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Informationeller Globalismus

von Georgios Chatzimarkakis

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Senzahl, Frangge
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 01-02
Quelle: Kissinger 1994
Seite(n): 16, Zeilen: 39-41
[In seinem Werk "The Wealth of Nations" von 1776 behauptete Adam Smith, eine "unsichtbare Hand" fördere den allge-]meinen wirtschaftlichen Wohlstand durch die gewinnmaximierenden wirtschaftlichen Aktivitäten einzeler Wirtschaftsakteure heraus.[FN 198]

[FN 198:] Adam Smith (1723 – 1790) ist neben David Ricardo (1772 – 1823) und John Stuart Mill (1806 – 1873) ein herausragender Vertreter der nationalökonomischen Klassik in England.

[In seinem Werk The Wealth of Nations von 1776 behauptete Adam Smith, eine »unsichtbare Hand« filtere allge]meinen wirtschaftlichen Wohlstand aus selbstsüchtigen wirtschaftlichen Einzelhandlungen heraus.
Anmerkungen

Fortsetzung von Gc/Fragment 100 29<br />Der nächste Verweis auf die Quelle („Vgl. Kissinger (1994), S.14 - 19.“) findet sich in FN 199, eine Seite später (S. 102). Wortlaut wurde geändert, das „heraus“ am Satzende wäre besser ebendorthin genommen worden. Schreibfehler: "einzeler"

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Senzahl, Marcusb
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 05-07
Quelle: Kissinger 1994
Seite(n): 14, Zeilen: 17-
Dahinter stand die Vorstellung, die Interessen mehrerer vergleichbar starker Staaten irgendwie zur Deckung zu bringen und die internationale Staatenordnung auf einer Art Gleichgewicht aufzubauen. Einer dieser Zwänge besteht darin, die Vorstellungen mehrerer vergleichbar starker Staaten irgendwie zur Deckung zu bringen und die Weltordnung auf einer Art Gleichgewicht aufzubauen – ein Gedanke, der den Vereinigten Staaten noch nie besonders behagte.
Anmerkungen

Für sich genommen, ist dieses Fragment "harmlos", mit Blick auf die Nachbar-Fragmente sieht man eine Verwürfelung von kurzen Passagen aus ein und derselben Quelle

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Macbeth2.0, Nerd wp, Senzahl, Schuju, Frangge, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 09-23
Quelle: Kissinger 1994
Seite(n): 15 f., Zeilen: 34- + 10-
Das höchste Ziel der Europäer, die mittelalterliche Vision eines universellen Reiches, war nicht in Erfüllung gegangen. Aus den Trümmern der alten Vision waren mehrere mehr oder weniger gleich starke Staaten hervorgegangen. Für den Umgang miteinander gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird ein Staat so stark, daß er alle anderen beherrschen und ein Reich gründen kann, oder kein Staat ist mächtig genug, dieses Ziel zu erreichen. Im letzteren Fall werden die Ansprüche des aggressivsten Mitglieds der internationalen Gemeinschaft durch einen Zusammenschluß der anderen in Schach gehalten, mit anderen Worten: durch das Wirken eines Kräftegleichgewichts.

Der Eindruck, das Kräftegleichgewicht sei die natürliche Form der internationalen Beziehungen täuscht. Tatsächlich hat es ein echtes Gleichgewicht der Kräfte in der Geschichte der Menschheit nur sehr selten gegeben. Die einzigen Beispiele für funktionierend[sic!] Gleichgewichtssysteme des Abendlandes waren die Stadtstaaten Griechenlands in der Antike und Italiens zur Zeit der Renaissance; außerdem die europäische Staatenformation, die nach dem Westfälischen Frieden von 1648 entstand.

[S15 Z34]Ihr höchstes Ziel, die mittelalterliche Vision eines universellen Reiches, war nicht in Erfüllung gegangen. Aus der Asche dieses alten Traums war eine Unmenge mehr oder weniger gleichstarker Staaten entstanden. Ist eine unter solchen Umständen gebildete Staatengruppe dann zum Umgang mit­ einander gezwungen, so kann es nur zwei Möglichkeiten geben: Entweder wird ein Staat so stark, daß er alle anderen beherrschen und ein Reich grün­den kann, oder kein Staat ist mächtig genug, dieses Ziel zu erreichen. Im letzteren Fall werden die Ansprüche des aggressivsten Mitglieds der inter­nationalen Gemeinschaft durch einen Zusammenschluß der anderen in Schach gehalten, mit anderen Worten: durch das Wirken eines Kräftegleich­gewichts.

[S16 Z10] Die Theoretiker des Kräftegleichgewichts erwecken häufig den Ein­druck, ihr System sei die natürliche Form internationaler Beziehungen. Doch tatsächlich hat es ein echtes Gleichgewicht der Kräfte in der Geschichte der Menschheit nur sehr selten gegeben. […]

Die einzigen Beispiele für funktionierende Gleichgewichtssysteme des Abendlandes waren die Stadtstaaten Griechenlands in der Antike und Itali­ens zur Zeit der Renaissance; außerdem die europäische Staatenformation, die nach dem Westfälischen Frieden von 1648 entstand.

Anmerkungen

Hinweis auf die Quelle in FN 199 (Vgl.) auf der folgenden Seite 102. knapp zehn Zeilen aus Kissinger werden hier übersprungen, ein Teil davon („Für den größten Teil der Menschheit ... brauchen sie deshalb nicht.“ findet sich – angepasst – im nachfolgenden Gc/Fragment 101 35 wieder. Schreibfehler: "funktionierend"

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 25-31
Quelle: Kissinger 1994
Seite(n): 017, Zeilen: 12-
Nach den Erschütterungen durch die französische Revolution und die Napoleonischen Kriege stellten Europas Staatslenker das Gleichgewicht der Kräfte während des Wiener Kongresses von 1815 wieder her und zügelten das brutale Vertrauen in Macht, indem sie versuchten, weltpolitisches Verhalten durch moralische und gesetzliche Verpflichtungen zu mäßigen. Als das 19. Jahrhundert zu Ende ging, war das europäische Kräftegleichgewicht wieder zu den Grundsätzen der Machtpolitik zurückgekehrt. Nach den Erschütterungen durch die französische Revolution und die Napoleonischen Kriege stellten Europas Staatslenker das Gleichgewicht der Kräfte während des Wiener Kongresses von 1815 wieder her und zügel­ten das brutale Vertrauen in Macht, indem sie versuchten, weltpolitisches Verhalten durch moralische und gesetzliche Verpflichtungen zu mäßigen. Doch als das neunzehnte Jahrhundert zu Ende ging, war das europäische System des Gleichgewichts der Kräfte zu den Grundsätzen der Machtpolitik zurückgekehrt, [und zwar unter bedeutend unbarmherzigeren Umständen.]
Anmerkungen
Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Senzahl, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 101, Zeilen: 35-39
Quelle: Kissinger 1994
Seite(n): 016, Zeilen: 27- +16-
All diese Gebilde - mit Ausnahme der Staatenordnung im Kalten Krieg - zeichneten sich dadurch aus, daß sie eine unumstößliche Tatsache, nämlich die Existenz einer gewissen Anzahl im wesentlichen gleichstarker Staaten, zum Leitprinzip der Weltordnung erhoben. Für den größten Teil der Menschheit und in den längsten Epochen der Geschichte war das Reich die typische Herrschaftsform. Für Reiche aber ist es nicht [von Interesse, in eine Weltordnung eingebunden zu sein, denn sie wollen die Weltordnung sein.] [S16 Z 27] All diese Gebilde zeichneten sich dadurch aus, daß sie eine unumstößliche Tatsache, nämlich die Existenz einer gewissen Anzahl im wesentlichen gleichstarker Staaten, zum Leitprinzip der Weltordnung erhoben.

[S16 Z16] Für den größten Teil der Menschheit und in den längsten Epochen der Geschichte war das Reich die typische Herrschaftsform. Für Reiche aber ist es nicht [von Interesse, in eine Weltordnung eingebunden zu sein, denn sie wollen die Weltordnung sein; ...]

Anmerkungen

wird fortgesetzt in Gc/Fragment 102 01

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