.
In dieser Publikationsliste (abgerufen am 4.12.2012 22:47) von der Homepage des Autors findet sich
Nguyen, T. (2007), Die Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken - Erweiterungsmöglichkeiten durch Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate, zugl.: Hagen, FernUniv., Habilitationsschrift, Wiesbaden: Deutscher Universitätsverlag.
und
Nguyen, T. (2000), Alterssicherung, gesamtwirtschaftliche Kapitalbildung und demographischer Wandel, zugl.: Hagen, FernUniv., Diss., Göttingen: Cuvillier Verlag.
Singulus (Diskussion) 21:58, 4. Dez. 2012 (UTC)

Verschwundene/veränderte Publikationsliste

Diese Datei www.tristan-nguyen.de/pdf/TN_publications.pdf mit einer aktuellen Publikationsliste war vorgestern noch vorhanden und ist jetzt (4.12.2012, 23:02) nicht mehr vorhanden. Singulus (Diskussion) 22:04, 4. Dez. 2012 (UTC)

Ich muss mich leider nochmal zu Wort melden, um wilde Spekulationen über die verschwundene Literaturliste aus dem Weg zu räumen (die Literaturangaben nebst downloads sind weiterhin auf meiner homepage verfügbar und sie sind aktueller als die PDf-Datei!). Wenn im Geleitwort heißen würde: "In der vorliegenden Abhandlung, die als zweiter Band der schriftlichen Habilitationsleistung an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der FernUniversität in Hagen angenommen wurde, ...", hätte jeder Leser gefragt: Wo ist dann der 1. Band? bzw. noch schlimmer: Kann ich den 2. Band verstehen, wenn ich den 1. Band noch nicht gelesen habe? Dass der 1. Band aus 10 Aufsätzen besteht und nicht publiziert wurde, habe ich hier schon ausführlich erklärt. Aus diesem Grund habe ich der Formulierung als Habiliationsschrift zugestimmt, wohlwissend, dass diese Bezeichnung unzutreffend ist. Da ich vorhabe, eine korrigierte Neuauflage ohne das letzte, für die Versicherungspraxis völlig irrelevante Kapitel mit den Versicherungsderivaten herauszugeben, ist es sinnvoll, bei der Neuauflage auch die unzutreffende Bezeichnung als Habilitionsschrift mit zu korrigieren. Die Monographie "Alterssicherung, gesamtwirtschaftliche ..." bleibt natürlich meine Diss. Ich finde es etwas albern, diesen international unüblichen Zusatz (Diss.) mitzuführen. Auch die eine oder andere Monographie von mir wurde in mancher Bibliothek irrtümlicherweise als Diss. bezeichnet. Ich habe selbst nur eine Diss. geschrieben und das ist die Monographie aus dem Jahr 2000. Tn178.2.26.17 22:57, 4. Dez. 2012 (UTC)

Con sâu làm rầu nồi canh - Một người làm đĩ xấu danh đàn bà. Martin Klicken (Diskussion) 23:30, 4. Dez. 2012 (UTC)
Auf den Seiten von ``AKAD`` gibt es eine annähernd identische Publikationsliste (AKAD-Nguyen-Seiten offline, abg. 17.12.12). Eine Seite von ``Springer`` bietet einen Einblick in die ersten Seiten der Druckfassung der "Habilitationsschrift FernUniversität Hagen, 2007", "Tristan Nguyen (-) Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken (-) Erweiterungsmöglichkeiten durch Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate" incl. "einem Geleitwort von Prof. Dr. Volker Arnold", der schreibt: "In der vorliegenden Abhandlung, die als Habilitationsschrift an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität in Hagen angenommen wurde, hat Tristan Nguyen verschiedene Konzepte dargestellt...". --195.46.44.53 21:20, 17. Dez. 2012 (UTC)--
Woher kommt das eigentlich und wo findet sich das noch? "Seitdem stehen Ethik und Wirtschaftswissenschaft als einander entfremdete Denktraditionen in einem disziplinären Nicht-Verhältnis: Die Ökonomie stützt sich auf eine ausschließlich an Effizienz ausgerichtete ökonomische Rationalität. Fragen der Menschen- und Umweltgerechtigkeit sind in die Sphäre einer außerökonomischen Ethik verwiesen."[2] KayH (Diskussion) 23:41, 4. Dez. 2012 (UTC)
Antwort: Das steht so auch im Beitrag von Tn in der Festschrift zu Ehren seines akademischen Lehrers (und Gutachters seiner Habilschrift):
Ethik und Wirtschaftswissenschaft
Die Vergleichspassage findet sich seit Februar 2005 in der Wikipedia.[3] Die Einleitung wurde im April 2011 publiziert.[4] KayH (Diskussion) 16:36, 5. Dez. 2012 (UTC)
Đánh chết cái nết không chừa. Erprobte und eingeübte Arbeits- und Vorgehensweisen sind in der Regel nicht auf Vorkommen in einer einzigen Werkprobe beschränkt. Martin Klicken (Diskussion) 16:49, 5. Dez. 2012 (UTC)
Der erste Abschnitt in Nguyen/Romeike (2012) lautet "Die ersten Ansätze einer rudimentären Versicherung konnte man bereits im Altertum, insbesondere in Griechenland, Kleinasien und Rom finden. So schlossen sich bereits etwa um 3000 v. Chr. phönizische Händler zu Schutzgemeinschaften zusammen und ersetzten ihren Mitgliedern verloren gegangene Schiffsladungen." Dieser Absatz hat keine Quellenangabe, ebensowenig wie der folgende zweite Absatz: "Insbesondere in Griechenland und Ägypten halfen kultbezogene Vereine ihren Mitgliedern bei Krankheit und sorgten für ein würdiges Begräbnis. Dies war auch die Grundlage für die Gründung erster Sterbekassen. Die Mitglieder einer solchen Sterbekasse hatten Anspruch auf ein würdiges Begräbnis, auf das Schmücken des Grabes und kultische Mahlzeiten, die die überlebenden Mitglieder einnahmen. Deshalb wurden die Mitglieder auch »sodales ex symposio« (Mitglieder an der gemeinsamen Essenstafel) genannt. Andere Sterbekassen (etwa in Rom) versprachen ihren Mitgliedern einen Urnenplatz in unterirdischen Gewölben (Columbaria). Die Mitglieder zahlten eine Grundgebühr sowie einen regelmäßigen jährlichen Beitrag. Erst dann bekam man Anrecht auf einen Platz in der Gewölbeanlage, die durch die Beiträge finanziert, gepflegt und verwaltet wurde." Ich stelle KaiH's Frage: Woher kommt das eigentlich und wo findet sich das noch? Und zusätzlich frage ich: Wie häufig muss man eigentlich dieselben Texte publizieren? Singulus (Diskussion) 10:05, 7. Dez. 2012 (UTC)
Auf jeden Fall steht es auch in einer Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 auf einer Hausarbeitenwebseite: [5] Martin Klicken (Diskussion) 10:57, 7. Dez. 2012 (UTC)


Wo gibt es denn das Vorwort zu Band 1? Zitat: "Dem 1. Band ist natürlich eine Zusammenfassung in Form eines Vorworts vorangestellt." Ansonsten ist das natürlich toll. Jetzt werden plötzlich die wundersamsten Erklärungen hervorgezaubert, dass die Habilitationsschrift garnicht die gesamte Habilitationsschrift ist, sondern nur deren zweiter Teil. Wohlwissend, dass niemand Einblick in die Prüfungsunterlagen bekommen wird, um die Behauptungen unabhängig nachprüfen zu können. Gut möglich dass die FU Hagen bei diesem Spielchen mitspielen wird: Man übernimmt einfach die Behauptung, das in den Bibliotheken vorhandene Werk ist garnicht die echte Habilitationsschrift. Auch wenn dies dadrin steht. Seit fünf Jahren. Sogar im Geleitwort des Mentors. Warum findet sich im ganzen Werk kein einziger Hinweis auf den 1. Band? Warum keine kurze Erklärung, dass die folgenden Publikationen dem 1. Band entsprechen. Weiter oben ist ja genau dies passiert. Kurz und knackig wurden da 10 Papers aufgezählt, die zusammen den 1. Band ergeben sollen. In dem untersuchten Werk war das angeblich nicht möglich? Also bitte. Achja, wo gibt es das Vorwort nochmal?
Die Fakten sprechen momentan dafür, dass das untersuchte Werk jenes ist, welches die schriftliche Habilitationsleistung darstellt: Es ist im Werk vermerkt. Es steht im Geleitwort des Betreuers. Es steht auf der Ankündigungsseite der FU Hagen. Auch ist es sehr ungewöhnlich, sowohl eine kumulative Habilitation zu schreiben und zusätzlich eine Monographie. Solange es für die aufgestellten Behauptungen der zweiteiligen Habilitation keine handfesteren Belege gibt, als die Aussagen eines erwischten Plagiators ziehe ich die Fakten vor. Und die sprechen eine eindeutige Sprache. Sotho Tal Ker (Diskussion) 00:03, 5. Dez. 2012 (UTC)
Demnächst kommt einer und sagt: Dass die eine Hälfte meiner Dissertation nahezu komplett plagiiert ist, kann mir nicht vorgehalten werden, denn die andere Hälfte hätte für sich alleine schon als Dissertationsleistung ausgereicht, und damit sind dann die Mängel der plagiierten Hälfte "geheilt" - das kann es doch wohl nicht im Ernst sein, weder für Vroniplag noch für die Fakultät, die demnächst über den Bestand der Habilitation entscheiden muss91.12.38.35 00:13, 5. Dez. 2012 (UTC).
Nachtrag: Meldung der Fernuni Hagen vom 4.7. 2007 (Link: http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2007/07/04-ak-nguyen.shtml): "Sein Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen hat Dr. Tristan Nguyen, Lehrgebiet für Volkswirtschaftslehre, Schwerpunkt Finanzwissenschaft (Prof. Dr. Volker Arnold), am 20. Juni. Der Titel seiner Habilitationsschrift war „Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken und Erweiterungsmöglichkeiten durch Risikotransfer“. 91.12.38.35 00:19, 5. Dez. 2012 (UTC)"
Damit sind schon viele gekommen. Das steht in Band 1 der gesammelten Ausreden ertappter Dissertationsbetrüger gleich ganz oben auf der Liste. Und zwar schon seit 100 Jahren. Diese Argumentation ist so alt, dass es dazu auch Gerichtsentscheidungen gibt, die diese klar zurückweisen. Es zählt, was abgeliefert wurde. Martin Klicken (Diskussion) 06:19, 5. Dez. 2012 (UTC)
Hier der Beleg aus einem Verwaltungsgerichtshofsurteil aus dem Jahr 1980 zum Nachlesen: [6] Martin Klicken (Diskussion) 10:36, 5. Dez. 2012 (UTC)
"Auch ist es sehr ungewöhnlich, sowohl eine kumulative Habilitation zu schreiben und zusätzlich eine Monographie." --> Im Rahmen der Einführung der Juniorprofessur ist das im Gegenteil gar nicht so unüblich, wie Prof. Nguyen ja auch schon erläutert hat. Das ist seinerzeit tatsächlich ein sehr, sehr prominentes Diskussionsthema gewesen. Der Juniorprofessor braucht ja eigentlich keine Habil.Schrift, muss sich aber dennoch gegen die klassischen Dr. habils. auf dem Arbeitsmarkt durchsetzen können. Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Juniorprofessur#Verh.C3.A4ltnis_zur_Habilitation "Um ihre Karrierechancen zu verbessern, streben immerhin ein bis zwei Drittel der Juniorprofessoren sicherheitshalber zusätzlich eine Habilitation an, obwohl nach der Absicht des Gesetzgebers die Wahrnehmung einer Juniorprofessur die Anfertigung einer Habilitationsschrift eigentlich erübrigen sollte" KnallErbse (Diskussion) 10:22, 5. Dez. 2012 (UTC)
Nguyen gehört übrigens zu den Unterzeichnern der "Erklärung von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern zu den Standards akademischer Prüfungen" vom März 2011 (Quelle: www.him.uni-bonn.de/uploads/media/Erklaerung.pdf ). Auszug: "Wir melden uns zu Wort, weil wir großen Wert darauf legen, dass unsere Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden den Rahmen, in welchem wissenschaftlich gearbeitet wird, kennen. Wenn Mängel wie die der zu Guttenbergschen Arbeit lediglich handwerkliche Fehler darstellen sollen, sehen wir die Gefahr, dass die bewährten Standards wissenschaftlicher Arbeit verkommen." 91.12.90.68 08:17, 5. Dez. 2012 (UTC)
Genau dies, "die bewährten Standards wissenschaftlicher Arbeit", ist der zentrale Punkt, und zwar jenseits der prüfungsrechtlichen Frage, ob das Buch die Habilitationsschrift oder nur einen Teil der schriftlichen Habilitationsleistung darstellt. Jedenfalls ist es eine zweifellos wissenschaftliche Arbeit die ebenso zweifellos und massiv nicht die Standards wissenschaftlichen Arbeitens einhält. Dies wird selbst bei einer Neuauflage nicht mehr aus der Welt geschafft, sondern ist eine Kritik, die als solche stehen bleibt. Bei aller Hochachtung dafür, dass Sie, Tn, sich hier der Diskussion stellen: Zu diesem Kern der durch dieses Wiki geübten Kritik an Ihrem Buch haben Sie bisher auch hier kein Wort verloren (abgesehen von der sehr schwachen Aussage "Das war auch der Grund, wieso ich in diesem Kapitel nicht die nötige Aufmerksamkeit aufgebracht habe."), und damit bleibt der Vorwurf, diese Grundregeln der Wissenschaftlichkeit fundamental verletzt zu haben, bis jetzt (5.12.2012, 11:46 Uhr) Ihrerseits unkommentiert. Strafjurist (Diskussion) 10:48, 5. Dez. 2012 (UTC)
Dem schließe ich mich an. Ob es sich bei der hier untersuchten Arbeit um eine ganze oder um eine halbe Habilitationsschrift handelt und ob auch die andere Hälfte für die Habilitation ausgereicht hätte oder eine Habilitation gar nicht erforderlich war, interessiert mich allenfalls in zweiter Linie, wenn überhaupt. Es handelt sich jedenfalls um eine veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit, bei der die Einhaltung der wissenschaftlichen Standards zweifelhaft erscheint, weswegen eine kritische Auseinandersetzung angezeigt ist. Morinola (Diskussion) 12:43, 6. Dez. 2012 (UTC)

Hallo Vroniplager, kann mir jemand in einfachen Worten erklären, wie es sich mit dem Band 1 denn nun verhält, denn mir ist der gesamte Sachverhalt nicht ersichtlich. Gehört er nun zur Arbeit dazu oder nicht? Gruß Ein_Unterstüter 74.120.188.5 10:26, 6. Dez. 2012 (UTC)

Diese Frage kann wohl nur die FernUni Hagen beantworten. In den publizierten Texten findet sich - soweit bislang bekannt - kein Hinweis auf einen "1. Band". Die hier untersuchte Schrift ist in der Druckfassung als Habilitationsschrift gekennzeichnet und wird so auch bei der Deutschen Nationalbibliothek geführt. Ob so etwas aus einem "Redaktionsversehen" erwachsen kann, möchte ich nicht beurteilen. KayH (Diskussion) 12:54, 6. Dez. 2012 (UTC)


Band 2 dabei?

Sehr geehrter Herr Nguyen,

Respekt für Ihren Mut!

Sie sagen aber: "In seinem Gutachten zog der Erstgutachter die Aufsätze des 1. Bands ausdrücklich mit in seine Bewertung ein." Hieraus entnehme ich, dass "Band 2" der formale Gegenstand des Habilitationsverfahrens war. Ihre Ausführungen zu "Band 1" sind somit eher hypothetische Überlegungen (Was wäre, wenn ich nur Band 1 eingereicht hätte...).

MfG "80.138.234.216 09:54, 7. Dez. 2012 (UTC)"

Die untersuchte Arbeit

Liebe Mitdiskutantinnen und -diskutanten,

als newcomer verstehe ich einen Teil der hier geführten Diskussion nicht. Ob es nun einen "1. Band" gibt oder nicht; ob der "2. Band" nun im engeren oder im weiteren Sinne eine Hbail-Schrift dartsellt; ob "Tri" auch habilitiert worden wäre, wenn er den "2. Band" nicht vorgelegt hätte etc. - all das sind doch (von "Tri" ganz geschickt eröffnete) Nebenkriegsschauplätze. Entscheidend ist doch, dass "Tri" eine Arbeit mit hohem wissenschaftlichen Anspruch vorgelegt hat, in der eklatant gegen elementare Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens (und auch wissenschaftlichen Anstands) verstoßen wird. Dazu aber hat sich der gute "Tri" -sofern ich nicht etwas übersehen habe- noch gar nicht geäußert. Lieber "Tri", wie würden Sie mit einer Bachelor-Arbeit verfahren, in der mit fremden Quellen so umgegangen wird, wie Sie das getan haben? Wenn es an Ihrer Hochschule nur halbwegs ordentlich zugeht, würde die Arbeit als "nicht bestanden" gewertet, ggf. hätte der Einreicher der Arbeit weitere Konsequenzen zu erwarten...

MfG

ASILEM84.190.248.123 12:07, 9. Dez. 2012 (UTC)--84.190.248.123 12:07, 9. Dez. 2012 (UTC)

Das ist völlig richtig. Es ist eine nicht ganz neue Vorgehensweise, die hypothetische Fragestellung, was mit einer anderen Arbeit gewesen wäre, zum scheinbar zentralen Gegenstand der Aufarbeitung eines wissenschaftlichen Betrugsfalls zu machen. Auf meiner Benutzerseite habe ich einen Auszug aus einem Urteil von 1980 abgelegt und entsprechend verlinkt, der darauf Bezug nimmt. [7] Was zählt, ist die Arbeit, wie sie vorgelegen hat. Eine andere als diese, als Form- und Sinnganzes zu betrachtende Arbeit kann ohne ein neues Promotions- bzw. Habilitationsverfahren nicht sinnvoll betrachtet werden. Martin Klicken (Diskussion) 00:00, 6. Jan. 2013 (UTC)

Nachfrage

Sehr geehrter "Tri"!

Ich muss mich nun doch noch einmal melden, nachdem Sie auf meine letzte Frage nicht antworten. Deshalb noch einmal: Wie würden Sie eine Bachelorarbeit bewerten, die ähnlich viele nicht zitierte "Übernahmen" enthält wie Ihre Habilitationsschrift? Noch etwas: Ich habe bei der Fernuniversität nachgefragt, wie es sich mit dem geheimnisvollen "ersten Band" Ihrer Habilitationsschrift verhält. Dort kennt man dummerweise keinen ersten Band, sondern nur eine Habilitationsschrift. Es bleibt bei dem Eindruck, dass Sie nur von dem Kern des Problems, Ihrem seitenweisen Übernehmen fremder Formulierungen ohne Zitation, ablenken wollen. Dass etliche der hier aktiven Jägerinnen und Jäger auch noch darauf hereinfallen, steht auf einem anderen Blatt.

MfG

AsilemAsilem (Diskussion) 17:50, 13. Dez. 2012 (UTC)

Ich weiss nicht genau, wer hier auf was hereingefallen sein soll, aber ich wuerde doch fuer die Wahl eines anderen Fonts oder einer groesseren Schriftart plaedieren -- das Kuerzel ist "Tn", nicht "Tri". Fiesh (Diskussion) 19:18, 13. Dez. 2012 (UTC)
Sehr geehrter "Fiesh", danke für den erhellenden Hinweis; ab jetzt nur noch "Tn". Aber warum einen anderen Fonts? Und zur Sache mit dem "Hereinfallen": Überprüfen Sie doch einmal den Schwerpunkt dieses Diskusionsstrangs. MfG Asilem (Diskussion) 15:06, 14. Dez. 2012 (UTC)
@ Fiesh: Ich oute mich, dass ich auch nicht annähernd verstanden habe, was mit Fonts oder Schriftart überhaupt gemeint sein könnte. Ich dachte erst, es sei ein Insiderironie in Richtung Netzslang, aber vielleicht leben hier auch Leute in völlig unterschiedlichen Darstellungswelten. Ich sehe jedenfalls hier schon immer alles in einem Einheitsfont, auch die Beiträge von Asilem. Singulus (Diskussion) 22:51, 14. Dez. 2012 (UTC)
"Einheitsfont" ist sehr vage, bei mir wird alles in Helvetica dargestellt, aber letztendlich kann der Browser oder ueber dessen Einstellungen der Benutzer natuerlich machen, was er will. Die Anspielung zielte auf die Verwechslung Asilems von "Tn" und "Tri" ab, die in manchen Schriftarten durchaus aehnlich aussehen koennten. Aber man muss auch nicht jede Anspielung erfassen, um nichts zu verpasesn. Ich finde meine Scherze zwar hinreissend witzig, aber so toll war's in diesem Fall nun auch nicht ;) Fiesh (Diskussion) 01:44, 15. Dez. 2012 (UTC)
Hallo Fiesh, der war wirklich gut! Ich habe auf der Leitung gestanden. Weiter so! Singulus (Diskussion) 10:52, 15. Dez. 2012 (UTC)