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Gma/Fragment 021 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1ff. (komplett)
Quelle: Hallenberger und Kaps 1991
Seite(n): 15-16, Zeilen: 15: re.Sp. 21-27 - 16: li.Sp. 1-23, 40-45, re.Sp. 6 ff.
[Zum Vergleich: eine Million Fernsehgeräte gab es in der Bundesrepublik erst 1957;] berücksichtigt man die unterschiedliche Bevölkerungszahl, wurde der in den USA 1952 erreichte Versorgungsstand hier erst 1962 eingeholt.

Natürlich bedeutete der Aufstieg des Fernsehens zum elektronischen Medium Nr. 1 nicht den Untergang des Radios, ebenso wie später in der Bundesrepublik führte dieser Aufstieg lediglich zu einem Funktionswandel – wenn auch bei insgesamt niedrigeren Zuhörerzahlen. Ein Element dieses Funktionswandels war, dass das Fernsehen zum wichtigsten Unterhaltungsmedium wurde und damit zugleich zum Stammsitz der «großen Unterhaltung» für die ganze Familie, zu der inzwischen längst das Genre Quiz und Game Show zählte.

Um 1940 war aus dem jungen Radio-Genre bereits ein unverzichtbarer Programmbestandteil geworden: Laut Maxene Fabe wurden zu diesem Zeitpunkt bereits über 50 verschiedene Quizsendungen ausgestrahlt. Während des Zweiten Weltkriegs verschwanden die meisten Quizsendungen aus den Radioprogrammen – teils wegen nachlassenden Hörerinteresses, teils wegen der strengen Regierungskontrolle des Rundfunks, unter der Quizsendungen besonders zu leiden hatten, da sie live gesendet wurden, schließlich auch deswegen, weil viele Programmmacher zur Armee eingezogen wurden.

Nach dem Krieg setzte sich der unterbrochene Aufstieg des Genres dann jedoch fort: Nach der Zählung von Maxene Fabe gab es Ende der 40er Jahre im amerikanischen Radio fast 200 Quizsendungen und Game Shows.20 Von den Sendungen der Vorkriegszeit unterschieden sie sich vor allem in einem Punkt: Es gab generell viel mehr zu gewinnen. Außer mit hohen Geldpreisen lockten Radio-Quizsendungen nun unter anderem mit Kühlschränken, Waschmaschinen, Pelzmänteln, Autos und sogar Häusern. Was sich in solchen wertvollen Gewinnen ausdrückte, war nicht nur das Bedürfnis einer Nachkriegsgesellschaft, in Kriegszeiten versagten Konsum nachzuholen, sie [zeugten auch schon vom Beginn des Konkurrenzkampfes mit dem neuen Medium Fernsehen.]


20 Hätten Sie´s gewusst?: Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens / Gerd Hallenberger / Joachim Kaps (Hg.) – Marburg: Jonas Verl., 1991

[Seite 15]

Um 1940 war aus dem jungen Radio-Genre bereits ein unverzichtbarer Programmbestandteil geworden: Laut Maxene Fabe wurden zu diesem Zeitpunkt bereits über 50 verschiedene Quizsendungen ausgestrahlt.14 Während des Zweiten Weltkriegs verschwanden die meisten Quizsendungen aus den Radioprogrammen –

[Seite 16]

teils wegen nachlassenden Hörerinteresses, teils wegen der strengen Regierungskontrolle des Rundfunks, unter der Quizsendungen besonders zu leiden hatten, da sie live gesendet wurden, schließlich auch deswegen, weil viele Programmmacher zur Armee eingezogen wurden.

Nach dem Krieg setzte sich der unterbrochene Aufstieg des Genres dann jedoch fort: Nach der Zählung von Maxene Fabe gab es Ende der 40er Jahre im amerikanischen Radio fast 200 Quizsendungen und Game Shows.15 Von den Sendungen der Vorkriegszeit unterschieden sie sich vor allem in einem Punkt: Es gab generell viel mehr zu gewinnen. Außer mit hohen Geldpreisen lockten Radio-Quizsendungen nun unter anderem mit Kühlschränken, Waschmaschinen, Pelzmänteln, Autos und sogar Häusern. Was sich in solchen wertvollen Gewinnen ausdrückte, war nicht nur das Bedürfnis einer Nachkriegsgesellschaft, in Kriegszeiten versagten Konsum nachzuholen, sie zeugten auch schon vom Beginn des Konkurrenzkampfes mit dem neuen Medium Fernsehen.

[...] Zum Vergleich: eine Million Fernsehgeräte gab es in der Bundesrepublik erst 1957; berücksichtigt man die unterschiedliche Bevölkerungszahl, wurde der in den USA 1952 erreichte Versorgungsstand hier erst 1962 eingeholt.

[...]

Natürlich bedeutete der Aufstieg des Fernsehens zum elektronischen Medium Nr. 1 nicht den Untergang des Radios, ebenso wie später in der Bundesrepublik führte dieser Aufstieg lediglich zu einem Funktionswandel — wenn auch bei insgesamt niedrigeren Zuhörerzahlen. Ein Element dieses Funktionswandels war, daß das Fernsehen zum wichtigsten Unterhaltungsmedium wurde und damit zugleich zum Stammsitz der »großen Unterhaltung« für die ganze Familie, zu der inzwischen längst das Genre Quiz und Game Show zählte.


14 Vgl. Fabe, a.a.O., S. 102.

15 Vgl. ebda., S. 102.

Anmerkungen

Nur, wo die explizite Nennung einer Quelle im Originaltext es nötig macht, benennt auch Gma die Quelle (wobei die Literaturangabe auch hier wieder aufgrund fehlender Seitenangaben unvollständig bleibt und die ursprüngliche Quelle gar nicht genannt wird, sodass es eigentlich "zitiert nach ..." heißen müsste). Ansonsten werden Leserinnen und Leser konsequent im Unklaren darüber gelassen, dass der gesamte Text dieser Seite im Wortlaut der genannten Quelle entspringt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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