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Fws/Fragment 077 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 1-6
Quelle: GEWOS 1976
Seite(n): 92, Zeilen: 5-10
Gemeinsam sind allen Stigmatisierungsprozessen Annahmen über Anormalität, hoher sozialer Homogenität und die Verwischung individueller Unterschiede. Sie enthalten Vermutungen über ökonomische Schwächen und Gefährlichkeit und verweigern eine individuell gerechte Beurteilung. Hohe soziale Distanz und wechselseitige Kommunikationsbarrieren sind Folgen aller sozialen Stigmatisierungsprozesse.244

244 Goffmann [sic], E., Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt a. M. 1967, S. 9; Thiersch, H., Stigmatisierung und Verfestigung abweichenden Verhaltens, in: ders. (Hrsg.), Kritik und Handeln, Neuwied und Darmstadt 1977, S. 24 ff.; Haag, F., Wohnungslose Familien in Notunterkünften. Soziales Bezugsfeld und Verhaltensstrategien, München 1971, S. 40.

Gemeinsam sind allen Stigmatisierungsprozessen Annahmen über Anomalität, hoher sozialer Homogenität und die Verwischung individueller Unterschiede. Sie enthalten Vermutungen über Ökonomische Schwächen und Gefährlichkeit und verweigern eine individuell-gerechte Beurteilung (GOFFMANN [sic] 1967: 8) 1). Hohe soziale Distanz und wechselseitige Kommunikationsbarrieren sind die Folgen.

1) VASKOVICS(l974)führt am Beispiel der Trierer Obdachlosen an:

- zu positive Beurteilung der Wohnverhältnisse

- Überschätzung von Straffälligkeit, Arbeitslosigkeit und Kinderreichtum


GOFFMANN [sic], E.: Stigma, Frankfurt/M. 1967

Anmerkungen

Auf die Quelle wird hier nicht hingewiesen. Bei Goffman findet sich dieser Wortlaut weder auf Seite 8 noch auf Seite 9. Zudem schreibt sich der Autor, der US-amerikanische Soziologe Erving Goffman, mit nur einem "n": dieser Schreibfehler wird in die Dissertation übernommen.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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