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  • Gc/Fragment 006 02 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 6, Zeilen: 02-07
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen: 01-16
    Das Internet läßt die Welt zusammenrücken: Jeder kann jederzeit mit jedem in Verbindung treten. Diese Möglichkeit wird nicht nur zum Vergnügen genutzt; sie schafft einen neuen Markt. Im Netz werden Produkte angeboten und verkauft, Geschäftspartner gesucht, Verträge geschlossen, Dienstleistungen erbracht. Es ergeben sich Umwälzungen für die wirtschaftlichen Strukturen jedes Landes und Herausforderungen für die Politik. Das Internet läßt die Welt zusammenrücken: Jeder kann jederzeit mit jedem in Verbindung treten. Diese Möglichkeit wird nicht nur zum Vergnügen genutzt; sie

    schafft einen neuen Markt. Im Netz werden Produkte angeboten und verkauft, Geschäftspartner gesucht, Verträge geschlossen, Dienstleistungen erbracht. [...] Es ergeben sich Umwälzungen im wirtschaftlichen Gepräge jedes Landes und Herausforderungen für die Politik [...].

    Anmerkungen

    Die ersten Sätze der Einleitung. Mit marginalen Textanpassungen übernommen. Quelle wird später in FN1 referenziert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 006 13 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH, 92.72.89.62
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 6, Zeilen: 13-22
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): , Zeilen:
    Intangible, nicht personengebundene Dienstleistungen können online geliefert werden. Diese Leistungen sind ortsunabhängig. Sie können an jedem beliebigen Ort produziert, angeboten und nachgefragt werden; Entfernungen spielen für das Internet keine Rolle. Das führt zu einer Reduktion der Transaktionskosten: Transport-, Überwachungs-, Kontroll- und Informationsverarbeitungskosten werden ebenso sinken wie die Kosten der Anbahnung von Verträgen und der Überwachung der daraus erwachsenen Leistungspflichten. Eine andere Besonderheit elektronischer Transaktionen liegt in ihrer Anonymität: Geschäftsvorgänge können von der Bestellung und Lieferung bis hin zur Bezahlung über das Internet abgewickelt werden, ohne daß ein unmittelbarer Kontakt zwischen den Geschäftspartnern dazu notwendig ist.[FN 1: Beck / Prinz (1998).] Intangible, nicht personengebundene Dienstleistungen können online geliefert

    werden. Diese Leistungen sind ortsunabhängig. Sie können an jedem beliebigen Ort produziert, angeboten und nachgefragt werden; Entfernungen spielen für das Internet keine Rolle. Das wird zu einer Reduktion der Transaktionskosten führen: Transport-, Überwachungs-, Kontroll- und Informationsverarbeitungskosten werden ebenso sinken wie die Kosten der Anbahnung von Verträgen und der Überwachung der daraus erwachsenen Leistungspflichten. Eine andere Besonderheit elektronischer Transaktionen liegt in ihrer Anonymität: Geschäftsvorgänge können von der Bestellung über die Lieferung bis hin zur Bezahlung über das Internet abgewickelt werden, ohne daß ein unmittelbarer Kontakt zwischen den Geschäftspartnern dazu notwendig ist.

    Anmerkungen

    Quelle wird in FN genannt. Marginalste sprachliche Änderung, ansonsten vollständig wörtliche Übernahme ohne Zitatkennzeichnung.

    Sichter


  • Gc/Fragment 006 22 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Mrusek 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 6, Zeilen: 22-28
    Quelle: Mrusek 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Das Internet ist damit nicht nur grenzüberschreitendes Kommunikationsmedium zwischen Käufer und Verkäufer, es ist zugleich eine neue, elektronische Handelsroute. Sie befördert jene Güter, die sich leicht digitalisieren lassen. Das sind nicht nur Softwareprogramme, Bücher oder Werbekonzepte, sondern auch Filme, Musik, juristische Gutachten oder medizinische Diagnosen, die bisher, wenn sie in papierner oder Plastikform existierten, versteuert und verzollt wurden. [FN2: Mrusek (1998).] Das Internet ist aber nicht nur grenzüberschreitendes Kommunikationsmedium zwischen Käufer und Verkäufer, es ist zugleich eine neue, elektronische Handelsroute. Sie befördert jene Güter, die sich leicht digitalisieren lassen. Das sind nicht nur Softwareprogramme, Bücher oder Werbekonzepte, sondern auch Filme, Musik, juristische Gutachten oder medizinische Diagnosen, die bisher, wenn sie auf Papier oder Plastik waren, versteuert und verzollt wurden.
    Anmerkungen

    Quelle wird in FN genannt. Marginale sprachliche Änderungen ändern nichts an der nahezu wörtlichen Übernahme.

    Sichter


  • Gc/Fragment 007 04 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Hennes 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 007, Zeilen: 04-05
    Quelle: Hennes 1998
    Seite(n): , Zeilen: Spalte 1, Zeile 18
    Das Marktpotential für den weltweiten „Internet-Handel” im Jahr 2001 wird von Fachleuten auf über 500 Mrd. DM beziffert. Die Initiative „Elektronischer Geschäftsverkehr“ der Bundesregierung stellte 1997 fest, „das Marktpotential für den weltweiten Internet-Handel im Jahr 2001 von Fachleuten auf über 500 Milliarden DM beziffert wird“.
    Anmerkungen

    Aus Hennes 1998 werden an anderer Stelle, in Gc/Fragment 015 01, zwölf Zeilen übernommen. Dieses kurze Fragment basiert vielleicht auch auf dem Bericht der beim Bundeswirtschaftsministerium angesiedelten Initiative "Elektronischer Geschäftsverkehr". Jedenfalls kann man bei Hennes sehen, wie mit Anführungszeichen formal korrekt zitiert wird.

    Sichter


  • Gc/Fragment 007 05 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 7, Zeilen: 05-12
    Quelle: [[Quelle:Gc/[1]|[2]]]
    Seite(n): , Zeilen:
    Die globalen Informationsnetze - vor allem das Internet - können die gegenwärtigen Strukturen von Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend verändern. Neue Formen der Interaktion zwischen Unternehmen, zwischen Unternehmen und ihren privaten Kunden sowie zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung zeichnen sich ab. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen eröffnet sich die Möglichkeit, weltweit zu agieren. Innovative Unternehmen und neue Märkte entstehen, für bestehende Märkte verändern sich die Regeln z.B. für Werbung, Vertrieb und Marketing. Die globalen Informationsnetze - vor allem das Internet - können die gegenwärtigen Strukturen von Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend verändern. Neue Formen der Interaktion zwischen Unternehmen, zwischen Unternehmen und ihren privaten Kunden sowie zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung zeichnen sich ab. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen eröffnet sich die Möglichkeit, weltweit zu agieren. Innovative Unternehmen und neue Märkte entstehen, für bestehende Märkte verändern sich die Regeln z.B. für Werbung, Vertrieb und Marketing.
    Anmerkungen

    Die Seite war laut archive.org mindestens schon so am 2.7.2001 im Internet. Laut HTML File wurde sie mit Microsoft Frontpage 4 erstellt, das beim Microsoft Office 4 dabei war, welches 1996 erschien. Es scheint daher plausibel anzunehmen, dass die Seite schon vor Erscheinen der Dissertation existierte, ein Beweis fehlt aber.

    Sichter


    [[Quelle::[3]| ]][[Kategorie:[4]]]


  • Gc/Fragment 007 17 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drrerpol, KayH, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 007, Zeilen: 17-23
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 17, Zeilen: 7-13
    Die kritische Masse für den steilen Anstieg der elektronischen Handelslösungen wurde 1996 erreicht, und gegenwärtig kommen neue Hardwarelösungen in Form von Set-Top-Boxen und billigen Netzwerkcomputern hinzu, die auch denen eine Zugriffsmöglichkeit auf das Internet erlauben, die keinen PC besitzen.

    Am Ende des laufenden Jahrzehnts hat der elektronische Handel das größte Wachstum aller Technologien und schickt sich an, zur bedeutendsten Triebkraft des ökonomischen Umbaus zu werden. [FN Krause (1998), S. 17]

    Die kritische Masse für den steilen Anstieg der elektronischen Handelslösungen wurde 1996 erreicht, und 1998 werden neue Hardwarelösungen in Form von Set-Top-Boxen und billigen Netzwerkcomputern dazukommen, die auch denen eine Zugriffsmöglichkeit auf das Internet erlauben, die keinen PC besitzen.

    Am Ende des laufenden Jahrzehnts wird der elektronische Handel das größte Wachstum aller Technologien haben und zur bedeutendsten Triebkraft des ökonomischen Umbaus werden.

    Anmerkungen

    Wörtlich übernommen, Fußnote existiert ohne Anführungszeichen. Formulierungen mehrfach verändert ("1998" -> "gegenwärtig", "hat" -> "wird")

    Sichter


  • Gc/Fragment 007 29 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drrerpol, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 07, Zeilen: 29-32
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 19, Zeilen: 25-28
    Die Statistiken sprechen für ein sehr starkes Wachstum des Internet in der Zukunft.

    Nach einer Umfrage, die Anfang 1997 von CommerceNet, einem Industriekonsortium und Nielsen, einer Medienforschungsanstalt, publiziert wurde, haben 73% der Internetnutzer das Web zum Einkauf auf dem einen oder anderen Weg benutzt. [FN Krause (1998) S 17]

    Die Statistiken sehen vielversprechend aus.

    Nach einer Umfrage, die Anfang 1997 von CommerceNet, einem Industriekonsortium und Nielsen, einer Medienforschungsanstalt, publiziert wurde, haben 73% der Internetnutzer das Web zum Einkauf auf dem einen oder anderen Weg benutzt.

    Anmerkungen

    Fußnote ist gesetzt, erster Satz wurde verändert

    Sichter


  • Gc/Fragment 007 33 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, Frangge, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 7, Zeilen: 33-37
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 51, Zeilen: 3-9
    Seit Ende 1996 gibt es hinreichend Hinweise dafür, daß die Geschäftswelt einen ernsthaften Blick auf die neuen Kanäle des elektronischen Handels (Electronic Commerce) wirft. Elektronische Handelsplattformen - das sind neben dem Internet der interaktive Fernseher und Multimediastationen - bieten eine Vielzahl von kommerziellen Möglichkeiten, angefangen von der Markenförderung und Verbreitung von Firmeninformationen bis zu Online-Veröffentlichungen und elektronischen Online-Geschäften. Seit Ende 1996 gibt es eine signifikante Anzahl von Beweisen, daß die Geschäftswelt einen ernsthaften Blick auf die neuen Kanäle des elektronischen Handels (Electronic Commerce) wirft. Elektronische Handelsplattformen - das sind das Internet, der interaktive Fernseher und Multimediastationen - bieten eine Vielzahl von kommerziellen Möglichkeiten. Angefangen von der Markenförderung und Verbreitung von Firmeninformationen bis zu Online-Veröffentlichungen und

    elektronischen Online-Geschäften.

    Anmerkungen

    Es ist die richtige Seite in der Quelle angegeben (als FN 8 auf S. 8), sie bezieht sich allerdings auf eine fast wörtliche Übernahme eines ganzen Abschnitts.

    Sichter


  • Gc/Fragment 008 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, Frangge, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 8, Zeilen: 01-09
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 51, Zeilen: 09-18
    Die meisten der heute bereits erfolgreichen Beispiele für elektronischen Handel, besonders solche, die das Internet nutzen, basieren auf der Verwendung verschiedener Medien im Vorfeld des Handelsgeschäftes, zum Beispiel, um über Marken zu informieren oder Produktinformationen herauszugeben. Es gibt ein zunehmendes Interesse an der Verwendung dieser Medien, um Geschäfte zu unterstützen, bei denen das Produkt elektronisch geliefert werden kann. Erfolgreiche Beispiele wie Flug- oder Reisebuchungen und Zugreservierungen sind bereits einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ebenso erfolgreich sind Finanzdienstleistungen, allen voran die Online-Angebote von Banken und Sparkassen.[FN 8]

    [FN 8] Krause (1998), S. 51.

    Die meisten der heute bereits erfolgreichen Beispiele für elektronischen Handel, besonders solche, die das Internet nutzen, basieren auf der Verwendung verschiedener Medien im Vorfeld des Handelsgeschäftes, zum Beispiel, um über Marken zu informieren oder Produktinformationen herauszugeben. Es gibt ein zunehmendes Interesse an der Verwendung dieser

    Medien, um Geschäfte zu unterstützen, bei denen das Produkt elektronisch geliefert werden kann. Erfolgreiche Beispiele wie bei Flug- oder Reisebuchungen und Zugreservierungen sind bereits einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Ebenso erfolgreich sind Finanzdienstleistungen, allen voran die Online-Angebote von Banken und Sparkassen.

    Anmerkungen

    Die FN8 bezieht sich auf eine wörtliche Übernahme eines ganzen Absatzes. Man kann unmöglich erkennen, dass es sich um ein Zitat handelt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 008 09 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 8, Zeilen: 09-22
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 52, Zeilen: 03-17
    Es gibt eine rapide Entwicklung der Technologie. Gefördert durch die großen Technologiekonzerne, Softwareschmieden und Telekommunikationsfirmen, wird die kommerzielle Akzeptanz des elektronischen Handelskanals forciert. Die kommerzielle Verwendung der elektronischen Medien erfordert eine Einschätzung der vielen damit verbundenen Themen. Dazu gehört nicht zuletzt die Sicherheit: Die Verhinderung ungewollten Zugriffs auf interne Systeme, die Sicherheit der Zahlungssysteme, wenn finanzielle Transaktionen elektronisch vollzogen werden, und die Sicherheit aller übertragenen Informationen. Eine stürmische Entwicklung vollzieht sich auch in der Technologie des Zugriffes auf Webseiten. Typischerweise ist es ein Standard-PC mit einem Browser (der Software zur Betrachtung von Inhalten im Web) von Netscape oder Microsoft. Die bevorstehende Verfügbarkeit billiger Netzwerkcomputer und Set-Top-Geräte, die das Web über Heimfernsehapparate darstellen, werden ebenfalls Einfluß darauf haben, wie Geschäfte und Kunden das Web über das Internet oder andere Massenmedien nutzen. [FN 9]

    [FN 9] Krause (1998), S. 52.

    Es gibt eine rapide Entwicklung der Technologie. Gefördert durch die großen Technologiekonzerne, Softwareschmieden und Telekommunikationsfirmen wird die kommerzielle Akzeptanz des elektronischen Handelskanals forciert. Die kommerzielle Verwendung der elektronischen Medien erfordert eine Einschätzung der vielen damit verbundenen Themen. Dazu gehört nicht zuletzt die Sicherheit: Die Verhinderung ungewollten Zugriffs auf interne Systeme, die Sicherheit der Zahlungssysteme, wenn finanzielle Transaktionen elektronisch vollzogen werden, und die Sicherheit aller übertragenen Informationen. Eine stürmische Entwicklung vollzieht sich auch in der Technologie des Zugriffes auf Webseiten. Typischerweise ist es ein Standard-PC mit einem Browser (der Software zur Betrachtung von Inhalten im Web) von Netscape oder Microsoft. Die bevorstehende Verfügbarkeit billiger Netzwerkcomputer und Set-Top-Geräte, die das Web über Heimfernsehapparate

    darstellen, werden ebenfalls Einfluß darauf haben, wie Geschäfte und Kunden das Web über das Internet oder andere Massenmedien nutzen.

    Anmerkungen

    Wieder eine wörtliche Übernahme eines ganzen Absatzes - die Quelle ist angegeben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 008 24 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    BenutzerNr007, Marcusb, Drhchc, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 8, Zeilen: 24-34
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): , Zeilen:
    Der Abschluß entsprechender Vereinbarungen wird um so notwendiger, je rapider sich die internationalen Kommunikationsströme entwickeln. Die Auswirkungen dieser Kommunikationsströme auf nationales wie internationales Verhalten stellen eine weitere, bisher kaum berücksichtigte Dimension des Informationszeitalters dar. Wenn sich mit den Informationsgesellschaften tatsächlich eine neue Art von Gesellschaft entwickelt, dann liegt zumindest die Vermutung nahe, daß auch deren außenpolitisches Verhalten entsprechend beeinflußt wird. Ständig wachsende Kommunikationsströme auf immer mehr internationalen Netzwerken könnten veränderte Wertvorstellungen, neue Interessenperzeptionen und daran angepaßte Verhaltensweisen mit sich bringen. Die Notwendigkeit zu entsprechenden Vereinbarungen wird desto dringender, je rapider sich die internationalen Kommunikationsströme entwickeln. Die Auswirkungen dieser Kommunikationsströme auf nationales wie internationales Verhalten stellen eine weitere, bisher kaum berücksichtigte Dimension des Informationszeitalters dar. Wenn sich mit den Informationsgesellschaften in der Tat eine neue Art von Gesellschaft entwickelt, dann liegt zumindest die Vermutung nahe, daß auch deren außenpolitisches Verhalten entsprechend beeinflußt wird. Ständig wachsende Kommunikationsströme auf immer mehr internationalen Netzwerken könnten veränderte Wertvorstellungen, neue Interessenperzeptionen und daran angepaßte Verhaltensweisen bewirken.
    Anmerkungen

    Fußnote verweist auf ein „unveröffentlichtes Manuskript“ - Schweigler (1997), S. 19

    Sichter


  • Gc/Fragment 009 24 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, KayH, Nerd wp, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 9, Zeilen: 24
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 28, Zeilen: 4ff
    Die Disziplin Internationale Politik ist im Rückblick betrachtet von drei wesentlichen Phasen des paradigmatischen Konsenses gekennzeichnet:
    • in den 20er und 30er Jahren dem ”Streben nach Frieden" (Idealismus-Realismus-Debatte),
    • von den 40er bis in die 70er Jahre dem "Streben nach Macht" (Traditionalismus-Scientismus-Debatte),
    • in den späten 70er und den 80er Jahren der Einsicht in die Notwendigkeit oder doch Unvermeidbarkeit einer Art Entnationalisierung internationaler Politik angesichts immer bewußter werdender globaler Interdependenzen (Neorealismus- Globalismus-Debatte).[FN 12]

    Gegenwärtig steht die Disziplin weniger vor der Aufgabe, eine neue vergleichbare Grundüberzeugung zu entwickeln, als vielmehr Methoden und Konzepte zu liefern, um die aktuelle fragmentierte inter- wie auch intraparadigmatische Diversität konstruktiv überbrücken zu können und bei allen theoretisch-methodologischen Ambitio[-nen den Bezug zum Fortgang der Geschichte und zur politischen Praxis nicht zu verlieren beziehungsweise wiederherzustellen.[FN 13] ]

    [FN 12] Vgl. Siedschlag (1997), S. 28 und Meyers (1990), S. 55. [FN 13] Vgl. Siedschlag (1997), S. 28.

    Nachdem die Disziplin Internationale Politik im Rückblick von drei wesentlichen Phasen des paradigmatischen Konsenses gekennzeichnet ist, in den 20er und 30er Jahren dem "Streben nach Frieden", von den 40er bis in die 70er Jahre dem "Streben nach Macht" und dann in den späten 70er und den 80er Jahren der Einsicht in die Notwendigkeit oder doch Unvermeidbarkeit einer Art Entnationalisierung internationaler Politik angesichts immer bewußter werdender globaler Interdependenzen, so steht sie gegenwärtig weniger vor der Aufgabe, eine neue vergleichbare Grundüberzeugung zu entwickeln, als vielmehr Methoden und Konzepte zu liefern, um die aktuelle fragmentierte inter- wie auch intraparadigmatische Diversität konstruktiv überbrücken zu können und bei allen theoretisch-methodologischen Ambition den Bezug zum Fortgang der Geschichte und zur politischen Praxis nicht zu verlieren bzw. wiederherzustellen.
    Anmerkungen

    Hierbei handelt es sich um die "Fragestellung" der Dissertation!

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 010 28 . . Kategorien: EUCOM 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    91.47.15.188, PlagProf:-), Drhchc, Nerd wp, KayH, Fiesh, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 10, Zeilen: 28-33
    Quelle: EUCOM 1998
    Seite(n): 6, Zeilen: 20-35
    Grundsätzlich sollte der rechtliche Rahmen des Offline-Bereichs auf den Online-Bereich übertragen werden, wobei das öffentliche Interesse angemessen zu berücksichtigen ist. Jedoch stellen die technischen Möglichkeiten von Netzen wie Internet schon heute einige Bereiche des Rechts auf die Probe. In manchen Fällen wird der spezifische Charakter des grenzenlosen elektronischen Geschäftsverkehrs und der darin ablaufenden Transaktionen eine Klarstellung oder Anpassung bestehender Rechtsstrukturen und Vollstreckungsmechanismen erfordern. Die nachfolgende Aufzählung [FN 16] bietet einen Überblick über möglichen Regelungsbedarf:

    [FN 16] EU-Kom (1997), S 6 ff.

    As a principle, the legal frameworks of the

    off-line world will be applied to the on-line world and public interest will also need to be safeguarded in a proportionate manner. However the technical possibilities of open networks like the Internet are already beginning to put legal structures to the test in various fields of existing law. In some cases, the specific character of the borderless electronic marketplace and the transmissions which circulate within it may therefore require clarification or adaptation of existing legal frameworks and enforcement mechanisms. The following illustrative examples aim to demonstrate the diversity of these issues.

    Anmerkungen

    [FN 16] bezieht sich nur auf die nachfolgende Aufzählung, nicht auf den übernommenen Text davor (der auch von wo anders stammt!). Dasselbe Dokument ist auf eur-lex.europa.eu auch in französischer, spanischer, italienischer und portugiesischer Sprache zugänglich,[5] seltsamerweise aber nicht in deutscher. Wenn eine deutsche Fassung existieren sollte, könnte der Text auch aus dieser übernommen worden sein.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 013 31 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KeinPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997


    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    BenutzerNr007, Marcusb, Klicken
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 13, Zeilen: 31-33
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 23, Zeilen:
    Die verbindende Klam-

    mer zwischen theoretischer Bestandsaufnahme und praktischer Theorieanwendung bildet die abschließende Diskussion um die praktische Umsetzbarkeit des theoreti- schen Modells.

    Die verbindende Klammer zwischen theoretischer Bestandsaufnahme und praktischer Theorieanwendung bildet die Diskussion um die [...]
    Anmerkungen

    Der Halbsatz findet sich genau so bei Siedschlag 1997, S. 23, ist jedoch zu kurz, um als Plagiat gelten zu können.

    Sichter


  • Gc/Fragment 014 11 . . Kategorien: Fragment | Gc | KeinPlagiat | Probst, G. Raub, S. Romhardt, K. 1999, Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen. S. 17 | SMWFragment | Schutzlevel | ZuSichten


    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    Goalgetter, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 14, Zeilen: 11-12
    Quelle: Probst, G. Raub, S. Romhardt, K. 1999, Wissen managen. Wie Unternehmen ihre wertvollste Ressource optimal nutzen. S. 17
    Seite(n): 17, Zeilen:
    Wissen ist die einzige Ressource, die sich durch Gebrauch nicht erschöpft, sondern sich sogar vermehrt Wissen ist die einzige Ressource, welche sich durch Gebrauch vermehrt.
    Anmerkungen

    Dieser auf Gilbert Probst zurückgehende Satz wird auch schon 1997 verwendet. http://www.econnectconsulting.de/leistungen/wissen/wissen.html Quelle liegt nicht im Original vor. Das hat Sprichwortcharakter und muss meines Erachtens nach nicht zitiert werden --> kein Plagiat (Hindemith)

    Sichter


  • Gc/Fragment 014 34 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung | Weltbank 1999


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Goalgetter, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 14, Zeilen: 34-35
    Quelle: Weltbank 1999
    Seite(n): 1, Zeilen: li. Sp. 25-27
    Wissen bringt Licht in alle wirtschaftlichen Transaktionen: Vorlieben werden deutlich, Geschäfte transparent, Märkte informiert.20

    20 Weltbank (1999), S. 1.

    Wissen bringt auch Licht in alle wirtschaftlichen Transaktionen: Vorlieben werden deutlich, Geschäfte transparent, Märkte informiert.
    Anmerkungen

    Der Autor streicht nur das Wort "auch" ansonsten wörtliche Übernahme ohne entsprechende Kennzeichnung.

    Sichter


  • Gc/Fragment 015 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Hennes 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 015, Zeilen: 01-12
    Quelle: Hennes 1998
    Seite(n): , Zeilen:
    [Die Informationsbeschaffung] zielt darauf, die Ungewißheit der Entscheidungsträger zu reduzieren.

    Im Vordergrund steht dabei die Versorgung mit relevanter, gezielter und unverzerrter Information für Organisationen, aber auch für Privatpersonen. Die Menge der Information - als Rohstoff der Wissensgesellschaft - wächst dabei immer schneller. Man geht zur Zeit von einer Verdoppelung alle sieben Jahre aus. Zudem lassen Wettbewerb und Globalisierung die Bedeutung von professioneller Just-In-Time-Information in erheblichem Maße ansteigen.

    Die weltweite Kommunikation durch elektronische Datenübermittlung bietet nun den Nachfragern die Möglichkeit, durch gezielte Informationsrecherche in online-Datenbanken sowie im Internet ständig informiert zu sein und die Informationsflut zu bewältigen.

    Für jeden einzelnen entscheiden in Zukunft der Grad der Informiertheit und die Schnelligkeit des Informiertseins darüber, ob seine Entscheidungen gut und vor allen Dingen rechtzeitig sind.[FN 21]

    [FN 21: Hennes (1998).]

    [Spalte 2, Zeile 16] Die Informationsbeschaffung zielt darauf, die Ungewißheit der Entscheidungsträger zu reduzieren.

    [Spalte 1, Zeile 6] Die Versorgung mit relevanter, gezielter und unverzerrter Information ist für jede Organisation, aber auch für jede Privatperson überlebenswichtig. Information ist der „Rohstoff für die Wissensgesellschaft". Immer schneller wächst die Informationsmenge. Man geht von einer Verdoppelung alle sieben Jahre aus. Zudem lassen Wettbewerb und Globalisierung die Bedeutung von professioneller Just-In-Time-Information in erheblichem Maße ansteigen.

    [Spalte 3, Zeile 15] Die weltweite Kommunikation durch elektronische Datenübermittlung bietet nun den Unternehmen die Möglichkeit, durch gezielte Informationsrecherche in online-Datenbanken sowie im Internet ständig informiert zu sein und die Informationsflut zu bewältigen.

    [Spalte 4, Zeile 10] Für jeden entscheiden in Zukunft der Grad der Informiertheit und die Schnelligkeit des Informiertseins darüber, ob seine Entscheidungen gut und vor allen Dingen rechtzeitig sind.

    Anmerkungen

    Quelle wird am Ende dieser Textübernahme genannt. Nicht erkennbar sind Umfang (12 Zeilen, die aus vier Stellen der Quelle zusamengestellt wurden) und Art der Auswertung (weitgehend wörtlich). Anpassungen minimal: Aus "Unternehmen" wird "Nachfrager", aus " ... ist überlebenswichtig" wird "Im Vordergrund steht dabei ...". Einzig der Satz zum "Rohstoff der Wissensgesellschaft" wurde neu formuliert. Kategorisiert als Typ "VerschärftesBauernopfer", da die wörtliche Übernahme ganzer Sätze nicht erkennbar ist.

    Sichter


  • Gc/Fragment 015 13 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Marcusb, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 15, Zeilen: 13-19
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 20, Zeilen: (Spalte 1) 19-26
    Die Ausbreitung des Internet und die damit verbundene kontinuierliche Ausweitung von verfügbarer Information über das Internet wird wahrscheinlich den Markt für Information fundamental ändern. Voraussichtlich werden Konsumenten bereit sein, für eine höhere Qualität ihrer Information eine Prämie zu entrichten, was Firmen dazu veranlassen wird, sich auf das Sammeln und Verdichten von Informationen zu spezialisieren. Es ist vorauszusehen, daß eine neue ”Industrie” entsteht, die Informationen erzeugt. [FN 22]

    [FN 22: WTO (1998), S. 20.]

    The spread of the Internet and continuing expansion of information available on the Internet is likely to

    change fundamentally the market for information. This is because consumers may be willing to pay a premium for higher quality information, and firms may specialize in collecting and processing information for consumers or firms. A new information processing industry may, therefore, emerge.

    Anmerkungen

    Fast woertlich uebersetzt, FN mit Quelle am Ende, aber keine Anfuehrungszeichen, daher Laenge des Zitats unklar.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 015 25 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kondylis 1995 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    KayH, Nerd wp, 92.72.89.62, Senzahl, Hindemith, 87.245.63.108
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 15, Zeilen: 25-28
    Quelle: Kondylis 1995
    Seite(n): , Zeilen:
    Das kognitive Element in einer hochkomplexen Gesellschaft könnte sich trotz des steigenden Informationsflusses in einer bestimmten, aber vielleicht entscheidenden Hinsicht sogar abschwächen. Die Beschleunigung des Handelns durch den raschen Informationsfluß kann das Eintreten von unerwünschten Ausgängen beschleunigen. [FN 23: Kondylis (1995).] Das kognitive Element in einer hochkomplexen Gesellschaft könnte sich trotz steigenden Informationsflusses in einer bestimmten, aber vielleicht entscheidenden Hinsicht sogar abschwächen. [...] die Beschleunigung des Handelns durch den raschen Informationsfluß das Eintreten von unerwünschten Ausgängen beschleunigen dürfte.
    Anmerkungen

    FN gesetzt, Anfuehrungszeichen aber nicht --> daher Laenge des Zitats nicht klar.

    Sichter


  • Gc/Fragment 015 28 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Frangge, Marcusb, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 015, Zeilen: 28-36
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 100, Zeilen: 7-15
    Inwieweit im militärischen Bereich mehr mit Hilfe modernster Technologien aufbereites und zur Verfügung gestelltes Wissen tatsächlich ein meßbares Mehr an Macht mit sich bringt, ist allerdings umstritten. Grundsätzlich gilt, daß jeder Wissensvorsprung vorteilhaft ist. Die Frage bleibt, wie lange ein solcher Vorsprung erhalten werden kann. Verfechter der These einer amerikanischen Informationsdominanz sehen vor allem in dem durch die neuen Technologien ermöglichten Zusammenwirken von überlegener Aufklärung, erheblich verbesserten „command and control”-Fähigkeiten und immer „schlaueren” Präzisionswaffen - als integriertes „System von Systemen” beschrieben - einen vorerst unaufholbaren militärischen Machtgewinn.[24] Inwieweit im militärischen Bereich mehr Wissen - aufbereitet und zur Verfügung gestellt mit Hilfe modernster Technologien - tatsächlich ein meßbares Mehr an Macht zur Verfügung stellt, ist allerdings umstritten. Grundsätzlich gilt natürlich, daß jeder Wissensvorsprung Vorteile bringt. Die Frage bleibt, wie lange ein solcher Vorsprung erhalten werden kann. Verfechter des Arguments amerikanischer Informationsdominanz sehen vor allem in dem durch die neuen Technologien ermöglichten Zusammenwirken von überlegener Aufklärung, erheblich verbesserten „command and control”-Fähigkeiten und immer „schlaueren” Präzisionswaffen - als integriertes „System von Systemen” beschrieben - einen vorerst unaufholbaren militärischen Machtgewinn.[38]
    Anmerkungen

    In Fn 24 wird u.a. auf "Schweigler (1997), S. 58 f." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"; Schreibfehler: "aufbereites"

    Sichter


  • Gc/Fragment 017 24 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    BenutzerNr007, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 17, Zeilen: 24-28
    Quelle: [[Quelle:Gc/[6]|[7]]]
    Seite(n): 75, Zeilen: 16-21
    Schmitz [Fn 35] weist darauf hin, daß die Sozialwissenschaften mit der ”Theorie der Ord-

    nungen”, der ”Systemtheorie”, dem ”Denken in Ordnungen” heute eine Problemlö- sungskapazität anzubieten hätten, die in gleicher Weise für die Industrieländer als auch für die Nachfolgeländer des realen Sozialismus und für die Länder der Dritten Welt von entscheidender Bedeutung sei.

    In den heute ausreifenden Früchten eines langen Lernprozesses in der theoretischwissenschaftlichen Erkenntnis und in der praktisch-politischen Erfahrung haben die Sozialwissenschaften heute damit eine Problemlösungskapazität anzubieten, die in gleicher Weise für die Industrieländer wie auch für die Nachfolgeländer des „realen Sozialismus" wie ebenso für die Länder der Dritten Welt zur Verfügung steht.
    Anmerkungen

    Fußnote verweist auf Schmitz (1992), S. 213 - 230, gefunden in - Interesse und Moral: Gegenpole oder Bundesgenossen? Wolfgang Schmitz, Rudolf Weiler (1994) S. 75

    Sichter


    [[Quelle::[8]| ]][[Kategorie:[9]]]


  • Gc/Fragment 019 10 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Stiftung Entwicklung und Frieden 1995


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Fiesh, Hindemith, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 19, Zeilen: 10-15
    Quelle: Stiftung Entwicklung und Frieden 1995
    Seite(n): 15, Zeilen: 46-50
    Ein operatives System globaler Ordnungspolitik bedarf der Fähigkeit zur Steuerung und Mobilisierung der zur Erreichung seiner grundlegenden Ziele erforderlichen Ressourcen. Es muß Akteure umfassen, die ausreichend Macht haben, Ziele zu realisieren, notwendige Kontrollen und Sicherungen enthalten und Manipulationsmöglichkeitenen vermeiden.[41 Vgl. Stiftung Entwicklung und Frieden (Hrsg. 1995), S. 5 f.] Ein zureichendes System der Ordnungspolitik bedarf der Fähigkeit zur Steuerung und Mobilisierung der zur Erreichung seiner grundlegenden Ziele erforderlichen Ressourcen. Es muß Akteure umfassen, die ausreichend Macht haben, Ziele zu realisieren, notwendige Kontrollen und Sicherungen enthalten und Manipulationen vermeiden.
    Anmerkungen

    Woertliche Uebernahmen mit korrekter Quellenangabe: allerdings keine Anfuehrungszeichen, so dass die Laenge und Art des Zitats unklar bleibt. Ausserdem distanziert sich Gc explizit von der Quelle, indem er auf sie in der FN mit "vgl. ..." verweist. Ergänzung: Quelle hat keine Seitennummern, daher habe ich hier die (absolute) Seitennummer des Acrobat Readers übernommen.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 019 19 . . Kategorien: Auswaertiges Amt 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Hindemith, Fiesh, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 19, Zeilen: 19-28
    Quelle: Auswaertiges Amt 1997
    Seite(n): 149, Zeilen: 02-10
    Sie [Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen] sind in Artikel 1 und 2 der VN-Charta niedergelegt und können in vier Punkten zusammengefaßt werden[42 Vgl. Auswärtiges Amt (1997), S. 156.]:

    • Erhaltung bzw. Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit;

    • Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen.

    • Förderung der internationalen Zusammenarbeit zur Lösung internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art sowie vor allem Festigung der Achtung der Menschenrechte;

    • Mittelpunkt zur Verwirklichung dieser Ziele sind die Vereinten Nationen.

    Die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen sind in Artikel 1 und 2 der Charta

    niedergelegt. Dabei werden die Ziele in Artikel 1 in vier Punkten zusammengefasst:

    1. Erhaltung bzw. Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit,

    2. Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen,

    3. Förderung internationaler Zusammenarbeit zur Lösung internationaler Probleme wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und humanitärer Art sowie Festigung der Achtung vor den Menschenrechten,

    4. Mittelpunkt bei der Verwirklichung der oben genannten Ziele sollen die Vereinten Nationen sein.

    Anmerkungen

    Geprueft wurde eine neuere Auflage mit abweichender Seitenzahl. [Anm. HgR: Um-kategorisiert von 'verdächtig' in 'Verschleierung'. Es ist ja schon fast ein Komplett-Plagiat.]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 023 03 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Müller 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 23, Zeilen: 3
    Quelle: Müller 1993
    Seite(n): 2, Zeilen:
    Ein zweites Erkenntnisinteresse ergibt sich aus den globalen Problemlagen, mit denen die Menschheit konfrontiert ist.

    Hierzu gehören insbesondere auch die weltwirtschaftlichen Beziehungen. Sie sind von außerordentlicher Wichtigkeit für das Überleben der Menschheit.

    Ungeregelter Wettbewerb ohne Vorsorge gegen seine unerwünschten Folgen, wie sie innerhalb der jeweiligen Volkswirtschaften der moderne Sozialstaat trifft, würde global gesehen auch den politischen Wettbewerb, die Konflikte zwischen den Staaten, verschärfen. Um dies zu verhindern, ist Kooperation nötig.

    Dies gilt nicht nur für die Weltwirtschaft, sondern insbesondere auch für die Bereiche Sicherheit und Umwelt. Auf diesen Politikfeldern sind die Handlungsmöglichkeiten einzelner Staaten begrenzt.

    Macht und Ressourcen sind ungleich verteilt, aber das Mitwirken vieler, wenn nicht aller, ist gefordert, um die gemeinsamen Probleme zu lösen.

    Diese Feststellung macht die zweite normative Motivation für die Beschäftigung mit internationaler Kooperation aus.

    Das zweite ergibt sich aus den globalen Problemlagen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht. [...]

    Die weltwirtschaftlichen Beziehungen sind von außerordentlicher Wichtigkeit für das Überleben der Menschheit.

    Ungeregelter Wettbewerb ohne Vorsorge gegen seine unerwünschten Folgen, wie sie der moderne Sozialstaat trifft, würde auch den politischen Wettbewerb, die Konflikte zwischen den Staaten, verschärfen.

    [...]

    In diesen drei Bereichen: Sicherheit, Wirtschaft und Umwelt, sind die Handlungsmöglichkeiten einzelner Staaten begrenzt.

    Macht und Ressourcen sind ungleich verteilt, aber das Mitwirken vieler, wenn nicht aller, ist gefordert, sollen die Probleme gelöst [...] werden.

    Diese Feststellung macht die zweite normative Motivation für die Beschäftigung mit internationaler Kooperation aus.

    Anmerkungen

    Flickwerk aus Originalsätzen, teilweise minimal umformuliert und zusammengefasst. Quelle wir erst nach dem nächsten Absatz genannt, dort aber Seite 3ff und nicht Seite 2.

    Sichter


  • Gc/Fragment 023 16 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Müller 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 23, Zeilen: 16-21
    Quelle: Müller 1993
    Seite(n): 2-3, Zeilen:
    Der Territorialstaat gilt dabei weiter als zentraler Akteur. Die Kooperationstheorie verweist nicht auf die Wirkung der ”Weltgesellschaft" oder die Abschaffung des Staates, die eine Beschäftigung mit der Staatenwelt dementsprechend überflüssig machen würde. Sie wird vielmehr geleitet durch die Einsicht in das Beharrungsvermögen staatlicher Organisation. Die Fragestellung der Kooperationstheorie setzt aber auf die positive Verhandlungsbereitschaft zur Überwindung der Konflikte. [FN 48 Müller (1993), S. 3 ff.] Der Territorialstaat gilt dabei weiter als zentraler Akteur. Die Kooperationstheorie drückt sich nicht durch eskapistische Verweise auf die Wirkung der "Weltgesellschaft" oder die Abschaffung des Staates vor [...weiter auf Seite 3...] der zentralen Aufgabe. Sie wird geleitet durch die Einsicht in das Beharrungsvermögen staatlicher Organisation. Ihre Fragestellung zielt daher auf zwischenstaatliche Konfliktbearbeitung; [...]
    Anmerkungen

    Fußnote verweist auf Seite 3ff der Quelle, Zitat beginnt aber schon auf Seite 2. Inhalt ist teilweise exakt übernommen, teilweise wurden Formulierungen verändert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 023 22 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Müller 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 23, Zeilen: 22-28
    Quelle: Müller 1993
    Seite(n): 4, Zeilen:
    Eine Theorie der Kooperation muß zunächst Annahmen über die Konflikte entwickeln,

    mit denen sie es zu tun hat. Uninteressant sind die Fälle von Harmonie: Wenn die Interessen von Staaten miteinander in völliger Übereinstimmung stehen, entwickelt sich keine Kooperation, sondern Gleichklang. Axerod und Keohane haben Kooperation als Adjustierung des Verhaltens von Akteuren anhand der vorausgesehenen Präferenzen anderer definiert, nicht als bloße Unterwerfung, sondern als Modifizierung in Richtung auf die Partnerwünsche. [FN 49 Axelrod / Keohane (1985), S. 228]

    Eine Theorie der Kooperation muß zunächst Annahmen über die Konflikte entwickeln, mit denen sie es zu tun hat.

    Uninteressant sind Fälle von Harmonie: wenn die Interessen von Staaten miteinander in völliger Übereinstimmung stehen, entwickelt sich keine Kooperation, sondern Gleichklang. [...] Axelrod und Keohane haben folgerichtig Kooperation als "Adjustierung des Verhaltens von Akteuren anhand der vorausgesehenden Präferenzen anderer" definiert, nicht als blinde Unterwerfung, sondern als die Modifizerung in Richtung auf die Partnerwünsche [FN 10 Axelrod/Keohane 1985; 228; Wagner 1983]

    Anmerkungen

    Quelle nicht belegt (Fußnote zu den Seiten 3ff im vorherigen Absatz), Fußnote abgesaugt (im Literaturverzeichnis steht ein anderes Jahr), Anführungszeichen entfernt, Schreibfehler "Axerod" statt "Axelrod" bei der Übernahme

    Sichter


  • Gc/Fragment 023 29 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Müller 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 23, Zeilen: 29
    Quelle: Müller 1993
    Seite(n): 8, Zeilen:
    Zuerst gilt es, das Ausmaß der Institutionalisierung von Kooperation sowie ihrer Organisierung auf die Angemessenheit hin zu befragen. Eine zweite Frage ist auf die Konstellation der Zusammenarbeit gerichtet. Die Staatenwelt ist hochgradig asymmetrisch, Kooperation schließt Starke und Schwache, Arme und Reiche ein. Es wird daher immer zu fragen sein, wie Kosten und Nutzen verteilt werden, wie gerecht internationale Kooperationen sind. Zuerst gilt es, das Ausmaß der Institutionalisierung von Kooperation sowie ihrer Organisierung auf die Angemessenheit hin zu befragen: [...] Eine zweite kritische Frage spricht einen noch wichtigeren Gesichtspunkt an: [...] Es kommt also stets auf die Inhalte der Kooperation an, nicht lediglich auf Zusammenarbeit an sich. [...] Die Staatenwelt ist hochgradig asymmetrisch, Kooperation schließt Starke und Schwache, Arme und Reiche ein. Es wird daher immer zu fragen sein, wie Kosten und Nutzen verteilt werden, wie gerecht internationale Kooperation ist. [FN 21 Keohane 1984; Wolf/Zürn 1986; Zürn 1987; Keeley 1990]
    Anmerkungen

    Anfang und Ende wörtlich übernommen, Hinweis auf die Quelle als Fußnote erst am Ende des nächsten Absatzes, Formulierung leicht verändert

    Sichter


  • Gc/Fragment 023 35 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Müller 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol, Fiesh, Kahrl, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 23, Zeilen: 35-39
    Quelle: Müller 1993
    Seite(n): 6, Zeilen:
    Die Theorie der Kooperation fragt grundsätzlich nach allen Formen der Zusammenarbeit. Ihre normative Ausrichtung verlangt jedoch, nach Möglichkeiten zu suchen, solche Beziehungen auf Dauer zu stellen. Dabei spielt auch der Grad der Formalisierung eine Rolle. Organisationen etwa neigen zur Sklerose; sie dienen nicht nur der Konfliktdämpfung,

    sondern über die Zeit der Erhaltung von Privilegien ihrer Mitglieder [...]

    Eine Theorie der Kooperation fragt zunächst nach allen Formen der Zusammenarbeit. Ihre normative Ausrichtung verlangt jedoch, nach Möglichkeiten zu suchen, solche Beziehungen auf Dauer zu stellen. [...Sprung zu Seite 8 ...] rechtfertigt der Gegenstand und die Perspektive der Zusammenarbeit den erreichten Grad an Formalisierung? Organisationen neigen zur Sklerose; sie dienen nicht nur der Konfliktdämpfung, sondern über Zeit der Erhaltung von Privilegien ihrer Mitglieder [...]
    Anmerkungen

    Fortsetzung in Gc/Fragment 024 07.Fußnote verweist auf Seite 8, Übernahme beginnt aber schon ab Seite 6. Umformulierungen ("bergen sie die Gefahr" -> "tendieren sie zu", "befragen" -> "prüfen") und Korrekturen ("über Zeit" -> "über die Zeit")

    Sichter


  • Gc/Fragment 024 07 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Müller 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 24, Zeilen: 1-10
    Quelle: Müller 1993
    Seite(n): 6, Zeilen: 32
    [...] gegenüber neuen Anspruchstellern. Darüber hinaus tendieren sie zu ineffizienter Verteilung von Ressourcen und sind oft nicht in der Lage, die Anpassung an neue Umstände mitzuvollziehen. Kooperationsformen sind daher darauf zu prüfen, inwieweit sie "evolutionsgerecht" sind] [FN 50 Müller (1993), S. 8]

    [...] Die Regimetheorie setzt an der Frage nach dauerhafter Kooperation an. Kennzeichen der von der Regimeanalyse erfaßten Kooperation ist Zusammenarbeit über längere Zeit, über eine ganze Reihe von vergleichbaren Situationen hinweg sowie ihre Ausrichtung auf mögliche künftige Lagen.

    [...] gegenüber neuen Anspruchstellern. Darüber hinaus bergen sie die Gefahr ineffizienter Verteilung von Ressourcen, und sie sind oft unfähig, die Anpassung an neue Lebensumstände mitzuvollziehen. Bestehende Formen der Kooperation sind daher immer daraufhin zu befragen, inwieweit sie "evolutionsgerecht" sind.

    An dieser Stelle - an der Frage nach dauerhafter Kooperation - setzt die Regimeanalyse an. Kennzeichen der von der Regimeanalyse erfaßten Kooperation ist Zusammenarbeit über längere Zeit, über eine ganze Reihe von vergleichbaren Situationen hinweg und die Ausrichtung auf mögliche künftige Lagen.

    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 023 35. Sätze übernommen und leicht umformuliert, keine Fußnote

    Sichter


  • Gc/Fragment 024 24 . . Kategorien: BMWi 1997 | BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drrerpol
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 24, Zeilen: 24
    Quelle: BMWi 1997
    Seite(n): 39, Zeilen: 9
    Der Elektronische Geschäftsverkehr weist verschiedene Dimensionen auf:

    1. Markttypen: Der Geschäftsverkehr ist generell in verschiedenen Markttypen organisiert, die die Interaktionen zwischen den Handelspartnern strukturieren und unterschiedliche Formen der Koordination nutzen, z.B. Börsen, Warenhäuser, Versandhandel, Tauschhandel oder Verkaufsmessen. Im elektronischen Geschäftsverkehr werden viele dieser Typen in elektronischer Form nachgebildet.

    2. Marktprozesse: Der Geschäftsverkehr läßt sich in vielfältige Teilprozesse unterteilen, z.B. Anbahnung, Präsentation, Verhandlung, Abschluß, Warentransaktion, Geldtransfer, Einführung in die Nutzung, Wartung und Gewährleistung. Verschiedene Formen des Elektronischen Geschäftsverkehrs lassen sich nach dem Grad der elektronischen Unterstützung dieser Phasen bzw. Prozesse unterscheiden.

    3. Marktakteure: Elektronischer Geschäftsverkehr findet statt - zwischen Unternehmen, z.B. elektronische Bestellvorgänge; Vertragsanbahnung [und -abwicklung; Abrechnung, elektronischer Datenaustausch (Electronic Data Interchange, EDI); - zwischen Unternehmen und ihren privaten Kunden, z.B. elektronische Abwicklung von Bankgeschäften (,,Home Banking”) oder elektronischer Einkauf (,,electronic-shopping”); - zwischen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung, z.B. elektronische Erledigung von Steuerformalitäten und öffentlichen Beschaffungsvorgängen, Online- Zugriff auf öffentliche Datenbanken.

    4. Marktdienste: Im ektronischen Geschäftsverkehr lassen sich Anwendungsfelder unterscheiden, bei denen die Akteure verschiedene Rollen wahrnehmen, z.B. als Anbieter oder Nachfrager. [FN 53 BMWi (1997), S. 42 f.]

    Der elektronische Geschäftsverkehr weist verschiedene Dimensionen auf [FN 2]:

    1. Markttypen: Der Geschäftsverkehr ist generell in verschiedenen Markttypen organisiert, die die Interaktion ziwschen den Handelspartner strukturieren und unterschiedliche Formen der Koordination nutzen, z.B. Börsen, Warenhäuser, Versandhandel, Tauschhandel oder Verkaufsmessen. Im elektronischen Geschäftsverkehr werden viele dieser Typen in elektronischer Form nachgebildet.

    2. Marktprozesse: Der Geschäftsverkehr läßt sich in vielfältige Teilprozesse unterteilen, z.B. Anbahnung, Präsentation, Verhandlung, Abschluß, Warentransaktion, Geldtransfer, Einführung in die Nutzung, Wartung und Gewährleistung. Verschiedene Formen des Elektronischen Geschäftsverkehrs lassen sich nach dem Grad der elektronischen Unterstützung dieser Phasen bzw. Prozesse beschreiben.

    3. Markakteure: Elektronischer Geschäftsverkehr findet statt - zwischen Unternehmen, z.B. elektronische Bestellvorgänge; Vertragsanbahnung und -abwicklung; Abrechnung; elektronischer Datenaustausch (Electronic Data Interchange, EDI); - zwischen Unternehmen und ihren privaten Kunden, z.B. elektronische Abwicklung von Bankgeschäften (,,Home Banking") oder elektronischer Einkauf (,,electronic shopping") [ - zwischen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung, z.B. elektronische Erledigung von Steuerformalitäten und öffentlichen Beschaffungsvorgängen; Online-Zugriff auf öffentliche Datenbanken.

    4. Marktdienste: Im elektronischen Geschäftsverkehr lassen sich Anwendungsfelder unterscheiden bei denen die Akteure verschiedene Rollen wahrnehmen, z.B. als Anbieter oder Nachfrager:

    Anmerkungen

    Wörtlich identisch mit Fußnote am Ende (andere Seite, ggf. andere Ausgabe der Drucksache, inkonsistente Großschreibung identisch ("elektronischer Geschäftsverkehr", "Elektronischer Geschäftsverkehr"), Umformulierungen ("unterscheiden" -> "beschreiben"), neue Rechtschreibfehler ("ektronisch"), zusätzliches Komma bei Punkt 4

    Sichter


  • Gc/Fragment 025 34 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Marcusb, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 25, Zeilen: 34 - 42
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 5, Zeilen: 1-21
    Sechs Hauptinstrumente des Elektronischen Geschäftsverkehrs können unterschieden werden: das Telefon, das Fax, das Fernsehen, das elektronische Bezahlen und Geldtransfersysteme, elektronischer Datenaustausch und das Internet. Dies ist eine sehr weite Definition des Begriffs „Elektronischer Geschäftsverkehr“; in vielerlei Hinsicht bezieht sich Elektronischer Geschäftsverkehr nur auf das Internet und auf anderen netzwerkgestützten Handel. Durch das Internet können alle Elemente einer Transaktion durchgeführt werden, auf einer interaktiven Basis mit einer oder mehreren Personen unabhängig von Zeit und Raum, in einer Multimediaumgebung mit Ton, Bild und Textübertragung, und zu relativ niedrigen (und sogar fallenden) Kosten. Das macht das Internet vielfältiger als andere Instrumente des elektronischen Handels. Six main instruments of electronic commerce can be distinguished: the telephone, the fax, television, electronic payment and money transfer systems, Electronic Data Interchange and the Internet. This is a broad definition of the term “electronic commerce”; in many discussions, electronic commerce only refers to the Internet and other network-based commerce. [...]

    with the Internet all elements of a commercial transaction can be conducted on an interactive basis with one or many people, unconstrained by time and space, in a multimedia environment with sound, image and text transmission, and at relatively low (and still declining) costs. This makes the Internet much more versatile than other instruments of electronic commerce.

    Anmerkungen

    FN mit Quellenangabe auf der naechsten Seite, auf der das Plagiat fortgefuehrt wird. Bis auf wenige Ausnahmen woertliche Uebersetzung aus der Quelle, aber woertliches Zitat und dessen Laenge nicht gekennzeichnet.

    Sichter


  • Gc/Fragment 026 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Marcusb, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 26, Zeilen: 1-6
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 20, Zeilen: 21-28
    [Das] macht das Internet vielfältiger als andere Instrumente des elektronischen Handels. Letztere müssen typischerweise mit anderen Instrumenten kombiniert werden oder aber mit sehr traditionellen Instrumenten wie Post oder physischem Einkaufen, um die Transaktion zu Ende zu führen. Das Internet wird daher Hürden für Kommunikation und Handel in einem viel größeren Grad senken als bereits etablierte und traditionelle Mittel des elektronischen Handels. [FN 55]

    [FN 55 WTO (1998), S. 5.]

    This makes the Internet much more versatile than other instruments of electronic commerce. The latter typically need to be combined with each other or with more traditional instruments such as mail or physical shopping, to conclude a transaction. The Internet will, therefore, reduce barriers to communication and trade to a greater degree than established electronic and traditional means of commerce, ...
    Anmerkungen

    FN gesetzt, Anfuehrungszeichen aber nicht --> daher Laenge des Zitats nicht klar, auch nicht, dass woertlich uebersetzt wurde. [Anm. HgR: (1) In der mir vorliegenden engl. Quelle findet sich die Passage auf Seite 5, Spalte 1, Zeilen 21-28. (2) Kategorie 'Übersetzungsplagiat' hinzugefügt.]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 026 07 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 26, Zeilen: 7-17
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 15, Zeilen: 44-71
    Das Wachstum des Elektronischen Geschäftsverkehrs ist eng verbunden mit der Entwicklung und Verbreitung von neuen Informationstechnologien und von Telekommunikationsinfrastruktur. Innerhalb der letzten Jahrzehnte ist insbesondere die Telekommunikationsinfrastruktur angewachsen. Sie umfaßt heute einerseits Kupfer- oder Glasfaserkabel und auf der anderen Seite radiogestützte Netzwerke, die beide für den Elektronischen Geschäftsverkehr genutzt werden können. Das Internet ist insofern wichtig, als es zwischen bereits bestehenden Formen des elektronischen Handels Verbindungen herstellen kann. Dies ist auch der Grund, warum die meisten Studien, die sich mit dem Anwachsen des elektronischen Geschäftsverkehrs beschäftigen, sich insbesondere mit dem Internet befassen oder mit dem, was mitunter die ”globale Informationsinfrastruktur” genannt wird. [FN 56]

    [FN 56: WTO (1998), S. 15.]

    The growth of electronic commerce has been linked closely with the development and diffusion of new information

    technologies and of telecommunications infrastructure. [...] Telecommunications infrastructure has developed considerably over the past few decades, and now involves either fixed-line or radiobased networks which can both be used for electronic commerce. [...] The Internet is particularly important in establishing links between existing forms of electronic commerce. This is the reason why most studies on the development of electronic commerce focus on the growth of the Internet or on what is sometimes called the “GII”, the Global Information Infrastructure.

    Anmerkungen

    Von einer Seite der Quelle zusammenkopiert und fast woertlich uebersetzt. FN gesetzt, Anfuehrungszeichen aber nicht, daher Laenge und Art des Zitat nicht klar. [Anm. HgR: (1) In der mir vorliegenden engl. Quelle erstreckt sich die Passage über zwei Spalten. Ich würde die Benennung der Spalten bevorzugen, da es die Prüfung vereinfacht. (2) Kategorie 'Übersetzungsplagiat' hinzugefügt.]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 026 18 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 26, Zeilen: 18-22
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 33, Zeilen: 69-75
    Zusammengefaßt gibt es reichlich Grund zu der Annahme, daß elektronischer Geschäftsverkehr, besonders durch das Internet, in der nahen Zukunft stark anwachsen wird. Der Erfolg des Internet als ein Mittel des nationalen und internationalen Handels wird allerdings davon abhängen, ob eine Vielzahl von Herausforderungen im technischen und im ordnungspolitischen Bereich bewältigt werden kann. [FN 57]

    [FN 57: WTO (1998), S. 33.]

    In summary, there is considerable evidence that electronic commerce, particularly via the Internet, will experience

    strong growth in the near future. Much of the success of the Internet as a medium of domestic and international trade, however, will depend on the resolution of a number of challenges in the technical and legal/regulatory sphere.

    Anmerkungen

    Sogar die Zusammenfassung des Kapitels ist woertlich aus der Quelle uebersetzt: FN gesetzt, Anfuehrungsstriche aber nicht, daher laenge und Art des Zitats unklar. [Anm. HgR: Ja, die Dreistigkeit des Autors ist unglaublich. Achtung: Umkategorisiert von BO in ÜP.]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 030 26 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung | Weidenfeld 1999


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Drhchc, KayH, Nerd wp, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 30, Zeilen: 26-34
    Quelle: Weidenfeld 1999
    Seite(n): 1, Zeilen:
    Digitalisierung der Information bedeutet Aufhebung von Raum und Zeit. Sie eliminiert die gewohnte Stabilität von Arbeitsleben und Karriere, von sozialem Status und gesellschaftlichem Umfeld und damit für die Individuen die Erfahrung sozialer Sicherheit in der klassischen Industriegesellschaft. Das ändert auch die Wahrnehmung der Rolle von Staaten in der Internationalen Ordnung. Nationalstaatliche Regelungskompetenz erodiert, es kommt zur Entfaltung transnational operierender, nichtstaatlicher Akteure. Dies sind einerseits multinational agierende Unternehmen und andererseits die nichtstaatlichen Organisationen (NGOs). Sie werden zu gewichtigen Akteuren der internationalen Politik. Digitalisierung der Information bedeutet eine Aufhebung von Raum und Zeit.

    [...]

    Digitalisierung eliminiert die gewohnte Stabilität von Arbeitsleben und Karriere, von sozialem Status und gesellschaftlichem Umfeld und damit die Erfahrung sozialer Sicherheit in der klassischen Industriegesellschaft.

    [...]

    Ein drittes Muster wird erkennbar in einer Erosion nationalstaatlicher Regelungskompetenz, die zur Entfaltung transnational operierender, nichtstaatlicher Akteure führt. Dies sind einerseits die multinational agierenden Unternehmen und andererseits die nichtstaatlichen Organisationen (NGOs). Sie werden zu gewichtigen Akteuren der internationalen Politik.

    Anmerkungen

    Auch der Satz davor ist nicht wirklich originell, sondern stark entlehnt aus der Quelle: "Geschwindigkeit und Komplexität des sozio-ökonomischen Wandels - das sind Markenzeichen der Globalität."

    Sichter


  • Gc/Fragment 031 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Weidenfeld 1999


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Fiesh, Marcusb, Drhchc, KayH, Nerd wp, Frangge, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 31, Zeilen: 01-34
    Quelle: Weidenfeld 1999
    Seite(n): , Zeilen:
    * Operierten 1968 noch 7.276 Unternehmen global, so waren es 1990 bereits 35.000. Zum Ende des Jahrhunderts werden es etwa 45.000 sein.
    • Die Anzahl der NGOs ist von 1.899 im Jahr 1968 auf 4.646 im Jahr 1990 gestiegen - mit Ablauf dieses Jahrzehnts wird sich diese Zahl noch einmal verdoppelt haben.[63 Weidenfeld (1999)]

    Das Problem bei NGOs und Unternehmen ist allerdings, daß sie wirtschaftlich oder sozial nicht in übergreifender Weise gemeinwohlorientiert sind, ihre Aktivitäten auf unternehmensspezifische oder singuläre Interessen abzielen und sie deshalb staatliche Funktionen in einem demokratischen Rahmen nicht einfach ersetzen können. Auch hierdurch wächst die Gefahr eines ungelösten staatlichen oder internationalen Machtvakuums.

    Darüber hinaus entsteht in der globalen Gesellschaftswelt eine Kluft zwischen den hochentwickelten Informationsgesellschaften und den Schwellenländern einerseits und den Entwicklungsländern andererseits. Bis auf weiteres wird nur ein Teil der Menschheit von den Möglichkeiten der Kommunikation profitieren. Auf der anderen Seite erlaubt globale Digitalisierung einem Teil der Schwellenwirtschaften eine Entwicklung, ohne jede der klassischen Stufen der Industrie- und Infrastrukturentwicklung durchlaufen zu müssen. Die digitale Welt verschärft nicht einfach das klassische Entwicklungsgefälle zwischen Regionen und Ländern, sondern differenziert die Entwicklungswege.

    Für eine effiziente Politik im Sinne einer globalen Ordnung kommt es darauf an, die Orientierungsverluste und politischen Regelungsdefizite aufzugreifen. Es wird zunehmend wichtiger, die damit einhergehenden extremen Konfliktformationen aufzuzeigen. Auf diese Konflikte zwischen neuen Gewinnern und Verlierern bereiten die Politikkonzepte des 20. Jahrhunderts im Koordinatensystem von Nationalstaat und Nationalökonomie nicht vor. Die Anpassungsgeschwindigkeit der Internationalen Politik kann der Dynamik von Wirtschaft und Technologie nicht folgen. Globalität und technologischer Wandel eröffnen nicht nur neue Möglichkeiten des politischen Miteinanders sondern sie schließen gleichzeitig althergebrachte Formen aus. Darauf hat Politik zu reagieren, geht es doch nicht nur um eine Handvoll neuer Völkerrechtsnormen. Es geht um ganz neue politische Instrumente, neue moralische Normen und eine neue, angemessene Interpretation von Wohlstand und sozialem Zusammenhalt. Da den Staaten dabei eine immer kleiner werdende Rolle zukommt bleibt als Fazit festzuhalten: Die Akteure werden in neuen Netzwerkmodellen kooperieren müssen.[64 Weidenfeld (1999)]

    Operierten 1968 7276 Unternehmen global, so waren es 1990 bereits 35 000. Zum Ende des Jahrhunderts werden es etwa 45 000 sein. Die Anzahl von Nichtregierungs-Organisationen ist von 1899 im Jahr 1968 auf 4646 im Jahr 1990 gestiegen - mit Ablauf dieses Jahrzehnts wird sie sich noch einmal verdoppelt haben.

    [...]

    Das Problem bei NGOs und Unternehmen ist, daß sie wirtschaftlich oder sozial nicht in übergreifender Weise wohlorientiert sind, ihre Aktivitäten auf unternehmensspezifische oder singuläre Interessen abzielen und sie deshalb staatliche Funktionen in einem demokratischen Rahmen nicht einfach ersetzen können. Auch hierdurch wächst die Gefahr des extremen gesellschaftlichen Konflikts, wenn der Verfall staatlicher Autorität in ein Vakuum ungelöster Daseinsfragen mündet.

    [...]

    [...] Darüber hinaus entsteht in der globalen Gesellschaftswelt eine Kluft zwischen den hochentwickelten Informationsgesellschaften und den Schwellenländern einerseits und den Entwicklungsländern andererseits. Bis auf weiteres wird nur ein Teil der Menschheit von den Möglichkeiten der Kommunikation profitieren[.] [...]

    [...] Globale Digitalisierung erlaubt Schwellenwirtschaften eine Entwicklung, ohne jede der klassischen Stufen der Industrie- und Infrastrukturentwicklung durchlaufen zu müssen. Die digitale Welt verschärft nicht einfach das klassische Entwicklungsgefälle zwischen Regionen und Ländern, sondern differenziert die Entwicklungswege. Für eine effiziente Politik kommt es darauf an, die gesellschaftlichen Orientierungsverluste und politischen Regelungsdefizite wahrzunehmen, die sich aus Globalität und technologischen Innovationen ergeben. Es wird zunehmend wichtiger, die damit einhergehenden extremen Konfliktformationen aufzuzeigen. Auf diese Konflikte zwischen neuen Gewinnern und Verlierern bereiten die Politikkonzepte des 20. Jahrhunderts im Koordinatensystem von Nationalstaat und Nationalökonomie nicht vor.


    [...] Die Anpassungsgeschwindigkeit der Politik kann der Dynamik von Wirtschaft und Technologie nicht folgen. [...]

    Globalität und technologischer Wandel eröffnen nicht nur neue Möglichkeiten gesellschaftlichen Miteinanders, sondern sie schließen gleichzeitig althergebrachte Formen aus. Darauf hat Politik zu reagieren. Es geht nicht nur um eine Handvoll neuer Gesetze oder gesellschaftspolitischer Innovationen. Es geht um ganz neue politische Instrumente, neue moralische Normen und eine neue, angemessene Interpretation von Wohlstand und sozialem Zusammenhalt. In den industrialisierten Staaten stellt sich für die Funktionseliten immer deutlicher die Frage, wie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, knapper Ressourcenverbrauch, stabile politische Rahmenbedingungen und sozialer Frieden miteinander zu verbinden sind. Die Akteure werden in neuartigen Netzwerkmodellen kooperieren müssen:

    Anmerkungen

    Kommafehler in der Diss. "Da ...Rolle zukommt, bleibt..." (Komma fehlt)

    Sichter


  • Gc/Fragment 033 02 . . Kategorien: Dunsch 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    KayH, Marcusb, 92.72.89.62, Senzahl, Nerd wp, 90.153.121.190, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 33, Zeilen: 2-3
    Quelle: Dunsch 1997
    Seite(n): , Zeilen:
    Vor weniger als zehn Jahren war das Stichwort "Globalisierung" in einem weitverbreiteten Wirtschaftslexikon noch nicht zu finden. Heute redet fast jedermann davon.[FN 65: Dunsch (1997)] Vor weniger als zehn Jahren war das Stichwort "Globalisierung" in einem weitverbreiteten Wirtschaftslexikon noch nicht zu finden. Heute redet fast jedermann davon.
    Anmerkungen

    Der Verfasser verweist in der FN auf die Quelle, zitiert diese aber nicht, sondern schreibt die beiden Sätze ohne Kenntlichmachung wörtlich ab. Interessant wäre auch gewesen zu erfahren, welches "weitverbreitete Wirtschaftslexikon" denn konsultiert wurde.

    Sichter


  • Gc/Fragment 033 28 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Gruppe von Lissabon 1997 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    93.104.163.113, Nerd wp, KayH, Marcusb, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 33, Zeilen: 23-29
    Quelle: Gruppe von Lissabon 1997
    Seite(n): , Zeilen:
    Die Multinationalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist vor allem durch den

    Transfer und die Verlagerung von Ressourcen - besonders des Kapitals, in geringerem Ausmaß auch der Arbeit - von einer Volkswirtschaft in die andere gekennzeichnet. Eine typische Erscheinung der wirtschaftlichen Multinationalisierung ist es, wenn eine Firma durch Tochterfirmen, Übernahmen oder verschiedene Formen von Kooperation finanzieller, technologischer und industrieller Art Produktionskapazitäten in ein anderes Land verlegt. Dieser Prozeß folgt der Logik der Marktexpansion [...].

    Die Multinationalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist vor allem durch den Transfer und die Verlagerung von Ressourcen besonders des Kapitals [...] von einer Volkswirtschaft in die andere gekennzeichnet. Eine typische Erscheinung der wirtschaftlichen Multinationalisierung ist es, wenn eine Firma durch Tochterfirmen, Übernahmen oder verschiedene Formen von Kooperation finanzieller, technischer und industrieller Art Produktionskapazitäten in ein anderes Land verlegt. Die Multinationalisierung der Wirtschaft folgt der Logik der Marktexpansion [...].
    Anmerkungen

    Das Plagiat ist vermutlich noch größer als die oben gefundene Stelle. Die Quelle habe konnte online nicht gefunden werden, jedoch wird die oben angegebene Passage auf einer anderen Seite zitiert: http://www.ingos-welt.de/politik/zukunftsperspektiven/zuk2.htm (Punkt 2.3.3.) Der Autor der Dissertation hat sein auf S.33 beginnendes und vermutlich bis auf S.34 reichendes Plagiat durch eine Fußnote auf S.34 (66 Hierzu: Gruppe von Lissabon (1997), S. 44 ff..) zu kaschieren versucht.

    Sichter


  • Gc/Fragment 034 05 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kreile 1995 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 34, Zeilen: 5-13
    Quelle: Kreile 1995
    Seite(n): 214, Zeilen: 4-12
    Die Internationalisierung der Produktion von Sachgütern und Dienstleistungen ist ein Prozeß, der sich vorwiegend als Ausbreitung multinationaler Unternehmen67 über ausländische Direktinvestitionen vollzieht. Er revolutioniert die internationale Arbeitsteilung und hat ein bislang ungekanntes Maß an weltwirtschaftlicher Integration zwischen den OECD-Ländern hervorgebracht. So übertraf Mitte der achtziger Jahre das Volumen der internationalen Produktion von multinationalen Unternehmen erstmals das Welthandelsvolumen. Nach Schätzungen findet inzwischen ein Drittel des Welthandels als Intrakonzernhandel zwischen den in verschiedenen Ländern angesiedelten Einheiten von multinationalen Unternehmen statt. [FN 68]

    [FN 68 Vgl. Kreile (1995), S. 214.]

    Die Internationalisierung von Produktion und Dienstleistungen ist ein Prozeß, der sich vorwiegend als Ausbreitung multinationaler Unternehmen (MNU)1 über ausländische Direktinvestitionen vollzieht. Er revolutioniert die internationale Arbeitsteilung und hat ein bislang ungekanntes Maß an weltwirtschaftlicher Integration zwischen den westlichen Industrieländern hervorgebracht. So übertraf Mitte der achtziger Jahre das Volumen der von MNU erzeugten internationalen Produktion erstmals das Welthandelsvolumen, und nach Schätzungen findet inzwischen ein Drittel des Welthandels als Intrakonzernhandel zwischen den in verschiedenen Ländern angesiedelten Einheiten von MNU statt.
    Anmerkungen

    Woertliche Uebernahmen aus der Quelle, teilweise angepasst. Eine Quellenangabe via FN suggeriert allerdings eigene Formulierungen ("vgl. Kreile ..."), ausserdem laesst sie die Art und Laenge des Zitats voellig im Unklaren.

    Sichter


  • Gc/Fragment 034 14 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Ragnitz 1995 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 34, Zeilen: 14-25
    Quelle: Ragnitz 1995
    Seite(n): 200, Zeilen: 9-
    Was heute von Unternehmen als ”Globalisierung" bezeichnet wird, ist nichts anderes als die Übertragung der Prinzipien der internationalen Arbeitsteilung zwischen rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Unternehmen in verschiedenen Ländern auf die innerbetriebliche Ressourcenallokation: Firmen verlagern Teile ihrer Produktion in diejenigen Länder, die hierfür am besten geeignet erscheinen. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, erhöht sich hierdurch doch die Effizienz der Produktion, was, für sich genommen, den weltweiten Wohlstand vergrößert. Nicht zu verkennen ist jedoch, daß die Produktionsfaktoren Human- und Sachkapital durch Globalisierungstendenzen an Mobilität gewinnen, somit die Möglichkeiten der Wirtschaftspolitik zur Erreichung binnenwirtschaftlicher Ziele auf unternehmerische Aktivitäten Einfluß zu nehmen, weiter zurückgehen: Der Wettbewerb um mobile Faktoren nimmt durch die Globalisierung zu. [FN 69]

    [FN 69 Vgl. Ragnitz (1995), S. 200.]

    Was heute als »Globalisierung« von Unternehmen bezeichnet wird, ist nichts anderes als die Übertragung der Prinzipien der internationalen Arbeitsteilung zwischen rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Unternehmen in verschiedenen Ländern auf die innerbetriebliche Ressourcenallokation: Firmen verlagern Teile ihrer Produktion in diejenigen Länder, die hierfür am besten geeignet erscheinen. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, erhöht sich hierdurch doch die Effizienz der Produktion, was, für sich genommen, den weltweiten Wohlstand erhöht. Nicht zu verkennen ist freilich, daß die Produktionsfaktoren Human- und Sachkapital durch Globalisierungstendenzen an Mobilität gewinnen, somit die Möglichkeiten der Wirtschaftspolitik, binnenwirtschaftlicher Ziele wegen auf unternehmerische Aktivitäten Einfluß zu nehmen, weiter zurückgehen: Der Wettbewerb um mobile Faktoren nimmt durch die Globalisierung zu.
    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, mit einer minimalen Umstellung. Trotzdem kann man in der am Ende gesetzten Fussnote "vgl. Ragnitz" lesen. Auch fehlen, Anfuehrunszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 034 26 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Sarrazin 1997 | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 34, Zeilen: 26-37
    Quelle: Sarrazin 1997
    Seite(n): 59, Zeilen:
    Dies führt zu einer immer weiteren Intensivierung und Erweiterung der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung. Mehr und mehr entsteht ein die Grenzen von Staaten und Kontinenten überspannender weltweiter Produktionsverbund, an dem die einzelnen Wirtschaftsregionen umso intensiver teilnehmen, je mehr sie - im weitesten Sinne und nicht nur die Kosten einschließend - günstige Standortbedingungen bieten.

    Dadurch wird es für eine wachsende Zahl von Staaten attraktiv, ihre Wachstumschancen durch die Einführung bzw. Verbesserung marktwirtschaftlicher Produktionsbedingungen in ihrem Lande zu erhöhen und sich, um ihre eigenen Exportchancen zu verbessern und benötigte Investitionsgüter sowie Vorprodukte zu beziehen, stärker dem freien Handel zu öffnen. Sie sind dabei umso erfolgreicher, je freier die Möglichkeiten für unternehmerische Betätigung in ihrem Lande sind. Die Chancen auf wachsende Teilnahme an der weltwirtschaftlichen Produktion bewirken schon für sich, ohne re-[gulierende übernationale Instanz oder internationale Vereinbarungen, eine immer stärkere Angleichung der nationalen institutionellen Regeln.[FN 70]]

    [FN 70 Sarrazin (1997), S. 58 f.]

    Dies führt zu einer immer weiteren Intensivierung und Erweiterung der weltwirtschaftlichen Arbeitsteilung. Mehr und mehr entsteht ein die Grenzen von Staaten und Kontinenten überspannender weltweiter Produktionsverbund, an dem die einzelnen Wirtschaftsregionen umso intensiver teilnehmen, je mehr sie - im weitesten Sinne und nicht nur die Kosten einschließend - günstige Standortbedingungen bieten.

    Dadurch wird es für eine wachsende Zahl von Staaten attraktiv, ihre Wachstumschancen durch die Einführung bzw. Verbesserung marktwirtschaftlicher Produktionsbedingungen in ihrem Lande zu erhöhen und sich, um ihre eigenen Exportchancen zu verbessern und benötigte Investitionsgüter sowie Vorprodukte zu beziehen, stärker dem freien Handel zu öffnen. Sie sind dabei umso erfolgreicher, je freier die Möglichkeiten für unternehmerische Betätigung in ihrem Lande sind. Die Chancen auf wachsende Teilnahme an der weltwirtschaftlichen Produktion bewirken schon für sich, ohne regulierende übernationale Instanz oder internationale Vereinbarungen, eine immer stärkere Angleichung der nationalen institutionellen Regeln.

    Anmerkungen

    Woertlich uebernommen, Quellenangabe via FN, aber keine Anfuerungszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 035 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Sarrazin 1997 | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 35, Zeilen: 1-2
    Quelle: Sarrazin 1997
    Seite(n): 59, Zeilen:
    [Die Chancen auf wachsende Teilnahme an der weltwirtschaftlichen Produktion bewirken schon für sich, ohne re-]gulierende übernationale Instanz oder internationale Vereinbarungen, eine immer stärkere Angleichung der nationalen institutionellen Regeln. [70 Sarrazin (1997), S. 58 f.] Die Chancen auf wachsende Teilnahme an der weltwirtschaftlichen Produktion bewirken schon für sich, ohne regulierende übernationale Instanz oder internationale Vereinbarungen, eine immer stärkere Angleichung der nationalen institutionellen Regeln.
    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, Quellenangabe via FN am Ende des Abschnitts, aber ohne Anfuehrungszeichen, so dass Laenge und Art des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 035 03 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Ragnitz 1995 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 35, Zeilen: 3-19
    Quelle: Ragnitz 1995
    Seite(n): 199, Zeilen: 20
    Die Internationalisierung oder Multinationalisierung ist ein wesentlicher Transmissionskanal der Globalisierung neben dem grenzüberschreitenden Handel und dem internationalen Kapitalverkehr. Daß der Welthandel seit langem mit höheren Zuwachsraten wächst als die Produktion und daß der Grad der internationalen Arbeitsteilung ständig zunimmt ist nicht zuletzt Folge des Abbaus von Handelsbeschränkungen. Weltweit vollzog sich dieser Abbau im Rahmen des GATT und anschließend der WTO; ergänzt wird diese Entwicklung durch die Bildung regionaler Freihandelszonen.

    Dies zeigt sich auch daran, daß der Offenheitsgrad [FN 71] in den letzten drei Dekaden sowohl in den Industrieländern als auch in den Entwicklungsländern um mehr als zehn Prozentpunkte gestiegen ist. Dabei ist festzustellen, daß international gehandelte Waren immer weniger komplementär zueinander sind, sondern in zunehmendem Maße in unmittelbarer Substitutionskonkurrenz zueinander stehen.

    Parallel hierzu hat sich auch die Integration der Weltkapitalmärkte stark erhöht, verursacht zum einen durch den Abbau von administrativen Restriktionen für grenzüberschreitende Kapitalbewegungen und zum anderen durch die Verringerung von Transaktions- und Informationskosten, unter anderem Folge der Verbreitung moderner Kommunikationstechnologien. [FN 72]

    [FN 71 Summe von Warenausfuhr und Wareneinfuhr im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt.] [FN 72 Vgl. Ragnitz (1995), S. 199.]

    Wesentliche Transmissionskanäle sind dabei der grenzüberschreitende Handel und der internationale Kapitalverkehr, zunehmend aber auch die Aktivitäten multinational diversifizierter Unternehmen. Der Welthandel wächst seit langem mit höheren Zuwachsraten als die Produktion [FN 6]; der Grad der internationalen Arbeitsteilung hat also deutlich zugenommen, nicht zuletzt als Folge des Abbaus von Handelsbeschränkungen im Rahmen des GATT und der Bildung regionaler Freihandelszonen.

    Dies zeigt sich auch daran, daß der Offenheitsgrad (Summe von Warenausfuhr und Wareneinfuhr in Relation zum Bruttoinlandsprodukt) in den letzten drei Dekaden in den Entwicklungsländern wie auch in den Industrieländern um mehr als zehn Prozentpunkte gestiegen ist [FN 7], wobei international gehandelte Waren immer weniger komplementär zueinander sind, vielmehr in zunehmendem Maße in unmittelbarer Substitutionskonkurrenz zueinander stehen [...].

    Parallel hierzu hat sich auch die Integration der Weltkapitalmärkte stark erhöht, verursacht zum einen durch den Abbau von administrativen Restriktionen für grenzüberschreitende Kapitalbewegungen und zum anderen - Folge u.a. der Entwicklung und Verbreitung moderner Kommunikationstechnologien - der Verringerung von Transaktions- und Informationskosten.

    [FN 6: In den vergangenen 10 Jahren erhöhte sich der reale Welthandel um durchschnittlich 5,5 Prozent jährlich, während die Produktion nur um 2,9 Prozent zunahm. Vgl. IMF, World Economic Outlook, Oktober 1994, S. 144 und S. 119.] [FN 7: Ebenda, S. 89.]

    Anmerkungen

    Woertliche Uebernahmen, mit staerkeren Anpassungen am Anfang des Fragments: die Quellenangabe in der FN suggeriert allerdings, dass nicht woertlich zitiert wurde ("vgl."). Anfuehrungszeichen fehlen, daher sin Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar.

    Sichter


  • Gc/Fragment 036 35 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | McGrew 1992 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 36, Zeilen: 34-39
    Quelle: McGrew 1992
    Seite(n): 22, Zeilen: ---
    76. Demnach bezieht sich Globalisierung auf die Vielfältigkeit der Verbindungen und Querverbindungen zwischen Staaten und Gesellschaften, aus denen das heutige Weltsystem besteht. Sie beschreibt den Prozeß, durch den Ereignisse, Entscheidungen und Aktivitäten in einem Teil der Welt bedeutende Folgen für Individuen und Gemeinschaften in weit entfernt liegenden Teilen der Welt haben. Globalisierung besteht aus zwei verschiedenen Phänomenen: Reichweite (oder Ausbreitung) und In-[tensität (oder Vertiefung).]


    FN 76: McGrew / Lewis (1992).

    Ihnen zufolge bezieht sich die

    Globalisierung auf die

    „...Vielfältigkeit der Verbindungen und Querverbindungen zwischen Staaten und Gesellschaften, aus denen das heutige Weltsystem besteht. Sie beschreibt den Prozess, durch den Ereignisse, Entscheidungen und Aktivitäten in einem Teil der Welt bedeutende Folgen für Individuen und Gemeinschaften in weit entfernt liegenden Teilen der Welt haben. Globalisierung besteht aus zwei verschiedenen Phänomenen: Reichweite (oder Ausbreitung) und Intensität (oder Vertiefung). Auf der einen Seite definiert der Begriff eine Reihe von Prozessen, die den größten Teil des Planeten umfassen oder die weltweit wirksam sind; das Konzept hat daher eine räumliche Komponente. Auf der anderen Seite bedeutet er auch eine Intensivierung der Interaktionen, Querverbindungen und Interdependenzen zwischen Staaten und Gesellschaften, die die Weltgemeinschaft bilden.“ 7


    FN 7 Anthony G. McGrew und Paul Lewis u.a. (1992): Globalisation and the Nation States. Cambridge, S. 22.

    Anmerkungen

    nach LitVerweis auf Quelle im Lit.verz. (ohne Fundstelle) folgt ausgiebiges KomplettPlagiat, das sich auf S. 37 fortsetzt. (Quelle reichlich verwendet, [10], hier zitiert nach: José De Luna Martínez, Globalisierung und Finanzkrisen: Lehren aus Mexiko und Südkorea, Berlin 2002, [11] [12] )

    Sichter


  • Gc/Fragment 037 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | McGrew 1992 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 37, Zeilen: 1-5
    Quelle: McGrew 1992
    Seite(n): 22, Zeilen: ---
    [Reichweite (oder Ausbreitung) und In-]tensität (oder Vertiefung). Auf der einen Seite definiert der Begriff eine Reihe von Prozessen, die den größten Teil des Planeten umfassen oder die weltweit wirksam

    sind; das Konzept hat daher eine räumliche Komponente. Auf der anderen Seite be- deutet er auch eine Intensivierung der Interaktionen, Querverbindungen und Interde- pendenzen zwischen Staaten und Gesellschaften, die die Weltgemeinschaft bilden.

    Ihnen zufolge bezieht sich die

    Globalisierung auf die

    „...Vielfältigkeit der Verbindungen und Querverbindungen zwischen Staaten und Gesellschaften, aus denen das heutige Weltsystem besteht. Sie beschreibt den Prozess, durch den Ereignisse, Entscheidungen und Aktivitäten in einem Teil der Welt bedeutende Folgen für Individuen und Gemeinschaften in weit entfernt liegenden Teilen der Welt haben. Globalisierung besteht aus zwei verschiedenen Phänomenen: Reichweite (oder Ausbreitung) und Intensität (oder Vertiefung). Auf der einen Seite definiert der Begriff eine Reihe von Prozessen, die den größten Teil des Planeten umfassen oder die weltweit wirksam sind; das Konzept hat daher eine räumliche Komponente. Auf der anderen Seite bedeutet er auch eine Intensivierung der Interaktionen, Querverbindungen und Interdependenzen zwischen Staaten und Gesellschaften, die die Weltgemeinschaft bilden.“ 7


    FN 7 Anthony G. McGrew und Paul Lewis u.a. (1992): Globalisation and the Nation States. Cambridge, S. 22.

    Anmerkungen

    Fortsetzung aus S. 37

    Sichter


  • Gc/Fragment 037 10 . . Kategorien: Castells 1993 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    79.203.236.192, KayH, Schuju, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 37, Zeilen: 10-15
    Quelle: Castells 1993
    Seite(n): 249, Zeilen:
    Als Fazit sei hier der Versuch einer Definition unternommen: Unter Globalisierung kann die weltweite Vernetzung ökonomischer Aktivitäten verstanden werden. Unter globaler Ökonomie verstehen wir eine Ökonomie, die einheitlich in Echtzeit in weltweitem Umfang arbeitet. Es ist eine Wirtschaft, in der Kapitalströme, Arbeitsmärkte, Informationen, Rohmaterial, Management und Organisation internationalisiert und vollständig interdependent sind.[Fn 77]

    ---

    Fußnote 77: Vgl. hierzu auch Castells (1993), S. 249.

    By global economy we mean an economy that works as a unit on real time on a planetary scale. It is an economy where capital flows, labor markets, commodity markets, information, raw materials, management, and organization are internationalized and fully interdependent throughout the planet
    Anmerkungen

    Obwohl eine eigene Definition angekündigt wird, handelt es sich um ein Übersetzungsplagiat, wobei der wahre Autor dann auch noch mit "vgl. hierzu auch" in der Fußnote referenziert wird. Der erste Satz der Definition hingegen stammt aus Friedrichs, Jürgen (1997): Globalisierung – Begriff und grundlegende Annahmen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 037 17 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Friedrichs 1997 | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, 92.195.146.115
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 37, Zeilen: 17-35
    Quelle: Friedrichs 1997
    Seite(n): 4, Zeilen:
    Der Prozeß der Globalisierung ist zunächst nichts anderes als die Zunahme dieser Vernetzung. Entscheidend sind die Annahmen, die über den Prozeß gemacht werden. Sie lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

    1. <u>Die Abhängigkeits-Annahme</u>: Die Vernetzung wirtschaftlicher Aktivitäten hat Rückwirkungen auf alle hieran Beteiligten. Globale wirtschaftliche Entwicklungen steuern nicht allein die Entwicklung von Nationen, sondern auch von Städten und Stadtteilen, diese wiederum die der Haushalte und Individuen. Diese lokalen Auswirkungen werden von einigen Autoren sogar als der Kern (und damit ein Definitionsmerkmal) der Globalisierung angesehen.[FN 78] Entwicklungen in einem Land, zum Beispiel Deutschland, werden damit stärker als je zuvor von den Entwicklungen in anderen Ländern der Welt abhängig. So führt die Tatsache, daß internationale Finanzmärkte entstanden sind, dazu, daß den Börsen in New York, Tokio und London eine Art Leitfunktion für die Börsen in anderen Ländern zukommt.

    2. <u>Die Verlagerungs-Annahme</u>: Die Verlagerung von Dienstleistungen und Kontrollfunktionen wird dann rentabel, wenn die Übermittlungskosten niedriger sind als die Lohndifferenz und die ortsgebundenen Produktionsfaktoren. Das gilt ebenso für die Transportkosten; sind sie niedriger als die Lohndifferenz, wird es rentabel, Teile der Produktion zu verlagern. Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten [und dem Rechnungswesen.]

    [FN 78 Vgl. Altvater / Mahnkopf (1997).]

    Der Prozeß der Globalisierung ist zunächst nichts anderes als die Zunahme dieser Vernetzung. Entscheidend sind die Annahmen, die über den Prozeß gemacht werden. Sie lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

    <i>1. Die Abhängigkeits-Annahme:</i> [...] die Vernetzung wirtschaftlicher Aktivitäten hat Rückwirkungen auf alle hieran Beteiligten. Globale wirtschaftliche Entwicklungen steuerten nicht allein die Entwicklung von Nationen, sondern auch von Städten und Stadtteilen, diese wiederum die der Haushalte und Individuen. Diese lokalen Auswirkungen werden von einigen Autoren sogar als der Kern (und damit ein Definitionsmerkmal) der Globalisierung angesehen.[FN 5] Entwicklungen in einem Land, zum Beispiel Deutschland, werden damit stärker als je zuvor von den Entwicklungen in anderen Ländern der Welt abhängig. So führt die Tatsache, daß internationale Finanzmärkte entstanden sind, dazu, daß den Börsen in New York, Tokio und London eine Art Leitfunktion für die Börsen in anderen Ländern zukommt.

    <i>2. Die Verlagerungs-Annahme:</i> Die Verlagerung von Dienstleistungen und Kontrollfunktionen wird dann rentabel, wenn die Übermittlungskosten niedriger sind als die Lohndifferenz. Das gilt ebenso für die Transportkosten; sind sie niedriger als die Lohndifferenz, wird es rentabel, Teile der Produktion zu verlagern. Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten und dem Rechnungswesen.

    [FN 5 Vgl. Elmar Altvater / Birgit Mahnkopf, Grenzen der Globalisierung. Oekonomie, Oekologoe und Politik in der Weltgesellschaft, Muenster 1997, Jens S. Dangschat, Lokale Probleme globaler Herausforderungen in deutschen Staedten, in: Bernhard Schaefers/Goettrik Wewer (Hrsg.), Die Stadt in Deutschland, Opladen 1996, S 39ff.)]

    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, mit minimalen Aenderungen. Quellenangabe via Fussnote findet sich auf der naechsten Seite, wo das Plagiat fortgefuehrt wird, allerdings ohne Anfuehrunszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 038 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Friedrichs 1997 | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, 92.195.146.115
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 38, Zeilen: 1-8
    Quelle: Friedrichs 1997
    Seite(n): 4, Zeilen:
    [Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten] und dem Rechnungswesen. Je weiter sich die Informations-, aber auch die Transporttechnologien entwickeln, desto größer wird die internationale Verflechtung.

    3. <u>Die Konzentrations-Annahme</u>: Je stärker die Globalisierung ist, desto stärker sind Teile von Unternehmen an vielen Standorten der Welt angesiedelt, desto stärker wird der Bedarf an Kontrolle und Koordination und desto stärker werden sich derartige Koordinierungsaufgaben in den Großstädten weniger Länder konzentrieren - den global cities. Diese Städte entwickeln sich zu extrem spezialisierten Dienstleistungszentren. [FN 79]

    [FN 79 Friedrichs (1997), S. 4.]

    Diese Verlagerung ist in steigendem Maße zu beobachten, sie reicht von Autoteilen über den Buchsatz bis hin zu Programmierarbeiten und dem Rechnungswesen. Je weiter sich die Informations-, aber auch die Transporttechnologien entwickeln, desto größer wird die internationale Verflechtung.

    <i>3. Die Konzentrations-Annahme:</i> Je stärker die Globalisierung ist, desto stärker sind Teile von Unternehmen an vielen Standorten der Welt angesiedelt, desto stärker wird der Bedarf an Kontrolle und Koordination und desto stärker werden sich derartige Koordinierungsaufgaben in den Großstädten weniger Länder konzentrieren - den global cities. Diese Städte entwickeln sich zu extrem spezialisierten Dienstleistungszentren.

    Anmerkungen

    Woertlich uebernommen, Quellenangabe via FN, aber keine Anfuerungszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 038 09 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kaufmann 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, 92.195.146.115
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 38, Zeilen: 9-40
    Quelle: Kaufmann 1998
    Seite(n): 6, Zeilen: 22-
    Globalisierungsprozesse haben offensichtlich mit der Überwindung der Grenzen nationalstaatlicher Gesellschaften zu tun. Dabei empfiehlt es sich, zunächst drei grundsätzlich verschiedene Prozeßarten zu unterscheiden: Internationalisierung, Globalisierung und Transnationalisierung.

    1. Mit <u>Internationalisierung</u> sollen diejenigen Prozesse bezeichnet werden, welche die trennende Bedeutung der Grenzen aushöhlen und die Bedeutung grenzüberschreitender Transaktionen für eine Nationalgesellschaft erhöhen. So internationalisiert sich die Wirtschaft nach Maßgabe des Anteils der Importe und Exporte; die Bevölkerung internationalisiert sich mit wachsendem Ausländeranteil; die Wissenschaft internationalisiert sich, wo das Gewicht ausländischer Experten für die nationale Reputation der Wissenschaft zunimmt; die öffentliche Meinung internationalisiert sich, je mehr ausländische Radio- und Fernsehprogramme empfangen werden können.

    2. <u>Globalisierung</u> bedeutet die Entstehung weltweiter Kommunikation und die Intensivierung weltregionsübergreifender Austauschbeziehungen. Dank technischer Fortschritte, internationaler Abkommen und politischer Liberalisierungen führt die weltweite Vernetzung von Informations- und Verkehrsmitteln zu einem Schrumpfen der Übermittlungszeiten und zum Bedeutungsverlust räumlicher Distanzen, so daß immer mehr Ereignisse weltweit gleichzeitig wahrgenommen und mit immer kürzeren Verzögerungen an unterschiedlichen Orten der Welt wirksam werden können. Daraus resultieren weltweite Konfliktlagen wie Umweltprobleme, Menschenrechtskonflikte und Konfrontationen von Reichtum und Armut, für deren Bearbeitung geeignete Verfahren noch weitgehend fehlen.

    3. Von <u>Transnationalisierung</u> schließlich ist dort zu sprechen, wo Institutionengefüge und kollektive Akteure entstehen, die die nationalstaatlichen Rechtsordnungen übergreifen. Hierzu gehören zum einen völkerrechtliche Verträge, welche einen teilweisen Souveranitätsverzicht beinhalten, so insbesondere die Einbindung in multilaterale Bündnisse wie die NATO oder die Europäische Union. Transnational werden andererseits auch Wirtschaftsunternehmen, die sich eine von bestimmten nationalen Standorten weitgehend unabhängige Ordnung und Struktur gegeben haben und als ,,globale Spieler” für jede ihrer Aktivitäten nach dem jeweils günstigsten ”Wirt” suchen, zum Beispiel Herstellung in Indien, Verkauf in Deutschland[und Versteuerung auf den Virgin Islands.]

    Globalisierung hat offensichtlich mit der Überwindung der Grenzen nationalstaatlicher Gesellschaften zu tun, [...] Dabei empfiehlt es sich, zunächst drei grundsätzlich verschiedene Prozeßarten zu unterscheiden: Internationalisierung, Globalisierung und Transnationalisierung. [FN 8]

    a) Mit Internationalisierung sollen diejenigen Prozesse bezeichnet werden, welche die trennende Bedeutung der Grenzen aushöhlen und die Bedeutung grenzüberschreitender Transaktionen für eine Nationalgesellschaft erhöhen. So internationalisiert sich die Wirtschaft nach Maßgabe des Anteils der Importe und Exporte; die Bevölkerung internationalisiert sich mit wachsendem Ausländeranteil; die Wissenschaft internationalisiert sich, wo das Gewicht ausländischer Experten für die nationale Reputation der Wissenschaftler zunimmt; die öffentliche Meinung internationalisiert sich, je mehr ausländische Radio- und Fernsehprogramme empfangen werden können.

    b) Globalisierung bedeutet die Entstehung weltweiter Kommunikation und die Intensivierung weltregionsübergreifender Austauschbeziehungen. Dank technischer Fortschritte, internationaler Abkommen und politischer Liberalisierungen führt die weltweite Vernetzung von Informations- und Verkehrsmitteln zu einem Schrumpfen der Übermittlungszeiten und zum Bedeutungsverlust räumlicher Distanzen, so daß immer mehr Ereignisse weltweit gleichzeitig wahrgenommen und mit immer kürzeren Verzögerungen an unterschiedlichen Orten der Welt wirksam werden können. Daraus resultieren weltweite Konfliktlagen wie Umweltprobleme, Menschenrechtskonflikte und Konfrontationen von Reichtum und Armut, für deren Bearbeitung geeignete Verfahren noch weitgehend fehlen.

    c) Von Transnationalisierung schließlich ist dort zu sprechen, wo Institutionengefüge und kollektive Akteure entstehen, die die nationalstaatlichen Rechtsordnungen übergreifen. Hierzu gehören zum einen völkerrechtliche Verträge, welche einen teilweisen Souveränitätsverzicht beinhalten, so insbesondere die Einbindung in multilaterale Bündnisse wie die NATO oder die Europäische Union. Transnational werden andererseits auch Wirtschaftsunternehmen, die sich eine von bestimmten nationalen Standorten weitgehend unabhängige Ordnung und Struktur gegeben haben und als ,,globale Spieler” für jede ihrer Aktivitäten nach dem jeweils günstigsten ”Wirt” suchen, zum Beispiel Herstellung in Indien, Verkauf in Deutschland und Versteuerung auf den Virgin Islands.

    [FN 8: Vgl. Franz-Xaver Kaufmann, Herausforderungen des Sozialstaates, Frankfurt am Main 1997, S 188ff]

    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, mit minimalen Aenderungen. Quellenangabe via Fussnote findet sich auf der naechsten Seite, wo das Plagiat fortgefuehrt wird, allerdings ohne Anfuehrunszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 039 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kaufmann 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 39, Zeilen: 1-19
    Quelle: Kaufmann 1998
    Seite(n): 6, Zeilen:
    [Transnational werden andererseits auch Wirtschaftsunternehmen, die sich eine von bestimmten nationalen Standorten weitgehend unabhängige Ordnung und Struktur gegeben haben und als ,,globale Spieler” für jede ihrer Aktivitäten nach dem jeweils günstigsten ”Wirt” suchen, zum Beispiel Herstellung in Indien, Verkauf in Deutschland] und Versteuerung auf den Virgin Islands. Von größter politischer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Verwandlung von Großbanken und Versicherungsgesellschaften in transnationale Finanz-und Devisenmakler und damit verbunden die Entstehung weltweit operierender Finanzmärkte. Es entstehen aber auch transnationale Verbände und nicht zuletzt transnationale Netzwerke von Migranten. [FN 80]

    Betrachten wir diese Entwicklungstendenzen im historischen Zusammenhang, so zeigt sich, daß jede für sich genommen in einer historischen Kontinuität steht. Seit dem Hochmittelalter können wir die Entstehung und allmähliche Verdichtung überregionaler Verkehrsnetze beobachten, wobei sich die Transportmittel allmählich beschleunigen, zuverlässiger werden und immer größere Menschen- und Gütermengen zu bewegen vermögen. Die jüngsten Entwicklungen einer grundsätzlich multimedialen Vernetzung der Welt und der Ausbau der Kapazitäten der Informationsvermittlung stellen ebenso wie die Verdichtung der Verkehrs- und Transportnetze nichts grundsätzlich Neues, sondern lediglich eine Beschleunigung und Intensivierung der seit Jahrhunderten zu beobachtenden Trends dar. Dennoch schlägt hier Quantität in Qualität um, als dadurch der Anteil grenzüberschreitender Transaktionen überproportional gesteigert werden kann, was eine Vorbedingung zunehmender Internationalisierung ist. [FN 81]

    [FN 80 Kaufmann (1998), S. 6 f.] [FN 81 Friedrichs (1997), S. 4 und Kaufmann (1998), S. 7.]

    Transnational werden andererseits auch Wirtschaftsunternehmen, die sich eine von bestimmten nationalen Standorten weitgehend unabhängige Ordnung und Struktur gegeben haben und als ,,globale Spieler” für jede ihrer Aktivitäten nach dem jeweils günstigsten ”Wirt” suchen, zum Beispiel Herstellung in Indien, Verkauf in Deutschland und Versteuerung auf den Virgin Islands. Von größter politischer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Verwandlung von Großbanken und Versicherungsgesellschaften in transnationale Finanz-und Devisenmakler und damit verbunden die Entstehung weltweit operierender Finanzmärkte (vgl. Kapitel IV). Es entstehen aber auch transnationale Verbände [...] und nicht zuletzt transnationale Netzwerke von Migranten, [...]

    Betrachten wir diese Entwicklungstendenzen im historischen Zusammenhang, so zeigt sich, daß jede für sich genommen in einer historischen Kontinuität steht. Seit dem Hochmittelalter können wir die Entstehung und allmähliche Verdichtung überregionaler Verkehrsnetze beobachten, wobei sich die Transportmittel allmählich beschleunigen, zuverlässiger werden und immer größere Menschen- und Gütermengen zu bewegen vermögen. Die jüngsten Entwicklungen einer grundsätzlich multimedialen Vernetzung der Welt und der Ausbau der Kapazitäten der Informationsvermittlung stellen ebenso wie die Verdichtung der Verkehrs- und Transportnetze nichts grundsätzlich Neues, sondern lediglich eine Beschleunigung und Intensivierung der seit Jahrhunderten zu beobachtenden Trends dar. Dennoch schlägt hier Quantität in Qualität um, als dadurch der Anteil grenzüberschreitender Transaktionen überproportional gesteigert werden kann, was eine Vorbedingung zunehmender Internationalisierung ist.

    Anmerkungen

    Die ganze Seite ist -- mit minimalen Anpassungen -- woertlich abgeschrieben. Die FN 81 suggeriert, dass der Autor sich auf Friedrichs und Kaufmann bezieht, in Wirklichkeit wurde aber nur von Kaufmann woertlich abgeschrieben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 041 05 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Messner 1999 | SMWFragment | Schutzlevel sysop | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    KayH, Drhchc, Nerd wp, Hindemith, Kahrl, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 41, Zeilen: 05-12
    Quelle: Messner 1999
    Seite(n): -, Zeilen: -
    Die Analysen zeigen, daß die aktuellen Globalisierungsprozesse eine Vermehrung und Verdichtung grenzüberschreitender Interaktionen mit sich bringen, die fast alle Gesellschaften, Staaten, Organisationen, Akteursgruppen und Individuen - freilich mit unterschiedlichem Tiefgang - in ein komplexes System wechselseitiger Abhängigkeiten verwickeln. Handlungsspielräume von Individuen, die Reichweite nationalstaatlicher Politik, Lebenswelten, soziale Ordnungsmuster und die Tiefenstrukturen von Gesellschaften verändern sich entscheidend und dauerhaft. Die aktuellen Globalisierungsprozesse implizieren eine Vermehrung und Verdichtung grenzüberschreitender Interaktionen, die fast alle Gesellschaften, Staaten, Organisationen, Akteursgruppen und Individuen - freilich mit unterschiedlichem Tiefgang - in ein komplexes System wechselseitiger Abhängigkeiten verwickeln. Handlungsspielräume von Individuen, die Reichweite nationalstaatlicher Politik, Lebenswelten, soziale Ordnungsmuster und die Tiefenstrukturen von Gesellschaften verändern sich nachhaltig. [...] (Altvater/Mahnkopf 1996).
    Anmerkungen

    Gc gibt am Ende des Kapitels eine andere Quelle an (Messner/Nuscheler (1997)): sollte sich dort derselbe Text finden, so koennte Gc auch aus dieser Quelle plagiiert haben, moeglicherweise in noch umfangreicherer Weise als in diesem Fragment dokumentiert.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 045 07 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    EinBiesschen, Senzahl, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 045, Zeilen: 07-24
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 381, Zeilen: 30
    Als Basistechnologie aller Informations- und Kommunikationstechnologien gilt der elektronische Halbleiter. Der Weltmarkt für Halbleiter wuchs 1995 um 40% auf 155 Milliarden US-Dollar. Dieser Wachstumsschub basiert auf dem steigenden Bedarf nach DRAM-Bausteinen, die als Speicherchips in Computern benötigt werden. Während sich Japan und die USA den Chip-Markt bislang mit Produktionsanteilen von jeweils 45% untereinander aufteilten, profitierten von dem Boom 1995 insbesondere die südkoreanischen Hersteller Samsung, Hyundai und Goldstar sowie die taiwanesischen Produzenten Umax und Vanguard.

    Der wachsende Halbleitermarkt geht einher mit einem nach wie vor steigenden Absatz von Personal Computern. Die Zukunft des PC-Marktes ist schwierig vorherzusagen. Sollten die rasch wachsenden elektronischen Netze in Zukunft selbst ”zum Computer” werden, indem die jetzt noch im PC steckende Software in das Netz integriert wird, würde der Computer zu einem billigeren und einfacheren Endgerät. Offen ist auch, ob die Zukunft dem PC oder dem TV-Gerät gehört. Im Prinzip könnten beide Geräte so konstruiert werden, daß sie den jeweils anderen technischen Funktionsbereich integrieren. Es ist aber davon auszugehen, daß spätestens 1998 die Zahl der verkauften PCs die der verkauften TV-Geräte überholen wird und sich dieser Trend zunächst fortsetzt.[FN 94]

    [FN 94: Becker (1997), S 381 ff.]

    Als Basistechnologie aller sogenannten Neuen Medien (Informations- und Kommunikationstechnologien) gilt der elektronische Halbleiter. Der Weltmarkt für Halbleiter wuchs 1995 um 40 % auf 155 Milliarden US-$. Dieser Wachstumsschub basiert auf dem steigenden Bedarf nach DRAM-Bausteinen, die als Speicherchips in Computern benötigt werden. Während sich Japan und die USA den Chip-Markt bislang mit Produktionsanteilen von jeweils 45% untereinander aufteilten, profitierten von dem Boom 1995 insbesondere die südkoreanischen Hersteller Samsung, Hyundai und Goldstar sowie die taiwanesischen Produzenten Umax und Vanguard.

    Der wachsende Halbleitermarkt geht einher mit einem nach wie vor steigenden Absatz von Personalcomputern (PC). [...] Die Zukunft des PC-Marktes ist schwierig vorherzusagen. Sollten die rasch wachsenden elektronischen Netze in Zukunft selbst »zum Computer« werden, indem die jetzt noch im PC steckende Software in das Netz integriert wird, würde der Computer zu einem billigeren und einfacheren Endgerät. Offen ist auch, ob die Zukunft dem PC oder dem TV-Gerät gehört. Im Prinzip könnten beide Geräte so konstruiert werden, daß sie den jeweils anderen technischen Funktionsbereich integrieren. Es ist aber davon auszugehen, daß spätestens 1998 die Zahl der verkauften PCs die der verkauften TV-Geräte überholen wird und sich dieser Trend zunächst fortsetzt.

    Anmerkungen

    Fußnote 94 verweist auf die Quelle. Nicht erkennbar sind Art (wörtlich mit kleineren Anpassungen und Auslassungen) und Umfang (knapp eine halbe Seite) der Übernahme. Mit der Textübernahme wird der Abschnitt "Halbleiter und Personalcomputer" verwertet. Der sich bei Becker anschließende Abschnitt "Telekommunikation" wird ab Seite 103 Gc/Fragment 103 34 verwertet.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 045 27 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 45, Zeilen: 27
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 52, Zeilen:
    Der Beginn des Elektronischen Geschäftsverkehrs ist mehr als nur ein weiterer Tech-

    nologieschritt. Das elektronische Zeitalter repräsentiert einen bedeutenden Schnitt in einige der Kerngesetze der Geschäftswelt und wirft eine Reihe von fundamentalen Fragen auf über die Art und Weise, wie elektronische Geschäfte funktionieren [...]

    [...] Online-Kommunikation und die Annäherung von Telefon- und Computertechnologie ist in verschiedenen Formen seit 15 Jahren möglich, aber erst vor kurzem wurden einige Faktoren miteinander kombiniert, die eine Reihe grundsätzlich anderer technologischer, ökonomischer und sozialer Kräfte hervorrufen. Diese Faktoren sind:

    Aber diejenigen Firmen irren, die den Beginn des elektronischen Handels nur für einen weiteren Technologieschritt halten. Das elektronische Zeitalter repräsentiert einen heimtückischen Schnitt in einige der Kerngesetze der Geschäftswelt und wirft eine Reihe von fundamentalen Fragen auf über die Art und Weise, wie elektronische Geschäfte funktionieren.

    Online-Kommunikation und die Annäherung von Telefon- und Computertechnologie ist in verschiedenen Formen seit 15 Jahren möglich, aber erst vor kurzem wurden einige Faktoren miteinander kombiniert, die eine Reihe grundsätzlich anderer technologischer, ökonomischer und sozialer Kräfte hervorrufen. Diese Faktoren sind:

    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 046 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 46, Zeilen: 1-10
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 52f, Zeilen:
    • Die massenhafte Verfügbarkeit von Computern in Form von PC, Mobiltelefonen,

    Set-Top-Technologie und die wachsende Zahl von Kommunikationsgeräten am Arbeitsplatz und zu Hause.

    • Die wachsende Zahl von lokalen Netzen und anderen Datennetzwerken, basierend auf Industrie-Standard-PC Hardware und Software.

    • Stark fallende Kosten für nationale und internationale Telefonate und Datenverbin- dungen, gefördert durch Deregulierung und Privatisierung und den zunehmenden Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt.

    • Online-Geschäftsmodelle, die schnelle Rückläufe liefern, minimale Unterhaltsko- sten haben und eine Maximierung der Profitmargen ermöglichen.[95 Krause (1998), S. 52 f.]

    • die massenhafte Verfügbarkeit von Computern in Form von PC, Mobiltelefonen, Set-Top-Technologie und die wachsende Zahl von Kommunikationsgeräten am Arbeitsplatz und zu Hause,

    • die wachsende Zahl von lokalen Netzen und anderen Datennetzwerken, basierend auf Industrie-Standard-PC Hardware und Software,

    • stark fallende Kosten für nationale und internationale Telefonate und Datenverbindungen, gefördert durch Deregulierung und Privatisierung und den zunehmenden Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt,

    • auftauchende Online-Geschäftsmodelle, die schnelle Rückläufe liefern, minimale Unterhaltskosten haben und eine Maximierung der Profitmargen ermöglichen.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 046 12 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | Mittag 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH, Nerd wp, Schuju, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 46, Zeilen: 12-22
    Quelle: Mittag 1998
    Seite(n): 123, Zeilen:
    Das Internet besteht aus verschiedenen Computern auf der ganzen Welt, die durch Telefon bzw. Standleitungen miteinander verbunden sind. Insofern wäre es richtiger, von unterschiedlichen lokalen und nationalen Netzwerken zu sprechen als von dem einen Internet. Hervorgegangen ist dieser Verbund aus den Computernetzwerken des US-Verteidigungsministeriums, die selbst dann noch funktionieren sollten, wenn einzelne Rechner - beispielsweise infolge eines Atomschlages - ausfallen sollten, da jeder Computer in diesem Netz in der Lage ist, mit jedem beliebigen anderen Computer zu kommunizieren. Aufgrund dieser dezentralen Struktur lassen sich die aktuellen Benutzerzahlen und der quantitative Umfang des Angebotes auch nur grob schätzen. Durch eine sehr hohe tägliche Zuwachsrate beinhalten solche Zahlen aber ein nicht abzuschätzendes Wachstumspotential. Das Internet besteht aus verschiedenen Computern auf der ganzen Welt, die durch Telefon bzw. Standleitungen miteinander verbunden sind. Insofern wäre es richtiger, von unterschiedlichen lokalen und nationalen Netzwerken zu sprechen als von dem einen Internet. Hervorgegangen ist dieser Verbund aus den Computernetzwerken des US-Verteidigungsministeriums, die selbst dann noch funktionieren sollten, wenn einzelne Rechner - beispielsweise infolge eines Atomschlages - ausfallen sollten, da jeder Computer in diesem Netz in der Lage ist, mit jedem beliebigen anderen Computer zu kommunizieren. Aufgrund dieser dezentralen Struktur lassen sich die aktuellen Benutzerzahlen und der quantitative Umfang des Angebotes auch nur grob schätzen.

    [...]

    Durch eine sehr hohe tägliche Zuwachsrate beinhalten solche Zahlen aber ein nicht abzuschätzendes Wachstumspotential.

    Anmerkungen

    Echtes Komplettplagiat ohne Nachweis.

    Sichter


  • Gc/Fragment 046 23 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Fiesh, KayH, Nerd wp, Schuju, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 46, Zeilen: 23-29
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 55, Zeilen: 28-35
    Als Urvater des heutigen World Wide Web gilt Vannevar Bush, der schon im Jahr 1945 in der Zeitschrift The Atlantic Monthly den Artikel ,,As we may think” veröffentlichte. In diesem Artikel meint Bush, daß es eines der anzustrebenden Ziele sei, Wissen, das weltweit verfügbar ist, allen und jederzeit zugänglich zu machen.

    50 Jahre später ist aus dem Wunsch Wirklichkeit geworden. Das World Wide Web, ein Internet-Kind der 90er Jahre, ist eine multimediale Weiterentwicklung der schon bislang im Internet erfolgreichen Systeme wie WAIS oder GOPHER. [96 Krause (1998), S. 55.]

    Als Urvater des heutigen World Wide Web gilt Vannevar Bush, der schon im Jahr 1945(!) in der Zeitschrift The Atlantic Monthly den Artikel

    "As we may think" veröffentlichte. In diesem Artikel meint Bush, daß es eines der anzustrebenden Ziele sei, Wissen, das weltweit verfügbar ist, allen und jederzeit zugänglich zu machen.

    50 Jahre später ist aus dem Wunsch Wirklichkeit geworden. Das World Wide Web, ein Internet-Kind der 90er Jahre, ist eine multimediale Weiterentwicklung der schon bislang im Internet erfolgreichen Systeme wie WAIS oder GOPHER.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 046 32 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Frangge, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 46, Zeilen: 32-36
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 95-96, Zeilen:
    Die Wissenschaftler wollten bald mehr als nur einfache Nachrichten

    in offener Form übermitteln. Formatierter Text, an dem mehrere Wissenschaftler gleichzeitig arbeiten könnten, grafische Darstellungen, Bilder, Ton, ja ganze Videoaufzeichnungen sollten ebenfalls auf diesem einfachen und schnellen Weg versandt werden können, und zwar jeweils miteinander verknüpft, dabei aber frei kombinierbar.

    Die Zunft der international kooperierenden Wissenschaftler, die wegen der ihnen eigenen Bedürfnisse und Interessen[27] der elektronischen Post zum Durchbruch verholfen hatten, wollte bald mehr als nur einfache Nachrichten in offener Form übermitteln. Formatierter Text, an dem mehrere Wissenschaftler gleichzeitig arbeiten könnten, grafische Darstellungen, Bilder, Ton, ja ganze Videoaufzeichnungen sollten ebenfalls auf diesem einfachen und schnellen Weg versandt werden können, und zwar jeweils miteinander verknüpft, dabei aber frei kombinierbar.
    Anmerkungen

    Plagiat wird auf S. 47 fortgesetzt; dort wird in Fn 97 auf "Schweigler (1997), S. 42." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 047 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Frangge, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 047, Zeilen: 01-22
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 96, Zeilen: 5-28
    Dieser Wunsch artikulierte sich desto bestimmter, je mehr Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten mußten. So war es am Ende kein Zufall, daß das ,,World Wide Web” im europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf von einem englischen Informatiker entwickelt wurde. Zur Reife gelangte es in den USA, wo es von einem Studenten an einem Zentrum für Anwendungsprogramme für Super-Computer weiterentwickelt wurde. Die hier 1993 entwickelte Software mußte, da sie staatlicher Förderung zu verdanken war, der interessierten Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt werden. Diese ließ das ,,Web” zum zweiten Antriebsmotor für den Höhenflug des Internet werden.[97]

    Die Entwicklung des ,,Web”, gefördert durch die Bereitstellung immer einfacher zu bedienender, in der Darstellung jedoch ständig anspruchsvollerer Anwenderprogramme, ließ rasch die kritische Masse an Informationen und Nutzern für die wahre Explosion des Internet entstehen. Gab es anfangs noch Zweifel an der Nutzbarkeit des Internet - zu wenig sinnvolle Informationen, zu viel Anarchie, zu wenig Übersicht - hat es inzwischen längst eine Eigendynamik entfaltet, die dafür sorgt, daß Regierungen, Industrieunternehmen, Verbände, Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen und nicht zuletzt die klassischen Medien selbst es sich nicht mehr leisten können, darin nicht präsent zu sein. Gleichzeitig werden für die Benutzer über immer aufwendigere und zielgenauere Suchsysteme die Mittel zur Verfügung gestellt, der Datenflut Herr zu werden. Das Internet ist inzwischen die einfachste und schnellste Art, Informationen bereitzustellen und einzuholen, von amtlichen Dokumenten über den Lehrbetrieb an Universitäten bis hin zu Zeitungen und Zeitschriften.

    Dieser Wunsch artikulierte sich desto bestimmter, je mehr Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten mußten. So war es am Ende kein Zufall, daß das ,,World Wide Web” nicht etwa in einem amerikanischen Forschungsinstitut oder in einer Garage im Silicon Valley, sondern im europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf von einem englischen Informatiker entwickelt wurde.[28] Zur (vorläufigen) Reife gelangte es allerdings dann doch wieder in den USA, wo es - fast typischerweise - von einem Studenten an einem Zentrum für Anwendungsprogramme für Supercomputer weiterentwickelt wurde. Die hier 1993 entwickelte Software mußte, da sie staatlicher Förderung zu verdanken war, der interessierten Öffentlichkeit frei zur Verfügung gestellt werden. Diese griff begeistert zu und ließ das ,,Web” zum zweiten Antriebsmotor für den Höhenflug des Internet werden.[29]

    Die Entwicklung des ,,Web”, gefördert durch die Bereitstellung immer einfacher zu bedienender, in der Darstellung jedoch ständig anspruchsvollerer Anwenderprogramme, ließ rasch die kritische Masse an Informationen und Nutzern für die wahre Explosion des Internet entstehen. Gab es anfangs noch Zweifel an der Nutzbarkeit des Internet - zu wenig sinnvolle Informationen, zu viel Anarchie, zu wenig Übersicht -, hat es inzwischen längst eine Eigendynamik entwickelt, die dafür sorgt, daß Regierungen, Industrieunternehmen, Verbände, Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen und nicht zuletzt die klassischen Medien selbst es sich nicht mehr leisten können, auf dem Internet nicht präsent zu sein.[30] Gleichzeitig werden für die Benutzer über immer aufwendigere und zielgenauere Suchsysteme die Mittel bereitgestellt, um der Datenflut Herr zu werden. Das Internet ist inzwischen die einfachste und schnellste Art, Informationen bereitzustellen und einzuholen.

    Anmerkungen

    Fortsetzung des Plagiats von S. 46; Fast Komplett-Plagiat, jedoch kleinere Änderungen/Auslassungen; n Fn 97 und 98 wird u.a. auf "97 Schweigler (1997), S. 42." bzw. "Schweigler (1997), S. 42 ff." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 047 25 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 47, Zeilen: 25-38
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 57f, Zeilen:
    Jeder Anwender mit einem Internet-Zugang kann per Mausklick Informationen von

    überall auf der Welt verteilten Webservern abrufen. Der Schritt zur Informations- gesellschaft, in der der einzelne von seinem Computer aus weltweit vorhandenes Wis- sen abfragen kann, wird auch für den "durchschnittlichen" PC-Anwender, der nicht nächtelang vor dem Computer sitzen kann (oder will), immer leichter. Sobald der Zu- gang zum Internet nicht mehr nur über einen Computer möglich ist (und die ersten Ansätze sehen sehr erfolgversprechend aus: zum Beispiel Zugang mittels einer Set- Top-Box und Fernseher), wird sich das Internet zu einem ganz normalen Kommuni- kationsmittel wie das Telefon entwickeln - nur wesentlich effektiver. Von jeder Information führt ein Verweis auf eine verwandte Information weiter. Mei- stens sind es sogar mehrere Verweise, die den Webbesucher wiederum weiter und weiter führen. Dabei können Informationen, die mit dem World Wide Web angezeigt werden, jederzeit mit Grafiken, Audio- und Videodateien sowie Animationen "garniert" werden.[99 Krause (1998), S. 57 f.]

    Jeder Anwender mit einem Internet-Zugang kann per Mausklick Informationen von überall auf der Welt verteilten Webservern abrufen. Der Schritt zur Informationsgesellschaft, in der der einzelne von seinem Computer aus weltweit vorhandenes Wissen abfragen kann, wird auch für den "durchschnittlichen" PC-Anwender, der nicht wie ein Freak nächtelang vor dem Computer sitzen kann (oder will), immer leichter. Sobald der Zugang zum Internet nicht mehr nur über einen Computer möglich ist (und die ersten Ansätze sehen sehr erfolgversprechend aus: zum Beispiel Zugang mittels einer Set-Top-Box und Fernseher), wird sich das Internet zu einem ganz normalen Kommunikationsmittel wie das Telefon entwickeln - nur wesentlich effektiver.

    Von jeder Information führt ein Verweis auf eine verwandte Information weiter. Meistens sind es sogar mehrere Verweise, die den Webbesucher wiederum weiter und weiter führen. Dabei können Informationen, die mit dem World Wide Web angezeigt werden, jederzeit mit Grafiken, Audio- und Videodateien sowie Animationen "garniert" werden.[99 Krause (1998), S. 57 f.]

    Anmerkungen

    "wie ein Freak" wurde entfernt, ansonsten komplett übernommen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 048 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 48, Zeilen: 1-20
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 11, Zeilen: 71-97
    Das Internet kann heute genutzt werden für eine Vielzahl von Transaktionen und Austauschaktionen, die E-Mail, das Suchen nach Information, das Werben für Personen oder Geschäfte, das Verbinden von Menschen in privater oder beruflicher Form, das Publizieren, das Verkaufen oder Kaufen von Dienstleistungen umfassen. Auf die Frage, warum sie im Internet präsent sind, antworten Unternehmen, daß ihre Web-Site insbesondere ein Mittel zur Werbung, Kommunikation, Kundeninformation, zum Online-Verkauf und zur Unterstützung von Kunden ist. Wegen dieser Vielzahl von Funktionen innerhalb des Elektronischen Geschäftsverkehrs im Internet spricht man oft von virtuellem Einkaufen (virtual shopping, cyber-space). [FN 100]

    [Hier steht eine Grafik]

    Grafik: Gründe für das Unterhalten einer Website [FN 101]

    Das Internet erlaubt auch die Telearbeit, wobei Menschen ihre gesamte oder Teile ihrer Arbeit von einem Computer-Terminal zu Hause verrichten. Einige Unternehmen haben erfolgreich die Telearbeit erprobt, was ihnen dabei geholfen hat, Büroräume einzusparen. Die Büroräume in diesen Firmen sind hauptsächlich Orte der Begegnung und der Kommunikation. Die Telearbeit ermöglicht es Angestellten, weit entfernt vom Büro zu leben, was die Transportkosten und die Umweltverschmutzung, die durch den Transport entsteht, senken kann. [Gleichzeitig können auf diese Weise Arbeitszeiten individualisiert werden.] Allerdings sind nur gewisse Typen von Arbeit für die Telearbeit geeignet: Es muß sich in der Regel um Dienstleistungen handeln, die sich digitalisieren lassen. [FN 102]

    [Fn 100: WTO (1998), S. 15.] [FN 101: Quelle: ActivMedia, Incorporated, 1997 (www.activmedia.com).] [FN 102: WTO (1998), S. 15.]

    In summary, the Internet can be used for a multitude of exchanges and transactions, including e-mail, [...] searching for information [...], advertising and promoting personal or business causes, linking people in private or professional circles, and publishing, selling, purchasing or providing services (OECD, 1996a). When asked why they are present on the Internet, companies respond that their website is mainly a means for advertising, communication [...], customer information, online sales and customer support (Chart 2). Given this multitude of functions of Internet-based electronic commerce, [...] people often speak of virtual (or cyberspace) shopping.

    The Internet may also allow so-called “telecommuting”, whereby people do all or part of their work from a computer terminal at home. Some firms have successfully experimented with telecommuting, which has helped them save particularly on office space. The office in these firms is becoming mainly a means of meeting and communicating. Telecommuting also allows employees to live far away from the office, which could alleviate urban congestion and may save employers some wage costs. However, only certain types of work with a high electronic data processing content and easily monitorable output are suitable for telecommuting.

    [...] [Hier kommt Chart 2 mit Quellenangabe Source: ActivMedia, Incorporated, 1997 (www.activmedia.com).]

    Anmerkungen

    Bis auf einen kurzen Satz ist die gesamte Seite fast woertlich aus der Quelle uebersetzt, An zwei Stellen wird via FN auf die Quelle verwiesen, allerdings auf Seite 15 anstelle von Seite 11. Auch die Grafik ist so in der Quelle zu finden und dort mit der gleichen Quellenangabe versehen (Activemedia),

    Sichter


  • Gc/Fragment 049 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 49, Zeilen: 1-39
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 56,59,60, Zeilen: 1-39
    Das Internet ermöglicht vielfältige Dienste, die zu unterschiedlichen Zeiten und bei

    verschiedenartigen Aktionen am Handelsprozeß beteiligt sind. Die grundsätzlichen Formen der Geschäftstätigkeit im Internet sind:

    • Verkaufsvorbereitung und Absatzförderung: Das Interesse des Kunden am Produkt oder an der Dienstleistung fördern. Hier dominiert vor allem die Vermittlung von Produktinformationen.

    • Verkaufsdurchführung: Angebots-, Bestell- und Rechnungswesen, die klassische Anwendung der elektronische Shoplösungen.

    • Lieferung: Der logistische Prozeß der Bereithaltung, Bereitstellung und Ausliefe- rung von Waren. Unterstützend wirken Intranetanwendungen und Kundeninforma- tionssysteme.

    • Verkaufsnachbereitung (After Sales): Dem Kunden die Nutzung erleichtern, Re- klamationsbearbeitung und Kundenpflege. Serviceinformationen und Hilfe bei der Bedienung komplexer Produkte sind klassische Gebiete.103

    Bei bald mehr als 100 Millionen Nutzern ist selbstverständlich klar, daß den größten Anteil der Internetnutzer die Privatpersonen stellen. Die Zuwachsraten sind gigantisch. Über die Ursachen des Wachstums gehen die Meinungen auseinander - ob die Privat- nutzer nur zum Vergnügen und Zeitvertreib im Netz surfen, oder ob sie im wesentli- chen Informationen aus dem Netz ziehen, sei dahingestellt. Sicher ist jedoch, daß aus- sagekräftige, informative, nützliche und professionell aufgemachte Angebote immer häufiger aufgesucht werden als ein reiner Werbekatalog. Auch ist abzusehen, daß die gehaltvollen Dienste, wie zum Beispiel Onlinebuchungen (Reise, Flugzeug, Hotel) bzw. die Onlinebestellungen (Bücher, Computer, Kleidung, Pizza) immer mehr an Be- deutung gewinnen. Manche Beobachter glauben, daß sich das Internet dann als das Informations-, Werbe- und Verkaufsmedium des täglichen Gebrauchs herauskristalli- sieren wird, wenn für die Internetnutzung nicht mehr ein relativ teurer Computer be- nötigt wird.104

    Wie bereits erwähnt, ist der eigentliche Grund für den Erfolg des Internet in dessen der Multimedia-Dienst, das World Wide Web. Im WWW werden HTML-Dokumente pla- ziert, die aus Text, Bildern, Animationen, Video- und Soundsequenzen etc. bestehen können. Der große Vorteil im WWW ist unter anderem, daß auf andere, weiterführen- de Dokumente über sogenannte Hyperlinks (Verweise) bequem zugegriffen werden kann. Das WWW ist der Dienst des Internets, der eigentlich gemeint ist, wenn in den Medien der Begriff Internet auftaucht. Das WWW ist zwar nur ein Teilbereich des Internets, jedoch wohl derjenige mit der höchsten Expansionsrate.

    HTML ist die Beschreibungssprache, mit der die Dokumente codiert werden. Der Na- me Hypertext Markup Language deutet auf den ursprünglichen Zweck hin: die Ein- bettung von Verknüpfungen zu weiterführenden Informationen. Und so ist das WWW weltweit in vielfältiger Weise miteinander verknüpft und verflochten.105

    103 Krause (1998), S. 56.

    104 Krause (1998), S. 59.

    105 Krause (1998), S. 60.

    2.2.2 Das Internet im Verkaufsprozeß

    2.2.2.1 Übersicht

    Das Internet bietet vielfältige Dienste. Diese Dienste sind zu unterschiedlichen Zeiten und bei verschiedenartigen Aktionen am Handelsprozeß beteiligt sind. Die grundsätzlichen Formen der Geschäftstätigkeit im Internet sind:

    • Verkaufsvorbereitung und Absatzförderung: Das Interesse des Kunden am Produkt oder an der Dienstleistung fördern. Hier dominiert vor allem die Vermittlung von Produktinformationen.

    • Verkaufsdurchführung: Angebots-, Bestell- und Rechnungswesen, die klassische Anwendung der elektronische Shoplösungen.

    • Lieferung: Der logistische Prozeß der Bereithaltung, Bereitstellung und Auslieferung von Waren. Unterstützend wirken Intranetanwendungen und Kundeninformationssysteme.

    • Verkaufsnachbereitung (After Sales): Dem Kunden die Nutzung erleichtern, Reklamationsbearbeitung und Kundenpflege. Srviceinformationen und Hilfe bei der Bedienung komplexer Produkte sind klassische Gebiete.

    [...]

    2.2.2.3 Wer verwendet eigentlich das WWW?

    [...]

    [Seite 59]

    Bei 50, 60 oder mehr Millionen Nutzern ist selbstverständlich klar, daß den größten Anteil der Internetnutzer die Privatpersonen stellen. Die Zuwachsraten sind gigantisch. Bis zum Jahrtausendwechsel (in weniger als 4 Jahren) wird nach Prognosen die 100-Millionen-Marke deutlich überschritten sein. Über die Ursachen des Wachstums gehen die Meinungen auseinander - ob die Privatnutzer nur zum Vergnügen und Zeitvertreib im Netz surfen, oder ob sie im wesentlichen Informationen aus dem Netz ziehen, sei dahingestellt. Sicher ist jedoch, daß aussagekräftige, informative, nützliche und professionell aufgemachte Angebote immer häufiger aufgesucht werden als ein reiner Werbekatalog. Auch ist abzusehen, daß die gehaltvollen Dienste, wie zum Beispiel Onlinebuchungen (Reise, Flugzeug, Hotel) bzw. die Onlinebestellungen (Bücher, Computer, Kleidung, Pizza) immer mehr an Bedeutung gewinnen. Spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem für die Internetnutzung nicht mehr ein relativ teurer Computer benötigt wird, wird sich das Internet im allgemeinen, das World Wide Web im besonderen als das Informations-, Werbe- und Verkaufsmedium des täglichen Gebrauchs herauskristallisieren.

    [...]

    2.2.3 Was ist eigentlich...

    2.2.3.1 ...das WorldWideWeb (WWW)?

    Das WorldWideWeb ist der Multimedia-Dienst des Internets. Im WWW werden HTML-Dokumente plaziert, die aus Text, Bildern, Animationen, Video- und Soundsequenzen etc. bestehen können. Der große Vorteil im WWW ist unter anderem, daß auf andere, weiterführende Dokumente über sogenannte Hyperlinks (Verweise) bequem zugegriffen werden kann. Das WWW ist der Dienst des Internets, der eigentlich gemeint ist, wenn Sie in den Medien (Zeitung, Fernsehen) auf den Begriff Internet stoßen. Das WWW ist zwar nur ein Teilbereich des Internets, jedoch wohl derjenige mit der höchsten Expansionsrate.

    HTML ist die Beschreibungssprache, mit der die Dokumente codiert werden. Der Name Hypertext Markup Language deutet auf den ursprünglichen Zweck hin: die Einbettung von Verknüpfungen zu weiterführenden Informationen. Und so ist das WWW weltweit in vielfältiger Weise miteinander verknüpft und verflochten.

    Anmerkungen

    Diese Seite ist zu vollständig abgeschrieben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 050 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | Mittag 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    109.91.28.62, Drhchc, Drrerpol, KayH, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 50, Zeilen: 1-19
    Quelle: Mittag 1998
    Seite(n): 123f, Zeilen:
    Durch einfach zu handhabende Software, sogenannte Web-Browser, welche die gra-

    phische Oberfläche des Internets steuern, hat sich das World Wide Web vor allem in den letzten Jahren exponentiell verbreitet, wobei der Schwerpunkt eindeutig in den USA liegt. Die wachsende Zahl von Seiten und Benutzern führt aber nicht ausschließ- lich zu einer Trivialisierung bzw. Kommerzialisierung des Netzes. Im Bereich der Wissenschaft bewirkt das steigende Angebot und die wachsende Nachfrage an rele- vanten Angeboten im Gegenteil auch eine Ausweitung des ernsthaften und seriösen Gebrauchs des Mediums. Aktuelle politische und politikwissenschaftliche Informatio- nen werden bereits von vielen Organen und Institutionen zur Verfügung gestellt. Alle im Bundestag vertretenen Parteien sind ebenso im WWW präsent wie der Deutsche Bundestag selbst, der seit Januar 1996 aktuelle Mitteilungen, Pressemeldungen, Ta- gesordnungen und Protokolle anbietet. Politikwissenschaftliche Universitätsseminare bieten über Veranstaltungshinweise hinaus auch wissenschaftliche Publikationen und Forschungsergebnisse an. Der amerikanische Kongreß stellt die Erschließung sämtli- cher laufender Parlamentaria nach Schlagwort, Ausschuß, Abgeordneten und Index- nummer bereit. Durch die zunehmende Beteiligung von Wissenschaftlern wird das World Wide Web so zu einem Publikationsforum, welches auch in gedruckten wissen- schaftlichen Schriften zitierfähig wird. Damit steigt die Bedeutung des Internets erneut an

    Durch einfach zu handhabende Software, sogenannte Web-Browser, welche die graphische Oberfläche des Internets steuern, hat sich das World Wide Web vor allem in den letzten Jahren exponentiell verbreitet, wobei der Schwerpunkt eindeutig in den USA liegt. 4 [...] Die wachsende Zahl von Seiten und Benutzern führt aber nicht ausschließlich zu einer Trivialisierung bzw. Kommerzialisierung des Netzes. Im Bereich der Wissenschaft bewirkt das steigende Angebot und die wachsende Nachfrage an relevanten Angeboten im Gegenteil auch eine Ausweitung des ernsthaften und seriösen Gebrauchs des Mediums. Aktuelle politische und politikwissenschaftliche Informationen werden bereits von vielen Organen und Institutionen zur Verfügung gestellt. Alle im Bundestag vertretenen Parteien sind ebenso im WWW präsent wie der Deutsche Bundestag selbst, der seit Januar. 1996 aktuelle Mitteilungen, Pressemeidungen, Tagesordnungenund Protokolle anbietet. 5 Politikwissenschaftliche Universitätsseminare bieten über Veranstaltungshinweise hinaus auch wissenschaftliche Publikationen und Forschungsergebnisse an. Der amerikanische Kongreß stellt die Erschließung sämtlicher laufender Parlamentaria nach Schlagwort, Ausschuß, Abgeordneten und Indexnummer bereit. 7 Durch die zunehmende Beteiligung von Wissenschaftlern wird das World Wide Web so zu einem Publikationsforum, welches auch in gedruckten wissenschaftlichen Schriften zitierfähig wird. Damit steigt die Bedeutung des Internets erneut an.
    Anmerkungen

    Am Ende des Absatzes folgt kein Nachweis, sondern erst am Ende des folgenden Absatzes. Die Nachweise im Original wurden entfernt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 050 21 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Mittag 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    89.245.12.195, Fiesh, Drrerpol, Schuju, Drhchc, Marcusb, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 50, Zeilen: 20-34
    Quelle: Mittag 1998
    Seite(n): , Zeilen:
    Aus seiner Attraktivität ergibt sich in zunehmenden Maße jedoch auch ein entschei-

    dender Nachteil des World Wide Webs. In den letzten Jahren hat es so sprunghafte Zuwachsraten an Benutzern, Servern, Newsgroups und Mailinglisten erzielt, daß die Überschaubarkeit des Informationsangebotes kaum noch gegeben ist. Detaillierte Strukturierungsmöglichkeiten des Webs sind mit Ausnahme der Hyperlinks nicht vor- handen. Der Benutzer sieht sich deshalb einer gewissen Orientierungslosigkeit gegen- über, die proportional zur Ausweitung des Internets zunimmt, vor allem dann, wenn er nicht nur ziellos im Datendschungel ,,surfen” will, sondern sich auf gezielte Informati- onsrecherche zu bestimmten thematischen Aspekten begibt. Eine gewisse Hilfestel- lung bieten dem Informationssuchenden sogenannte Suchmaschinen, wie beispielswei- se ,,Altavista” oder ,,Yahoo”. Solche Suchmaschinen durchforschen das Internet stän- dig nach neuen Seiten. Sie haben aber den Nachteil, daß sie aufgrund der bloßen Ori- entierung an Stichworten nur bedingt eine systematische Recherche erlauben und zen- trale Informationen oder Datenquellen übersehen werden können, während unter Um- ständen nur eine Unmenge von syntaktisch verwandtem Material angezeigt wird.[106 Mittag (1998), S 123 f.]

    Aus seiner Attraktivität ergibt sich in zunehmenden Maße jedoch auch ein entscheidender Nachteil des World Wide Webs. In den letzten Jahren hat es so sprunghafte Zuwachsraten an Benutzern, Servern, Newsgroups und Mailinglisten erzielt, daß die Überschaubarkeit des Informationsangebotes kaum noch gegeben ist. Detaillierte Strukturierungsmöglichkeiten des Webs sind mit Ausnahme der Hyperlinks nicht vorhanden. Der Benutzer sieht sich deshalb einer gewissen Orientierungslosigkeit gegenüber, die proportionalzur Ausweitung des Internets zunimmt,vor allem dann, wenn er nicht nur ziellos im Datendschungel "surfen" will, sondern sich auf gezielte Informationsrecherche zu bestimmten thematischen Aspekten begibt. Eine gewisse Hilfestellung bieten dem Informationssuchenden sogenannte Suchmaschinen, wie beispielsweise "Altavista" oder "Yahoo". 9 Solche Suchmaschinen durchforschen das Internet ständig nach neuen Seiten. Sie haben aber den Nachteil, daß sie aufgrund der bloßen Orientierung an Stichworten nur bedingt eine systematische Recherche erlauben und zentrale Informationen oder Datenquellen übersehen werden können,während unter Umständen nur eine Unmenge von syntaktisch verwandtem Material angezeigt wird. 10
    Anmerkungen

    Nahtlose Fortsetzung von Gc/Fragment_050_01.

    Sichter


  • Gc/Fragment 051 04 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schieb 1997 | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    WiseWoman, KayH, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 051, Zeilen: 4-24.102
    Quelle: Schieb 1997
    Seite(n): 15-16, Zeilen: Abschnitt "Verwaltung des Internets"
    Damit das Internet nicht in Anarchie und Chaos versinkt, wurden etliche Kommissionen und Verwaltungseinrichtungen gegründet, die dringend notwendige administrative Aufgaben übernehmen. Zu den bekanntesten gehört das Network Information Center (InterNIC), das nationale Ableger hat, in Deutschland DE-NIC genannt. Das NIC registriert die im Internet offiziell gemeldeten Computer (Hosts) mit Namen und Rechnernummer. Hier werden zum Beispiel Namen wie „wdr.de” oder „aol.com” zentral registriert, damit sie garantiert nur einmal verwendet werden.

    Eine weitere, offizielle „Behörde” ist die Internet Society (ISOC). Sie veranstaltet Kongresse, auf denen unter anderem kommende Standards diskutiert und schließlich auch verabschiedet werden. Eine spezielle Abteilung der ISOC, die sich Internet Architecture Board nennt, überwacht die technischen Aspekte des Netzes, veröffentlicht neue technische Spezifikationen (zum Beispiel Protokolle) und vergibt Rechneradressen. Alle anderen administrativen Aufgaben, die den Benutzer betreffen (wie oft wird das Internet genutzt, welche Adresse steht einem zur Verfügung, welche Nutzungsbeschränkungen gibt es etc.), übernehmen jene Dienstleister, die ihren Kunden den Zugang zum Internet verschaffen (Provider). Dies können kommerzielle Online-Dienste wie CompuServe, AOL oder T-Online sein, es kann sich aber auch um Unternehmen handeln, die „nur” Zugang zum Internet bieten. Wenn eine Firma Zugang zum Internet gewährt, werden die genannten Aspekte von den Administratoren des Unternehmensnetzes geregelt. 108

    108 Schieb (1997), S. 15 f.

    Damit das Internet nicht in Anarchie und Chaos versinkt, wurden etliche Kommissionen und Verwaltungseinrichtungen gegründet, die dringend notwendige administrative Aufgaben übernehmen. Zu den bekanntesten gehört das Network Information Center (InterNIC), das nationale Ableger hat, in Deutschland DE-NIC genannt. Das NIC registriert die im Internet offiziell gemeldeten Computer (Hosts) mit Namen und Rechnernummer. Hier werden zum Beispiel Namen wie wdr.de oder aol.com zentral registriert, damit sie garantiert nur einmal verwendet werden.

    Eine weitere, offizielle „Behörde” ist die Internet Society (ISOC). Sie veranstaltet Kongresse, auf denen unter anderem kommende Standards diskutiert und schließlich auch verabschiedet werden. Eine spezielle Abteilung der ISOC, die sich Internet Architecture Board nennt, überwacht die technischen Aspekte des Netzes, veröffentlicht neue technische Spezifikationen (zum Beispiel Protokolle) und vergibt Rechneradressen. Alle anderen administrativen Aufgaben, die den Benutzer betreffen (wie oft wird ins Internet gegangen, welche Adresse steht einem zur Verfügung, welche Nutzungsbeschränkungen gibt es etc.), übernehmen jene Dienstleister, die ihren Kunden den Zugang zum Internet verschaffen (Provider). Dies können kommerzielle Online-Dienste wie CompuServe, AOL oder T-Online sein, es kann sich aber auch um Unternehmen handeln, die „nur” Zugang zum Internet bieten. Wenn eine Firma Zugang zum Internet gewährt, werden die genannten Aspekte von den Administratoren des Unternehmensnetzes geregelt.

    Anmerkungen

    wdr.de und aol.com in der Quelle in /tt Font; Zwei Wörter sind verändert worden. Statt: "wie oft wird ins Internet gegangen" heißt es in der Dissertation: "wie oft wird das Internet genutzt"

    Sichter


  • Gc/Fragment 051 32 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Mueller 1997 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 51, Zeilen: 32-36
    Quelle: Mueller 1997
    Seite(n): 281, Zeilen: 8-
    Das Internet ist durch eine flexible und visionäre Politik geschaffen worden. Seine Basis liegt in der Forschungsgemeinschaft und wurde vom Ziel getrieben, Zugang zu verteilten Informationsquellen zu haben und die Rechnernetzkompetenz zu erweitern. Diese Ziele wurden in den vergangenen Jahren durch das Verlangen nach einer universellen Konnektivität oder Vermittlungsleistung ergänzt. Diese wiederum war bisher [die Domäne der Telekommunikationsanbieter.] Das Internet ist durch eine flexible und visionäre Politik geschaffen worden. [...] Die Basis des Internet liegt in der Forschungsgemeinschaft und wurde vom Ziel getrieben, Zugang zu verteilten Informationsquellen zu haben und die Rechnernetzkompetenz zu erweitern. Diese Ziele wurden in den vergangenen Jahren durch das Verlangen nach einer universellen Konnektivität oder Vermittlungsleistung ergänzt. Diese wiederum war bisher die Domäne der Telekommunikationsanbieter.
    Anmerkungen

    Woertliche Uebernahmen aus der Quelle, teilweise angepasst und mit Auslassungen. Mit Quellenangabe via FN auf der naechsten Seite, die jedoch die Art und Laenge des Zitats fuer den Leser voellig im Unklaren laesst.

    Sichter


  • Gc/Fragment 052 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Mueller 1997 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 52, Zeilen: 1-36
    Quelle: Mueller 1997
    Seite(n): 281, Zeilen: 18
    [Diese wiederum war bisher] die Domäne der Telekommunikationsanbieter. Das Internet zeigt also einen technischen Entwicklungspfad auf. Richtungsweisend sind die Erfolge bei der Entwicklung von Standards durch das Internet. Das Instrument der "Enabling Technology" hat eine völlig neue Bedeutung erhalten, als die Nutzer selbst in kürzester Zeit und ohne wesentliche Kosten dezentral ein System geschaffen haben, das so wegen seiner Komplexität weder zentral plan- noch erreichbar gewesen wäre. Das Internet ist funktional und nicht institutionell definiert, es kennt keine traditionellen Standardisierungsgremien und realisiert neue Dienste durch die Kreativität seiner Teilnehmer. Ein virtueller Markt und ein Experimentierfeld für neue Dienste ist entstanden. Trotz dieser unbestreitbaren Erfolge wird das Internet meist nicht korrekt wahrgenommen und werden die Potentiale für kommerzielle Erfolge oft falsch eingeschätzt:

    1. Das Internet ist ein Metanetz. Es ist kein monolithisches Netz, sondern ein Netz zwischen Netzen, es verbietet nicht regionale, lokale oder institutionelle Initiativen. Es verbindet autonome Netze und die Abwesenheit von Regeln wird je nach Sicht des Beurteilenden als Katastrophe oder als Segen gesehen. In den USA bieten über 50 autonome Netze Internetzugang an.

    2. Es sind weltweit enorme private Investitionen in Rechner, Netze und Personen in das Internet geflossen. Das Internet ist nicht kostenlos, es ist nur oft für den Nutzer umsonst.

    3. Das Internet ist ein Hochgeschwindigkeits- und multifunktionales System. Neudefinitionen der Ziele haben zu einer immer größeren Bedeutung geführt und das Internet nicht obsolet gemacht, sondern den Wunsch nach erweiterter Leistung erzeugt.

    4. Private und öffentliche Investitionen in Glasfaser- und Backbonenetze erlauben ein logisches Overlaynetz, das einerseits wenige Standards besitzt und andererseits mit geringen zusätzlichen Anschlußkosten wachsen kann.

    5. Der rasche technische Wandel hat eine ebenso rasche Veränderung der Sicht auf das Internet mit sich gebracht und so zur Formulierung des Konzeptes des Superhighway geführt. Bei den Definitionen des Internet ist bisher nur das Kurzfristige dauerhaft; wohin der Weg führen wird, ist nicht vorhersehbar.

    Ein Mißverständnis ist für die weitverbreitete Ansicht verantwortlich, das Internet als Informationsautobahn solle ein von der Regierung bezahltes, auf Glasfaser basierendes einheitliches Netz für alle sein. Es handelt sich in Wirklichkeit um ein dezentrales Zusammenspiel autonomer Netze. Es ist keine Autobahn, eher schon ein Transportsystem mitsamt transportierenden und transportierten Einheiten als Komponenten, das sich selbstorganisierend laufend verändert. [FN 109]

    [FN 109: Müller (1997), S. 281 f.]

    Diese wiederum war bisher die Domäne der Telekommunikationsanbieter. Das Internet zeigt also einen technischen Entwicklungspfad auf. Richtungsweisend sind die Erfolge bei der Entwicklung von Standards durch das Internet. Das Instrument der »Enabling Technology« hat eine völlig neue Bedeutung erhalten, als die Nutzer selbst in kürzester Zeit und ohne wesentliche Kosten dezentral ein System geschaffen haben, das so zentral wegen seiner Komplexität weder planbar noch schaffbar gewesen wäre. Das Internet ist funktional und nicht institutionell definiert, es kennt keine traditionellen Standardisierungsgremien und realisiert neue Dienste durch die Kreativiät seiner Teilnehmer. Ein virtueller Markt und ein Experimentierfeld für neue Dienste ist entstanden. Trotz dieser unbestreitbaren Erfolge wird das Internet meist nicht korrekt wahrgenommen und so die Potentiale für kommerzielle Erfolge oft falsch eingeschätzt:

    1. Das Internet ist ein Metanetz. Es ist kein monolithisches Netz, sondern ein Netz zwischen Netzen, es verbietet nicht regionale, lokale oder institutionelle Initiativen. Es verbindet autonome Netze und die Abwesenheit von Regeln wird je nach Sicht des Beurteilenden als Katastrophe oder als Segen gesehen. In den USA bieten über 50 autonome Netze Internetzugang an.

    2. Es sind weltweit enorme private Investitionen in Rechner,

    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, mit minimalen Aenderungen. Quellenangabe via Fussnote, allerdings ohne Anfuehrunszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben. Plagiat beginnt schon auf der vorherigen Seite 51.

    Sichter


  • Gc/Fragment 053 04 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1996 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, 87.139.38.177, KayH, Schuju, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 53, Zeilen: 4-16
    Quelle: Schweigler 1996
    Seite(n): 21, Zeilen: rechte Spalte, 9-34
    Die Erfahrungen mit dem Untergang des real existierenden Sozialismus verweisen auf die Bedeutung von Information und Kommunikation für die Abwehr der Schreckensvisionen eines Huxley oder Orwell. Die Meinungsvielfalt der Medien, der freie Telefonverkehr in fast allen Haushalten, der ungehinderte Zugang zu Vervielfältigungsgeräten, die Benutzung von PCs und Druckern - all dies war in sozialistischen Ländern nicht möglich oder nicht erlaubt. Die Folge waren nicht nur unzufriedene Menschen, deren Bedürfnis nach Information und Unterhaltung ungestillt blieb, sondern auch extrem nachlassende Wirtschaftsleistungen, denn eine moderne Wirtschaft braucht den offenen und schnellstmöglichen Informationsaustausch. Der Zusammenbruch dieser Systeme war folglich nur eine Frage der Zeit; er wurde allerdings beschleunigt durch den zögerlich zugestandenen und technisch immer einfacheren Informationsaustausch, der den Betroffenen die Wirklichkeit der westlichen Welt näher brachte. Die Erfahrungen mit dem Untergang des real existierenden Sozialismus verweisen auf die Bedeutung von Information und Kommunikation beim Schutz vor den Schreckensvisionen eines Huxley oder Orwell. Die Meinungsvielfalt der Medien, der freie Telefonverkehr in fast allen Haushalten, der ungehinderte Zugang zu Vervielfältigungsgeräten, die Benutzung schließlich von PCs und Druckern - all dies war in sozialistischen Ländern nicht möglich oder erlaubt. Die Folge waren nicht nur unzufriedene Bevölkerungen, sondern extrem nachlassende Wirtschaftsleistungen, denn eine moderne Wirtschaft braucht den offenen Informationsaustausch. Der Zusammenbruch dieser Systeme war folglich nur eine Frage der Zeit; er wurde allerdings beschleunigt durch den zögerlich zugestandenen und technisch immer einfacheren Informationsaustausch, der den Betroffenen die Wirklichkeit der westlichen Welt näherbrachte.
    Anmerkungen

    Verweis auf Schweigler (1997, "unveröffentlicht") weiter unten vorhanden, jedoch fast wörtliche Übernahme aus der Quelle

    Sichter


  • Gc/Fragment 053 33 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1996 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drhchc, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 53, Zeilen: 33-39
    Quelle: Schweigler 1996
    Seite(n): 21-22, Zeilen: 36-43 und 1-10
    [...] in den ehemals sozialistischen Ländern als erst recht in den westlichen Informationsgesellschaften. Die technische Entwicklung läßt es nicht mehr zu. Wer könnte all die Radios, Fernseher, Walkmen, Videorecorder, Telefone, Handys, Faxgeräte, PCs, Drucker, Kopierer, Internetverbindungen - all die Bits und Bytes auf Disketten, Festplatten, CD-ROMs, RAM- und Flash-Chips - noch kontrollieren? Bestenfalls ließen sich einzelne nationale Kontrollen einrichten, die aber wegen der grenzüberschreitenden Informationsströme und der nicht mehr überwachbaren Leistungsfähigkeit kleinster Geräte und Datenträger nur sehr bedingt greifen würden. Die [Technik hat den einzelnen mächtig gemacht - und keine Macht wird ihn mehr vollständig und umfassend kontrollieren können.] In den ehemals sozialistischen Ländern wohl kaum, und schon gar nicht in den westlichen Informationsgesellschaften. Die technische Entwicklung läßt es nicht mehr zu. Wer könnte all die Radios, Fernseher, Videorecorder, PCs, Telefone, Handys, Kopierer, Internetverbindungen - all die Bits und Bytes auf Disketten, Festplatten und CD-ROMs - noch kontrollieren? Bestenfalls ließen sich einzelne nationale Kontrollen einrichten, die aber wegen der grenzüberschreitenden Informationsströme und der nicht mehr überwachbaren Leistungsfähigkeit kleinster Geräte und Datenträger nur sehr bedingt greifen würden. Die Technik hat den einzelnen mächtig gemacht - und keine Macht wird ihn mehr vollständig und umfassend kontrollieren können.
    Anmerkungen

    auf der nächsten Seite gehts noch weiter. Man beachte die leichte Veränderung in den Aufzählungen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 054 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1996 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drhchc, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 54, Zeilen: 01-05
    Quelle: Schweigler 1996
    Seite(n): 22, Zeilen: linke Spalte 10-20
    [Die] Technik hat den einzelnen mächtig gemacht - und keine Macht wird ihn mehr vollständig und umfassend kontrollieren können. Hermann Lübbe zufolge wird in informationstechnisch hochintegrierten Gesellschaften die Wiederkehr totalitärer Herrschaftssysteme immer unwahrscheinlicher. Kommunikationsnetzverdichtung wirkt demnach freiheitsbegünstigend.[FN 112]

    [FN 122] Schweigler (1997), S. 35, sowie Lübbe (1996), S. 21/26.

    Die Technik hat den Einzelnen mächtig gemacht - und keine Macht wird ihn mehr vollständig und umfassend kontrollieren können. In "informationstechnisch hoch integrierten Gesellschaften [wird] die Wiederkehr totalitärer Herrschaftssysteme immer unwahrscheinlicher. Empathisch gesagt: Kommunikationsnetzverdichtung wirkt freiheitsbegünstigend."[FN 7]

    [FN 7] So argumentiert Hermann Lübbe, Netzverdichtung oder das Ende der sogenannten Massengesellschaft, in: Lübbe/Bernd Neumann, Informationsgesellschaft - Quo vadis?, Aktuelle Fragen der Politik, Heft 36 Konrad-Adenauer-Stiftung, St. Augustin, 1996, einsehbar unter: http://www.kas.de/publikationen/umwelt), S.21.

    Anmerkungen

    Gc erwaehnt in FN 122 die Plagiatsquelle und deren Quelle als gleichwertige Quellen. Das Plagiat beginnt schon eine Seite früher.

    Sichter


  • Gc/Fragment 054 13 . . Kategorien: BauernOpfer | Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Schuju, Nerd wp, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 54, Zeilen: 13-33
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Im Extremfall könnte eine solche Entwicklung zur Erosion tariflicher Beschäftigungsformen führen: Abhängig Beschäftigte, die unter dem Schutz des Tarif- und Arbeitsrechts stehen, würden in zunehmendem Maße durch Selbständige ersetzt, die solchen Regulierungen nicht unterworfen sind. Als zusätzliche Belastung für den jeweiligen Arbeitsmarkt könnte sich die Tendenz zur Auslagerung der Beschäftigung erweisen, wenn sie grenzüberschreitend erfolgt. Das augenfälligste Beispiel für eine solche Entwicklung ist die mittlerweile vielzitierte Buchhaltung, die in Indien erledigt wird. Die Vorteile einer solchen Strategie für die Unternehmen liegen auf der Hand:

    Der Buchhalter in Indien ist weder an das deutsche Arbeitsrecht gebunden, noch wird er nach deutschem Tarif entlohnt. Das Internet ermöglicht somit den Export von Arbeitsplätzen ins Ausland und verschärft die globale Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Dieses Beispiel macht deutlich, daß die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt, welche mit dem Aufkommen des Internet verbunden sein können, größeren Ausmaßes sind, als man auf den ersten Blick vermuten würde: Nicht nur der Strukturwandel infolge des technischen Fortschritts hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, auch die Regelungen des Arbeitsrechts und die nationale Lohnpolitik werden in zunehmendem Maße auf den Prüfstand des internationalen Standortwettbewerbs gestellt Die Aufhebung der räumlichen Trennung der nationalen Arbeitsmärkte wird dazu führen, daß die These vom Ausgleich der Faktorpreise in Zukunft auch für Arbeitsmärkte von Bedeutung sein wird. Überspitzt gesagt: „Der indische Buchhalter wird wohl bei künftigen Tarifverhandlungen mit am Tisch sitzen”.[FN 113]

    Im Extremfall könnte eine solche Entwicklung zur Erosion tariflicher Beschäftigungsformen führen: Abhängig Beschäftigte, die unter dem Schutz des Tarif- und Arbeitsrechts stehen, würden in zunehmendem Maße durch Selbständige ersetzt, die solchen Regulierungen nicht unterworfen sind. Die Inflexibilität des deutschen Arbeitsrechts und die damit verbundenen Belastungen der deutschen Unternehmen lassen eine solche Strategie attraktiv erscheinen.

    Als zusätzliche Belastung für den deutschen Arbeitsmarkt könnte sich die Tendenz zur Auslagerung der Beschäftigung erweisen, wenn sie grenzüberschreitend erfolgt. Das augenfälligste Beispiel für eine solche Entwicklung ist die mittlerweile viel zitierte Buchhaltung, die in Indien erledigt wird. Die Vorteile einer solchen Strategie für die Unternehmen liegen auf der Hand: Der Buchhalter in Indien ist weder an das deutsche Arbeitsrecht gebunden, noch wird er nach deutschem Tarif entlohnt. Das Internet ermöglicht somit den Export von Arbeitsplätzen ins Ausland und verschärft die globale Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt.

    Dieses Beispiel macht deutlich, daß die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt, welche mit dem Aufkommen des Internet verbunden sein können, größeren Ausmaßes sind, als man auf den ersten Blick vermuten würde: Nicht nur der Strukturwandel infolge des technischen Fortschritts hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, auch die Regelungen des Arbeitsrechts und die nationale Lohnpolitik werden in zunehmendem Maße auf den Prüfstand des internationalen Standort Wettbewerbs gestellt. Die Aufhebung der räumlichen Trennung der nationalen Arbeitsmärkte wird dazu führen, daß die These vom Ausgleich der Faktorpreise in Zukunft auch für Arbeitsmärkte von Bedeutung sein wird: Der indische Buchhalter wird wohl bei künftigen Tarifverhandlungen mit am Tisch sitzen.

    Anmerkungen

    Besonders interessant, dass GC am Ende Anfuehrungszeichen einfuegt, die im Originaltext nicht vorhanden sind, um die Fussnote zusaetzlich irrefuehrend zu machen!

    Sichter


  • Gc/Fragment 054 34 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Nerd wp, 84.63.113.216, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 54, Zeilen: 34-39
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Aber nicht nur die Arbeitsmarktpolitik, auch die Steuerpolitik wird mit der steigenden Bedeutung des Internet als Marktplatz einer Belastungsprobe unterzogen werden: Die Reduktion der Transaktionskosten ermöglicht es Unternehmen, ihren juristischen Sitz ins Ausland zu verlagern. Dies wäre gleichbedeutend mit einer Verlagerung von Steuererträgen ins Ausland. Für ein Hochsteuerland wie die Bundesrepublik Deutschland kann eine solche Zunahme des Steuerwettbewerbs sehr problematisch werden. Aber nicht nur die Arbeitsmarktpolitik, auch die Steuerpolitik wird mit der steigenden Bedeutung des Internet als Marktplatz einer Belastungsprobe unterzogen werden: Die Reduktion der Transaktionskosten ermöglicht es Unternehmen, ihren juristischen Sitz ins Ausland zu verlagern. Dies wäre gleichbedeutend mit einer Verlagerung von Steuererträgen ins Ausland. Für ein Hochsteuerland wie die Bundesrepublik Deutschland kann eine solche Zunahme des Steuerwettbewerbs unangenehm werden.
    Anmerkungen

    Verschleierung, die auch als BauernOpfer gewertet werden koennte, da fortgesetzt auf Gc/Fragment 055 01.

    Sichter


  • Gc/Fragment 055 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Nerd wp, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 55, Zeilen: 1-8
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Doch nicht nur die Höhe der Steuerbelastung, auch die steuerliche Behandlung des grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehrs muß im Zuge einer stärkeren Nutzung des Internet überdacht werden. So ist zu vermuten, daß mit einer Zunahme des elektronischen Handels die nationalen Steuergrenzen immer durchlässiger werden. Die im Inland von Ausländern erzielten Faktoreinkommen lassen sich nicht mehr ohne weiteres der Einkommen- und Körperschaftssteuer des Inlands unterwerfen, da man keine Anhaltspunkte mehr dafür hat, ob die Einkommenserzielung im Inland erfolgt ist.[FN 114]

    [FN 114: Beck / Prinz (1998).]

    Doch nicht nur die Höhe der Steuerbelastung, auch die steuerliche Behandlung des grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehrs muß im Zuge einer stärkeren Nutzung des Internet überdacht werden. So ist zu vermuten, daß mit einer Zunahme des elektronischen Handels die nationalen Steuergrenzen immer durchlässiger werden. Die im Inland von Ausländern erzielten Faktoreinkommen lassen sich nicht mehr ohne weiteres der Einkommen- und Körperschaftsteuer des Inlands unterwerfen. da man keine Anhaltspunkte mehr dafür hat, ob die Einkommenserzielung im Inland erfolgt ist.
    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 054 34

    Sichter


  • Gc/Fragment 055 09 . . Kategorien: BauernOpfer | Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Fiesh, Marcusb, KayH, Schuju, Nerd wp, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 55, Zeilen: 9-40
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Auch die Belastung von Dienstleistungsimporten über das Internet mit indirekten Steuern kann sich als schwierig erweisen. Das liegt daran, daß die Besteuerung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs nach geltenden Regelungen nach dem Bestimmungslandprinzip erfolgt und einen sogenannten Grenzausgleich vorsieht: Exporte werden von den indirekten Steuern entlastet, Importe belastet.


    Kann nun aufgrund der Anonymität elektronischer Transaktionen der genaue Herkunfts- und Bestimmungsort einer Leistung nicht mehr eindeutig identifiziert werden, so ist auch der nach dem Bestimmungslandprinzip notwendige Grenzausgleich nicht mehr möglich. Darüber hinaus ist zu erwarten, daß mit steigender Nutzung des Internet bei hohen Steuersätzen im Inland auch die Direktimporte, die keinem Grenzausgleich unterliegen, zunehmen werden. Auch dies schmälert die Steuererträge im Inland.

    Diese Überlegungen machen deutlich, daß auf lange Sicht bei der Besteuerung des grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehrs über das Internet das Ursprungslandprinzip greifen sollte, bei dem die Besteuerung am Ort der Produktion erfolgt. Ein Übergang zu diesem Verfahren, welches auch aus der Sicht eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes angeraten scheint, impliziert allerdings eine Umverteilung der Erträge aus den indirekten Steuern zugunsten der Nettoexportländer, da nun die Nettoimporteure einen Teil des ausländischen Steueraufkommens tragen müssen.

    Insgesamt zeigt sich, daß mit der stärkeren Nutzung des Internet eine zwischenstaatliche Umverteilung der Steuererträge einhergehen wird. Darüber hinaus wird von einigen Seiten sogar befürchtet, daß diese Entwicklung die Bemessungsgrundlage der Mehrwertsteuer erodieren könnte: Die von den Konsumenten über das Netz bezogenen Dienstleistungen können infolge niedriger Produktions- und Transaktionskosten zu einem niedrigeren Preis geliefert werden. Beispiele dafür sind die elektronische Post (E-mail) und das Telefonieren im Internet. Aus diesen und anderen Gründen wurde bereits die Forderung erhoben, den Datenfluß im Internet zu besteuern (,,Bit-Tax”).

    Es sollte allerdings schon deutlich geworden sein, daß mit einer steigenden Nutzung des Internet eher eine Verlagerung als eine Reduktion der Steuererträge einhergehen wird. Der Nutzer der elektronischen Post zahlt Mehrwertsteuer auf seine Ausrüstung und auf die von seinem Internet-Provider erhobene Netznutzungsgebühr. Zudem führen die gesunkenen Kosten für den Informationsaustausch zu einem höheren verbleibenden Einkommen, das - auch wenn es zunächst gespart wird - zu anderweitigem [mehrwertsteuerpflichtigen Konsum genutzt wird. Solange mit der Nutzung des Internet ein Anstieg der inländischen Wertschöpfung verbunden ist, läßt sich dieser auch steuerlich erfassen und führt zu einem Anstieg der Steuererträge. [FN 115]

    [FN 115: Beck / Prinz (1998)]

    Auch die Belastung von Dienstleistungsimporten über das Internet mit indirekten Steuern kann sich als schwierig erweisen. Das liegt daran, daß die Besteuerung des grenzüberschreitenden Warenverkehrs nach geltenden Regelungen nach dem Bestimmungslandprinzip erfolgt und einen sogenannten Grenzausgleich vorsieht: Exporte werden von den indirekten Steuern entlastet, Importe belastet.

    Kann nun aufgrund der Anonymität elektronischer Transaktionen der genaue Herkunfts- und Bestimmungsort einer Leitung nicht mehr eindeutig identifiziert werden, so ist auch der nach dem Bestimmungslandprinzip notwendige Grenzausgleich nicht mehr möglich. Darüber hinaus ist zu erwarten, daß mit steigender Nutzung des Internet bei hohen Steuersätzen im Inland auch die Direktimporte, die keinem Grenzausgleich unterliegen, zunehmen werden. Auch dies schmälert die Steuererträge im Inland.

    Diese Überlegungen machen deutlich, daß auf lange Sicht in der Besteuerung des grenzüberschreitenden Waren- und Dienstleistungsverkehrs über das Internet zum Ursprungslandprinzip übergegangen werden sollte, bei dem die Besteuerung am Ort der Produktion erfolgt. Ein Übergang zu diesem Verfahren, welches auch aus der Sicht eines einheitlichen europäischen Binnenmarktes angeraten scheint, impliziert allerdings eine Umverteilung der Erträge aus den indirekten Steuern zugunsten der Nettoexportländer, da nun die Nettoimporteure einen Teil des ausländischen Steueraufkommens tragen müssen.

    Insgesamt zeigt sich, daß mit der stärkeren Nutzung des Internet eine zwischenstaatliche Umverteilung der Steuererträge einhergehen wird. Darüber hinaus wird von einigen Seiten sogar befürchtet, daß diese Entwicklung die Bemessungsgrundlage der Mehrwertsteuer erodieren könnte: Die von den Konsumenten über das Netz bezogenen Dienstleistungen können infolge niedriger Produktions- und Transaktionskosten zu einem niedrigeren Preis geliefert werden. Beispiele dafür sind die elektronische Post (E-mail) und das Telefonieren im Internet. Aus diesen und anderen Gründen wurde bereits die Forderung erhoben, den Datenfluß im Internet zu besteuern („Bit-Tax").

    Es sollte allerdings schon deutlich geworden sein, daß mit einer steigenden Nutzung des Internet eher eine Verlagerung als eine Reduktion der Steuererträge einhergehen wird. Der Nutzer der elektronischen Post zahlt Mehrwertsteuer auf seine Ausrüstung und auf die von seinem Internet-Provider erhobene Netznutzungsgebühr. Zudem führen die gesunkenen Kosten für den Informationsaustausch zu einem höheren verbleibenden Einkommen, das - auch wenn es zunächst gespart wird - zu anderweitigem mehrwertsteuerpflichtigen Konsum genutzt wird. Solange mit der Nutzung des Internet ein Anstieg der inländischen Wertschöpfung verbunden ist, läßt sich dieser auch steuerlich erfassen und führt zu einem Anstieg der Steuererträge. [...]

    Anmerkungen

    Es ist verblueffend: die Fußnote vor dieser Riesenkopie verweist ebenfalls auf den FAZ Artikel ... dabei geht es weiter mit Text aus dem Artikel, fuer den Leser absolut nicht erkennbar. Weiter auf Gc/Fragment 056 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 056 01 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Nerd wp, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 56, Zeilen: 1-3
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    [Zudem führen die gesunkenen Kosten für den Informationsaustausch zu einem höheren verbleibenden Einkommen, das - auch wenn es zunächst gespart wird - zu anderweitigem] mehrwertsteuerpflichtigen Konsum genutzt wird. Solange mit der Nutzung des Internet ein Anstieg der inländischen Wertschöpfung verbunden ist, läßt sich dieser auch steuerlich erfassen und führt zu einem Anstieg der Steuererträge.[FN 115]

    [FN 115: Beck / Prinz (1998).]

    Zudem führen die gesunkenen Kosten für den Informationsaustausch zu einem höheren verbleibenden Einkommen, das - auch wenn es zunächst gespart wird - zu anderweitigem mehrwertsteuerpflichtigen Konsum genutzt wird. Solange mit der Nutzung des Internet ein Anstieg der inländischen Wertschöpfung verbunden ist, läßt sich dieser auch steuerlich erfassen und führt zu einem Anstieg der Steuererträge.
    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 055 09

    Sichter


  • Gc/Fragment 056 04 . . Kategorien: BauernOpfer | Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Fiesh, Frangge, KayH, Nerd wp, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 56, Zeilen: 4-29
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Auch die Geldpolitik wird durch das Aufkommen des Internet vor neue Herausforderungen gestellt. Da elektronischer Handel erst dann seine Vorteile voll entfalten kann, wenn auch eine Bezahlung über das Netz möglich ist, kann damit gerechnet werden, daß mit wachsendem elektronischen Handel auch die Verbreitung elektronischen Geldes und elektronischer Zahlungssysteme einhergehen wird. Solche Zahlungssysteme sind bereits in der Erprobung; es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich durchgesetzt haben. Dies wird nicht ohne Auswirkungen auf die Geldpolitik bleiben. Mit einer stärkeren Nutzung elektronischer Zahlungssysteme werden eine erhöhte Liquidität, eine geringere Nachfrage nach Bargeld und eine leichtere Transferierbarkeit von liquiditätsnahen Anlageformen in Vermögensanlagen einhergehen.

    Lassen sich die bisher beschriebenen Herausforderungen für die Geldpolitik noch durch herkömmliche Instrumente der Geldpolitik lösen, so könnte ein qualitativ neues Problem dann entstehen, wenn elektronisches Geld emittiert wird, das nicht durch gesetzliche Zahlungsmittel gedeckt ist (,,cyber money”). In diesem Fall kann ohne jedes Zutun der Zentralbank neues Geld geschaffen werden. Die Folge ist, daß die Notenbank die Kontrolle über den gesamten Zahlungsmittelbestand und -umlauf der Volkswirtschaft verliert. Dies würde eine zielgerichtete Geldpolitik erheblich erschweren. Eine solche Entwicklung könnte erhebliche Gefahren für die Geldwertstabilität mit sich bringen, da die Kosten der Schaffung zusätzlichen Geldes sehr niedrig sind. Die Folge wäre ein hohes Inflationspotential bei elektronischem Geld. Bei hinreichender Unterscheidbarkeit der elektronischen Währungen könnte ein dann einsetzender Währungswettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern für die Stabilität des elektronischen Geldes sorgen. Aufgabe der Notenbank wäre es in diesem Fall, die staatlich herausgegebene Währung in diesem Währungswettbewerb als nominalen Anker zu etablieren: Die Stabilität des staatlichen Geldes könnte damit zur Richtschnur für alle anderen elektronischen Währungen werden.[FN 116]

    Auch die Geldpolitik wird durch das Aufkommen des Internet vor neue Herausforderungen gestellt. Da elektronischer Handel erst dann seine Vorteile voll entfalten kann, wenn auch eine Bezahlung über das Netz möglich ist, kann damit gerechnet werden, daß mit steigendem elektronischen Handel auch die Verbreitung elektronischen Geldes und elektronischer Zahlungssysteme einhergehen wird. Solche Zahlungssysteme sind bereits in der Erprobung; es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie sich durchgesetzt haben. Dies wird nicht ohne Auswirkungen auf die Geldpolitik bleiben, wie auch die Notenbanken bereits erkannt haben.

    Mit einer stärkeren Nutzung elektronischer Zahlungssysteme werden eine erhöhte Liquidität, eine geringere Nachfrage nach Bargeld und eine leichtere Transferierbarkeit von liquiditätsnahen Anlageformen in Vermögensanlagen einhergehen. [...]

    [...]

    Lassen sich die bisher beschriebenen Herausforderungen für die Geldpolitik noch durch herkömmliche Instrumente der Geldpolitik lösen, so könnte ein qualitativ neues Problem dann entstehen, wenn elektronisches Geld emittiert wird, das nicht durch gesetzliche Zahlungsmittel gedeckt ist ("cyber money"). In diesem Fall kann ohne jedes Zutun der Zentralbank neues Geld geschaffen werden - mit der Folge, daß die Notenbank die Kontrolle über den gesamten Zahlungsmittelbestand und -umlauf der Volkswirtschaft verliert. Dies würde eine zielgerichtete Geldpolitik erheblich erschweren.

    Darüber hinaus könnte eine solche Entwicklung erhebliche Gefahren für die Geldwertstabilität mit sich bringen, da die Kosten der Schaffung zusätzlichen Geldes sehr niedrig sind. Die Folge wäre ein hohes Inflationspotential bei elektronischem Geld. Dem kann allerdings entgegengehalten werden, daß die Nachfrage nach Geld entscheidend von dessen Stabilität abhängt: Niemand wird auf Dauer eine stark inflationierende Währung als Zahlungsmittel akzeptieren. Bei hinreichender Unterscheidbarkeit der elektronischen Währungen könnte ein dann einsetzender Währungswettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern für die Stabilität des elektronischen Geldes sorgen. Aufgabe der Notenbank wäre es in diesem Fall, die staatlich herausgegebene Währung in diesem Währungswettbewerb als nominalen Anker zu etablieren: Die Stabilität des staatlichen Geldes könnte damit zur Richtschnur für alle anderen elektronischen Währungen werden.

    Anmerkungen

    Die Fußnote scheint sich auf den letzten Satz nach dem Doppelpunkt zu beziehen... nicht auf die ganze Seite

    Sichter


  • Gc/Fragment 057 05-15 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 057, Zeilen: 05-15
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 103, Zeilen: 05-15
    Es läßt sich argumentieren, daß nicht zuletzt durch den Einsatz dieser „weichen

    Macht“ eine westliche Werte- und Verhaltensgemeinschaft entstanden ist, deren herausragendes Merkmal darin besteht, daß kriegerische Auseinandersetzungen unter ihren Mitgliedern undenkbar geworden sind. Bezeichnenderweise ist diese Gemeinschaft heute auch durch eine besonders intensive Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik im allgemeinen und des Internet im besonderen gekennzeichnet. Mehr noch: Innerhalb der Gemeinschaft wird auf all diesen Kanälen sehr viel intensiver miteinander kommuniziert als über die gemeinschaftlichen Grenzen hinweg. Die Vermutung liegt nahe, daß die Kommunikationsintensität diese Gemeinschaft definiert und darüber hinaus entscheidend dazu beiträgt, den demokratischen Grundcharakter ihrer Mitgliedsländer zu fördern und zu erhalten.[117]

    In der Tat läßt sich argumentieren, daß nicht zuletzt durch den Einsatz dieser „weichen

    Macht“ eine westliche Werte- und Verhaltensgemeinschaft entstanden ist, deren herausragendes Merkmal darin besteht, daß kriegerische Auseinandersetzungen unter ihren Mitgliedern undenkbar geworden sind.[44] Bezeichnenderweise ist diese Gemeinschaft heute auch durch eine besonders intensive Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik im allgemeinen und des Internet im besonderen gekennzeichnet. Mehr noch: Innerhalb dieser Gemeinschaft wird auf all diesen Kanälen sehr viel intensiver miteinander kommuniziert als über die Grenzen dieser Gemeinschaft hinaus. Die Vermutung liegt nahe, daß die Kommunikationsintensität sowohl diese Gemeinschaft definiert als auch entscheidend dazu beiträgt, den demokratischen Grundcharakter ihrer Mitgliedsländer zu fördern und zu erhalten.[117]

    Anmerkungen

    Fast Komplett-Plagiat; kleine Veränderungen; in Fn 117 wird u.a. auf "Schweigler (1997), S. 64 ff." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 057 100 . . Kategorien: Fragment | Gc | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung | ZuSichten


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Macbeth2.0
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 057, Zeilen: 100-106
    Quelle: [[Quelle:Gc/{{{Quelle}}}|{{{Quelle}}}]]
    Seite(n): 103, Zeilen: 106-113
    Einen Einstieg in die Diskussion um diese Frage bieten Robert Anderson/Tora K. Bikson, Sally Ann, Bridger M. Mitchell, in: Universal Access to E-Mail Feasibility and Societal Implications, Santa Monica, RAND-Corporation MIR-650-MF, 1995, einsehbar bei http://www.rand.org/publications. Diese Studie kommt aufgrund statistischer Analysen zu folgendem Ergebnis: ,,Despite inherent limitations of statistical analyses, every analytic perspective of this study coherently and repeatedly emphasizes that interconnectivity is a powerful predictor of democracy, more so than any of democracy‘s traditional correlates.” (Kapitel 6 ,,Conclusions and Recommendations”) Einen hochinteressanten Einstieg in die Diskussion um diese Frage bieten Anderson, Robert H./Bikson, Tora K./Law, Sally Ann/Mitchell, Bridger M., in: Universal Access to E-Mail: Feasibility and Societal Implication, Santa Monica, CA: RAND-Corporation MR-650-MF, 1995, einsehbar bei http://www.rand.org/publications. Diese Studie kommt aufgrund statistischer Analysen zu folgendem Ergebnis: "Despite inherent limitations of statistical analyses, every analytic perspective of this study coherently and repeatedly emphasizes that interconnectivity is a powerful predictor of democracy, more so than any of democracy's traditional correlates." (Kapitel 6, "Conclusions and Recommandations".)
    Anmerkungen

    Auch diese Fußnote ist bis auf eine Wortauslassung ("hochinteressanten") und der Umstellung von Vor- und Nachnahmen der Primärautoren eine wörtliche Übernahme der Fußnote Schweiglers.

    Sichter
    [[Kategorie:{{{Quelle}}}]]


  • Gc/Fragment 057 16 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    62.158.62.142, Fiesh, Drhchc, Marcusb, KayH, Nerd wp, 141.13.170.175, 79.203.105.210, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 57, Zeilen: 16-20
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 103, Zeilen: 15-20
    Zieht man schließlich noch das - in der Politikwissenschaft inzwischen heftig und

    kontrovers diskutierte - Argument der Friedfertigkeit demokratisch verfaßter Nationen (zumindest im Umgang miteinander) in Betracht, kommt man leicht zu der Schlußfolgerung, eine bewußte Politik der weltweiten Internet-Vernetzung könne Demokratisierungsprozesse fördern und damit friedensstiftend wirken.

    Zieht man schließlich noch das - in der Politikwissenschaft inzwischen heftig und

    kontrovers diskutierte - Argument der Friedfertigkeit demokratisch verfaßter Nationen (zumindest im Umgang miteinander) in Betracht,[46] kommt man leicht zu der Schlußfolgerung, eine bewußte Politik der weltweiten Internet-Vernetzung könne Demokratisierungsprozesse fördern und damit friedensstiftend wirken.[47]

    Anmerkungen

    In Fn 117 (vor dem Absatz) wird u.a. auf "Schweigler (1997), S. 64 ff." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 057 21 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    62.158.62.142, Fiesh, Drhchc, KayH, Nerd wp, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 57, Zeilen: 21-25
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 104, Zeilen: 4-20
    Die Bedeutung der Kommunikationsöffnung kann wohl kaum überschätzt werden. So wie zuvor der Mangel an Information und Kommunikation zum Zerfall des sowjetischen Herrschaftsbereiches beigetragen hat, wird in Zukunft die längst nicht mehr rückgängig zu machende Öffnung helfen, Demokratien zu stabilisieren und Wirtschaften leistungsfähiger zu machen. Die Internet-Vernetzung in Osteuropa und in der ehemaligen Sowjetunion ist bereits weit fortgeschritten, nicht zuletzt, weil diese Form der Kommunikation inzwischen einfacher, zuverlässiger und billiger ist als der Telefon- und Fax-Verkehr.

    Die internationale Informationsöffnung beeinflußt die internationale Politik nicht nur auf dem Wege veränderter Verhaltensweisen nunmehr ”geöffneter Länder”. Eine bereits erkennbare Auswirkung besteht in der gesteigerten Aufnahmebereitschaft für Schreckensbilder aller Art, die - unterstützt durch vorherrschende humanitäre Werte - eine verstärkte Bereitschaft zum Eingreifen hervorrufen kann, wie das Beispiel des NATO-Einsatzes in Bosnien zeigt. Dieser „CNN-Faktor” wird in Zukunft noch zusätzlich gestärkt durch die Bereitstellung kommerzieller Satellitenüberwachungsbilder von hoher Auflösung, die es keinem Land mehr erlauben, seine schlimmsten Probleme [...]

    Aber auch die Bedeutung der Kommunikationsöffnung kann kaum überschätzt werden. So wie zuvor der Mangel an Information und Kommunikation zum Zerfall des sowjetischen Herrschaftsbereiches beigetragen hat, wird in Zukunft die längst nicht mehr rückgängig zu machende Öffnung helfen, Demokratien zu stabilisieren[50] und Wirtschaften leistungsfähiger zu machen. Die Internet-Vernetzung in Osteuropa und in der ehemaligen Sowjetunion ist bereits weit fortgeschritten, nicht zuletzt weil diese Form der Kommunikation inzwischen einfacher, zuverlässiger und billiger ist als der Telefon- und Fax-Verkehr.


    Die internationale Informationsöffnung beeinflußt die internationale Politik nicht nur über die veränderten Verhaltensweisen solchermaßen geöffneter Länder. Eine bereits erkennbare Auswirkung besteht in der gesteigerten Aufnahmebereitschaft für Schreckensbilder aller Art, die - unterstützt durch vorherrschende humanitäre Werte - eine verstärkte Bereitschaft zum Eingreifen hervorrufen kann: Siehe den NATO-Einsatz in Bosnien (aber auch abschreckend den Einsatz und Rückzug der Vereinten Nationen in Somalia). Dieser „CNN-Faktor“ wird in Zukunft noch zusätzlich gestärkt durch die Bereitstellung kommerzieller Satellitenüberwachungsbilder von hoher Auflösung, die es keinem Land mehr erlauben, seine schlimmsten Probleme [...]

    Anmerkungen

    Fast Komplett-Plagiat, jedoch mit Veränderungen; weiter auf Gc/Fragment 058 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 057 29-36 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Nerd wp, Frangge, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 57, Zeilen: 29-36
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 104, Zeilen:
    Die internationale Informationsöffnung beeinflußt die internationale Politik nicht nur auf dem Wege veränderter Verhaltensweisen nunmehr "geöffneter Länder". Eine bereits erkennbare Auswirkung besteht in der gesteigerten Aufnahmebereitschaft für Schreckensbilder aller Art, die - unterstützt durch vorherrschende humanitäre Werte - eine verstärkte Bereitschaft zum Eingreifen hervorrufen kann, wie das Beispiel des NATO-Einsatzes in Bosnien zeigt. Dieser "CNN"-Faktor wird in Zukunft noch zusätzlich gestärkt durch die Bereitstellung kommerzieller Satellitenüberwachungsbilder von hoher Auflösung, die es keinem Land mehr erlauben, sein schlimmsten Probleme [...] Die internationale Informationsöffnung beeinflußt die internationale Politik nicht nur auf dem Wege veränderter Verhaltensweisen nunmehr "geöffneter Länder". Eine bereits erkennbare Auswirkung besteht in der gesteigerten Aufnahmebereitschaft für Schreckensbilder aller Art, die - unterstützt durch vorherrschende humanitäre Werte - eine verstärkte Bereitschaft zum Eingreifen hervorrufen kann

    : Siehe den NATO-Einsatz in Bosnien (aber auch abschreckend den Einsatz und Rückzug der Vereinten Nationen in Somalia). Dieser "CNN"-Faktor wird in Zukunft noch zusätzlich gestärkt durch die Bereitstellung kommerzieller Satellitenüberwachungsbilder von hoher Auflösung, die es keinem Land mehr erlauben, sein schlimmsten Probleme [...]

    Anmerkungen
    GC 2000 S.57 Rohe 1997 S.104.jpg
    Sichter


  • Gc/Fragment 058 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH, Nerd wp, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 58, Zeilen: 01-20
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 104-105, Zeilen:
    [Dieser ,,CNN-Faktor” wird in Zukunft noch zusätzlich gestärkt durch die Bereitstellung kommerzieller Satellitenüberwachungsbilder von hoher Auflösung, die es keinem Land mehr erlauben, seine schlimmsten Probleme] vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Angetrieben wird diese Entwicklung schließlich noch durch die transnationalen Mobilisierungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Gruppen, wie sie das Internet in idealer Weise zur Verfügung stellt. Die neuen Informations- und Kommunikationsmedien erlauben die Formierung einer internationalen Öffentlichkeit, die bereit ist, nationale Vergehen gegen allgemein akzeptierte Verhaltensweisen zu verurteilen und zu bekämpfen. Deren Verursacher müssen folglich mit empfindlichen Konsequenzen rechnen.

    Auch in diesem Sinne trägt die Ausbreitung des Internet zur Konfliktdämpfung und Friedenssicherung bei. Kommunikation wirkt identitätsstiftend, indem sie gemeinsame Werte und Verhaltensweisen schafft. Dies kann auf der einen Seite zur internationalen Gemeinschaftsbildung und damit zur Zivilisierung der internationalen Politik beitragen. Auf der anderen Seite aber wird das Bewußtsein des Eigenen und des Besonderen gefördert. Kommunikation bestimmt das Selbst, führt damit aber auch zum Streben nach mehr Selbstbestimmung. So verschärft die Internetionale Politik auf der einen Seite den Trend zur Globalisierung aller Lebensbereiche, während sie auf der anderen Seite den Drang zur Selbstbestimmung - das heißt den Trend zur Fragmentierung - beschleunigt. Im idealen Fall besteht die Auflösung dieser Spannung darin, daß selbstbestimmte Einheiten über eine entsprechende Anpassung ihrer Werte bei Wahrung wichtiger Identitätsmerkmale zur Gemeinschaftsbildung finden. Das weltumspannende Internet ermöglicht jedenfalls beides: die globale Kommunikation bei gleichzeitiger Wahrung nationaler Eigenheiten.[118]

    [Dieser ,,CNN-Faktor” wird in Zukunft noch zusätzlich gestärkt durch die Bereitstellung kommerzieller Satellitenüberwachungsbilder von hoher Auflösung, die es keinem Land mehr erlauben, seine schlimmsten Probleme] vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Angetrieben wird diese Entwicklung schließlich noch durch die transnationalen Mobilisierungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Gruppen, wie sie das Internet in idealer Weise zur Verfügung stellt.[51] Die neuen Informations- und Kommunikationsmedien erlauben die Formierung einer internationalen Öffentlichkeit, die bereit ist, nationale Vergehen gegen nicht akzeptable Verhaltensweisen zu verurteilen und zu bekämpfen. Deren Verursacher müssen folglich mit empfindlichen Konsequenzen rechnen.

    [Seite 105]

    Auch in diesem Sinne trägt die Internetionale Politik zur Konfliktdämpfung und Friedenssicherung bei.[52]

    Kommunikation wirkt identitätsstiftend, indem sie gemeinsame Werte und Verhaltensweisen schafft. Dies kann auf der einen Seite zur internationalen Gemeinschaftsbildung und damit zur Zivilisierung der internationalen Politik beitragen. Auf der anderen Seite aber wird das Bewußtsein des Eigenen und des Besonderen gefördert. Kommunikation bestimmt das Selbst, führt damit aber auch zum Bestreben nach mehr Selbstbestimmung. So verschärft die Internetionale Politik auf der einen Seite den Trend zur Globalisierung aller Lebensbereiche, während sie auf der anderen Seite den Drang zur Selbstbestimmung - das heißt den Trend zur Fragmentierung - beschleunigt. Im idealen Fall besteht die Auflösung dieser Spannung zwischen Gloabalisierung und Fragmentierung darin, daß selbstbestimmte Einheiten über eine entsprechende Anpassung ihrer Werte bei Wahrung wichtiger Identitätsmerkmale zur Gemeinschaftsbildung finden.[53] Es ist nicht auszuschließen, daß die Internetionale Politik dazu einen wesentlichen Beitrag leistet. Das weltumspannende Internet ermöglicht jedenfalls beides: die globale Kommunikation bei gleichzeitiger Wahrung nationaler Eigenheiten.

    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 057 21. Fast Komplett-Plagiat, jedoch mit kleinen Veränderungen. In Fn 118 wird auf "Schweigler (1997), S. 66 ff." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 058 29 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Fiesh, Marcusb, KayH, Schuju, Nerd wp, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 58, Zeilen: 29-37
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    Die möglichen negativen Folgen mangelnder Informationssicherheit für Dritte könnten staatliche Eingriffe rechtfertigen. Die Palette der Eingriffsmöglichkeiten zur Herstellung von Informationssicherheit reicht von staatlicher Informationspolitik mit dem Ziel, Informationsdefizite bei den Nutzern zu beseitigen, über eine entsprechende Gestaltung des Haftungsrechts und staatliche Subventionen zur Verbesserung der Informationssicherheit bis hin zur Festlegung von Mindeststandards.

    Bedenkt man, daß unvollkommene Information und Informationsasymmetrien auch auf vielen anderen Märkten existieren, so erscheinen staatliche Mindeststandards und eine entsprechende Gestaltung des Haftungsrechts als angemessene Reaktion, die auch [...]

    Die möglichen negativen Folgen mangelnder Informationssicherheit für Dritte könnten ebenfalls staatliche Eingriffe rechtfertigen. Die Palette der Eingriffsmöglichkeiten zur Herstellung von Informationssicherheit reicht von staatlicher Informationspolitik mit dem Ziel, Informationsdefizite bei den Nutzern zu beseitigen, über eine entsprechende Gestaltung des Haftungsrechts und staatliche Subventionen zur Verbesserung der Informationssicherheit bis hin zur Festlegung von Mindeststandards.

    Bedenkt man, daß unvollkommene Information und lnformationsasymmetrien auch auf vielen anderen Märkien existieren, so erscheinen staatliche Mindeststandards und eine entsprechende Gestaltung des Haftungsrechts als angemessene Reaktion, die auch [...]

    Anmerkungen

    Man beachte die Auslassung des Wortes "ebenfalls", das hier nicht sinnvoll gewesen waere. Dies belegt das bewusste Vorgehen des Autors. Weiter in Gc/Fragment 059 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 059 01 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Schuju, Nerd wp, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 59, Zeilen: 1-3
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 15, Zeilen:
    [Bedenkt man, daß unvollkommene Information und Informationsasymmetrien auch auf vielen anderen Märkten existieren, so erscheinen staatliche Mindeststandards und eine entsprechende Gestaltung des Haftungsrechts als angemessene Reaktion, die auch] mit marktwirtschaftlichen Prinzipien vereinbar wäre. Problematisch erweist sich allerdings die Durchsetzbarkeit solcher Regelungen, wenn der Anbieter von Internet-Leistungen seinen Geschäftssitz im Ausland hat. Bedenkt man, daß unvollkommene Information und lnformationsasymmetrien auch auf vielen anderen Märkten existieren, so erscheinen staatliche Mindeststandards und eine entsprechende Gestaltung des Haftungsrechts als angemessene Reaktion, die auch mit marktwirtschaftlichen Prinzipien vereinbar wäre. Problematisch erweist sich allerdings die Durchsetzbarkeit solcher Regelungen, wenn der Anbieter von Internet-Leistungen seinen Geschäftssitz im Ausland hat.
    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 058 29

    Sichter


  • Gc/Fragment 060 02 . . Kategorien: Beck Prinz 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, KayH, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 60, Zeilen: 02-23
    Quelle: Beck Prinz 1998
    Seite(n): 1, Zeilen:
    Etliche Teile der nationalen Gesetzgebung werden durch die Zunahme des Elektronischen Geschäftsverkehrs in Frage gestellt. So werden zum Beispiel die Möglichkeiten zum Einkauf im Internet (Online-Shopping) die nationalen Ladenschlußregelungen unterlaufen: Der Kunde kann ein Produkt (zum Beispiel eine CD oder ein Buch) über das Netz auswählen, online bestellen, herunterladen und bezahlen. Dies hat zur Folge, daß für Produkte, die in solchen Online-Shops angeboten werden, nationale Ladenschlußregelungen unwirksam sind. Beim Einkauf über das Ausland können auch nationale Produktstandards oder Preisbindungen (zum Beispiel für Verlagserzeugnisse) unterlaufen werden.

    Ein weiteres Beispiel für die Grenzen nationaler Gesetzgebung angesichts der zunehmenden Vernetzung stellen die mittlerweile im Internet angebotenen elektronischen Kasinos dar. Auch bei der Verbreitung unerwünschter Informationen wie zum Beispiel politischer Propaganda oder der Verherrlichung strafbarer Tatbestände erweisen sich nationale Regelungen als unzureichend. Die Strafverfolgung solcher Tatbestände ist schon deshalb schwierig, weil die Anbieter ihre Informationen von überall aus ins Netz einspeisen können.

    Den Herausforderungen, die mit einer zunehmenden Nutzung des Internet verbunden sind, stehen durch die Zunahme der nationalen und internationalen Arbeitsteilung vor allem Wohlfahrts- und Wachstumsgewinne gegenüber. Aufgabe der Wirtschaftspolitik in den kommenden Jahren wird es sein, einen Rahmen zu schaffen, der eine Nutzung dieser Wohlfahrtsgewinne ermöglicht und den damit verbundenen Herausforderungen Rechnung trägt.[FN 119]

    [FN 119] Beck / Prinz (1998).

    Etliche Teile der nationalen Gesetzgebung werden durch die Zunahme elektronischen Handels in Frage gestellt werden. So werden zum Beispiel die Möglichkeiten zum Einkauf im Internet (Online-Shopping) die nationalen Ladenschlußregelungen unterlaufen: Der Kunde kann ein Produkt (zum Beispiel eine CD oder ein Buch) über das Netz auswählen, online bestellen, herunterladen und bezahlen. Dies hat zur Folge, daß lur Produkte, die in solchen Online-Shops angeboten werden, nationale Ladenschlußregelungen unwirksam sind. Beim Einkauf über das Ausland können auch nationale Produktstandards oder Preisbindungen (zum Beispiel für Verlagserzeugnisse) unterlaufen werden.

    Ein weiteres Beispiel für die Grenzen nationaler Gesetzgebung angesichts der zunehmenden Vernetzung stellen die mittlerweile im Internet angebotenen elektronischen Kasinos dar. Auch bei der Verbreitung unerwünschter Informationen wie zum Beispiel politischer Propaganda oder der Verherrlichung strafbarer Tatbestände erweisen sich nationale Regelungen als unzureichend. Die Strafverfolgung solcher Tatbestände ist schon deshalb schwierig, weil die Anbieter ihre Informationen von überall aus ins Netz einspeisen können.

    Den Herausforderungen, die mit einer zunehmenden Nutzung des Internet verbunden sind, stehen durch die Zunahme der nationalen und internationalen Arbeitsteilung vor allem Wohlfahrts- und Wachstumsgewinne gegenüber. Aufgabe der Wirtschaftspolitik in den kommenden Jahren wird es sein, einen Rahmen zu schaffen, der eine Nutzung dieser Wohl fahrtsgewinne ermöglicht und den damit verbundenen Herausforderungen Rechnung trägt.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 061 06 . . Kategorien: Fragment | Gc | Geiger 1997 | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    62.158.62.142, KayH, Fiesh, Drhchc, Schuju, Nerd wp, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 61, Zeilen: 06-15
    Quelle: Geiger 1997
    Seite(n): 403f, Zeilen:
    In diesem Sinne gilt die GII auch als Einfallstor für Übergriffe mit politischer oder krimineller Zielsetzung, die sich gegen die gesamte zivile Infrastruktur (Wirtschaft, Verwaltung, Energieversorgung, Verkehr) eines Landes richten können.

    Insbesondere gibt es im Unterschied zu herkömmlichen Formen gewaltsamer internationaler Konflikte bei Angriffen gegen die nationale Informationsinfrastruktur (NII) kein geschütztes Staatsgebiet mehr, das an seinen Grenzen mit militärischen Mitteln erfolgreich zu verteidigen wäre. Daher gelten heute selbst militärische Großmächte in ihrer gesamten politisch-gesellschaftlichen Infrastruktur und Fähigkeit zum militärischen Handeln in dem Maße als verwundbar, als diese Infrastruktur mit der GII verknüpft ist

    In diesem Sinne gelten globale Informationsnetze als Einfallstore für Übergriffe mit politischer oder krimineller ... die gesamte zivile Infrastruktur (Wirtschaft, Verwaltung, Energieversorgung, Verkehr) eines Landes richten könnten 5 [13]

    kömmlichen Formen gewaltsamer internationaler Konflikte gibt es bei informationselektronisch gestützten Angriffen gegen die Infrastrukturen eines Hochtechnologielandes kein geschütztes Staatsgebiet mehr, das an seinen Grenzen mit militärischen Mitteln sinnvoll zu verteidigen wäre . Daher gehen heute selbst militärische Großmächte in ihrer gesamten politisch- gesellschaftlichen Infrastruktur und Fähigkeit zum militärischen Handeln [14] in dem Maße als verwundbar, wie diese Infrastruktur informationsgestützt und [15]

    Anmerkungen

    Quelle wird auch auf S. 114 verwendet.

    Sichter


  • Gc/Fragment 061 28 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    62.158.62.142, KayH, Fiesh, Drhchc, Marcusb, Nerd wp, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 61, Zeilen: 28-34
    Quelle: [[Quelle:Gc/[[16]]|[[17]]]]
    Seite(n): 51, Zeilen:
    Selbst wenn man davon ausgeht, daß öffentliche elektronische Informationssysteme

    kaum jemals schutzlos irgendwelchen Zerstörungsmaßnahmen, mit oder ohne politi- sche Absichten, ausgesetzt sind, bleiben doch erhebliche Gefährdungspotentiale für die internationale Politik. Sie können zu einer Quelle dauernder Instabilität und Unsi- cherheit werden, die dann in Krisen und Konflikten die politische Handlungsfähigkeit und militärische Bereitschaft ganzer Staaten und Bündnissysteme entscheidend beein- trächtigen kann.

    Selbst wenn man davon ausgeht - wie dies im folgenden der Fall ist -, daß öffentliche elektronische Informationssysteme kaum jemals vollkommen schutzlos irgendwelchen Zerstörungsmaßnahmen, mit oder ohne politische Absichten, [[18]] ausgesetzt sind, bleiben doch erhebliche Gefährdungspotentiale.

    Für die internationale Politik dürften sie zu einer Quelle dauernder Instabilität und Unsicherheit werden, die dann in Krisen und [[19]] Konflikten die politische Handlungsfähigkeit und militärische Bereitschaft ganzer Staaten und Bündnissysteme erheblich beeinträchtigen können. [[20]]

    Anmerkungen

    Quelle erst erschienen in 12/2000. Deshalb nur verdächtig. Quelle önnte auch von GC abgeschrieben haben.

    Sichter


    [[Quelle::[[21]]| ]][[Kategorie:[[22]]]]


  • Gc/Fragment 063 07 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    62.158.62.142, Fiesh, Drhchc, KayH, Nerd wp, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 63, Zeilen: 07-11
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 98, Zeilen: 2-6
    Hier prallen zunächst einmal unterschiedliche Vorstellungen von Rede- und Meinungsfreiheit aufeinander. Auf nationaler Ebene lassen sich bestimmte Vorstellungen gegenüber den in anderen Ländern geltenden Rechten und Gepflogenheiten heute schon nicht mehr durchsetzen, wie gerade die Bundesrepublik zur Kenntnis nehmen mußte, als man zum Beispiel gegen pornographische Darstellungen bei einem amerikanischen

    Online-Dienst oder gegen die Präsenz linksradikaler Gruppierungen bei einem holländischen Internet-Anbieter vorgehen wollte.

    Hier prallen zunächst einmal unterschiedliche Vorstellungen von Rede- und Meinungsfreiheit aufeinander. Auf nationaler Ebene lassen sich entsprechende Vorstellungen gegenüber den in anderen Ländern geltenden Rechten und Gepflogenheiten heute schon nicht mehr durchsetzen, wie man gerade in der Bundesrepublik zur Kenntnis nehmen mußte.[33]
    Anmerkungen

    In Fn 125 wird u.a. auf "Schweigler (1997), S. 48 ff." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 063 23-28 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Frangge, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 63, Zeilen: 23-28
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 98, Zeilen: 7-12
    Am Ende werden sich also im Internet - allein wegen der technischen Gegebenheiten -

    die weltweit liberalsten Vorgehensweisen durchsetzen. In der Praxis bedeutet dies, daß amerikanische Standards vorherrschen werden, weil in den USA einerseits die Redefreiheit besonderen Schutz genießt, andererseits aber der Zugang am offensten ist. Daher gilt der Entwicklung der amerikanischen Gesetzgebung und Rechtsprechung in Bezug auf das Internet besondere Aufmerksamkeit.[125]

    Am Ende werden sich also im Internet - allein wegen der technischen Gegebenheiten -

    die weltweit liberalsten Vorgehensweisen durchsetzen. In der Praxis bedeutet dies, daß amerikanische Standards vorherrschen werden, weil hier einerseits die Redefreiheit besonderen Schutz genießt, andererseits aber der Zugang am offensten ist.[34] Aus diesem Grund gilt der Entwicklung der amerikanischen Gesetzgebung und Rechtsprechung in Sachen Internet besondere Aufmerksamkeit.

    Anmerkungen

    Fast Komplett-Plagiat; kleine Änderungen; in Fn 125 wird u.a. auf "Schweigler (1997), S. 48 ff." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 063 30-33 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 063, Zeilen: 30-33
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 098-099, Zeilen:
    Ein Bedürfnis zum Schutz von Informationen verspüren nicht nur Privatpersonen, die wissen, daß im Internet zunächst einmal alles einsehbar ist. Es wird vor allem auch von der Geschäftswelt angemeldet, die etwa Verkäufe per Kreditkarten nur sicher täti-

    [S. 64]

    gen kann, wenn diese Daten für Unberechtigte verschlossen bleiben und die Signatur eines Kunden zweifelsfrei bestätigt werden kann.

    Ein Bedürfuis zum Schutz von Informationen verspüren nicht nur Privatpersonen, die wissen, daß im Internet zunächst einmal alles einsehbar ist, es wird vor allem auch von der Geschäftswelt angemeldet, die etwa Verkäufe per Kreditkarten nur sicher tätigen kann, wenn diese Daten für Unberechtigte verschlossen bleiben und die Signatur

    eines Kunden zweifelsfrei bestätigt werden kann.

    Anmerkungen

    Satz wird auf S. 64 fortgeführt. Eigentlich Komplett-Plagiat mit einer Änderung: ", es wird" -> ". Es wird'. Im weiteren Umfeld finden sich Fn-Verweise (Fn 125, Fn 126) auf Schweigler (1997).

    Sichter


  • Gc/Fragment 065 30 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Hoeren 1997 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Schuju, KayH, Drhchc, Fiesh, 87.139.38.177, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 65, Zeilen: 17-36
    Quelle: Hoeren 1997
    Seite(n): 85f, Zeilen:
    Zunächst ist zu fragen, welchen Schutz die für die Erstellung einer Homepage verwendeten Werke im Rahmen des Urheberschutzes genießen. Dabei sind die kollisionsrechtlichen Vorfragen zu beachten: Die Online-Branche ist ein in sich international ausgerichteter Wirtschaftssektor. Hier spielen nationale Grenzen per se keine Rolle; Informationsangebot und Abruf erfolgen von Servern und über Server, die international verstreut sind. Daher stellt sich die (Vor-) Frage, wann überhaupt das nationale Urheberrecht bei digitalen Erzeugnissen zur Anwendung kommt.

    Diese Frage kann zunächst vertraglich durch eine Rechtswahlklausel geregelt werden. So können Vertragsparteien vereinbaren, die Anwendung einer bestimmten Urheberrechtsordnung auf ihre Rechtsbeziehungen anzuwenden. Treffen die Parteien eine Vereinbarung darüber, welches Recht Anwendung finden soll, ist diese immer vorrangig zu beachten. Insbesondere die Vereinbarung eines Gerichtsstandes ist dabei ein Indiz für die Wahl des am Gerichtsort geltenden materiellen Rechts.

    Sofern eine Rechtswahlklausel fehlt, muß ein zwingender Anknüpfungspunkt über die Reichweite des nationalen Urheberrechts entscheiden. Insoweit gilt dann das Territorialitätsprinzip (auch als Schutzlandprinzip bezeichnet). Nach diesem Prinzip richtet sich die Entstehung eines Urheberrechts nach dem Recht desjenigen Landes, für dessen Gebiet die Existenz und der Schutz des Rechts in Frage stehen. [Das Schutzlandprinzip entscheidet auch darüber, wer als Urheber und erster Inhaber des Urheberrechts anzusehen ist und welche urheberrechtlichen Befugnisse übertragbar sind.[FN 129]]

    [FN 129: Hoeren (1998), S. 33 f.]

    Zunachst fragt sich, welchen Schutz die in einem Multimediasystem verwendeten Werke im Rahmen des UrhG geniesen. Dabei sind die kollisionsrechtlichen Vorfragen zu beachten: Die Multimediabranche ist ein in sich international ausgerichteter Wischaftssektor. [...] Bei den Online-Diensten spielen nationale Grenzen per se keine Rolle; Informationangebot und Abruf erfolgen von Servern und über Server, die international verstreut sind. Daher stellt sich die (Vor-)Frage, wann überhaupt das deutsche Urheberrecht bei multimedialen Erzeugnissen zur Anwendung kommt.

    Diese Frage kann zunächst vertraglich durch eine Rechtswahlklausel geregelt waden. Die Parteien vereinbaren die Anwendung einer bestimmten Urheberrechtsordnung auf ihre Rechtsbeziehungen. [...] Treffen die Parteien demnach eine Vereinbarung darüber, welches Recht Anwendung finden soll, ist diese immer vorrangig zu beachten. [...] insbesondere die Vereinbarung eines Gerichtsstandes sol1 ein (widerlegbares) Indiz für die Wahl des am Gerichtsort geltenden materiellen Rechts sein (so BGH, JZ 1961, 261; WM 1969, 1140, 1141; OLG Hamburg, VersR 1982, '236; OLG Frankfurt, RlW 1983, 785). [...]

    Sofern es daher um die Anwendbarkeit dieser Bestimmungen geht oder eine Rechtswahlklausel fehlt, muß ein zwingender Anknüpfungspunkt uber die Reichweite des deutschen Urheberrechts entscheiden. Insoweit gilt dann das sog. Temtorialitatsprinzip (manchmal auch als Schutzlandprinzip oder lex loci protectionis bezeichnet). Nach diesem Prinzip richtet sich die Entstehung eines Urheberrechts nach dem Recht desjenigen Landes, für dessen Gebiet die Existenz und der Schutz des Rechts in Frage stehen (so auch BGHZ 49,331,334 f.; BGH, IPRax 1983, 178; OLG Frankfurt, BB 1983, 1745; OLG Munchen, GRUR Int. 1990,75).

    Anmerkungen

    Interessanterweise ist der einzige Satz, der sich nicht in der Originalquelle findet der, an dem die Fussnote 129 mit Verweis auf die Quelle ist, daher als Verschleierung klassifiziert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 068 24 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 68, Zeilen: 24-36
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 23, Zeilen: -
    Bei der Bestimmung der ökonomischen Bedeutung muß quantitativ festgelegt werden, was unter dem Begriff elektronischer Geschäftsverkehr zu verstehen ist. Sollten Zahlungen mit der Kreditkarte mit inbegriffen sein, dann wäre der elektronische Geschäftsverkehr bereits jetzt sehr groß. Die Stufe der Bezahlung ist aber nur ein Element eines Handelsaustauschs. Ein Schlüsselelement ist die Akzeptanz eines Angebots durch einen elektronischen Kanal. Statistiken über elektronischen Geschäftsverkehr betrachten daher typischerweise derartige Käufe und Kaufentscheidungen mit anschließendem Verkauf, die sich in elektronischen Kanälen vollziehen. Wie bereits gesehen, erlaubt allein das Internet die Durchführung mehrerer Typen von Handelstransaktionen auf elektronischem Wege. Überwiegend wird der elektronische Handel immer noch durch eine Kombination von elektronischen Kanälen (z.B. Telefon plus Fernsehen oder Internet plus Telefon), in Kombination mit Papier (Telefon und Post) oder verbunden mit dem [räumlichen Einkaufen oder der räumlichen Lieferung abgewickelt.] Assessing the quantitative economic importance of “electronic commerce” quantitatively requires a definition of what should be counted under this term. If payments by credit card are included, electronic commerce would indeed be very large already. However, the payment stage is only one element of a commercial transaction. A key element is the acceptance of an offer through an electronic channel. Statistics on electronic commerce, therefore, typically look at such purchasing decisions and report sales or revenue through electronic channels. As noted, only the Internet allows all elements of many types of commercial transactions to be conducted electronically. But most electronic commerce is conducted through a combination of electronic channels (for example, telephone plus television or Internet plus telephone), in combination with paper (phone and mail), or in conjunction with physical shopping or delivery.
    Anmerkungen

    Woertlich Uebersetzt, FN zur Quelle wird 2 Seiten spaeter gesetzt, Plagiat wird auf den folgenden Seiten lueckenlos fortgesetzt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 069 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 69, Zeilen: 1-18
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 23,24, Zeilen: -
    [Überwiegend wird der elektronische Handel immer noch durch eine Kombination von elektronischen Kanälen (z.B. Telefon plus Fernsehen oder Internet plus Telefon), in Kombination mit Papier (Telefon und Post) oder verbunden mit dem] räumlichen Einkaufen oder der räumlichen Lieferung abgewickelt. Daher geben Statistiken über den Handelsertrag, der sich durch verschiedene Instrumente des elektronischen Geschäftsverkehrs ergibt, nicht immer die ganze Bedeutung eines jeden Instruments für den Handelsaustausch insgesamt. Ein anderer begrenzender Faktor für Daten über den elektronischen Geschäftsverkehr ist der geschichtlich sehr kurze Erhebungszeitraum und die sehr spekulative Natur aller Voraussagen.

    Grafik: Wert der im Internet generierten Verkäufe [FN 136] [FOLGT GRAFIK]

    Dementsprechend ist eine große Differenz in den gängigen Vergleichen über den aktuellen und künftigen elektronischen Geschäftsverkehr zu beobachten, insbesondere in Bezug auf das Internet. Die Datenerhebung bezieht sich darüber hinaus in erster Linie auf die Vereinigten Staaten und einige wenige Hauptregionen; verläßliche Zahlen über grenzüberschreitende Transaktionen sind kaum zugänglich. Einige Erhebungen kommen zu dem Ergebnis, daß 1999 13% aller durch Konsumenten getätigten Einkäufe elektronisch durchgeführt werden und sich dieser Anteil bis zum Jahre 2007 auf 26% verdoppeln wird [FN 137]. Das Internet, so wird erwartet, wird seinen Marktanteil von 2% bei allen elektronischen Waren heute auf ungefähr 50% in zehn Jahren erweitern. Forrester Research fand hingegen heraus, daß im Jahre 2002 der Handel auf der Basis des Internet und anderer Netzwerke ein Viertel aller elektronischen Waren umfassen wird.

    [FN 136: WTO (1998), S. 24.] [FN 137: Financial Times, 3. September 1997; The Economist, 10. Mai 1997.]

    But most electronic commerce is conducted through a combination of electronic channels (for example, telephone plus television or Internet plus telephone), in combination with paper (phone and

    mail), or in conjunction with physical shopping or delivery. Therefore, statistics on the sales revenue acquired through certain instruments of electronic commerce and other means of purchasing do not always reflect the full importance of each instrument for a commercial transaction as a whole. Another limitation of data on electronic commerce is their short historic record and the highly speculative nature of all forecasts.

    Consequently, we observe huge differences in the current numbers and forecasts for [the different instruments of] electronic commerce, and especially regarding the Internet. Data collection also focuses largely on the United States and some other main regions, and numbers for cross border transactions are unavailable. [...] One set of projections on electronic commerce suggests that by 1999, 13 per cent of all consumer “shopping” will be conducted electronically, and that this share will double to 26 per cent by 2007 (Financial Times, September 3, 1997; The Economist, May 10, 1997). In particular, the Internet is expected to expand its market share from 2 per cent of all electronic sales today to about 50 per cent in ten years time. [...] However, by 2002, Internet and other network-based commerce will comprise one quarter of all electronic sales.

    Anmerkungen

    Fortsetzung von vorheriger Seite, Ganze Seite fast woertlich aus der Quelle uebersetzt, ohne FN, bzw. diese kommt erst auf der naechsten Seite. Lediglich die Grafik ist korrekt zitiert. Eine Quellenangabe ist unveraendert aus der WTO Studie uebernommen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 070 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 1-27
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 23-25, Zeilen: -
    In einer Übersicht führt Forrester Research auf, daß die Firmen, die bereits ihre Waren über das Internet vertreiben, noch bis zur Hälfte ihrer Waren auf das Telefon oder das Fax-Gerät angewiesen sind. Das Internet bringt ihnen nur 15% ihrer Umsätze ein. Dennoch ist damit zu rechnen, daß die Online-Verkäufe bis zum Jahre 2000 auf 42% aller Verkäufe in diesem Bereich steigen. [FN 138]

    Für das Jahr 1997 schätzte Forrester Research einen Anteil des Internet-Handels von umgerechnet 8 Milliarden US-Dollar. Das ist nur ein Anteil von 0,1% aller USamerikanischen Umsätze. Allerdings geht Forrester Research davon aus, daß sich in den nächsten fünf Jahren die Internet-Umsätze pro Jahr verdoppeln werden. Die Forschungsinstitute ActiveMedia und IDC projizieren für das Jahr 2001 weltweit einen Anstieg der Umsätze im Internet im Wert von 200 bis 300 Mrd. US-Dollar. Forrester Research kommt allein für den amerikanischen Internet-Handel auf 327 Milliarden Dollar im Jahr 2002. Das bedeutet, daß 2,3% aller US-Verkäufe dann über das Internet durchgeführt werden. Man sollte hinzufügen, daß diese Zahlen die Bedeutung des Internet eher unterschätzen, denn die Hälfte der Internet-Nutzer in den Vereinigten Staaten und in Kanada gründen ihre Kaufentscheidung auf Informationen, die sie aus dem Internet bekommen. Aber nur 14% dieser Internet-Nutzer führen dann auch die Transaktion über das Internet aus. [FN 139]

    Es ist davon auszugehen, daß wahrscheinlich 25 bis 30% der Wirtschaftsaktivitäten in industrialisierten Volkswirtschaften sehr stark vom elektronischen Geschäftsverkehr beeinflußt werden. Das ist der kombinierte Anteil an der Wertschöpfung, der sich beim der Zusammenzählen von Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Geschäftsdienstleistungen (ohne Immobilien), Ausbildungs-, Freizeit- und Kulturdienstleistungen, der Unterhaltungsindustrie in Ländern wie Kanada, den Niederlanden, Schweden oder den Vereinigten Staaten ergibt. Andere Wirtschaftssektoren, wie z.B. die Industrie, werden mit ebenso großer Wahrscheinlichkeit eine Veränderung in ihren Geschäftspraktiken und Kommunikationsmustern erleben. [FN 140]


    138 WTO (1998), S. 23. 139 WTO (1998), S. 23 ff. 140 WTO (1998), S. 25 ff.

    A survey by Forrester Research revealed that companies which already sell their products on the Internet still conduct over half of their sales by the telephone or fax. The Internet accounts only for 15 per cent of their sales revenue (Chart 5). However, the share of online sales is projected to grow to 42 per cent of all sales for these companies by the year 2000 (Forrester Research, 1997).

    [...]

    In 1997, Forrester Research estimates that U.S. Internet sales will reach US$ 8 billion. This is only about 0.1 per cent of all economy-wide sales. In the next five years, Internet sales are expected to double each year. ActivMedia and IDC project worldwide sales of US$ 200-300 billion by 2001. Forrester Research estimates Internet-based commerce in the U.S. of US$ 327 billion by 2002. This means that 2.3 per cent of all U.S. sales will be conducted over the Internet (Table 8). It should also be noted that these figures underestimate the importance of the Internet: half of the Internet users in the United States and Canada base their purchasing decisions on Internet-related information, but only 14 per cent of these users so far carry out transactions via the Internet.

    [...]

    In fact, 25-30 per cent of economic activity in industrialized economies is likely to be strongly affected by electronic commerce. This is the combined share of the value-added of the wholesale and retail sectors, financial services and business services (without real estate), educational, recreational and cultural services, and entertainment industries in countries such as Canada, the Netherlands, Sweden or the United States. Other sectors, for example manufacturing, are also likely to experience change in business practices and communication patterns.

    Anmerkungen

    Fortsetzung von vorheriger Seite, Fast woertlich uebersetzt aus der Quelle, 3 FN weisen auf die Quelle, Anfuehrungszeichen fehlen aber, so dass Art und Laenge der Zitate unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 070 28 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Marcusb, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 28-38
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 29, Zeilen: -
    Insbesondere Produkte, die elektronisch geliefert werden können, werden auf neuen Vertriebswegen verteilt. Der Online-Verkauf und das Herunterladen von Software wird in diesem Zusammenhang am meisten erwähnt. In der Tat können bedeutende Kosten dabei gespart werden. Der Wettbewerb wird voraussichtlich die Verkäufer dazu zwingen, die Ersparnisse durch den Online-Vertrieb an die Konsumenten weiterzuleiten, die darüber hinaus von einer viel kürzeren Lieferzeit profitieren werden. Tatsächlich rangiert die Software an erster Stelle aller Güter und Dienstleistungen, die über das Internet gehandelt werden. Ein anderer Sektor mit großem Potential für die Online-Verteilung ist das Publizieren von Zeitungen und Magazinen. Darüber hinaus können Musik und Filme schon sehr bald direkt aus dem Internet auf den eigenen Computer heruntergeladen werden. Der [Online-Musikvertrieb könnte im Jahr 2000 eine Umsatzstärke von 500 Millionen

    Dollar erreichen.]

    Products which can be delivered electronically are predicted a bright future. Online sale and downloading

    of software is mentioned most frequently in this context. Chart 3 above illustrates the considerable cost savings from conducting such transactions electronically. Competition is likely to force sellers to pass on these savings to consumers, who will also benefit from much faster delivery time. In fact, software ranks first among all goods and services retailed on the Internet (E-Land, 1997). Other sectors with potential for online distribution include publishing of newsletters, newspapers and magazines. Music and films (which have started to be sold online but delivered in a conventional manner) may soon be downloadable directly onto one’s computer or multimedia system at home. Online music sales may reach US$ 500 million by 2000.

    Anmerkungen

    Fast 1-zu-1 aus der Quelle uebersetzt, keine FN

    Sichter


  • Gc/Fragment 071 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 71, Zeilen: 1-18
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 29-30, Zeilen: -
    [Der] Online-Musikvertrieb könnte im Jahr 2000 eine Umsatzstärke von 500 Millionen Dollar erreichen.

    Der elektronische Geschäftsverkehr wird aber auch eine Reihe von anderen Bereichen verändern. Der stärkste Einfluß wird sich im Bereich der Finanzdienstmärkte und im Bereich der Telekommunikationsdienste ergeben. Eine Vielzahl von Banken führt bereits ihre Transaktionen elektronisch und ohne direkten Kontakt zwischen Personal und Kunden durch. Der elektronische Handel von Aktien und Devisen ist bereits sehr gut etabliert. Ein schneller Anstieg des Online-Bankings und der Versicherungsdienste ist zu sehen. Auch die Werbebranche im Internet wird voraussichtlich in den nächsten Jahren wachsen. Die Einnahmen aus der Werbung im Internet stiegen um das Zehnfache von weniger als 20 Millionen US-Dollar im Jahre 1995 auf 150 bis 200 Millionen US-Dollar im Jahre 1996. Eine Vielzahl von Firmen, die Internet-Werbung anbieten, ist sehr profitabel [FN 141]. Allerdings muß man die Dinge auch realistisch sehen. Das Werben im Web wird niemals die Fernsehwerbung ersetzen. Aber sie wird einen Großteil des Marktes zwischen der Massenwerbung und der Einzelwerbung für sich beanspruchen können. Das Werben im Internet reduziert die Kosten und kann, wenn sehr gute Informationen über die Kundenprofile generiert werden können, eine gezieltere Kampagne ermöglichen. [FN 142]

    Grafik: Kostenvergleich von Software-Vertriebswegen [FN 143]

    [FN 141 ActiveMedia, 1997] [FN 142 WTO (1998), S. 30.] [FN 143 Quelle: OECD Observer No. 208, 1997k, siehe auch WTO (1998), S. 14.]

    Online music sales may reach US$ 500 million by 2000. [...]

    Electronic commerce is also likely to transform a number of other service sectors. The strongest impact is expected to be on financial and telecommunication services. Many banks already report a majority of transactions being conducted electronically without personal contact between client and bank employee, and electronic stock and currency trading, or electronic settlement of payments is well-established. A rapid growth in online banking [...] and insurance services is forecast for the future. [...]

    Advertising on the Internet is also expected to grow rapidly in the coming years [...]. Internet-based advertising revenue increased tenfold from less than US$ 20 million in 1995 to US$ 150-200 million in 1996. Many companies offering Internet advertising are profitable (ActivMedia, 1997). However, the role of Internet advertising also has to be put into perspective: [...] Web-advertising will never replace TV-based mass-advertising or one-on-one personal advertising but it may capture much of the market segment in between. [...] Internet-advertising reduces costs and may, if good information about customer profiles can be generated, allow a better targeted campaign.

    Anmerkungen

    Seite wurde fast woertlich uebersetzt und dann etwas gekuerzt uebernommen, eine FN weist auf die Quelle hin, allerdings ist unklar auf welchen Teil des textes sie sich bexiehen soll. Ein Quellennachweis aus dem WTO Bericht wird als Fussnote uebernommen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 072 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 72, Zeilen: 1-5
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 53, Zeilen:
    Viele Firmen sind schnell, wenn es darum geht, die kommerziellen Möglichkeiten ei-

    nes Netzwerkes mit niedrigen Betriebskosten und Zugriff auf ein Publikum, das expo- nentiell wächst, zu erkennen. Ende 1996 waren bereits mehr als 40.000 kommerzielle Webangebote im Index gelistet, 500 kommen pro Woche dazu. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Internet-Zugänge in den letzten fünf Jahren verdoppelt..144

    Viele Firmen sind schnell, wenn es darum geht, die kommerziellen Möglichkeiten eines Netzwerkes zu erkennen, mit niedrigen Betriebskosten und Zugriff auf ein Publikum, das exponentiell wächst. [...] Ende 1996 waren bereits mehr als 40.000 kommerzielle Webangebote im Index gelistet, 500 kommen pro Woche dazu. Etwa 70 Millionen Menschen haben heute Zugang zum Netz. Diese Größe hat sich in den letzten fünf Jahren jährlich verdoppelt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 073 29 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 73, Zeilen: 29-32
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 55f, Zeilen:
    In Deutschland hat der Elektronische Geschäfts-

    verkehr eine längere Tradition als gemeinhin angenommen. So wurde 1977(!) ein öf- fentlicher Telekommunikationsdienst angekündigt, der die technischen Voraussetzun- gen hierfür schaffen sollte. Dieser Dienst wurde von der Deutschen Bundespost ["Bildschirmtext", kurz BTX, getauft.]

    In Deutschland hat der Electronic Commerce eine längere Tradition als viele denken. So wurde 1977(!) ein öffentlicher Telekommunikationsdienst angekündigt, der die technischen Voraussetzungen hierfür schaffen sollte. Dieser Dienst wurde von der Deutschen Bundespost "Bildschirmtext", kurz BTX, getauft.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 074 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 74, Zeilen: 1-9
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 56, Zeilen:
    [Dieser Dienst wurde von der Deutschen Bundespost]

    "Bildschirmtext", kurz BTX, getauft. Die ursprünglichen Marketingziele des BTX- Dienstes waren: "Bestellen in einem Versandhaus, Reservierungen beim Reisebüro, Buchungen bei Kreditinstituten". Nach über 20 Jahren und mehrmaligen Umbenen- nungen steht der inzwischen als T-Online bekannte Dienst der Telekom davor, seinen eigenen Anspruch an das alles umfassende Internet zu verlieren. Immerhin führt der Dienst noch beim Homebanking, der einzigen Funktion, die er tatsächlich erfüllen konnte. Aber auch hier wird das Internet in Kürze alles einnehmen. Einige Banken sind schon Online, und fast alle haben den Schritt ins Internet auch für die Kontofüh- rung angekündigt.147

    147 Krause (1998), S. 55 f.

    Dieser Dienst wurde von der Deutschen Bundespost "Bildschirmtext", kurz BTX, getauft. Die ursprünglichen Marketingziele des BTX-Dienstes waren: "Bestellen in einem Versandhaus, Reservierungen beim Reisebüro, Buchungen bei Kreditinstituten". Nach über 20 Jahren und mehrmaligen Umbenennungen steht der inzwischen als T-Online bekannte Dienst der Telekom davor, seinen eigenen Anspruch an das alles umfassende Internet zu verlieren. Immerhin führt der Dienst noch beim Homebanking, der einzigen Funktion, die er tatsächlich erfüllen

    konnte. Aber auch hier wird das Internet in Kürze alles einnehmen. Einige Banken sind schon Online (Bank24 http://www.bank24.de, Deutsche Bank, http://www.deutsche-bank.de) und fast alle haben den Schritt ins Internet auch für die Kontoführung angekündigt.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 074 14 . . Kategorien: Bundestag 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Kahrl, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 74, Zeilen: 14-18
    Quelle: Bundestag 1998
    Seite(n): 151, Zeilen: 8-13
    Ferner ist festzustellen, daß - gemessen an der Teilnehmerzahl - die Informationsbeschaffung gegenüber dem Verkauf, Marketing und Vertrieb von Waren und Dienstleistungen immer noch die dominierende Rolle spielt. Nutzer dieser neuen Geschäftsmöglichkeiten sind überwiegend die größeren Betriebe. Bei der Gewinnung neuer Privatkunden durch ,,electronic shopping” spielen die Versandhäuser eine Vorreiterrolle. Noch spielen - gemessen an der Teilnehmerzahl - im Internet Werbung und Produktinformation gegenüber dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen die dominierende Rolle. Nutzer dieser neuen Geschäftsmöglichkeiten sind überwiegend die größeren Betriebe. Bei der Gewinnung neuer Kunden durch Online-Shopping sind die Versandhäuser Vorreiter.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 074 35 . . Kategorien: BMWi 1997 | BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Kahrl, Drrerpol
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 74, Zeilen: 35
    Quelle: BMWi 1997
    Seite(n): 47, Zeilen: 11
    Über die zukünftige quantitative Bedeutung des elektronischen Geschäftsverkehrs, insbesondere des Geschäftsverkehrs im Internet, gibt es nur relativ vage Schätzungen, die zudem große Schwankungen aufweisen. So erwartet z.B. das Europäische Jahrbuch für die informations- und kommunikationstechnische Industrie im Jahre 2001 weltweit ein Volumen des kommerziellen Internet-Handels von rund 280 Mrd. ECU.

    [Deutschland könnte sich bis zum Jahre 2001 mit einem Volumen von 25 Mrd. DM zum größten elektronischen Markt innerhalb der EU entwickeln. Andere Studien sind weitaus optimistischer und sehen ein Umsatzpotential in der Bundesrepublik Deutschland allein für die Formen des Online- und Teleshopping von bis zu 60 Mrd. DM voraus. [FN 149 BMWi (1997) S. 52.]]

    Über die zukünftige quantitative Bedeutung des elektronischen Geschäftsverkehrs, insbesondere des Geschäftsverkehrs im Internet, gibt es nur relativ vage Schätzungen, die zudem große Schwankungen aufweisen. So erwartet z.B. das Europäische Jahrbuch für die informations- und kommunikationstechnische Industrie im Jahre 2001 weltweit ein Volumen des kommerziellen Internet-Handels von rund 280 Mrd. ECU.

    Deutschland könnte sich bis zum Jahre 2001 mit einem Volumen von 25 Mrd. DM zum größten elektronischen Markt innerhalb der EU entwickeln [FN 11 EITO (European Information Technolgoy [!] Observatory) 1997] Andere Studien sind weitaus optimistischer und sehen ein Umsatzpotential in der Bundesrepublik Deutschland allein für die Formen des Online- und Teleshopping von bis zu 60 Mrd. DM voraus [FN 12 Scientific Consulting (Dr. Schulte-Hillen): Auswirkungen der Entwicklungen im interaktiven Multimedia-Bereich auf den Handel; Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Februar 1997]

    Anmerkungen

    Wörtlich identisch, Original Fußnoten mit den Quellen entfernt, Fußnote mit Bezug auf eine andere Seite (ggf. andere Ausgabe der Drucksache?)

    Sichter


  • Gc/Fragment 075 01 . . Kategorien: Bundestag 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 75, Zeilen: 1-5
    Quelle: Bundestag 1998
    Seite(n): 151, Zeilen: 25-32
    Deutschland könnte sich bis zum Jahre 2001 mit einem Volumen von 25 Mrd. DM zum größten elektronischen Markt innerhalb der EU entwickeln. Andere Studien sind weitaus optimistischer und sehen ein Umsatzpotential in der Bundesrepublik Deutschland allein für die Formen des Online- und Teleshopping von bis zu 60 Mrd. DM voraus.[149] [So erwartet z. B. das europäische Jahrbuch für die informations- und kommunikationstechnische Industrie] für die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2000 ein Volumen des elektronischen Marktes von rd. 25 Mrd. DM, während andere Studien hingegen ein Umsatzpotential für die Formen des Teleshopping von bis zu 60 Mrd. DM erwarten.
    Anmerkungen

    Fortsetzung eines Plagiats von der vorherigen Seite.

    Sichter


  • Gc/Fragment 076 32 . . Kategorien: Bossiazky 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 76, Zeilen: 32-36
    Quelle: Bossiazky 1997
    Seite(n): 262, Zeilen: 21
    Die Gründe für das erfolgreiche Anbieten liegen:
    • in der Unkompliziertheit der Beschaffung der Güter im Internet,
    • im Preisvorteil bei Produkten mit hohem Discountnutzen,
    • in der Normiertheit der Produkte,
    • in der möglicherweise gegebenen Kompliziertheit der normalen Beschaffung,
    • in der besonderen Produkt- und Beratungskompetenz des Online-Verkäufers,
    Die Gründe für das erfolgreiche Anbieten liegen:
    • in der Unkompliziertheit der Beschaffung der Güter [...]
    • im Preisvorteil / Produkte mit hohem Discountnutzen [...]
    • in der Normiertheit der Produkte
    • in der möglicherweise gegebenen Kompliziertheit der normalen Beschaffung [...]
    • in der besonderen Produkt- und Beratungskompetenz des Online-Verkäufers
    Anmerkungen

    Woertliche Uebernahmen aus der Quelle, teilweise angepasst und mit Auslassungen. FN 152 in der uebernaechsten Seite (und naechstem Kapitel), kann schwerlich als Quellenangabe gelten.

    Sichter


  • Gc/Fragment 077 04 . . Kategorien: Bossiazky 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Goalgetter, Hindemith, Stoiberin
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 77, Zeilen: 1-5
    Quelle: Bossiazky 1997
    Seite(n): 263, Zeilen: 9-11
    * in der Bequemlichkeit des Bestellweges,
    • in den Transparenzdefiziten des normalen Vertriebs,
    • in der Attraktivität des Bestellweges.

    Die Absatzmöglichkeiten werden begrenzt durch den Umfang der Nutzung der neuen Kommunikationstechnologien bei den Käuferzielgruppen.

    * in der Convenience des Bestellweges (Geschenke)
    • in den Transparenzdefiziten des normalen Vertriebs (Versicherungen, Abwicklungsleichtigkeit, Banking)
    • in der Attraktivität des Bestellweges (Produkte für junge Intellektuelle)

    Die Absatzmöglichkeiten werden begrenzt durch den Umfang der Nutzung der neuen Kommunikationstechnologien bei den Käuferzielgruppen.

    Anmerkungen

    Wörtliche Übernahmen, mit Anpassungen und Auslassungen, nicht mit Anführungsstrichen gekennzeichnet. Fußnote 152 auf Seite 78 kann nicht als Quellenangabe gelten (zu weit entfernt)

    Sichter


  • Gc/Fragment 077 10 . . Kategorien: BauernOpfer | Bossiazky 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Goalgetter, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 77, Zeilen: 8-39
    Quelle: Bossiazky 1997
    Seite(n): 264, 265, 266, Zeilen: 8-17, 1-33, 1-7
    Technologisch steht noch nicht alles zur Verfügung, was zum Aufbau eines neuen elektronischen Vertriebsweges benötigt wird. Aber die Realisierung hat auch mit einem reduzierten kommunikationstechnischen Repertoire längst begonnen.

    1. Produktangebote, Mall, virtuelle Messe: Es gibt vielfältige Einzelangebote im Internet, in den OnlineDiensten, in elektronischen Medien und in elektronischen Katalogen/Prospekten sowie im TV. In den zurückliegenden Jahren hat man in Deutschland der CD-ROM (elektronischer Katalog) und dem Fernsehen besonders große Chancen eingeräumt. Ganz entscheidend für diese Präferenz war, daß auf der CD-ROM und im Fernsehen die Produkte auch in Realzeit attraktiv präsentiert werden können. Allerdings fehlt dieser Technologie die Möglichkeit, aus der Produktdarstellung heraus direkt die Disposition, den Kauf und die Zahlung durchzuführen. Außerdem hat sich gezeigt, daß Teleselling relativ kostenaufwendig ist.

    2. Die elektronischen Kaufangebote auf dem PC und im TV: Aller Voraussicht nach wird sich die Infrastruktur für Online-Selling im Internet auf der Basis des PC und von Workstations in den kommenden Jahren schnell weiterentwickeln. Die Lösungen auf der PC-Grundlage werden in den kommenden Jahren im Vordergrund stehen.

    3. CD-ROM, Online-CD–ROM: Vorläufig werden in diesem Zusammenhang die CDROM und die Online-CD-ROM eine erhebliche Bedeutung haben. Bei der Online- CD-ROM wird von der CD aus — bei Bestellabsichten und bei aktuellen Preisergänzungen — eine Online-Verbindung über den PC, das Modem und die Telefonleitung zum Lieferanten hergestellt. Es kann dann auch direkt die Lieferbarkeit abgeklärt und die Bestellung realisiert werden.

    4. P. O. S-Säulen in elektronischen Kiosksystemen: Für den Verkauf von Musik-CDs, Büchern, Fahrkarten, lassen sich sehr gut P.O. S-Säulen und elektronische Kioske einsetzen. Berühmt geworden sind in diesem Zusammenhang der Musikmaster von KARSTADT und die Fahrkartenkioske der Fluggesellschaften.

    5. Kaufangebote im Internet und in Online-Diensten: Für die Online-Dienste (z.B. CompuServe) und das Internet hat der Verkauf von Produkten schon seit einer ganzen Reihe von Jahren eine erhebliche Bedeutung. Dies gilt in besonderem Maße für das Angebot an Software und Hardware. Inzwischen werden im Internet und den Online-Diensten etwa 50.000 Artikel angeboten. Dies ist sicherlich noch kein voll-[ständiges Produktangebot - weder im Konsumgüterbereich noch im Bereich des Unternehmensbedarfs.]

    Technologisch steht noch nicht alles zur Verfügung, was man braucht, um effektiv den neuen elektronischen Vertriebsweg aufzubauen. Aber die Realisierung hat auch mit einem reduzierten kommunikationstechnischen Repertoire längst begonnen.

    (1). Produktangebote, Mall, virtuelle Messe Es gibt vielfältige Einzelangebote im Internet, in den Online-Diensten, in elektronischen Medien und in elektronischen Katalogen/Prospekten sowie im TV. In den zurückliegenden Jahren hat man in Deutschland besonders große Chancen der CD-ROM (elektronischer Katalog) und [Seitenwechsel] dem Fernsehen eingeräumt. Ganz entscheidend für diese Präferenz war, daß auf der CD-ROM und im Fernsehen die Produkte auch in Realzeit schön und attraktiv präsentiert werden konnten. Allerdings fehlte dieser Technologie die Möglichkeit, aus der Produktdarstellung heraus direkt die Disposition, den Kauf und die Zahlung durchzuführen. Außerdem hat sich gezeigt, daß Teleselling und DRTV (Direkt Reaktions TV) relativ kostenaufwendig ist. [...]

    (2). Die elektronischen Kaufangebote auf dem PC und im TV Aller Voraussetzung nach wird sich die Infrastruktur für Online-Selling im Internet in den kommenden Jahren schnell weiterentwickeln.

    (3) Auf der Basis des PC und von Workstations Die Lösungen auf der PC-Grundlage werden in den kommenden Jahren im Vordergrund stehen.

    CD-ROM, Online-CD-ROM Vorläufig werden in diesem Zusammenhang die CD-ROM und die Online-CD-ROM eine erhebliche Bedeutung haben. Bei der Online- CD-ROM wird von der CD aus - bei Bestellabsichten und bei aktuellen Preisergänzungen - eine Online-Verbindung über den PC, das Modem und die Telefonleitung zum Lieferanten hergestellt. Es kann dann auch direkt die Lieferbarkeit abgeklärt werden und die Bestellung realisiert werden.

    P. O. S-Säulen / elektronische Kiosksysteme Für den Verkauf von Musik-CDs, Büchern, Fahrkarten, lassen sich sehr gut P. O. S.-Säulen und elektronische Kioske einsetzen. Berühmt geworden sind in diesem Zusammenhang der Musikmaster von KARSTADT und die Fahrkartenkioske der Fluggesellschaften.

    Kaufangebote im Internet und Online-Diensten Für die Online-Dienste (z.B. CompuServe) und das Internet hat der Verkauf von Produkten schon seit einer ganzen Reihe von Jahren eine erhebliche Bedeutung. Dies gilt in besonderem Maße für das Angebot an Software und Hardware. Inzwischen werden im Internet und den Online-Diensten etwa 50 000 Artikel angeboten. Dies ist sicherlich noch nicht ein vollständiges Produktangebot - weder im Konsumgüterbereich noch im Bereich des Unternehmensbedarfs.

    Anmerkungen

    Nur der einleitende Satz wurde verändert und der rest wörtlich übernommen. Zwischendrin kleine Veränderungen. Quellenangabe via Fussnote auf der naechsten Seite laesst den Leser voellig im Unklaren ueber die Art und Laenge der Uebernahmen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 078 03 . . Kategorien: BauernOpfer | Bossiazky 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Goalgetter, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 78, Zeilen: 1-16
    Quelle: Bossiazky 1997
    Seite(n): 266, Zeilen: 7-28
    [Dies ist sicherlich noch kein voll]ständiges Produktangebot - weder imKonsumgüterbereich noch im Bereich des Unternehmensbedarfs.

    6. Mall (elektronisches Einkaufszentrum): Eine besondere Form des Online- Angebotes ist die elektronische Mall. Dort wird die Situation eines Einkaufszentrums nachempfunden. In einzelnen Stockwerken werden mehr oder weniger umfassende Produktangebote abgebildet. Durch ein Anklicken der entsprechenden Produkte können nähere Informationen, Preise, Lieferkonditionen aufgerufen werden, und es kann die Bestellung durchgeführt werden.

    7. Virtuelle Messe: Anliegen der virtuellen Messe ist es, die Ausstellungsmöglichkeiten auf einer Messe und das Beratungsgespräch nachzuempfinden. Die ersten virtuellen Messen wurden bereits ins Leben gerufen.

    8. Remote Access Kauf (Online-Buchung von Werbezeiten): Käufe können aber auch einfach durch Datenübermittlung veranlaßt werden. Bereits seit Jahren besteht die Möglichkeit, durch Datenübermittlung Werbezeiten bei IPA (RTL) zu kaufen.

    9. Informationskauf bei Datenbanken: Selbstverständlich ist der Abruf von Daten bei entgeltlichen Datenbanken auch ein Online-Verkauf. [FN 152]


    [FN 152 von Bossiatzky / Schub (1997), S 262 ff.]

    Dies ist sicherlich noch nicht ein vollständiges Produktangebot - weder im Konsumgüterbereich noch im Bereich des Unternehmensbedarfs.

    Mall (elektronisches Einkaufszentrum) Eine besondere Form des Online-Angebotes ist die elektronische Mall. Dort wird die Situation eines Einkaufszentrums nachempfunden. In einzelnen Stockwerken werden mehr oder weniger umfassende Produktangebote abgebildet. Durch ein Anklicken der entsprechenden Produkte können nähere Informationen, weitere Informationen, Preise, Lieferkonditionen aufgerufen werden. Und es kann die Bestellung durchgeführt werden.

    Virtuelle Messe Anliegen der virtuellen Messe ist es, die Ausstellungsmöglichkeiten auf einer Messe und das Beratungsgespräch nachzuempfinden. Die ersten virtuellen Messen wurden bereits ins Leben gerufen.

    Remote Access Kauf (Online-Buchung von Werbezeiten) Käufe können aber auch einfach durch Datenübermittlung veranlaßt werden. Bereits seit Jahren besteht die Möglichkeit, durch Datenübermittlung Werbezeiten bei IPA (RTL) zu kaufen.

    Informationskauf bei Datenbanken Selbstverständlich ist der Abruf von Daten bei entgeltlichen Datenbanken auch ein Online-Verkauf.

    Anmerkungen

    Wortwörtliche Übernahme nicht entsprechend gekennzeichnet: Quellenangabe in Fussnote laesst dem Leser im Unklaren ueber Laenge und Art des Zitats.

    Sichter


  • Gc/Fragment 078 18 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Drrerpol, Frangge, Goalgetter, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 78, Zeilen: 18-36
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 85, Zeilen: 1
    Grundsätzlich können die elektronischen Zahlungssysteme verschieden klassifiziert werden. Auch die Art der Unterteilung ist auf verschiedenen Wegen möglich. Die Vielfalt der Zahlungssysteme zwingt zu einer Einteilung in solche Kategorien, auch im Hinblick auf die spätere Entscheidung, das eine oder andere Zahlungssystem für einen Online-Shop einzusetzen.

    Unterscheiden kann man die Arten von Zahlungssystemen nach:

    • dem technologischen Konzept (Kreditkarte, Scheck, Münze), • der Vertraulichkeit und Anonymität des Transaktionskonzeptes, • der Effizienz und dem Einsatzgebiet (Kosten, Micro-/Macropayment) und • der Skalierbarkeit.

    Das zugrundeliegende technologische Konzept mit den drei bekannten Varianten Karte, Scheck und Münze, ist wie folgt einteilbar:

    • Accountbasierte Konzepte: Schecks und Online-Konten. • Inhaberbasierte Verfahren mit Software und elektronischen Münzen. • Inhaberbasierte Verfahren mit Hardware: Kreditkarten und SmartCards.

    Bei accountbasierten Verfahren wird der Zahlungsvorgang für das kundeneigene Bankkonto ausgeführt. Es kann natürlich auch ein virtuelles Kreditkonto beim Händler sein. Diese Konten können, wie vom Online-Banking bekannt, mit einem Paßwort oder einer PIN-Nummer, und bei Uberweisungen mit Transaktionsnummern (TAN), [bedient werden.]

    Grundsätzlich können die elektronischen Zahlungssysteme verschieden klassifiziert werden. Auch die Art der Unterteilung ist auf verschiedenen Wegen möglich. Die Vielfalt der Zahlungssysteme zwingt zu einer Einteilung in solche Kategorien, auch im Hinblick auf die spätere Entscheidung, das eine oder andere Zahlungssystem für einen Online-Shop einzusetzen.

    Unterscheiden kann man die Arten von Zahlungssystemen nach:

    • dem technologischen Konzept (Kreditkarte, Scheck, Münze), • der Vertraulichkeit und Anonymität des Transaktionskonzeptes, • der Effizienz und dem Einsatzgebiet (Kosten, Micro-/Macropayment) und • der Skalierbarkeit.

    Das zugrunde liegende technologische Konzept mit den drei bekannten Varianten Karte, Scheck und Münze, ist wie folgt einteilbar:

    • Accountbasierte Konzepte, das sind Schecks und Online-Konten. • Inhaberbasierte Verfahren mit Software und elektronischen Münzen. • Inhaberbasierte Verfahren mit Hardware, das sind Kreditkarten und SmartCards.

    Bei accountbasierten Verfahren wird der Zahlungsvorgang für das kundeneigene Bankkonto ausgeführt. Es kann natürlich auch ein virtuelles Kreditkonto beim Händler sein. Diese Konten können, wie vom OnIine-Banking bekannt, mit einem Paßwort oder einer PIN-Nummer, und bei Uberweisungen oder Manipulationen mit Transaktionsnummern (TAN), bedient werden.

    Anmerkungen

    Komplette Kopie; geht auf der nächsten Seite weiter. Schreibfehler: "bei Uberweisungen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 079 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Drrerpol, Nerd wp, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 01-39
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 85-86, Zeilen:
    [bedient werden.] Diese Nummern erhält der Kunde auf einem Weg, der die Rechtsgültigkeit der Übergabe sichert, normalerweise per Einschreiben mit Rückschein. In Bezug auf die eigene Kreditfähigkeit muß der Händler auch entscheiden, wie diese Kundenkonten geführt werden, wobei folgende Möglichkeiten gegeben sind:

    • Kreditkonten: Der Kunde erhält ein Limit, in dem er auf Kredit einkaufen darf. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne muß er das Konto durch eine Uberweisung bedienen. Wird das Limit überschritten, muß sofort überwiesen werden.

    • Guthabenkonten: Hier muß der Kunde zuerst einen Betrag überweisen, von dem dann Einkäufe getätigt werden. Ist das Guthaben erschöpft, muß erneut überwiesen werden.

    • Einzugskonten: Hier wird nach jeder Transaktion, die das Konto belastet hat, sofort per Einzug von dem realen Bankkonto des Kunden der Zahlungsbetrag ausgeglichen.Ublicherweise erfolgen Lieferung und Zahlungsvorgang zeitgleich.

    Inhaberbasierte Systeme mit Software sind in Form elektronischen Geldes erhältlich. Bei diesem Verfahren muß der Kunde zuerst Geld an den Herausgeber der elektronischen Münzen zahlen, die dieser im Anschluß per E-Mail verschickt. Der Kunde kauft dann Waren und die elektronischen Münzen gehen in den Besitz des Händlers über, der diese wiederum eintauscht.

    Hardwarebasierte Zahlungsysteme sind weitverbreitet und vielen bekannt mit Kreditkarten, Geldkarten und SmartCards. Aus der Art des Zahlungssystems ergibt sich auch das Transaktionskonzept. Einteilbar sind die Transaktionskonzepte nach:

    • anonymen Transaktionen, • nichtanonymen Transaktionen.

    Bei allen Verfahren, die für eine einzelne Bezahlung auf reale Bankkonten zurückgreifen, ist keine Anonymisierung gegeben. Jede Transaktion erscheint auf dem Kontoauszug. Außerdem wird jede Transaktion gespeichert und ist damit nachvollziehbar. Elektronisches Geld, in größerer Menge eingetauscht und dann frei und ohne Herkunftsnachweis verteilt, erlaubt dagegen eine gute Anonymisierung. Für Bank und Händler muß sich der Kunde nicht ausweisen oder bekanntmachen, die Sicherheit liegt in der Art der Transaktion und der Art des Geldes an sich. Nach dem Einsatzgebiet unterscheidet man die Zahlungssysteme vor allem durch die pro Transaktion verursachten Kosten. Drei Bereiche können unterschieden werden:

    • Picopayment, für Beträge mit einem Äquivalenzwert von bis zu 10 Pfennig und Teilungen bis herab zu hunderstel Pfennig.

    • Micropayment, für Beträge bis 5 Mark und Teilungen bis zu 1 Pfennig.

    • Macropayment, für große Beträge ab 5 DM und Teilungen bis 1 Pfennig.

    Das Picopayment wird für Datenabrufe und Informationen sowie Zeiteinheiten benutzt. Sicher ist es in Zukunft möglich, Musiktitel in CD-Qualität über das Internet zu kaufen oder auch für jedes Abhören 50 Millipfennig zu bezahlen. Micropayment deckt [alle kleineren Geschäfte ab, bei denen Accounts bezahlt werden, größere Datenabrufe, Nachrichten usw. Alle Geschäfte, bei denen Waren aus der realen Welt gekauft oder verkauft werden, sind prädestiniert für das Macropayment.]

    Die nötigen Unterlagen für die Benutzung, das heißt die PIN- und TAN-Nummern, erhält der Kunden auf einem Weg, der die Rechtsgültigkeit der Übergabe sichert, normalerweise per Einschreiben mit Rückschein. In Bezug auf die eigene Kreditfähigkeit muß der Händler auch entscheiden, wie diese Kundenkonten geführt werden.

    Diese Möglichkeiten gibt es:

    • Kreditkonten: Der Kunde erhält ein Limit, in dem er auf Kredit einkaufen darf. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne, ein Monat beispielsweise, muß er das Konto durch eine Überweisung bedienen. Wird das Limit überschritten, muß sofort überwiesen werden.

    • Guthabenkonten: Hier muß der Kunde zuerst einen Betrag überweisen, von dem dann Einkäufe getätigt werden. Ist das Guthaben erschöpft, muß erneut überwiesen werden.

    • Einzugskonten: Hier wird nach jeder Transaktion, die das Konto belastet hat, sofort per Einzug von dem realen Bankkonto des Kunden der Zahlungsbetrag ausgeglichen. Üblicherweise erfolgen Lieferung und Zahlungsvorgang zeitgleich.

    Inhaberbasierte Systeme mit Software sind in Form elektronischen Geldes erhältlich. [...] Bei diesem Verfahren muß der Kunde zuerst Geld an den Herausgeber der elektronischen Münzen zahlen, die dieser dann per E-Mail verschickt. Der Kunde kauft dann Waren, die elektronischen Münzen gehen in den Besitz des Händlers über, der diese dann wieder eintauscht.

    Hardwarebasierte Zahlungsysteme sind weitverbreitet und vielen bekannt. Darunter werden Kreditkarten, Geldkarten und SmartCards (zum Beispiel Telefonkarten) verstanden.

    Aus der Art des Zahlungssystems ergibt sich auch das Transaktionskonzept. Einteilbar sind die Transaktionskonzepte nach:

    • Anonymen Transaktionen. • Nichtanonymen Transaktionen.

    Bei allen Verfahren, die für eine einzelne Bezahlung auf reale Bankkonten zurückgreifen, ist keine Anonymisierung gegeben. Jede Transaktion erscheint auf dem Kontoauszug. Außerdem wird jede Transaktion gespeichert und ist damit nachvollziehbar. Elektronisches Geld, in größerer Menge eingetauscht und dann frei und ohne Herkunftsnachweis verteilt, erlaubt dagegen eine gute Anonymisierung. Für Bank und Händler muß sich der Kunde nicht ausweisen oder bekanntmachen, die Sicherheit liegt in der Art der Transaktion und der Art des Geldes an sich.

    Nach dem Einsatzgebiet unterscheidet man die Zahlungssysteme vor allem durch die pro Transaktion verursachten Kosten. Drei Bereiche können unterschieden werden:

    • Picopayment, für Beträge mit einem Aquivalenzwert von bis zu 10 Pfennig und Teilungen bis herab zu hunderstel Pfennig.

    • Micropayment, für Beträge bis 5 Mark und Teilungen bis zu 1 Pfennig.

    • Macropayment, für große Beträge ab 5 DM und Teilungen bis 1 Pfennig.

    Das Picopayment wird für Datenabrufe und Informationen sowie Zeiteinheiten benutzt. Sicher ist es in Zukunft möglich, Musiktitel in CD-Qualität über das Internet zu kaufen oder auch für jedes Abhören 50 Millipfennig zu bezahlen. Micropayment deckt alle kleineren Geschäfte ab, bei denen Accounts bezahlt werden, größere Datenabrufe, Nachrichten usw. Alle Geschäfte, bei denen Waren aus der realen Welt gekauft oder verkauft werden, sind prädestiniert für das Macropayment.

    Anmerkungen

    Komplett kopiert, einige Ausdrücke umformuliert und entfernt. Fußnote erst auf der nächsten Seite; Schreibfehler in der Diss: "Uberweisung", "Ublicherweise"; Schreibfehler in der Diss. UND im Original: "Hardwarebasierte Zahlungsysteme", "hunderstel Pfennig"; Fehler im Original "erhält der Kunden" ausgebessert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 079 31 . . Kategorien: Fragment | Gardon 2000 | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Drrerpol, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 31-39
    Quelle: Gardon 2000
    Seite(n): 188-189, Zeilen:
    Nach dem Einsatzgebiet unterscheidet man die Zahlungssysteme vor allem durch die pro Transaktion verursachten Kosten. Drei Bereiche können unterschieden werden:
    • Picopayment, für Beträge mit einem Äquivalenzwert von bis zu 10 Pfennig und

    Teilungen bis herab zu hunderstel Pfennig.

    • Micropayment, für Beträge bis 5 Mark und Teilungen bis zu 1 Pfennig.
    • Macropayment, für große Beträge ab 5 DM und Teilungen bis 1 Pfennig.

    Das Picopayment wird für Datenabrufe und Informationen sowie Zeiteinheiten benutzt. Sicher ist es in Zukunft möglich, Musiktitel in CD-Qualität über das Internet zu kaufen oder auch für jedes Abhören 50 Millipfennig zu bezahlen.

    Ein weiteres Unterscheidungskriterium bezieht sich auf die Einsetzbarkeit des Verfahrens im Hinblick auf die Höhe des Zahlungsbetrags und der Transaktionskosten pro Zahlung: [...] Drei Bereiche können unterschieden werden:

    - Macropayment

    Für große Beträge ab 5 DM und Teilungen bis 1 Pfennig [...]

    - Micropayment

    Für Beträge bis 5 Mark und Teilungen bis zu 1 Pfennig [...]

    - Picopayment

    Für Beträge mit einem Äquivalenzwert von bis zu 10 Pfennig und Teilungen hinab bis zu hunderstel Pfennig.

    Das Picopayment wird z.B. für Datenabrufe und Informationen sowie Zeiteinheiten benutzt. Sicher ist es in Zukunft möglich, Musiktitel in CD-Qualität über das Internet zu kaufen oder auch für jedes Abhören 50 Millipfennig zu bezahlen.

    Anmerkungen

    Kategorien sind in der Quelle anders herum (Macro, Micro, Pico) - Kleine Umformulierung (hinab -> herab) - Zitierte Quelle (Krause (1998), S. 85 ff.) wird noch überprüft

    Sichter


  • Gc/Fragment 080 07 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH, Schuju, Nerd wp, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 80, Zeilen: 07-36
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 87, Zeilen:
    Um Transaktionen im Internet in großem Stil abwickeln zu können, sind vor allem Sicherheitsmaßnahmen nötig. Es gibt eine Reihe von Einzelprozessen, die abgesichert werden müssen. Zunächst muß die Identität der Kommunikationspartner sichergestellt werden. Weiterhin sollte der Inhalt der Nachricht nur vom Empfänger gelesen werden können. Damit beide Partner die Transaktion als rechtsgültig ansehen, müssen die Authentizität und Nicht-Abstreitbarkeit sichergestellt werden. Damit ist gemeint, daß keiner der Partner im nachhinein die Transaktion rückgängig machen oder leugnen kann. Letztendlich muß auch die Integrität sichergestellt werden; es muß gewährleistet sein, daß der Inhalt der Nachricht nicht verändert oder durch einen anderen Inhalt ersetzt wurde.

    Neben der Anwendung von verschiedenen Verschlüsselungstechniken muß auch dafür Sorge getragen werden, daß die verschiedenen Sicherheitsverfahren an der richtigen Stelle im elektronischen Handel eingesetzt werden. Eine komplette Finanz- und Handelstransaktion im Internet ist ein umfangreicher Prozeß von Datenübertragungen. In der Praxis ergeben sich die folgenden Aufgaben:

    • Sicherung der Datenbestände, • Sicherung der Datenübertragungswege, • Sicherung der Transaktionsdaten, • Sicherstellung des Zahlungseinzuges.

    Elektronische Sicherheit konzentriert sich auf zwei Bereiche: den ungewollten Zugriff auf interne Daten zu verhindern und die Ubertragung von Informationen sicherzustellen. Sichere Zugriffstechnologien sind für Handelsorganisationen wie Online-Händler und Finanzdienstleister ebenso wichtig wie für Banken und Kreditkartenorganisationen. Sie sind Grundvoraussetzung für den praktischen Betrieb. Das schließt Paßwortschutz und Firewallmechanismen ein, um unautorisiertem Zugriff vorzubeugen und endet mit Angriffssimulatoren, die die Zuverlässigkeit von Schutzsystemen testen. Einmal unterwegs, kann die Information durch Verschlüsselungstechniken geschützt werden, und durch Authentifizierungsoftware kann der Absender festgestellt werden. Beides verhindert, daß nichtautorisierte Personen die Daten manipulieren können.

    [..]

    [S. 81, Fn 154] Krause (1998), S. 88 f.

    Um Transaktionen im Internet in großem Stil abwickeln zu können, sind vor allem Sicherheitsmaßnahmen nötig. Es gibt eine Reihe von Einzelprozessen, die abgesichert werden müssen. Zunächst muß die Identität der Kommunikationspartner sichergestellt werden. Weiterhin sollte der Inhalt der Nachricht nur vom Empfänger gelesen werden können. Damit beide Partner die Transaktion als rechtsgültig ansehen, muss die Authentizität sichergestellt werden. Mit der Nicht-Abstreitbarkeit ist gemeint, daß keiner der Partner im nachhinein die Transaktion rückgängig machen oder leugnen kann. Letztendlich muß auch die Integrität sichergestellt werden, das heißt, daß der Inhalt der Nachricht nicht verändert oder durch einen anderen Inhalt ersetzt wurde.

    [Bild]

    Neben der Anwendung der Kryptografie muß auch dafür Sorge getragen werden, daß die verschiedenen Sicherheitsverfahren an der richtigen Stelle im elektronischen Handel eingesetzt werden. Eine komplette Finanz- und Handelstransaktion im Internet ist ein umfangreicher Prozeß von Datenübertragungen. In der Praxis ergeben sich die folgenden Aufgaben:

    • Sicherung der Datenbestände,

    • Sicherung der Datenübertragungswege,

    • Sicherung der Transaktionsdaten,

    • Sicherstellung des Zahlungseinzuges.

    [...]

    Elektronische Sicherheit konzentriert sich auf zwei Bereiche: Den ungewollten Zugriff auf interne Daten verhindern und die Übertragung von Informationen sicherstellen. Sichere Zugriffstechnologien sind für Handelsorganisationen wie Online-Händler und Finanzdienstleister ebenso wichtig wie für Banken und Kreditkartenorganisationen. Sie sind Grundvoraussetzung für den praktischen Betrieb. Das schließt Paßwortschutz und Firewallmechanismen ein, um unautorisiertem Zugriff vorzubeugen und endet mit Angriffssimulatoren, die die Zuverlässigkeit von Schutzsystemen testen. Einmal unterwegs, kann die Information durch Verschlüsselungstechniken geschützt werden und durch Authentifizierungsoftware kann der Absender festgestellt werden. Beides verhindert, daß nichtautorisierte Personen die Daten manipulieren können.

    Anmerkungen

    Fast Komplett-Plagiat: kleine Änderungen/Verbesserungen durch GC; Schreibfehler in der Diss.: "Ubertragung"; Fehler in der Diss. und in Original "Authentifizierungsoftware"

    Sichter


  • Gc/Fragment 081 07 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Krause 1998 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drrerpol, Drhchc, Fiesh, Nerd wp, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 81, Zeilen: 07-14
    Quelle: Krause 1998
    Seite(n): 99, Zeilen:
    Alle Verschlüsselungsverfahren basieren auf dem gleichen Grundprinzip. Durch Anwendung einer Schlüsselfunktion auf die zu übertragenen Daten werden die Informationen für den Transport über öffentliche Kanäle unlesbar gemacht. Verschlüsselungssoftware besteht also immer aus zwei Teilen, einem beim Server und einem beim Client. Damit wird klar, daß der Einsatz von Verschlüsselungstechniken bestimmten Standards gehorchen muß. Ein elektronischer Anbieter kann nicht einfach eine für ihn ideale Variante einführen, ohne auf die Belange der potentiellen Käufer einzugehen. Die Verwendung von Verschlüsselungsmethoden für Karten- und Inhaberdetails ist ein zentraler Punkt für den Erfolg der kommerziellen Nutzung des Internet.

    Derzeit besteht das Haupthindernis für die weltweite Akzeptanz der globalen Verschlüsselungsmethoden in der Position der US-Regierung, die die öffentliche Verschlüsselung mit einem 128-bit Schlüssel als militärische Waffe ansieht und den Export untersagt. [FN 155 - Krause (1998), S. 89 f.]

    Alle Verschlüsselungsverfahren basieren auf dem gleichen Grundprinzip. Durch Anwendung einer Schlüsselfunktion auf die zu übertragenen Daten werden die Informationen für den Transport über öffentliche Kanäle unlesbar gemacht. Verschlüsselungssoftware besteht also immer aus zwei Teilen, einem beim Server und einem beim Client. Damit wird klar, daß der Einsatz von Verschlüsselungstechniken bestimmten Standards gehorchen muß, der Betreiber einer elektronischen Handelslösung kann nicht einfach eine für in ideale Variante einführen, ohne auf die Belange der potentiellen Käufer einzugehen.

    [...]

    Die Verwendung von Verschlüsselungsmethoden für Karten- und Inhaberdetails ist ein zentraler Punkt für den Erfolg der kommerziellen Nutzung des Internet. Im Moment ist das Haupthindernis für die weltweite Akzeptanz der globalen Verschlüsselungsmethoden die US Regierung, die die öffentliche Verschlüsselung mit [einem 128-bit Schlüssel als militärische Waffe ansieht und den Export untersagt.

    Anmerkungen

    Falsche Fußnote, Inhalt kommt von Quelle Seite 99f . Mehrere Umformulierungen, Weglassungen, Rechtschreibfehler in der Quelle teilweise übernommen ("übertragenen"), teilweise korrigiert ("in" -> "ihn", "US Regierung" -> "US-Regierung")

    Sichter


  • Gc/Fragment 081 20 . . Kategorien: BauernOpfer | DIW 1999 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 81, Zeilen: 20 - 37
    Quelle: DIW 1999
    Seite(n): 146, Zeilen: 30-56
    Fragen der Datensicherheit sowie der Authentizitäts- und Identitätskontrolle wurden in Deutschland bereits im Gesetz zur Rahmenregulierung von neuen Informations- und Kommunikationsdiensten geregelt. Danach können sich Personen und Unternehmen bei einer staatlich konzessionierten Zertifizierungsstelle registrieren lassen; nach erfolgter Identitätskontrolle stellt diese ein „Signaturschlüssel-Zertifikat” aus. Dies ist eine digitale Bescheinigung über die Zuordnung eines öffentlichen Signaturschlüssels zu einer Person; sie enthält den Namen des Signaturschlüssel-Inhabers, Angaben zum zugeordneten öffentlichen Signaturschlüssel, die Zertifizierungsstelle und deren öffentlichen Schlüssel, die Registrierung sowie weitere Angaben, die der Inhaber wünscht. Die technischen Verfahren müssen nach einem europäischen Normensystem zertifiziert sein.

    Moderne Verschlüsselungstechnologien gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard beim Datentransfer einschließlich der elektronischen Zahlungsmechanismen. Gegenwärtig werden bereits „public key”-Verfahren angeboten, die für Dritte praktisch nicht mehr zu „knacken” sind – ausgenommen allenfalls die staatlichen Nachrichtendienste. Damit läßt sich zu geringen Kosten eine Sicherheit des Datentransfers gewährleisten, die weit über die Standards hinausgeht, die im Rahmen der traditionellen Kommunikationsmedien (Brief- und Fernmeldegeheimnis) üblich sind. [FN 156]

    [FN 156 DIW (1999), S. 146.]

    Fragen der Datensicherheit sowie der Authentizitäts- und Identitätskontrolle wurden in Deutschland bereits im Gesetz zur Rahmenregulierung von neuen Informations- und Kommunikationsdiensten geregelt. [FN 21] Danach können sich Personen und Unternehmen bei einer staatlich konzessionierten Zertifizierungsstelle registrieren lassen; nach erfolgter Identitätskontrolle stellt diese ein „Signaturschlüssel-Zertifikat” aus. Dies ist eine digitale Bescheinigung über die Zuordnung eines öffentlichen Signaturschlüssels zu einer Person; sie enthält den Namen des Signaturschlüssel-Inhabers, Angaben zum zugeordneten öffentlichen Signaturschlüssel, die Zertifizierungsstelle und deren öffentlichen Schlüssel, die Registrierung sowie weitere Angaben, die der Inhaber wünscht. Die dazu eingesetzten technischen Verfahren müssen nach einem europäischen Normensystem zertifiziert sein.

    Moderne Verschlüsselungstechnologien gewährleisten einen hohen Sicherheitsstandard beim Datentransfer einschließlich der elektronischen Zahlungsmechanismen. Gegenwärtig werden bereits „public key”-Verfahren angeboten, die für Dritte praktisch nicht mehr zu „knacken” sind – ausgenommen allenfalls die staatlichen Nachrichtendienste. Damit läßt sich zu geringen Kosten eine Sicherheit des Datentransfers gewährleisten, die weit über die Standards hinausgeht, die im Rahmen der traditionellen Kommunikationsmedien (Brief- und Fernmeldegeheimnis) üblich sind.

    [FN 21: Gesetz zur digitalen Signatur (Signaturgesetzt -- SigG). Art. 3 des Gesetzes zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste (Informations- und Kommunikationsdienstgesetz -- luKDG) vom 13. Juni 1997. Bundesgesetzblatt 1997, Teil I, S. 1870 ff.

    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, bis auf die Auslassung einer FN und zweier Woerter. FN gesetzt, aber keine Anfuehrungszeichen, daher Laenge und Art des Zitats unklar

    Sichter


  • Gc/Fragment 082 02 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Werth 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 82, Zeilen: 2-14
    Quelle: Werth 1998
    Seite(n): 25,26, Zeilen:
    Die globale Informationsgesellschaft und die Grenzenlosigkeit der neuen Kommunikationstechniken stellen die staatliche Souveränität vor neue Herausforderungen. Staatliche Souveränität bezeichnet die Priorität des Staates nach innen und Unabhängigkeit nach außen. Die innere Souveränität findet ihren Bezug im Staatsvolk und Staatsgebiet. Im Zuge der informationstechnisch vorangetriebenen Globalisierung löst sich dieser Bezug allmählich auf. Die Bürger agieren zunehmend global, die Relevanz des Staatsgebietes nimmt ab. Information und Kommunikation – wesentliche Elemente von Politik – kennen keine Staatsgrenzen mehr, sie können staatliche Regelungsmacht umgehen. Der Staat kann Land, Arbeit und Kapital besteuern, nicht aber Wissen und Information. Immer mehr Individuen und Unternehmen entziehen sich dem staatlichen Gewaltmonopol. Damit entgleitet dem Staat die Kontrolle über Information, Geldflüsse, Arbeitsmarkt und Wirtschaft zunehmend. Politisches Handeln im Rahmen des Staates droht somit insgesamt fragwürdig zu werden. [FN 157]

    [FN 157 Werth (1998), S. 24 ff.]

    Die globale Informationsgesellschaft und die Grenzenlosigkeit der neuen Kommunikationstechniken stellt die staatliche Souveränität [...] vor neue Herausforderungen. [...] Staatliche Souveränität bezeichnet die Priorität des Staates nach innen und Unabhängigkeit nach außen. [...] Die innere Souveränität findet ihren Bezug im Staatsvolk und Staatsgebiet. Im Zuge der informationstechnisch vorangetriebenen Globalisierung löst sich dieser Bezug allmählich auf. Die Bürger agieren zunehmend global, die Relevanz des Staatsgebietes nimmt ab. Information und Kommunikation [...] kennen keine Staatsgrenzen mehr. Sie können staatliche Regelungsmacht umgehen. Der Staat kann Land, Arbeit und Kapital besteuern, nicht aber Wissen und Information. Immer mehr Individuen und Unternehmen entziehen sich dem staatlichen Gewaltmonopol. [...] Die Kontrolle über Informationen, Geldflüsse, Arbeitsmarkt und Wirtschaft entgleite dem Staat zunehmend. Das Bezugsfeld politisches Handelns -- der Staate -- drohe insgesamt fragwürdig zu werden.
    Anmerkungen

    Fast woertlich abgeschrieben, mit kleineren Aenderungen und vielen Auslassungen; Quellenangabe via FN (allerdings auf Seite 24, nicht Seite 25), aber keine Anfuehrungszeichen, wewegen Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 082 22 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Jarren 1998 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 82, Zeilen: 22-34
    Quelle: Jarren 1998
    Seite(n): 20, Zeilen:
    * Netzkommunikation erlaubt vielfältige Formen der Selbstdarstellung und der Bereitstellung von Dokumenten im Kontext von Kommunikationsprozessen.
    • Netzkommunikation ermöglicht individual-, gruppen- und themenzentrierte Kommunikation. Sie ermöglicht auf beiden Öffentlichkeitsebenen unterhalb der Massenmedien („Straßen”- und Themenöffentlichkeit) neue Formen der zeitlichräumlichen Verknüpfung.
    • Netzkommunikation dient vor allem der Herausbildung und der nötigen Selbstverständigung von politischen Gruppen (Binnenkommunikation).
    • Das Netz kann für politische Prozesse genutzt werden: Zum einen können durch die gezielte Bereitstellung von Informationen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse transparenter gestaltet werden; zum anderen können in den verschiedenen Prozeßelementen unterschiedliche Formen der Beteiligung (direktdemokratische Verfahren) ermöglicht werden.
    * Netzkommunikation erlaubt [...] vielfältige Formen der Selbstdarstellung und der Bereitstellung von Dokumenten im Kontext von Kommunikationsprozessen. [FN 25]
    • [...] [Netzkommunikation] realisiert Individual-, Gruppen- und themenzentrierte Kommunikation. Sie ermöglicht allerdings auf den beiden Öffentlichkeitsebenen unterhalb der Massenmedien („Straßen”- und Themenöffentlichkeit) neue Formen der zeitlichräumlichen Verknüpfung. [...]
    • Die Netzkommunikation dient vor allem der Herausbildung und der nötigen Selbstverständigung von politischen Gruppen (Binnenkommunikation). [...]
    • Das Netz kann jedoch auch für politische Prozesse genutzt werden: Zum einen können durch die gezielte Bereitstellung von Informationen Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse transparenter gestaltet werden; zum anderen können in den verschiedenen Prozeßelementen unterschiedliche Formen der Beteiligung (direktdemokratische Verfahren) ermöglicht werden.
    Anmerkungen

    Woertliche Uebernahmen aus der Quelle, teilweise angepasst und mit Auslassungen. Auf der naechsten Seite findet sich eine Quellenangabe via FN, die jedoch die Art und Laenge des Zitats voellig im Unklaren laesst.

    Sichter


  • Gc/Fragment 083 25 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Frangge, Hindemith, Kahrl, Drrerpol
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 083, Zeilen: 25-39
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 99-100, Zeilen: -
    Wenn im Gefolge der Informations- und Kommunikationsrevolution staatliche Macht schwindet und die Bemühungen um internationale Regelungen immer schwieriger werden, liegt es nahe, das Ende des Nationalstaates kommen zu sehen. Mancher scharfsinnige Ausblick in das 21. Jahrhundert konstatiert eine solche Entwicklung, in der unter anderem aufgrund der Globalisierung von Produktion und Märkten und der Vernetzung von Informationserzeugern nationale Gesellschaften auseinanderbrechen und Nationalstaaten an Gestaltungskraft verlieren. Das Ergebnis wäre nicht nur ein Verlust an nationaler Identität, sondern auch eine Zunahme internationaler Instabilität.

    Gegen diese vorwiegend pessimistische Interpretation der Auswirkungen Internetionaler Politik argumentiert eine Denkschule, indem sie die positiven Aspekte der „digitalen Revolution” betont, auch und gerade mit Bezug auf die durch sie bewirkte Neuordnung internationaler Machtverhältnisse. Verständlicherweise wird diese Sicht der Dinge vor allem in Amerika propagiert, das von dieser Entwicklung bisher am meisten profitiert zu haben scheint und dessen Machtbasis dadurch am meisten gestärkt wurde. Die Führerschaft in der Kommunikations- und Informationsrevolution

    [S. 84]

    [verleiht den Vereinigten Staaten, so das Argument, ein erhebliches Mehr an "weicher Macht”, und zwar nicht nur im unmittelbaren militärischen Bereich, sondern fast mehr noch in der Politik:

    "Knowledge, more than ever before, is power. The one country that can best lead the information revolution will be more powerful than any other. For the foreseeable future, that country is the United States." [FN 160]]

    [FN 160 Nye / Owens (1996), S. 20, hierzu auch Schweigler (1997), S. 57.]

    Wenn im Gefolge der Informations- und Kommunikationsrevolution staatliche Macht schwindet und die Bemühungen um internationale Regelungen immer schwieriger werden, liegt es nahe, das allmähliche Ende des Nationalstaates vorauszusehen. Mancher scharfsinnige Ausblick in das 21. Jahrhundert konstatiert eine solche Entwicklung, in der unter anderem aufgrund der Globalisierung von Produktion und Märkten und der Vernetzung von Informationserzeugern nationale Gesellschaften auseinanderbrechen und Nationalstaaten an Gestaltungskraft verlieren. Das Ergebnis wäre nicht nur ein bedauernswerter Verlust an nationaler Identität,[35] sondern auch eine verheerende Zunahme internationaler Instabilität.[36]

    Gegen diese vorwiegend pessimistische Interpretation der Auswirkungen Internetionaler Politik argumentiert eine Denkschule, welche die positiven Aspekte der Informationstechnologie-Revolution betont, auch und gerade mit Bezug auf die durch sie bewirkte Neuordnung internationaler Machtverhältnisse. Verständlicherweise wird diese Sicht der Dinge vor allem in Amerika propagiert, das von dieser Entwicklung bisher am meisten profitiert zu haben scheint und dessen Machtbasis dadurch am meisten gestärkt wurde. Die Führerschaft in der Kommunikations- und Informationsrevolution verleiht den Vereinigten Staaten, so das Argument, ein erhebliches Mehr an "weicher Macht", und zwar nicht nur im unmittelbaren militärischen Bereich, sondern fast mehr noch im politischen Bereich:

    "Knowledge, more than ever before, is power. The one country that can best lead the information revolution will be more powerful than any other. For the foreseeable future, that country is the United States." [FN 37]

    [FN 37 Nye, Joseph S., Jr./Owens, William A.: America's Information Edge, in: Foreign Affairs, 75 (1996), S.20.]

    Anmerkungen

    Fast woertlich abgeschrieben mit marginalen Änderungen/Auslassungen. Fn 160: "hierzu auch Schweigler (1997), S. 57." ist nach einem kursiv, eingerueckten woertlichen Zitat gesetzt, so dass der Leser annehmen muss, dass sie sich auf dieses bezieht.

    Sichter


  • Gc/Fragment 084 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 84, Zeilen: 1-3
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 100, Zeilen: -
    [Die Führerschaft in der Kommunikations- und Informationsrevolution] verleiht den Vereinigten Staaten, so das Argument, ein erhebliches Mehr an "weicher

    Macht", und zwar nicht nur im unmittelbaren militärischen Bereich, sondern fast mehr noch in der Politik:

    "Knowledge, more than ever before, is power. The one country that can best lead the information revolution will be more powerful than any other. For the foreseeable future, that country is the United States."[FN 160]

    [FN 160 Nye / Owens (1996), S. 20, hierzu auch Schweigler (1997), S. 57.]

    Die Führerschaft in der Kommunikations- und Informationsrevolution verleiht den Vereinigten Staaten, so das Argument, ein erhebliches Mehr an "weicher Macht", und zwar nicht nur im unmittelbaren militärischen Bereich, sondern fast mehr noch im politischen Bereich:

    "Knowledge, more than ever before, is power. The one country that can best lead the information revolution will be more powerful than any other. For the foreseeable future, that country is the United States."[FN 37]

    [FN 37 Nye, Joseph S., Jr./Owens, William A.: America's Information Edge, in: Foreign Affairs, 75 (1996), S.20.]

    Anmerkungen

    Plagiat beginnt auf vorheriger Seite. Fast woertlich abgeschrieben, incl. Zitat und seiner Quellenangabe. Auf Schweigler wird nur mit "hierzu auch Schweigler, S 57" verwiesen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 084 103 . . Kategorien: EUCOM 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Marcusb, Fiesh, Drhchc, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 84, Zeilen: 103
    Quelle: EUCOM 1998
    Seite(n): 5, Zeilen: -
    162 Financial Times vom 27.11.1997. 19 Financial Times - "The Banker", 27.11.97
    Anmerkungen

    Fussnote wurde mit dem Fliesstext kopiert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 084 14 . . Kategorien: BauernOpfer | DIW 1999 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 84, Zeilen: 8-22
    Quelle: DIW 1999
    Seite(n): 148, 149, Zeilen: -
    Die optimale Nutzung der durch den elektronischen Geschäftsverkehr geschaffenen Potentiale setzt ein institutionelles Regelwerk voraus, mit dem das notwendige Vertrauen in neue Medien geschaffen wird. Neben den rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen müssen auch die Vorkehrungen zur Datensicherheit und zum Schutz der Privatsphäre den veränderten Anforderungen angepaßt werden.

    Derzeit messen die politischen Instanzen diesen Problemen noch einen zu geringen Stellenwert zu. Statt desssen wird der raschen Ausbreitung der kommerzellen Nutzung von elektronischen Netzen der Vorrang eingeräumt. Stabile Rahmenbedingungen bieten aber die besten Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum in diesem Bereich. Die rasche Expansion von Informations- und Kommunikationstechnologien führt zu einer wachsenden Nachfrage nach gut qualifizierten Arbeitskräften. Die Bildungspolitik sollte dem stärker Rechnung tragen, indem sie für einen zügigen Ausbau der Ausbildungskapazitäten sorgt und Bildungsinhalte, Qualifikationsanforderungen sowie Berufsbilder an die veränderten Bedürfnisse anpaßt. [FN 161]

    [FN 161 DIW (1999), S. 148 f.]

    Die optimale Nutzung der durch den elektronischen Geschäftsverkehr geschaffenen Potentiale setzt ein institutionelles Regelwerk voraus, mit dem das notwendige Vertrauen in neue Medien geschaffen wird. Neben den rechtlich-institutionellen Rahmenbedingungen müssen auch die Vorkehrungen zur Datensicherheit und zum Schutz der Privatsphäre den veränderten Anforderungen angepaßt werden.

    [...]

    Derzeit messen die politischen Instanzen diesen Problemen noch einen zu geringen Stellenwert zu. Statt dessen wird der raschen Ausbreitung der kommerziellen Nutzung von elektronischen Netzen der Vorrang eingeräumt. Stabile Rahmenbedingungen bieten aber die besten Voraussetzungen für Wirtschaftswachstum in diesem Bereich.

    [...]

    Die rasche Expansion von Informations- und Kommunikationstechnologien führt zu einer wachsenden Nachfrage nach gut qualifizierten Arbeitskräften. Die Bildungspolitik sollte dem stärker Rechnung tragen, indem sie für einen zügigen Ausbau der Ausbildungskapazitäten sorgt und Bildungsinhalte, Qualifikationsanforderungen sowie Berufsbilder an die veränderten Bedürfnisse anpaßt.

    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, bis auf zwei Typos. FN gesetzt, aber keine Anfuehrungszeichen, daher Laenge und Art des Zitats unklar. Schreibfehler: "kommerzellen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 084 24 . . Kategorien: EUCOM 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Marcusb, Fiesh, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 84, Zeilen: 24-33
    Quelle: EUCOM 1998
    Seite(n): 5, Zeilen: -
    Der vernetzte Markt wird den gegenwärtigen Trend der Globalisierung verstärken, und wie Handelsstatistiken zeigen, gewinnt diese Entwicklung zunehmend an Tempo. In bezug auf den Anteil am Sozialprodukt hat sich der Außenhandel seit 1950 von 7% auf über 22% mehr als verdreifacht. Ebenso sind fremde Investitionen zu einem gewichtigen Faktor für die wirtschaftliche Integration geworden, wobei sich die Aktiva der ausländischen Investitionen seit 1987 auf über 2,5 Billionen ECU verdreifacht haben. Ein beträchtlicher Anteil des Handels auf Geldmärkten findet online statt, mit einem weltweiten Tagesvolumen an Währungsgeschäften in Höhe von mehr als 1000 Milliarden ECU. [FN 162: Financial Times vom 27.11.1997] The electronic marketplace will reinforce the ongoing trend towards globalisation, which, as trade figures show, is gathering speed. As a share of world output, trade has more than tripled since 1950 - from 7 per cent to over 22 per cent. Investment, too, has become a powerful force for economic integration with cumulative assets of foreign investment trebled since 1987 - to over 2.5 trillion ECU. A significant proportion of trade in money markets takes place on-line. The daily volume of foreign exchange deals worldwide exceeds 1,000 billion ECU [FN 19: Financial Times - "The Banker", 27.11.97].
    Anmerkungen

    Ziemlich woertliche Uebersetzung aus EU COM(98), incl. Quellenangabe: Allerdings ist es denkbar, dass die hier gegebene Quelle nicht die Originalquelle, aus der Gc plagiiert hat -- die woertlichen Uebernahmen sind aber trotzdem eindeutig.

    Sichter


  • Gc/Fragment 085 02 . . Kategorien: EUCOM 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Marcusb, Fiesh, Nerd wp, Drhchc, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 85, Zeilen: 1-17
    Quelle: EUCOM 1998
    Seite(n): 5f, Zeilen:
    Eine Reihe von Vereinbarungen haben diesen Trends zu zusätzlichem Aufschwung verholfen, insbesondere in der WTO, durch Vereinbarungen des GATT, GATS und TRIPS, die weiterhin eine wichtige Rolle für die Liberalisierung des Welthandels spielen werden. Eines der größten Hindernisse für die Entwicklung von fortgeschrittenen Kommunikationsdiensten, die der vernetzten Wirtschaft zugrunde liegen, sind hohe Telekommunikationskosten. Drastische Kostenrückgänge für Rechnerleistung und der aufkommende Wettbewerb drücken die Tarife nach unten und führen zu einer globalen Infrastruktur, die Entfernung bedeutungslos werden läßt. Ein Telefongespräch über den Atlantik kostet heute nur noch 1,5% von dem, was es vor 60 Jahren gekostet hat. Und die Weltbank prognostiziert, daß bis zum Jahre 2010 die Kosten um weitere zwei Drittel gefallen sein werden, was z.B. Telekommunikationsdienste über den Atlantik zunehmend für jedermann erschwinglich macht. Dies wird es kleinen Unternehmen und Einzelpersonen ermöglichten, über weite Entfernung hinweg im Markt präsent zu sein, unabhängig von geopolitischen Grenzen und ihrem physischen Aufenthaltsort. Weltweit Geschäfte zu tätigen ist nicht länger den großen multinationalen Unternehmen vorbehalten, sondern in der Reichweite eines jeden, der durch die Nutzung des Internet zu niedrigen Kosten ein globales Geschäft aufbauen kann. [FN 163 EU-Kom (1997), S 5 f.] A number of agreements have given an added impetus to these trends, notably within the WTO, through the GATT, GATS and TRIPS agreements, which will continue to play an important role in promoting trade liberalisation, including the recent agreement on telecommunication services.

    One of the major obstacles for the development of advanced communication services which are at the basis of the "online" economy are high telecommunications costs. Dramatic reductions in the cost of computing power together with competition are pushing tariffs and giving rise to a global infrastructure where distance becomes meaningless.

    The Irrelevance of Distance

    A transatlantic telephone call now costs just 1.5 percent of what it cost 60 years ago. And the World Bank predicts that by 2010 the cost will have fallen by another two-thirds, making for instance trans-Atlantic telecommunications increasingly affordable to all. This will allow small businesses and individuals to establish remote presence, beyond the geo-political borders of their physical location. Doing global business is already no longer limited to big multi-national companies but within reach of everyone who, for instance by using the Internet, is able to set up a global business at low costs.

    Anmerkungen

    Die Fussnote verweist vermutlich auf die richtige Quelle, also auch BauernOpfer. Die Quelle in der Fussnote wurde noch nicht geprueft.

    Sichter


  • Gc/Fragment 085 18 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 85, Zeilen: 18-36
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 5, Zeilen: -
    Das älteste und insofern bedeutendste Instrument des Elektronischen Geschäftsverkehrs ist das Telefon. Eine Vielzahl von Eigenschaften haben dem Telefon geholfen, eine bedeutende Rolle im Handelsaustausch zu erreichen und zu behalten. Ein Grund ist die ausgeprägte Zugänglichkeit: Kommt in den OECD-Staaten ein Telefonanschluß auf je zwei Personen ein, so kommt in Entwicklungsländern ein Telefonanschluß auf je zehn Personen. Im Jahr 2001 ist mit einer Milliarde Telefonanschlüssen zu rechnen, wobei 400 Millionen Menschen zusätzlich über Mobiltelefone erreichbar sein werden. Das entspricht einem Sechstel der Weltbevölkerung im Jahre 2001. In vielen Ländern ist der Gebrauch von Telefonen relativ günstig, und manchmal sind die Gebühren für Ortsgespräche sogar in den Anschlußkosten enthalten. Auch hat der Wettbewerb zwischen Telefondienstanbietern die Gebühren in vielen Ländern sehr stark gesenkt. Kosten für Telefongespräche in den Vereinigten Staaten zum Beispiel sind seit dem Jahr 1930 um einen Faktor von 300 gesunken. Ließe sich die Entwicklung in den Vereinigten Staaten auf die übrigen Länder übertragen, dann wäre in naher Zukunft mit einem signifikanten Rückgang der Telefonkosten zu rechnen. [FN 164]

    Neben dem Telefon und seiner Entwicklung interessiert beim Elektronischen Geschäftsverkehr insbesondere die Entwicklung des Internet. Über fast drei Jahrzehnte hat sich die Erreichbarkeit bzw. die Ausnutzung des Internet nahezu jedes Jahr verdoppelt.

    [FN 164 WTO (1998), S. 5.]

    The oldest and so far most important instrument of electronic commerce, or of conducting business via

    telecommunication networks, is the telephone. A number of characteristics have helped the telephone to achieve and maintain a leading role in commercial transactions. One reason is its widespread availability: there is one telephone for every two inhabitants in OECD countries, and many developing countries report one telephone for every ten of their inhabitants

    [...]

    By the year 2001, 1 billion phone lines are expected to exist, with a
    

    further 400 million people connected to the telecommunication networks via cellular phone (Table 3). This is equivalent to almost one quarter of the total world population projected for that year.

    [...]

    In many countries, the use of telephones is relatively cheap, and fees for local calls are sometimes even included in the basic connection charge. [...] However, [...] competition among telephone service providers have brought down rates markedly in many countries. Rates for international calls made in the United States, for example, have declined by a factor of 300 since 1930. If current costs for long distance or international calls in low-cost countries such as the United States are any measure of the savings potential in other countries, we are likely to witness further significant falls in telephone charges in the near future.

    The main focus of recent interest in electronic commerce has undoubtedly been on the Internet. For almost three decades, the Internet’s reach virtually doubled every year (see Box 1).

    Anmerkungen

    Quelle wurde fast woertlich uebersetzt, FN ist korrekt, aber Anfuehrungszeichen fehlen, weswegen Art und Laenge des Zitats unklar bleiben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 086 03 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 86, Zeilen: 3-39
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 11,15, Zeilen: -
    Das Internet ist ein extrem vielseitiges Mittel des Handels. Ein Kunde in der Schweiz z.B. könnte nach dem Lesen einer Online-Werbung eine Anfrage an einen amerikanischen Besitzer einer Datenbank in Neuseeland stellen. Der Rechner der amerikanischen Firma leitet die Datenanfrage an die Datenbank in Neuseeland zur automatischen Beantwortung. Die Daten werden dann von Neuseeland nach den USA geschickt. Der Rechner in den Vereinigten Staaten prüft die Kreditkarte oder den möglichen elektronischen Geldtransfer des Kunden und schickt die gewünschten Daten in die Schweiz. Werbung, Produktion, Kauf, Bezahlung und Lieferung der Dienstleistung können elektronisch durchgeführt und über nur ein Instrument abgewickelt werden, das Internet. Dieser Grad eines "elektronischen Automatismus" ist zwar noch eher die Ausnahme als die Regel und oftmals zahlen Kunden noch über Telefon und Kreditkarte nachdem sie im Internet etwas bestellt haben. Dennoch zeigt dieses Beispiel das enorme Potential, das das Internet für den elektronischen Handel in verschiedenen Bereichen bietet. Eine andere Stärke des Internets ist seine Multimediamöglichkeit, die die gleichzeitige Übertragung von Ton, Bild und Text erlaubt. Das Herunterladen von Dokumenten (Texten), Führen von Telefongesprächen über das Internet (Ton) sowie Spiele und Bilder sind bereits Online erhältlich. Viele Beobachter sehen bereits ein großes Potential durch das Internet für die gleichzeitige Kombination aller drei Typen der Datenübertragung in digitalem Format, z.B. für Videokonferenzen Online und für Multimedia- Dienste. Das Internet wird auch den Bereich dessen erweitern, was handelbar ist. Durch das Internet könnten viele Dienstleistungen im Bereich Medizin, Recht, Architektur, Reisen, Buchhaltung, Ausbildung und darüber hinaus über große Entfernungen und Grenzen hinweg handelbar werden. [FN165] Aufgrund der Vorteile und Erleichterungen, die sich durch den Elektronischen Geschäftsverkehr bieten, nutzen derzeit viele Menschen das Telefon, das Fax, das Internet in einer sich ergänzenden Form. Es ist ungewiß, welches Instrument oder welche Kombination von Instrumenten den elektronischen Handel in der Zukunft dominieren wird. Jedenfalls werden konventionelle Mittel der Datenübertragung auf die Herausforderung durch das Internet reagieren, z.B. durch Preissenkungen oder durch eine Verbesserung des Angebotes. Es dürfte gleichwohl feststehen, daß der Elektronische Geschäftsverkehr, insbesondere über das Internet, die Art und Weise, wie wir kommunizieren, sehr stark beeinflussen wird und sich auch auf die Geschäftsbeziehungen auswirken wird. [FN 166] Die Ökonomie des Elektronischen Geschäftsverkehrs durch das Internet läßt sich zusammengefaßt folgendermaßen ausdrücken: Das Aufkommen des elektronischen Geschäftsverkehrs wird die Transaktionskosten und die Produktionskosten senken, den [Marktzugang erleichtern und den Wettbewerb verschärfen. Dies wird auf der anderen Seite zu Preissenkungen, besserer Qualität, einer Diversifizierung und Erweiterung der Produktpalette und dadurch zu stärkerem Wirtschaftswachstum und Wohlstand führen. [FN 167] ]

    [FN 165 WTO (1998), S. 10 f.] [FN 166 WTO (1998), S. 13.] [ [FN 167 WTO (1998), S. 15.]

    The Internet is an extremely versatile means of commerce. [...] for example, after reading an online advertisement, a customer in Switzerland can send a data request to the American owner of a databank stored in Canada. The computer of the United States company forwards the data request to the databank for automatic retrieval. The retrieved data is then sent from Canada to the United States. The computer in the United States requests, receives and verifies the credit card payment or possibly the electronic money transfer from the Swiss client, and sends the requested data to Switzerland. In other words, advertising, production, purchase, payment and delivery of the service can be conducted electronically through just one instrument: the Internet.[FN 5] This

    degree of automation is still the exception rather than the rule, and frequently customers still pay by phone and credit card after ordering on the Internet. However, this example shows the enormous potential of the Internet for electronic commerce in certain sectors. Another strength of the Internet is its multimedia potential with simultaneous voice, image and text transmission. Downloading of documents (text), conducting telephone calls over the Internet (voice) [FN 6] and games and pictures (image) are already available online. But many observers see potential in the interactive and simultaneous transmission of all three types of data in a digital format, for example, for online video conferences and multimedia services. [FN 7] The Internet will also extend the scope of what is tradeable. In the past, many services were considered non tradeable, but through the Internet, many medical, legal, architectural, travel, accounting, education and numerous other services could become tradeable over long distances within and across countries.

    Given the advantages and shortcomings of the various instruments of electronic commerce, many people presently use the telephone, the fax, the Internet, and regular mail in a complementary manner. While we have pointed out some of the innovations and advantages of the Internet, it is uncertain which instrument or combination of instruments will dominate electronic commerce in the future. Other electronic and conventional means of transactions will react to the Internet challenge, for example, by lowering price or improving the scope and quality of services. [...] there seems to be consensus that electronic commerce, especially via the Internet, will strongly influence the way we communicate and conduct business in the future.

    [...]

    The Economics of Electronic Commerce and the Internet

    [...]

    In a nutshell, the proliferation of electronic commerce is predicted to lower transaction costs and production costs, facilitate entry and increase competition. This, in turn, will lower prices, increase quality, and create new and more diverse products, thereby increasing economic growth and welfare.

    Anmerkungen

    Fast die ganze Seite ist aus der Quelle uebersetzt, 2 FN verweisen auf die Quelle korrekt, aber da keine Anfuehrungszeichen angegeben sind, ist die Laenge der Zitate und ihre Art so nicht ersichtlich. Eine Aenderung des Autors: "Canada" in der Quelle --> "Neuseeland"

    Sichter


  • Gc/Fragment 087 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Marcusb, Frangge, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 87, Zeilen: 1-38
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 15, 20, 21, Zeilen: -
    [Das Aufkommen des elektronischen Geschäftsverkehrs wird die Transaktionskosten und die Produktionskosten senken, den]

    Marktzugang erleichtern und den Wettbewerb verschärfen. Dies wird auf der anderen Seite zu Preissenkungen, besserer Qualität, einer Diversifizierung und Erweiterung der Produktpalette und dadurch zu stärkerem Wirtschaftswachstum und Wohlstand führen. [FN 167]

    Manche Ökonomen behaupten, daß das Internet die Marktkonzentration und den verschärften Wettbewerb durch den „einfachen” Zugang von neuen Wettbewerbern beeinflussen werde. Das nutzt in erster Linie kleinen und mittleren Unternehmen. Und in der Tat: zum einen sind die Kosten des Markteintritts, z.B. die Kosten für einen „Internet-Shop”, relativ niedrig verglichen mit traditionellen Geschäften. Zum anderen sind auch die Kosten, sich eine Reputation zu erarbeiten, in der neuen Umgebung niedriger, als sie es in bereits etablierten Märkten wären.

    Hinzu kommt, daß die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen durch das Internet beeinflußt wird. Erstens können durch das Internet die Suchkosten verglichen mit anderen elektronischen oder konventionellen Mitteln des Handels erheblich gesenkt werden. Konsumenten verfügen typischerweise nicht über alle Information über Preis und Qualität von Gütern, die sie gerade kaufen wollen. Die Kosten, Informationen einzuholen, können sehr hoch sein, führen sie doch in der Regel zu einer Anzahl von Telefonanrufen oder zum Durchblättern verschiedener Zeitungen. Gute Internet-Suchmaschinen (Suchprogramme) können diesen Kunden nun helfen, das günstigste Angebot bei einer großen Anzahl von Anbietern in einer sehr kurzen Zeit zu finden. Das düfte die Marktchancen neuer Wettbewerber verbessern. [FN 168]

    Was ist das wahrscheinliche Ergebnis der Veränderungen der Nachfrage/ Angebotsvoraussetzung durch den Elektronischen Geschäftsverkehr auf Basis des Internet, und wie werden diese Veränderungen letztendlich Märkte und Konsumenten beeinflussen? Der größte Nutzen wird sich wahrscheinlich ergeben durch die niedrigeren Kosten in verschiedenen Bereichen. Dies wiederum wird den Wettbewerb durch günstigere Kommunikations- und Informationsbedingungen sowie durch günstigeren Marktzutritt intensivieren. In solch einem zunehmend wettbewerbsorientierten Umfeld neigen Anbieter dazu, mit größerer Diversifizierung, besserer Qualität und/oder niedrigeren Preisen zu antworten. Die Auswirkungen des Internet werden sich jedenfalls nicht nur auf der nationalen Ebene auswirken: Der internationale Handel und der internationale Wettbewerb werden sehr wahrscheinlich auch davon profitieren. Das Internet ermöglicht internationales Werben und internationalen Preisvergleich. Die Transportkosten für digitalisierte Produkte werden auf nahezu Null fallen. Viele Produzenten werden in der Lage sein, ihren Produktionsstandort ganz unabhängig von der örtlichen Bindung ihrer Kunden zu wählen. Daher stammt auch die Behauptung, daß insbesondere kleine Firmen und arme Staaten in besonderer Weise vom elektronischen Geschäftsverkehr im Internet profitieren können. [FN 169]

    [FN 167 WTO (1998), S. 15.] [FN 168 WTO (1998), S. 20.] [FN 169 WTO (1998), S. 21.]

    the proliferation of electronic commerce is predicted to lower transaction costs and production costs, facilitate entry and increase competition. This, in turn, will lower prices, increase quality, and create new and more diverse products, thereby increasing economic growth and welfare.

    [...]

    A number of economists have argued that the Internet will affect market concentration and increase competition via the “easy” entry of new competitors. This, it is argued, benefits in particular small and medium- sized enterprises. First, the capital cost of entry, i.e., the costs to “set up shop” on the Internet, is relatively low compared to conventional outlets. Second, the cost of establishing a reputation in the new environment is also lower than for established markets

    [...]

    The demand for goods and services provided through all (electronic and non-electronic) means will be affected by the advent of the Internet. First, the Internet can reduce search costs compared to other electronic or conventional means of commerce. Consumers typically do not have complete information about the price and quality of goods they are considering to buy. The cost of acquiring more information can be fairly high if one has to make a number of phone calls or browse through various papers. Powerful Internet search programs can now help customers find the cheapest offer among a large range of suppliers in a short period of time.

    [...]

    What is the likely outcome of changes in demand and supply conditions through Internet-based electronic commerce, and how will this ultimately affect markets and consumers? The greatest benefits will probably derive from lower costs in the various areas discussed above. These, in turn, will enhance competition through cheaper communication and information [...] and market entry. In such an increasingly competitive environment [...] suppliers are likely to respond with greater diversity, better quality and/or lower prices. The impact of the Internet, however, will not only be felt at the domestic level: international trade and competition are likely to benefit as well. The Internet facilitates international advertising and price comparisons. Transportation costs for digitalized products will fall close to zero[...]. Many producers will also be able to locate production much more independently from the location of their customers. This is why it is claimed that small companies and poor countries, especially, can benefit enormously from Internet-based electronic commerce.

    Anmerkungen

    Schreibfehler "düfte"; "Das düfte die Marktchancen neuer Wettbewerber verbessern." ist der einzige Satz auf dieser Seite, der nicht direkt aus der Quelle übersetzt wurde. 3 FNs weisen auf die richtigen Stellen in der Quelle, aber Anfürungszeichen fehlen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 088 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schmidt 1997 | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 088, Zeilen: 01-09
    Quelle: Schmidt 1997
    Seite(n): -, Zeilen:
    Fazit: Elektronischer Handel im Internet wird nicht nur das Verhältnis zwischen Produzenten und Verbrauchern neu definieren, sondern auch die Absatzkette ändern. Zur Zeit drängen viele Produzenten, Groß- und Einzelhändler parallel ins Internet, obwohl sie bisher aufeinander folgende Glieder der Absatzkette waren. Erreichen die Produzenten einen hinreichend hohen Marktanteil, dann verlieren Groß- und Einzelhändler einen Teil ihrer Kunden. Gewinner dieses Prozesses sind auf jeden Fall die Expreß- und Paketdienste, denn kleinteilige Sendungen vom Produzenten direkt zum Verbraucher gewinnen an Bedeutung. Die Volkswirtschaften werden in vielfältiger Weise vom Internet-Boom profitieren. Die Preise werden sinken, und es werden viele neue Unternehmen gegründet. [FN 170]

    [FN 170 Schmidt (1997).]

    Elektronischer Handel im Internet wird aber nicht nur das Verhältnis zwischen Produzenten und Verbrauchern neu definieren, sondern auch die Absatzkette ändern. Zur Zeit drängen viele Produzenten, Groß- und Einzelhändler parallel ins Internet, obwohl sie bisher aufeinander folgende Glieder der Absatzkette waren. Erreichen die Produzenten einen hinreichend hohen Marktanteil, dann verlieren Groß- und Einzelhändler einen Teil ihrer Kunden. Gewinner dieses Prozesses sind auf jeden Fall die Expreß- und Paketdienste, denn kleinteilige Sendungen vom Produzenten direkt zum Verbraucher gewinnen an Bedeutung.

    Die Volkswirtschaften werden in vielfältiger Weise vom Internet-Boom profitieren. Die Preise werden sinken, und es werden viele neue Unternehmen gegründet.

    Anmerkungen

    Der übernommene Teil steht nicht in Anführungszeichen. Verschärfend kommt hinzu, dass es das Fazit des Abschnitts ist. Hier wird eine Eigenleistung suggeriert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 090 07 . . Kategorien: BauernOpfer | DIW 1999 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 90, Zeilen: 7-14
    Quelle: DIW 1999
    Seite(n): 141, Zeilen: -
    Die Staaten können durch die Gestaltung entsprechender institutioneller und rechtlicher Rahmenbedingungen beträchtlichen Einfluß auf Art und Umfang der Entwicklung des Elektronischen Geschäftsverkehrs nehmen. Ungelöst sind aber noch Probleme der Rechtssicherheit, der Besteuerung sowie des Datenschutzes und der Datensicherheit. Hierzu ist eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und den übrigen Interessenvertretern zweckmäßig. Angesichts des globalen Charakters der Datennetze sollten schnell technische Standards und rechtliche Normen auf internationaler Ebene eingeführt und durchgesetzt werden. [FN 173]

    [FN 173 DIW (1999), S. 141.]

    Die Staaten können durch die Gestaltung entsprechender institutioneller und rechtlicher Rahmenbedingungen beträchtlichen Einfluß auf Art und Umfang der Entwicklung des Elektronischen Geschäftsverkehrs nehmen. Ungelöst sind aber noch Probleme der Rechtssicherheit, der Besteuerung sowie des Datenschutzes und der Datensicherheit. Hierzu ist eine intensive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und den übrigen Interessenvertretern zweckmäßig. Angesichts des globalen Charakters der Datennetze sollten schnell technische Standards und rechtliche Normen auf internationaler Ebene eingeführt und durchgesetzt werden.
    Anmerkungen

    Gesamter Paragraph woertlich abgeschrieben, FN gesetzt, aber keine Anfuehrungszeichen, daher Laenge und Art des Zitats unklar

    Sichter


  • Gc/Fragment 092 06 . . Kategorien: Bundestag 1994 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    89.15.57.126, KayH, Marcusb, Fiesh, Drhchc, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 92, Zeilen: 6-36
    Quelle: Bundestag 1994
    Seite(n): 339, Zeilen:
    Das aus dem Jahre 1947 stammende Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) war mit seinen zahlreichen Unterabkommen und Einzelentscheidungen ein nur provisorisch angewandtes Vertragswerk und hatte keine eigene Rechtsfähigkeit. Zum Abschluß der GATT-Uruguay-Runde wurde deshalb die Einrichtung der völkerrechtlich selbständigen WTO beschlossen. [...]

    Das WTO-Abkommen schafft einen umfassenden vertraglichen und institutionellen Rahmen für die Gestaltung der Handelsbeziehungen seiner Mitglieder. Es umfaßt das alte GATT 1947 mit seinen Unterabkommen und Entscheidungen sowie alle Ergebnisse der Uruguay-Runde. [...]

    Zu den Kernaufgaben der WTO gehören:

    • Durchführung und Weiterentwicklung des WTO-Vertragswerkes, einschließlich der Umsetzung aller Verhandlungsergebnisse der Uruguay-Runde;
    • Funktion eines Forums für künftige multilaterale Handelsverhandlungen mit dem Ziel der Ausweitung und Liberalisierung des Welthandels durch Abbau von Zöllen und Beseitigung von quantitativen und nichttarifären Handelshemnissen;
    • Durchführung des integrierten Streitschlichtungsverfahrens für alle WTOBereiche;
    • Überprüfung der Handelspolitik der einzelnen WTO-Mitglieder;
    • Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen, insbesondere internationalem Währungsfonds IWF und Weltbank.


    Die WTO besitzt eigene Rechtspersönlichkeit, hat aber zugleich deutlich vertraglichen Charakter. Höchstes Organ der WTO ist die Ministerkonferenz. Sie tritt mindestens alle 2 Jahre zusammen. Der ebenfalls aus Vertretern aller Mitgliedstaaten zusammengesetzte Allgemeine Rat nimmt in der Zwischenzeit die Aufgaben der Ministerkonferenz wahr. Er fungiert darüber hinaus als Streitschlichtungsorgan und als Aufsichtsorgan für die nationalen Handelspolitiken. Unter der Leitung des Allgemeinen Rates bestehen Spezialräte für die in Anhang 1 erwähnten Abkommen (Warenhandel, Dienstleistungshandel, Schutz geistiger Eigentumsrechte), die die Durchführung ihrer jeweiligen Bereiche überwachen. Die Verfahrensregeln zur Beschlußfassung folgen im Grundsatz dem für das GATT typischen Konsensprirnizip. [FN 178]

    [FN 178: EU-Kom (1997), S. 6 ff.]

    Das bisherige, aus dem Jahre 1947 stammende GATT ist mit seinen zahlreichen Unterabkommen und Einzelentscheidungen ein nur provisorisch angewandtes Vertragswerk und hatte keine eigene Rechtsfähigkeit. Zum Abschluß der GATT-Uruguay-Runde wurde die Errichtung einer völkerrechtlich selbständigen Welthandelsorganisation beschlossen.

    Das WTO-Übereinkommen schafft einen umfassenden vertraglichen und institutionellen Rahmen für die Gestaltung der Handelsbeziehungen seiner Mitglieder. Es umfaßt das alte GATT 1947 mit seinen Unterabkommen und Entscheidungen sowie alle Ergebnisse der Uruguay-Runde.

    Zu den Kernaufgaben der WTO gehören:

    • Durchführung und Weiterentwicklung des WTO-Vertragswerkes, einschließlich Umsetzung aller UR-Verhandlungsergebnisse
    • Funktion eines Forums für künftige multilaterale Handelsverhandlungen,
    • Durchführung des integrierten Streitschlichtungsverfahrens für alle WTO-Bereiche,
    • Überprüfung der Handelspolitik der einzelnen WTO-Mitglieder,
    • Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen, insbesondere IWF und Weltbank


    [...]

    Die Welthandelsorganisation besitzt eigene Rechtspersönlichkeit, hat aber zugleich einen deutlich kontraktuellen Charakter. [...] Höchstes Organ der Welthandelsorganisation ist die Ministerkonferenz [...]. Sie tritt mindestens alle 2 Jahre zusammen. Der ebenfalls aus Vertretern aller Mitgliedstaaten zusammengesetzte Allgemeine Rat überwacht die Durchführung des Abkommens. Er fungiert darüber hinaus als Streitschlichtungsorgan und als Aufsichtsorgan für die nationalen Handelspolitiken. Unter der übergeordneten Leitung des Allgemeinen Rates stehen Spezialräte für Warenhandel, Dienstleistungshandel und Schutz geistiger Eigentumsrechte, die die Durchführung ihrer jeweiligen Bereiche überwachen. [...] Die Verfahrensregeln zur Beschlußfassung waren lange strittig und folgen nach schwierigem Kompromiss im Grundsatz dem für das GATT typischen Konsensprirnizip (Art. IX).

    Anmerkungen

    Fast woertliche Uebernahmen aus einer Bundestagsdrucksache, FN verweist auf EUKOM_1997 : diese Quelle ist aber irrelevant fuer das Thema der Seite 92. Bemerkenswert ist, dass Gc sich in der vorletzten Zeile auf Seite 92 auf einen "Anhang 1" bezieht. Da seine Dissertation keine Anhaenge hat, ist wohl der Anhang 1 des WTO Abkommen gemeint, der wiederum nicht in der Bundestagsdrucksache erwaehnt ist. Auch macht eine Ergaenzung des "Anhang 1" keinen Sinn als Anpassung Gc', da Anhaenge zum WTO Abkommen auf Seite 92 ueberhaupt nicht erwaehnt werden. Dies wiederum legt die Vermutung nahe, dass nicht die Bundestagsdrucksache direkt plagiiert wurde, sondern moeglicherweise eine andere bisher nicht identifizierte Quelle, die auf der Bundestagsdrucksache basiert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 093 01 . . Kategorien: Bundestag 1994 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 93, Zeilen: 1-2
    Quelle: Bundestag 1994
    Seite(n): 339, Zeilen:
    [Unter der Leitung des Allgemeinen Rates bestehen Spezialräte für die in Anhang 1 erwähnten Abkommen (Warenhandel, Dienstleistungshandel, Schutz geistiger Eigentumsrechte), die die Durchführung ihrer jewei-]ligen Bereiche überwachen. Die Verfahrensregeln zur Beschlußfassung folgen im Grundsatz dem für das GATT typischen Konsensprirnizip. [FN 178]

    [FN 178 EU-Kom (1997), S. 6 ff.]

    Unter der übergeordneten Leitung des Allgemeinen Rates stehen Spezialräte für Warenhandel, Dienstleistungshandel und Schutz geistiger Eigentumsrechte, die die Durchführung ihrer jeweiligen Bereiche überwachen. [...] Die Verfahrensregeln zur Beschlußfassung waren lange strittig und folgen nach schwierigem Kompromiss im Grundsatz dem für das GATT typischen Konsensprirnizip (Art. IX).
    Anmerkungen

    Fortsetztung von Gc/Fragment_092_06, siehe auch Anmerkung dort: woertliche Uebernahmen ohne Beleg (die Quelle EU-KOM(1997), die in FN 178 angegeben ist, sagt nichts zum Thema.

    Sichter


  • Gc/Fragment 099 03 . . Kategorien: Fragment | Gc | Internet Business 1997 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung | ZuSichten


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    193.196.11.188, Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 99, Zeilen: 3-19
    Quelle: Internet_Business_1997
    Seite(n): 1, Zeilen: Abschnitt 1.9
    Die meisten dieser offenen Fragen müssen auf globaler Ebene beantwortet werden. Akteure, deren Aufgabe es ist, diese Fragen zu beantworten und Elektronischen Geschäftsverkehr zu fördern, müssen internationale Organisationen in die Lösung der Fragen einbinden. In der Praxis können einige Fragen auch zunächst auf nationaler Ebene gelöst werden, wie dies ja auch in vielen Fällen geschieht. Nur so können interne Schranken für den Elektronischen Geschäftsverkehr beseitigt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt muß aber dann eine Lösung auf internationaler Ebene gefunden werden, da sonst unilaterale Handelshemmnisse aufgebaut werden könnten.

    Nationalen Akteuren kommt daher im Hinblick auf eine Global Governance im Elektronischen Geschäftsverkehr die Aufgabe zu, Grenzen zu beseitigen und faire Wettbewerbssituationen zu schaffen. Die Vertreter der Privatwirtschaft der einzelnen Sektoren sind aufgerufen, das Bewußtsein über Elektronischen Geschäftsverkehr zu fördern und über Einsatzmöglichkeiten aufzuklären. Die Technologie-Anbieter wiederum haben die Aufgabe, die technischen Standards aufeinander abzustimmen und den EGV technisch zu ermöglichen. Nur wenn die Akteure der jeweiligen Ebene gemeinsam die Koordinierung voran treiben, kann Global Governance im elektronischen Geschäftsverkehr entstehen.[FN 194]

    [FN 194: Internet Business (1997), S.13 f.]

    Einige der genannten offenen Fragen müssen auf globaler Ebene beantwortet werden. Akteure, deren Aufgabe es ist, diese Fragen zu beantworten und Electronic Commerce zu fördern, müssen multinationale Einrichtungen in ihre Überlegungen einschließen. Wenn man sich damit zufrieden gäbe, Electronic Commerce ausschließlich auf einzelne geographische Regionen zu beschränken oder innerhalb nationaler Grenzen einsetzen wollte, könnten die offenen Fragen auf regionaler oder nationaler Ebene gelöst werden. Da die Zielsetzung aber globaler Electronic Commerce lautet, müssen die Fragen auf globaler Ebene beantwortet werden. In der Praxis können einige Fragen natürlich zunächst auf nationaler Ebene gelöst werden, und interne Schranken für Electronic Commerce beseitigt werden, um zu einem späteren Zeitpunkt eine Lösung auf internationaler Ebene zu finden.

    Nationalen Regierungen kommt die Aufgabe zu, nationale Grenzen zu beseitigen, und faire Wettbewerbssituationen zu schaffen; Vertreter einzelner Sektoren sind aufgerufen, das Bewußtsein über Electronic Commerce zu fördern, und über geeignete Einsatzmöglichkeiten aufzuklären. Anbietern von Technologie, Benutzerunternehmen und einzelnen Verbrauchern schließlich kommen klare Aufgaben dabei zu, Electronic Commerce technisch möglich zu machen, für sich anzunehmen und zu nutzen.

    Anmerkungen

    Plagiierter Artikel ist unter folgendem Link zu finden: http://stud3.tuwien.ac.at/~e9826645/ecommerce_99/

    Sichter


  • Gc/Fragment 100 29 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Senzahl, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 100, Zeilen: 29-33
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 16, Zeilen: 31-
    Ideengeschichtlich betrachtet, spiegelt die Idee vom Gleichgewicht der Kräfte die Überzeugungen aller bedeutenden politischen Denker der Aufklärung wider. Ihrer Ansicht nach funktionierte das Universum, einschließlich der Politik, nach rationalen Prinzipien, die sich gegenseitig ausglichen.[FN 197] In seinem Werk "The Wealth of Nations" von 1776 behauptete Adam Smith, eine "unsichtbare Hand" fördere den allge-[meinen wirtschaftlichen Wohlstand durch ...]

    [FN 197:] Kissinger (1994), S. 16 f.

    Intellektuell betrachtet, spiegelt die Idee vom Gleichgewicht der Kräfte die Überzeugungen aller bedeutenden politischen Denker der Aufklärung wider. Ihrer Ansicht nach funktionierte das Universum, einschließlich der Politik, nach rationalen Prinzipien, die sich gegenseitig ausglichen. [...] In seinem Werk The Wealth of Nations von 1776 behauptete Adam Smith, eine »unsichtbare Hand« filtere allge[meinen wirtschaftlichen Wohlstand aus selbstsüchtigen ...]
    Anmerkungen

    Quelle wird in FN 197 referenziert. Umfang und nahezu wörtliche Wiedergabe nicht erkennbar. Wird fortgesetzt in Gc/Fragment 101 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 101 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Senzahl, Frangge
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 01-02
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 16, Zeilen: 39-41
    [In seinem Werk "The Wealth of Nations" von 1776 behauptete Adam Smith, eine "unsichtbare Hand" fördere den allge-]meinen wirtschaftlichen Wohlstand durch die gewinnmaximierenden wirtschaftlichen Aktivitäten einzeler Wirtschaftsakteure heraus.[FN 198]

    [FN 198:] Adam Smith (1723 – 1790) ist neben David Ricardo (1772 – 1823) und John Stuart Mill (1806 – 1873) ein herausragender Vertreter der nationalökonomischen Klassik in England.

    [In seinem Werk The Wealth of Nations von 1776 behauptete Adam Smith, eine »unsichtbare Hand« filtere allge]meinen wirtschaftlichen Wohlstand aus selbstsüchtigen wirtschaftlichen Einzelhandlungen heraus.
    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 100 29<br />Der nächste Verweis auf die Quelle („Vgl. Kissinger (1994), S.14 - 19.“) findet sich in FN 199, eine Seite später (S. 102). Wortlaut wurde geändert, das „heraus“ am Satzende wäre besser ebendorthin genommen worden. Schreibfehler: "einzeler"

    Sichter


  • Gc/Fragment 101 05 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Senzahl, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 05-07
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 14, Zeilen: 17-
    Dahinter stand die Vorstellung, die Interessen mehrerer vergleichbar starker Staaten irgendwie zur Deckung zu bringen und die internationale Staatenordnung auf einer Art Gleichgewicht aufzubauen. Einer dieser Zwänge besteht darin, die Vorstellungen mehrerer vergleichbar starker Staaten irgendwie zur Deckung zu bringen und die Weltordnung auf einer Art Gleichgewicht aufzubauen – ein Gedanke, der den Vereinigten Staaten noch nie besonders behagte.
    Anmerkungen

    Für sich genommen, ist dieses Fragment "harmlos", mit Blick auf die Nachbar-Fragmente sieht man eine Verwürfelung von kurzen Passagen aus ein und derselben Quelle

    Sichter


  • Gc/Fragment 101 09 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Macbeth2.0, Nerd wp, Senzahl, Schuju, Frangge, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 09-23
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 15 f., Zeilen: 34- + 10-
    Das höchste Ziel der Europäer, die mittelalterliche Vision eines universellen Reiches, war nicht in Erfüllung gegangen. Aus den Trümmern der alten Vision waren mehrere mehr oder weniger gleich starke Staaten hervorgegangen. Für den Umgang miteinander gab es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wird ein Staat so stark, daß er alle anderen beherrschen und ein Reich gründen kann, oder kein Staat ist mächtig genug, dieses Ziel zu erreichen. Im letzteren Fall werden die Ansprüche des aggressivsten Mitglieds der internationalen Gemeinschaft durch einen Zusammenschluß der anderen in Schach gehalten, mit anderen Worten: durch das Wirken eines Kräftegleichgewichts.

    Der Eindruck, das Kräftegleichgewicht sei die natürliche Form der internationalen Beziehungen täuscht. Tatsächlich hat es ein echtes Gleichgewicht der Kräfte in der Geschichte der Menschheit nur sehr selten gegeben. Die einzigen Beispiele für funktionierend[sic!] Gleichgewichtssysteme des Abendlandes waren die Stadtstaaten Griechenlands in der Antike und Italiens zur Zeit der Renaissance; außerdem die europäische Staatenformation, die nach dem Westfälischen Frieden von 1648 entstand.

    [S15 Z34]Ihr höchstes Ziel, die mittelalterliche Vision eines universellen Reiches, war nicht in Erfüllung gegangen. Aus der Asche dieses alten Traums war eine Unmenge mehr oder weniger gleichstarker Staaten entstanden. Ist eine unter solchen Umständen gebildete Staatengruppe dann zum Umgang mit­ einander gezwungen, so kann es nur zwei Möglichkeiten geben: Entweder wird ein Staat so stark, daß er alle anderen beherrschen und ein Reich grün­den kann, oder kein Staat ist mächtig genug, dieses Ziel zu erreichen. Im letzteren Fall werden die Ansprüche des aggressivsten Mitglieds der inter­nationalen Gemeinschaft durch einen Zusammenschluß der anderen in Schach gehalten, mit anderen Worten: durch das Wirken eines Kräftegleich­gewichts.

    [S16 Z10] Die Theoretiker des Kräftegleichgewichts erwecken häufig den Ein­druck, ihr System sei die natürliche Form internationaler Beziehungen. Doch tatsächlich hat es ein echtes Gleichgewicht der Kräfte in der Geschichte der Menschheit nur sehr selten gegeben. […]

    Die einzigen Beispiele für funktionierende Gleichgewichtssysteme des Abendlandes waren die Stadtstaaten Griechenlands in der Antike und Itali­ens zur Zeit der Renaissance; außerdem die europäische Staatenformation, die nach dem Westfälischen Frieden von 1648 entstand.

    Anmerkungen

    Hinweis auf die Quelle in FN 199 (Vgl.) auf der folgenden Seite 102. knapp zehn Zeilen aus Kissinger werden hier übersprungen, ein Teil davon („Für den größten Teil der Menschheit ... brauchen sie deshalb nicht.“ findet sich – angepasst – im nachfolgenden Gc/Fragment 101 35 wieder. Schreibfehler: "funktionierend"

    Sichter


  • Gc/Fragment 101 25 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Senzahl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 25-31
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 017, Zeilen: 12-
    Nach den Erschütterungen durch die französische Revolution und die Napoleonischen Kriege stellten Europas Staatslenker das Gleichgewicht der Kräfte während des Wiener Kongresses von 1815 wieder her und zügelten das brutale Vertrauen in Macht, indem sie versuchten, weltpolitisches Verhalten durch moralische und gesetzliche Verpflichtungen zu mäßigen. Als das 19. Jahrhundert zu Ende ging, war das europäische Kräftegleichgewicht wieder zu den Grundsätzen der Machtpolitik zurückgekehrt. Nach den Erschütterungen durch die französische Revolution und die Napoleonischen Kriege stellten Europas Staatslenker das Gleichgewicht der Kräfte während des Wiener Kongresses von 1815 wieder her und zügel­ten das brutale Vertrauen in Macht, indem sie versuchten, weltpolitisches Verhalten durch moralische und gesetzliche Verpflichtungen zu mäßigen. Doch als das neunzehnte Jahrhundert zu Ende ging, war das europäische System des Gleichgewichts der Kräfte zu den Grundsätzen der Machtpolitik zurückgekehrt, [und zwar unter bedeutend unbarmherzigeren Umständen.]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 101 35 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Senzahl, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 101, Zeilen: 35-39
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 016, Zeilen: 27- +16-
    All diese Gebilde - mit Ausnahme der Staatenordnung im Kalten Krieg - zeichneten sich dadurch aus, daß sie eine unumstößliche Tatsache, nämlich die Existenz einer gewissen Anzahl im wesentlichen gleichstarker Staaten, zum Leitprinzip der Weltordnung erhoben. Für den größten Teil der Menschheit und in den längsten Epochen der Geschichte war das Reich die typische Herrschaftsform. Für Reiche aber ist es nicht [von Interesse, in eine Weltordnung eingebunden zu sein, denn sie wollen die Weltordnung sein.] [S16 Z 27] All diese Gebilde zeichneten sich dadurch aus, daß sie eine unumstößliche Tatsache, nämlich die Existenz einer gewissen Anzahl im wesentlichen gleichstarker Staaten, zum Leitprinzip der Weltordnung erhoben.

    [S16 Z16] Für den größten Teil der Menschheit und in den längsten Epochen der Geschichte war das Reich die typische Herrschaftsform. Für Reiche aber ist es nicht [von Interesse, in eine Weltordnung eingebunden zu sein, denn sie wollen die Weltordnung sein; ...]

    Anmerkungen

    wird fortgesetzt in Gc/Fragment 102 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 102 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kissinger 1994 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Macbeth2.0, Senzahl, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 102, Zeilen: 01-03
    Quelle: Kissinger 1994
    Seite(n): 016, Zeilen: 16-
    [Für Reiche aber ist es nicht] von Interesse, in eine Weltordnung eingebunden zu sein, denn sie wollen die Weltordnung sein. Ein Gleichgewicht der Kräfte brauchen sie deshalb höchstens innenpolitisch.[FN 199]

    [FN 199:] Vgl. Kissinger (1994), S. 14 - 19.

    [Für Reiche aber ist es nicht] von Interesse, in eine Weltordnung eingebunden zu sein, denn sie wollen die Weltordnung sein; ein Gleichgewicht der Kräfte brauchen sie deshalb nicht.
    Anmerkungen

    Abschluss einer auf S. 100 unten beginnenden Passage, die überwiegend aus Kissinger 1994 zusammengepuzzelt ist. Die entsprechenden Seiten aus Kissinger sind in der Fußnote 199 mit vgl. angegeben.

    Sichter


  • Gc/Fragment 103 08 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Weltbank 1999


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 7-17
    Quelle: Weltbank 1999
    Seite(n): 3, Zeilen: -
    Zu beachten ist dabei, daß Wissensgefälle nicht nur zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen bestehen; es existieren auch große Gefälle innerhalb von Ländern. Die verschiedenen Strategien zum Abbau dieser Gefälle beinhalten häufig dieselben Elemente, deren wirkungsvolle Anwendung viel zur Verringerung von Ungleichheiten beitragen und dabei helfen können wird, die Armut zu verringern. Da Wissen über bestimmte Eigenschaften für jede wirtschaftliche Transaktion notwendig ist, muß es spontan erzeugt und immer wieder aufgefrischt werden können. Dazu werden verschiedene Markt- und Nicht-Marktmechanismen benötigt, durch die Informationen sowohl gesammelt als auch verbreitet werden können. Solche Mechanismen sind in Entwicklungsländern oft nur mangelhaft oder fehlen ganz. [FN 201]

    [FN 201 Weltbank (1999), S. 3.]

    Wissensgefälle bestehen nicht nur zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen; es existieren auch große Gefälle innerhalb von Ländern. Die verschiedenen Strategien zum Abbau dieser Gefälle beinhalten häufig dieselben Elemente, deren wirkungsvolle Anwendung viel zur Verringerung von Ungleichheiten beitragen und dabei helfen können wird, die Armut zu eliminieren.

    [...]

    Da Wissen über Eigenschaften für jede wirtschaftliche Transaktion notwendig ist, muß es spontan erzeugt und immer wieder aufgefrischt werden können. Dazu werden verschiedene Markt- und Nicht-Marktmechanismen benötigt, durch die Informationen sowohl gesammelt als auch verbreitet werden können. Solche Mechanismen sind in Entwicklungsländern oft nur mangelhaft oder fehlen ganz.

    Anmerkungen

    Fast woertlich abgeschrieben, mit kleineren Aenderungen; Quellenangabe via FN, aber keine Anfuehrungszeichen, wewegen Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleibt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 103 23 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 23-33
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 46, Zeilen: -
    Elektronischer Geschäftsverkehr kann nicht ohne Zugang zu zwei wesentlichen infrastrukturellen Komponenten durchgeführt werden. Erstens der notwendigen Hardware und Software, um den Informationsfluß möglich zu machen. Zweitens muß es einen Zugang zu einem Kommunikationsnetzwerk geben. Einige der Produkte und Technologien, die man dazu benötigt, sind einem rasanten Wandel unterworfen, sie sind besser zu erhalten und die Preise fallen sehr rasch. Die technologische Entwicklung wird sich fortsetzen, solange die Technologie verbessert wird und die Märkte wachsen. Während ein verbesserter Zugang offensichtlich durch den technischen Fortschritt erreicht wird, ist der Einfluß der Regierungspolitik auch nicht unbedeutend. Regierungen entscheiden mit, ob und unter welchen Bedingungen Produzenten und Konsumenten Nutzen aus dem elektronischen Geschäftsverkehr ziehen können. [FN 202] Electronic commerce cannot be conducted without access to two essential infrastructural components. First, the necessary hardware and software must be in place to allow information to flow. Second, there must be access to communication networks. Some of the products and technologies involved are undergoing rapid change, they are becoming more widely available, and prices are falling fast. Technological development will continue [...] , as technology improves and markets grow. While improved access opportunities are obviously influenced by technological progress, government policies also play a significant role. Governments help to determine whether and under what conditions producers and consumers can take advantage of electronic commerce.
    Anmerkungen

    Fast woertlich uebersetzt, FN mit Quelle am Ende, aber keine Anfuehrungszeichen, daher Art und Laenge des Zitats unklar

    Sichter


  • Gc/Fragment 103 34 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    EinBiesschen, Senzahl, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 103, Zeilen: 34-36
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 382, Zeilen: (Spalte 1) 36
    Der weltweite Umsatz im Telekommunikationssektor lag 1993 bei 575 Milliarden US-Dollar und betrug 1996 bereits 670 Milliarden US-Dollar. Zu beobachten ist, daß der zunehmende Wettbewerb in der Telekommunikationsindustrie einen immer höheren [Forschungs- und Entwicklungsaufwand erfordert.] Der weltweite Umsatz im Telekommunikationssektor lag 1993 bei 575 Milliarden US-$ und betrug 1996 bereits 670 Milliarden US-$. Zu beobachten ist, daß der zunehmende Wettbewerb in der Telekommunikationsindustrie einen immer höheren Forschungs- und Entwicklungsaufwand erfordert.
    Anmerkungen

    Beginn der Textübernahme. Setzt sich fort in Gc/Fragment 104 01. Fußnote 203 folgende Seite verweist auf den Urheber, nicht erkennbar sind Art und Umfang der Übernahme.Es werden 2 Kapitel der Quelle mit wenigen Änderungen übernommen .

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 104 01 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    EinBiesschen, Senzahl, WiseWoman
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 104, Zeilen: 1-18
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): S. 382, Zeilen:
    [Zu beobachten ist, daß der zunehmende Wettbewerb in der Telekommunikationsindustrie einen immer höheren] Forschungs- und Entwicklungsaufwand erfordert. Die Anforderungen an Produkte und Nutzer werden komplexer, die Produktlebenszyklen immer kürzer; nationale Märkte reichen nicht zur Amortisation getätigter Investitionen. 80 % des weltweiten Umsatzes im Telekommunikationssektor werden Mitte der 90er Jahre mit Telekommunikationsdiensten verdient, nur 20 % mit Geräten. Von den Telekommunikationsdiensten entfallen noch immer 80 % auf das Telefon. Da das Telefon nach wie vor das Standbein aller Telekommunikationsnetze ist, gilt die Telefondichte weiterhin als guter Indikator für die Qualität der telekommunikativen Infrastruktur eines Landes. Die Telefondichte fällt weltweit extrem ungleich aus. In den Industrieländern kommen 1994 auf 100 Einwohner 52 Telefonanschlüsse, in den Entwicklungsländern nur 5,2. Große Unterschiede sind auch innerhalb Chinas festzustellen. Die Telefondichte liegt im Landesdurchschnitt bei nur 7,4, in Shanghai jedoch bei 30,3.

    Angesichts zunehmender Bedeutung von Multimedia lohnt ein Blick auf die kombinierte Telefon-, TV- und PC-Dichte im Ländervergleich. Hier liegen die USA und Dänemark vorn, Japan belegt nur den 10. Rang, und Singapur liegt - vor einer Reihe von OECD-Ländern wie Italien oder Spanien - auf dem 12. Rang. Schlußlichter dieses 39 Ländervergleichs sind ausnahmslos asiatische Länder, wie die VR China, Indien, Indonesien, die Philippinen und Thailand.[FN 203]

    [FN 203: Becker (1997), S 381 ff.]

    Zu beobachten ist, daß der zunehmende Wettbewerb in der Telekommunikationsindustrie einen immer höheren Forschungs- und Entwicklungsaufwand erfordert. Produkte und Nutzeranforderungen werden komplexer, die Produktlebenszyklen immer kürzer; nationale Märkte reichen nicht zur Amortisation getätigter Investitionen. 80 % des weltweiten Umsatzes im Telekommunikationssektor werden Mitte der 9oer Jahre mit Telekommunikationsdiensten verdient, nur 20 % mit Geräten. Von den Telekommunikationsdiensten entfallen noch immer 80% auf das »gute, alte Telefon«. Die Wachstumsraten und -potentiale im Bereich neuer Telekommunikationsdienstleistungen wie Datenkommunikation, digitale Mietleitungen und Mobilfunk sind jedoch hoch.

    Da das Telefon nach wie vor das Standbein aller Telekommunikationsnetze ist, gilt die Telefondichte weiterhin als guter Indikator für die Qualität der telekommunikativen Infrastruktur eines Landes. Die Telefondichte fällt weltweit extrem ungleich aus. In den Industrieländern kommen 1994 auf 100 Einwohner 52 Telefonanschlüsse, in den Entwicklungsländern nur 5,2 [vgl. Tabelle i]. Große Unterschiede sind auch innerhalb Chinas festzustellen. Die Telefondichte liegt im Landesdurchschnitt bei nur 7,4, in Shanghai jedoch bei 30,3.

    Angesichts zunehmender Bedeutung von Multimedia lohnt ein Blick auf die kombinierte Telefon-, TV- und PC-Dichte im Ländervergleich. Hier liegen die USA und Dänemark vorn, Japan belegt nur den 10. Rang, und Singapur liegt - vor einer Reihe von OECD-Ländern wie Italien oder Spanien - auf dem 12. Rang [vgl. Tabelle i]. Schlußlichter dieses 39 Länder-Vergleichs sind ausnahmslos asiatische Länder, wie die VR China, Indien, Indonesien, die Philippinen und Thailand.

    Anmerkungen

    Beginn der Textübernahme. Setzt sich fort bis Seite 109. Fußnote 203 verweist auf den Verfasser. Nicht erkennbar sind Art und Umfang der Übernahme, es werden 2 Kapitel der Quelle mit wenigen Änderungen übernommen. (Ein weiterer Abschnitt wird auf S. 45 eingearbeitet.)

    Sichter


  • Gc/Fragment 106 01 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp, Fiesh, Senzahl, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 106, Zeilen: 01-13
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 383, Zeilen: (Spalte 2) 2ff.
    Das verbreitetste elektronische Netz mit Online-Zugriff ist das Internet. Hinsichtlich der räumlichen Ausbreitung von Internet gibt es ebenfalls weltweit große Disparitäten. So standen 1995 einer Dichte von 3,4 Millionen Hosts in Nordamerika nur 16000 Hosts in Lateinamerika gegenüber. Aufgeschlüsselt nach Weltregionen ergab sich 1995 folgende Host-Verteilung: Nordamerika 64%, Westeuropa 22%, Australien 4%, Asien 3,5%, Osteuropas %, Afrika 0,6%, Mittlerer Osten 0,3% und Lateinamerika 0,5%.

    Gliedert man dieses regionale Verteilungsmuster weiter auf, zeigt sich z. B., daß von den Hosts in Afrika fast alle auf die Republik Südafrika entfallen. Der Anteil afrikani- scher Internet-Hosts (ohne die Republik Südafrika) liegt bei 0,001% der weltweit verfügbaren Internet-Hosts. Zieht man von den asiatischen Internet-Hosts die Zahl der japanischen ab, dann verbleibt den ”restlichen” asiatischen Ländern ein Welt-Internet-Host-Anteil von 1%.

    Das verbreitetste elektronische Netz mit Online-Zugriff ist das Internet. Hinsichtlich der räumlichen Ausbreitung von Internet gibt es weltweit große Disparitäten. So standen 1995 einer Dichte von 3,4 Millionen Hosts (= Rechner mit Basisdatenbankmaterial) in Nordamerika nur 16.000 Hosts in Lateinamerika gegenüber. Aufgeschlüsselt nach Weltregionen ergab sich 1995 folgende Host-Verteilung: Nordamerika 64%, Westeuropa 22%, Australien 4%, Asien 3,5%, Osteuropa 1%, Afrika 0,6%, Mittlerer Osten 0,3% und Lateinamerika 0,5%.

    Gliedert man dieses regionale Verteilungsmuster weiter auf, zeigt sich z. B., daß von den Hosts in Afrika fast alle auf die Republik Südafrika entfallen. Der Anteil afrikanischer Internet-Hosts (ohne die Republik Südafrika) liegt bei 0,001% der weltweit verfügbaren Internet-Hosts. Zieht man von den asiatischen Internet-Hosts die Zahl der japanischen ab, dann verbleibt den »restlichen« asiatischen Ländern ein Welt-Internet-Host-Anteil von 1% [vgl. Schaubild 3].

    Anmerkungen

    Komplettplagiat. Nur in der nachfolgenden Grafik »Internet-Hosts in Asien 1995 und 1996« wird auf die Quelle verwiesen. Verweis auf Seite 107 ausschließlich auf weltbank, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen würde. Am Ende letzter Absatz Seite 107 wird auf Becker verwiesen, ohne dass wörtliche Übernahme kenntlich gemacht wird. [Anm. HgR: Um-kategorisiert auf 'KomplettPlagiat', da 'Verschleierung' dem nicht mehr gerecht wird.]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 107 01 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Drhchc, Senzahl, EinBiesschen, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 01-06
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 385, Zeilen: (Spalte 1) 18ff.
    Auch eine Messung der Quantität der über Internet laufenden Informationsflüsse fördert weltweit extreme Ungleichheiten zutage. So konzentrieren sich nach Schätzungen amerikanischer Experten 85% des gesamten weltweiten Internet-Verkehrs nur auf die USA. Dieser Amerika-Lastigkeit des Internet entspricht es, wenn außerdem 65 % aller Kommunikation über das Glasfasernetz von New York nur innerhalb New Yorks stattfindet. Auch eine Messung der Quantität der über Internet laufenden Informationsflüsse fördert weltweit extreme Ungleichheiten zutage. So konzentrieren sich nach Schätzungen amerikanischer Experten 85% des gesamten weltweiten Internetverkehrs nur auf die USA. Dieser Amerika-Lastigkeit des Internet entspricht es, wenn außerdem 65% aller Kommunikation über das Glasfasernetz von New York nur innerhalb New Yorks stattfindet [vgl. Schaubild 1].
    Anmerkungen

    Fußnote 207 am Seitenende verweist auf den Verfasser. Nicht erkennbar sind Art und Umfang der Übernahme, es werden 2 Abschnitte der Quelle mit wenigen Änderungen übernommen . (Ein weiterer Abschnitt wird auf S. 45 eingearbeitet.)

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 107 09 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Senzahl, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 09-18
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 385, Zeilen: (Spalte 2) 18ff.
    Zwar steigt in jüngster Zeit die Zahl der Internet-Hosts und -Anschlüsse in einigen Entwicklungsländern erstaunlich rasch an. Dies führt jedoch bisher nicht zu einer Verringerung der Nord-Süd-Kluft in der Internetwelt. In der Dritten Welt schließen hohe Preise und Gebühren viele Menschen vom Internet aus. Hat ein Land keinen direkten Internetzugang, dann entsprechen die Zugangskosten zu diesem Netz denen von Auslandstelefongesprächen. Neben solchen Gebühren sind die Kosten für Computer und Netzzugangshardware in der Dritten Welt oft höher als in den Industrieländern. Auch der Weltmarkt der kommerziellen elektronischen Datenbanken spiegelt das Nord-Süd-Gefälle drastisch wider. Der Anteil der Datenbankproduzenten aus der Dritten Welt liegt seit Anfang der 90er Jahre konstant bei nur 3%.[FN 207]

    [Fn 207: Becker (1997), S. 383 ff.]

    Zwar steigt in jüngster Zeit die Zahl der Internet-Hosts und -Anschlüsse in einigen Entwicklungsländern erstaunlich rasch an. Dies führt jedoch bisher nicht zu einer Verringerung der Nord-Süd-Kluft in der Internetwelt. In der Dritten Welt schließen hohe Preise und Gebühren viele Menschen vom Internet aus. Hat ein Land keinen direkten Internetzugang, dann entsprechen die Zugangskosten zu diesem Netz denen von Auslandstelefongesprächen. Neben solchen Gebühren sind die Kosten für Computer und Netzzugangshardware in der Dritten Welt oft höher als in den Industrieländern.

    Auch der Weltmarkt der kommerziellen elektronischen Datenbanken spiegelt das Nord-Süd-Gefälle drastisch wider. Der Anteil der Datenbankproduzenten aus der Dritten Welt liegt seit Anfang der 9oer Jahre konstant bei nur 3 %.

    Anmerkungen

    Quelle wird in FN 207 genannt. Nicht erkennbar sind Art (wörtlich) und Umfang der Auswertung

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 108 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 1 -16
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 25, Zeilen: (Spalte 1) 10 ff.
    Die WTO kommt zu ähnlichen Ergebnissen bei der Analyse der regionalen Verteilung von Internet-Aktivitäten: Ungefähr 70% der Internet-Seiten befinden sich in den Vereinigten Staaten. Ungefähr 8% befinden sich in Kanada, 14% in Europa, 4% in asiatisch- pazifischem Raum, und 2,3% in Lateinamerika und Afrika. Allerdings ist vorauszusehen, daß Europa, Asien und die anderen Weltregionen wahrscheinlich in den nächsten Jahren aufschließen werden. Afrika, Asien und Lateinamerika verzeichnen die höchsten Zuwachsraten in der Zeit zwischen 1993 und 1996. Für alle Regionen außerhalb der Vereinigten Staaten ist vorauszusehen, daß sie Marktanteile gewinnen werden in den nächsten drei bis vier Jahren. Der Anteil der Internet-Nutzer aus Europa und Asien in der Welt z.B. wird wahrscheinlich um bis zu 25% wachsen [FN 208]. Stärker als die Webseiten sich in den Vereinigten Staaten konzentrieren sind die Umsätze im Internet dort zu finden. Über 85% der Weltumsätze im Internet 1996/97 wurden in den Vereinigten Staaten gemacht, wobei der US-amerikanische Anteil der Internet-Nutzer nur bei 62% liegt. [FN 209] Bis zum Jahr 2001 jedenfalls wird der Anteil der europäischen Umsätze im Netz mehr als doppelt so hoch sein wie heute, er wird von 5% auf über 10% steigen.[FN 210]

    Grafik: Nutzung des Internet nach Regionen [FN 211]

    [FN 208 ITU (1997).] [FN 209 ActivMedia (1997).] [FN 210 IDC (1997), WTO (1998), S. 25.] [FN 211 Quelle: AktivMedia (1997).]

    It is also interesting to look at the regional distribution of Internet activities. About 70 per cent of Internet websites are located in the United States; another 8 per cent are reported for Canada, 14 per cent for Europe, 4 per cent for Asia/Pacific and 2.3 per cent for Latin America and Africa. However, Europe, Asia and the other world regions are likely to catch up in terms of Internet sites and users in the coming years. [...] Africa, Asia, and Latin America have reported the highest growth rates for the period between 1993 and 1996, and all regions outside the United States are expected to gain market share over the next 3-4 years (Chart 8). The share of Internet users from Europe and Asia in the world, for example, is likely to grow to 25 and 15 per cent, respectively, by 2000 (ITU, 1997a).

    Internet-generated revenue is regionally even more concentrated than the number of websites. Over 85 per cent of world revenue in 1996/97 was generated in the United States, whereas the United States’ share of users only amounted to 62 per cent (ActivMedia, 1997). By 2001, however, the share of European web-revenue will have more than doubled from about 5 per cent to over 10 per cent of total online sales (IDC, 1997).

    Anmerkungen

    Woertlich uebersetzt aus der Quelle, mit leicht geaenderter Einleitung. Obwohl der Autor auf 3 andere Quellen verweist (und so den Eindruck vermittelt, als koenne das WTO Zitat nur hoechstens zwei Zeilen lang sein), so sind doch all diese Quellen schon als FN in der WTO STudie enthalten.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 108 18 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    EinBiesschen, Senzahl, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 108, Zeilen: 18-19
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 11, Zeilen:
    Mediale Außensteuerung und mangelnde mediale Infrastruktur können nach wie vor

    als Merkmale nahezu aller Peripherieländer gelten. Darüber hinaus sind Differen-[renzierungstendenzen zu beobachten, die sich auf unterschiedliche Medien und Informationstechnologien beziehen:]

    Mediale Außensteuerung und mangelnde mediale Infrastruktur können nach wie vor als Merkmale nahezu aller Peripherieländer gelten. Darüber hinaus sind Differenzierungstendenzen zu beobachten, die sich auf unterschiedliche Medien und Informationstechnologien beziehen:
    Anmerkungen

    wird fortgesetzt in Gc/Fragment 109 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 109 01 . . Kategorien: Becker 1997 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp, EinBiesschen, Senzahl, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 109, Zeilen: 01-29
    Quelle: Becker 1997
    Seite(n): 386, Zeilen: (Spalte 1) 16ff.
    [Darüber hinaus sind Diffe-]renzierungstendenzen zu beobachten, die sich auf unterschiedliche Medien und Informationstechnologien beziehen:

    So bleibt Afrika in der zusammenwachsenden Kommunikations- und Medienwelt eine Randregion. Zwei Großprojekte zur Verbesserung der medialen Infrastruktur in Afrika scheinen Abhilfe zu versprechen. Zum einen baut ein internationales Firmenkonsortium unter Leitung des US-Unternehmens "Worldspace" gegenwärtig ein in erster Linie für Afrika gedachtes Netz für digitales Satellitenradio auf. Das digitale Radionetz ist ab Sommer 1998 betriebsfertig. Freilich wird sich nur eine kleine afrikanische Elite ein Endgerät für etwa 100 US-Dollar leisten können, denn dieser Betrag entspricht dem durchschnittlichen Halbjahreseinkommen eines Afrikaners. Technische Alternati- ven wie das Solarradio oder das mit einem Dynamo betriebene Kurbelradio gehen in der öffentlichen Diskussion unter. Zum anderen plant der amerikanische Fernmelde- riese AT&T in Kooperation mit der International Telecommunication Union in Genf unter dem Namen "Africa One" die Verlegung eines Unterseekabels für optische Signalübertragung rund um Afrika. Dieses System soll ab 1999 betriebsfähig sein. "Africa One" steht in Konkurrenz zu einem ähnlichen Projekt Siemens unter dem Namen "Afrilink".

    Vielen Entwicklungsländern wird eine aktive Rolle in der internationalen Arbeitsteilung zugetraut, wenn sie sich umfassend in die neuen elektronischen Netzwerke einklinken. Wie das Beispiel der indischen Software-Industrie zeigt, wiederholen sich jedoch auf elektronischer Ebene asymmetrische Formen der Arbeitsteilung zwischen Nord und Süd. Elektronisch vernetzt stellt die indische Software-Industrie für Industrieländer-Unternehmen in erster Linie standardisierte und billige Software her; spezialisierte, kundennahe und teuere Software wird weiterhin vor allem in den Industrieländern produziert.

    Der ökonomische Boom der ostasiatischen Schwellenländer findet auch in den Telekommunikations- und Informationstechnologiebranchen und in den Massenmedien statt. Dieser Aufholprozeß zeigt sich etwa darin, daß seit kurzem auch Firmen aus Südkorea, Taiwan und Singapur in den USA und Europa investieren.[FN 212]

    [FN 212: Becker (1997), S. 386 ff.]

    Darüber hinaus sind Differenzierungstendenzen zu beobachten, die sich auf unterschiedliche Medien und Informationstechnologien beziehen:
    • [...]
    • Afrika bleibt in der zusammenwachsenden Kommunikations- und Medienwelt eine Randregion. Zwei Großprojekte zur Verbesserung der medialen Infrastruktur in Afrika scheinen Abhilfe zu versprechen. Zum einen baut ein internationales Firmenkonsortium unter Leitung des US-Unternehmens »Worldspace« gegenwärtig ein in erster Linie für Afrika gedachtes Netz für digitales Satellitenradio auf. Das digitale Radionetz soll ab Sommer 1998 betriebsfertig sein. Freilich wird sich nur eine kleine afrikanische Elite ein Endgerät für etwa 100 US-$ leisten können, denn dieser Betrag entspricht dem durchschnittlichen Halbjahreseinkommen eines Afrikaners. Technische Alternativen wie das Solarradio oder das sich mit einem Dynamo selbst aufladende Kurbelradio gehen in der öffentlichen Diskussion unter. Zum anderen plant der amerikanische Fernmelderiese AT&T in Kooperation mit der International Telecommunication Union in Genf unter dem Namen »Africa One« die Verlegung eines Unterseekabels für optische Signalübertragung rund um Afrika. Dieses System soll ab 1999 betriebsfähig sein. »Africa One« steht in Konkurrenz zu einem ähnlichen Projekt Siemens unter dem Namen »Afrilink« [vgl. Schaubild 5].
    • Vielen Entwicklungsländern wird eine aktive Rolle in der internationalen Arbeitsteilung zugetraut, wenn sie sich umfassend in die neuen elektronischen Netzwerke einklinken. Wie das Beispiel der indischen Software-Industrie zeigt, wiederholen sich jedoch auf elektronischer Ebene asymmetrische Formen der Arbeitsteilung zwischen Nord und Süd. Elektronisch vernetzt stellt die indische Software-Industrie für Industrieländerunternehmen in erster Linie standardisierte und billige Software her; spezialisierte, kundennahe und teuere Software wird weiterhin vor allem in den Industrieländern produziert.
    • Der ökonomische Boom der ostasiatischen Schwellenländer findet auch in den Telekommunikations- und Informationstechnologiebranchen und in den Massenmedien statt. Dieser Aufholprozeß zeigt sich etwa darin, daß seit kurzem auch Firmen aus Südkorea, Taiwan und Singapur in den USA und Europa investieren.
    Anmerkungen

    Mit leichten Änderungen komplett übernommen. Fußnote 212 nennt die Quelle. Art (nahezu wörtlich) und Umfang der Auswertung sind nicht erkennbar.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 110 04 . . Kategorien: Christian Heidrich, Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Realisierung von E-Commerce, Diplomarbeit, Hannover 1998 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Plaqueiator, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 110, Zeilen: 4-6
    Quelle: Christian Heidrich, Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Realisierung von E-Commerce, Diplomarbeit, Hannover 1998
    Seite(n): , Zeilen:
    Die Vorteile des elektronischen Geschäftsverkehrs können nur dann ausgeschöpft

    werden, wenn er auf der Basis anerkannter, markt- und zeitgerechter Normen und Standards erfolgt.

    "Die Vorteile des elektronischen Geschäftsverkehrs können nur dann ausgeschöpft werden, wenn er auf Basis anerkannter, marktgerechter und zeitgerechter [23] Normen und Standards erfolgt." 73 [24]
    Anmerkungen

    Ein Zitat aus einer Diplomarbeit zitiert für diesen Satz eine unbekannte Quelle mit einer FN 73 Grin Content

    Sichter


  • Gc/Fragment 110 19 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Drhchc, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 110, Zeilen: 19-24
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 42, Zeilen: (Spalte 2) 1 ff.
    Fazit: Das Anwachsen des elektronischen Geschäftsverkehrs und die Nutzung des Internets wird einen erheblichen Einfluß auf die Verteilung und die Wirkung von Chancen in der Gesellschaft haben. Es könnte zu einer größeren Lücke zwischen denen kommen, die den nötigen Zugang und die Fähigkeiten, um vom Internet zu profitieren, haben und denen ohne diese Voraussetzungen. Die letzte Gruppe wird wahrscheinlich insbesondere die Armen und die Alten umfassen. [FN 216]

    [FN 216: WTO (1998), S. 25.]

    The growth of electronic commerce and Internet use will have significant distributional implications and effects on opportunity in society. There could be a growing divide between those with the necessary access and skills to profit from the new opportunities, and those who lack such prerequisites. The latter group is likely to comprise, in particular, the poor and elderly.
    Anmerkungen

    Sogar das "Fazit" dieses Kapitels ist woertlich aus der Quelle uebersetzt. FN verweist auf Quelle, aber auf Seite 25 anstelle von Seite 42, Anfuehrungszeichen fehlen, daher ist Laenge und Art des Zitats unklar. [Bestaetigt. HgR]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 110 33 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Drhchc, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 110, Zeilen: 33-35
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 43, Zeilen: (Spalte 1) 5 ff.
    Der elektronische Geschäftsverkehr und das Internet bieten insbesondere Entwicklungsländern beträchtliche Möglichkeiten, um ihr Wirtschaftswachstum und ihren [Wohlstand zu mehren.] Electronic commerce and the Internet offer developing countries considerable opportunities to enhance economic growth and welfare.
    Anmerkungen

    Wird auf Seite 111 fortgesetzt

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 111 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Fiesh, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 111, Zeilen: 1-38
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 43-44, Zeilen: (Spalte 1) 5 ff.
    [Der elektronische Geschäftsverkehr und das Internet bieten insbesondere Entwicklungsländern beträchtliche Möglichkeiten, um ihr Wirtschaftswachstum und ihren]

    Wohlstand zu mehren. Eine ganze Reihe von Staaten profitiert schon durch neue Exportmöglichkeiten inklusive Datenverarbeitung, Entwicklung von Software, Buchhaltung. Diese Gelegenheiten ziehen auf der anderen Seite fremdes aber auch einheimisches Kapital an und fördern somit das Wachstum. Zusätzlich werden Entwicklungsländer wahrscheinlich in beachtlichem Umfang von den Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten profitieren. Ausbildung aber auch medizinische Angebote werden leichter erreichbar sein. Das Internet wird es für Produzenten in armen Staaten leichter machen, ein Teil des internationalen Marktes zu werden. In der Vergangenheit waren kleinere Teilnehmer aus armen Ländern komplett ausgeschlossen. Die UNCTAD unterstützt die Bemühungen der Entwicklungsländer in dieser Hinsicht durch ihr Handelspunktprogramm (Trade Point Programme). Das Programm versucht ein globales Handelspunktnetzwerk (Global Trade Point Network) zu schaffen, um somit kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu handelsrelevanter Information zu ermöglichen. Auf diese Weise sollten Unternehmen die Integration in das Welthandelssystem schaffen. Die Handelspunkte sollen miteinander verbunden werden durch das Internet. [FN 218]

    [Wie im vorangegangenen Kapitel verdeutlicht], sind [allerdings] in vielen Entwicklungsländern die Einkommen so niedrig, daß die meisten Menschen nicht einmal Zugang zu Telefonen haben. Das Internet ist außerhalb jeder Erreichbarkeit, mit Ausnahme der sehr Wohlhabenden. [FN 219] Andere Probleme haben mit einer unterentwickelten und veralteten Infrastruktur, hohen Preisen und einer niedrigen Dienstleistungsqualität zu tun. Diese ist insbesondere auf eine mangelhafte Ausbildung des Personals und Analphabetentum zurückzuführen.

    [Dabei bietet das Internet grundsätzlich eine Möglichkeit, bei gegebenen Voraussetzungen sehr rasch den Anschluß zu schaffen.]

    Im Prinzip müßten Technologien wie Satellitentechnik in Verbindung mit Finanzierung aus dem privaten Sektor auf der Grundlage von Reformen des ordnungspolitischen Umfeldes (Aufheben von Monopolen, Zugangsschwierigkeiten und Preiskontrollen) den Entwicklungsländern einen schnellen Fortschritt erlauben.[FN 220] In der Tat sind viele Entwicklungsländer gerade dabei, den Zugang zu ihrer Infrastruktur zu liberalisieren, sowie Beschränkungen im Bereich der Informationstechnologie aufzuheben. In einigen lateinamerikanischen Staaten helfen Nicht-Regierungsorganisationen den Menschen, Computeralphabeten zu werden und ihre Produkte über das Internet zu verkaufen. In Indonesien haben sich Gemeinschaften zusammengeschlossen, um vor allem im ländlichen Raum Zugang zur Telekommunikation zu bekommen. Partnerschaften zwischen Universitäten aus Industriestaaten mit solchen aus Entwicklungsstaaten helfen letzteren, Zugang zum globalen Informationssystem zu bekommen. Während diese Initiativen nicht über Nacht bedeutende Veränderungen hervorbringen [werden, so werden sie doch mit der Zeit die Grundlage für ein größeres Wachstum und eine stärkere Entwicklung im Bereich Infrastruktur legen. [FN 221]]

    [FN 218 UNTPDC (1998).] [FN 219 ITU (1997).] [FN 220 Primo Braga (1997).] [FN 221 WTO (1998), S. 43 f.]

    Electronic commerce and the Internet offer developing countries considerable opportunities to enhance economic

    growth and welfare. A number of countries already benefit from new export opportunities including data entry, software development, claims and forms processing and accounting. These opportunities, in turn, attract more foreign and domestic investments, and thereby enhance growth (Primo Braga, 1997). In addition, developing countries are likely to benefit considerably from enhanced communication and information availability. Education and medical services come to mind, and several countries are improving their access to such information (Box 7). The Internet will make it easier for producers in poor countries to become part of an international bidding and supply process from which they were largely excluded in the past. The UNCTAD is supporting developing country efforts in this regard through its Trade Point Programme. The programme is creating a “Global Trade Point Network” to facilitate access to trade-related information for small and medium-sized companies and to promote the integration of developing countries into the world trading system. Trade Points are being connected with each other through the Internet (UNTPDC, 1998). [...]

    In many developing countries, incomes are so low that most people do not even have access to telephones. The Internet is out of reach, except for the very wealthy (ITU, 1997a). Other problems include an under-developed and outdated infrastructure, high prices and low service quality, lack of qualified personnel, and lack of literacy.

    [...]

    In principle, new technologies such as low-orbit satellites, private sector funding [...] and reforms of the regulatory environment (dismantling of monopolies, entry barriers, and price controls) should allow developing countries to progress rapidly (Primo Braga, 1997). Indeed, many developing countries are liberalizing infrastructure provision and access, as well as the information technology sector. In some Latin American countries, NGOs help people to become computer-literate and sell their products via the Internet. In Indonesia, so-called community clusters have emerged to allow access to telecommunication in rural areas. Partnerships between universities from industrialized and developing countries are assisting the latter in gaining access to global information networks. While these initiatives are not likely to produce significant results overnight, with time they will provide a strong impetus for growth and development.

    Anmerkungen

    Abgesehen von einem Ueberleitungssatz ist die gesamte Seite woertlich aus der Quelle uebersetzt. Eine FN auf der folgenden Seite weist auf die Quelle hin, auf dieser Seite sind jedoch 3 FN gesetzt mit Quellenangaben, die genauso auch im WTO Bericht zu finden sind, aus dem der gesamte Text 1-zu-1 uebersetzt ist.

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 112 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | WTO 1998 | ÜbersetzungsPlagiat


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp, Frangge, Hansgert Ruppert
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 112, Zeilen: 1-30
    Quelle: WTO 1998
    Seite(n): 44, 42, Zeilen: (Spalte 2) 16 ff., ab "Through its global reach": (Box) 1 ff
    [Während diese Initiativen nicht über Nacht bedeutende Veränderungen hervorbringen] werden, so werden sie doch mit der Zeit die Grundlage für ein größeres Wachstum und eine stärkere Entwicklung im Bereich Infrastruktur legen.[FN 221]

    Durch seine globale Reichweite bietet das Internet eine wichtige Gelegenheit für Entwicklungsländer bisher unzugängliche und unbezahlbare Information zu erhalten. Der so entstehende Businesstransfer könnte das Wachstum in den Entwicklungsländern ankurbeln und dabei helfen, sich in die Weltmärkte zu integrieren. Allerdings leiden sehr viele Entwicklungsländer an einer unzureichenden Infrastruktur und unzulänglicher Informationstechnologie. Regierungen, die den Zugang und die Ausrüstung von Informationstechnologie künstlich durch Monopole und Tarife oder andere Handelshemmnise verteuern, stärken diese Probleme nur. Im Ergebnis ist die Telekommunikationsinfrastruktur oftmals veraltet, Telefone und Computer sind äußerst begrenzt, die Preise sind hoch. Qualifiziertes Personal ist selten, Erfahrungen mit dem Computer sind die Ausnahme, darüber hinaus behindern kulturelle und sprachliche Barrieren die Kommunikation. In manchen Entwicklungsländern sind die Gebühren für Telekommunikation 20 Mal höher als in der Vereinigten Staaten. Die Anmeldung und die Gebühren für eine Online-Verbindung für 20 Stunden können so hoch sein wie in den Vereinigten Staaten im ganzen Jahr pro Kopf gerechnet. Die Wartezeit für Telefonanschlüsse können mehrere Jahre dauern. Selbst wenn die Nutzer an das Internet angeschlossen sind, so machen sie häufig nur von der Versendung von elektronischer Post Gebrauch, da andere Anwendungen zu langsam, unzuverlässig und letztendlich zu teuer sind. Die zugehörige Infrastruktur zu bauen oder besser zu errichten und den Zugang von Entwicklungsländern zum Internet zu verschaffen, mag eine Reihe radikaler Veränderungen hinsichtlich der bisherigen Praktiken bedeuten; eine ganze Reihe von Ländern hat sich aber dieser Herausforderung angenommen.[FN 222]

    Ein entscheidendes Element von gleichen Zugangschancen im Informationszeitalter ist Bildung. Das Nutzen des Internets verlangt beträchtliche Computerfähigkeiten. Schulen in Industriestaaten bieten heute sehr oft die Ausbildung am Computer als Grundbildung an. Aber je gewohnter für die Jungen der Umgang mit dem Computer wird, desto auffälliger werden die Nachteile für diejenigen, die mit dem Computer nicht umgehen können. Erwachsenenbildung ist nötig, um dieses Problem zu bewältigen. [FN 223]

    [FN 221 WTO (1998), S. 43 f.] [FN 222 WTO (1998), S. 43 f.] [FN 223 WTO (1998), S. 42.]

    While these initiatives are not likely to produce significant results

    overnight, with time they will provide a strong impetus for growth and development. [...] Through its global reach, the Internet provides an important opportunity for developing countries to obtain hitherto inaccessible and unaffordable information. The resulting knowledge transfer could stimulate growth of developing countries and help integration into world markets. However, many developing countries suffer from inadequate infrastructur and information technology. Government policies rendering access and equipment artificially expensive through monopolies and tariffs or other regulatory barriers can reinforce these problems. As a result, telecommunication infrastructure is often outdated, telephone and computer access is limited, prices are high [and service quality poor]. Qualified personnel are rare, computer literacy is the exception, and cultural and language barriers further impede communication. In some developing countries, telecommunication charges are 20 times higher then in the United States. Registration and online service charges for 20 hours per month online can be as high as annual per capita GDP. Waiting periods for telephone lines can reach several years. Even if connected to the Internet, users often only take advantage of e-mail as other applications are slow and unreliable, and thus become expensive. Building infrastructure and promoting access in developing countries may require a radical break with practices of the past, and a number of countries are taking on this challenge.

    [... FOLGENDER ABSATZ IN DER QUELLE WEITER OBEN AUF S.42 ZU FINDEN ]

    Another important element of equal opportunity in the information age is training. Internet use requires considerable computer skills. Schools in industrial countries today frequently provide computer training on a routine basis. But as familiarity with computers becomes more commonplace among the young, this accentuates the disadvantages faced by computer illiterates. Adult education is required to address this problem

    Anmerkungen

    Weitgehend wörtlich aus der Quelleübersetzt, 3 FN verweisen auf die Quelle, allerdings auf Seite 43 anstelle von Seite 44. Anführungszeichen sind nicht gesetzt, so dass Art und Länge der Zitate nicht klar ist. Schreibfehler "Handelshemmnise"; Grammatik: "höher als in der Vereinigten Staaten". [Anm. HgR: Alles korrekt, ich würde es aber aufteilen in 2 Fragmente.]

    Sichter
    HgR


  • Gc/Fragment 114 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Geiger 1997 | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Drrerpol, Fiesh, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 114, Zeilen: 1-18
    Quelle: Geiger 1997
    Seite(n): 405, 406, Zeilen:
    [Der technisch-militärischen Führungsmacht wür-]den weltweit auch Aufgaben wie Krisen- und Konfliktverhütung, militärische Abschreckung, Abwehr militärischer Bedrohungen sowie die Führung von Verteidigungsbündnissen zufallen.

    Die informationstechnische Überlegenheit einer Konfliktpartei über ihren (oder ihre) tatsächlichen oder potentiellen Gegner wird mit dem - gegenüber dem militärischen Sprachgebrauch erweiterten - Begriff der ,,Informationsdominanz” bezeichnet. Die überlegene Partei zeigt sich in der Lage, die verfügbaren Technologien der Informationsverarbeitung und Kommunikation umfassend und effizient zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen, so daß sie den fraglichen Konflikt im Falle einer Eskalation zu ihren Gunsten entscheiden kann. 227 Ausschlaggebend ist insbesondere die Fähigkeit, sich durch einen Informationsvorsprung vor dem Konfliktgegner die Vorteile schnellen Entscheidens und Handelns zu sichern. Weder muß es sich allerdings notwendig um Konflikte handeln, die unter offener militärischer Gewaltanwendung ausgetragen werden, noch müssen die Konfliktparteien immer Staaten oder Staatenbündnisse sein. Vielmehr öffnet die informationstechnische Entwicklung völlig neue Wege der Konfliktaustragung und bietet neue Möglichkeiten des Konfliktmanagements oder der nichtmilitärischen Konfliktlösung, die auch nichtstaatliche internationale Organisationen wirksam nutzen können.


    FN 227 Libicki (1995), Kapitel 11.

    [Seite 405]

    Der technisch-militärischen Führungsmacht würden weltweit auch Aufgaben wie Krisen- und Konfliktverhütung, militärische Abschreckung, Abwehr militärischer Bedrohungen sowie die Führung von Verteidigungsbündnissen zufallen.[25] [Seite 406] Die informationstechnische Überlegenheit einer Konfliktpartei über ihre tatsächlichen oder potentiellen Gegner wird mit dem Begriff der „ Informationsdominanz" erfaßt". Die überlegene Partei zeigt sich in der Lage, die verfügbaren Technologien der Informationsverarbeitung und Kommunikation umfassend und effizient zu ihrem eigenen Vorteil zu nutzen, so daß sie den fraglichen Konflikt im Falle einer Eskalation zu ihren Gunsten entscheiden kann. [26]

    Ausschlaggebend ist die Fähigkeit, sich durch einen Informationsvorsprung vor dem Konfliktgegner die Vorteile schnellen Entscheidens und Handelns zu sichern. Weder muß es sich allerdings notwendig um Konflikte handeln, die unter offener militärischer Gewaltanwendung ausgetragen werden, noch müssen die Konfliktparteien immer Staaten oder Staatenbündnisse sein.

    [27]

    Vielmehr öffnet die informationstechnische Entwicklung völlig neue Wege der Konfliktaustragung und bietet neue Möglichkeiten des Konfliktmanagements beziehungsweise der nicht-militärischen Konfliktlösung, die auch nichtstaatliche internationale Organisationen wirksam nutzen können.

    [28]

    Anmerkungen

    Quelle wird auch auf S. 61 verwendet; Verschleierung durch Fußnote auf Libicki.

    Sichter


  • Gc/Fragment 114 19 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Http://books.google.de/books?id=JmlFAQAAIAAJ&q=Informationsdominanz+Konflikthandeln&dq=Informationsdominanz+Konflikthandeln&hl=de&ei=GyrZTfmqC8bwsgbwtKHuAg&sa=X&oi=book result&ct=result&resnum=1&ved=0CDYQ6AEwAA | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Goalgetter, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 114, Zeilen: 19-22
    Quelle: http://books.google.de/books?id=JmlFAQAAIAAJ&q=Informationsdominanz+Konflikthandeln&dq=Informationsdominanz+Konflikthandeln&hl=de&ei=GyrZTfmqC8bwsgbwtKHuAg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CDYQ6AEwAA
    Seite(n): 57, Zeilen: Snippet
    Informationsdominanz im erweiterten Sinne, der sich auf die technischen Fähigkeiten sowohl zum militärischen wie nichtmilitärischen Konflikthandeln bezieht, wird als wesentliches Element künftiger Konfliktszenarien in der internationalen Politik schnell an praktischer Bedeutung gewinnen. Unter die sicherheitspolitischen Bedrohungspotentiale des Informationskrieges

    fällt insbesondere die sogenannte Informationsdominanz als Gesamtheit der infor- mationstechniscchen Fähigkeiten und Voraussetzungen eines Landes zu überlegenem militärischen und nichtmilitärischen Konflikthandeln, das heißt über das ganze Spektrum kooperativer und gesellschaftlicher internationaler Beziehungen hinweg....

    Anmerkungen

    "Informationsdominanz" & "militärischen und nichtmilitärischen Konflikthandeln" - hier muss nochmal nachrecherchiert werden.

    Sichter


  • Gc/Fragment 116 26 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Plagnoir, Nerd wp, Drhchc, Frangge, Fiesh, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 116, Zeilen: 26-37
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 100-101, Zeilen:
    Allein wegen des bestehenden amerikanischen Vorsprungs wird die militärische

    Überlegenheit der USA in diesem Bereich wahrscheinlich auf absehbare Zeit erhalten bleiben. Aber weil, anders als im nuklearen Bereich, Informationstechnologie von kri- tischer Bedeutung für die Wirtschaft insgesamt ist, dürften selbst die engsten Verbün- deten auf Dauer nicht so ohne weiteres diese Überlegenheit der USA hinnehmen. Sollte es ihnen gelingen, den Vorsprung der USA aufzuholen, was allerdings nur mit erheblichem finanziellem Aufwand und mit Hilfe breit angelegter internationaler Ko- operationsvereinbarungen möglich wäre, könnte die Informationsdominanz der USA im militärischen Bereich schwinden. Dann bleibt immer noch offen, ob die wegen die- ser Informationsdominanz prognostizierte militärische Stabilität deshalb verlorengehen würde. Immerhin handelt es sich bei den Ländern, die absehbar in der Lage sein wür- den, den Vorsprung der USA wettzumachen, weder um weltpolitische Rivalen der [USA noch um untereinander verfeindete Länder. Die Proliferation von militärisch re- levanter Informationstechnologie muß nicht unbedingt destabilisierend wirken.[234]]

    […] Allein wegen des bestehenden amerikanischen Vorsprungs wird die militärische Überlegenheit der USA in diesem Bereich wahrscheinlich auf absehbare Zeit erhalten bleiben. Aber weil, anders als im nuklearen Bereich, Informationstechnologie von kritischer Bedeutung für die Wirtschaft insgesamt ist, dürften selbst die engsten Verbündeten auf Dauer nicht so ohne weiteres diese Überlegenheit der USA hinnehmen.[39] Sollte es ihnen gelingen, den Vorsprung der USA aufzuholen, was allerdings nur mit erheblichem finanziellen Aufwand und mit Hilfe breit angelegter internationaler Kooperationsvereinbarungen möglich wäre, könnte die Informationsdominanz der USA im militärischen Bereich schwinden. Dabei bleibt dann immer noch offen, ob die wegen dieser Informationsdominanz prognostizierte militärische Stabilität deshalb verlorengehen würde. Immerhin handelt es sich bei den Ländern, die absehbar in der Lage sein würden, den Vorsprung der USA wettzumachen, weder um weltpolitische Rivalen der USA noch um untereinander verfeindete Länder. Die Proliferation von militärisch relevanter Informationstechnologie muß nicht unbedingt destabilisierend wirken. […]
    Anmerkungen

    In Fn 234 wird u.a. auf "Schweigler (1997), S. 60." verwiesen; im Literaturverzeichnnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen"

    Sichter


  • Gc/Fragment 117 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Schweigler 1997


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 117, Zeilen: 1-2
    Quelle: Schweigler 1997
    Seite(n): 100f, Zeilen:
    [Immerhin handelt es sich bei den Ländern, die absehbar in der Lage sein wür- den, den Vorsprung der USA wettzumachen, weder um weltpolitische Rivalen der] USA noch um untereinander verfeindete Länder. Die Proliferation von militärisch re- levanter Informationstechnologie muß nicht unbedingt destabilisierend wirken.[FN 234]

    [FN 234: Schweigler (1997), S. 60.]

    Immerhin handelt es sich bei den Ländern, die absehbar in der Lage sein würden, den Vorsprung der USA wettzumachen, weder um weltpolitische Rivalen der USA noch um untereinander verfeindete Länder. Die Proliferation von militärisch relevanter Informationstechnologie muß nicht unbedingt destabilisierend wirken.
    Anmerkungen

    Plagiat beginnt auf der letzten Seite. In Fn 234 wird auf "Schweigler (1997), S. 60." verwiesen; im Literaturverzeichnis "unveröffentlichtes Manuskript der Stiftung für Wissenschaft und Politik, Ebenhausen". Anfuerungszeichen fehlen, daher ist Laenge und Art des Zitats unklar

    Sichter


  • Gc/Fragment 117 05 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Sassen 1997 | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 117, Zeilen: 5-31
    Quelle: Sassen 1997
    Seite(n): 215, Zeilen: 24-
    Der elektronische Raum muß neu gedacht und seine theoretische Beschreibung analytisch von jenen Eigenschaften des Internet getrennt werden, die unser Denken über den elektronischen Raum bislang geprägt haben. Wir neigen nämlich dazu, diesen Raum als einen Ort zu denken, der durch Machtverteilung charakterisiert ist, durch die Abwesenheit von Hierarchie. Dieser Begriff der Machtverteilung verdankt sich den besonderen Merkmalen des Internet: Dezentralisierung, Offenheit, die Möglichkeit der Ausdehnung, das Fehlen von Hierarchie und Zentrum und die Unmöglichkeit autoritärer oder monopolistischer Kontrolle.

    Doch die Netzwerke verteilen die Macht nicht nur - sie ermöglichen auch neue und andere Formen von Macht. Die Finanzmärkte, deren Geschäfte hauptsächlich über private Netzwerke abgewickelt werden, sind ein gutes Beispiel für die Entstehung einer alternativen Form der Macht. Die drei wichtigsten Eigenschaften elektronischer Netzwerke, Geschwindigkeit, Gleichzeitigkeit und Konnektivität, haben hier verblüffend andere Ergebnisse hervorgebracht als im Internet. Diese Eigenschaften haben Größenordnungen und Konzentrationen ermöglicht, die bei weitem all das übersteigen, was wir jemals auf den Finanzmärkten beobachtet haben. Als Ergebnis hat der globale Kapitalmarkt jetzt die Macht, nationale Regierungen zu disziplinieren, was bei der "Mexiko-Krise" vom Dezember 1994 exemplarisch deutlich wurde. Wir können die Ausbildung neuer Machtstrukturen im elektronischen Raum und vielleicht am deutlichsten in den privaten Netzwerken der Finanzwelt beobachten - aber auch in anderen Bereichen. [FN 235]

    Die sich verschärfende Ungleichheit der Aufteilung der Infrastruktur für den elektronischen Raum - ob es sich dabei um ein privates Computer-Netzwerk oder um das Internet handelt - trägt hinsichtlich der Zugangsbedingungen zum elektronischen Raum ebenso wie hinsichtlich der Zugangsbedingungen zu Hochleistungsbereichen und Anwendungen innerhalb des elektronischen Raums zu einer neuen Geographie der Zentralität und der Dominanz bei. [FN 236]

    [FN 235 Sassen (1997), S 215 f.] [FN 236 Sassen (1997), S 217 f.]

    [Angesichts dieser Entwicklungen] müssen wir meines Erachtens den elektronischen Raum neu denken und seine theoretische Beschreibung analytisch von jenen Eigenschaften des Internet trennen, die unser Denken über den elektronischen Raum bislang geprägt haben. Wir neigen nämlich dazu, diesen Raum als einen Ort zu denken, der durch Machtverteilung charakterisiert ist, durch die Abwesenheit von Hierarchie. Dieser Begriff der Machtverteilung verdankt sich den besonderen Merkmalen des Internet: Dezentralisierung, Offenheit, die Möglichkeit der Ausdehnung, das Fehlen von Hierarchie und Zentrum und die Unmöglichkeit autoritärer oder monopolistischer Kontrolle. [FN 1]

    Doch die Netzwerke verteilen die Macht nicht nur - sie ermöglichen auch neue und andere Formen von Macht. Die Finanzmärkte, deren Geschäfte hauptsächlich über private Netzwerke abgewickelt werden, sind ein gutes Beispiel für die Entstehung einer alternativen Form der Macht. Die drei wichtigsten Eigenschaften elektronischer Netzwerke, Geschwindigkeit, Gleichzeitigkeit und Konnektivität, haben hier verblüffend andere Ergebnisse hervorgebracht als im Internet. Diese Eigenschaften haben Größenordnungen und Konzentrationen ermöglicht, die bei weitem all das übersteigen, was wir jemals auf den Finanzmärkten beobachtet haben. Als Ergebnis hat der globale Kapitalmarkt jetzt die Macht, nationale Regierungen zu disziplinieren, was bei der »Mexiko- Krise« vom Dezember 1994 exemplarisch deutlich wurde. Wir können die Ausbildung neuer Machtstrukturen im elektronischen Raum und vielleicht am deutlichsten in den privaten Netzwerken der Finanzwelt beobachten - aber auch in anderen Bereichen.

    Die sich verschärfende Ungleichheit der Aufteilung der Infrastruktur für den elektronischen Raum - ob es sich dabei um ein privates Computer-Netzwerk oder um das Internet handelt - trägt hinsichtlich der Zugangsbedingungen zum elektronischen Raum ebenso wie hinsichtlich der Zugangsbedingungen zu Hochleistungsbereichen und -anwendungen innerhalb des elektronischen Raums zu einer neuen Geographie der Zentralität sowohl auf der Basis vom elektronischen Raum wie innerhalb bei.

    [FN 1: [...]]

    Anmerkungen

    Weitgehend woertlich abgeschrieben, mit Anpassungen insbesondere am Anfang und am Ende des Fragments. Quellenangabe in zwei Fussnoten, aber keine Anfuehrungszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleibt

    Sichter


  • Gc/Fragment 118 17 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Rittberger 1990 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 17-22
    Quelle: Rittberger 1990
    Seite(n): 12, Zeilen:
    Eine Bestandsaufnahme der Theoriebildung der Disziplin Internationale Politik im deutschsprachigen Raum muß zu der Erkenntnis führen, daß die Forschung in diesem Bereich durch eine in der Gesamtbilanz fruchtbare Pluralität von Theorien über Teilbereiche der internationalen Beziehungen geprägt wird. Ansprüche auf die Entwicklung oder die Anerkennung einer die verschiedenen Forschungsbereiche integrierende Großtheorie werden allerdings nicht erhoben. [238 Rittberger (1990), S. 12.] Die vorstehenden Anmerkungen zu dem Versuch einer Bestandsaufnahme der Theoriebildung in der Disziplin "Internationale Beziehungen" und des Beitrags der deutsch-sprachigen Forscher-Gemeinschaft hierzu möchte ich mit dem Hinweis abschließen, daß die Forschung in dieser Disziplin durch eine in der Gesamtbilanz fruchtbare Pluralität von Theorien über Teilbereiche der internationalen Beziehungen geprägt wird. Ansprüche auf die Entwicklung oder die Anerkennung einer die verschiedenen Forschungsbereiche integrierende Großtheorie werden nicht erhoben.
    Anmerkungen

    Fussnote verweiset auf Quelle, also auch BauernOpfer.

    Sichter


  • Gc/Fragment 119 14 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Haftendorn 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 119, Zeilen: 13-15
    Quelle: Haftendorn 1996
    Seite(n): 3, Zeilen:
    Die Erwartung allerdings, die modernen Sozialwissenschaften müßten in der Lage sein, mit ihren Theorien der Politik zugleich Instrumente der Prognose zu liefern, beruht auf einem Mißverständnis. Die Erwartung, die modernen Sozialwissenschaften müßten in der Lage sein, mit ihren Theorien der Politik zugleich Instrumente zur Prognose
    Anmerkungen

    Plagiat geht wahrscheinlich weiter, naechste Seite der Quelle ist aber noch nicht vorhanden -- muss ergaenzt werden

    Sichter


  • Gc/Fragment 119 27 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Drhchc, KayH, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 119, Zeilen: 27-31
    Quelle: [[Quelle:Gc/[29]|[30]]]
    Seite(n): , Zeilen:
    Schließlich wird Theoriebildung betrieben, um praktische Fragen der internationalen Politik fundiert beantworten zu können, die politische Praxis theoretisch zu durchdringen, zu kritisch zu diskutieren, zu erklären und letztlich neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.[FN 244]

    [FN 244] Vgl. Risse-Kappen (1996), S. 8 und 16.

    Schließlich wird Theoriebildung betrieben, um praktische Fragen der internationalen Politik fundiert beantworten zu können - etwa nach Möglichkeiten der Friedensgestaltung in Europa nach Ende des Ost-West-Konflikts. Wissenschaftliche IB-Forschung hat die Aufgabe, politische Praxis theoretisch zu durchdringen, zu erklären, kritisch zu hinterfragen und schließlich neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.
    Anmerkungen

    Vermutlich VerschaerftesBauernopfer. Unklar wegen Fussnote 244. (Definitiv nicht Seiten 8 UND 16, sondern 8 bis 16...), hübscher Grammatikfehler: "ZU kritisch zu hinterfragen" dens nicht im original gibt.

    Sichter


    [[Quelle::[31]| ]][[Kategorie:[32]]]


  • Gc/Fragment 120 03 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, Schuju, KayH, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 120, Zeilen: 03-14
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 42, Zeilen:
    Eine theoretische Bestandsaufnahme, wie sie im folgenden in knapper Form vorgenommen wird, kommt nicht darum herum, die Vielzahl theoretischer Ansätze in bestimmte Kategorien zusammenzufassen, um überhaupt einen Bezugsrahmen für deren

    Vergleich zu bekommen. Die hier angewandte Methode folgt dem Vorschlag einer paradigmenorientierten Klassifizierung von Siedschlag.[FN 245] Diese Methode besitzt den wichtigen Vorteil, daß sie ähnliche Theorien nicht aufgrund irgendwelcher vergleichbarer Einzelhypothesen zu Theoriegruppen zusammenfaßt, sondern nach ähnlichen paradigmatischen Grundorientierungen. Diese zeigt sich in bestimmten • Weltbildern (etwa Annahmen über die Natur des internationalen Systems wie Anarchie, Gesellschaftswelt, Selbsthilfe etc.) oder • spezifische methodologische Grundüberzeugungen (Individualismus vs. Holismus, Erklären vs. Verstehen etc.).[FN 246]

    [FN 245] Siedschlag (1997), S. 42. [FN 246] Siedschlag (1997), S. 42.

    Diese besteht darin, daß das Vorhaben einer theoretischen Bestandsaufnahme nicht darum umhinkommt, die Vielzahl theoretischer Ansätze in bestimmten Kategorien zusammenzufassen, um überhaupt einen Bezugsrahmen für deren

    Vergleich und vor allem auch für deren vergleichende politikfeldbezogene Evaluation gewinnen zu können. Die entsprechenden Klassifikationsgesichtspunkte freilich müssen hinreichend "trennscharf" sein und können daher nie jedem einzelnen Ansatz im ganzen völlig gerecht werden. Auch ist es hier selbstverständlich, daß es immer Alternativen der Klassifikation gibt. Die hier verwandte Methode der paradigmenorientierten Klassifizierung von Theorien besitzt den wichtigen Vorteil, daß sie ähnliche Theorien nicht aufgrund irgendwelcher vergleichbarer Einzelhypothesen zu Theoriegruppen zusammenfaßt, sondern eben nach ähnlichen paradigmatischen Grundorientierungen. Diese zeigen sich in bestimmten "Weltbildern" - im Bereich der internationalen Politik sind das etwa Annahmen über die "Natur" des internationalen Systems (Anarchie vs. Gesellschaftswelt, Selbsthilfe vs. Verrechtlichung usw.) oder spezifische methodologische Grundüberzeugungen (Individualismus vs. Holismus, Erklären vs. Verstehen usw.).

    Anmerkungen

    Die obere Fußnote 245 ist halbwegs korrekt gesetzt, die untere bezieht sich scheinbar auf die Einteilung (die beiden Unterpunkte). In Wirklichkeit wird der gesamte Absatz von Siedschlag abgeschrieben, minimal verändert und dabei ein klein wenig entstellt (man vergleiche: "Selbsthilfe usw." und "Selbsthilfe vs. Verrechtlichung")

    Sichter


  • Gc/Fragment 121 29 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    188.194.113.198, Goalgetter, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 121, Zeilen: 29-30
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 21, Zeilen: li. Sp. 17-25
    Beeinflußt unter anderem von der Gedankenwelt Friedrich Nietzsches, Max Webers,

    Friedrich Meineckes, Hermann Onckens und insbesondere vom Christlichen Realis- [mus Reinhold Niebuhrs entwickelte Hans J. Morgenthau Ende der 40er Jahre in den Vereinigten Staaten die Realistische Schule im Fach Internationale Politik.252]

    252 Kindermann (1996), S. 21.

    [So entspringt die Theorie

    der Realistischen Schule einer Sichtweise und Methode, die man als historische Anthropologie bezeichnen könnte.]

    Mit beeinflußt u.a. von der Gedankenwelt Friedrich Nietzsches, Max Webers, Friedrich Meineckes, Hermann Onckens und insbesondere vom Christlichen Realismus Reinhold Niebuhrs entwickelte Hans J. Mergenthau Ende der vierziger Jahre in den USA1

    Hans J. Morgenthau, Politics Among Nations, 3. Aufl., New York 1962; dt. unter dem Titel: Macht und Frieden, Gütersloh 1963. Siehe auch Christoph Frei, Hans J. Morgenthau, Bern 1993, sowie Kenneth Thompson u.a. (Hrsg.),Truth and Tragedy, New Brunswick 1984.

    Anmerkungen

    Sehr schwer einzuordnen. Der Autor übernimmt zwar eindeutig und nennt die Quelle, aber durch den geschickten Umbau versucht er dem wörtlichen Zitat zu entgehen.

    Sichter


  • Gc/Fragment 122 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Goalgetter, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 122, Zeilen: 1-2
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 21, Zeilen: 21-25
    [Beeinflußt unter anderem von der Gedankenwelt Friedrich Nietzsches, Max Webers,

    Friedrich Meineckes, Hermann Onckens und insbesondere vom Christlichen Realis-] [Seitenwechsel] mus Reinhold Niebuhrs entwickelte Hans J. Morgenthau Ende der 40er Jahre in den Vereinigten Staaten die Realistische Schule im Fach Internationale Politik.252


    252 Kindermann (1996), S. 21.

    Mit beeinflußt u.a. von der Gedankenwelt

    Friedrich Nietzsches, Max Webers, Friedrich Meineckes, Hermann Onckens und insbesondere vom Christlichen Realismus Reinhold Niebuhrs entwickelte Hans J. Mergenthau Ende der vierziger Jahre in den USA1 die Realistische Schule im Fach Internationale Politik.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 122 34 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    79.203.236.28, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 122, Zeilen: 34-36
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 49, Zeilen:
    1. Macht ist ein allgegenwärtiger Faktor menschlichen Handelns, welcher es sowohl

    konstituiert als auch verstehbar macht. Da Politik auf menschlichem Handeln fußt, ist hier der Begriff der Macht von ebenso grundlegender Bedeutung.

    Macht ist ein, ja der allgegenwärtiger Faktor menschlichen Handelns, welcher es sowohl

    konstituiert als auch verstehbar macht. Da Politik auf menschlichem Handeln fußt, ist hier der Begriff der Macht von ebenso grundlegender Bedeutung.

    Anmerkungen

    Das Fragment wird auf der Folgeseite fortgeführt. Dort findet sich auch die Referenzierung in Fußnote 259 "Vgl. Siedschlag, S. 49 f.", obwohl es sich um ein wörtliches Zitat mit Auslassungen handelt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 123 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    134.102.198.105, 79.203.236.192, KayH, Schuju, Nerd wp, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 123, Zeilen: 1-23
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 49f., Zeilen:
    2. Weil die Konstante Macht Grundlage jeder politischen Aktion ist, besteht die einzig legitime Betrachtungsweise darin, beobachtbare Tatsache so zu untersuchen, wie sie sind (nicht etwa wie sie sein sollten) und ihre Bedeutung in Bezug auf die konkrete Handhabung der Macht zu erschließen.

    3. Staatsmänner bedienen sich ihrer Macht, um ihre Interessen durchzusetzen. Sie haben eine rationale Zielvorgabe und wollen durch ihr Handeln dieses Ziel erreichen. 4. Aufgrund der Situationsspezifität des internationalen Gefüges einerseits und der elementaren Machtgebundenheit andererseits gibt es für den klassischen Realismus auch keine konstanten Staatsinteressen. Die Annahme schlechthin "guter" Staatsinteressen wird abgelehnt, da es letztlich immer nur um die Aktualisierung moralisch bestenfalls ambivalenter Machttriebe geht. 5. Macht und Interesse sind die grundlegenden Motive staatlichen Handelns und unabdingbare Kategorien zu dessen Erfassung. Für die Analysepraxis bedeutet dies, daß der klassische Realismus diese empirische Politiklinie mit zweckrationalen Handlungslinien kontrastiert, die sich aufgrund historischer Erfahrungen idealtypisch ergeben. 6. Politischer Realismus ist keineswegs gleichzusetzen mit "Macht-Monismus". Macht und Interesse sind vielmehr zu verstehen als analytische Leitkonzepte, die den Untersuchungsgegenstand überhaupt erst sinnvoll abgrenzbar machen. Der Ökonom fragt: 'Wie wirkt diese Politik auf den Wohlstand der Gesellschaft oder eines Teils davon?" Der politische Realist aber fragt: 'Welche Wirkungen hat diese Politik auf die Macht des Staates?'[Fn 259]

    [Fn 259] Vgl. Siedschlag, S. 49 f.

    Weil die Konstante Macht Grundlage jeder politischen Aktion ist, besteht die einzig legitime Betrachtungsweise darin, beobachtbare Tatsachen so zu untersuchen, wie sie sind (nicht etwa wie sie sein sollten) und ihre Bedeutung in Bezug auf die konkrete Handhabung der Macht zu erschließen [...]

    Die einzelnen Staatsmänner bedienen sich ihrer Macht, um ihre Interessen durchzusetzen, d.h. Sie haben eine rationale Zielvorgabe und wollen durch ihr Handeln dieses Ziel erreichen [...] Aufgrund der Situationsspezifität einerseits und der elementaren Machtgebundenheit andererseits gibt es für den klassischen Realismus auch keine konstanten Staatsinteressen [...] Auch wird die Annahme schlechthin "guter" Staatsinteressen abgelehnt, da es letztlich immer nur um die Aktualisierung moralisch bestenfalls ambivalenter Machttriebe geht. Macht und Interesse sind die grundlegenden Motive staatlichen Handelns und unabdingbare Kategorien zu dessen Erfassung. [...] Für die Analysepraxis bedeutet dies, daß der klassische Realismus [...] diese empirische Politiklinie mit aufgrund historischer Erfahrung konstruierten idealtypischen, zweckrationalen Handlungslinien kontrastieren würde. Politischer Realismus ist indes keineswegs gleichzusetzen mit einem stumpfen "Politismus" oder "Macht-Monismus". Macht und Interesse sind vielmehr als idealtypische analytische Leitkonzepte zu verstehen, die den Untersuchungsgegenstand überhaupt erst sinnvoll abgrenzbar machen: "Der Ökonom fragt: "Wie wirkt diese Politik auf den Wohlstand der Gesellschaft oder eines Teils davon?" [...] Der politische Realist aber fragt: "Welche Wirkungen hat diese Politik auf die Macht des Staates?"

    Anmerkungen

    In der Fußnote 259 setzt GC ein "Vgl. Siedschlag, S. 49 f." obwohl es sich um ein nahezu wörtliches Zitat (mit Auslassungen) handelt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 124 19 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    79.203.236.28, Drhchc, Nerd wp, KayH, 92.72.89.62, 195.71.148.98
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 124, Zeilen: 19-23
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 84; 94, Zeilen: optional, evtl. hilfreich
    War "Macht" der Fundamentalbegriff des klassischen Realismus, so wird er bei Waltz durch den Begriff "Struktur" abgelöst. Am deutlichsten in der Tradition des klassischen Realismus steht der Strukturelle Realismus insofern, als er die konsequente Autonomie des Politischen gegenüber dem Ökonomischen, dem Gesellschaftlichen und anderen Parametern feststellt.268

    ---

    Fußnote 268: Vgl. Siedschlag (1997), S. 84 und 94

    [Seite 94:] War "Macht" der Fundamentalbegriff des klassischen Realismus, so

    wird er im Waltz'schen Neorealismus durch den Begriff "Struktur" abgelöst. [Seite 84:] In der Tradition des klassischen Realismus steht der Ansatz von Waltz am klarsten, insoweit und insofern, als er [...] die konsequente Autonomie des Politischen gegenüber dem Ökonomischen, dem Gesellschaftlichen usw. postuliert93.

    ---

    Fußnote 93: Waltz (1990): 24-29.

    Anmerkungen

    Am Ende des Absatzes ist Fußnote 268 "Vgl. Siedschlag (1997), S. 84 und 94" gesetzt, obwohl es sich um nahezu wörtliche Übernahmen handelt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 125 09 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    79.203.236.28, Drhchc, Nerd wp, PlagProf:-)
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 125, Zeilen: 9-18
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 92f., Zeilen:
    Waltz lehnt die anthropologischen Prämissen des klassischen Realismus vollkommen ab. Eine derartig fundierte Theorie der Internationalen Politik ist für ihn verwirrend und unnötig. Er moniert den fehlenden empirischen Nachweis für die Unterstellung des Bösen in der Natur des Menschen. Außerdem wird kritisiert, daß eine Vielzahl höchst unterschiedlicher sozialer Ereignisse mit immer demselben Gesetz erklärt werden soll. Zur Erklärung logischer Widersprüche im menschlichen Verhalten sei die Fundamentalhypothese einer fixen Natur des Menschen offensichtlich nicht in der Lage. Waltz billigt dem Menschenbild des klassischen Realismus bestenfalls einen analytischen Wert zu.[FN 270]

    [FN 270] Vgl. hierzu Waltz (1954), sowie Siedschlag (1997), S. 92 f.

    Als logische Folge seiner seiner wissenschaftstheoretischen und konzeptuellen Ausgangspunkte muß Waltz zu einer strikten Ablehnung der anthropologischen Prämissen des klassischen Realismus gelangen. Eine anthropologisch fundierte Theorie der internationalen Politik ist für ihn [...] unnötig und verwirrend. Zunächst moniert er den fehlenden empirischen Nachweis für die Unterstellung des Bösen in der Natur des Menschen [...]

    Darüber hinaus krankt das Menschenbild des klassischen Realismus für Waltz daran, daß es [...] eine Vielzahl höchst unterschiedlicher sozialer Ereignisse mit immer demselben Gesetz erklären will.[FN 141] [...]

    Zur Erklärung derartiger logischer Widersprüche im menschlichen Verhalten und Handeln sei, so Waltz, die Fundamentalhypothese einer fixen Natur des Menschen offensichtlich nicht in der Lage [...]

    Waltz billigt dem Menschenbild des klassischen Realismus bestenfalls einen analytischen Wert zu.

    [FN 141] Waltz (1954): 27.

    Anmerkungen

    Dieses Fragment ist überwiegend paraphrasiert, teilweise auch wörtlich übernommen. Die Quelle wird in der Fußnote lediglich mit "Vgl. hierzu" referenziert.

    Sichter


  • Gc/Fragment 126 08 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Nerd wp, Frangge, Drhchc, Kannitverstan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 126, Zeilen: 8-21
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 98-99, Zeilen:
    Der strukturelle Neorealismus bei Waltz sieht sich bewußt als Großmachttheorie. Waltz geht davon aus, daß sich die Theorie der Internationalen Politik notwendigerweise auf die Großmächte stützt. Die duopolistische Struktur der weltpolitischen Konstellation während des Kalten Krieges bewertete er dementsprechend als durchgehend positiv: Zwei relativ unabhängige Supermächte fühlten sich in ihren Entscheidungen weitaus stärker dem weltpolitische Gazen verpflichtet; die sei der Alternative einer zugleich fragmentierten und dennoch hoch interdepedenten Welt von Mittel- und Kleinstaaten auf jeden Fall vorzuziehen. Das verantwortungsvolle Handeln der Supermächte resultiere gerade aus ihrer relativen Autarkie; Interdependenz wirke ohnehin nicht konfliktverregelnd, sondern konfliktinduzierend. Stabilität könne in den internationalen Beziehungen gerade nicht durch Institutionen und Machtdiffusion relativ dauerhaft hergestellt werden, sondern allein auf dem Weg des konstruktiven Managements der Weltpolitik durch Großmächte.[FN 274]

    [FN 274: Vgl. hierzu Waltz (1979), S. 138 – 160.]

    Der Waltz'sche Neorealismus strebt bewußt den Gestus einer etatozentristischen Großmachttheorie an. [...] Dies findet sich durch eine sehr rigide Definition von "allgemeiner Theorie" untermauert, wonach "[eine] allgemeine Theorie der internationalen Politik sich notwendigerweise auf die Großmächte stützt."[FN 191]

    Die "duopolistische Struktur"[FN 192] der weltpolitischen Konstellation während des Kalten Kriegs bewertete Waltz als durchgehend positiv: Zwei relativ unabhängige Supermächte fühlten sich in ihren Entscheidungen weitaus stärker dem weltpolitischen Ganzen verpflichtet; dies sei der Alternative einer zugleich fragmentierten und dennoch hoch interdependenten und interpenetrierten Welt von Mittel- und Kleinstaaten auf jeden Fall vorzuziehen, [...] Das im Verhältnis dazu gezwungenermaßen verantwortungsbewußte Handeln der Supermächte resultiere also, [...], gerade aus ihrer relativen Autarkie; Interdependenz wirke ohnehin nicht konfliktverregelnd, sondern konfliktinduzierend.[FN 194] Gegen das damals prominent werdende Interdependenz-Paradigma argumentierend, geht Waltz in Theory of International Politics also davon aus, daß Stabilität in den internationalen Beziehungen gerade nicht durch Institutionen und Machtdiffusion relativ dauerhaft hergestellt werden kann, sondern allein auf dem Weg des konstruktiven Managements der Weltpolitik durch Großmächte.[FN 195]

    [FN 191: Waltz (1979): 73.]

    [FN 192: Möller (1992): 22.]

    [FN 194: Ausführlich: Waltz (1979): 138-160.]

    [FN 195: Halliday (1994): 33.]

    Anmerkungen

    das weltpolitsche Gaze... Quelle wurde offenbar manuell abgeschrieben, im Original ist dieser Fehler nicht; weiterer Fehler: "interdepedenten"

    Sichter


  • Gc/Fragment 126 35 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 126, Zeilen: 26-35
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 27-28, Zeilen: -
    In Abgrenzung zum strukturellen Neorealismus von Kenneth Waltz hat Reinhard Meier- Walser den Ansatz der Münchner Schule als "Synoptischen Realismus" bezeichnet, weil der gesamte Ansatz und die aus ihm entwickelte Methodik der Konstellationsanalyse auf der Konzeption eines Methodenpluralismus beruhen. In dieser Konzeption werden die einzelnen Aktionseinheiten eine Konstellation (etwa Staaten) als Teilsysteme eines durch Interaktion gebildeten Gesamtsystems, eben der Konstellation, gesehen.

    [Dabei wird die systematische Zusammenschau diverser Faktoren postuliert, die jeweils auf verschiedenen Analyseebenen gelagert sind. [FN 276]]

    Die Münchner Schule versteht sich als ein in Entwicklung begriffener, historisch-anthropologisch fundierter und empirisch-analytisch vorgehender Ansatz. Sie ist bestrebt, die Forschungsmethode des [klassischen Realismus durch die Entwicklung eines integrierbaren Methodenpluralismus ebenso zu erweitern wie auch die Basis und Gewichtung seiner Grundbegriffe.]

    [FN 276 Meier-Walser (1994), S. 116 f.]

    [Seite 27, Zeile 52]

    Reinhard Meier-Walser, hat den Ansatz der Münchner Schule, in Abgrenzung zum strukturellen Neorealismus von Kenneth Waltz, als „Synoptischen Realismus" bezeichnet. [FN 7] Denn der gesamte Ansatz und die aus ihm entwickelte Methodik der Konstellationsanalyse beruhen auf der Konzeption eines integrierbaren Methodenpluralismus. Wie gezeigt, werden die einzelnen Aktionseinheiten (z.B. Staaten) einer Konstellation als monozentrisch strukturierte Teilsysteme eines durch ihre Interaktionen gebildeten polyzentrischen Gesamtsystems, d.h. der Konstellation, gesehen.

    [Seite 28, Zeile 27]

    [...] soll abschließend hinsichtlich ihres Selbstverständnisses gesagt sein, daß sie sich als ein in Entwicklung begriffener, historisch-anthropologisch fundierter und empirisch-analytisch vorgehender Ansatz versteht. [...] die Münchner Schule [ist] bestrebt, die Forschungsmethode des klassischen Realismus durch die Entwicklung eines integrierbaren Methodenpluralismus ebenso zu erweitern wie auch die Basis und Gewichtung seiner Grundbegriffe.

    [FN 7: Reinhard Meier-Walser, Neorealismus ist mehr als Waltz. Der Synoptische Realismus des Münchner Ansatzes, in: Zeitschrift für Internationale Beziehungen, Heft 1, Juni 1994, S. 115-126. Siehe ferner Alexander Siedschlag, Neorealismus, Neoliberalismus und Postinternationale Politik. Jenseits der bipolaren Weltordnung (Manuskript, erscheint in Kürze.)]

    Anmerkungen

    Abschnitt abgeschrieben und leicht angepasst. Ein Satz stammt wohl nicht von Kindermann (die FN dort verweist auf Meier-Walser, eine Quellenangabe, die so auch bei Kindermann zu finden ist), Plagiat wird auf der naechsten Seite fortgesetzt, wo sich auch eine Quellenangabe via FN findet. Allerdings keine Anfuehrungszeichen

    Sichter


  • Gc/Fragment 127 01 . . Kategorien: BauernOpfer | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 127, Zeilen: 1-5
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 28, Zeilen: -
    [Die Münchner Schule versteht sich als ein in Entwicklung begriffener, historisch-anthropologisch fundierter und empirisch-analytisch vorgehender Ansatz. Sie ist bestrebt, die Forschungsmethode des]

    klassischen Realismus durch die Entwicklung eines integrierbaren Methodenpluralismus ebenso zu erweitern wie auch die Basis und Gewichtung seiner Grundbegriffe. Als gemeinsames Ziel bleibt die vorrangige Orientierung an Tatsachen und der Wille, ein praxisorientiertes Wirklichkeitsverständnis auswärtiger und internationaler Politik nicht nur durch Erkenntnisse der Theorie, sondern auch durch die Erstellung einer universell einsetzbaren und wertneutralen Analysemethodik zu fördern. [FN 277]

    [FN 277 Kindermann (1996), S. 28.]

    [...] ist die Münchner Schule bestrebt, die Forschungsmethode des klassischen Realismus durch die Entwicklung eines integrierbaren Methodenpluralismus ebenso zu erweitern wie auch die Basis und Gewichtung seiner Grundbegriffe. Als gemeinsames Ziel bleibt die vorrangige Orientierung an Tatsachen und der Wille, ein praxisorientiertes Wirklichkeitsverständnis auswärtiger und internationaler Politik nicht nur durch Erkenntnisse der

    Theorie, sondern auch durch die Erstellung einer universell einsetzbaren und wertneutralen Analysemethodik zu fördern.

    Anmerkungen

    Fortsetzung eines Fragments auf Seite 126: abgeschrieben mit kleinen Aenderungen, Quellenangabe via FN, aber ohne Anfuehrungszeichen, so dass Art und Laenge des Zitats fuer den Leser unklar bleiben

    Sichter


  • Gc/Fragment 127 06 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    188.174.81.241, Marcusb, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 127, Zeilen: 6-9
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 68, Zeilen:
    Methodisch und theoriebildend im Vordergrund steht dabei die historische Komparation, das heißt der systematische Vergleich historischer Erfahrung, die dann an die empirische Wirklichkeit rückgebunden wird.278

    278 Siedschlag (1997), S. 68.

    Methodisch und theoriebildend steht dabei die historische Komparation im Vordergrund, das heißt der systematische Vergleich historischer Erfahrung und deren Typifizierung, die dann wiederum an die empirische Wirklichkeit und im Sinn einer derartigen "Lernananlyse" stetig rückgebunden wird.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Gc/Fragment 127 32 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 127, Zeilen: 31-38
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 22, Zeilen: -
    Auf der Suche nach einer universal anwendbaren Analysemethode entwickelte sie sechs interdependente Doppelkategorien zur Untersuchung entscheidender Determinanten sowohl des außenpolitischen Verhaltens einzelner Staaten als auch von internationalen Beziehungsgefügen. Der Begriff »Konstellation« meint ein Beziehungsgefüge zwischen interagierenden Aktionssystemen (z.B. Staaten). Nachdem zunächst zentrale Problemstrukturen einer Konstellation festgelegt werden, erfolgt Zug um Zug eine Untersuchung typischer Determinanten des Verhaltens und der Interaktion. Die dabei

    [zur Anwendung gelangenden sechs doppelpoligen Analysekategorien entsprechen erfahrungsbedingten, gleichsam diagnostischen Befragungsprozessen, deren Resultate durch Korrelation zum Bild eines Gesamtzusammenhangs führen [Fn 280]:]

    [FN 280 Vgl. hierzu: Kindermann (1996), S. 22 ff.]

    Auf der Suche nach einer universal anwendbaren Analysemethode entwickelte die Münchner Schule sechs interdependente Doppelkategorien zur Untersuchung entscheidender Determinanten sowohl des außenpolitischen Verhaltens einzelner Staaten als auch von internationalen Beziehungsgefügen. Der Begriff "Konstellation" meint ein Beziehungsgefuge zwischen interagierenden Aktionssystemen (z.B. Staaten). Nachdem zunächst zentrale Problemstrukturen einer Konstellation [...] festgelegt werden, erfolgt Zug um Zug eine Untersuchung typischer Determinanten des Verhaltens und der Interaktion. Die dabei zur Anwendung gelangenden sechs doppelpoligen Analysekategorien entsprechen erfahrungsbedingten, gleichsam diagnostischen Befragungsprozessen, deren Resultate durch Korrelation zum Bild eines Gesamtzusammenhangs führen.
    Anmerkungen

    Woertlich abgeschrieben, Quellenangabe via FN: "Vgl. hierzu", allerdings scheint sich diese FN auch auf die Textpassage nach der FN zu beziehen, in der das Plagiat fortgesetzt wird (siehe naechste Seite)

    Sichter


  • Gc/Fragment 128 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 128, Zeilen: 1-40
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 22-25, Zeilen: -
    [Die dabei] zur Anwendung gelangenden sechs doppelpoligen Analysekategorien entsprechen erfahrungsbedingten, gleichsam diagnostischen Befragungsprozessen, deren Resultate durch Korrelation zum Bild eines Gesamtzusammenhangs führen [FN 280]:

    1. System und Entscheidung: Während Morgenthau den Bereich und die Wirkung der Innenpolitik aus der Analyse ausklammert, nimmt ihn der Neorealismus als deren Ausgangspunkt. Erkenntnisziel sind hier die sozio-ökonomischen und politischen Strukturen, Funktionsweisen und Prozesse der Willensbildung der einzelnen Aktionssysteme (etwa Staaten) in einer Konstellation. Stets aufschlußreich ist die Untersuchung der Führungsebene in ihrer doppelseitigen Rolle bei der Gestaltung innerer und auswärtiger Politik. 2. Wahrnehmung und Wirklichkeit: Jede Konstellation hat auch ihre psychologischen Dimensionen. Nicht die objektive Wirklichkeit selbst, sondern subjektive, informationsbedingte, teils richtige, teils falsche Vorstellungen von ihr sind Steuerungsfaktoren menschlichen Verhaltens. Hinsichtlich jeder Konstellation gibt es seitens der beteiligten Akteure (etwa Regierungen) einen Pluralismus von Wahrnehmungen (Perzeptionen) und Lagebeurteilungen. Sie werden zu wirkungsmächtigen Kodeterminanten konkreten Verhaltens. Ein Verständnis der Interaktion erfordert daher die Einarbeitung in die Inhalte und Bedingtheiten dieser unterschiedlichen Sichtweisen. 3. Interesse und Macht: Der Neorealismus stimmt mit den beiden letzteren Annahmen überein. Er versteht das Phänomen der Macht als vielgestaltiges und multikausal bedingtes (potentielles oder aktualisiertes) Durchsetzungsvermögen zur Selbstverwirklichung gemäß eigener Interessen in Situationen der Willenskonkurrenz. In Konstellationen ist die Machtlage eines Aktionssystems stets relativ zur Machtlage der anderen unterstützenden oder opponierenden Systeme. Doch nicht "Macht" ist die Grundkategorie des Neorealismus, sondern "Politik", verstanden einerseits als ordnungsgestaltendes Entscheidungshandeln innerhalb monozentrischer Systeme (etwa Staaten) und andererseits als entscheidungsorientierte Interaktion in der polyzentrischen und quasi-anarchischen Sphäre der zwischenstaatlichen Beziehungen. Während Morgenthau auch einen "objektiven" Begriff des "nationalen Interesses" (das heißt das bestmögliche Verhalten in einer gegebenen Situation) einführt, arbeitet der Neorealismus nur mit dem Begriff subjektiver, perzeptions- und situationsbedingter Interessenskonzeptionen konkreter außenpolitischer Entscheidungsträger. Transepochal feststellbare Grundinteressen der Staaten - wie Selbsterhaltung, Souveränität und der Gewinn von Sicherheit, - sind zwar Ausgangspunkte vieler Interessenanalysen. Doch gilt es die stets auch situationsbedingten Interessenprioritäten außenpolitischer Führungskräfte zu eruieren und zwischen Primärund Sekundärinteressen zu unterscheiden. 4. Norm und Nutzen: Auch Normen des Staats- und Völkerrechts, der Weltanschauung und der allgemeinen Ethik sind Kodeterminanten außenpolitischen Verhaltens.

    [280 Vgl. hierzu: Kindermann (1996), S. 22 ff.]

    Die dabei zur Anwendung gelangenden sechs doppelpoligen Analysekategorien entsprechen erfahrungsbedingten, gleichsam diagnostischen Befragungsprozessen, deren Resultate durch Korrelation zum Bild eines Gesamtzusammenhangs führen. [...]

    1. System und Entscheidung: Während Morgenthau den Bereich und die Wirkung der Innenpolitik aus der Analyse ausklammert, nimmt ihn der Neorealismus als deren Ausgangspunkt. Erkenntnisziel sind hier die sozioökonomischen und politischen Strukturen, Funktionsweisen und Prozesse der Willensbildung der einzelnen Aktionssysteme (z.B. Staaten) in einer Konstellation. Stets aufschlußreich ist hier die Untersuchung der Führungssysteme in ihrer doppelseitigen Rolle bei der Gestaltung innerer und auswärtiger Politik. [...] 2. Wahrnehmung und Wirklichkeit: Jede Konstellation hat auch ihre psychologischen Dimensionen. [...] Nicht die objektive Wirklichkeit selbst, sondern subjektive, informationsbedingte, teils richtige, teils falsche Vorstellungen von ihr sind Steuerungsfaktoren menschlichen Verhaltens. [...] Hinsichtlich jeder Konstellation gibt es seitens der beteiligten Akteure (z.B. Regierungen) einen Pluralismus von Wahrnehmungen (Perzeptionen) und Lagebeurteilungen, die zu wirkungsmächtigen Kodeterminanten konkreten Verhaltens werden. [...] Ein Verständnis der Interaktion erfordert daher [...] die Einarbeitung in die Inhalte und Bedingtheiten dieser unterschiedlichen Sichtweisen. [...] 3. Interesse und Macht: Der Neorealismus stimmt mit den beiden letzteren Annahmen überein. Er versteht das Phänomen der Macht als vielgestaltiges und multikausal bedingtes (potentielles oder aktualisiertes) Durchsetzungsvermögen zur Selbstverwirklichung gemäß definierter eigener Interessen in Situationen der Willenskonkurrenz. [FN 5] In Konstellationen ist die Machtlage eines Aktionssystems stets relativ zur Machtlage der anderen unterstützenden oder opponierenden Systeme. [...] Doch nicht „Macht" ist die Grundkategorie des Neorealismus, sondern „Politik", verstanden einerseits als ordnungsgestaltendes Entscheidungshandeln innerhalb monozentrischer Systeme (z.B. Staaten) und andererseits als entscheidungsorientierte Interaktion in der polyzentrischen und quasi-anarchischen Sphäre der zwischenstaatlichen Beziehungen. Während Morgenthau [...] auch einen „objektiven" Begriff des „nationalen Interesses" (d.h. das bestmögliche Verhalten in einer gegebenen Situation) einführt, arbeitet der Neorealismus nur mit dem Begriff subjektiver, perzeptions- und situationsbedingter Interessenkonzeptionen konkreter außenpolitischer Entscheidungsträger. [...] Transepochal feststellbare Grundinteressen der Staaten - wie Selbsterhaltung, Souveränität und der Gewinn von Sicherheit, [...] — sind zwar Ausgangspunkte vieler Interessenanalysen. Doch gilt es die stets auch situationsbedingten Interessenprioritäten außenpolitischer Führungskräfte zu eruieren und zwischen Primär- und Sekundärinteressen zu unterscheiden. 4. Norm und Nutzen: Auch Normen des Staats- und Völkerrechts, der Weltanschauung und der allgemeinen Ethik sind Kodeterminanten außenpolitischen Verhaltens.

    [FN 5: Zum Machtbegriff und zur Neorealismus- Variante der Münchner Schule siehe James E. Dougherty und Robert L. Pfaltzgraff Jr., Contending Theories of international Relations, 3. Aufl., New York 1990, S. 119-120.]

    Anmerkungen

    Gesamte Seite mit minimalen Anpassungen woertlich abgeschrieben. Eine FN in der Mitte des Zitats verweist auf die Quelle: "Vgl. hierzu: Kindermann (1996), S. 22 ff". Plagiat beginnt auf vorheriger Seite und wird auf der naechsten Seite fortgesetzt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 129 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Kindermann 1996 | SMWFragment | Schutzlevel | VerschärftesBauernOpfer


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hindemith, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 129, Zeilen: 1-33
    Quelle: Kindermann 1996
    Seite(n): 25-28, Zeilen: -
    Doch Widersprüche zwischen Soll-Normen der Ethik und mit ihnen unvereinbaren Nützlichkeitserwägungen gehören zur Erfahrung individueller und kollektiver Daseinsführung. Als Mandatare ihrer Völker obliegt Staatsmännern die Aufgabe, bei der Verfolgung ethischer Prinzipien "verantwortungsethisch" im Sinne Max Webers abzuwägen und die praktischen Folgen solchen Handelns mitzubedenken. Nützlichkeitserwägungen bewirken häufig eine moralische Zwiegesichtigkeit, als deren Folge Regierungen gleichartige Menschenrechtsverletzungen bei bestimmten Staaten zwar anmahnen, bei anderen jedoch nicht.

    5. Struktur und Vernetzung: Außenpolitische Verhaltensprozesse und resultierende internationale Interaktionen können auch von Gegebenheiten und Sachzwängen beeinflußt werden, die nicht durch die internationale Aktion einzelner Systeme verursacht werden, wie etwa der Weltwirtschaft, der bloßen Existenz und Besitzverteilung nuklearer Waffen, transnational fühlbare Ökologiegefahren, oder globale prägende Interaktionsformen wie etwa der Ost-West-Konflikt. Gegebenheiten dieser Art, die wir als transnationale Strukturfaktoren bezeichnen, können für einzelne Aktionssysteme, je nach Situation, von Vorteil oder Nachteil sein und beeinflussen deren Lagebeurteilung und Verhalten. Mit globalen und regionalen Reichweiten ihrer Wirkung tragen sie zur wechselseitigen Durchdringung der Aktionssysteme und damit zur Globalisierung der internationalen Politik bei.

    6. Kooperation und Konflikt: Eine Fülle konkreter Einzelentscheidungen werden zumeist durch überwölbende allgemeinere Verhaltensstrategien koordiniert. Innerhalb der regionalen Wirtschafts- und Sicherheitsgemeinschaften bleibt das Spannungsverhältnis zwischen weiterreichenden Integrationszielen und nationalen Souveränitätsvorbehalten bestehen. Im Verlauf wechselvoller weltpolitischer Entwicklungen werden derartigen übergeordneten Verhaltensstrategien durch eine Fülle von Maßnahmen zwar konkret ausgestaltet; sie werden jedoch trotz allen Wandels Richtlinien der großen Politik bleiben.

    Die abschließende Untersuchungsphase der Konstellationsanalyse, die den vorangegangenen sechs Teilanalysen folgt, wird als Synopsis bezeichnet. Sie bedeutet die Korrelierung der Ergebnisse der Teilanalysen zum Vorstellungsbild vom Wirkungszusammenhang, den das Ganze der Konstellationen bildet. Das Erkenntnisziel sind hier die Kausalitäten und Strukturen der Interaktion, oft auch mit abgeleiteten Hypothesen hinsichtlich erwartbarer Weiterentwicklungen. [FN 281]

    [FN 281 Kindermann (1996), S. 27 f.]

    [Seite 25, Zeile 25]

    Doch Widersprüche zwischen Soll-Normen der Ethik und mit ihnen unvereinbaren Nützlichkeitserwägungen gehören zur Erfahrung individueller und kollektiver Daseinsführung. Als Mandatare ihrer Völker obliegt Staatsmännern die Aufgabe, bei der Verfolgung ethischer Prinzipien „verantwortungsethisch"(Max Weber) abwägend auch die praktischen Folgen solchen Handelns mitzubedenken. Nützlichkeitserwägungen bewirken häufig eine moralische Zwiegesichtigkeit, als deren Folge Regierungen gleichartige Menschenrechtsverletzungen bei bestimmten Staaten zwar anmahnen, bei anderen jedoch nicht. 5. Struktur und Vernetzung: Außenpolitische Verhaltensprozesse und resultierende internationale Interaktionen können auch von Gegebenheiten und Sachzwängen beeinflußt werden, die nicht durch die intentionale Aktion einzelner Systeme verursacht werden. So können z.B. einzelne Staaten oder Konzerne von transnationalen Entwicklungen der Weltwirtschaft betroffen werden, die jenseits des Lenkungsvermögens durch einzelne Staaten liegen. Die bloße Existenz und Besitzverteilung nuklearer Waffen hat das strategische Denken; transnational fühlbare Ökologiegefahren haben oft wirtschaftspolitisches Verhalten geändert. Global prägende Interaktionsformen wie z.B. der Ost-West- Konflikt haben sich häufig auf die Gestaltung primär regionaler Beziehungssysteme (z.B. den israelisch-arabischen Konflikt) kodeterminierend ausgewirkt. Gegebenheiten der vorgenannten Art, die wir als transnationale Strukturfaktoren bezeichnen, können für einzelne Aktionssysteme, je nach Situation, von Vorteil oder Nachteil sein und beeinflussen deren Lagebeurteilung und Verhalten. [...] Mit globalen und regionalen Reichweiten ihrer Wirkung tragen sie zur Interpénétration (wechselseitigen Durchdringung) der Aktionssysteme und damit zur Globalisierung der internationalen Politik bei. [...] 6. Kooperation und Konflikt: Eine Fülle konkreter Einzelentscheidungen werden zumeist durch überwölbende allgemeinere Verhaltensstrategien koordiniert. [...] Innerhalb der regionalen Wirtschafts- und Sicherheitsgemeinschaften bleibt das Spannungsverhältnis zwischen weiterreichenden Integrationszielen und nationalen Souveränitätsvorbehalten bestehen.

    [Seite 27, Zeile 18]

    Bismarcks Politik der Rückversicherung, die Eindämmungspolitik der USA im Kalten Krieg oder Adenauers westliche Integrationspolitik verkörpern übergeordnete Verhaltensstrategien, die im Verlauf wechselvoller weltpolitischer Entwicklungen durch eine Fülle unterschiedlicher Maßnahmen konkret ausgestaltet wurden, jedoch trotz allen Wandels Richtlinien der großen Politik blieben.

    [Seite 27, Zeile 73]

    Die abschließende Untersuchungsphase der Konstellationsanalyse, die den vorangegangenen sechs Teilanalysen folgt, wird als Synopsis bezeichnet. Sie bedeutet die Korrelierung der Ergebnisse der Teilanalysen zum Vorstellungsbild vom Wirkungszusammenhang, den das Ganze der Konstellationen bildet. Das Erkenntnisziel sind hier die Kausalitäten und Strukturen der Interaktion, oft auch mit abgeleiteten Hypothesen hinsichtlich erwartbarer Weiterentwicklungen.

    Anmerkungen

    Seite im Wesentlichen woertlich abgeschrieben mit gewissen Umformulierungen. FN 280 und 281 belegen die Zitate nicht adequat (FN 280 verwendet "vgl", daher verschaerftes Bauernofer).

    Sichter


  • Gc/Fragment 131 14 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Marcusb, KayH, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 131, Zeilen: 14-37
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 109-110, Zeilen:
    Bei seinem wandlungsorientierten Fokus setzt Gilpin die Rationalität der Akteure per Definition voraus. Damit wird Rationalität im Sinn von politischem Gewinn (oder genauer: dem Gewinn politischer Machtressourcen) zu einer ontologischen Welthypothese, aus der sich dann die übrige logische Struktur des Ansatzes ableitet. Vom strukturellen Neorealismus unterscheidet sich der Ansatz Gilpins durch das auf Dynamik gerichtete Erkenntnisinteresse. Es geht um die Analyse von Wandlungsprozessen. Die Wandlungstheorie basiert auf einem Fundament aus fünf analytischen Vorannahmen:

    • Ein internationales System ist dann und nur dann stabil (das heißt: in einem Gleichgewichtszustand), wenn kein Staat den Versuch für gewinnversprechend hält, das System zu ändern oder alternativ: Ein internationales System ist in einem Gleichgewichtszustand, wenn die mächtigen Staaten im System mit den herrschenden territorialen, politischen und wirtschaftlichen Arrangements zufrieden sind.

    • Ein Staat wird genau dann versuchen, das internationale System zu verändern, wenn der erwartete Nutzen die erwarteten Kosten übersteigt.

    • Dieser Staat wird dann solange versuchen das internationale System durch territoriale, politische und wirtschaftliche Expansion zu verändern, bis die Grenzkosten weiteren Wandels größer oder gleich dem entsprechenden Grenznutzen sind.

    • Sobald ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Nutzen weiteren Wandels erreicht ist, besteht die Tendenz, daß die wirtschaftlichen Kosten für den Erhalt des Status quo schneller ansteigen als die ökonomische Kapazität, die benötigt wird, um den Status quo zu untermauern.

    • Wenn Ungleichgewicht im internationalen System nicht beseitigt wird, ändert sich das System, und ein neuer Gleichgewichtszustand pendelt sich ein, welcher der Umverteilung der Macht entspricht.

    Der wandlungsorientierte Fokus macht den ökonomischen Ansatz Gilpins gut abgrenzbar von den beiden anderen großen Neorealismen, [...]. [...] setzt Gilpin die Rationalität der Akteure per Definition voraus, [...]. Damit wird Rationalität im Sinn von politischem Gewinn (oder genauer: dem Gewinn politischer Machtressourcen) - [...] - zu einer ontologischen Welthypothese, aus der sich dann die übrige logische Struktur des Ansatzes ableitet.[FN 235] Vom Waltz'schen Neorealismus unterscheidet sich der ökonomische Realismus allerdings scharf durch das auf Dynamik gerichtete Erkenntnisinteresse (Behandlung von Wandlungsprozessen), [...].

    [...]

    Gilpin stellt seine Wandlungstheorie auf ein Fundament, das aus fünf analytischen Vorannahmen besteht:[FN 237]

    (1) Ein internationales System ist dann und nur dann stabil (d.h. in einem Gleichgewichtszustand), wenn kein (ergänze: wesentlicher) Staat den Versuch für gewinnversprechend hält, das System zu ändern oder alternativ: "Ein internationales System ist in einem Gleichgewichtszustand, wenn die mächtigeren Staaten im System mit den herrschenden territorialen, politischen und wirtschaftlichen Arrangements zufrieden sind."

    (2) Ein Staat wird genau dann versuchen, das internationale System zu verändern, wenn der erwartete Nutzen die erwarteten Kosten übersteigt.

    (3) Dieser Staat wird dann solange versuchen, das internationale System durch territoriale, politische und wirtschaftliche Expansion zu verändern, bis die Grenzkosten weiteren Wandels größer oder gleich dem entsprechenden Grenznutzen sind.

    (4) Sobald ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Nutzen weiteren Wandels erreicht ist, besteht die Tendenz, daß die wirtschaftlichen Kosten für den Erhalt des Status quo schneller ansteigen als die ökonomische Kapazität, die benötigt wird, um den Status quo zu untermauern.

    (5) Wenn Ungleichgewicht im internationalen System nicht beseitigt wird, ändert sich das System, und ein neuer Gleichgewichtszustand pendelt sich ein, welcher der Umverteilung der Macht entspricht.

    [FN 235: S. Gilpin (1981): xii.]

    [FN 237: S. Gilpin (1981): 10f.]

    Anmerkungen

    Der Satz "Es geht um die Analyse von Wandlungsprozessen" scheint von GC zu sein! Weiter bei Gc/Fragment 132 01

    Sichter


  • Gc/Fragment 132 01 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | Siedschlag 1997 | Verschleierung


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Nerd wp, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 132, Zeilen: 1-7
    Quelle: Siedschlag 1997
    Seite(n): 110, Zeilen:
    Die dahinterstehende Strukturlogik lautet dann wie folgt:

    System im Gleichgewicht differentielles Machtwachstum der einzelnen Staaten Umverteilung der Macht im System Ungleichgewicht des Systems Lösung der Systemkrise System im Gleichgewicht usw.

    Machtumverteilung bzw. Macht überhaupt wird bei Gilpin rein technisch definiert:

    "Macht bezieht sich einfach auf die militärischen, wirtschaftlichen und technologischen Fähigkeiten eines Staates."[FN 289]

    [FN 289: Gilpin (1987), S. 13.]

    Die dahinterstehende Strukturlogik lautet dann wie folgt:[FN 238] System im Gleichgewicht - differentiellcs Machtwachstum der einzelnen Staaten - Umverteilung der Macht im System - Ungleichgewicht des Systems - Lösung der Systemkrise - System im Gleichgewicht usw. Machtumverteilung bzw. Macht überhaupt wird bei Gilpin rein technisch definiert. [...] "Macht bezieht sich einfach auf die militärischen, wirtschaftlichen und technologischen Fähigkeiten (capabilities) von Staaten."[FN 239]

    [FN 238: S. die Abbildung in Gilpin (1981): 12.]

    [FN 239 Gilpin (1987): 13.]

    Anmerkungen

    Fortsetzung von Gc/Fragment 131 14. Es ist SEHR verblueffend, dass wohl keiner der Gutachter mal bei GC nachgefragt hat, was der Müll im Kasten auf Seite 132 eigentlich darstellen soll. Laecherlichst! Trotzdem Gilpin nochmal gegenprüfen, ob dies zum Plagiatsnachweis bei Siedschlag reicht.

    Sichter


  • Gc/Fragment 134 10 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Jeske Barbier 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | Verdächtig


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Frangge, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 134, Zeilen: 10-13
    Quelle: Jeske Barbier 1993
    Seite(n): 58, Zeilen:
    Herausragende Vertreter der ersten Denkrichtung waren in der Bundesrepublik nach

    dem zweiten Weltkrieg die "Freiburger Schule" (Franz Böhm, Walter Eucken) und die "Kölner Schule" (Alfred Müller-Armack); zu nennen sind auch Wilhem Röpke und Alexander Rüstow.

    Franz Böhm (1895 bis 1977), Walter Eucken (1891 bis 1950), Wilhelm Röpke (1899 bis 1966),Alfred Müller-Armack (1901 bis 1978) und Alexander Rüstow (1885 bis 1963) zählen zu seinen herausragenden Vertretern.
    Anmerkungen

    Ein Teil eines längeren Shake And Paste.

    Sichter


  • Gc/Fragment 134 14 . . Kategorien: Fragment | Gc | Geigant 1987 | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ShakeAndPaste


    Typus
    ShakeAndPaste
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 134, Zeilen: 14-17
    Quelle: Geigant 1987
    Seite(n): 473, Zeilen:
    Die Ordoliberalen unterschieden sich vom klassischen Liberalismus dadurch, daß sie sich nicht mehr zum "laissez faire" bekannten. Die Marktwirtschaft als "naturgesetzliche Wettbewerbsordnung" lebte nur noch in dem Glauben an die Gleichgewichtstendenz des Marktmechanismus fort. Neoliberalismus

    (= Ordoliberalismus) unterscheidet sich im Konzept der ->Freiburger Schule vom klassischem Liberalismus dadurch, daß er sich nicht mehr zum wirtschaftspolitischen Grundsatz des "laissez faire" bekennt. ->Marktwirtschaft als "naturgesetzliche Wettbewerbsordnung" lebt nur noch in dem Glauben an die Gleichgewichtstendenz des Marktmechanismus fort.

    Anmerkungen

    Ein Teil eines laengeren Shake And Paste.

    Sichter


  • Gc/Fragment 134 17 . . Kategorien: Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | Jeske Barbier 1993 | SMWFragment | Schutzlevel | ShakeAndPaste


    Typus
    ShakeAndPaste
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Frangge, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 134, Zeilen: 17-20
    Quelle: Jeske Barbier 1993
    Seite(n): 58, Zeilen:
    Die Laissez-faire-Gesellschaft war nach Meinung der Ordoliberalen instabil und deshalb immer in der Gefahr, in den Totalitarismus umzukippen. Die historische Erfahrung unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg hat hier prägende Spuren hinterlassen. Gesucht war also eine Ordnung, die die Freiheit stützt. Unter dem Eindruck des Machtmißbrauchs des totalitären Staates der Nationalsozialisten stand für die Ordoliberalen der überragende Wert individueller Freiheit außer Zweifel. Sie suchten aber gerade deshalb auch nach einer den Staat und die Gesellschaft gestaltenden Ordnungskraft, weil sie meinten, eine Laissez-faire-Gesellschaft sei instabil und sei deshalb immer in der Gefahr, in den Totalitarismus umzukippen. Gesucht war also eine Ordnung, die die Freiheit stützt.
    Anmerkungen

    Ein Teil eines längeren Shake And Paste.

    Sichter


  • Gc/Fragment 134 21 . . Kategorien: Fragment | Gc | Geigant 1987 | Gesichtet (BC) | SMWFragment | Schutzlevel | ShakeAndPaste


    Typus
    ShakeAndPaste
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 134, Zeilen: 21-26
    Quelle: Geigant 1987
    Seite(n): 473, Zeilen:
    Der Leistungswettbewerb sollte nach Möglichkeit auf allen Märkten durchgesetzt

    werden. Die Wirksamkeit des Wettbewerbs sollte dadurch gesichert werden, daß konstituierende Prinzipien in die zweckrational zu schaffende Wirtschaftsordnung eingebaut werden. Zusätzliche Ziele, wie die Schaffung eines Gleichgewichts oder ein sozialer Ausgleich, sollten durch den Einsatz marktkonformer regulierender Maßnahmen realisiert werden. [FN 293]

    [293] Vgl. Geigant / Sobotka / Westphal (1987), S. 473, sowie: Jeske / Barbier (Hrsg. 1995), S. 58.

    Der Leistungswettbewerb ist nach Möglichkeit auf allen Märkten durchzusetzen und die Wirksamkeit des Wettbewerbs durch Einbau konstituierender Prinzipien in die zweckrational zu schaffende ->Wirtschaftsordnung zu sichern. Durch Einsatz (marktkonformer) regulierender Maßnahmen sind zusätzliche Ziele (wie sozialer Ausgleich) zu realisieren (-> Soziale Marktwirtschaft). R. E.
    Anmerkungen

    Ein Teil eines laengeren Shake And Paste.

    Sichter


  • Gc/Fragment 134 27 . . Kategorien: Czada 1988 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    HWI999, Drhchc, Drrerpol, Nerd wp, Marcusb, Hindemith
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 134, Zeilen: 27-33
    Quelle: Czada 1988
    Seite(n): 15, Zeilen: 16-21
    Walter Eucken[FN 294] formuliert sieben "konstituierende" und vier "regulierende" Prinzipien der ordoliberalen Wirtschaftsordnung. Die konstituierenden Prinzipien umfassen
    • das Preissystem der "vollständigen Konkurrenz",
    • die Stabilität der Währung,
    • die Gewerbefreiheit,
    • das Privateigentum an den Produktionsmitteln,
    • die Vertragsfreiheit, [...]


    [FN 294: Eucken (1952).]

    W. Eucken formuliert sieben "konstituierende" und vier "regulierende" Prinzipien der liberalen Wirtschaftsordnung [...]:

    Die konstituierenden Prinzipien umfassen (1) das Preissystem der "vollständigen" Konkurrenz", (2) die Stabilität der Währung, (3) Gewerbefreiheit, (4) das Privateigentum an den Produktionsmitteln, (5) die Vertragsfreiheit, ... [...]

    Anmerkungen

    Verweis auf Originalquelle Eucken (1952) im Text. Übernahme aus Sekundärquelle Czada u.a. (1988) wegen fast identischer Kürzungen, Umstellungen und Hervorhebungen offensichtlich. Czada u.a. (1988) lediglich im Literaturverzeichnis erwähnt.

    Sichter


  • Gc/Fragment 135 01 . . Kategorien: Czada 1988 | Fragment | Gc | Gesichtet (BC) | KomplettPlagiat | SMWFragment | Schutzlevel


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    HWI999, Drhchc, Drrerpol, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 135, Zeilen: 1-14
    Quelle: Czada 1988
    Seite(n): 15, Zeilen:
    [...]
    • die volle Haftung des jeweiligen Eigentümers, damit der Weg zur Rentabilität nur über Leistung führt, und
    • die Konstanz der Wirtschaftspolitik (Stabilität), durch die das einzelwirtschaftliche Risiko gemindert werden soll.

    Die vier regulierenden Prinzipien umreißen die Aufgaben der staatlichen Wirtschaftspolitik im Rahmen dieser Wirtschaftsverfassung:

    • Die staatlichen Monopolkontrolle soll die Entstehung von Monopolen und Kartellen verhindern.
    • Die staatliche Finanzpolitik soll - vor allem mit Hilfe der progressiven Einkommenssteuer - die Einkommensverteilung korrigieren.
    • Durch Bestimmungen über die Länge der Arbeitszeit und den Umfang der Frauen und Kinderarbeit ist die menschliche Arbeitskraft zu schützen.
    • Bei antikonjunkturellem Verhalten des Arbeitsangebotes[FN 295] ist di