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Die vergleichende Analyse der gleichen Quiz-Formate im deutschen und russischen Fernsehen

von Dr. Galina Mavricheva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gma/Fragment 028 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-17 06:53:54 Klgn
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Hallenberger und Kaps 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Hallenberger und Kaps 1991
Seite(n): 21-22, Zeilen: 21: li.Sp. 18 ff. - re.Sp. 13-14, 23 ff. - 22: li.Sp. 1-7
Ein „Massenmedium“, wie im Gegensatz das Radio, war das Fernsehen damals nicht. Zum Programmstart im Dezember 1952 gab es in der Bundesrepublik gerade 1.000 Fernsehgeräte, zum Jahresende waren es 3.657 – mehr als 40 % davon, nämlich 1.632, gehörten Gastwirten24, die sich von dem neuen Medium Umsatzsteigerungen erhofften. „Fernsehen“ war daher auch weniger ein privates als ein öffentliches Vergnügen. Den ersten Kontakt mit diesem neuen technischen Wunder hatten die meisten Bundesbürger in Gaststätten oder Sälen, wo ein solches Gerät aufgestellt war, oder auf der Straße, vor den Schaufenstern von Elektrogeschäften, die mit Hilfe eines eingeschalteten Apparats für ihr Angebot werben wollten. Und selbst die wenigen, die schon in den Anfangsjahren ein Fernsehgerät in ihrer Wohnung stehen hatten, blieben selten allein - dafür sorgten ihre Nachbarn, die auch einmal sehen wollten, was der „Zauberspiegel“ zu bieten hatte.

Nachdem die Programmsparte Quiz/Game Show, erst wenige Jahre zuvor aus den USA importiert, schon im bundesdeutschen Hörfunk ihre Attraktivität bewiesen hatte, hielt sie nach kurzer Zeit Einzug in das Fernsehprogramm.

Als eigenständige Sendeform, also nicht bloß als ein Element eines „Bunten Abends“, feierte sie am 15.2.1953 Premiere. Es handelte sich dabei um eine Produktion, die nach heutigen Maßstäben als „Game Show“ bezeichnet würde, eine etwas ungewöhnliche Inszenierung namens „Erzähler-Stafette“. Da von dieser Sendung keine Aufzeichnung existiert, soll an dieser Stelle eine zeitgenössische Beschreibung zitiert werden: „Drei namhafte Schriftsteller, Walther von Hollander, Edgar Kahn und Hans Rehfisch, werden sich am Sonntag, 15. Februar, zum Stegreiferzählen im Hamburger Fernsehstudio zusammensetzen. Aus einer Schatulle wählen sie ein Thema. Der erste beginnt, eine Geschichte darüber zu erzählen; nach genau zwei Minuten unterbricht ihn ein Gong. Nun fängt der zweite an, über sein Thema zu [sprechen, nach wieder zwei Minuten der dritte, und dann geht es in der gleichen Weise von vorn los“.25]


24 Hätten Sie´s gewusst?: Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens / Gerd Hallenberger / Joachim Kaps (Hg.) – Marburg: Jonas Verl., 1991

[25 Hätten Sie´s gewusst?: Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens / Gerd Hallenberger / Joachim Kaps (Hg.) – Marburg: Jonas Verl., 1991]

[Seite 21]

Ein »Massenmedium« war das Fernsehen damals nicht, im Gegenteil, es war eine ausgesprochen exklusive Neuheit. Ein echtes »Massenmedium« war damals allenfalls das Radio. Zum Programmstart im Dezember 1952 gab es in der Bundesrepublik gerade 1000 Fernsehgeräte, zum Jahresende waren es 3657 — mehr als 40 % davon, mämlich [sic] 1632, gehörten Gastwirten25, die sich von dem neuen Medium Umsatzsteigerungen erhofften. »Fernsehen« war daher auch weniger ein privates als ein öffentliches Vergnügen. Den ersten Kontakt mit diesem neuen technischen Wunder hatten die meisten Bundesbürger in Gaststätten oder Sälen, wo ein solches Gerät aufgestellt war, oder auf der Straße, vor den Schaufenstern von Elektrogeschäften, die mit Hilfe eines eingeschalteten Apparats für ihr Angebot werben wollten. Und selbst die wenigen, die schon in den Anfangsjahren ein Fernsehgerät in ihrer Wohnung stehen hatten, blieben selten allein — dafür sorgten ihre Nachbarn, die auch einmal sehen wollten, was der »Zauberspiegel« (so überschrieb die Programmzeitschrift HörZu zeitweise ihre Vorschau) zu bieten hatte.

[...]

Nachdem die Programmsparte Quiz/Game Show, erst wenige Jahre zuvor aus den USA importiert, schon im bundesdeutschen Hörfunk ihre Attraktivität bewiesen hatte, hielt sie nach kurzer Zeit Einzug in das Fernsehprogramm. Als eigenständige Sendeform, also nicht bloß als ein Element eines »Bunten Abends«, feierte sie am 15.2.1953 Premiere. Es handelte sich dabei um eine Produktion, die nach heutigen Maßstäben als »Game Show« bezeichnet würde, eine etwas ungewöhnliche Inszenierung namens »Erzähler-Staffette«. Da von dieser Sendung keine Aufzeichnung existiert, soll an dieser Stelle eine zeitgenössische Beschreibung zitiert werden: »Drei namhafte Schriftsteller, Walther von Holländer, Edgar Kahn und Hans Rehfisch, werden sich am Sonntag, 15. Februar, zum Stegreiferzählen im Hamburger Fernsehstudio zusammensetzen.

[Seite 22]

Aus einer Schatulle wählen sie ein Thema. Der erste beginnt, eine Geschichte darüber zu erzählen; nach genau zwei Minuten unterbricht ihn ein Gong. Nun fängt der zweite an, über sein Thema zu sprechen, nach wieder zwei Minuten der dritte, und dann geht es in der gleichen Weise von vorn los.«26


25 Alle Zahlenangaben nach: ARD-Pressedienst 48/ 1988, S. V/3f, aus: Wilhelm Keller, Hundert Jahre Fernsehen, Berlin/Offenbach 1983.

26 Die Ansage 111 (1953), S. 6.

Anmerkungen

Nur, wo die Wiedergabe statistischer Daten oder ein wörtliches Zitat es nötig machen und wo auch schon im Original Quellenangabe erfolgten, wird die Quelle benannt (wobei die Literaturangaben aufgrund fehlender Seitenangaben unvollständig bleiben und die ursprünglichen Quellen gar nicht genannt werden, sodass es eigentlich "zitiert nach ..." heißen müsste). Ansonsten werden Leserinnen und Leser konsequent im Unklaren darüber gelassen, dass der gesamte Text dieser Seite fast im Wortlaut der genannten Quelle entspringt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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