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Fs/Befunde

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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 3. Mai 2014) folgende Kapitel:
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Myokardischämie und myokardiales Stunning (S. 1-6): Seiten 1, 2, 3, 4, 5, 6 – [nahezu vollständig übernommen]
  • 1.2 Zentrale und periphere Effekte der EOP (S. 7-14): Seiten 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 – [nahezu vollständig übernommen]
  • 2. Material und Methoden
  • 2.1 Operative Instrumentierung (S. 16-20): Seiten 16, 17, 18, 19 – [Text vollständig übernommen (wörtlich!)]
  • 2.2 Messmethoden (S. 21-26): Seiten 21, 22, 23, 24, 25, 26 – [vollständig übernommen (wörtlich!)]
  • 2.4 Versuchsablauf (S. 29-21): Seite 32
  • 3. Ergebnisse [Anf.] (S. 34): Seite 34 – [vollständig übernommen (wörtlich!)]
  • 3.1 Hämodynamik (S. 34-42): Seiten 34, 35, 36, 37
  • 3.2 Regionale Wanddickenveränderung (S. 43-45): Seite 45
  • 3.3 Regionaler myokardialer Blutfluss (S. 46): Seite 46
  • 4. Diskussion
  • 4.1 Myokardiales Stunning (S. 47-54): Seiten 47, 48, 49, 50, 51
  • 4.2 Das Versuchsmodell (S. 55-60): Seiten 55, 56, 57
  • 4.3 Einfluss von Naloxon-Methiodid auf myokardiales Stunning
  • 4.3.1 Einflüsse des endogenen Opioidsystems auf Myokardischämien (S. 61-64): Seiten 61, 62, 63, 64.

Die QuellenBearbeiten

  • Weber et al. (2001): Eine Publikation, bei der der Doktorvater Erstautor ist, enthält schon alle Messergebnisse, die in der Dissertation präsentiert und diskutiert werden. Dazu sei angemerkt:
    • Der Autor der Dissertation Fs (2004) wird in Weber et al. (2001) nirgends genannt.
    • Weber et al. (2001) wird in der Dissertation mehrmals erwähnt, aber nicht als Quelle der Messdaten. In den Kapiteln "Ziel der Untersuchung" (S. 15) und "Diskussion" (S.61) wird Weber et al. (2001) als Untersuchung genannt, mit der die Versuchsergebnisse der Dissertation verglichen werden sollen. Dass dieser Vergleich schon bei Weber et al. (2001) selbst zu finden ist, wird verschwiegen.
    • In der Danksagung (S.90) dankt der Verfasser dem Doktorvater für "die konstruktive Unterstützung während der Durchführung dieser experimentellen Arbeit" (Hervorhebung hinzugefügt).
  • Witte (2003): Eine beim gleichen Doktorvater angefertigte Dissertation ist die Quelle sehr umfangreicher Übernahmen. Zur Quelle sei angemerkt:
    • Die Quelle wird nirgends genannt, was neben der Plagiatsproblematik auch deshalb verwunderlich ist, weil die Quelle eine sehr ähnliche Studie beschreibt, auf die man hätte Bezug nehmen können.
    • Witte (2003) wurde ca. 9 Monate vor Fs publiziert, so dass es zwar unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen ist, dass die Übernahme von Fs nach Witte (2003) stattgefunden hat, zumal die den beiden Dissertationen am Ende angefügten Tierversuchsgenehmigungen vermuten lassen, dass die Tierversuche für die Dissertation Fs vor den Tierversuchen für die Dissertation Witte (2003) stattgefunden haben. Allerdings bietet Fragment 032 02 einen Hinweis darauf, dass die Übernahme – wie bei den Publikationsterminen auch anzunehmen – von Witte (2003) nach Fs erfolgt ist. Ein ähnlicher Hinweis findet sich in Fragment 049 01.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Die gesamte Einleitung mit Ausnahme des Unterkapitels 1.3. "Ziel der Untersuchung" (Seiten 1-14) ist mit wenigen Ausnahmen inhaltsgleich zu Witte (2003). Teilweise (aber bei weitem nicht immer) sind auch Formulierungen übernommen, fast immer jedoch ist der Belegapparat identisch zur Quelle (nur zwei der 63 Belege in diesem Abschnitt stammen nicht aus der Quelle.) Siehe z.B. Fragment 004 01 und Fragment 013 01.
  • Die Methodik-Kapitel 2.1 "Operative Instrumentierung" und 2.2 "Messmethoden" (Seiten 16-26) sind weitgehend wörtlich übernommen. Siehe z.B. Fragment 017 01 und Fragment 025 01.
  • Übernahmen von Messergebnissen im Kapitel 3. "Ergebnisse": Fragment 036 01 und Fragment 045 01.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Sowohl der Referent PD Dr. Thomas Peter Weber als auch der Koreferent PD Dr. Ulf R. Liljenqvist sind bei der Arbeit Fs und der Quelle Witte (2003) dieselben. Beiden hätten also die umfangreichen ungekennzeichneten Textübernahmen auffallen können. Auch erscheint es unverständlich, warum sie nicht darauf gedrungen haben, dass auf die Parallelstudie Bezug genommen wird, um die Ergebnisse im Kontext der Parallelstudie interpretieren zu können.
  • Der Befund, dass die Messergebnisse einer Dissertation vorab publiziert werden, ohne dass in der Publikation auf den Doktoranden und in der Dissertation auf die Vorabpublikation der Messdaten hingewiesen wäre, scheint sich in der betroffenen Arbeitsgruppe zu wiederholen:
    • Auch Witte (2003) präsentiert Messergebnisse, die zuvor schon vom Doktorvater publiziert wurden, ohne Witte (2003) dabei zu erwähnen. Witte (2003) erwähnt die Publikation mit den Messergebnissen (Weber et al. (2002)) in seiner Dissertation überhaupt nicht.
    • Die Dissertation Shala (2005) präsentiert Messergebnisse, die in Große Hartlage et al. (2004) schon publiziert wurden. Auch hier wird weder die Publikation in der Dissertation noch der Promovend in der Publikation genannt. Allerdings bedankt sich der Promovend im Kapitel "Danksagungen" (S. 113) für die "zahlreichen Hilfestellungen bei der experimentellen Durchführung dieser Arbeit".
    • Die Dissertation Strotmann (2005) präsentiert Messergebnisse, die in Weber et al. (2002) schon publiziert wurden. Die Promovendin ist in der Publikation nicht genannt, und die Publikation ist in der Dissertation zwar genannt, aber nicht im Zusammenhang mit den Messdaten. In der Danksagung (S. 80) dankt die Promovendin für eine "aussergewöhnlich gute Zusammenarbeit während der Tierversuchsphase".
  • Auffällig sind unterschiedliche Übernahmepraktiken: Lässt sich für den Einleitungsteil (S. 1-15) noch ein starkes (gegen Ende hin aber tendenziell abnehmendes) Bemühen erkennen, die aus der Quelle Witte (2003) übernommenen Texte umzuformulieren, Reihenfolgen zu ändern und synonymhafte Wortersetzungen vorzunehmen, so wird das folgende Methodenkapitel (S. 16-33) in der Regel wortidentisch aus der gleichen Quelle kopiert. Flächige Übernahmen lassen sich – bei gelegentlichen Umformulierungen und Anpassungen – auch in den folgenden Kapiteln feststellen.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 47 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 71 Seiten im Hauptteil. Auf 43 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 60.6% entspricht.
    Die 71 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 28
0%-50% Plagiatsanteil 6
50%-75% Plagiatsanteil 4
75%-100% Plagiatsanteil 33
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 41% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Fs col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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