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Fs/Fragment 056 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 56, Zeilen: 1-15, 21-30
Quelle: Witte 2003
Seite(n): 54, 55, 56, Zeilen: 54: 18-25; 55: 23ff - 56: 1-6
Nach einer Ischämiedauer zwischen 20 Minuten und drei Stunden kommt es zu subendokardialer Infarzierung bei noch vitalem subepikardialen Myokard. Im Extremfall kann die Erholung dieser subepikardialen Dysfunktion dann bis zu einigen Wochen dauern. Dabei ist es schwierig, den Einfluss verschiedener Therapieinterventionen einzuschätzen, da in der betroffenen Myokardregion eine Mischung aus infarziertem Subendokard und „gestunntem“ Subepikard mit variablem und nicht vorhersehbarem Anteil beider Gebiete vorliegt. Weitere Einflüsse entstehen in der weiteren Beobachtungszeit durch die einsetzende Narbenbildung (Jennings und Reimer, 1983). Da bei manchen Tieren auch schon nach 15-minütiger Koronarischämie mit einer Myokardnekrose zu rechnen ist und eine zehnminütige Koronarischämie im Hund reproduzierbar ein reversible myokardiale Dysfunktion erzeugt, ohne eine Myokardnekrose zu bewirken, wurde diese Zeit für die Experimente in der vorliegenden Arbeit gewählt.

[...]

In-vitro-Untersuchungen:

Viele in-vitro-Untersuchungen zur Myokardperfusion und -funktion werden an Herzmuskelzellen oder isolierten und künstlich perfundierten Herzen in einer meist modifizierten Langendorff-Perfusionsapparatur durchgeführt. Es fehlen bei diesem Versuchsmodell die Auswirkungen der Interaktion des Herzens mit dem Kreislauf und den zentralen und humoralen Regulationsmechanismen. Diese sind überaus wichtig, da sie direkten Einfluss auf die Entstehung und Dauer des Stunning haben. Myokardiales Stunning ist ein Phänomen, das bei Patienten, bei denen das vegetative Nervensystem noch vorhanden ist, eine wichtige Rolle spielt.


59. Jennings RB, Reimer KA (1983) Factors involved in salvaging ischemic myocardium: effect of reperfusion of arterial blood. Circulation 68:I25-36

Viele Experimente zur Myokardperfusion und -funktion werden an Herzmuskelzellen oder isolierten und künstlich perfundierten Herzen in einer meist modifizierten Langendorff- Perfusionsapparatur durchgeführt. Es fehlen bei diesem Versuchsmodell die Auswirkungen der Interaktion des Herzens mit dem Kreislauf und den zentralen und humoralen Regulationsmechanismen. Diese sind aber überaus wichtig, da sie direkten Einfluss auf die Entstehung und Dauer des Stunning haben. Myokardiales Stunning ist ein Phänomen, das im Patienten, bei dem das vegetative Nervensystem noch vorhanden ist, eine wichtige Rolle spielt.

[Seite 55]

Nach einer Ischämiedauer zwischen 20 Minuten und drei Stunden kommt es zu subendokardialer Infarzierung bei noch vitalem subepikardialen Myokard. Im Extremfall kann die Erholung dieser subepikardialen Dysfunktion dann bis zu einigen Wochen dauern. Dabei ist es schwierig, den Einfluss verschiedener Therapieinterventionen einzuschätzen, da in der betroffenen Myokardregion eine Mischung aus infarziertem Subendokard und „gestunntem“ Subepikard

[Seite 56]

mit variablem und nicht vorhersehbarem Anteil beider Gebiete vorliegt. Weitere Einflüsse entstehen in der weiteren Beobachtungszeit durch die einsetzende Narbenbildung [51]. Da bei manchen Tieren auch schon nach 15-minütiger Koronarischämie mit einer Myokardnekrose zu rechnen ist und eine zehnminütige Koronarischämie im Hund reproduzierbar ein reversible myokardiale Dysfunktion erzeugt, ohne eine Myokardnekrose zu bewirken, wurde diese Zeit für die Experimente gewählt.


[51] Jennings RB, Reimer KA (1983) Factors involved in salvaging ischemic myocardium: effect of reperfusion of arterial blood. Circulation 68:I25-36

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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