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Fs/Fragment 018 01

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Witte 2003
Seite(n): 19, 20, 21, Zeilen: 19: 26ff - 20: 1ff - 21: 1ff
[Proximal dieser] Sonde und vor dem Abgang des ersten Diagonalastes (Ramus diagonalis) wurde ein pneumatischer Ballonokkluder (dimed medical engineering SA, Antwerpen, Belgien) um die LAD gelegt, um kurze ischämische Episoden im nachgeschalteten Herzmuskelareal zu induzieren. Zur Messung der regionalen myokardialen Wanddicke wurden zwei mit 10 MHz gepulste Dopplerkristalle an das von der LAD perfundierte Areal des Myokards genäht. Hierbei wurde darauf geachtet, diese genau in den späteren ischämischen Myokardbezirk zu platzieren. Dies ist von Bedeutung, da es im Rahmen von Myokardischämien durch Zugkräfte des betroffenen Areals zur Ausbildung einer dysfunktionellen, aber normal perfundierten, 8 bis 9 mm breiten Übergangszone kommt, die eine günstigere Erholung von Stunning vortäuschen kann (Buda et al., 1986). Als letztes wurde, wie zuvor in die Aorta, in das ausgeklemmte linke Herzohr durch eine Stichinzision ein 18 Gauge Tygon®-Katheter implantiert und fixiert, um hierüber den linksatrialen Druck zu messen.

Alle Messsonden wurden unmittelbar nach Implantation an die Empfangsgeräte angeschlossen und so ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Außerdem wurde darauf geachtet, dass alle Sonden in der Herzhöhle lagen ohne Zug auszuüben, um akzidentiell ausgelöste Ischämien zu verhindern. Durch die Tygon®-Katheter wurde intraoperativ in regelmäßigen Abständen Blut aspiriert und dann mit heparinisierter 0,9%-Natriumchloridlösung gespült, um eine Verstopfung der Katheter durch geronnenes Blut zu verhindern. Erst nach Sicherstellung einer einwandfreien Funktion wurde mit der Instrumentierung fortgefahren.

Die Leitungen aller Messsonden, des Ballonokkluders und der Tygon®-Katheter wurden gebündelt und durch den operativen Zugang herausgeleitet, zusätzlich wurde zur Ableitung des Wundsekrets eine Thoraxdrainage in die linke Thoraxhälfte eingebracht. Daraufhin wurde der Thorax geschlossen und die Leitungen subkutan bis zu einer Stelle zwischen den Schulterblättern getunnelt. Dort wurden sie dann nach außen geleitet und fixiert. Zur Unterstützung der postoperativen Schmerztherapie wurden Intercostalblöcke in Höhe der Intercostalräume 4 bis 6 mit Bupivacain 0,125% (Carbostesin®, [Astra GmbH, Wedel) durchgeführt.]


19. Buda AJ, Zotz RJ, Gallagher KP (1986) Characterization of the functional border zone around regionally ischemic myocardium using circumferential flow-function maps. J Am Coll Cardiol 8:150-8

Proximal dieser Sonde und vor dem Abgang des ersten Diagonalastes (Ramus diagonalis) wurde ein pneumatischer Ballonokkluder (dimed medical engineering SA, Antwerpen, Belgien) um die LAD gelegt, um kurze ischämische Episoden im nach-

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geschalteten Herzmuskelareal zu induzieren. Zur Messung der regionalen myokardialen Wanddicke wurden zwei mit 10 MHz gepulste Dopplerkristalle an das von der LAD perfundierte Areal des Myokards genäht. Hierbei wurde darauf geachtet, diese genau in den späteren ischämischen Myokardbezirk zu platzieren. Dies ist von Bedeutung, da es im Rahmen von Myokardischämien durch Zugkräfte des betroffenen Areals zur Ausbildung einer dysfunktionellen, aber normal perfundierten, 8 bis 9 mm breiten Übergangszone kommt, die eine günstigere Erholung von Stunning vortäuschen kann [18]. Als letztes wurde, wie zuvor in die Aorta, in das ausgeklemmte linke Herzohr durch eine Stichinzisi-

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on ein 18 Gauge Tygon®-Katheter implantiert und fixiert, um hierüber den linksatrialen Druck zu messen und die Mikrosphären zu injizieren. Alle Messsonden wurden unmittelbar nach Implantation an die Empfangsgeräte angeschlossen und so ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Außerdem wurde darauf geachtet, dass alle Sonden in der Herzhöhle lagen ohne Zug auszuüben, um akzidentiell ausgelöste Ischämien zu verhindern. Durch die Tygon®-Katheter wurde intraoperativ in regelmäßigen Abständen Blut aspiriert und dann mit heparinisierter 0,9 %-Natriumchloridlösung gespült, um eine Verstopfung der Katheter durch geronnenes Blut zu verhindern. Erst nach Sicherstellung einer einwandfreien Funktion wurde mit der Instrumentierung fortgefahren. Die Leitungen aller Messsonden, des Ballonokkluders und der Tygon®-Katheter wurden gebündelt und durch den operativen Zugang herausgeleitet, zusätzlich wurde zur Ableitung des Wundsekrets eine Thoraxdrainage in die linke Thoraxhälfte eingebracht. Daraufhin wurde der Thorax geschlossen und die Leitungen subkutan bis zu einer Stelle zwischen den Schulterblättern getunnelt. Dort wurden sie dann nach außen geleitet und fixiert. Zur Unterstützung der postoperativen Schmerztherapie wurden Intercostalblöcke in Höhe der Intercostalräume 4 bis 6 mit Bupivacain 0,125% (Carbostesin®, Astra GmbH, Wedel) durchgeführt.


[18] Buda AJ, Zotz RJ, Gallagher KP (1986) Characterization of the Functional Border Zone Around Regionally Ischemic Myocardium Using Circumferential Flow- Function Maps. J Am Coll Cardiol 8:150-8

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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