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Fws/Fragment 175 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 175, Zeilen: 2-8
Quelle: Grimm 1990
Seite(n): 9, Zeilen: 29 ff.
Das auf Basis der Trennung von Staat und Gesellschaft entwickelte Ordnungsmodell stand also vor der schwierigen Organisationsfrage, nach einer Gestaltung dieses Verhältnisses zu suchen, die dem Staat einerseits alle erforderlichen Mittel an die Hand gab, die er zur Erfüllung seiner Garantenfunktion für individuelle Freiheit und gesellschaftliche Autonomie benötigte, ihn andererseits aber daran hinderte, diese freiheitswidrig zu eigenen Steuerungszwecken zu verwenden.243

243 Böckenförde, E. W., Geschichtliche Entwicklung und Bedeutungswandel der Verfassung, in: Festschrift für Rudolf Gmür, Bielefeld 1983, S. 7.; Grimm, D., Entstehungs- und Wirkungsbedingungen des modernen Konstitutionalismus, in: Akten des 26. Deutschen Rechtshistorikertages, Frankfurt a. M. 1987, S. 45 ff., 50 f.; Grimm, D., Deutsche Verfassungsgeschichte, Bd. 1, Frankfurt a. M. 1988, S. 26 ff.; [...]

Demgegenüber mußten nun die unter der Geltung der Selbststeuerungsprämisse auseinandergetretenen, aber gleichwohl aufeinander bezogenen Funktionsbereiche von Staat und Gesellschaft wieder miteinander verbunden werden, und zwar in einer Weise, die dem Staat einerseits alle erforderlichen Mittel an die Hand gab, die er zur Erfüllung seiner Garantenfunktion für individuelle Freiheit und gesellschaftliche Autonomie benötigte, ihn andererseits aber daran hinderte, diese freiheitswidrig zu eigenen Steuerungszwecken zu verwenden10.

10 Vgl. zur Konstitutionalisierbarkeit QUARITSCH, Staat und Souveränität (Fn. 8), S. 184; LUHMANN, Orientierung, a.a.O., S. 288; ERNST-WOLFGANG BÖCKENFÖRDE, Geschichtliche Entwicklung und Bedeutungswandel der Verfassung, in: Festschrift für Rudolf Gmür, Bielefeld 1983, S. 7; GRIMM, Konstitutionalismus, a.a.O. (Fn. 2). S. 50 f.; zur Regelungsbedürftigkeit im bürgerlichen System auch LUHMANN, Politische Verfassungen, a.a.O. (Fn. 1), S. 3 ff.; GRIMM, Verfassungsgeschichte (Fn. 3), S. 26 ff.

Anmerkungen

Die wörtliche Übernahme ist nicht gekennzeichnet und die Quelle derselben ist nicht angegeben. Dafür sind 3 Literaturverweise in FN 243 zu finden, die auch aus der Quelle stammen.

Sollte sich der Wortlaut tatsächlich auch in einer der angegebenen Quellen finden (bei Böckenförde (1983) findet er sich nicht, die anderen angegebenen Quellen wurden noch nicht überprüft), dann wäre das Fragment als Bauernopfer einzustufen. Dies erscheint jedoch relativ unwahrscheinlich, da bei Grimm kein wörtliches Zitat ausgewiesen ist, als erste Quelle Quaritsch angegeben und der Quellenverweis mit "Vgl." eingeleitet wird.

Der Rest der FN 243 (hier nicht dokumentiert) ist eine Übernahme aus Preuß: Fws/Fragment_175_123

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

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