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Informationeller Globalismus

von Georgios Chatzimarkakis

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Fiesh, KayH, Nerd wp, Drhchc, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 1-5
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 168, Zeilen:
[...] zu einer Abschwächung von Interessengegensätzen führe. Der Realismus ist gegenüber Problemverknüpfungen skeptisch. Er sieht in ihnen immer auch eine Gefahr für die Kooperation; denn so werden seiner Auffassung vom vorherrschenden nationalen Selbstinteresse entsprechend gerade vielfältige Verknüpfungen von Konfliktanlässen geschaffen. [...] zu einer Abschwächung von Interessengegensätzen führe. Der Realismus ist gegenüber Problemverknüpfungen skeptisch. Er sieht in ihnen immer auch eine Gefahr für die Kooperation; denn so werden seiner Auffassung vom vorherrschenden nationalen Selbstinteresse entsprechend gerade vielfältige Verknüpfungen von Konfliktanlässen geschaffen.
Anmerkungen

Fortsetzung von Gc/Fragment 140 14, daher Einstufung als Verschleierung! Siehe Anmerkung in Gc/Fragment 140 14 zum Thema NichtBelegt

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
92.195.67.116, Nerd wp, Goalgetter, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 6-20
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 165-166, Zeilen:
Zwar teilt der rationalistische Institutionalismus mit dem Neorealismus den Ausgangspunkt

der anarchischen Organisationsstruktur der internationalen Beziehungen. Im Gegensatz zum Neorealismus hält er aber langfristige institutionell verfestigte Kooperationsstrukturen für möglich. Diese überlagern die Effekte der Anarchie sogar und können sie abschwächen. Allerdings hält er immer nur problemgebundene Kooperationsformen für wahrscheinlich.[FN 321] Für die rationalistische Variante ist internationale Politik ein Aggregat rationalistischen Individualhandelns von Staaten. Kooperation entsteht nicht durch die Orientierung an gemeinsamen Sinnkonstrukten, sondern wenn Akteure ihr Verhalten an die tatsächlichen oder antizipierten Präferenzen anderer anpassen. [FN 322] Der wichtigste Unterschied zu der noch vorzustellenden Regimetheorie liegt darin, daß Regimen keine eigenständige Regelungsfunktion in den internationalen Beziehungen zugebilligt wird. Sie könnten generalisierte multilaterale Reziprozitätsnormen als positive Bedingungsfaktoren der Interessendefinition internationaler Akteure nicht ersetzen, sondern lediglich zur Stabilisierung ohnehin bereits vorhandener kooperativer Elemente in den internationalen Beziehungen beitragen.[FN 323]

Der rationalistische[FN 64] Neoliberalismus [...] teilt mit dem Neorealismus [...] den Ausgangspunkt der anarchischen Organisationsstruktur der internationelen Beziehungen. Dennoch hält er im Gegensatz zum Neorealismus langfristige institutionell verfestigte Kooperationsstrukturen für möglich, welche die Effekte der Anarchie sogar überlagern und abschwächen können. [...] so sieht der rationalistische Neoliberalismus aber immer nur problemgebundene Kooperationsformen für wahrscheinlich [...] Internationale Politik ist ein Aggregat rationalistischen Individualverhandelns von Staaten. Kooperation ensteht nicht durch die Orientierung an gemeinsamen Sinnkonstrukten, sondern "wenn Akteure ihre Verhalten an die tatsächlichen oder antizipierten Präferenzen anderer passen."[FN 68] [...] Der wichtigste Unterschied zur noch vorzustellenden Regimetheorie liegt darin, daß Regimen keine eigenständige Regelungsfunktion in den internationalen Beziehungen zugebilligt wird. Sie könnten generalisierte multilaterale Reziprozitätsnormen als positive Bedingungsfaktoren der Interessendefinition internationaler Akteure nicht ersetzen, sondern lediglich zur Stabilisierung ohnehin bereits vorhandener kooperativer Elemente in den internationalen Beziehungen beitragen.[FN 71]
Anmerkungen
Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Fiesh, Drhchc, Goalgetter, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 21-37
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 169-170, Zeilen:
Die Variante des internationalistischen Institutionalismus stellt eine tatsachengetriebene Gegenposition zum Realismus dar: Zugleich feststellbare weltpolitische Globalisierungs- und Fragmentierungstendenzen werden zum Anlaß genommen, ausgehend von einer Methodenkritik des Realismus zu adäquaten theoretischen Modellen zu gelangen. Dabei macht der insbesondere von Charles Kegley vertretene internationalistische Institutionalismus mehrere theoretische Rahmenannahmen[FN 324]:

Ausgangspunkt ist die Annahme eines weltpolitischen und transnationalen Vormarschs der Demokratie, die einerseits den Staat als dominanten Analysegegenstand des Realismus zunehmend irrelevant erscheinen lasse und andererseits dazu führe, daß gerade internationale Sicherheitspolitik nicht ohne eine genaue Berücksichtigung innenpolitischer Faktoren verstanden und erklärt werden könne.[FN 325] Theoretisch und empirisch würden zudem internationale Organisationen und internationale Verrechtlichung immer wichtiger als eigenständige Größen in den internationalen Beziehungen oder zumindest doch als virulenter Bezugsrahmen staatlichen Handelns. Beide Dimensionen gewinnen zusehends eine Qualität sui generis.[FN 326] So entsteht ein internationaler Multilateralismus, der nicht mehr streng problemgebunden und von sehr begrenzter Dauer sei, sondern mehr und mehr ein dauerhaftes Orga-[nisationselement internationaler Politik darstellt.]

[FN 324] Hierzu insbesondere Kegley (1995). [FN 325] Vgl. Kegley (1995), S. 10 f. [FN 326] Vgl. Kegley (1995), S. 13 f.

Im Sinne der Klassifikation von Holsti stellt der internationalistische Institutionalismus eine tatsachengetriebene Gegenposition zum Realismus dar: Zugleich feststellbare weltpolitische Globalisierungs- und Fragmentierungstendenzen werden zum Anlasß genommen, ausgehend von einer Methodenkritik des Realismus zu gegenstandsadäquaten theoretischen Modellen zu gelangen.

Auf dieser pauschalen Herausforderung aufbauend, entwickelt der internationalistische Neoliberalismus eine Reihe theoretischer Rahmenannahmen {--> hier in Fußnote Verweis auf Kegley}: Ausgangspunkt ist die Annahme eines weltpolitischen und transnationalen "[Vor]marschs der Demokratie", die sowohl den Staat als dominanten Analysegegenstand des Realismus zunehmend irrelevant erscheinen lasse als auch dazu führe, daß gerade internationale Sicherheitspolitik nicht ohne eine genaue Berücksichtigung innenpolitischer Faktoren verstanden und erklärt werden könne.[FN 87] [...]

theoretisch und empirisch würden zudem internationale Organisationen und internationale Verflechtung immer wichtiger als eigenständige Größe in den internationalen Beziehungen oder zumindest doch als virulenter Bezugsrahmen staatlichen Handelns.[FN 89] Beides [...] gewinne zusehends eine Qualität sui generis.[FN 90]

So entstehe ein internationaler Multilateralsismus, der nicht mehr streng problemgebunden und von sehr begrenzter Dauer sei, sondern mehr und mehr ein dauerhaftes Organisationselement internationaler Politik darstelle, weil in seinem quasipermanenten Rahmen allgemeine Probleme behandelt würden.[FN 91]

Anmerkungen
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