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Gjb/Fragment 115 02

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 2-25
Quelle: Imbusch Bonacker 2006
Seite(n): 87, Zeilen: 7-23
Obwohl sie an die Körperfähigkeit der menschlichen Existenz verbunden [sic] bleibt, ist sie nur erheblich schwerer feststellbar, sondern kann auch bedeutend inhumaner sein als physische Gewalt.279 Im Gegensatz zu direkter Physischer [sic] Gewalt ist die Wirkung nicht in gleicher Weise zu berechnen, weil sie das Opfer über Abwehrmechanismen, Fluchtbewegungen oder Verdrängung psychischer Gewalt unterlaufen kann. Es gibt keine äußerlich sichtbaren Zeichen. Das Ausmaß ist oft zeitlich versetzt und führt zu schweren Traumata.

Psychische Gewalt stützt sich auf Worte, Gebärden, Bilder, Symbole oder den Entzug von Lebensnotwendigkeiten, um Menschen durch Einschüchterung und Angst oder spezifische „Belohnungen“ gefügig zu machen. Formen seelischer Grausamkeit und bestimmte Arten der Folter zählen unzweifelhaft zur psychischen Gewalt. Während jedoch physische Gewalt einem starken Ursache-Wirkungs-Zusammenhang unterliegt und ihren [sic] Ergebnissen in hohem Maße prognostizierbar ist, lässt sich die Wirkung psychischer Gewalt nicht in gleicher Weise berechnen, da sie durch eine Reihe von Abwehrmechanismen, Fluchtbewegungen oder durch Verdrängung vom Opfer unterlaufen werden kann. Physische Gewalt hinterlässt immer offen sichtbare Schädigungen oder Verletzungen, psychische Gewalt wirkt im Verborgenen, sie ist äußerlich nicht sichtbar. Häufig zeigt sich deren ganzes Ausmaß erst zeitlich versetzt und schlägt sich dann in schweren Traumata nieder.280


279 Siehe IMBUSCH/BONACKER 2006, S. 87.

280 IMBUSCH/BONACKER a.a.O., S. 87

Obwohl sie an die Körperhaftigkeit der menschlichen Existenz gebunden bleibt, ist sie nicht nur erheblich schwerer feststellbar, sondern kann auch bedeutend inhumaner sein als physische Gewalt. Psychische Gewalt stützt sich auf Worte, Gebärden, Bilder, Symbole oder den Entzug von Lebensnotwendigkeiten, um Menschen durch Einschüchterung und Angst oder spezifische ‘Belohnungen’ gefügig zu machen. Formen seelischer Grausamkeit und bestimmte Arten der Folter zählen unzweifelhaft zur psychischen Gewalt. Während jedoch physische Gewalt einem starken Ursache-Wirkungs-Zusammenhang unterliegt und in ihren Ergebnissen in hohem Maße prognostizierbar ist, lässt sich die Wirkung psychischer Gewalt nicht in gleicher Weise berechnen, da sie durch eine Reihe von Abwehrmechanismen, Fluchtbewegungen oder durch Verdrängung vom Opfer unterlaufen werden kann. Physische Gewalt hinterlässt immer offen sichtbare Schädigungen oder Verletzungen, psychische Gewalt wirkt im Verborgenen, sie ist äußerlich nicht sichtbar. Häufig zeigt sich deren ganzes Ausmaß erst zeitlich versetzt und schlägt sich dann in schweren Traumata nieder.
Anmerkungen

Die Quelle ist zwar in beiden Fn. genannt, Art und Umfang der Übernahme bleiben jedoch ungekennzeichneet.

Auffällig: Ein Textteil wird zweimal übernommen - zuerst noch leicht umformuliert, weiter unten dann wörtlich abgeschrieben.

Sichter
(SleepyHollow02) Schumann

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