Fandom

VroniPlag Wiki

Gjb/231

< Gjb

31.340Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Die Prävention von Gewalt: Rechtspolitische, strafrechtliche und kriminologische Ansätze im Umgang mit Gewalt

von Prof. Dr. Gerardo J. Briceño

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gjb/Fragment 231 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-10-09 22:36:51 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gewalt und Gesundheit 2003, Gjb, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 231, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Gewalt und Gesundheit 2003
Seite(n): 31 (Internet), Zeilen: 2-13, 21-38
§4 Gewalt in Lateinamerika: Eine gewaltige Realität

I. Ursachen der hohen Kriminalitätsrate

Gewaltkonflikte haben im Allgemeinen tiefe Wurzeln und sind vielleicht das Resultat lang anhaltender Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen. Die Carnegie Commission on Preventing Deadly Conflict569 ermittelte eine Reihe von Faktoren, die einen Staat in die Gefahrenzone von Gewaltkonflikten rücken. Dazu gehören:

  • Fehlende demokratische Prozesse und ungleich verteilte Möglichkeiten der Machtbeteiligung,570
  • Soziale Ungleichheit, gekennzeichnet durch krasse Verteilungsungerechtigkeiten, und
  • Den fehlenden Zugang zu Ressourcen.

Ein wichtiger Faktor ist auch die Verfügbarkeit von Waffen, vor allem in Nachkriegssituationen, wenn zwar demobilisiert wurde, die Waffen jedoch noch nicht eingezogen oder noch keine Arbeitsplätze für die ehemaligen Soldaten geschaffen wurden.

Einige Elemente der Globalisierung scheinen Konflikte zu schüren . [sic] Vor allem die Aufsplitterung und die Randständigkeit einiger Länder und Bevölkerungsgruppierungen, der intensive Wettbewerb um Ressourcen und die zunehmenden Verteilungsungerechtigkeiten in einigen Gesellschaften führen wahrscheinlich zu Bedingungen, unter denen sich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass politische Konflikte mit gewaltsamen Mitteln ausgetragen werden. Vielleicht [reicht kein Faktor allein aus, um einen Konflikt auszulösen, zusammen aber könnten sie die Bedingungen für den Ausbruch von Gewalt schaffen.]


569 Der [sic] Kommission wurde eingestellt, aber den im 1997 publizierte Bericht ist unter folgende Addresse abrufbar: http://www.wilsoncenter.org/subsites/ccpdc/pubs/rept97/finfr.htm

570 Besonders hoch ist das Risiko, wenn sich Macht auf ethnische oder religiöse Identität gründet und die politische Führung die Bevölkerung unterdrückt und zur Missachtung der Menschenrechte neigt.

Gewaltkonflikte haben im Allgemeinen tiefe Wurzeln und sind vielleicht das Resultat lang anhaltender Spannungen zwischen verschiedenen Gruppen. Die Carnegie Commission on Preventing Deadly Conflict ermittelte eine Reihe von Faktoren, die einen Staat in die Gefahrenzone von Gewaltkonflikten rücken (204). Dazu gehören:
  • Fehlende demokratische Prozesse und ungleich verteilte Möglichkeiten der Machtbeteiligung. Besonders hoch ist das Risiko, wenn sich Macht auf ethnische oder religiöse Identität gründet und die politische Führung die Bevölkerung unterdrückt und zur Missachtung der Menschenrechte neigt.
  • Soziale Ungleichheit, gekennzeichnet durch krasse Verteilungsungerechtigkeiten und den fehlenden Zugang zu Ressourcen. [...]

[...]

Ein wichtiger Faktor ist auch die Verfügbarkeit von Waffen, vor allem in Nachkriegssituationen, wenn zwar demobilisiert wurde, die Waffen jedoch noch nicht eingezogen oder noch keine Arbeitsplätze für die ehemaligen Soldaten geschaffen wurden.

Einige Elemente der Globalisierung scheinen Konflikte zu schüren (205). Vor allem die Aufsplitterung und die Randständigkeit einiger Länder und Bevölkerungsgruppierungen, der intensive Wettbewerb um Ressourcen und die zunehmenden Verteilungsungerechtigkeiten in einigen Gesellschaften führen wahrscheinlich zu Bedingungen, unter denen sich auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass politische Konflikte mit gewaltsamen Mitteln ausgetragen werden. Vielleicht reicht kein Faktor allein aus, um einen Konflikt auszulösen, zusammen aber könnten sie die Bedingungen für den Ausbruch von Gewalt schaffen.


204. Carnegie Commission on Preventing Deadly Conflict. Preventing deadly conflict: final report. New York, NY, Carnegie Corporation, 1997.

205. Zwi AB, Fustukian S, Sethi S. Globalization, conflict and the humanitarian response. In: Lee K, Buse K, Fustukian S, eds. Globalization and health policy (in press).

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20131009223948

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki