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Gma/027

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Die vergleichende Analyse der gleichen Quiz-Formate im deutschen und russischen Fernsehen

von Dr. Galina Mavricheva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gma/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-17 18:06:15 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Hallenberger und Kaps 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-18, 19-20, 23-26
Quelle: Hallenberger und Kaps 1991
Seite(n): 18, 20-21, Zeilen: 18: re.Sp. 24-31.35-39; 20: re.Sp. 15ff. - 21: li.Sp. 1ff.
[«[...] Sie suchten ihren Reiz im fairen Geisteswettkampf von Einzelpersonen oder] Mannschaften, um in einem harmlos lustigen Gesellschaftsspiel die Ratelust der Hörer zu wecken».23

Trotz dieser Selbstbeschränkung in Hinsicht auf die Spielgewinne wurde das neue Genre „Quiz“ ein großer Erfolg im deutschen Hörfunk. Selbst solche, die auf besondere Unterhaltungsreize völlig verzichteten wie etwa «Raten Sie mit», eine Koproduktion des Hessischen Rundfunks und des deutschsprachigen Dienstes der englischen BBC.

«Wer fragt, gewinnt» wurde nicht nur im Hörfunk ein großer Erfolg und brachte es auf 300 Folgen, unter dem Titel „Gut gefragt ist halb gewonnen“ lief die Quizreihe ab 1964 auch im Fernsehen, im Vorabendprogramm des ZDF.

Noch populärer wurde das ab 1963 ausgestrahlte Radio-Quiz „Allein gegen alle“, das von fast allen bundesdeutschen Sendern übernommen wurde und ebenfalls später ins Fernsehen gelangte.

Mit den ersten Auftritten von Rosenthal als Spielleiter in „Wer fragt, gewinnt“ haben wir dann auch das Ende des zweiten Teils der Vorgeschichte des Fernseh-Genres Quiz und Game Show erreicht: Zu diesem Zeitpunkt existierte bereits seit fast eineinhalb Jahren ein regelmäßiges Fernsehprogramm.

In den 50ern wanderte das Quiz ins Fernsehen. Es bot Ton und Bild, und allein dadurch wurde es binnen kurzer Zeit wichtiges Leitmedium.

In den 60ern wurde „Einer wird gewinnen“ mit Hans-Joachim Kuhlenkampf [sic] ein Riesenerfolg.

Nach einer Vorbereitungsphase in den Jahren 1948 bis 1950 und einer Phase der Versuchssendungen in den Jahren 1950 bis 1952 fand der eigentliche Beginn des Fernsehens in der Bundesrepublik am 25.12.1952 statt – seit diesem Zeitpunkt gibt es jeden Tag ein Fernsehprogramm.


23 Hätten Sie´s gewusst?: Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens / Gerd Hallenberger / Joachim Kaps (Hg.) – Marburg: Jonas Verl., 1991

[Seite 18]

»[...] Sie suchten ihren Reiz im fairen Geisteswettkampf von Einzelpersonen oder Mannschaften, um in einem harmlos lustigen Gesellschaftsspiel die Ratelust der Hörer zu wecken.«19

Trotz dieser Selbstbeschränkung in Hinsicht auf die Spielgewinne wurde das neue Genre »Quiz« ein großer Erfolg im deutschen Hörfunk. Zu diesem Erfolg trugen nicht nur Übernahmen bereits bewährter amerikanischer Sendereihen bei, auch Eigenentwicklungen stießen auf große Resonanz. Selbst solche, die auf besondere Unterhaltungsreize völlig verzichteten wie etwa »Raten Sie mit«, eine Coproduktion des Hessischen Rundfunks und des deutschsprachigen Dienstes der englischen BBC.

[Seite 20]

»Wer fragt, gewinnt« wurde nicht nur im Hörfunk ein großer Erfolg und brachte es auf 300 Folgen, unter dem Titel »Gut gefragt ist halb gewonnen« lief die Quizreihe ab 1964 auch im Fernsehen, im Vorabendprogramm des ZDF.

Noch populärer wurde das ab 1963 ausgestrahlte Radio-Quiz »Allein gegen alle«, das von fast allen bundesdeutschen Sendern übernommen wurde und ebenfalls später ins Fernsehen gelangte - wenn auch nicht von Hans Rosenthal geleitet, sondern von anderen Moderatoren.

Mit den ersten Auftritten von Rosenthal als

[Seite 21]

Spielleiter in »Wer fragt, gewinnt« haben wir dann auch das Ende des zweiten Teils der Vorgeschichte des Fernseh-Genres Quiz und Game Show erreicht: Zu diesem Zeitpunkt existierte bereits seit fast eineinhalb Jahren ein regelmäßiges Fernsehprogramm. Zwar sollte es noch für weitere 10 Jahre weitaus mehr Radio-Hörer als Fernseh-Zuschauer geben, trotzdem wurde das Fernsehen schon vorher »Leitmedium«. Es bot Ton und Bild, und allein dadurch wurde es binnen kurzer Zeit wichtiger Diskussionsgegenstand.

Vom Radio zum Fernsehen: Erste Schritte in einem neuen Medium

Nach einer Vorbereitungsphase in den Jahren 1948 bis 1950 und einer Phase der Versuchssendungen in den Jahren 1950 bis 1952 fand der eigentliche Beginn des Fernsehens in der Bundesrepublik am 25.12.1952 statt — seit diesem Zeitpunkt gibt es jeden Tag ein Fernsehprogramm.


18 Hans-Otto Grünefeldt, »Das Quiz lebt nicht vom Geld allein«, in: Fernsehen 7/1957, S. 339-341, S. 339.

19 Ebda., S. 339.

Anmerkungen

Nur, wo ein wörtliches Zitat es nötig macht und wo auch schon im Original eine Quellenangabe erfolgte, wird die Quelle benannt (wobei die Literaturangabe aufgrund fehlender Seitenangaben unvollständig bleiben und die ursprüngliche Quelle gar nicht genannt wird, sodass es eigentlich "zitiert nach ..." heißen müsste). Ansonsten werden Leserinnen und Leser konsequent im Unklaren darüber gelassen, dass der gesamte Text dieser Seite - bis auf Teile eines Absatzes - im Wortlaut der genannten Quelle entspringt.

Aus "Hans-Joachim Kulenkampff" (https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Joachim_Kulenkampff) wird "Hans-Joachim Kuhlenkampf". (Die Schreibweise ist wahrscheinlich der anderen auf dieser Seite benutzten (vgl. Gma/Fragment 027 19) - und ungenannt bleibenden - Quelle Kreiner (2004) geschuldet, wo es auf Seite 5 heißt: "1966 startete “Einer wird gewinnen”, später in ganz Europa ausgestrahlt, mit Hans-Joachim Kuhlenkampf.")

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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