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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 10. Juni 2014) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1 Einleitung [Anf.] (S. 1-2): Seiten 1, 2 – [vollständig]
  • 1.1 Blutgefäße
  • 1.1.1 Gefäßaufbau (S. 2): Seite 2 – [vollständig (Text)]
  • 1.1.2 Funktion und Ernährung der Gefäßschichten (S. 3): Seite 3 – [vollständig]
  • 1.1.3 Arterien (S. 4): Seite 4 – [vollständig (Text)]
  • 1.1.3.1 Herznahe Arterien (S. 4-5): Seiten 4, 5 – [vollständig (Text)]
  • 1.1.3.2 Periphere Arterien (S. 5): Seite 5 – [vollständig]
  • 1.1.4 Altersveränderung der Arterien (S. 5): Seite 5 – [vollständig]
  • 1.2 Auswirkungen der glatten Gefäßmuskelproliferation auf die Gefäßarchitektur [Anf.] (S. 6): Seite 6 – [nahezu vollständig]
  • 1.2.1 Kompensatorische Gefäßvergrößerung, Remodeling und Restenose (S. 6-7): Seite 7
  • 1.5 zelluläre [sic] Mechanismen der Restenose
  • 1.5.2 In-Stent-Restenose (S. 16-17): Seiten 16, 17 – [vollständig]
  • 1.6 Zellproliferation
  • 1.6.1 Extrazelluläre Regulation (S. 17-18): Seiten 17, 18 – [vollständig]
  • 1.6.2 Intrazelluläre Regulation (S. 19): Seite 19 – [vollständig]
  • 1.6.3 Regulation des Zellzyklus (S. 20): Seite 20 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 1.6.4 Bedeutung der Cycline (S. 21-22): Seiten 21, 22 – [vollständig]
  • 1.7 pRb und pocket Proteine und E2F: Schaltstellen im Zellzyklus (S. 22-25): Seiten 22, 23, 24, 25 – [nahezu vollständig (bis auf ersten Satz und letzte zwei Sätze)]
  • 2 Fragestellung und Ziel der Arbeit (S. 26-27): Seite 26
  • 5 Diskussion (S. 38-41): Seiten 38, 39.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Röhrl (2004): Weite Teile der Einleitung sind aus einer Dissertation übernommen, die an der TU München einige Jahre zuvor eingereicht wurde. Diese Quelle wird nirgends erwähnt.
  • Storre (2004): In etwa zwei Seiten sind aus einer Dissertation übernommen, die an der Uni Marburg einige Jahre zuvor eingereicht wurde. Diese Quelle wird nirgends erwähnt. Die Übernahme schließt eine Abbildung und 33 (!) Quellenverweise mit ein.
  • Sindermann et al. (2002): Ein Teil des Diskussionsteils wird aus einer Publikation des Doktorvaters übersetzt, ohne dies an der Stelle deutlich zu machen.
  • Leonhardt (1990): Knapp vier Seiten sind aus einem Lehrbuch weitgehend wörtlich übernommen. Die Quelle ist zwar zweimal angegeben, aber der große Umfang und der wörtliche Charakter der Übernahme werden dem Leser durch diese zwei Verweise nicht deutlich.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Der Verfasser der Dissertation ist Koautor der fünf Jahre vor der Dissertation veröffentlichten Publikation Sindermann et al. (2003). In dieser Publikation wurden dieselben Versuchstiere studiert und z.T. identische Ergebnisse erzielt. Auch wurden umfangreiche Passagen im Diskussionsteil der Dissertation aus der Quelle übersetzt. Dabei wurde die Quelle nur einmal an anderer Stelle in der Dissertation angegeben, ohne dabei auf die weitreichende Rolle der Publikation hinzuweisen.
    Da Übernahmen eigener Texte im Vroniplag Wiki grundsätzlich nicht als Plagiate dokumentiert werden und es nicht auszuschließen ist, dass die aus der Quelle übernommenen Daten und Texte vom Verfasser der Dissertation selbst erarbeitet wurden, wurden die entsprechenden Fragmente mit "keine Wertung" klassifiziert, wodurch sie in die Seitenzählung und Barcode-Visualisierung nicht mit eingehen. Siehe z.B.:
  • Der Doktorvater ist Erstautor von Sindermann et al. (2002) sowie von Sindermann et al. (2003). Die umfangreichen Textparallelen zwischen diesen Publikationen und der Dissertation hätten ihm also durchaus auffallen können.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 25 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 4 Fragmenten folgt der Text einem in einer anderen Sprache verfassten Quellentext in wörtlicher Übersetzung („Übersetzungsplagiat“). Bei 17 weiteren Fragmenten handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 4 weiteren Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 42 Seiten im Hauptteil. Auf 20 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 47.6% entspricht.
    Die 42 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 22
0%-50% Plagiatsanteil 4
50%-75% Plagiatsanteil 0
75%-100% Plagiatsanteil 16
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 31% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, blau=Übersetzungsplagiat, gelb=Bauernopfer)

Fpb col3.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 10. Juni 2014.

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