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Gma/Fragment 025 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1-22, 27-28
Quelle: Hallenberger und Kaps 1991
Seite(n): 17-18, Zeilen: 17: li.Sp. 14ff. - re.Sp. 14ff., 18: li.Sp. 1ff.
Das deutsche Radio-Quiz ist sogar etwas älter als die Bundesrepublik. Als die ersten Sendungen dieses Typs ausgestrahlt wurden, bestand das Land noch aus einzelnen Besatzungszonen. Zum 1. Januar 1947 erfolgte der wirtschaftliche Zusammenschluss der britischen und amerikanischen Zone zur „Bizone“, später kam die französische Zone hinzu, wodurch aus den zukünftigen Bundesbürgern erst einmal Bewohner von „Trizonesien“ wurden. In dieser Übergangszeit, nach der Befreiung Deutschlands von der Nazi-Diktatur und vor der Gründung der Bundesrepublik, gab es bereits im Hörfunk erste Quizsendungen.

Was denn wirklich die allererste Quizsendung war, lässt sich ebenso wie für die USA mangels einsehbarer Unterlagen nicht mit Bestimmtheit sagen. Wahrscheinlich fand die Premiere des Genres aber im Jahr 1946 statt, zumindest lassen sich für diese Zeit erste Hinweise finden. So schreibt Joachim Drengberg zu den frühen Unterhaltungssendungen des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR): «Die Reihe der verschiedenen Arten von Denk-, Rate- und Geschicklichkeitsspielen begann Weihnachten 1946 mit dem „Schnelldenker-Turnier“ von Hans Gertberg».21 Im folgenden Jahr sendete der spätere Hessische Rundfunk, der damals noch „Radio Frankfurt“ hieß, die erste Folge von «Doppelt oder nichts», moderiert von Just Scheu. Es war die deutsche Version der US-Hörfunkproduktion „Take It or Leave It“, die in späteren Jahren auch im Fernsehen als „The $ 64000 Question“ ein großer Erfolg werden sollte.

"Doppelt oder nichts" hieß eine der ersten Quiz-Sendungen im deutschen Radio. Moderator Justus Scheu ging im Jahr 1947 im Radio Frankfurt auf Sendung. Eine ganze Salami war neben 160 Reichsmarken [sic] der begehrteste Hauptgewinn in der Nachkriegszeit.

Die Gewinnmöglichkeiten waren relativ gering, auch wenn sie bei „Take It or Leave It“ deutlich größer waren: hier ging es immerhin um $ 64.


21 Hätten Sie´s gewusst?: Die Quizsendungen und Game Shows des deutschen Fernsehens / Gerd Hallenberger / Joachim Kaps (Hg.) – Marburg: Jonas Verl., 1991

[Seite 17]

Der Vorgeschichte zweiter Teil: Das frühe Radio-Quiz in der Bundesrepublik

Nimmt man es ganz genau, ist das deutsche Radio-Quiz sogar etwas älter als die Bundesrepublik — als die ersten Sendungen dieses Typs ausgestrahlt wurden, bestand das Land noch aus einzelnen Besatzungszonen. Zum 1. Januar 1947 erfolgte der wirtschaftliche Zusammenschluß der britischen und amerikanischen Zone zur »Bizone«, später kam die französische Zone hinzu, wodurch aus den zukünftigen Bundesbürgern erst einmal Bewohner von »Trizonesien« wurden. In dieser Übergangszeit, nach der Befreiung Deutschlands von der Nazi-Diktatur und vor der Gründung der Bundesrepublik, gab es bereits im Hörfunk erste Quizsendungen.

Was denn wirklich die allererste Quizsendung war, läßt sich ebenso wie für die USA mangels einsehbarer Unterlagen nicht mit Bestimmtheit sagen. Wahrscheinlich fand die Premiere des Genres aber im Jahr 1946 statt, zumindest lassen sich für diese Zeit erste Hinweise finden. So schreibt Joachim Drengberg zu den frühen Unterhaltungssendungen des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR): »Die Reihe der verschiedenen Arten von Denk-, Rate- und Geschicklichkeitsspielen begann Weihnachten 1946 mit dem >Schnelldenker-Turnier< von Hans Gertberg.«17

Im folgenden Jahr sendete der spätere Hessische Rundfunk, der damals noch »Radio Frankfurt« hieß, die erste Folge von »Doppelt oder nichts«, moderiert von Just Scheu. Es war die deutsche Version der US-Hörfunkproduktion »Take It or Leave It«, die in späteren Jahren auch

[Seite 18]

im Fernsehen als »The $ 64000 Question« ein großer Erfolg werden sollte.

Die Gewinnmöglichkeiten waren in beiden Hörfunkreihen relativ gering, auch wenn sie bei »Take It or Leave It« deutlich größer waren: hier ging es immerhin um $ 64.


17 Joachim Drengberg, »Ausbau und Entwicklung des Hörfunkprogramms. Aspekte zur Unterhaltung im Rundfunk der fünfziger und sechziger Jahre beim NWDR/NDR«, in: Mitteilungen des Studienkreises Rundfunk und Geschichte 1/1988, S. 20-32, S. 24.

Anmerkungen

Nur, wo ein wörtliches Zitat es nötig macht und wo auch schon im Original eine Quellenangabe erfolgte, wird die Quelle benannt (wobei die jeweiligen Literaturangaben aufgrund fehlender Seitenangaben unvollständig bleiben und die ursprüngliche Quelle gar nicht genannt wird, sodass es eigentlich "zitiert nach ..." heißen müsste). Ansonsten werden Leserinnen und Leser konsequent im Unklaren darüber gelassen, dass der gesamte Text dieser Seite im Wortlaut der genannten Quelle entspringt.

Aus Reichsmark werden Reichsmarken. Aus Just Scheu (https://de.wikipedia.org/wiki/Just_Scheu) wird Justus Scheu.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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