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Warum hat VroniPlag die Analyse-Ergebnisse zur Dissertation Annette Schavans nicht "publiziert"?

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Forum: Übersicht > Warum hat VroniPlag die Analyse-Ergebnisse zur Dissertation Annette Schavans nicht "publiziert"?
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Die As-Geschichte kam gestern sehr unvermittelt hoch und wird in der nächsten Zeit sicher noch etliche Stellungnahmen, Diskussionen und kontroverse Bewertungen provozieren.
Aber da ebenso Fragen zu den Hintergründen gestellt werden und dazu viel gerätselt und spekuliert wird, mal als Anregung: Sollte für Medien und Öffentlichkeit zur Klärung hier nicht besser auch mal eindeutig dargestellt werden, was "Schavanplag" denn nun genau mit VroniPlag zu tun hat?
Das was darüber etwa bei SPON (Leitmedium) zu lesen war, wirkte doch nicht besonders glücklich formuliert/zitiert (WW: "'hatte aber nicht die Güteklasse eines Guttenberg'" [KTG als Maßstab?], "Weber-Wulff hält es für möglich, dass jemand die früheren Analysen von VroniPlag kopiert und nun in dem Blog veröffentlicht habe.")
Selbst Erbloggtes, den man für relativ gut informiert halten könnte, grübelt schwer. [btw: Erstaunlich ohnehin das viele mediale Staunen, als ob sich die meisten der VP-Analysekürzel nicht auch ohne Anmeldung, Chatpräsenz oder sonstige Insidereien relativ schnell entschlüsseln ließen.]

Dabei hatte doch der Hauptbearbeiter am 18.03. schon selbst darüber informiert, wie er den Befund sieht und dass er deshalb auch allein handeln würde. Kann das daher wirklich überraschen (sofern sich nicht doch MH oder irgendein Cleverle die Daten geschnappt hatte und sich jetzt einen grinst)?
Nachdem also die (von immerhin mehreren Personen gesichteten 10 % der) VP-Ergebnisse auf dem Umweg über ein anderes Label nun doch die Öffentlichkeit erreicht haben: Wäre es da nicht sinnvoll, diese neue Situation für dieses Wiki als Chance zu begreifen und den letztlich-ja-doch-VP-Fall As für das interessierte Publikum hier auf gewohnt seriöse Weise zu präsentieren (mit Barcode usw.)? Das wiedererwachte Interesse am Plagiatsthema dürfte VP jedenfalls manche neuen Leser bringen und sie dabei auch auf die anderen Fälle aufmerksam machen (und evtl. nachdenklich, etwa warum selbst 75% bei der Heidelberger Medizin so entspannt gesehen werden oder ein Fall mit 86% auch nach vielen Monaten anscheinend noch immer zu keiner Entscheidung führte usw.) -- 213.61.192.33 13:31, 3. Mai 2012 (UTC)

Wie sollen denn im Schatten eines solchen Skandals die vergleichsweisen (aus Medien- und wohl auch Otto Normal-sicht) Skandälchen aufgearbeitet werden? Ich glaube da nicht dran, so schön ich es auch fände wenn im Bereich Medizin mal was passieren würde.
Ich rate grundsätzlich ab, wenn nicht gravierend neues zu As auftaucht. Könnte sonst seltsame Eindrücke hinterlassen und/oder unangenehme Reaktionen hervorrufen. Sieht halt blöd aus wenn man auf den Zug, in den man nicht steigen wollte, doch noch aufspringt wenn er losgerollt ist. 84.63.96.25 14:35, 3. Mai 2012 (UTC)
Warum sollte sich an der Entscheidung, den Fall nicht auf VP zu "publizieren", durch die nun erfolgte Publikation auf einer anderen Plattform etwas ändern? Und meint jemand ernsthaft, daß die mediale Aufmerksamkeit, die durch diese Publikation nun erfolgt ist, hier nun irgendwer dazu "nutzen" möchte, Schavan als "Aushängeschild" von VP zu "verwenden", um auf andere Mißstände aufmerksam zu machen? Solche Überlegungen sind mir zumindest vollkommen fremd. Da kann ich nur den Kopf schütteln. KayH 15:38, 3. Mai 2012 (UTC)
So ist es. Außerdem kümmert sich jetzt die Uni D'dorf drum. Das ist seriös genug. :) HgR 04:45, 4. Mai 2012 (UTC)
Ein massiver Sch...sturm erhöht keineswegs die Qualität der Funde und deren Würdigung ddurch VP.
VP würde durch eine nachträgliche Veröffentlichung sich die Anschuldugung des Plagiarismus zu eigen machen, obwohl das kollaborative Wiki zu einem anderen Ergebnis gekommen ist. Die Tatsache, dass die Untersuchungen jetzt öffentlich bekannt sind, ändert nichts an der Entscheidung der "Mitglieder". Es war eine Entscheidung einer Einzelperson, die Ergebnisse medienwirksam öffentlich zu machen und nicht die des "Schwarms". Und das muss auch weiterhin so dokumentiert werden.Bummelchen 20:51, 4. Mai 2012 (UTC)
Nein, das Kollektiv hat keineswegs festgestellt, dass es sich nicht um Plagiarismus handelt. Lediglich wurde mehrheitlich beschlossen, dass die Schwere des Falls nicht ausreichend fuer eine Veroeffentlichung auf VroniPlag scheint. Wenn eine Zeitung nicht ueber einen Vorfall berichtet, heisst das nicht, dass sie die Existenz des Vorfalls anzweifelt. Fiesh 22:26, 4. Mai 2012 (UTC)
Wollte es erst nicht, aber jetzt schreibe ich hier doch noch mal was längeres dazu: Die Anregungen oben zielten nicht darauf ab, dass VP etwa zynisch eine Themenkonjunktur ausnutzen solle, so wie manche das gerade twitternd, bloggend oder interviewgebend auf tlw. erschreckende Weise zeigen. Ganz und gar nicht. Letztlich stand dahinter mehr der Gedanke an die Verantwortung, die aus den VP-Sichteraussagen resultiert.
"VP würde durch eine nachträgliche Veröffentlichung sich die Anschuldigung des Plagiarismus zu eigen machen, obwohl das kollaborative Wiki zu einem anderen Ergebnis gekommen ist" - Aber Bummelchen, bei einem Fragment hast Du doch - zusammen mit fiesh - selbst eine solche Anschuldigung erhoben (bei den anderen mit dem Zusatz "(Text)" wohl nur die Richtigkeit der Wortlaute beglaubigt). Durch Deinem Sichter-Namensvermerk hast Du an dieser einen Stelle eine schwerwiegende Aussage getroffen, die ausgeschrieben lautet: "Ich, Bummelchen, bin der Auffassung, dass Sie, Frau Schavan, sich an dieser Stelle Ihrer Arbeit ein Plagiat in Form eines BauernOpfers geleistet haben!" Und Hindemith, PlagProf und andere haben als Sichter derartige Aussagen bei vielen anderen Fragmenten getroffen. Und die bildeten die Grundlage für diesen knapp >10 %-Wert - und für "schavanplag" - und die Folgen. Und dann soll VP nichts mehr damit zu haben, nur weil diese höchst konkreten, bei VP erfolgten Kategorisierungen dann woanders mit Klarnamen veröffentlicht wurden [btw: de facto hat VP diese Aussagen und Wertungen ja ebenfalls veröffentlicht, nur eben mit schwacher Codierung per Namenskürzel!] - macht man es sich da mit so einer Position nicht doch etwas sehr einfach?
Noch etwas anderes: Wenn es - jedenfalls lt. taz.de - für die Veröffentlichungsfrage intern anscheinend auch noch ein zweites zentrales Kriterium bei VP gibt, nämlich das der "systematischen Form des Plagiierens", wäre es wirklich gut, wenn die VP-Leser davon auch mal erfahren würden, z.B. in den VP-FAQs. Das hätte nämlich auch in diesem Fall manche Irritationen vermeiden helfen und die die Entscheidung zur Nichtveröffentlichung trotz der knapp erreichten 10% nachvollziehbarer machen können. -- 213.102.93.101 00:19, 5. Mai 2012 (UTC)
Das macht es nun klarer, was Du sagen wolltest - und hier kann ich mich anschließen. Man sollte das in den FAQs evtl. festhalten, daß VP nicht irgendeiner stumpfen "Zahlenlogik" folgt (alles ab 10% ist ein glasklares Plagiat), sondern neben den quantitativen Bewertungen auch qualitative Überlegungen eine Rolle spielen. Allerdings ist letzteres kaum formalisierbar, es verdichtet sich bei einer Abstimmung einfach zu einer Meinung und einer Stimme. Im Fall AS habe ich z.B. gegen eine "Publikation" auf VP gestimmt. KayH 15:54, 5. Mai 2012 (UTC)

Der Eröffner des Threads stellt eine Fragestellung voran, verliert sie dann aber m.E. aus den Augen und fügt schließlich den Vorschlag an, VP sei gut beraten, jetzt wieder die Untersuchung aufzunehmen. Es fällt auf, dass alle Kommentare sich nur auf den Vorschlag bzw. die Überlegung beziehen, die Thread-Fragestellung indes totaliter verfehlen.

Interessant ist, dass Bummelchen ausführt, man würde sich nachträglich, sozusagen als ein ‚venire contra factum proprium’, die Anschuldigung des Plagiarismus zu eigen machen, während z.B. Klicken den selben Entscheidungsvorgang völlig konträr schildert:
»Was die Leute abstimmen, ist nicht “Wahrheit” oder “Plagiat”, sondern eine Abstimmung zur Vorgehensweise.« [1] Und darüber sei eine Konsensentscheidung getroffen worden.

Marcusb erläuterte an gleicher Stelle, wie sich Konsens und Grenzfall zu einander verhalten. Wenn ich es recht verstehe, dann hält er dafür, dass die Mehrheit auf der Basis der 36 gesichteten Fragmente die Einschätzung des Hauptbearbeiters, es handle sich hier um „Weizen“, nicht teilte, sondern als „Spreu“ einschätzte. Bei Erbloggtes [2] hat Plaqueiator berichtet, 48 weitere Fragmente seien noch gar nicht gesichtet gewesen und somit nicht in die Weizen-Spreu-Entscheidung eingeflossen. Hier stellt sich die Thread-Frage: Warum nicht? Wenn es um objektive Textstellenvergleiche geht und in anderen Fällen immer akribisch Prozentangaben mit zwei Stellen hinter dem Komma Usus waren und sind (vgl. Barcode), warum in diesem Fall 57,14% Fragment-Material außer Acht lassen, zumal nicht nur die kategoriale Qualität, sondern gerade auch die Quantität der belastbaren Fundstellen ein bedeutsames Beurteilungskriterium darstellt.

IMO sollte VP natürlich nicht jetzt plötzlich wieder auf den Zug aufspringen, aber gerade wegen der unglücklich verzerrten medialen Rezeption die Forum-Frage aufgreifen und zur Klarstellung beitragen, auch wenn der/die Autor(in) der Frage diese nicht weiter verfolgte.

Nachtrag: Stellte beim Editieren fest, dass Fiesh schon die missverständliche Interpretation von B. korrigierte. Das Übrige bleibt davon aber unberührt, denn wenn es um die „Schwere des Falls“ ging – s.o.! Und auch, worauf der Threadsteller gerade hinweist: Das Kriterium der „systematischen Form des Plagiierens“ – hätte es zu deren Überprüfung nicht gerade der Sichtung der restlichen Fragmente bedurft, bevor man eine „Abstimmung zur Vorgehensweise“ im Konsens zur Vermeidung von Streitigkeiten und zur Trennung von Spreu und Weizen macht? GeS 02:11, 5. Mai 2012 (UTC)

Puh. Kaum hat man drei Tage mit was anderem eigentlich ausgebucht, bricht die Geschichte. Nun. Ich stelle fest, dass VroniPlag viele Fälle hat, die gleichzeitig laufen. Ich bin in einen anderen Fall sehr aktiv, habe hierfür wenig Zeit, und habe dennoch die Stellen angeschaut. Ich habe mitdiskutiert (viele der "ungesichteten" Fragmenten haben auf der "Rückseite" (Tab Diskussion) längere Diskussionen, warum der eine oder andere Probleme mit diesen Fragmenten hat. Die Abstimmung passierte bei Kenntnisstand der Diskussion, nicht quantitativ an Hand von Sichtungsanzahl oder so. Wenn man die Anzahl der Zeilen als Basis nimmt, bei angenommene 30 Zeilen pro Seite, sind auch bei 17 % der Seiten lediglich 6% der Zeilen betroffen. Eine Seite (S. 91) enthält lediglich 2 Wörter, die den Satz von der Vorseite beenden. Wenn ich vom "Grenzfall" spreche, meine ich Grenzfall für Aufnahme auf der Home. Das ist keine Entscheidung, ob das Werk ein Plagiat ist oder nicht, was unabhängig von der Plagiatsentscheidung einzelnder Fragmente zu fällen ist. WiseWoman 09:07, 5. Mai 2012 (UTC)

Die Feststellung, ob es sich bei einer Qualifikationsschrift insgesamt um ein Plagiat handelt, hat nicht Vroniplag in einer intransparenten Entscheidungsrunde zu treffen, sondern die Promotionskommission an der betroffenen Fakultät. Was anders bedeutet die Entscheidung zur Veröffentlichung auf der Home? 78.50.196.207 18:29, 5. Mai 2012 (UTC)
Oh, danke für den Hinweis, das ist den Beteiligten dieser "intransparenten Entscheidungsrunde" hier bislang überhaupt nicht klar gewesen, daß solche Entscheidungen von völlig transparenten Promotionskommissionen betroffener Fakultäten getroffen werden. Machen wir den Laden hier also einfach dicht. Bringt ja alles nix. KayH 18:45, 5. Mai 2012 (UTC)
Ich verstehe nur nicht, was es genau bedeutet, wenn ein "Fall" nun nicht auf die Home kommt. Ist es dann kein Plagiat? 78.50.196.207 22:23, 5. Mai 2012 (UTC)
Siehe dazu z.B. die heutigen Ergänzungen in den FAQ: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/VroniPlag_Wiki:FAQ?diff=81075&oldid=81062. - Hood 22:27, 5. Mai 2012 (UTC)
Ich verstehe es immer noch nicht. Es kann also ein Plagiat sein oder auch nicht, wenn irgendein Name veröffentlicht wird. Es können, müssen aber nicht 10% betroffener Plagiatseiten enthalten sein, damit der Name hier veröffentlicht wird. Gibt es denn keine materiellen Gründe?
Die objektiven Grundlagen, die ich sehe, die zur Veröffentlichung des Falles Schavans hätten führen müssen, wären gewesen: es gibt eine erhebliche Anzahl ganz klarer Plagiatstellen, dazu eine Vielzahl mindestens unsauberer Stellen, die der Fakultät zur Entscheidung vorgelegt werden sollten, sie sind alle fein säuberlich aufgelistet.
Warum wurde dies nicht durch Veröffentlichung vorgelegt? Kann man sagen, Vroniplag wollte Schavan schützen?
Wo sind die materiellen Gründe, die die Entscheidung contra Veröffentlichung / Vorlage des Falles begründen? 92.227.20.234 05:58, 6. Mai 2012 (UTC)

Zu "48 weitere Fragmente seien noch gar nicht gesichtet gewesen": Die Aussage braucht noch etwas Hintergrundwissen zum Workflow. Grundsätzlich ist es so, dass nur Fragmente, die ein Plagiat dokumentieren, unbedingt gesichtet werden müssen. Aus der Kategorie "Gesichtet" kann man nicht im Umkehrschluss folgern, dass Fragmente, die dieses Attribut nicht haben, auch nicht betrachtet wurden. Teilweise ist dies wie von WiseWoman schon angemerkt über die Diskussionsseiten nachvollziehbar. Mir fehlt dafür das passende Vokabular, vielleicht kann man es als zweistufiges Positiv-Auswahlverfahren bezeichnen: In Runde 1 werden belastbare Fragmente als Plagiat und "Gessichtet" klassifiziert. In Runde 2 erfolgt eine Gesamtschau, ob die Gruppe der Plagiatsfragmente einen Fall für die Homepage ergibt. – Und bitte korrigieren, falls ich den aktuellen Workflow nicht zutreffend wiedergegeben habe, meine letzten Sichtungen liegen schon Wochen zurück. -- erbSenzahl 10:27, 5. Mai 2012 (UTC)

--

Nach dem, was ich überflogen habe, kann ich einerseits die Einordnung "weniger krass als Guttenberg o. ä." natürlich teilen. Andererseits finde ich, dass die ganze Diskussion gerade die Standards erheblich nach unten verschiebt (wofür VroniPlag nichts kann, aber das ist das Ergebnis).

Fakt ist, dass man entweder wörtlich zitieren sollte - mit Anführungszeichen, mit Quellenbeleg und mit Kennzeichnung jeder noch so kleinen Veränderung. Oder aber man paraphrasiert - dann ebenfalls mit Quellenbeleg und möglichst so frei, dass es keine sprachlichen Übereinstimmungen gibt. Wenn ich wissenschaftliches Arbeiten nicht völlig falsch gelernt habe, sind diese beiden Varianten legitim - alles andere nicht. Und eine Promovendin sollte dies wissen. Zumal, wenn sie es an anderer Stelle richtig macht.

Ich habe kürzlich in Seminaren zahlreiche Studierende gehabt, bei denen von 15 Seiten jeweils ca. zwei aus nicht gekennzeichneten Zitaten bestanden. Das ganze Spektrum von nur zum Teil gekennzeichneten Zitaten, leichten Umformulierungen, indirekten Verweisen auf eine Quelle, obwohl nur eine Wiedergabe dieser Quelle in einem anderen Werk wörtlich zitiert wurde etc. M. E. sehr eindeutige Muster, die nicht einfach so aus Versehen "passieren". Ich hätte diese Studierenden gern hierfür durchfallen lassen, habe dabei aber erfahren, dass an dieser Uni erst ein Plagiat vorliegt, wenn 50 % (!) der Arbeit wörtlich ohne Beleg übernommen sind und habe von allen Seiten nur Warnungen bekommen, dass ich jenseits einer Herabsenkung der Note nichts unternehmen solle bzw. man mich dabei nicht unterstützen würde. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht.

Wenn ich nun noch den Tenor der jetzigen Diskussion verfolge, in der die Stimmung mir zunehmend gegen die "Hexenjäger" umzuschlagen scheint, die angeblich hier nur ein paar "Bagatellmängel" aufblähen, frage ich mich, ob die - wie gesagt inhaltlich für mich durchaus nachvollziehbare - Einordnung durch VroniPlag nicht in der Sache ziemlich kontraproduktive Folgen hat. --178.200.138.23 10:20, 5. Mai 2012 (UTC)

Ein Aspekt, der hier in der Dokumentation nicht abgebildet werden kann, ist der Kontext eines Fragments. In der Praxis heißt das, dass ich für die Sichtung auch das Umfeld des Fragments in Untersuchungstext und Fundstelle betrachte. Bei Mathiopoulos zB wird dann an vielen Stellen dreister und verschleierter Diebstahl deutlich, in anderen Fällen relativiert sich der Befund, weil die Passage beim Leser überhaupt nicht den Eindruck aufkommen läßt, dass hier eigene Gedanken vorgetragen würden. ZB weil der Abschnitt insgesamt einen anderen Text referiert. Solche Fragmente sind dann nicht "belastbar" weil sie im Kontext harmloser sind, als bei isolierter Betrachtung. – All dies eine grobe Beschreibung zum Verständnis. Man muss das wirklich konkret dh. fragmentweise abhandeln-- erbSenzahl 10:22, 5. Mai 2012 (UTC)


»Wenn ich vom "Grenzfall" spreche, meine ich Grenzfall für Aufnahme auf der Home. Das ist keine Entscheidung, ob das Werk ein Plagiat ist oder nicht, was unabhängig von der Plagiatsentscheidung einzelnder Fragmente zu fällen ist.«
“Puh“, WW, auch Leute, die sich aus Zeitnot zu ziemlich nächtlicher Stunde mit solcherlei Thematik aus sympathisierendem Interesse beschäftigen, scheinen noch anderweitig sehr beschäftigt zu sein. Irgendwie kommt solche Einleitung nicht gerade einladend rüber. Und auf die Gefahr zu nerven:
Was ist denn die gemeinsame Eigenschaft aller auf die Home gestellten und somit „publizierten“ Fälle, wenn nicht die Aussage, dass hier ein begründeter Plagiatsverdacht i.S. der nicht kenntlich gemachten Übernahme geistigen Eigentums Dritter vorliegt, gemessen an einer hinreichenden Zahl und Qualität belastbarer Fundstellen, wobei natürlich diese Entscheidung als Ganzes gesehen mehr ist als die Summe ihrer Teile (s. auch die Hinweise auf Diskussionen zu Fragmenten). Und bedeutet nicht diese ganzheitliche Einschätzung, welche zur Publizierung führt, dass hier damit ein gravierender Verstoß gegen die Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis als in den Augen der Mehrheit der VP-Aktiven belastbar belegt gelten darf und dies namentlich öffentlich kundgetan wird?
Oder war das bisher nicht die Kernaussage, wenn ein ‚Fall’ auf die Home gestellt wurde? Wenn es das aber war und noch ist, dann ist eben die „Grenzfall“-Bemerkung nicht anders zu verstehen, als sie medial interpretiert wurde: Der Fall ‚As’ wurde „im Konsens“ zum Nicht-Fall, weil, um es mit Klicken zu sagen, man mit einer gegenteiligen „Vorgehensweise“ eine „Graubereichsdiskussion“ „ohne Not“ eröffnet hätte und damit – gerade wegen der Prominenz der betroffenen Person – die „einhellige[n] Bestätigung durch alle Gremien hindurch“ und somit die programmatische „Präventionswirkung“ auf Dauer gefährdet hätte.
Das ist die ehrliche Antwort auf die im Thread thematisierte Frage. Und das Nicht-auf-die Home-Stellen impliziert im Kontext der bisherigen Praxis und ihrer von VP akzeptierten medialen Interpretation eben doch die Aussage, dass ‚As’ als „Grenzfall“ knapp die ‚Plagiatsweihe’ durch VP verpasst hatte.
Und diese Antwort auf die Threadfrage wird nicht von böswilligen VP-Hassern oder Trolls gegeben, sondern von nicht ganz unerheblich zum Projekt VP Beitragenden selbst. Dass daraus nicht im Umkehrschluss gefolgert werden darf, VP habe festgestellt, es liege kein’Plagiat’ vor, ist aussagelogisch korrekt, interessiert aber im Kontext bisheriger Praxis anscheinend wenig. Vorschlag: Vielleicht sollte VP an prominenter Stelle im Wiki und gebetsmühlenartig bei jedem einschlägigen Interview dartun, wie es sich damit verhält.

Und Fiesh trifft mit seinem Zeitungsvergleich die Sache nun wirklich nicht: Es geht hier nicht bei der Frage ‚Home oder Nicht-Home’ darum, einen Unfall zu melden oder nicht, sondern eine bereits laufende Unfalluntersuchung zu stoppen und dieses Stoppen nicht zu veröffentlichen, obwohl man zuvor mit Namenskürzel – wie auch bei Zeitungen üblich – einzelne Tatortskizzen und Indizienbewertungen veröffentlicht hatte!

@ Senzahl: Danke für die Erläuterungen. Das alles bestätigt aber eben doch nur, dass man keinen Sinn darin sah, den Noch-nicht-Fall (?) ‚As’ weiter zu untersuchen. Warum man aber darin keinen Sinn sah und nicht weiter untersuchte, ist damit noch nicht ausgesagt! Diese Aussagen und damit authentische Antworten auf die Threadfrage finden sich, wie gezeigt, allein schon bei WW und Klicken. 217.88.177.57 14:45, 5. Mai 2012 (UTC)

Lieber Vorredner -- sie verstehen da etwas falsch ... soweit ich das überblicken kann, ist die Analyse auf Schavanplag nicht umfangreicher als die Analyse auf Vroniplag. Der Unterschied zwischen 10% und 17% rührt daher, dass die 17% auch die Fragmente beinhalten, die auf Vroniplag nicht gesichtet wurden, weil als zu "dünn" angesehen. Wenn sie mal nur "Kat A" auf Schavanplag anschauen, dann sind das auch unter 10%. (wobei meiner Ansicht nach die Prozente hier nicht wirklich weiterhelfen ... man muss sich die Fragmente schon der Reihe nach anschauen und qualitativ bewerten -- und in den Nuancen dieser Bewertung, da liegt der Hund begraben) Hindemith 16:14, 5. Mai 2012 (UTC)
Warum wurde dann nicht auf "Kein Plagiat" oder so gesichtet, kann man davon ausgehen, dass alle nicht auf Vroniplag gesichteten Fragmente kein Plagiat sind? 85.214.232.21 16:23, 5. Mai 2012 (UTC)
Na ja, diese Fragmente wären wohl eher alle auf "verdächtig" gesichtet worden (eine Plagiatskategorie, deren Namen schlecht gewählt ist .. es gibt da die Diskussion, die umzubenennen). Allerdings ist dieser Prozess tatsächlich nicht zu Ende geführt worden. SIe werden aber bei vielen Fragmenten zugehörige Diskussionsseiten finden, mit Meinungen, die das Fragment als "verdächtig" einstufen. Ausserdem waren die Fragmente zur leichteren Sichtung subjektiv nach Güte geordnet. Es war den Beteiligten dann schnell klar, dass nicht mehr mehr Fragmente gesichtet würden. Es war wirklich kein "Abbruch" der Analyse, eher ein Einsehen, dass die Fakten jetzt im Wesentlichen auf dem Tisch liegen, und eine Entscheidung getroffen werden muss. Hindemith 16:41, 5. Mai 2012 (UTC)
Aber wenn über diese Fragmente diskutiert wurde, warum wurden sie dann nicht auch gesichtet? Das wirkt unlogisch. Erst diskutieren, aber dann einfach liegen lassen und nicht sozusagen abschließen? Die Diskutanten hätten es dann doch auch sichten können, wenn sie eh gerade dabei sind. 85.214.232.21 16:56, 5. Mai 2012 (UTC)
Ja, das mag so aussehen ... aber vergessen sie nicht, das Wiki ist immer noch die nur rudimentär koordinierte Zusammenarbeit Freiwilliger. Es ist einfach der normalen Dynamik geschuldet, dass auf "Fleiß-Edits" keiner groß Lust hat, wenn die Sachlage im Wesentlichen klar ist. Außerdem ist die Abänderung einer Plagiatskategorisierung immer auch eine -- wenn auch zivilisierte -- Konfrontation, und auch die kostet Energie. Solche weichen Faktoren sind natürlich nur schwer darstellbar, und natürlich wäre es schöner alle Fragmente sauber durchgesichtet zu haben. Ich hatte aber nicht den Eindruck, dass die Diskutanten bei der Entscheidung nicht alle Fakten zur Verfügung hatten. Hindemith 17:48, 5. Mai 2012 (UTC)
Im ersten Quartal 2012 wurden mehrere Fälle neu angefangen, wenn ich das richtig deute, von "Administratoren", die von wesentlich geringerem öffentlichem Interesse waren. Warum wurde hier nicht, wie es in jedem bisherigen Fall geschehen, wenigstens von den Administratoren sauber gearbeitet, bevor in der Öffentlichkeit von "Grenzfall" geredet wird? Welche Sachlage ist klar? Dass solche Textstellen wie diese, diese, diese und eine Unzahl anderer nicht belastbar wären? Obwohl sie bereits von mehreren Mitarbeitern bestätigt wurden? Wo genau liegt hier der Unterschied zu Stellen in anderen hier veröffentlichten Plagiatsvorwürfen?
Was hier nicht belastbar erscheint, sind weniger die Fundstellen als Ihre Begründungen zu den hier allerorten auftauchenden Fragen und erheblichen Zweifeln an Ihrem öffentlichen Handeln (Frau Weber-Wullf).
Wenn es tatsächlich so ist, wie Sie schreiben, Hindemith, dass ein Vorwurf oder Nicht-Vorwurf von der Lust(!) der Bearbeiter abhängt, Argumente beliebig sind und öffentliche Äußerungen nach demselben Lustprinzip ohne belastbare Grundlage getätigt werden, dann müsste raschestens, wie weiter oben vorgeschlagen werden, dieser Laden hier dicht gemacht werden. Ich hoffe nicht, dass das der Fall ist und warte weiter auf eine konsistente Argumentation. 92.227.20.234 06:46, 6. Mai 2012 (UTC)
Also, 92.227.20.234 - Hindemith hat es nun klar beschrieben! Hier ist ein Team von Freiwilligen am Werk! Es gibt keine Arbeitsanweisungen, sondern in der Tat - jede/r arbeitet an den Fällen, die ihm oder ihr gerade interessieren. Es gibt keinen Zwang. Das war auch mein Punkt in der Sitzung, wo über AS besprochen worden ist: Die Plagiate laufen nicht weg! Was vor 32 Jahren passierte wird auch in 32.5 Jahren noch da sein, wir müssen keine Hektik machen. Vielleicht taucht noch ein Werk auf, und es gibt mehr Fragmente. Oder auch nicht. Es wird nicht ad acta gelegt, nur weil es noch nicht auf Home ist. Es wird einfach weitergeköchelt.
Ich bin schon amüsiert über die Wahrnehmung meiner Aussagen in der Öffentlichkeit. Ich habe davon gesprochen, dass ich AS kein "Persilschein" ausstelle, also nicht mit weisse Weste da stehen sehe. Ich sehe aber ein qualitativer Unterschied zu den anderen Fällen, vor allem zu Nm, wo ich eigentlich mehr Zeit im Moment investieren möchte. Das wird in den Medien so dargestellt, als ob ich doch noch Absolution erteilt habe, was sowieso witzlos ist, weil die Universität der richtige Instanz ist, nicht VroniPlag oder schavanplag, die nur Fragen aufwerfen können und Diskussionen anzetteln können. Nein, hier wird nichts "dicht gemacht". Es gibt keinen öffentlichen Auftrag!
Ich vermisse aber Empörung an andere Stelle: Bei Nk mit 70% Plagiat - und ich meine seitenweise wortwörtlichen Übernahmen - hat die Exzellenz-Universität Heidelberg gesagt: Nö, das ist nicht schlimm. Warum hier kein öffentlicher Aufschrei? Ich betrachte die Arbeiten und nicht die Personen, die dahinter stehen. WiseWoman 09:04, 6. Mai 2012 (UTC)
Dieses "Team an Freiwilligen", das Lust hat oder nicht, wenn ich das recht verstehe, entfaltet für die lustbestimmte Haltung aber ein bemerkenswertes öffentliches Bohei mit gewaltiger öffentlicher Rezeption. Wieso haben Sie sich denn zu dem Fall überhaupt geäußert, wenn Sie sich gar nicht damit befasst haben? Wie können Sie den "Grenzfall" dann beurteilen? Und dann sieht es für mich so aus, als ob Sie klare Übernahmen herunterspielen (was Sie auch dann tun, wenn Sie sagen: nicht ausreichend für die Namensveröffentlichung hier) und den Fall nicht einmal wie andere behandeln und noch nicht abgeschlossen haben, wie auch immer. Und was ist das für ein Argument: es wird weitergeköchelt. Sie haben doch schon andere Namen veröffentlicht! Warum die und nicht Schavan? Wieso wurden die andern nicht auch "weitergeköchelt"? Ist das beliebig, wer hier veröffentlicht wird? Haben zum Schluẞ hoffentlich doch nicht diejenigen auch noch Recht, die Ihnen eine politische Fehlsicht in irgendeiner Form vorwerfen? Ich kann das nicht glauben!
Was also, bitte, sind die halbwegs nachvollziehbaren Richtlinien, nach denen hier eine Veröffentlichung beschlossen wird?! Ich verstehe das immer weniger. Bis jetzt scheint mir das Lustprinzip auch bei der Entscheidung über die Veröffentlichung das leitende Motiv zu sein. Das kann doch nicht so sein??? 92.227.20.234 09:56, 6. Mai 2012 (UTC)
Wo ist eigentlich das Problem? Die Analyse zu As steht im Wiki. Jeder kann sich weiterhin an der Dokumentation beteiligen. Wie in allen anderen Fällen auch, wurde über eine Verschiebung der Analyse in den Hauptnamensraum nach "Überschreiten der 10%-Grenze" abgestimmt - und eine Mehrheit hat sich dagegen ausgesprochen, den "Fall" im jetzigen Bearbeitungsstand zu verschieben. Sollten neue Fakten dokumentiert werden, könnte sich das ändern. Solange keine neuen Fakten dokumentiert sind, wird es sich wahrscheinlich nicht ändern. So ist die etablierte Verfahrensweise. Und so ist der Sachstand. Die dokumentierten Fakten sprechen für sich. Die Interpretation dieser Fakten ist Sache jedes einzelnen. Sie sind einer, der eine Meinung dazu hat. Es gibt zig andere, die ebenfalls eine haben. Was ist daran auszusetzen? KayH 10:05, 6. Mai 2012 (UTC)
Weiterköcheln? Wenn nur eine Person daran arbeitet? Von wegen ein Team habe die Dissertation untersucht, man muss sich doch nur einmal anschauen, wie wenige sich damit beschäftigt haben, von wem all die FUndstellen stammen. Und das sollte weiterköcheln? Wie soll das denn gehen? Und warum sollte dort nichts weiter passieren? Wenn man sich ansieht, was da in letzter Zeit auf die Home gestellt wurde, kann man nur den Schluss ziehen, dass hinter der Behandlung des Falls As andere Motive standen. Na ja, machen sie mal Nm weiter, empören sie sich über Nk und hören sie auf, seltsame Interviews zu geben, die zu Überschriften wie "Vroniplag entlastet Schavan" führen... war das eigentlich auch mit allen abgesprochen? Wiir entlasten Schavan? 85.10.202.142 10:13, 6. Mai 2012 (UTC)
Müssen wir jetzt über Überschriften in der Presse diskutieren? Wäre es da nicht besser, sich an die entsprechenden Zeitungen zu wenden? Inzwischen sollte eigentlich klargeworden sein, wie sich die Sachlage insgesamt aus Sicht der hier Aktiven darstellt. Also verschonen Sie uns vielleicht mit diesen Schattendiskussionen? KayH 10:22, 6. Mai 2012 (UTC)

En Detail: Wie wurde As bearbeitet, wie ergibt sich ein Gesamtbild?

Lieber 92.227.20.234, sie verrennen sich da etwas: alle drei vermeintlich vernachlässigten Fragmente, die oben von ihnen genannt wurden, haben Einträge auf der entsprechenden Diskussionsseite (auf der Fragmentseite oben "Diskussion" anklicken): da haben sich mehrere Leute über deren Bewertung ausgetauscht ... und alle Interessierten wurden durch die Wiki-Aktivität auf die Diskussion aufmerksam. Sie können also davon ausgehen, dass die durchaus bei der Entscheidung eingeflossen sind. Genau in diesen detaillierten Diskussionen haben sich die Aktiven ein Bild gemacht. Hier wurde wirklich keine Untersuchung "abgebrochen". Zum "Lustprinzip": na ja, da haben sie ja jetzt ein Schlagwort gefunden. Ich habe nur gesagt, dass niemand Lust hat "Fleißedits" zu machen,d.h. Arbeit aus rein formalen Gründen zu leisten. Ich habe versucht transparent darzustellen, wie die Bearbeitung und die Entscheidung aus meiner Sicht abgelaufen sind, da bin ich etwas enttäuscht, dass sie mir das Wort im Munde umdrehen. Was aber natürlich stimmt: das ist ein Wiki, das von Freiwilligen editiert wird: natürlich macht da jeder nur, was er machen will -- ich finde es beeindruckend, wie viel strukturiertes und kollaboratives Arbeiten da möglich ist, sie nicht? Hindemith 10:31, 6. Mai 2012 (UTC)

Lieber 92.227.20.234 und andere. Es wurde durchaus „sauber“ gearbeitet, z.B. von dem Dokumentar, der diese Fragmente erstellt hatte und auch ein „Admin“ ist. Admins sind aber auch nicht mehr oder weniger zu sauberer Arbeit angehalten als jeder andere Nutzer. Admins haben nur erweiterte Benutzerrechte für zusätzliche Verwaltungsaufgaben. „Lust“ an der Mitarbeit hatten im Gegensatz zu früheren Fällen anscheinend wirklich nicht so viele Leute. Es kann aber jeder mit arbeiten, nicht nur Admins. Auch jeder, der sich nun kritisch äußert. Wer nicht weiß, wie und wo, kann im Chat nachfragen, das steht auch in den FAQ. Auch die Abstimmungen werden nicht nur von Admins getragen. Alles, was man braucht, um daran Teil zu haben, ist ein klein wenig Vertrauen, das man sehr leicht durch konstruktive Mitarbeit erwerben kann. Zurück zur Fallbearbeitung: Es gibt zu jeder Seite eine Diskussionsseite. Auch zu den Fragmenten, die nicht als „gesichtet“ kategorisiert sind, gibt es durchaus Diskussionen. Zu „sauberer“ Arbeit gehört nämlich auch, dass man nicht immer allzu vorschnell eingreift und Einwände erst einmal diskutiert und ggf. auch eigene Bedenkzeit einräumt. Man braucht aber auch kein ausgewiesener Plagiatsexperte zu sein, um schnell zu erkennen, dass der Fall „As“ weniger gravierend als viele andere (z.T. haarsträubende) Fälle ist. Zu einem gewissen Zeitpunkt war die Bearbeitung bereits weit fortgeschritten (ein gewisser Erkenntnisstand war durchaus leicht nachvollziehbar dokumentiert) und abzusehen, dass es nicht viele weitere Funde in dem Fall geben wird. Sie dürfen vorsichtig davon ausgehen, dass die Abstimmenden dann nicht blind für oder gegen eine Veröffentlichung auf der Hauptseite votiert haben. Auch diejenigen, die keine Diskussionen/Bearbeitungen schriftlich hinterlegt haben, haben sich die Fragmente sicherlich genau angeschaut. Ich mutmaße einmal, dass Sie es selbst nicht anders gemacht hätten. Vermutlich hätten auch Sie wenig „Lust“ (und Zeit?) gehabt, sich die Arbeit zu machen, jedes Fragment noch einmal zusätzlich nachvollziehbar und verständlich schriftlich zu kommentieren, wenn Sie ihre Gesamteinschätzung auch anders mitteilen können. Vor der Übernahme auf die Hauptseite hätte man sich diese Arbeit aber sicherlich gemacht. Nun zur Frage, weshalb der Fall trotz belastbarer Funde nicht auf der Hauptseite veröffentlicht worden ist. Sie können sich selbst davon überzeugen, dass in vielen Blogs und Foren sehr viele unterschiedliche Meinungen kursieren, was ein Plagiat ist, was „gravierend“ ist, was veröffentlicht werden sollte usw. VP wird sehr kritisch beäugt. Viele Menschen, Lästerer und Befürworter, meinen, alles ganz genau zu wissen und lassen nur die eigene Meinung gelten. Da gibt es „Falschparker-Anschwärzer“-Vorwürfe und andere, die wiederum behaupten, VP lasse nur die eigene Meinung gelten, führe Vorverhandlungen durch, schaffe vollendete Tatsachen. Soeben hat wieder einmal ein Nutzer „ganz andere Motive“ vermutet. Gleichzeitig können Sie in vielen Fällen ein medienwirksames Leugnen und Lavieren, z.T phantasievolle Ausreden (z.B. die angebliche „Harvard“-Zitierweise im Fall Gc) beobachten. Angesichts dieser Problematik ist VP mMn daher gut beraten, sich zunächst auf ganz glasklare Fälle zu beschränken, in denen die Dokumentation keine Angriffsfläche bietet. Für andere Fälle ist VP offensichtlich keine geeignete Plattform. Man kann es leider niemandem Recht machen. Bei Erbloggtes können Sie nun z.B. nachlesen, das Zurückhalten des Falls Schavan diene der „Erhaltung und Machtvergrößerung der Institution Vroniplag“. Eine derartige unterstellte Macht fände ich persönlich verabscheuenswürdig, eine Institution ist VP ebenfalls nicht. Hätte man den Fall veröffentlicht, wäre vermutlich eine unangemessene „Machtausübung“ kritisiert worden. Herr Horstkotte (Zeit Online) z.B. spricht den Unis ihre Entscheidungsfreiheit ab und meint, die Gutachter würden sich dem Druck von VP beugen. Ganz allgemein: Es gibt viele Herausforderungen und Probleme, die von vielen Kommentatoren nicht einmal im Ansatz erkannt werden. Verschwörungstheoretiker und „selbsternannte“ Wiki-Watcher haben derzeit Konjunktur. Da wird über angeblich hoch geheime Entscheidungen in Chat-Hinterzimmern gerätselt, da ist von „Führungsclique“ die Rede, der „Macher von Schvanplag hätte dort offenbar keine Stimme“, von „Exkommunikation“ usw. Muss man sich wirklich die Arbeit machen, jede Woche ein für jeden nachvollziehbares, unmissverständliches Protokoll auszuarbeiten und zu veröffentlichen, das alle eventuell aufkommenden Fragen und Zweifel genauestens vorhersieht und vorweg beantwortet? Reicht es denn nicht, zu sagen, ein Fall wurde mit knappem Abstimmungsergebnis als Grenzfall betrachtet? Ich kann nur versichern, dass in den sog. Chat-Hinterzimmern überhaupt nichts Anrüchiges stattfindet. Jeder ist eingeladen, sich an VP zu beteiligen. Öffentliche Äußerungen Einzelner (manchmal vorschnell im Eifer des Gefechts geschehen) sollte man nicht überinterpretieren. Ich glaube, zum Fall Schavan ist genug gesagt worden. Mit freundlichen Grüßen, Mitilluminat - Hood 11:05, 6. Mai 2012 (UTC)

Lieber 92.227.20.234, ich habe da eine bahnbrechende Lösung für ihr Problem mit der Arbeitsweise der Freiwilligen hier: Melden Sie sich doch einfach an, investieren Sie ihre Freizeit unentgeltlich wie alle anderer Fleißigen hier, bringen Sie sich bei der Suche nach Fundstellen ein etc. Das wäre im Gegensatz zu ihren bisherigen Beiträgen wirklich gewinnbringend. Viel Erfolg! [Mod. nach VP:KPA Marcusb 22:43, 6. Mai 2012 (UTC)] 93.134.183.72 11:56, 6. Mai 2012 (UTC)

Habe ich hier irgend jemandem was getan? Was sollen diese aggressiven Untertöne? Ich habe hier eine einfache Frage gestellt, die ich gerne wiederhole: "Was also, bitte, sind die halbwegs nachvollziehbaren Richtlinien, nach denen hier eine Veröffentlichung beschlossen wird?! Ich verstehe das immer weniger." Eine Mitarbeit könnte ich mir vorstellen. Aber auf [Mod. nach VP:KPA Marcusb 22:43, 6. Mai 2012 (UTC)] habe ich keine Lust. Und: Mitarbeit bedeutet doch auch Zusammenarbeit in einem Wiki. Wenn ich hier aushelfe, dann denke ich doch, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht, dass mir auch geholfen wird. Man möchte seine Arbeit wertgeschätzt wissen. Wie ich sehe, gab es in keinem anderen Fall so viele ungesichtete Fragmente bei einem so fortgeschrittenen Fall. Diskussionsseiten sind dort auch reichlich vorhanden. Trotzdem ist alles gegengezeichnet. Bin jetzt nur ich blöd, oder gibt es da einen sichtbaren Unterschied? Nochmal worauf es mir ankommt, und bitte nicht um die Antwort drücken und/oder ablenken: "Was also, bitte, sind die halbwegs nachvollziehbaren Richtlinien, nach denen hier eine Veröffentlichung beschlossen wird?!"92.227.20.234 13:15, 6. Mai 2012 (UTC)

Nein, 92.227.20.234, Sie müssen sich von der Starnberger IP nun wirklich nicht solche Ratschläge geben lassen, denn entweder handelt es sich um einen Zaungast, der selbst hier auch nur geredet hat und nichts getan, oder es handelt sich um eine Sockenpuppe. GeS 13:26, 6. Mai 2012 (UTC)
Also die einzige Richtlinie, die es gibt, ist, dass jeder seine Meinung äußern und diskutieren darf und schließlich eine Abstimmung pro/contra/Enthaltung der Aktiven durchgeführt wird. Bevor nicht mindestens belastbare Funde für 10% der Seiten dokumentiert sind, kommt es nicht zu einer Abstimmung. (Das heißt aber nicht im Umkehrschluss, dass jeder Fall über der 10%-Hürde veröffentlicht wird, sonst könnte man sich die Abstimmung sparen). - Hood 13:54, 6. Mai 2012 (UTC)
Schavan hat also 10% belastbarer Funde erreicht und überschritten, allein anhand der bisher gezeichneten Fundstellen. Ist das richtig?
Ein Plagiat auf jeder zehnten Seite ist eine Menge Holz. Jeder Student, der so etwas einreicht, wird der Hochschule verwiesen. Welche "belastbaren Gründe" sprechen gegen die Veröffentlichung einer solchen Arbeit? Wie waren diese bei Schavan? 92.227.20.234 14:09, 6. Mai 2012 (UTC)
Zu den Gründen. Da müssten Sie jeden einzelnen nach seiner/ihrer Meinung befragen. Ich habe selbst an dieser Abstimmung nicht teilgenommen, kann Ihnen aber auf Anhieb pauschale Gründe nennen. Plagiat ist nicht gleich Plagiat. Oft vermischen sich Eigenanteil und Fremdanteil in einer Weise, dass es weniger gravierend wirkt. Oft werden übernommene Text leicht umformuliert, einige Worte durch Synonyme ersetzt (Verschleierungsplagiate). Manchmal sind aber die Unterschiede zum Original so groß, dass das Plagiat harmlos wirken mag. Manchmal werden nur Gedankengänge, aber keine wörtlichen Formulierungen übenommen. Bei solchen sinngemäßen Übernahmen kann man geteilter Meinung in der Beurteilung der Schwere sein. Oft wird ein Anteil der Textübernamen kenntlich gemacht und nur ein weiterer Anteil ist plagiiert (sog. Bauernopfer). Manchmal wird unsauber paraphrasiert. Manchmal wird die Quelle genannt, aber es fehlen Anführungszeichen zur Kenntlichmachung einer wortwörtlichen Übernahme. Oft ist dabei auch der Umfang der Übernahme nicht ausgewiesen, manchmal ist der auch nur sehr gering. Dann gibt es z.B. Übernahmen, wo mehrere Zitate aus fremden Arbeiten nachweislich in die eigene Arbeit kopiert ("abgefischt") werden und dort nur die Originalautoren korrekt referenziert werden. Dann können Sie dem Verfasser z.B. nicht vorwerfen, dass er/sie fremde Formulierungen als eigene ausgibt. Dennoch hat eine Übernahme ohne eigene Recherche stattgefunden, die Leistung der Zitatzusammenstellung wurde übernommen. Auch das mag man weniger gravierend als andere ganz plumpe Plagiate finden. Auch wenn auf jeder Seite nur wenige Zeilen betroffen sind, mag man das nicht so schlimm finden. Die Dokumentation von belastbaren (d.h. nachweislichen), jedoch geringfügigen Verstößen, wie sie sich in vielen Arbeiten finden, mag leicht als "oberschulehrerhaft" aufgefasst werden. Da gibt es also sehr viele Überlegungen, die sich nicht so einfach und kurz darstellen lassen. Am Ende zählt die Gesamteinschätzung.- Hood 14:25, 6. Mai 2012 (UTC)
Eigentlich wollte ich wegen der Länge meines Kommentars lieber eine neue Forumseite eröffnen. Doch denke ich, dass dadurch eine unnötige Aufsplitterung der Diskussion entstehen könnte. Deshalb doch hier.
„Am Ende zählt die Gesamteinschätzung“ (Hood).
Nun denn, zunächst Dank an Hood für die ausführlichen Erläuterungen.
Allerdings: Beantworten die Ausführungen die gestellte Ausgangsfrage? Ich denke, nicht.
Warum?
Die Frage galt „nachvollziehbaren Richtlinien“ für eine Veröffentlichung auf der Home sowie nachgefragt, welche „belastbaren Gründe“ gegen eine Veröffentlichung sprechen, grundsätzlich und im Fall Schavan.
Bereits mehrfach, u.a. von WiseWoman und Klicken, ist erklärt worden, es gehe bei der Entscheidung für oder gegen Veröffentlichung auf der Home natürlich nicht um eine Entscheidung über Plagiat oder nicht, weil das gar nicht möglich sei.
Wie passt dazu: „Am Ende zählt die Gesamteinschätzung.“? Diese Formulierung fasst ja gerade Ausführungen zusammen, welche belegen sollen, dass „Plagiat nicht gleich Plagiat“ ist. Also rekurriert die Entscheidung durch Abstimmung auf die Mehrheitsmeinung je einzelner Gesamteinschätzungen, ob’s ein Plagiat ist oder nicht. Und so geht’s dann doch um Entscheidung über Plagiat – wenngleich dies als unmöglich befunden wurde.
Wenn man andererseits mal argumentativ z.B. Klicken folgt mit seiner Erläuterung, es werde nicht über Plagiat-Befund abgestimmt, sondern über die „Verfahrensweise“ – sieht ja auf den ersten Blick nachvollziehbar aus -, dann sind die alten Fragen damit keineswegs beantwortet.
Welche „Verfahrensweisen“ stehen bei der „Abstimmung“ zur Disposition? Wo im Wiki findet ein Fragender hierzu eine transparente Dokumentation?
Als eine Art ‚betriebliche Übung’ mag gelten:
  • die sog. 10%-Hürde, ab wann ein Benutzer eine Abstimmung ‚beantragen’ (fordern?) kann;
  • die Abstimmung (Stimmabgabe) i.d.R. im Chat stattfindet, informell - man ist schließlich kein Taubenzüchterverein :)
  • alles Nicht-Geregelte wird im „Konsens“ per „Abstimmung“ entschieden.
An „Richtlinien“ für die Abstimmung wurde benannt:
  • Meinungsfreiheit jeden Benutzers,
  • Abstimmungsberechtigung (jeden Benutzers? – „Aktive“? – nur Aktive? – wer gilt als Aktiver?)
Einzige Richtlinien? Keine formelle Festlegung, worüber abgestimmt werden soll?
Anders, wenn man das mal als Tagesordnungspunkt formuliert, wie sähe das eigentlich aus?
Etwa so?:
„TOP 1: Antrag Benutzer Z auf Veröffentlichung des Falls ‚As’ zum jetzigen Zeitpunkt (bei Erfüllung der 10% - Hürde
TOP 2: Diskussion über Verfahrensweise im Fall As
TOP 3: Abstimmung über Veröffentlichung von As zum jetzigen Zeitpunkt“.
Die nicht ganz unerhebliche Frage, wie eigentlich ein abstimmungsberechtigter Benutzer erfährt, wann im Chat (oder sonst wo) zu irgendeiner Sache mehrheitsmeinungsbildend entschieden werden soll, bleibt weiterhin offen. Die Frage bekommt allein schon dadurch Gewicht, dass gelegentlich Klage erhoben wurde von Aktiven, sie hätten von solcher Abstimmung gar nichts gewusst. Wenn ich’s recht erinnere, kam dann die lakonische Antwort: Kannst ja eine erneute Abstimmung im Chat anregen. Dadurch wird aber die Abstimmungsberechtigung de facto ausgehöhlt.
Abgesehen davon bleibt festzuhalten, dass es keine konsensuale operationale Definition davon im Wiki gibt, was es bedeuten soll, wenn man im Wiki darüber abstimmt, wie in einem konkreten Untersuchungsfall „verfahren“ werden soll.
Die bisher zu lesenden Erklärungen dazu sind entweder nicht konsensual konsistent oder in sich selbst inkonsistent (s.o.). GeS 16:20, 6. Mai 2012 (UTC)
Also, ich versuche jetzt mal, mich kurz fassen. 1) Zur Konsistens/Inkonsistens: Die Frage Veröffentlichung/Nichtveröffentlichung auf der Home ist natürlich eine Verfahrensfrage. Bei 10% betroffenen Seiten stellt sich nicht mehr die Frage, ob ein Plagiat vorliegt oder nicht. Mit obigen Ausführungen (Plagiat ist nicht gleich Plagiat) versuchte ich darzulegen, dass die "Schwere" und deren Einstufung (ggf. in Teilen nur sehr subjektiv möglich) sowie die Nachvollziehbarkeit für den Leser stark variieren kann, was wiederum entscheidend für das weitere Vorgehen, also die Verfahrensfrage, ist. 2) Mit den Vorstellungen über Richtlinien bzw. die Organisation der Abstimmung liegst Du gar nicht so falsch, lieber GeS. Sitzungen finden regelmäßig zu festen Terminen statt, und alle Beteiligten können die Punkte TOP 1, TOp 2, usw. vorher selbst festlegen. Wenn es zuviel wird, wird es eben vertagt. D.h. ein "abstimmungsberechtigter Benutzer" (das sind zumindest alle, die die Arbeit im Wiki erledigen) weiß also genau Bescheid. Ich hatte gestern bereits angeregt, das näher in den FAQ zu erläutern, wird vielleicht auch irgendwann geschehen. Ist halt alles viel Arbeit, aber langsam wird es natürlich Zeit dafür, wenn VP dauerhaft fortbestehen soll. - Hood 16:47, 6. Mai 2012 (UTC)
Tja, lieber Hood, natürlich möchte ich nicht, dass Du hier noch Sonderschichten fahren musst, aber wie es scheint, hat VroniPlag mit dem restriktiven Rückzug auf die Dokumentation als Projektziel zu sehr versäumt, sich den ‚Luxus’ zu erlauben, gedankliche Arbeit und damit Zeit in die Außendarstellung des Projekts – Stichwort: „Vermittlung“ zu investieren. Im Gegenteil: In der Abwehr von Trollen kam es zu einer Grenzverschiebung: Nach und nach wurde alles zum unerwünschten „Meta“ erklärt, was nach einem Infragestellen von Strukturen bzw. Ablaufprozessen im Wiki aussah.
Dieses Versäumnis führte m.E. zu dem nur scheinbar paradoxen Ergebnis, dass wegen der Vermittlungsdefizite übers ganze Jahr gesehen erhebliche Kontroversen entstanden und dann etliche Aktive vermutlich um ein Vielfaches mehr an Zeit und Mühe in die Reaktion auf diese Probleme der Vermittlung (wikiintern wie extern) investieren mussten! Hood, bist ja gerade selbst mal wieder davon betroffen.
Als VP Wiki zu sagen „Dies ist ein Wiki“ und dann hinzugehen und zu vermitteln, „Lasst uns in Ruhe (arbeiten)“, das geht nicht zusammen. (Zuletzt erinnerte mich daran noch das bereits weiter oben angesprochene „Puh … “ (WW).) Dann sollte man tatsächlich ein ‚Privatwiki’ (u.a. KayH) als strukturelle Projektform wählen.
Der Fall ‚As’ ist nur das jüngste Beispiel für die unerfreulichen Folgen dieser [gekürzt.] VPmod 07:50, 7. Mai 2012 (UTC) Distanz. VP müsste sich von sich aus fragen (und nicht nur fragen lassen!), wie es kommen kann, dass fast durchweg die Entscheidungslogik in der Verfahrensweise außerhalb von VP missverstanden worden ist, und das nach jetzt über 1 Jahr Wirken von VP. GeS 18:18, 6. Mai 2012 (UTC)
[gekürzt.] VPmod 07:50, 7. Mai 2012 (UTC) 84.183.226.138 22:20, 6. Mai 2012 (UTC)
[gekürzt.] VPmod 07:50, 7. Mai 2012 (UTC) Sotho Tal Ker 22:29, 6. Mai 2012 (UTC)
[gekürzt.] VPmod 07:50, 7. Mai 2012 (UTC)
Als Letztes: Die von mir im Hinweis an den fragenden User enthaltene Beschreibung ist außerdem durchaus korrekt und überprüfbar.
[gekürzt. Bitte tragen Sie zum Threadthema bei.] VPmod 07:50, 7. Mai 2012 (UTC)
(Schrieb das, ohne zwischenzeitlichen neuen Post zu kennen.) GeS 22:33, 6. Mai 2012 (UTC)
Zusatz: Da wir gerade von Mitarbeit sprechen, möchte ich fragen, wo ich hier im Wiki As-Fragmente finde. Die Suche nach As / Alle Fragmente usw. brachte mich nicht weiter. Bei mir liegen nämlich gerade einige alte Bücher auf dem Schreibtisch (Buytendijk, Scheler, S. Freud, A. Freud usw usw. Diese Frage hat ein investigatives Motiv, [gekürzt.] VPmod 07:55, 7. Mai 2012 (UTC) ;-) GeS 23:55, 6. Mai 2012 (UTC)
Link zu As. - Hood 00:03, 7. Mai 2012 (UTC)
Danke. GeS 01:15, 7. Mai 2012 (UTC)

Im Blog von Stefan Weber werden neue Funde diskutiert: [3] Daran können beispielhaft auch Aspekte bei der Bearbeitung des Falls As (und eine Fall-Bearbeitung allgemeiner) erklärt werden.

  • Diskussionen, wie sie sich dort um isolierte Textübereinstimmungen (Fragment) entwickelen, finden zusätzlich zu den Diskussionsseiten im Wiki ganz ähnlich auch im Vroniplag-Chat statt. Das ist natürlich aus Transparenz-Sicht ein Nachteil, weil Chat-Diskussionen flüchtig sind und der Austausch danach mehr oder weniger verloren, zumindest nicht einsehbar ist. Andererseits ist es im direkten Dialog ungemein schneller möglich, zu einer Einschätzung zu gelangen.
  • Am Luhmann-Fragment (As S. 67 Z. 2-3) wird deutlich, wie wichtig für eine Einordnung und das Gesamtbild der unmittelbare und weitere Kontext ist: Der diskutierte Satz findet sich im elfseitigen Kapitel [II.]2 "Niklas Luhmann: Das Gewissen als Kontrollinstanz des Ich" (S. 62-72). Für einen Eindruck, wie typischer Text in diesem Kapitel aussieht S. 65 (Mit einem Zwinkern Hinweis auf Anmerkung 3). Zur Auflösung von ders., ebd. aus S. 344 (Literaturverzeichnis):
    Luhmann, Niklas: Das Phänomen des Gewissens und die normative Selbstbestimmung der Persönlichkeit. In: Böckle,Franz/Böckenförde, Ernst-Wolfgang: Naturrecht in der Kritik. Mainz 1973. S. 223-243.
    ders.: Die Gewissensfreiheit und das Gewissen. In: Archiv des öffentlichen Rechts. 90 (1965). S. 257-286.

-- erbSenzahl 08:26, 7. Mai 2012 (UTC)

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