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Gjb/Fragment 136 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Gewalt und Gesundheit 2003
Seite(n): 7-8, 13, Zeilen: -
[b) Von Mitgliedern der Gemeinschaft ausgehende Gewalt, d. h. Gewalt unter nicht miteinanderverwandten [sic] und nicht notwendigerweise miteinander bekannten Personen, die normalerweise außerhalb des Zuhauses der Betroffenen verübt wird.]

Zur ersteren Unterkategorie zählen beispielsweise Kindesmissbrauch, Gewalt durch einen Intimpartner und Misshandlung alter Menschen. Unter letztere fallen Gewalt unter Jugendlichen, willkürliche Gewalttaten, Vergewaltigung oder sexuelle Übergriffe durch Fremde und Gewalt im institutionellen Umfeld, z. B. in Schulen, an Arbeitsplätzen, in Gefängnissen und Pflegeheimen.

Kollektive Gewalt bezeichnet die gegen eine Gruppe oder mehrere Einzelpersonen gerichtete instrumentalisierte Gewaltanwendung durch Menschen, die sich als Mitglieder einer anderen Gruppe begreifen und damit politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ziele durchsetzen wollen. Sie kann die unterschiedlichsten Formen annehmen, kann als bewaffnete Auseinandersetzung innerhalb von Staaten oder unter Staaten auftreten, als Völkermord, Unterdrückung und sonstige Missachtung der Menschenrechte vorkommen und sich als Terrorismus und organisiertes Gewaltverbrechen manifestieren.

Mit dieser Typologie erfasst man auch den Charakter von Gewalttaten, die physischer, sexueller oder psychologischer Art sein und auch Deprivation oder Vernachlässigung beinhalten können. Berücksichtigt wird [sic] damit zudem die Bedeutung des Umfelds, die Beziehung zwischen Täter und Opfer und – im Fall von kollektiver Gewalt – die möglichen Motive der Gewalt.

8.3 Die Wurzeln der Gewalt aus gesundheitlicher Sicht– ein ökologisches Modell

Weshalb ein Mensch gewalttätig wird, ein anderer dagegen nicht, das lässt sich nicht monokausal erklären, ebenso wenig wie die Frage, warum das soziale Gefüge einer Gemeinschaft durch die unter ihren Mitgliedern herrschende Gewaltkultur zerfällt, während eine [benachbarte Bevölkerungsgruppe in Frieden lebt.]

Von Mitgliedern der Gemeinschaft ausgehende Gewalt, d. h. Gewalt unter nicht miteinander verwandten und nicht notwendigerweise miteinander bekannten Personen, die normalerweise außerhalb des Zuhauses der Betroffenen verübt wird.

Zur ersteren Unterkategorie zählen beispielsweise Kindesmissbrauch, Gewalt durch einen Intimpartner und Misshandlung alter Menschen. Unter letztere fallen Gewalt unter Jugendlichen, willkürliche Gewalttaten, Vergewaltigung oder sexuelle Übergriffe durch Fremde und Gewalt im institutionellen Umfeld, z. B. in Schulen, an Arbeitsplätzen, in Gefängnissen und Pflegeheimen.

Kollektive Gewalt bezeichnet die gegen eine Gruppe oder mehrere Einzelpersonen gerichtete instrumentalisierte Gewaltanwendung durch Menschen, die sich als Mitglieder einer anderen Gruppe begreifen und damit politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ziele durchsetzen wollen. Sie kann die unterschiedlichsten Formen annehmen, kann als bewaffnete Auseinandersetzung innerhalb von Staaten oder unter Staaten auftreten, als Völkermord, Unterdrückung und sonstige Missachtung der Menschenrechte vorkommen und sich als Terrorismus und organisiertes Gewaltverbrechen manifestieren.

[Seite 8]

Mit dieser Typologie erfasst man auch den Charakter von Gewalttaten, die physischer, sexueller oder psychologischer Art sein und auch Deprivation oder Vernachlässigung beinhalten können. Berücksichtigt werden damit zudem die Bedeutung des Umfelds, die Beziehung zwischen Täter und Opfer und – im Fall von kollektiver Gewalt – die möglichen Motive der Gewalt.

[...]

[Seite 13]

Die Wurzeln der Gewalt – ein ökologisches Modell

Weshalb ein Mensch gewalttätig wird, ein anderer dagegen nicht, das lässt sich nicht monokausal erklären, ebenso wenig wie die Frage, warum das soziale Gefüge einer Gemeinschaft durch die unter ihren Mitgliedern herrschende Gewaltkultur zerfällt, während eine benachbarte Bevölkerungsgruppe in Frieden lebt.

Anmerkungen

Wortlautnah. Keine Quellenangabe.

Sichter
(SleepyHollow02) Singulus

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