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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 26. April 2014) folgende Kapitel:
  • 1.0 Einleitung
  • 1.1 Embryonalentwicklung der Linse (S. 1-2): Seiten 1, 2 – [vollständig übernommen]
  • 1.2 Differenzierungsprozesse und Bildung des Linsenepithels, der Linsenkapsel und der Linsenfasern (S. 2-5): Seiten 2, 3, 4, 5
  • 1.3 Funktionsrelevante zelluläre Veränderungen der Linsenkompartimente (S. 5-8): Seite 6
  • 1.4 Anlagebedingte Veränderungen in der Linse am Beispiel des Pseudoexfoliationssyndroms (S. 8-10): Seiten 8, 9, 10 – [vollständig übernommen]
  • 1.5 Alterung der Linse und die Folgen von feinen Entwicklungsstörungen (S. 11-14): Seiten 12, 13, 14
  • 1.6 Behandlung der alternden Linse und Kataraktchirurgie (S. 14-15): Seiten 14, 15
  • 1.7 Linsebedingte [sic] Risikofaktoren, die zu Komplikationen bei der PEX-Chirurgie führen können (S. 15-16): Seiten 15, 16 – [nahezu vollständig übernommen (wörtlich!)]
  • 4.0 Diskussion
  • 4.2 Proteinexpression während der Entwicklung der Linse (S. 45-46): Seite 46
  • 4.3 Differenzierungsprozesse und Bildung des Linsenepithels, der Linsenkapsel und der Linsenfasern (S. 46-48): Seiten 46, 47, 48
  • 4.4 Funktionsrelevante zelluläre Veränderungen in der postnatalen Linse (S. 48-50): Seite 49
  • 4.5 Proteinverteilung in der juvenilen und adulten Linse (S. 50-51): Seite 50
  • 4.7 Ist das PEX-Syndrom auf Entwicklungsstörungen der Linse zurückzuführen? (S. 53-58): Seiten 53, 54, 55, 56, 57, 58 – [nahezu vollständig übernommen]
  • 4.8 Theorien zur Pathogenese des PEX-Syndroms (S. 58-59): Seiten 58, 59.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 001 03, Fragment 002 01: Gleich zu Beginn der Arbeit eine lange, wörtliche Übernahme ohne Nennung der Quelle. Lediglich eine Abbildung ("nach Naumann (1996)") wurde hinzugefügt, die es in der Quelle nicht gibt.
  • Fragment 009 01: eine einseitige Übernahme, die zudem illustriert, wie einige Fehler in der Quelle bei der Übernahme korrigiert wurden. Da zugleich andere Fehler nicht korrigiert wurden (siehe Fragment 005 01), was auf einen ohnehin bei online publizierten Arbeiten wahrscheinlichen copy-paste Übernahmestil hinweist, kann man dies als starkes Indiz werten, dass tatsächlich von Gouvianakis (2007) nach Gb übernommen wurde und nicht in die "andere Richtung", was bei der relativen Nähe der Publikationszeitpunkte nicht vollkommen ausgeschlossen wäre.
  • Fragment 055 01: Eine lange Übernahme im Diskussionsteil.

Die QuelleBearbeiten

  • Gouvianakis (2007). Diese knapp ein Jahr zuvor beim selben Doktorvater angefertigte Dissertation ist die Quelle substantieller Übernahmen, wird aber in der gesamten Arbeit nicht genannt.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Solon Thanos war der Betreuer sowohl der hier untersuchten Arbeit Gb (2008), als auch der Arbeit Gouvianakis (2007). Auch der Zweitprüfer PD Dr. Mitrofanis Pavlidis war für beide Arbeiten identisch. Die umfangreichen Textparallelen hätten den Prüfern also durchaus auffallen können.
  • Es fällt auf, dass ein zahnmedizinischer Doktorgrad ("doctor medicinae dentium" laut Deckblatt) verliehen wurde für eine Untersuchung am Affenauge.
  • Die hier untersuchte Dissertation Gb wurde selbst als Quelle für ungekennzeichnete Übernahmen in die Arbeit Ckr herangezogen, welche wiederum die Vorlage für eine weitere Dissertation darstellt: Gt. Dies führt dazu, dass einige Sätze in vier beim selben Doktorvater angefertigten Dissertationen zu finden sind:
  • Bis auf wenige kurze Texteinschübe wird das gesamte Kapitel 4 (Diskussion) mit Texten bestritten, die sich schon in den vorangehenden Kapiteln der Dissertation finden lassen, hauptsächlich in der Einleitung. Die Seiten 45 bis 61 der Dissertation sind also im Wesentlichen redundant, was natürlich auch die Frage aufwirft, welche diskutierenswürdigen Ergebnisse die Dissertation letztendlich erbracht hat.
    • Als sehr schnell zu überblickendes Beispiel vergleiche man die Seiten 11 und 52 der Dissertation: sie sind identisch.
    • Teilweise wiederholen sich auch längere Textpassagen in der Dissertation dreimal, was daran liegen mag, dass sie auch schon in der Quelle Gouvianakis (2007) doppelt auftauchen. Als Beispiel seien die folgenden fünf im Wesentlichen identischen Fundstellen genannt:
    • Auch Gouvianakis (2007) hat nach dem gleichen Muster den Diskussionsteil der Dissertation (S.36-50) im Wesentlichen aus vorrangehenden Texten zusammenkopiert, wobei die Einschübe originellen Textes hier im Vergleich zu Gb etwas umfangreicher sind.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 29 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 61 Seiten im Hauptteil. Auf 26 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 42.6% entspricht.
    Die 61 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 35
0%-50% Plagiatsanteil 9
50%-75% Plagiatsanteil 3
75%-100% Plagiatsanteil 14
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 23% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Gb col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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