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Die Prävention von Gewalt: Rechtspolitische, strafrechtliche und kriminologische Ansätze im Umgang mit Gewalt

von Prof. Dr. Gerardo J. Briceño

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gjb/Fragment 145 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-04 19:52:30 Guckar
Fragment, Gesichtet, Gjb, Imbusch Bonacker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 145, Zeilen: 1-24
Quelle: Imbusch Bonacker 2006
Seite(n): 92, 93, Zeilen: 92: 20 ff.; 93: 1 ff.
Als kollektive Gewalt bezeichnet man insbesondere solche Formen der Gewalt, die] ein gewisses Maß an Lenkung durch eine wie auch immer dazu legitimierte Führung besitzen und für die ein bestimmtes Maß an Organisiertheit sowie eine Herausforderung der Öffentlichkeit konstitutiv ist. Entscheidend für die Definition ist hier die Gruppengröße, die über eine bestimmte Personenzahl hinausgehen muss, da es sich ansonsten lediglich um einfache Gruppendelinquenz oder Bandengewalt (Straßengangs, Hooligans, usw.) handelt. Typische Beispiele für kollektive Gewalt wären Aufstände und Pogrome, soziale Aufruhr und unfriedliche Massenproteste. Allerdings ist bei letzteren bereits eine Grauzone zur politischen Gewalt erreicht, unter der hauptsächlich Terrorismus, Guerrillabewegungen, Rebellionen, Revolutionen, Bürgerkriege und Staatsstreiche verstanden wird. 333

Das zentrale Abgrenzungskriterium von politischer Gewalt gegen kollektive Gewalt liegt in den Intentionen der Akteure. Politische Gewalt zeichnet sich durch das Ziel aus, welches mit dem Einsatz von Gewalt erreicht werden soll, nämlich politische Macht zu erringen oder etablierte Herrschaftsverhältnisse zu ändern. 334

Insofern richtet sie sich vornehmlich gegen den Staat bzw. ein politisches Regime und seine Repräsentanten, aber auch gegen bestimmte stigmatisierte Gruppen oder gegen Fremde. Politische Gewalt lässt sich deshalb als Akt der Zerstörung, Verletzung oder Schädigung auffassen, deren Ziele, Objekte und Opfer, Umstände, Ausführung und beabsichtigte Wirkung eine politische Bedeutung besitzen.


333 Siehe WALDMANN 1998.

334 Siehe dazu WALDMANN 1977; ZIMMERMANN 1977. Gewalt: Auf der Suche nach ihrer Bedeutung

Als kollektive Gewalt bezeichnet man insbesondere solche Formen der Gewalt, die ein gewisses Maß an Lenkung durch eine wie auch immer dazu legitimierte Führung besitzen und für die ein bestimmtes Maß an Organisiertheit sowie eine Herausforderung der Öffentlichkeit konstitutiv ist. Entscheidend für die Definition ist hier die Gruppengröße, die über eine bestimmte Personenzahl hinausgehen muss, da es sich ansonsten lediglich um einfache Gruppendelinquenz oder Bandengewalt (Straßengangs, Hooligans etc.) handelt. Typische Beispiele für kollektive Gewalt wären Aufstände und Pogrome, sozialer Aufruhr und unfriedliche Massenproteste. Allerdings ist bei letzteren bereits eine Grauzone zur politischen Gewalt erreicht, unter der hauptsächlich Terrorismus, Guerillabewegungen [sic], Rebellionen, Revolutionen, Bürgerkriege und Staatsstreiche verstanden wird.50

Das zentrale Abgrenzungskriterium von politischer Gewalt gegenüber kollektiver Gewalt liegt in den Intentionen der Akteure. Politische Gewalt zeich-

[Seite 93]

net sich durch das Ziel aus, welches mit dem Einsatz von Gewalt erreicht werden soll, nämlich politische Macht zu erringen oder etablierte Herrschaftsverhältnisse zu ändern. Insofern richtet sie sich vornehmlich gegen den Staat bzw. ein politisches Regime und seine Repräsentanten, aber auch gegen bestimmte stigmatisierte Gruppen oder gegen Fremde. Politische Gewalt lässt sich deshalb als Akt der Zerstörung, Verletzung oder Schädigung auffassen, deren Ziele, Objekte und Opfer, Umstände, Ausführung und beabsichtigte Wirkung eine politische Bedeutung besitzen.51


50 Waldmann, Peter: Terrorismus - Provokation der Macht, München 1998; Waldmann, Peter: Terrorismus und Bürgerkrieg, München 2003.

51 Vgl. Waldmann, Peter: Strategien politischer Gewalt, Stuttgart 1977; Zimmermann, Ekkart: Politische Gewalt. Rebellion, Revolution, Krieg, in: Albrecht, Günther, Axel Groenmeyer und Friedrich W. Stallberg (Hrsg.): Handbuch soziale Probleme. Wiesbaden 1999, S. 556-574.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Guckar, Zeitstempel: 20131004195250

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