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Gc/Fragment 141 06

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
92.195.67.116, Nerd wp, Goalgetter, Fiesh
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 141, Zeilen: 6-20
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 165-166, Zeilen:
Zwar teilt der rationalistische Institutionalismus mit dem Neorealismus den Ausgangspunkt

der anarchischen Organisationsstruktur der internationalen Beziehungen. Im Gegensatz zum Neorealismus hält er aber langfristige institutionell verfestigte Kooperationsstrukturen für möglich. Diese überlagern die Effekte der Anarchie sogar und können sie abschwächen. Allerdings hält er immer nur problemgebundene Kooperationsformen für wahrscheinlich.[FN 321] Für die rationalistische Variante ist internationale Politik ein Aggregat rationalistischen Individualhandelns von Staaten. Kooperation entsteht nicht durch die Orientierung an gemeinsamen Sinnkonstrukten, sondern wenn Akteure ihr Verhalten an die tatsächlichen oder antizipierten Präferenzen anderer anpassen. [FN 322] Der wichtigste Unterschied zu der noch vorzustellenden Regimetheorie liegt darin, daß Regimen keine eigenständige Regelungsfunktion in den internationalen Beziehungen zugebilligt wird. Sie könnten generalisierte multilaterale Reziprozitätsnormen als positive Bedingungsfaktoren der Interessendefinition internationaler Akteure nicht ersetzen, sondern lediglich zur Stabilisierung ohnehin bereits vorhandener kooperativer Elemente in den internationalen Beziehungen beitragen.[FN 323]

Der rationalistische[FN 64] Neoliberalismus [...] teilt mit dem Neorealismus [...] den Ausgangspunkt der anarchischen Organisationsstruktur der internationelen Beziehungen. Dennoch hält er im Gegensatz zum Neorealismus langfristige institutionell verfestigte Kooperationsstrukturen für möglich, welche die Effekte der Anarchie sogar überlagern und abschwächen können. [...] so sieht der rationalistische Neoliberalismus aber immer nur problemgebundene Kooperationsformen für wahrscheinlich [...] Internationale Politik ist ein Aggregat rationalistischen Individualverhandelns von Staaten. Kooperation ensteht nicht durch die Orientierung an gemeinsamen Sinnkonstrukten, sondern "wenn Akteure ihre Verhalten an die tatsächlichen oder antizipierten Präferenzen anderer passen."[FN 68] [...] Der wichtigste Unterschied zur noch vorzustellenden Regimetheorie liegt darin, daß Regimen keine eigenständige Regelungsfunktion in den internationalen Beziehungen zugebilligt wird. Sie könnten generalisierte multilaterale Reziprozitätsnormen als positive Bedingungsfaktoren der Interessendefinition internationaler Akteure nicht ersetzen, sondern lediglich zur Stabilisierung ohnehin bereits vorhandener kooperativer Elemente in den internationalen Beziehungen beitragen.[FN 71]
Anmerkungen
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