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Gma/030

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Die vergleichende Analyse der gleichen Quiz-Formate im deutschen und russischen Fernsehen

von Dr. Galina Mavricheva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gma/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-17 16:19:58 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Gma, Hallenberger und Kaps 1991, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Hallenberger und Kaps 1991
Seite(n): 22-23, Zeilen: 22: li.Sp. 48-49 - re.Sp. 1 ff. - 23: li.Sp. 1-9, 17ff. - re.Sp. 1-5, 12 ff.
[Der einzige, der sowohl wollte als auch konnte, war Frankenfeld selbst, und mit seinen] Auftritten in Düsseldorf brachte er sich nachdrücklich als kommender Spitzen-Unterhalter ins Gespräch.

Eine Produktion ragt aus dem Quiz- und Game-Show-Angebot des Jahres 1953 besonders heraus, „Ich seh' etwas, was du nicht siehst“: Obwohl sie keine große Bühnenveranstaltung war, erwies sie sich als enormer Zuschauererfolg und stellte mit der ersten Folge sogar einen Rekord auf, der wahrscheinlich nie gebrochen werden kann. Zur Auftaktsendung schickten 11.540 Zuschauer Lösungen ein, obwohl es zu diesem Zeitpunkt überhaupt nur 7.000 Fernsehteilnehmer gab. „Ich seh' etwas, was du nicht siehst“ basierte auf einer Idee des Regisseurs Ruprecht Essberger und wurde von der Berliner Journalistin Dagmar Späth geleitet.

Originell war an diesem Ratespiel vor allem der Grundgedanke, nicht bloß Hörfunk mit Bildern machen zu wollen, was noch einige Jahre der übliche Weg war, Quizsendungen und Game Shows zu gestalten. Der Grund dafür ist nahe liegend: Das Fernsehen erreichte wenige, das Radio viele; folglich empfanden viele Programmacher das Fernsehen als eine Unterabteilung des Hörfunks. „Ich seh' etwas, was du nicht siehst“ bot dagegen ein fernsehspezifisches Konzept – es gab keine Kandidaten im Studio, Kandidaten waren potentiell alle Fernsehzuschauer daheim. Ihnen wurden keine Fragen gestellt, sie hatten «optische Rätsel» zu lösen; die Spielaufgaben waren in den Fernsehbildern versteckt. Es galt immer, sich Details zu merken, um welches Detail es ging, wurde aber erst im Nachhinein gesagt. So wurde beispielsweise ein Musiktitel präsentiert und anschließend gefragt, wie viele Pedale die dabei gespielte Harfe hatte. Oder es wurde eine Pantomime gezeigt, auf die dann die Frage folgte, ob der Schauspieler dabei einen Schlüssel in die linke oder rechte Jackentasche gesteckt hatte.

Dazu eine zeitgenössische Stimme: «Die Sendung war vollendet fernsehgemäß aufgebaut und ganz auf die gute Beobachtungsgabe abgestellt. Sie war erkennbar sorgsam vorbereitet und genau durchdacht, einschließlich der geschmackvollen Dekorationen, der glücklich zusammengestellten [Mitwirkenden und der höchst ansprechenden Gesprächsführung der Gastgeberin Dagmar Späth. [...]»26


26 Hätten Sie´s gewusst?: Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens / Gerd Hallenberger / Joachim Kaps (Hg.) – Marburg: Jonas Verl., 1991]

[Seite 22]

Der einzige, der sowohl wollte als auch konnte, war Frankenfeld selbst, und mit seinen Auftritten in Düsseldorf brachte er sich nachdrücklich als kommender Spitzen-Unterhalter ins Gespräch.

Eine Produktion ragt aus dem Quiz- und Game-Show-Angebot des Jahres 1953 besonders heraus, »Ich seh’ etwas, was du nicht siehst«: Obwohl sie keine große Bühnenveranstaltung war, erwies sie sich als enormer Zuschauererfolg und stellte mit der ersten Folge sogar einen Rekord auf, der wahrscheinlich nie gebrochen werden kann. Zur Auftaktsendung schickten 11540 Zuschauer Lösungen ein, obwohl es zu diesem Zeitpunkt überhaupt nur 7 000 Fernsehteilnehmer gab. »Ich seh’ etwas, was du nicht siehst« basierte auf einer Idee des Regisseurs Ruprecht Essberger und wurde von der Berliner Journalistin Dagmar Späth geleitet, die wenige Jahre später bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

[Seite 23]

Originell war an diesem Ratespiel vor allem der Grundgedanke, nicht bloß Hörfunk mit Bildern machen zu wollen, was noch einige Jahre der übliche Weg war, Quizsendungen und Game Shows zu gestalten. Der Grund dafür ist naheliegend: Das Fernsehen erreichte wenige, das Radio viele; folglich empfanden viele Programmacher das Fernsehen als eine Unterabteilung des Hörfunks. [...]

»Ich seh’ etwas, was du nicht siehst« bot dagegen ein fernsehspezifisches Konzept — es gab keine Kandidaten im Studio, Kandidaten waren potentiell alle Fernsehzuschauer daheim. Ihnen wurden keine Fragen gestellt, sie hatten »optische Rätsel« zu lösen; die Spielaufgaben waren in den Fernsehbildern versteckt. Es galt immer, sich Details zu merken, um welches Detail es ging, wurde aber erst im nachhinein gesagt. So wurde beispielsweise ein Musiktitel präsentiert und anschließend gefragt, wieviele Pedale die dabei gespielte Harfe hatte. Oder es wurde eine Pantomime gezeigt, auf die dann die Frage folgte, ob der Schauspieler dabei einen Schlüssel in die linke oder rechte Jackentasche gesteckt hatte.

[...] Dazu eine zeitgenössische Stimme: »Die Sendung war vollendet fernsehgemäß aufgebaut und ganz auf die gute Beobachtungsgabe abgestellt. Sie war erkennbar sorgsam vorbereitet und genau durchdacht, einschließlich der geschmackvollen Dekorationen, der glücklich zusammengestellten Mitwirkenden und der höchst ansprechenden Gesprächsführung der >Gastgeberin< Dagmar Späth. [...]«28


28 »Gelungenes Ratespiel«, in: Fernsehen 11/12/ 1953, S. 683.

Anmerkungen

Nur, wo ein wörtliches Zitat es nötig macht und wo auch schon im Original eine Quellenangabe erfolgte, wird die Quelle benannt (wobei die Literaturangabe aufgrund fehlender Seitenangaben unvollständig bleibt und die ursprüngliche Quelle gar nicht genannt wird, sodass es eigentlich "zitiert nach ..." heißen müsste). Ansonsten werden Leserinnen und Leser konsequent im Unklaren darüber gelassen, dass der gesamte Text dieser Seite im Wortlaut der genannten Quelle entspringt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02


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