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Gjb/Fragment 103 13

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Typus
KeineWertung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 103, Zeilen: 13-26
Quelle: Wimmer et al 1996
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Und unter Bezug auf die im deutschen

Gewaltbegriff enthaltene Ambivalenz schreibt er weiter unten:

„Das Wort „Gewalt“ vereint folglich zwei Bedeutungen: die der Gewalt(tätigkeit/-samkeit) („violence“) und die einer legitimen Macht, einer gerechtfertigten Autorität. Wie soll man einen Unterschied machen zwischen der Gesetzeskraft („force de loi“) einer legitimen Gewalt oder Macht und der angeblich ursprünglichen Gewalt(tat) („violence“), die diese Gewalt oder Macht instauriert haben muss und die sich selber nicht auf eine vorgängige Rechtmäßigkeit berufen konnte, so dass sie in diesem anfänglichen Augenblick weder rechtmäßig noch unrechtmäßig war, andere würden übersetzt sagen: weder gerecht noch ungerecht?“. 250


250 DERRIDA 1991 , S. 13 ff.

Und unter Bezug auf die im deutschen Gewaltbegriff enthaltene Ambivalenz schreibt er etwas weiter unten: »Das Wort Gewalt vereint folglich zwei Bedeutungen: die der Gewalt(tätigkeit/ samkeit) [violence] und die einer legitimen Macht, einer gerechtfertigten Autorität. Wie soll man einen Unterschied machen zwischen der Gesetzeskraft [force de loi] einer legitimen Gewalt oder Macht und der angeblich ursprünglichen Gewalt(tat) [violence], die diese Gewalt oder Macht instauriert haben muß und die sich selber nicht auf eine vorgängige Rechtmäßigkeit berufen konnte, so daß sie in diesem anfänglichen Augenblick weder rechtmäßig noch unrechtmäßig war, andere würden überstürzt sagen: weder gerecht noch ungerecht?«95

94 J. Derrida, Gesetzeskraft,S. 12 f. 95 Ebenda, S. 13 f.

Anmerkungen

kW, weil im Wesentlichen Übernahme eines wörtlichen Zitats.

Sichter
(SleepyHollow02)

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