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Informationeller Globalismus

von Georgios Chatzimarkakis

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Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, Drhchc, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 24-38
Quelle: Efinger Rittberger Wolf Zürn 1990
Seite(n): 267f, Zeilen:
Haggard und Simmons [FN 343] haben vier Familien von Forschungsansätzen identifiziert, derer sich die Regimeanalyse - vor allem in den Vereinigten Staaten - bisher bedient hat. Efinger / Rittberger / Wolf / Zürn [FN 344] haben zwei weitere hinzugefügt:

Systemische Erklärungsansätze: Die Theorie der hegemonialen Stabilität, die in ihrer ursprünglichen Formulierung aus der globalen Machtverteilung im internationalen System Aussagen über die Gestaltung der internationalen ökonomischen Beziehungen ableitete (vgl. Kindleberger 1973; Gilpin 1975; Krasner 1976), geht davon aus, daß das Vorhandensein eines dominanten Akteurs (des Hegemons) zur Herausbildung von internationalen Regimen führt. Bei einem relativen Machtverlust des Hegemons gegenüber seinen unmittelbaren Herausforderern wird angenommen, daß sich die unter seiner Führung errichteten internationalen Regime wandeln. Die Theorie der hegemonialen Stabilität ist mit einigem Erfolg zur Erklärung der Entstehung und des Wandels verschiedener "Hegemonial-Regime" im Bereich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen wie etwa des GATT-Regimes und des Bretton-Woods-Regimes angewandt worden. [FN 345] Hypothesen über die Struktur von Regimen gehen davon aus, daß Hegemonialmächte vor allem an liberalen internationalen Regimen zur Verregelung von Wirtschaftsbeziehungen interessiert sind.

343 Efinger / Rittberger / Wolf / Zürn (1990), S. 267 ff.

344 Vgl. Efinger / Rittberger / Wolf / Zürn (1990), S. 271 f.

345 Ruggie (1983), Keohane (1984), Krasner (1985).

Haggard/Simmons (1987) haben in ihrem "State of the Art"- Aufsatz vier "Familien" von Forschungsansätzen identifiziert, derer sich die (amerikanische) Regimeanalyse bisher bedient habe. [...] In Ergänzung zu diesen vier Ansätzen fand in der deutschsprachigen Regimeanalyse v.a. die "problemstrukturelle" und die "normativ-institutionelle" Betrachtungsweise besondere Beachtung (vgl. Wolf/Zürn 1986; Effinger/Rittberger/Zürn 1988; Kohler-Koch 1989a sowie Rittberger/Zürn 1990). [...]

Systemische Erklärungsansätze

[...]

Die Theorie der hegemonialen Stabilität, die in ihrer ursprünglichen Formulierung aus der globalen Machtverteilung im internationalen System Aussagen über die Gestaltung der internationalen ökonomischen Beziehungen ableitete (vgl. Kindleberger 1973; Gilpin 1975; Krasner 1976), geht davon aus, daß das Vorhandensein eines dominanten Akteurs (des Hegemons) zur Herausbildung von internationalen Regimen führt. Bei einem relativen Machtverlust des Hegemons gegenüber seinen unmittelbaren Herausforderern wird angenommen, daß sich die unter seiner Führung errichteten internationalen Regime wandeln, [...]

Die Theorie der hegemonialen Stabilität ist mit einigem Erfolg zur Erklärung der Entstehung [...] und des Wandels [...] verschiedener "Hegemonial-Regime" im Bereich der internationalen Wirtschaftsbeziehungen wie z. B. des GATT-Regimes und des Bretton-Woods-Regimes angewandt worden (vgl. Ruggie; Lipson 1983; Finlayson/Zacher 1983; Cohen 1983; Keohane 1984; Krasner 1985). Hypothesen über die Struktur von Regimen gehen davon aus, daß Hegemonialmächte vor allem an liberalen internationalen Regimen zur Verregelung von Wirtschaftsbeziehungen interessiert sind.

Anmerkungen

Woertliche Uebernahmen mit Anpassungen: allerdings suggeriert FN 344, dass nicht woertlich uebernommen wurde, indem sie mit "vgl." beginnt.

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, Drhchc, Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 104
Quelle: Efinger Rittberger Wolf Zürn 1990
Seite(n): 267, Zeilen:
345 Ruggie (1983), Keohane (1984), Krasner (1985). (vgl. Ruggie 1983; Lipson 1983; Finlayson/Zacher 1983; Cohen 1983; Keohane 1984; Krasner 1985)
Anmerkungen

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