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Wirkung von nichtliquorgängigem Naloxon-Methiodid auf myokardiales Stunning im chronisch instrumentierten, wachen Hund

von Dr. Frank Strothmann

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Fs/Fragment 001 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-05-01 19:56:57 Singulus
Fragment, Fs, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Witte 2003

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Witte 2003
Seite(n): 1, Zeilen: 1ff
1. Einleitung

1.1 Myokardischämie und myokardiales Stunning

Den Zustand unzureichender oder unterbrochener Sauerstoffversorgung eines Organs oder Organteils aufgrund gestörter arterieller Durchblutung bezeichnet man als Ischämie. Dabei besteht typischerweise ein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff- und Nährstoffangebot auf der einen Seite und dem zellulären Energie- und Sauerstoffbedarf des betroffenen Gewebes auf der anderen Seite. Als Folge resultieren häufig Funktionsstörungen der betroffenen Organsysteme. Ist die Versorgung der Zellen vollständig unterbrochen entsteht auf Dauer eine Zellnekrose (Fauci et al., 1998).

Myokardiale Ischämien sind häufig mit einer Arteriosklerose der Koronararterien assoziert, die man als Koronarsklerose bezeichnet. Hierbei kann es aufgrund der nicht ausreichenden myokardialen Sauerstoffversorgung zu elektrophysiologischen und kontraktilen Funktionsstörungen kommen. Die Folge können dann unterschiedliche Krankheitsbilder sein, wie Angina pectoris, Herzrhythmusstörungen oder das akute Koronarsyndrom bis hin zum Myokardinfarkt. Epidemiologisch stellt die koronare Herzerkrankung ein bedeutendes klinisches Problem dar, weil die ursächlichen Risikofaktoren einer koronaren Arteriosklerose in den westlichen Industrienationen weit verbreitet sind. Als solche sind beispielsweise neben der arteriellen Hypertonie, dem Diabetes mellitus und Störungen des Fettstoffwechsels auch das Rauchen zu benennen (Fauci et al., 1998). Laut Todesstatistik der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahr 2000 bei 20% aller Verstorbenen eine ischämische Herzerkrankung als Todesursache festgestellt (Staatistisches Bundesamt, 2002). Myokardiale Ischämien können außerdem auch bei klinisch asymtomatischen Patienten z.B. im Rahmen chirurgischer Eingriffe nach Operationen vorkommen.

Bis in die siebziger Jahre ging die medizinische Forschung davon aus, [dass funktionell beeinträchtigtes Herzmuskelgewebe nach myokardialen Ischämien entweder als Folge einer andauernden Ischämie oder einer Infarzierung durch Absterben des betroffenen Myokardareals anzusehen ist (Rahimtoola et al., 1989).]


35. Fauci AS, Braunwald E, Isselbacher KJ, Wilson JD, Martin JB, Kasper DL, Hauser SL, Longo DL (1998) Harrison's Principles of Internal Medicine, 14th edition, McGraw-Hill

86. Rahimtoola SH (1989) The hibernating myocardium. Am Heart J 117:211-21

101. Statistisches Bundesamt (2002) Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland. Metzler-Poeschel Verlag, Stuttgart

1 Einleitung

1.1 Myokardiale Ischämien und myokardiales Stunning

Der Begriff Ischämie bezeichnet einen Zustand mangelnder oder unterbrochener Sauerstoffversorgung eines Organs oder Organteils infolge unzureichender arterieller Durchblutung. Es besteht ein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff- und Nährstoffangebot auf der einen Seite und dem zellulären Energie- und Sauerstoffbedarf auf der anderen Seite. Hierdurch kommt es häufig zu Funktionsstörungen des betroffenen Organs oder Organteils. Bei komplett unterbrochener Versorgung der Zellen entsteht auf Dauer eine Zellnekrose [32].

Myokardiale Ischämien sind in den meisten Fällen assoziiert mit einer Arteriosklerose der herzversorgenden Arterien, einer Koronarsklerose. Durch die ungenügende Sauerstoffversorgung des Myokards kann es zu kontraktilen und elektrophysiologischen Funktionsstörungen kommen. Diese äußern sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern wie Herzrhythmusstörungen, Angina pectoris oder akuten Koronarsyndromen bis hin zum Myokardinfarkt. Bedingt durch die weite Verbreitung der Risikofaktoren, die als ursächlich für die Entstehung einer koronaren Arteriosklerose angesehen werden, wie z. B. Rauchen, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus und Störungen des Fettstoffwechsels, stellt die koronare Herzerkrankung epidemiologisch ein bedeutendes medizinisches Problem dar [32]. So wurde im Jahre 2000 laut Todesursachenstatistik der Bundesrepublik Deutschland bei 20,0% aller Verstorbenen eine ischämische Herzerkrankung als Todesursache festgestellt [82]. Auch bei klinisch asymptomatischen Patienten kann es z. B. im Rahmen chirurgischer Interventionen postoperativ zu myokardialen Ischämien kommen.

In der medizinischen Forschung wurde bis in die siebziger Jahre angenommen, dass funktionell beeinträchtigtes Myokard nach myokardialen Ischämien entweder Ausdruck einer andauernden Ischämie oder einer Infarzierung, d. h. dem Absterben des betroffenen myokardialen Areals ist [72].


[32] Fauci AS, Braunwald E, Isselbacher KJ, Wilson JD, Martin JB, Kasper DL, Hauser SL, Longo DL (1998) Harrison’s Principles of Internal Medicine, 14th edition, McGraw-Hill

[72] Rahimtoola SH (1989) The hibernating myocardium. Am Heart J 117:211-21

[82] Statistisches Bundesamt (2002) Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland. Metzler-Poeschel Verlag, Stuttgart

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, obwohl beide Texte inhaltlich identisch sind, auf die gleiche Literatur, in der gleichen Reihenfolge verweisen, und auch einige Formulierungen parallel sind.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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