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Gma/089

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Die vergleichende Analyse der gleichen Quiz-Formate im deutschen und russischen Fernsehen

von Dr. Galina Mavricheva

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Gma/Fragment 089 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-09-09 14:43:55 Schumann
Fragment, Gesichtet, Gma, Moskauer Deutsche Zeitung 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 89, Zeilen: 1-25
Quelle: Moskauer Deutsche Zeitung 2006
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Diese Bezeichnung übernahm dann die Sendung für junge Leute, KWN, so genannt in Anspielung auf den TV-Apparat, allerdings als „Klub der Lustigen] und Schlagfertigen“ definiert. Der erste Wettbewerb wurde 1961 über die KWN-Bildschirme in die Haushalte übertragen.

Auf der Bühne des Schabolowka-Fernsehstudios traten Laienkunstgruppen aus zwei Moskauer Hochschulen – dem Bauinstitut und dem Fremdspracheninstitut – gegeneinander an. Die Mannschaften bestanden aus jeweils elf Spielern und zwei Reservisten, wie im Fußball. Und so nannten die KWN-Erfinder aus der Redaktion für Jugendprogramme ihr „Baby“ auch „intellektueller Fußball“. KWN wurde als Wissenssendung konzipiert. In hohem Tempo bekamen die Mannschaften Fragen und mussten sie im Handumdrehen beantworten – wenn nicht richtig, dann eben witzig.

Nach wenigen Runden überwogen die witzigen Erklärungen: Sie kamen beim Zuschauer am besten an. Von heut auf morgen erlangte das Programm eine unglaubliche Popularität, mit Einschaltquoten höher als bei Spielfilmen.

„Es war die erste sowjetische Quizsendung“, erinnert sich der damalige KWN-Moderator Albert Axelrod im Buch „Wir starten KWN“. Erstmals in der hiesigen Fernsehgeschichte sei „das Mikrofon von Profis zu Laien“ gelangt. „Und das – in einer Live-Übertragung! Die Sendung machte Furore.“41

Die Improvisation war das Schlüsselwort und bald schon ein Problem. Schon der Vorgänger von KWN hatte auf seine Weise damit zu kämpfen. Die Fernsehredaktion für Jugendprogramme wurde 1957 gegründet – ein Jahr nach dem 20. Kongress der KPdSU, auf dem Nikita Chruschtschow Stalins Personenkult verurteilt hatte. In der Sowjetunion begann die „Tauwetterperiode“. Und das Fernsehen sendete den „Abend der lustigen Fragen“ – Prototyp von KWN.


41 "Мы начинаем КВН" Редколлегия: А.Масляков, М. Марфин, А. Чивурин, М. Щедринский, Москва – 2004

Das übernahm dann die Jugendsendung KWN, so genannt in Anspielung auf den TV-Apparat, allerdings als „Klub der Lustigen und Schlagfertigen“ buchstabiert. Der erste Wettbewerb wurde 1961 über die KWN-Bildschirme in die Haushalte übertragen.

Auf der Bühne des Schabolowka-Fernsehstudios traten Laienkunstgruppen aus zwei Moskauer Hochschulen – dem Bauinstitut und dem Fremdspracheninstitut – gegeneinander an. Die Mannschaften bestanden aus jeweils elf Spielern und zwei Reservisten, wie im Fußball. Und so nannten die KWN-Erfinder aus der Redaktion für Jugendprogramme ihr „Baby“ auch: intellektueller Fußball. Als Wissenssendung hatten sie das Konzept bei der konservativen Fernsehleitung beworben. In hohem Tempo bekamen die Mannschaften Fragen zugeballt und mussten sie im Handumdrehen beantworten – wenn nicht richtig, dann eben witzig. Nach wenigen Runden überwogen die witzigen Erklärungen: Sie kamen beim Zuschauer am besten an. Von heute auf morgen erlangte das Programm eine sagenhafte Popularität, mit Einschaltquoten höher als bei Spielfilmen.

„Es war die erste sowjetische Quizsendung“, erinnert sich der damalige KWN-Moderator Albert Axelrod im Buch „Wir starten KWN“. Erstmals in der hiesigen Fernsehgeschichte sei „das Mikrofon von Profis zu Laien“ gelangt. „Und das – in einer Live-Übertragung! Die Sendung machte Furore.“

Improvisation war das Schlüsselwort und bald schon ein Problem. Schon der Vorgänger von KWN hatte auf seine Weise damit zu kämpfen. Die Fernsehredaktion für Jugendprogramme wurde 1957 gegründet – ein Jahr nach dem 20. Kongress der KPdSU, auf dem Nikita Chruschtschow Stalins Personenkult verurteilt hatte. In der Sowjetunion begann die „Tauwetterperiode“. Und das Fernsehen sendete den „Abend der lustigen Fragen“ – Prototyp von KWN.

Anmerkungen

Gekürzt, ansonsten weitgehend identisch. Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20160907212609

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