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Gc/Fragment 083 25

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Typus
VerschärftesBauernOpfer
Bearbeiter
Frangge, Hindemith, Kahrl, Drrerpol
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 083, Zeilen: 25-39
Quelle: Schweigler 1997
Seite(n): 99-100, Zeilen: -
Wenn im Gefolge der Informations- und Kommunikationsrevolution staatliche Macht schwindet und die Bemühungen um internationale Regelungen immer schwieriger werden, liegt es nahe, das Ende des Nationalstaates kommen zu sehen. Mancher scharfsinnige Ausblick in das 21. Jahrhundert konstatiert eine solche Entwicklung, in der unter anderem aufgrund der Globalisierung von Produktion und Märkten und der Vernetzung von Informationserzeugern nationale Gesellschaften auseinanderbrechen und Nationalstaaten an Gestaltungskraft verlieren. Das Ergebnis wäre nicht nur ein Verlust an nationaler Identität, sondern auch eine Zunahme internationaler Instabilität.

Gegen diese vorwiegend pessimistische Interpretation der Auswirkungen Internetionaler Politik argumentiert eine Denkschule, indem sie die positiven Aspekte der „digitalen Revolution” betont, auch und gerade mit Bezug auf die durch sie bewirkte Neuordnung internationaler Machtverhältnisse. Verständlicherweise wird diese Sicht der Dinge vor allem in Amerika propagiert, das von dieser Entwicklung bisher am meisten profitiert zu haben scheint und dessen Machtbasis dadurch am meisten gestärkt wurde. Die Führerschaft in der Kommunikations- und Informationsrevolution

[S. 84]

[verleiht den Vereinigten Staaten, so das Argument, ein erhebliches Mehr an "weicher Macht”, und zwar nicht nur im unmittelbaren militärischen Bereich, sondern fast mehr noch in der Politik:

"Knowledge, more than ever before, is power. The one country that can best lead the information revolution will be more powerful than any other. For the foreseeable future, that country is the United States." [FN 160]]

[FN 160 Nye / Owens (1996), S. 20, hierzu auch Schweigler (1997), S. 57.]

Wenn im Gefolge der Informations- und Kommunikationsrevolution staatliche Macht schwindet und die Bemühungen um internationale Regelungen immer schwieriger werden, liegt es nahe, das allmähliche Ende des Nationalstaates vorauszusehen. Mancher scharfsinnige Ausblick in das 21. Jahrhundert konstatiert eine solche Entwicklung, in der unter anderem aufgrund der Globalisierung von Produktion und Märkten und der Vernetzung von Informationserzeugern nationale Gesellschaften auseinanderbrechen und Nationalstaaten an Gestaltungskraft verlieren. Das Ergebnis wäre nicht nur ein bedauernswerter Verlust an nationaler Identität,[35] sondern auch eine verheerende Zunahme internationaler Instabilität.[36]

Gegen diese vorwiegend pessimistische Interpretation der Auswirkungen Internetionaler Politik argumentiert eine Denkschule, welche die positiven Aspekte der Informationstechnologie-Revolution betont, auch und gerade mit Bezug auf die durch sie bewirkte Neuordnung internationaler Machtverhältnisse. Verständlicherweise wird diese Sicht der Dinge vor allem in Amerika propagiert, das von dieser Entwicklung bisher am meisten profitiert zu haben scheint und dessen Machtbasis dadurch am meisten gestärkt wurde. Die Führerschaft in der Kommunikations- und Informationsrevolution verleiht den Vereinigten Staaten, so das Argument, ein erhebliches Mehr an "weicher Macht", und zwar nicht nur im unmittelbaren militärischen Bereich, sondern fast mehr noch im politischen Bereich:

"Knowledge, more than ever before, is power. The one country that can best lead the information revolution will be more powerful than any other. For the foreseeable future, that country is the United States." [FN 37]

[FN 37 Nye, Joseph S., Jr./Owens, William A.: America's Information Edge, in: Foreign Affairs, 75 (1996), S.20.]

Anmerkungen

Fast woertlich abgeschrieben mit marginalen Änderungen/Auslassungen. Fn 160: "hierzu auch Schweigler (1997), S. 57." ist nach einem kursiv, eingerueckten woertlichen Zitat gesetzt, so dass der Leser annehmen muss, dass sie sich auf dieses bezieht.

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