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Fws/281

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Bürger ohne Obdach. Zwischen Pflicht zur Unterkunft und Recht auf Wohnraum

von Dr. Frank-Walter Steinmeier

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Fws/Fragment 281 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-07 23:21:13 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Fws, Gesichtet, Pankoke 1986, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 281, Zeilen: 1-12
Quelle: Pankoke 1986
Seite(n): 153, 155, Zeilen: 153: 24-26.31-37; 155: 11ff
Die Reduzierung der Polizei auf eine Funktion, welche Glückseligkeit allenfalls in ihren Rahmenbedingungen sichert, leitet schon die Wende im Verhältnis von staatlich verfolgter Wohlfahrt und bürgerlicher Freiheit ein, die mit der forcierten Trennung von Staat und Gesellschaft auch die Verantwortlichkeit für Subsistenz und Disziplin tendenziell auf den Markt verlagert. Doch die utopische Hoffnung der bürgerlichen Aufklärung, daß im Zuge zivilisatorischer "Policierung" der "bürgerlichen Gesellschaft" sich die Verstaatlichung "polizeylicher" Gewalt erübrigen könne und damit die "Grenzen der Wirksamkeit des Staates" durch bürgerliche Freiheitsrechte zu bestimmen sei, brach zusammen, als mit den "socialen Fragen" und "socialen Bewegungen" der industriellen Revolution auf neue Weise ein politisches Eingreifen in gesellschaftliche Konflikt- und Krisenlagen gefordert schien.65

65 Pankoke, E., Von "guter Policey" zu "socialer Politik", in: Sachße, Chr./Tennstedt, F., Soziale Sicherheit und soziale Disziplinierung, Frankfurt 1986, S. 155; Funk, A., Polizei und Rechtsstaat. Die Entwicklung des staatlichen Gewaltmonopols in Preußen 1848-1914, Frankfurt a. M./New York 1986, S. 322 f.

[Seite 153]

- Die Popularisierung dieser Position machte diese Wende im Verhältnis von staatlich verfolgter Wohlfahrt und bürgerlicher Freiheit noch deutlicher:

[....]

- Mit dieser Forderung, daß der Herrscher zwar die Mittel der Vervollkommnung seiner Bürger zur Verfügung stellen, nicht aber den einzelnen zur Teilnahme dazu zwingen könne, kündigt sich ein moderner Polizeibegriff an, der polizeistaatlichen Eingriff auf die Funktion des Staates als »Sicherheitsanstalt«, welche Glückseligkeit allenfalls in ihren Rahmenbedingungen sichert, zu beschränken sucht.

[Seite 155]

Die utopische Hoffnung der bürgerlichen Aufklärung, daß im Zuge zivilisatorischer »Policierung« der »bürgerlichen Gesellschaft« sich die Verstaatlichung »polizeylicher« Gewalt erübrigen könne und damit die »Grenzen der Wirksamkeit des Staates« durch bürgerliche Freiheitsrechte zu bestimmen sei, brach zusammen, als mit den »socialen Fragen« und »socialen Bewegungen« der industriellen Revolution auf neue Weise ein politisches Eingreifen in gesellschaftliche Konflikt- und Krisenlagen gefordert schien.

Anmerkungen

In der FN 65 wird neben der Quelle der Übernahme noch eine weitere Quelle angegeben, was verwunderlich ist, da ja der der Fußnote vorrausgehende Text wörtlich aus Pankoke (1986) stammt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20131107232211

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