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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Witte 2003
Seite(n): 26, 27, Zeilen: 26: 1ff; 27: 1ff
Bestimmung der regionalen myokardialen Perfusion:

Zur Messung der regionalen myokardialen Perfusion wurden markierte Mikrosphären benutzt. Diese Technik wurde erstmals 1967 von Rudolph und Heymann (Rudolph und Heymann, 1967) zur Untersuchung der fetalen Zirkulation mit radioaktiv markierten Mikrosphären angewendet und basiert auf dem Prinzip einer Indikatorverdünnung (Heymann et al., 1977). Sie wurde 1969 von Domenech zur Bestimmung der regionalen myokardialen Perfusion bei Hunden validiert (Domenech et al., 1969). Der Einsatz von radioaktiven Substanzen ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Um diese zu vermeiden, wurden bei den hier beschriebenen Versuchen gefärbte Mikrosphären, welche vergleichbar effektiv sind, eingesetzt (Kowallik et al., 1991).

Es handelt sich bei den Mikrosphären um unverformbare Polystyrene-Partikel mit einem Durchmesser von 15 μm (±0,1 μm). Diese gelangen über den Tygon®-Katheter im linken Atrium in die arterielle Zirkulation und verteilen sich dort mit dem Blutfluss in die Organe. Wegen ihrer Größe bleiben sie bei der ersten Kreislaufpassage im Kapillargebiet gefangen. Die Menge der in einem Gewebe gefangenen Mikrosphären ist proportional zur regionalen Perfusion. In diesem Falle wurde bei jeder Bestimmung eine Menge von 9x10^6 Mikrosphären (Dye-Trak®, Triton Technologies, San Diego, USA) einer Farbe in einem Volumen von 3 ml über den linksatrialen Katheter injiziert. Gleichzeitig wurde über den aortalen Katheter mit Hilfe einer Pumpe (Harvard Apparatus Pump 22, South Natick, Massachusetts, USA) eine Referenzprobe mit einem definierten Fluss von 10 ml pro Minute aspiriert und bis zur spektrophotometrischen Analyse aufbewahrt.

Nach Euthanasie der Tiere in Allgemeinanästhesie (siehe Instrumentierung) wurden bei der Sektion Proben aus dem LAD-perfundierten Bezirk des linken Ventrikels aus der unmittelbaren Nähe der Wanddickensonde entnommen. Dabei wurde darauf geachtet, dass ein Sicherheitsabstand zur Sonde eingehalten wurde, da nichtdurchblutetes Narbengewebe sonst die Analyse verfälschen könnte.


31. Domenech RJ, Hoffman JI, Noble MI, Saunders KB, Henson JR, Subijanto S (1969) Total and regional coronary blood flow measured by radioactive microspheres in conscious and anesthetized dogs. Circ Res 25:581-96

46. Heymann MA, Payne BD, Hoffman JI, Rudolph AM (1977) Blood flow measurement [sic] with radionuklide-labeled [sic] particles. Prog Cardiovasc Dis 20:55-79

64. Kowallik P, Schulz R, Guth BD, Schade A, Paffhausen W, Gross R, Heusch G (1991) Measurement of regional myocardial blood flow with multiple colored microspheres. Circulation 83:974-82

89. Rudolph AM, Heymann MA (1967) The Circulation of the Fetus in Utero. Methods for studying distribution of blood flow, cardiac output and organ blood flow. Circ Res 21:163-84

Bestimmung der regionalen myokardialen Perfusion: Zur Messung der regionalen myokardialen Perfusion wurden markierte Mikrosphären benutzt. Diese Technik wurde erstmals 1967 von RUDOLPH und HEYMANN [73] zur Untersuchung der fetalen Zirkulation mit radioaktiv markierten Mikrosphären angewendet und basiert auf dem Prinzip einer Indikatorverdünnung [39]. Sie wurde 1969 von DOMENECH zur Bestimmung der regionalen myokardialen Perfusion bei Hunden validiert [29]. Der Einsatz von

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radioaktiven Substanzen ist mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Um diese zu vermeiden, wurden bei den hier beschriebenen Versuchen gefärbte Mikrosphären, welche vergleichbar effektiv sind, eingesetzt [54].

Es handelt sich bei den Mikrosphären um unverformbare Polystyrene-Partikel mit einem Durchmesser von 15 μm (± 0,1 μm). Diese gelangen über den Tygon®-Katheter im linken Atrium in die arterielle Zirkulation und verteilen sich dort mit dem Blutfluss in die Organe. Wegen ihrer Größe bleiben sie bei der ersten Kreislaufpassage im Kapillargebiet gefangen. Die Menge der in einem Gewebe gefangenen Mikrosphären ist proportional zur regionalen Perfusion. In diesem Falle wurde bei jeder Bestimmung eine Menge von 9×106 Mikrosphären (Dye-Trak®, Triton Technologies, San Diego, USA) einer Farbe in einem Volumen von 3 ml über den linksatrialen Katheter injiziert. Gleichzeitig wurde über den aortalen Katheter mit Hilfe einer Pumpe (Harvard Apparatus Pump 22, South Natick, Massachusetts, USA) eine Referenzprobe mit einem definierten Fluss von 10 ml pro Minute aspiriert und bis zur spektrophotometrischen Analyse aufbewahrt.

Nach Euthanasie der Tiere in Allgemeinanästhesie (siehe Instrumentierung) wurden bei der Sektion Proben aus dem LAD-perfundierten Bezirk des linken Ventrikels aus der unmittelbaren Nähe der Wanddickensonde entnommen. Dabei wurde darauf geachtet, dass ein Sicherheitsabstand zur Sonde eingehalten wurde, da nichtdurchblutetes Narbengewebe sonst die Analyse verfälschen könnte.


[29] Domenech RJ, Hoffman JI, Noble MI, Saunders KB, Henson JR, Subijanto S (1969) Total and Regional Coronary Blood Flow Measured by Radioactive Microspheres in Conscious and Anesthetized Dogs. Circ Res 25:581-96

[39] Heymann MA, Payne BD, Hoffman JI, Rudolph AM (1977) Blood Flow Measurements With Radionuklide-labeled [sic] Particles. Prog Cardiovasc Dis 20:55-79

[54] Kowallik P, Schulz R, Guth BD, Schade A, Paffhausen W, Gross R, Heusch G (1991) Measurement of Regional Myocardial Blood Flow With Multiple Colored Microspheres. Circulation 83:974-82

[73] Rudolph AM, Heymann MA(1967) The Circulation of the Fetus in Utero. Methods for studying distribution of blood flow, cardiac output and organ blood flow. Circ Res 21:163-84

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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