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Gc/Fragment 143 08

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Drrerpol
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 143, Zeilen: 8-22
Quelle: Müller 1993
Seite(n): 7, Zeilen: 3
Die Regimeanalyse erfaßt Kooperationsformen, in denen die zusammenarbeitenden Staaten den Kontext ihrer Beziehungen durch Institutionalisierung verändern. Mit dieser Institutionalisierung treten die Staaten aus der Welt der militärischen und merkantilistischen Selbsthilfe heraus. Grundsätzlich ist Kooperation auch in der anarchischen Staatenwelt nicht undenkbar. Sie kann, wie die Überlegungen und Experimente Axelrods [FN 334 Axelrod (1984)] gezeigt haben, durch eine konsequente unilaterale Strategie der Reziprozität gefördert werden:

Ein Spieler, der auf wohlwollende und heimtückische Züge seiner Gegenüber jeweils mit gleicher Münze antwortet, also Entgegenkommen belohnt und Unfreundlichkeit bestraft, fährt nicht schlechter, sondern besser als einer, der Kooperation stets mit Blick auf den eigenen kurzfristigen Vorteil verweigert.

Auf die Staatenwelt übertragen: Durch eine unilaterale Strategie der Reziprozität kann ein Staat in seiner Umwelt Anreize zur Kooperation bilden und kann, vorausgesetzt er ist stark genug, um einige Rückschläge zu überleben, "Inseln" internationaler Kooperation in einer ansonsten anarchischen Staatenwelt schaffen.

Die Regimebildung nimmt den Gedanken der Reziprozität auf, treibt ihn jedoch weiter. [FN 335 Müller (1993), S. 7.]

Die Regimeanalyse erfaßt Kooperationsformen, in denen die zusammenarbeitenden Staaten den Kontext ihrer Beziehung

durch Institutionalisierung verändern. Mit dieser Institutionalisierung treten die Staaten aus der Welt der militärischen und merkantilistischen Selbsthilfe heraus. Auch in dieser Welt ist Kooperation nicht undenkbar, sie kann, wie die Überlegungen und Experimente Axelrods gezeigt haben, durch eine konsequente unilaterale Strategie der Reziprozität gefördert werden:

Ein Spieler, der auf wohlwollende und heimtückische Züge seiner Gegenüber jeweils mit gleicher Münze antwortet, also Entgegenkommen belohnt und Unfreundlichkeit bestraft, fährt nicht schlechter, sondern besser als einer, der Kooperation stets mit Blick auf den eigenen kurzfristigen Vorteil verweigert.

Auf die Staatenwelt übertragen: Durch eine unilaterale Strategie der Reziprozität kann ein Staat in seiner Umwelt Anreize zur Kooperation bilden und, vorausgetzt er ist stark genug, um einige Rückschläge zu überleben, "Inseln" internationaler Kooperation in einer ansonsten anarchischen Staatenwelt schaffen. [FN 17 Axelrod 1984]

Die Regimebildung nimmt den Gedanken der Reziprozität auf, treibt ihn jedoch weiter.

Anmerkungen

Text unverändert übernommen, Fußnote kopiert und an anderer Stelle wieder eingefügt, Fußnote ist gesetzt, aber Beginn und Länge des Zitats sind nicht erkennbar.

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