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Informationeller Globalismus

von Georgios Chatzimarkakis

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
HWI999, Fiesh, Drhchc, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 1-20
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 170-171, Zeilen:
[...Orga-]nisationselement internationaler Politik darstellt. Der internationalistische Institutionalismus geht funktional orientiert vor. Er fragt danach, welche Funktionen globale Ordnungselemente in den internationalen Beziehungen der Gegenwart erfüllen. Als Ausgangspunkt für die funktionale Ausarbeitung des Begriffs "globale Ordnung" dient der von Keohane und Nye geprägte Begriff der "komplexen Interdependenz"[FN 327]. Funktional

gesehen beinhaltet er drei Komponenten: • Multiple linkage-Faktoren, die staatliche Außenpolitiken miteinander und mit der internationalen Umwelt verbinden, • multiple nicht-hierarchische Problemzusammenhänge und schließlich • die klassische Frage nach der "guten" politischen Ordnung (z.B. der Zusammenhang zwischen Demokratie und Frieden). Eine interessante methodische Neuerung liegt in dem von Nye eingeführten Begriff der "weichen Macht" (soft power) oder "kooptiven Macht" (co-optive power). Die Grundthese besteht dabei darin, daß politische Machtbeziehungen unter den Bedingungen komplexer Interdependenz nicht mehr typischerweise von unmittelbarem Zwang oder unmittelbarer Einflußnahme ("Befehlsmacht" oder "koerzive Macht") gekennzeichnet seien, sondern als soziale Beziehungsqualitäten aufgefaßt werden müßten.[FN 328] Internationale Regime, ein gemeinsamer kultureller Wissensschatz und internationale Institutionen im weiteren Sinn werden so zu wichtigen Ressourcen nationaler Macht.[FN 329]

[327] Keohane / Nye (1977). [328] Nye (1990). [329] Siedschlag (1997), S. 171.

[...] Organisationselement internationaler Politik darstelle, [...], geht der internationalistische Neoliberalismus funktional orientiert vor. Er fragt danach, welche [...] Funktionen globale Ordnungselemente in den internationalen Beziehungen der Gegenwart erfüllen.[FN 92] [...] Als Ausgangspunkt für die funktionale Ausarbeitung des Begriffs "globale Ordnung" dient der von Keohane und Nye geprägte Begriff der "komplexen Interdependenz"[FN 93]. Funktional gesehen beinhaltet er drei Komponenten: Multiple linkage-Faktoren, die staatliche Außenpolitiken miteinander und mit der internationalen Umwelt verbinden, sodann multiple nicht-hierarchische Problemzusammenhänge und schließlich die klassische Frage nach der 'guten' politischen Ordnung (z.B. der Zusammenhang zwischen Demokratie und Frieden).[FN 94]

Eine interessante methodische Neuerung liegt in dem von Nye eingeführten Begriff der "weichen Macht (soft power)" oder "kooptiven Macht" (co-optive power)".[FN 95] Die Grundthese besteht dabei darin, daß politische Machtbeziehungen unter den Bedingungen komplexer Interdependenz nicht mehr typischerweise von unmittelbarem Zwang oder unmittelbarer Einflußnahme ("Befehlsmacht (command power)" oder "koerzive Macht (coercive power)") gekenzeichnet seien, sondernals soziale Beziehungsqualitäten aufgefaßt werden müßten.[FN 96] [...] Internationale Regime, ein gemeinsamer kultureller und wertbezogener Wissensschatz und internationale Institutionen im weiteren Sinn werden so zu wichtigen Ressourcen nationaler Macht.[FN 98]

Anmerkungen

Fußnote 329 ist ein Bauernopfer, weil sie sich aufgrund der Seitenangabe nur auf einen Satz bezieht, obwohl der vorangehende Text aus der gleichen Quelle eine Seite früher übernommen wurde.

Sichter




Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol, Drhchc
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 142, Zeilen: 28
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 1, Zeilen: 6
Regimeanalyse hat ihren Platz in einer Theorie internationaler Kooperation. Sie ist

dem Paradigma des "liberalen Institutionalismus" oder des Neoliberalismus verpflichtet, der die internationale Politik mit einer Art "skeptischem Optimismus" betrachtet: Er leugnet weder den Interessen-Egoismus in der Staatenwelt noch ihr Gewaltpotential. Er sieht aber die Möglichkeit, dieses Potential zu bändigen, die Konflikte zwischen den Staaten einzuhegen. Als Mittel dafür gilt die Institutionalisierung kooperativer und konfliktbearbeitender zwischenstaatlicher Aktivitäten. [FN 331 Müller (1993), S. 1, der sich auf Keohane (1989) bezieht.]

Regimeanalyse hat ihren Platz in einer Theorie internationaler Kooperation. Sie ist dem Paradigma des "liberalen Institutionalismus" verpflichtet, der die internationale Politik mit einer Art "skeptischem Optimismus" betrachtet: Er leugnet weder den Interessen-Egoismus in der Staatenwelt noch ihr Gewaltpotential. Er sieht aber die Möglichkeit, dieses

Potential zu bändigen, die Konflikte zwischen den Staaten einzuhegen. Als Mittel dafür gilt die Institutionalisierung kooperativer und konfliktbearbeitender zwischenstaatlicher Aktivitäten. [FN 2 Zum liberalen Instititutionalismus: Keohane 1989]

Anmerkungen

Wortwörtlich mit einer Ergänzung ("oder des Neoliberalismus") übernommen. Fußnote vorhanden, aber Beginn und Länge des Zitats nicht erkennbar.

Sichter


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Drrerpol, Zeitstempel: 20110526164051

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