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Informationeller Globalismus

von Georgios Chatzimarkakis

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Fiesh, KayH, Nerd wp, Frangge, Drhchc, Kannitverstan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 8-21
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 98-99, Zeilen:
Der strukturelle Neorealismus bei Waltz sieht sich bewußt als Großmachttheorie. Waltz geht davon aus, daß sich die Theorie der Internationalen Politik notwendigerweise auf die Großmächte stützt. Die duopolistische Struktur der weltpolitischen Konstellation während des Kalten Krieges bewertete er dementsprechend als durchgehend positiv: Zwei relativ unabhängige Supermächte fühlten sich in ihren Entscheidungen weitaus stärker dem weltpolitische Gazen verpflichtet; die sei der Alternative einer zugleich fragmentierten und dennoch hoch interdepedenten Welt von Mittel- und Kleinstaaten auf jeden Fall vorzuziehen. Das verantwortungsvolle Handeln der Supermächte resultiere gerade aus ihrer relativen Autarkie; Interdependenz wirke ohnehin nicht konfliktverregelnd, sondern konfliktinduzierend. Stabilität könne in den internationalen Beziehungen gerade nicht durch Institutionen und Machtdiffusion relativ dauerhaft hergestellt werden, sondern allein auf dem Weg des konstruktiven Managements der Weltpolitik durch Großmächte.[FN 274]

[FN 274: Vgl. hierzu Waltz (1979), S. 138 – 160.]

Der Waltz'sche Neorealismus strebt bewußt den Gestus einer etatozentristischen Großmachttheorie an. [...] Dies findet sich durch eine sehr rigide Definition von "allgemeiner Theorie" untermauert, wonach "[eine] allgemeine Theorie der internationalen Politik sich notwendigerweise auf die Großmächte stützt."[FN 191]

Die "duopolistische Struktur"[FN 192] der weltpolitischen Konstellation während des Kalten Kriegs bewertete Waltz als durchgehend positiv: Zwei relativ unabhängige Supermächte fühlten sich in ihren Entscheidungen weitaus stärker dem weltpolitischen Ganzen verpflichtet; dies sei der Alternative einer zugleich fragmentierten und dennoch hoch interdependenten und interpenetrierten Welt von Mittel- und Kleinstaaten auf jeden Fall vorzuziehen, [...] Das im Verhältnis dazu gezwungenermaßen verantwortungsbewußte Handeln der Supermächte resultiere also, [...], gerade aus ihrer relativen Autarkie; Interdependenz wirke ohnehin nicht konfliktverregelnd, sondern konfliktinduzierend.[FN 194] Gegen das damals prominent werdende Interdependenz-Paradigma argumentierend, geht Waltz in Theory of International Politics also davon aus, daß Stabilität in den internationalen Beziehungen gerade nicht durch Institutionen und Machtdiffusion relativ dauerhaft hergestellt werden kann, sondern allein auf dem Weg des konstruktiven Managements der Weltpolitik durch Großmächte.[FN 195]

[FN 191: Waltz (1979): 73.]

[FN 192: Möller (1992): 22.]

[FN 194: Ausführlich: Waltz (1979): 138-160.]

[FN 195: Halliday (1994): 33.]

Anmerkungen

das weltpolitsche Gaze... Quelle wurde offenbar manuell abgeschrieben, im Original ist dieser Fehler nicht; weiterer Fehler: "interdepedenten"

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 126, Zeilen: 26-35
Quelle: Kindermann 1996
Seite(n): 27-28, Zeilen: -
In Abgrenzung zum strukturellen Neorealismus von Kenneth Waltz hat Reinhard Meier- Walser den Ansatz der Münchner Schule als "Synoptischen Realismus" bezeichnet, weil der gesamte Ansatz und die aus ihm entwickelte Methodik der Konstellationsanalyse auf der Konzeption eines Methodenpluralismus beruhen. In dieser Konzeption werden die einzelnen Aktionseinheiten eine Konstellation (etwa Staaten) als Teilsysteme eines durch Interaktion gebildeten Gesamtsystems, eben der Konstellation, gesehen.

[Dabei wird die systematische Zusammenschau diverser Faktoren postuliert, die jeweils auf verschiedenen Analyseebenen gelagert sind. [FN 276]]

Die Münchner Schule versteht sich als ein in Entwicklung begriffener, historisch-anthropologisch fundierter und empirisch-analytisch vorgehender Ansatz. Sie ist bestrebt, die Forschungsmethode des [klassischen Realismus durch die Entwicklung eines integrierbaren Methodenpluralismus ebenso zu erweitern wie auch die Basis und Gewichtung seiner Grundbegriffe.]

[FN 276 Meier-Walser (1994), S. 116 f.]

[Seite 27, Zeile 52]

Reinhard Meier-Walser, hat den Ansatz der Münchner Schule, in Abgrenzung zum strukturellen Neorealismus von Kenneth Waltz, als „Synoptischen Realismus" bezeichnet. [FN 7] Denn der gesamte Ansatz und die aus ihm entwickelte Methodik der Konstellationsanalyse beruhen auf der Konzeption eines integrierbaren Methodenpluralismus. Wie gezeigt, werden die einzelnen Aktionseinheiten (z.B. Staaten) einer Konstellation als monozentrisch strukturierte Teilsysteme eines durch ihre Interaktionen gebildeten polyzentrischen Gesamtsystems, d.h. der Konstellation, gesehen.

[Seite 28, Zeile 27]

[...] soll abschließend hinsichtlich ihres Selbstverständnisses gesagt sein, daß sie sich als ein in Entwicklung begriffener, historisch-anthropologisch fundierter und empirisch-analytisch vorgehender Ansatz versteht. [...] die Münchner Schule [ist] bestrebt, die Forschungsmethode des klassischen Realismus durch die Entwicklung eines integrierbaren Methodenpluralismus ebenso zu erweitern wie auch die Basis und Gewichtung seiner Grundbegriffe.

[FN 7: Reinhard Meier-Walser, Neorealismus ist mehr als Waltz. Der Synoptische Realismus des Münchner Ansatzes, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen, Heft 1, Juni 1994, S. 115-126. Siehe ferner Alexander Siedschlag, Neorealismus, Neoliberalismus und Postinternationale Politik. Jenseits der bipolaren Weltordnung (Manuskript, erscheint in Kürze.)]

Anmerkungen

Abschnitt abgeschrieben und leicht angepasst. Ein Satz stammt wohl nicht von Kindermann (die FN dort verweist auf Meier-Walser, eine Quellenangabe, die so auch bei Kindermann zu finden ist), Plagiat wird auf der naechsten Seite fortgesetzt, wo sich auch eine Quellenangabe via FN findet. Allerdings keine Anfuehrungszeichen

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