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Gma/Fragment 170 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 170, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Markenlexikon 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die abnehmende Programmqualität führt zunächst dazu, dass das Interesse an Fernsehspots insgesamt nachlässt, im weiteren bei den weiterhin TV-Werbung betreibenden Markenartikeln dazu, dass die Zahlungsbereitschaft für Fernsehwerbung merklich abnimmt, wie auch die zurückgehenden TV-Werbeeinnahmen deutlich machen.

Auch die zunehmende Verbreitung von DVD- und Festplattenrekordern, die u.a. die Möglichkeit bieten, aufgenommene Fernsehfilme noch während deren Ausstrahlung zeitversetzt anzuschauen, tragen ihren Teil dazu bei, den TV-Werbemarkt für Markenartikelhersteller zunehmend unattraktiver werden zu lassen. So wird es mit Festplattenrekordern immer leichter, Fernsehwerbung vollständig "zu überspringen" und damit deren Reichweite zu unterminimieren, was mittelfristig weiteren Druck auf die Werbezeitenerlöse haben dürfte.

Durch die Digitalisierung des Fernsehens entstehen zunehmend Spartenkanäle, die durch Spots allein nicht überleben können.

Das Beispiel "tv.gusto"66 zeigt zugleich, dass sich die Zusammenarbeit zwischen TV-Sender und Werbekunde zu verändern beginnt: "Manchmal kommen Kunden (z.B. Lebensmittelkonzerne) mit Ideen zu uns, wie man ein geeignetes Umfeld für Werbung schaffen kann." (Focus, 3/2005, S. 116) Jörg Schütte (TV-Gusto-Gründer)

Mitverantwortlich für den "zweiten Kulturschock nach der Einführung des Privatfernsehens" (Der Spiegel, 38/2004, S. 102), so NeunLive-Chefin von Salm, sind so genannte "Call-TV"-Sendungen, die als Ausgleich für abnehmende Werbeeinnahmen in immer mehr Sendern Einzug halten. Die eigenen Gewinnspiele und Mitmach-Shows sind auf Interaktivität [mit dem Zuschauer via gebührenpflichtigen Anruf ausgelegt und erzielen über 0137-Servicenummern im Schnitt 49 Cent pro Anruf ("Call-In"), von denen 27 bis 34 Cent beim Sender verbleiben.]


66 „tv.gusto“ ist der erste und einzige deutsche TV-Sender rund um das Thema Essen und Genießen. Mit Kochshows, kulinarischen Reportagen und Dokumentationen bietet „tv.gusto“ eine attraktive Kombination von Information und guter Unterhaltung. Die Palette der Inhalte reicht von Großmutters Küche bis zur Spielshow, in der Hobbyköche gegen Profiköche antreten.

Die abnehmende Programmqualität führt zunächst dazu, dass das Interesse an Fernsehspots insgesamt nachlässt, im weiteren bei den weiterhin TV-Werbung betreibenden Markenartiklern dazu, dass die Zahlungsbereitschaft für Fernsehwerbung merklich abnimmt, wie auch die zurückgehenden TV-Werbeeinnahmen deutlich machen.

[...]

Auch die zunehmende Verbreitung von DVD- und Festplattenrekordern, die u.a. die Möglichkeit bieten, aufgenommene Fernsehfilme noch während deren Ausstrahlung zeitversetzt anzuschauen, tragen ihren Teil dazu bei, den TV-Werbemarkt für Markenartikelhersteller zunehmend unattraktiver werden zu lassen. So wird es mit Festplattenrekordern immer leichter, Fernsehwerbung vollständig "zu überspringen" und damit deren Reichweite zu untermininieren, was mittelfristig weiteren Druck auf die Werbezeitenerlöse haben dürfte.

[...]

"Durch die Digitalisierung des Fernsehens entstehen zunehmend Spartenkanäle wie TV Gusto, die durch Spots allein nicht überleben können" (Focus, 3/2005, S. 116) Bähr/Fleschner/Ruzas (Focus-Redakteure)

Das Beispiel "TV Gusto" zeigt zugleich, dass sich die Zusammenarbeit zwischen TV-Sender und Werbekunde zu verändern beginnt: "Manchmal kommen Kunden [Lebensmittelkonzerne, K.K.] mit Ideen zu uns, wie man ein geeignetes Umfeld für Werbung schaffen kann." (Focus, 3/2005, S. 116) Jörg Schütte (TV-Gusto-Gründer)

[...]

Mitverantwortlich für den "zweiten Kulturschock nach der Einführung des Privatfernsehens" (Der Spiegel, 38/2004, S. 102), so NeunLive-Chefin von Salm, sind sogenannte "Call-TV"-Sendungen, die als Ausleich für abnehmende Werbe-einnahmen in immer mehr Sendern Einzug halten. Die eigenen Gewinnspiele und Mitmach-Shows sind auf Interaktivität mit dem Zuschauer via gebührenpflichtigem Anruf ausgelegt und erzielen über 0137-Servicenummern im Schnitt 49 Cent pro Anruf ("Call-In"), von denen 27 bis 34 Cent beim Sender verbleiben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Der Text der Fußnote findet sich auch im Internet, siehe [1]

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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