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Gc/Fragment 152 12

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Fiesh, Marcusb, KayH, Schuju, Nerd wp, 92.72.89.62, Senzahl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 152, Zeilen: 12-33
Quelle: Siedschlag 1997
Seite(n): 198, Zeilen:
Theoretisch geht es um die Ergänzung der drei klassischen images im Fach Internationale Politik:

1. das Individuum, 2. den Staat und 3. das internationale System. Dem wird ein postinternationales viertes image hinzugefügt, das des globalen Systems.[FN 377] Diese vierte Systemebene darf für den Globalismus aber gerade nicht ausschließlich betrachtet werden. Auch der Neoliberalismus versucht ja letztlich, ein postinternationales Strukturelement in die Theorie der internationalen Beziehungen einzuführen, seien es transnationale Interdependenzen, Regime oder allgemeine internationale Verrechtlichung. Damit einher geht allerdings die übermäßige Ausblendung der anderen internationalen Systemebenen, so daß die Konstitutivfaktoren und Kodeterminanten derartiger globaler Ebenen internationaler Beziehungen weithin im Dunkeln bleiben.[FN 378]

Der Globalismus will nun einerseits ein viertes image einführen, das aber eben gerade nicht methodisch und inhaltlich in der Luft hängt, sondern zusammen mit den Wechselwirkungsprozessen zwischen allen vier images untersucht werden soll. Mit Ausnahme der strikt anti-nationalen Vorgehensweise bei Rosenau bleibt - wie im Realismus - die international-staatliche Ebene der Ausgangspunkt. Nur wird hier nicht stehengeblieben, sondern der Analysefokus sozusagen von hier nach "oben" und "unten" ausgedehnt.[FN 379] Der Globalismus interessiert sich weniger für globale Strukturbilder internationaler Beziehungen als vielmehr für den Prozeß der Globalisierung: Globalisie-[...]

[FN 377: North (1990), S. 19 - 25.]

[FN 378: Siedschlag (1997), S. 198.]

[FN 379: McGrew (1992), S. 3.]

Theoretisch geht es um die Ergänzung der drei klassischen images im Fach Internationale Politik, also das Individuum, den Staat und das internationale System oder eigentlich im Sinn von Waltz nur die internationale Positionsstruktur der units. Dem wild ein postinternationales viertes image hinzugefügt, das des "globalen Systems".[FN 47] Diese vierte Systemebene darf für den Globalismus aber gerade nicht ausschließlich betrachtet werden. Auch der Institutionalismus, der Internationalismus, das Global-Governance-Paradigma und der Neoliberalismus versuchen ja letztlich, ein postinternationales Struklurelement in die Theorie der internationalen Beziehungen einzuführen, seien es transnationale Interdependenzen, Regime, die Erfordernisse und Zivilisierungsprozesse innerhalb einer angenommenen Weltgesellschaft, allgemeine internationale Verrechtlichung oder eine regelrechte Weltinnenpolitik.

Damit einher geht allerdings die übermäßige Ausblendung der anderen internationalen Systemebenen, so daß die Konstitutivfaktoren und Kodeterminanten derartiger globaler Ebenen internationaler Beziehungen weithin im dunkeln bleiben. Der Globalismus will nun einerseits ein viertes image einführen, das aber eben gerade nicht methodisch und inhaltlich in der Luft hängt, sondern zusammen mit den Wechselwirkungsprozessen zwischen allen vier images untersucht werden soll. Mit Ausnahme der strikt anti-nationalen Vorgehensweise bei Rosenau bleibt - wie im Realismus - die international-staatliche Ebene der Ausgangspunkt. Nur wird hier eben nicht stehengeblieben, sondern der Analysefokus sozusagen von hier nach 'oben' und 'unten' ausgedehnt.[FN 48] Der Globalismus interessiert sich weniger für globale Strukturbilder internationaler Beziehungen als vielmehr für den Prozeß der Globalisierung: "Globalisierung [...]

[FN 47: North (1990): 19-25 u. 183-211; s. dazu auch McOcw (1992).]

[FN 48: McCrcw (1992): 3. Das war im übrigen schon das methodische Postulat von Bull (1977): 276.]

Anmerkungen

Fortsetzung in Gc/Fragment 153 03 – Quelle ist in FN 378 genannt. Dass wörtlich übernommen wurde und die übernommene Passage nach der Fußnote fortgesetzt wird, ist nicht ersichtlich.

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